DE19833030A1 - Kugelpfannenverbinder - Google Patents
KugelpfannenverbinderInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbinder, die dazu
bestimmt sind, relativ bewegbare Glieder mit relativ stationären
Gliedern zu verbinden. Insbesondere bezieht sich die vorliegende
Erfindung auf einen Kugelpfannenverbinder, der besonders zur
Verbindung des äußeren Endes einer Gasfederstange mit der Karos
serie eines Kraftfahrzeugs bestimmt ist.
Die Herstellung von in Kraftfahrzeugen verwendeten Komponenten
bringt einzigartige und schwierige Herausforderungen. Die Kompo
nente muß nicht nur durch Massenproduktionsverfahren in an
spruchsvoller immer mehr steigender Qualität hergestellt werden,
sondern die Herstellkosten müssen minimiert werden. Jahrelang
hat die Automobilindustrie ständig Komponentenhersteller unter
Druck gesetzt, die Kosten weiter zu verringern. Der Unterschied
von Bruchteilen eines Cents in den Herstellkosten ist zuweilen
von kritischer Wichtigkeit für die Annahme einer Komponente
durch einen Automobilhersteller.
Zusätzlich sind die Leichtigkeit und daher die Kosten des Ein
baus einer Komponente in Automobile von höchster Wichtigkeit, um
eine Komponente für ein Fahrzeug ausgewählt zu erhalten. Wie
derum hat die Automobilindustrie für Jahre darauf bestanden, daß
akzeptable Komponenten für leichten Einbau und im möglichen Aus
maß auszubilden sind, daß der Komponenteneinbau eine minimale
Anzahl von Schritten oder Aktivitäten seitens der Einbaumonteure
erfordert, die hochbezahlte Produktionsarbeiter sind. Ein ande
res lange bestehendes Ziel der Industrie ist es gewesen, die Ge
samtzahl von zusammengehörigen Teilen zu reduzieren, die in Ver
bindung mit dem Einbau von Komponenten verwendet werden müssen.
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verwendung von Gasfedern
in Kraftfahrzeugen zugenommen. Gasfedern werden heute üblicher
weise verwendet, um Fahrzeugkofferraumdeckel, Deckklappen, Hau
ben, Hebefenster, Luken (in Lukentypfahrzeugen) und Hecktüren
und Deckel (in Minivans oder Sportnutzfahrzeugen) offenzuhalten.
Bis jetzt wurde ein L-förmiger 90°-Metallagerbock eingesetzt, um
eine Gasfederstange mit einem Fahrzeug zu verbinden. Zur Er
leichterung der Herstellung dieser Verbindung in der Fahrzeug
montageanlage wurde von dem Gasfederhersteller gefordert, eine
Zunge an das äußere Ende der Stange anzuschweißen und den Lager
bock an die geschweißte Zunge durch eine Nietstift- und Buchsen-
Unterbaugruppe anzuschließen. (Das andere Zylinderende der Gas
feder wurde durch eine konventionelle Kugelpfannenverbindung an
das Fahrzeug angeschlossen, und von dem Gasfederhersteller wurde
auch gefordert, einen Kugelpfannenverbinderkörper an das andere
Ende der Gasfeder anzuschließen.)
In der Fahrzeugmontageanlage erforderte die konventionelle Mon tage der Gasfeder an einem Fahrzeug eine Anzahl von Schritten, durchzuführen durch einen erfahrenen Monteur. Im einzelnen hatte der Monteur folgendes zu tun: Bereitstellen zweier Bolzen und Scheiben für die Anbringung des Lagerbocks, welcher wie angege ben an der Gasfederstange vormontiert war; Erfassen der einzu bauenden Gasfeder, Erfassen eines Druckluftschraubers mit dem passenden Einsatz; richtige Ausrichtung des Lagerbocks am Fahr zeug; Verbolzen des Lagerbocks mit dem Fahrzeug bei Aufrechter haltung der richtigen Ausrichtung des Lagerbocks; Auswechseln des Schraubereinsatzes; Einschrauben des Kugelbolzens des Kugel pfannenverbinders (welcher wie angegeben verwendet wird, um das andere oder Zylinderende der Gasfeder anzuschließen) in das Fahrzeug; Ablegen des Schraubers; und Verrasten des Kugelverbin derkörpers an dem Kugelbolzen.
In der Fahrzeugmontageanlage erforderte die konventionelle Mon tage der Gasfeder an einem Fahrzeug eine Anzahl von Schritten, durchzuführen durch einen erfahrenen Monteur. Im einzelnen hatte der Monteur folgendes zu tun: Bereitstellen zweier Bolzen und Scheiben für die Anbringung des Lagerbocks, welcher wie angege ben an der Gasfederstange vormontiert war; Erfassen der einzu bauenden Gasfeder, Erfassen eines Druckluftschraubers mit dem passenden Einsatz; richtige Ausrichtung des Lagerbocks am Fahr zeug; Verbolzen des Lagerbocks mit dem Fahrzeug bei Aufrechter haltung der richtigen Ausrichtung des Lagerbocks; Auswechseln des Schraubereinsatzes; Einschrauben des Kugelbolzens des Kugel pfannenverbinders (welcher wie angegeben verwendet wird, um das andere oder Zylinderende der Gasfeder anzuschließen) in das Fahrzeug; Ablegen des Schraubers; und Verrasten des Kugelverbin derkörpers an dem Kugelbolzen.
Im Hinblick auf die Zusatzkosten für Gasfederhersteller erfor
derte die Verwendung dieser bisher durchgeführten konventionel
len Gasfederverbindung mehrere zusätzliche Herstellungsschritte,
nämlich: Herstellung des Lagerbocks, Anschweißen der Zunge an
die Stange, Anbringung der Buchsenanordnung an der Zunge und
Vernietung des Nietstifts an dem Lagerbock. Weiterhin hatten
Gasfederhersteller ein verhältnismäßig uneffizientes Lackierver
fahren zu verwenden und hatten die Kosten der Zunge, des Lager
bocks und der Niet-Buchsen-Unterbaugruppe in die Gesamtmaterial
kosten für die Gasfeder einzuschließen.
Wie erwartet werden konnte, haben Gasfederhersteller wie auch
die Automobilindustrie lange nach einer besseren, weniger kost
spieligen und effizienteren Methode für den Anschluß von Gasfe
dern an Kraftfahrzeuge gesucht.
Prinzipiell ist der erfindungsgemäße Kugelpfannenverbinder für
die Verbindung einer Gasfederstange mit einem Fahrzeug auf effi
zientere, wirksamere und weniger kostenträchtige Weise besonders
nützlich. Zusätzlich kann der erfindungsgemäße Kugelpfannenver
binder verhältnismäßig preiswert hergestellt werden im Vergleich
zu den Herstellkosten der gegenwärtig verwendeten Verbinder für
die Verbindung von Gasfederstangen mit Fahrzeugen.
Durch Einsatz des erfindungsgemäßen Kugelpfannenverbinders kön
nen sowohl die Gasfederstange als auch das andere Ende der Gas
feder an das Fahrzeug durch Kugelpfannenverbinder angeschlossen
werden. Dieses verringert erheblich die Kosten auf Seiten des
Gasfederherstellers. Mit anderen Worten, die Verwendung des er
findungsgemäßen Verbinders beseitigt die Kosten der Zunge, des
Metallagerbocks und der Buchsen-Nietstift-Unterbaugruppe ebenso
wie die Kosten der Schweißung der Zunge an die Gasfederstange,
des Zusammenbaus der Buchsen mit der Zunge und den Nietanschluß
der Zunge an den Lagerbock. Weiterhin ist der Gasfederhersteller
in der Lage, ein sehr viel effizienteres "masking rack"-Lackie
rungsverfahren für die Gasfeder einzusetzen.
Der Einbau der Gasfeder in Fahrzeuge in der Fahrzeugmontagean
lage unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verbinders erfordert
weniger Schritte als für konventionelle Verbinder erforderlich
waren. Der Monteur benötigt nur zwei Kugelbolzen, die Gasfeder
und einen Luftdruckschrauber mit einem standardisierten Einsatz.
Der Monteur schraubt dann den ersten Kugelbolzen ein, schraubt
den zweiten Kugelbolzen ein, verrastet einen Verbinder mit dem
ersten Kugelbolzen und verrastet den anderen Verbinder mit dem
zweiten Kugelbolzen.
Neben der Verringerung der Herstell- und Einbaukosten bringt der
erfindungsgemäße Kugelpfannenverbinder einen weiteren signifi
kanten Vorteil. Der erfindungsgemäße Verbinder sieht vier Bewe
gungsfreiheitsgrade vor, so daß es dem Verbinder ermöglicht
wird, eine kegelförmige Verlagerung zwischen der Gasfeder und
dem Fahrzeug zu beeinflussen. Diese vier Bewegungsfreiheitsgrade
ermöglichen dem erfindungsgemäßen Verbinder, sich besser anzu
passen im Vergleich zu konventionellen Verbinderlagerböcken, an
sich verändernde Geometrien zwischen der Gasfeder und dem
Fahrzeug, wie sie auftreten während des Öffnens und Schließens
des Deckels, der Haube, des Hebefensters, der Tür, der Luke.
Dementsprechend ist es ein Hauptanliegen der vorliegenden Erfin
dung, einen verbesserten Kugelpfannenverbinder für die Verbin
dung eines relativ bewegbaren Gliedes mit einem relativ statio
nären Glied vorzusehen. Ein zugehöriges Anliegen der vorliegen
den Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Kugel
pfannenverbinders des beschriebenen Typs, bei welchem das beweg
bare Glied eine zentrale Achse besitzt, bei welchem das beweg
bare Glied ausgefahren, eingezogen und sich um seine zentrale
Achse drehen kann und bei welchem sich während solcher Verlänge
rungen, Verkürzungen und Rotationen die winkelförmige Ausrich
tung des bewegbaren Gliedes bezüglich des stationären Gliedes
ändern kann.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstel
lung eines verbesserten Kugelpfannenverbinders des beschriebenen
Typs, wobei der verbesserte Verbinder einen Kugelbolzen mit
einer Längsachse einschließt, wobei der Kugelbolzen ein erstes
Ende, das mit einer Kugel endet, die wenigstens eine Teilkugel
fläche daran besitzt, ein zweites Ende und einen Hals aufweist,
welcher sich zwischen dem zweiten Ende und der Kugel erstreckt,
wobei der Hals des Bolzens eine erste vorgewählte Abmessung in
einer Ebene quer zu der Längsachse des Kugelbolzens aufweist,
wobei die Kugel des Kugelbolzens eine zweite vorgewählte Abmes
sung in einer Ebene quer zu der Längsachse des Kugelbolzens
besitzt, die größer ist als die erste vorgewählte Abmessung,
wobei der Kugelpfannenverbinder auch einen Verbinderkörper mit
einem ersten Ende und einem zweiten Ende besitzt, wobei der Ver
binderkörper weiterhin einen inneren Hohlraum einer vorgewählten
Größe einschließt, derart, daß die Kugel des Kugelbolzens in den
inneren Hohlraum aufgenommen werden kann, und so, daß, wenn die
Kugel aufgenommen ist, relative Dreh- oder Schwenkbewegung auf
treten kann zwischen der Kugel und dem Verbinderkörper, wobei
der Verbinderkörper einen neuen offenen Schlitz einschließt, der
Zugang zu dem inneren Hohlraum von außerhalb des Verbinderkör
pers ermöglicht und der durch Seiten definiert ist, welche um
eine vorgewählte Weite beabstandet sind, und durch Enden, welche
um eine vorgewählte Entfernung voneinander beabstandet sind, wo
bei die Weite des Schlitzes geringer ist als die vorgewählte
Abmessung der Kugel des Kugelbolzens und größer ist als die vor
gewählte Abmessung des Halses des Kugelbolzens, so daß der Hals
durch den Schlitz vorspringen kann und so, daß Relativbewegung
zwischen dem Kugelbolzen und dem Verbinderkörper auftreten kann
zwischen den Schlitzseiten und zwischen den Schlitzenden, wäh
rend die Kugel nicht durch den Schlitz hindurchtreten kann,
wobei die Länge des offenen Schlitzes derart ist, daß Relativbe
wegung zwischen dem Kugelbolzen und dem Verbinderkörper auftre
ten kann über einen ersten Bogen, der größer als 20° ist, wobei
relative Seite-zu-Seite-Bewegung zwischen dem Kugelbolzen und
dem Verbinderkörper über einen zweiten Bogen auftreten kann, und
wobei der Kugelverbinderkörper auch ein Glied einschließt, das
wahlweise die Kugel des Kugelbolzens innerhalb des inneren Hohl
raums hält. Ein zugehöriges Anliegen der vorliegenden Erfindung
ist die Bereitstellung eines verbesserten Kugelpfannenverbinders
des beschriebenen Typs, wobei das Halteglied wahlweise bewegbar
ist zwischen einer ersten Schließstellung, in welcher das Glied
die Kugel in dem inneren Hohlraum hält, und einer zweiten Offen
stellung, welche die Entfernung der Kugel aus dem inneren Hohl
raum erlaubt, wobei das Glied eine Platte ist, die verschiebbar
an und bezüglich des Verbinderkörpers zwischen der Offenstellung
und der Schließstellung ist, und wobei der Verbinderkörper wei
terhin Mittel einschließt für das Halten der verschiebbaren
Platte ihrer Schließstellung.
Ein weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist die Bereit
stellung eines verbesserten Kugelpfannenverbinders des beschrie
benen Typs, wobei das stationäre Glied ein Fahrzeug ist, wobei
das bewegbare Glied eine Gasfederstange ist und wobei durch die
Benutzung des mit dem Fahrzeug verbundenen verbesserten Kugel
pfannenverbinders die Gasfeder verwendet wird, um Fahrzeugkof
ferraumdeckel, Deckluken, Hauben, Hebefenster, Lukentüren (in
Lukentyp-Fahrzeugen) und Hecktüren oder Pforten (in Minivans
oder Sportnutzfahrzeugen) offenzuhalten.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstel
lung eines verbesserten Kugelpfannenverbinders des beschriebenen
Typs, wobei die Verbinderkörperachse koaxial mit der Zen
tralachse der Gasfederstange ist, wobei der erste Bogen ein Win
kel von mindestens 100° ist und in einer Ebene im wesentlichen
parallel mit der Achse des Verbinderkörpers angeordnet ist, und
wobei die Ebene des zweiten Bogens im wesentlichen quer zu der
Verbinderkörperachse verläuft.
Der erfindungsgemäße Kugelpfannenverbinder wird nachfolgend an
hand der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht des Kugelpfannenverbin
ders,
Fig. 2 eine Perspektivansicht des Körpers des Kugel
pfannenverbinders gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kugelbolzens des Kugel
pfannenverbinders gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine Längsschnittansicht des Verbindergehäuses
gemäß Fig. 2, bei welcher das verschiebbare Glied
in seiner Offenstellung gezeigt ist, und
Fig. 5 eine Längsschnittansicht ähnlich derjenigen gemäß
Fig. 4, in welcher das verschiebbare Glied in
seiner Schließstellung gezeigt ist.
Der Kugelpfannenverbinder ist in Fig. 1 allgemein mit der Be
zugszahl 10 bezeichnet. Der Verbinder 10 ist zum Anschluß eines
relativ bewegbaren Gliedes an ein relativ stationäres Glied aus
gebildet, insbesondere wo das bewegbare Glied sich über vier Be
wegungsfreiheitsgrade mit Bezug auf das stationäre Glied bewegen
kann. Wie vorstehend angemerkt ist der Verbinder 10 insbesondere
ausgebildet, um eine Gasfederstange an ein Fahrzeug anzu
schließen, und die bevorzugte Ausführungsform des Verbinders 10
wird unter Bezugnahme auf eine Gasfeder beschrieben. Die Gasfe
der kann von konventioneller Ausbildung und Konstruktion sein.
Solch eine Gasfeder ist schematisch bei 14 in Fig. 1 dargestellt
und kann verwendet werden zum Stützen und Aufhalten von Fahr
zeugdeckeln, Kofferraumdeckeln, Hauben, Hebefenstern, Lukentüren
(bei Lukentyp-Fahrzeugen) und Hecktüren oder Pforten (bei Mini
vans oder Sportnutzfahrzeugen).
Bekanntlich haben Gasfederstangen die ihnen eigene Befähigung,
sich frei zu drehen, während sie ausfahren und einfahren, in
Relation zu dem Gasfederkörper. Die neue Konstruktion des Ver
binders 10 nutzt dieses Bewegungspotential absichtlich aus, um
die Befähigung des Verbinders zur Anpassung an die verschiedenen
Geometrien zu vergrößern, die z. B. während der Lukenöffnung und
-schließung auftreten.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, schließt der Kugelpfan
nenverbinder 10 einen Kugelbolzen 12, welcher am besten in Fig.
3 dargestellt ist, und einen länglichen Körper 16 ein, welcher
aus glasfaserverstärktem Nylon oder anderen ähnlichen
Kunststoffmaterialien geformt sein kann oder welcher geformt
sein kann aus Zink/Aluminium oder ähnlichen Materialien. Der
Körper 16 hat ein erstes Ende 18, ein zweites Ende 22 und eine
zentrale Längsachse, welche sich zwischen den Enden 18 und 22
erstreckt.
Ein innerer Hohlraum 24 ist in den Körper 16 in der Nähe des
zweiten Endes 22 eingeformt. Die den Hohlraum 24 definierenden
Wände besitzen gewöhnlich eine halbkugelförmige Gestalt oder
Konfiguration. Wie nachfolgend beschrieben ist der Hohlraum zur
Aufnahme und engen Halterung einer Kugel ausgebildet und vorge
sehen.
Ein offener Schlitz 26 ist ebenfalls in dem Ende 22 des Körpers
gebildet, um so eine Verbindung zwischen dem Inneren des Hohl
raums 24 und dem Äußeren des Körpers zu ermöglichen. Die Ebene
der Längsmittellinie des Schlitzes 26 ist koaxial mit der Längs
achse des Körpers 16. Im einzelnen wird der Schlitz 26 durch
Seitenwände 28 und eine Endwand 32 definiert. Das andere Ende
des Schlitzes ist offen. Die Seitenwände 28 sind im wesentlichen
parallel zueinander und sind in einer vorgewählten Weite beab
standet. Ähnlich ist die Länge des Schlitzes 26, gemessen zwi
schen seinen Enden (d. h. zwischen der Wand 32 und dem offenen
Ende) größer als diejenige der Schlitzweite zwischen den Seiten
wänden 28. Die diametrale Hauptabmessung des inneren Hohlraums
24 ist also größer als die Weite des Schlitzes 26, wiederum
gemessen zwischen seinen Seitenwänden 28.
Der Körper 16 besitzt eine relativ flache Seitenfläche 34, die
in einer zu der Längsmittelachse des Körpers parallelen Ebene
liegt und in Fig. 2 nach oben weist. Diese Seitenfläche 34
erstreckt sich von dem Ende 18 bis in die Nähe des anderen Endes
22 des Körpers. Der innere Hohlraum 24 öffnet sich in die Fläche
34 nahe dem Ende 22, um so eine Öffnung 36 für den inneren Hohl
raum zur Einführung oder Entfernung einer Kugel zu definieren.
Ein Schulterpaar 38 und 42 flankiert jede Seite des offenen En
des des Schlitzes 26 und definiert das Ende der Fläche 34 nahe
dem Ende 22. Die äußeren Enden (die "oberen" Enden, wie in Fig.
2 dargestellt) dieser Schultern 38 und 42 definieren das andere
offene Ende des Schlitzes 26, wie am besten in Fig. 2 gezeigt
ist.
Ein Paar von sich in Längsrichtung erstreckenden Nuten 44 und 46
ist in dem Körper 16 benachbart den Seitenkanten 48 und 52 der
Fläche 34 eingeformt. Diese Nuten 44 und 46 sind mit Bezug auf
Fig. 2 "unterhalb" der Ebene der Fläche 34 angeordnet und
erstrecken sich im wesentlichen von dem einen Ende 18 zu den
Schultern 38 und 42 an dem anderen Ende 22. Die Längsachsen der
Nuten sind im wesentlichen parallel zueinander und zu der zen
tralen Längsachse des Körpers.
Eine Rampe 54 ist auf der Fläche 34 nahe dem Ende 18 des Körpers
und auf halbem Wege zwischen den Seiten 48 und 52 geformt. Der
abfallend geneigte Bereich der Rampe 54 ist dem Ende 18 zuge
kehrt. Wie die Schultern 38 und 42 erstreckt sich die Rampe 54
"aufwärts" aus der Ebene der Fläche 34, wie am besten in den
Fig. 2, 4 und 5 dargestellt ist.
Sich seitwärts erstreckende Arretierungen 55 sind, wie am besten
in den Fig. 1 und 2 illustriert ist, in den Nuten 44 und 46
geformt und erstrecken sich auswärts aus den "Boden"-Flächen der
Nuten über eine kurze Strecke von den Ebenen der Bodenflächen.
Die Arretierungen 55 sind ungefähr auf halbem Wege zwischen den
Seitenkanten der Nuten und ungefähr auf der Hälfte bis zwei
Drittel der Entfernung von dem Ende 18 zu den Schultern 38 und
42 angeordnet.
Eine Kugelhalteplatte 56 ist an dem Körper 16 in der Nähe der
Fläche 34 angebracht. Die Platte 56 kann aus demselben Kunst
stoffmaterial wie der Körper 16 geformt sein. Die Platte 56
besitzt ein zentrales Glied 58, das eine Länge hat, welche
geringfügig größer ist als oder übereinstimmt mit der Breite der
Fläche 34, gemessen zwischen den Seitenkanten 48 und 52, und das
eine zentrale längsgerichtete vorspringende Verstärkungsrippe 59
für Daumenschubmontage aufweist. Die Breite des Gliedes 58 (in
der Richtung parallel zu der Längsachse des Körpers 16) beträgt
ungefähr zwischen einem Drittel und einer Hälfte der Länge der
Fläche 34, gemessen von den Schultern 38 und 42 zu dem Ende 18,
und ist so gewählt, daß die Breite größer ist als der Durchmes
ser der Öffnung 36. Einteilige etwa L-förmige Vorsprünge 60 er
strecken sich in dieselbe Richtung senkrecht von jedem Ende des
Gliedes 58. Die äußeren Enden 62 der Vorsprünge 60 sind einander
zugekehrt und erstrecken sich aufeinander zu, so daß sie unter
halb der Enden des Gliedes 58 liegen. Die Enden 62 sind in einer
Ebene angeordnet, die etwa parallel zu der Zentralachse des Kör
pers 16 verläuft.
Wenn die Platte 56 an dem Körper 16 angebracht ist (wie in den
Fig. 1, 2, 4 und 5 dargestellt), greifen die Enden 62 in die
Nuten 44 und 46. Der Eingriff der Enden 62 in diese Nuten dient
zum Halten der Platte 56 an dem Körper 16 direkt an der Fläche
34, so daß das Glied 58 einen Teil der Fläche überlagert. Die
Platte 56 kann darüber hinaus entlang der Fläche 34 durch Anwen
dung geeignet gerichteter Handkraft auf das Glied 58 verschoben
werden. Die "nach oben" (wie in Fig. 2 zu sehen) vorstehende
Rippe 59 erleichtert die Anwendung einer Verschiebekraft auf die
Platte 56.
Eine Berührung zwischen der Platte 56 und den Schultern 38 und
42 verhindert das Abschieben der Platte 56 von der Fläche 34 an
dem Ende 22. Auf ähnliche Weise ist die Rampe 54 vorgesehen und
verhindert normalerweise das Abschieben der Platte 56 von dem
Ende 18 des Körpers 16. Der geneigte Bereich der Rampe 44 ermög
licht jedoch der Platte 56, den Anschlag während der anfängli
chen Verbindermontage zu überfahren.
Das Ende 18 des Körpers 16 enthält eine mit Innengewinde verse
hene zentrale Ausnehmung 66, die eine mit der zentralen Längs
achse des Körpers 16 gefluchtete zentrale Achse besitzt, so daß
die Achse des Endes 18 und der Körper 16 koaxial sind. Die Aus
nehmung 66 ist zur Aufnahme des mit Gewinde versehenen äußeren
Endes der Stange 68 oder der Endkappe der Gasfeder 14 angepaßt.
Die Schraubverbindung zwischen der Ausnehmung 66 und dem Ende
der Stange 68 hält den Körper 16 sicher an der Gasfeder 14.
Wie angemerkt besitzt der Kugelpfannenverbinder 10 auch einen
Kugelbolzen 12, der am besten in Fig. 3 gezeigt ist. Der Kugel
bolzen hat eine zentrale Längsachse und besitzt ein erstes Ende
74, an dem sich eine teilkugelförmige Kugel 76 befindet. Das an
dere Ende 78 des Kugelbolzens ist mit Außengewinde versehen und
zur Befestigung (Einschrauben) an einem Fahrzeug auf konventio
nelle Weise ausgebildet, zum Beispiel durch ein konventionelles
druckluftbetriebenes Werkzeug. Ein Halsbereich 82 erstreckt sich
zwischen der Kugel 76 und dem Ende 78. Eine Querschulter 84 in
der Nähe des Endes 78 kann zum Zusammenwirken mit dem verwende
ten Werkzeug geformt sein, um den Kugelbolzen in das Fahrzeug zu
treiben oder zu schrauben.
Die maximale diametrale Abmessung der Kugel 76 (wie durch die
Ebene dargestellt, welche bei 86 angegeben ist und welche zu der
zentralen Längsachse des Kugelbolzens quer verläuft), wird so
gewählt oder vorgewählt, daß die Kugel eingeführt werden kann in
oder aus dem Hohlraum 34 entfernt werden kann durch die Öffnung
36 hindurch, und so daß die Kugel größer ist als die Weite des
Schlitzes 26, wodurch die Kugel nicht aus dem Körper durch den
Schlitz hindurch herausgezogen werden kann. Zusätzlich ist zur
Vermeidung von "Ratter"-Geräuschen die diametrale Abmessung der
Kugel so gewählt, daß sich ein enger Fläche-an-Fläche-Kontakt
zwischen der kugelförmigen Oberfläche der Kugel und der kugel
förmigen Fläche des Hohlraums 24 einstellt, wenn die Kugel
innerhalb des Hohlraums angeordnet wird.
Die Querabmessung des Halses 82 in der Nähe der Kugel 76 (d. h.
die Abmessung in einer Ebene quer zu der zentralen Längsachse
des Kugelbolzens) ist so gewählt, daß der Hals durch den Schlitz
26 vorstehen kann ohne eine der Seitenwände 28 zu berühren, und
so daß eine Seite-zur-Seite-Relativbewegung zwischen dem Kugel
bolzen 12 und dem Körper 16 und zwischen den Seitenwänden 28 nur
über einen begrenzten Bogen auftreten kann. Die Ende-zu-Ende-Län
ge des Schlitzes 26 ist so ausgewählt, daß Relativbewegung
zwischen dem Kugelbolzen 12 und dem Körper 16 entlang dem
Schlitz über einen Bogen von ungefähr 100° auftreten kann.
Wenn die Platte 56 in eine sogenannte "Offenposition", d. h. wenn
sie sich nahe dem Ende 18 des Körpers befindet (wie am besten in
Fig. 4 dargestellt ist), bewegt ist, kann die Kugel 76 des Ku
gelbolzens 12 leicht in den inneren Hohlraum 24 durch die Öff
nung 36 eingeführt werden, so daß sein Hals 82 durch den Schlitz
26 nach außen vorsteht. Wenn die Platte 56 in eine sogenannte
"Schließstellung" (d. h. wenn sie sich nahe dem anderen Ende 22
des Körpers befindet, so daß die Platte 56 den Schultern 38 und
42 anliegt, wie am besten in Fig. 5 gezeigt ist) bewegt ist,
hält die Platte 56 die Kugel 76 und verhindert, daß sie aus dem
Hohlraum 24 herausgezogen wird. Wenn sich die Platte 56 in ihrer
geschlossenen Lage befindet, berührt die dem Ende 18 benachbarte
Seite des Gliedes 58 die Arretierung 55. Dieser Kontakt dient
zur Verhinderung unbeabsichtigter Bewegung der Platte 56 hinweg
aus der Schließstellung, während er die Bewegung der Platte 56
aus ihrer Offenstellung in ihre Schließstellung nach Anwendung
einer Kraft auf die Platte 56 nicht übermäßig behindert.
Der Körper 16 und die Platte 56 können verhältnismäßig unaufwen
dig durch herkömmliche Formungsverfahren hergestellt werden.
Ähnlich ist der Kugelbolzen 12 von konventioneller Konstruktion
und kann auf herkömmliche relativ unaufwendige Weise hergestellt
werden. Der Körper 16 kann auf das äußere Ende der Gasfeder
stange 68 durch den Gasfederhersteller aufgeschraubt und mit der
Gasfeder zu der Fahrzeugmontageanlage befördert werden. Wie vor
stehend angemerkt, hat der Monteur zum Anschluß der Gasfeder
stange an das Fahrzeug nur den Kugelbolzen 12 an dem Fahrzeug zu
befestigen, den Körper 16 über die Kugel 76 einzurasten (so daß
sich die Kugel innerhalb des Hohlraums 24 befindet) und dann die
Platte 56 in ihre Schließstellung zu bewegen, wie in Fig. 5
gezeigt ist. Die Montage der Gasfeder wird vervollständigt,
indem der Monteur einen anderen Kugelbolzen 12 an das Fahrzeug
anschraubt und den zweiten Verbinderkörper auf diesen Bolzen
verrastet. Daher wird die Montage verglichen mit jetzt gebräuch
lichen konventionellen Methoden der Anbringung einer Gasfeder an
Fahrzeugen sehr vereinfacht.
Wie auch schon erwähnt wurde, ist einer der Hauptvorteile des
Verbinders darin zu sehen, daß er bei Verwendung vier Bewegungs
freiheitsgrade erlaubt zwischen dem relativ stationären Glied
und einem relativ bewegbaren Glied, die miteinander verbunden
sind, d. h. zwischen einem Kraftfahrzeug und einer Gasfeder
stange. Der Verbinderkörper 16 kann mit der Gasfederstange im
Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn rotieren, im Uhrzeiger
sinn und im Gegenuhrzeigersinn bezüglich des Kugelbolzens 12
rotieren, sich über die Länge des Schlitzes 26, d. h. über einen
Bogen von 100° oder größer mit Bezug auf den Kugelbolzen bewegen
und sich bezüglich des Kugelbolzens 12 innerhalb des Schlitzes
26 von Seite zu Seite bewegen. Diese Bewegungsfreiheitsgrade
erleichtern das Anheben und Absenken eines durch die Gasfeder
gestützten Deckels, einer Haube, eines Hebefensters, einer Tür
und einer Pforte.
Claims (17)
1. Kugelpfannenverbinder, insbesondere für die Verbindung des
äußeren Endes einer Gasfeder mit der Karosserie eines Kraftfahr
zeugs, umfassend:
einen Kugelbolzen (12) mit einem ersten Ende (74), welches eine Kugel (76) mit mindestens einer Teilkugelfläche daran auf weist, einem zweiten Ende (78), welches von dem ersten Ende (74) beabstandet ist, eine Längsachse, welche sich zwischen dem er sten und dem zweiten Ende erstreckt, und einem Hals (82), wel cher zwischen dem ersten und dem zweiten Ende angeordnet ist und welcher eine erste vorgewählte Abmessung quer zu der Längsachse des Kugelbolzens (12) hat, wobei die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) eine zweite vorgewählte Abmessung quer zu der Längsachse des Kugelbolzens (12) hat, die größer als die erste vorgewählte Abmessung des Halses (82) des Kugelbolzens (12) ist;
einen Verbinderkörper (16) mit einem ersten Ende (18), einem zweiten Ende (22), einer Längsachse, welche sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Verbinderkörpers (16) er streckt, und einem ersten Glied (56), wobei der Verbinderkörper (16) auch einen inneren Hohlraum (24) einer vorgewählten Abmes sung einschließt, derart, daß die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) in den inneren Hohlraum (24) aufgenommen werden kann, und derart, daß der Verbinderkörper (16), wenn die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) so in den inneren Hohlraum (24) aufgenommen ist, um die Längsachse des Kugelbolzens (12) relativ zu dem Kugelbolzen (12) drehbar ist, wobei der Verbinderkörper (16) weiterhin einen mit dem inneren Hohlraum (24) in Verbindung ste henden länglichen offenen Schlitz (26) einschließt, der durch Seitenbereiche (28) definiert ist, welche um eine vorgewählte Weite voneinander beabstandet sind, der weiterhin durch Endbe reiche definiert ist, welche um eine vorgewählte Entfernung von einander beabstandet sind, und der eine Längsachse hat, welche sich zwischen den Endbereichen erstreckt, wobei die Weite des offenen Schlitzes (26) so gewählt ist, daß die Weite kleiner ist als die zweite vorgewählte Abmessung der Kugel (76) des Kugel bolzens (12) und größer ist als die erste vorgewählte Abmessung des Halses (82) des Kugelbolzens (12), derart, daß der Hals (82) des Kugelbolzens (12) durch den offenen Schlitz (26) vorspringen kann, derart, daß die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) nicht durch den offenen Schlitz (26) hindurchtreten kann, und derart, daß die relative Bewegung zwischen den Seitenbereichen (28) des Schlitzes (26) des Verbinderkörpers (16) und dem Hals (82) des Kugelbolzens (12) quer zu der Längsachse des Schlitzes (26) auf treten kann, wobei die Länge des offenen Schlitzes (26) zwischen den Endbereichen derart gewählt ist, daß der Verbinderkörper (16) wahlweise durch einen Bogen relativ zu dem Kugelbolzen (12) bewegt werden kann, zwischen einer ersten Position, in welcher die Längsachsen des Verbinderkörpers (16) und des Kugelbolzens (12) im wesentlichen ausgefluchtet sind und während Relativdre hungen des Verbinderkörpers (16) bezüglich des Kugelbolzens (12) im wesentlichen ausgefluchtet bleiben können, und einer zweiten Position, in welcher die Längsachse des Verbinderkörpers (16) in einem Winkel größer als 20° bezüglich der Längsachse des Kugel bolzens (12) angeordnet ist, und wobei das erste Glied (56) wahlweise die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) in dem inneren Hohlraum (24) hält.
einen Kugelbolzen (12) mit einem ersten Ende (74), welches eine Kugel (76) mit mindestens einer Teilkugelfläche daran auf weist, einem zweiten Ende (78), welches von dem ersten Ende (74) beabstandet ist, eine Längsachse, welche sich zwischen dem er sten und dem zweiten Ende erstreckt, und einem Hals (82), wel cher zwischen dem ersten und dem zweiten Ende angeordnet ist und welcher eine erste vorgewählte Abmessung quer zu der Längsachse des Kugelbolzens (12) hat, wobei die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) eine zweite vorgewählte Abmessung quer zu der Längsachse des Kugelbolzens (12) hat, die größer als die erste vorgewählte Abmessung des Halses (82) des Kugelbolzens (12) ist;
einen Verbinderkörper (16) mit einem ersten Ende (18), einem zweiten Ende (22), einer Längsachse, welche sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Verbinderkörpers (16) er streckt, und einem ersten Glied (56), wobei der Verbinderkörper (16) auch einen inneren Hohlraum (24) einer vorgewählten Abmes sung einschließt, derart, daß die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) in den inneren Hohlraum (24) aufgenommen werden kann, und derart, daß der Verbinderkörper (16), wenn die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) so in den inneren Hohlraum (24) aufgenommen ist, um die Längsachse des Kugelbolzens (12) relativ zu dem Kugelbolzen (12) drehbar ist, wobei der Verbinderkörper (16) weiterhin einen mit dem inneren Hohlraum (24) in Verbindung ste henden länglichen offenen Schlitz (26) einschließt, der durch Seitenbereiche (28) definiert ist, welche um eine vorgewählte Weite voneinander beabstandet sind, der weiterhin durch Endbe reiche definiert ist, welche um eine vorgewählte Entfernung von einander beabstandet sind, und der eine Längsachse hat, welche sich zwischen den Endbereichen erstreckt, wobei die Weite des offenen Schlitzes (26) so gewählt ist, daß die Weite kleiner ist als die zweite vorgewählte Abmessung der Kugel (76) des Kugel bolzens (12) und größer ist als die erste vorgewählte Abmessung des Halses (82) des Kugelbolzens (12), derart, daß der Hals (82) des Kugelbolzens (12) durch den offenen Schlitz (26) vorspringen kann, derart, daß die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) nicht durch den offenen Schlitz (26) hindurchtreten kann, und derart, daß die relative Bewegung zwischen den Seitenbereichen (28) des Schlitzes (26) des Verbinderkörpers (16) und dem Hals (82) des Kugelbolzens (12) quer zu der Längsachse des Schlitzes (26) auf treten kann, wobei die Länge des offenen Schlitzes (26) zwischen den Endbereichen derart gewählt ist, daß der Verbinderkörper (16) wahlweise durch einen Bogen relativ zu dem Kugelbolzen (12) bewegt werden kann, zwischen einer ersten Position, in welcher die Längsachsen des Verbinderkörpers (16) und des Kugelbolzens (12) im wesentlichen ausgefluchtet sind und während Relativdre hungen des Verbinderkörpers (16) bezüglich des Kugelbolzens (12) im wesentlichen ausgefluchtet bleiben können, und einer zweiten Position, in welcher die Längsachse des Verbinderkörpers (16) in einem Winkel größer als 20° bezüglich der Längsachse des Kugel bolzens (12) angeordnet ist, und wobei das erste Glied (56) wahlweise die Kugel (76) des Kugelbolzens (12) in dem inneren Hohlraum (24) hält.
2. Kugelpfannenverbinder nach Anspruch 1, worin der Kugelpfan
nenverbinder ausgebildet ist, um zwischen einem relativ statio
nären Glied und einem relativ bewegbaren Glied eingeschaltet zu
werden; worin das bewegbare Glied eine zentrale Achse hat; worin
das relativ bewegbare Glied sich verlängern, sich verkürzen und
sich um die zentrale Achse drehen kann; worin während solcher
Verlängerungen, Verkürzungen und Drehungen das relativ bewegbare
Glied sich bezüglich des stationären Glieds bewegen kann; worin
das erste Ende (18) des Verbinderkörpers (16) ausgebildet ist,
um wahlweise mit dem relativ bewegbaren Glied oder dem relativ
stationären Glied verbunden zu werden; worin das zweite Ende
(78) des Kugelbolzens (12) ausgebildet ist, um wahlweise mit dem
jeweils anderen der beiden Glieder verbunden zu werden; und
worin der Bogen einen Winkel von mindestens 90° einschließt.
3. Kugelpfannenverbinder nach Anspruch 1 oder 2, worin das
erste Glied (56) wahlweise bewegbar ist zwischen einer Schließ
stellung für die Kugel (76), in welcher des erste Glied (56) die
Kugel (76) des Kugelbolzens (12) in dem inneren Hohlraum (24)
hält, und einer Offenstellung für die Kugel (76), welche der
Kugel (76) des Kugelbolzens (12) gestattet, in den inneren Hohl
raum (24) eingeführt und daraus entfernt zu werden.
4. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
worin das erste Glied eine Platte (56) ist, die wahlweise an dem und mit Bezug auf den Verbinderkörper (16) verschiebbar ist zwi schen der Kugel-Schließstellung und der Kugel-Offenstellung;
worin die Platte (56) an dem Verbinderkörper (16) an einem von dem offenen Schlitz (26) entfernten Ort angebracht ist; und
worin die Platte (56) wahlweise an dem Verbinderkörper (16) in ihrer Kugel-Schließstellung gehalten ist.
worin das erste Glied eine Platte (56) ist, die wahlweise an dem und mit Bezug auf den Verbinderkörper (16) verschiebbar ist zwi schen der Kugel-Schließstellung und der Kugel-Offenstellung;
worin die Platte (56) an dem Verbinderkörper (16) an einem von dem offenen Schlitz (26) entfernten Ort angebracht ist; und
worin die Platte (56) wahlweise an dem Verbinderkörper (16) in ihrer Kugel-Schließstellung gehalten ist.
5. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
worin die Ebene des Bogens im wesentlichen parallel mit der
Längsachse des Verbinderkörpers (16) und mit der Ebene der
Längsachse des offenen Schlitzes (26) des Verbinderkörpers (16)
verläuft.
6. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
worin der Bogen einen Winkel von etwa 100° einschließt; und
worin der Verbinderkörper (16) und die Platte (56) aus Kunst stoff hergestellt sind.
worin der Bogen einen Winkel von etwa 100° einschließt; und
worin der Verbinderkörper (16) und die Platte (56) aus Kunst stoff hergestellt sind.
7. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
worin die Längsachse des Verbinderkörpers (16) koaxial mit der
Längsachse des Kugelbolzens (12) ist, wenn sich der Verbinder
körper (16) in der ersten Position befindet.
8. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
worin das erste Glied (56) wahlweise zwischen einer Kugel-
Schließstellung, in welcher das erste Glied (56) die Kugel (76)
des Kugelbolzens (12) in dem inneren Hohlraum (24) hält, und ei
ner Kugel-Offenstellung, welche der Kugel (76) des Kugelbolzens
(12) das Einführen in oder die Entfernung aus dem inneren Hohl
raum (24) gestattet, bewegbar ist.
9. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
worin das erste Glied eine Platte (56) ist, die wahlweise an dem
und mit Bezug auf den Verbinderkörper (16) verschiebbar ist
zwischen der Kugel-Schließstellung und der Kugel-Öffnungs
stellung; und worin die Platte (56) wahlweise an dem
Verbinderkörper (16) in ihrer Kugel-Schließstellung gehalten
ist.
10. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
worin der Bogen einen Winkel von etwa 100° einschließt; und
worin der Verbinderkörper (16) und die Platte (56) aus
Kunststoff hergestellt sind.
11. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
worin das relativ stationäre Glied ein Fahrzeug ist; worin das
relativ bewegbare Glied eine Gasfeder mit einer bewegbaren
Stange ist; worin die zentrale Achse des relativ bewegbaren
Glieds die Längsachse der Gasfederstange ist; und worin die
Gasfeder zur Offenhaltung von Fahrzeugkofferraumdeckeln,
Deckklappen, Hauben, Hebefenstern, Luken und Hecktüren oder
Pforten verwendet werden kann.
12. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
worin die Längsachse des Verbinderkörpers (16) koaxial mit der
Längsachse der Gasfederstange ist.
13. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
worin die Ebene des Bogens im wesentlichen parallel mit der
Längsachse des Verbinderkörpers (16) verläuft; und worin der
Verbinderkörper (16) und die Gasfederstange sich zusammen bewe
gen, einschließlich drehbewegen, können.
14. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
worin der Bogen einen Winkel von etwa 100° einschließt.
15. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
worin das erste Glied (56) wahlweise bewegbar ist zwischen einer
Kugel-Schließstellung, in welcher das erste Glied (56) die Kugel
(76) des Kugelbolzens (12) in dem inneren Hohlraum (24) hält,
und einer Kugel-Schließstellung, welche der Kugel (76) gestat
tet, in den inneren Hohlraum (24) eingeführt oder daraus ent
fernt zu werden.
16. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
worin das erste Glied eine Platte (56) ist, die wahlweise an dem und mit Bezug auf den Verbinderkörper (16) verschiebbar ist zwi schen der Kugel-Schließstellung und der Kugel-Offenstellung; und
worin die Platte (56) wahlweise in ihrer Kugel-Schließstellung an dem Verbinderkörper (16) gehalten ist.
worin das erste Glied eine Platte (56) ist, die wahlweise an dem und mit Bezug auf den Verbinderkörper (16) verschiebbar ist zwi schen der Kugel-Schließstellung und der Kugel-Offenstellung; und
worin die Platte (56) wahlweise in ihrer Kugel-Schließstellung an dem Verbinderkörper (16) gehalten ist.
17. Kugelpfannenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
worin die Platte (56) an dem Verbinderkörper (16) an einem von dem offenen Schlitz (26) entfernten Ort angebracht ist; und
worin der Verbinderkörper (16) und die Platte (56) aus Kunst stoff hergestellt sind.
worin die Platte (56) an dem Verbinderkörper (16) an einem von dem offenen Schlitz (26) entfernten Ort angebracht ist; und
worin der Verbinderkörper (16) und die Platte (56) aus Kunst stoff hergestellt sind.
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