DE19833974B4 - Filterelement für Ölwanne und Kombination aus Filterelement und Ölwanne - Google Patents
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Abstract
Plattenförmiges Filterelement (14), das dazu geeignet ist, zum Filtern von Öl, das in einer Ölwanne in einer ausgewählten horizontalen Richtung zu einem Sumpf (26) fließt, auf einer geneigten Umfangsfläche des Sumpfes (26) der Ölwanne zu sitzen, welches Filterelement (14) folgendes aufweist: ein gefaltetes Filtermedium (50), welches erste und zweite Ränder und erste und zweite Enden hat, wobei das Filtermedium (50) derart gefaltet ist, dass sich nur stromaufwärtige Spitzen (51) und stromabwärtige Spitzen (52) bilden, die stromaufwärtigen Spitzen (51) zur Bildung einer Filtereinlassfläche (67) in einer ersten Ebene liegen und die stromabwärtigen Spitzen (52) zur Bildung einer Filterauslassfläche (68) in einer zweiten Ebene liegen, die stromaufwärtigen und stromabwärtigen Spitzen (51, 52) dazwischen parallele muldenförmige Täler (53) bilden und die muldenförmigen Täler (53) Enden an den ersten und zweiten Enden des Filtermediums (50) besitzen und in der Richtung des Ölflusses verlaufen, wenn sie in der Ölwanne angebracht sind; einen Rahmen...
Description
- Die Erfindung befaßt sich mit Filterlementen für Ölwannen und mit Kombinationen aus Filterelement/Ölwanne. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit Filterelementen zum Einsatz bei Ölwannen und mit einer Kombination aus Filterelementen und Ölwannen, wobei die Ölwannen zweckmäßigerweise Getriebefluid und Schmieröl enthalten, welche bei Kraftfahrzeugen vorhanden sind.
- Fahrzeugeinrichtungen, wie Getriebe, und zwar sowohl automatische als auch übliche Schaltgetriebe, bei denen eine Rückführung des Getriebefluids erfolgt, sowie bei Brennkraftmaschinen, bei denen das Schmieröl zurückgeführt wird, werden Filter eingesetzt, welche das Fluid oder das Öl filtern, um Feststoffverunreinigungen auszusondern. Bei diesen Einrichtungen wird das Öl von den Ölwannen abgeführt, bevor es zu dem Getriebe oder der Brennkraftmaschine zurückgefördert wird. Bei Automatikgetrieben ist es allgemeine Praxis, einen wannenähnlichen Filter mit einem durchströmten Rohr einzusetzen, welcher durch eine Wanne/-Schale abgedeckt ist, welche als ein Sumpf für das Fluid dient. Einige Sümpfe haben einen horizontalen Boden und andere haben einen geneigten Boden. Die Filterstandzeit wird durch die Fläche des Mediums und durch den Einsatz des Mediums derart bestimmt, daß man gute Durchströmungscharakteristika erhält.
- Um die Kosten für die Getriebewartung herabzusetzen, indem die als Getriebefluid eingesetzte Ölqualität beibehalten wird, besteht ein Bedürfnis, die Standzeit der Filtermedien zu verlängern und zugleich die Effizienz bzw. den Wirkungsgrad zu verbessern und Einschränkungen hierbei zu reduzieren.
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US 1,892,185 A zeigt Filterelement, wobei ein mittels Schraubverbindung an einer Ölwanne festgelegtes Rahmenelement vorgesehen ist. -
EP 0 712 652 A1 zeigt ein Filterelement, wobei ein unterhalb eines Filterelements gelegener Sumpf einer Auffangwanne mit einem Einlass versehen ist, der durch einen Steg begrenzt wird. Der Einlass besitzt eine Fläche, die eine Ergänzung der unteren Fläche des Flansches bildet. Der Sumpf der Auffangwanne weist eine Rückführungsleitung auf, wobei es eine Mehrzahl von zum Sumpf hin geneigten Innenflächen oberhalb des Filterelements gibt. -
DE 42 42 513 C2 zeigt eine Ölwanne, wobei ein von einem Gehäuse trennbarer Ölsumpf vorgesehen ist. Ein flacher und ein als Ölsumpf ausgebildeter tiefer Gehäuseabschnitt sind durch ein Filterelement getrennt. - Das nächstliegende Dokument
US 4,352,737 A zeigt ein Filterelement zum Einsatz in einem Gehäuse, welches Filterelement folgendes aufweist:
ein gefaltetes Filtermedium, welches erste und zweite Ränder und erste und zweite Enden hat, wobei das Filtermedium derart gefaltet ist, dass sich stromaufwärtige Spitzen und stromabwärtige Spitzen bilden, die stromaufwärtigen Spitzen zur Bildung einer Filtereinlassfläche in einer ersten Ebene liegen und die stromabwärtigen Spitzen zur Bildung einer Filterauslassfläche in einer zweiten Ebene liegen, die stromaufwärtigen und stromabwärtigen Spitzen dazwischen parallele muldenförmige Täler bilden und die muldenförmigen Täler Enden an den ersten und zweiten Enden des Filtermediums besitzen;
einen Rahmen zur Abstützung des Filtermediums, wobei der Rahmen erste und zweite Seitenplattenabschnitte zum Zusammenarbeiten mit den und zum dichten Abschließen der Enden der muldenförmigen Täler hat, der Rahmen ferner in Querrichtung verlaufende Flansche hat, welche oberhalb der Filtereinlassfläche angeordnet sind, jeder Flansch eine obere erste Fläche besitzt, welche geneigt in Richtung zur Filtereinlassfläche verläuft und einen konkaven Bereich um die Filterauslassfläche bildet, um das zu filternde Öl zu der Filtereinlassfläche zu richten, und eine zweite Fläche hat, welche eine Abdichtung mit dem Gehäuse gestattet. - Es sind C-förmige Flansche vorgesehen, bei welchen eine untere ebene Fläche nicht parallel zu einer oberen ebenen Fläche ist. Eine Abdichtung durch einen unteren Bereich des C-förmigen Flansches mit der geneigten Umfangsfläche des Sumpfes kann gemäß der Ausgestaltung des bekannten Filterelements (Flanschs) nicht erfolgen. Stattdessen ist es erforderlich, eine Dichtung zwischen dem Sumpf und dem (C-förmigen) Flansch hinzufügen.
- Die Erfindung zielt darauf ab, ein neuartiges und verbessertes Filterelement bereitzustellen, wobei das Filterelement derart gestaltet ist, dass es in einer Ölwanne eingesetzt werden kann, welche in Einrichtungen, wie Getrieben und Brennkraftmaschinen, eingesetzt werden. Insbesondere soll das Filterelement einfacher und kostengünstiger als im Stand der Technik bekannte Filterelemente ausgestaltet sein. Zusätzlich soll auch eine Kombination aus Filterelement und Ölwanne zu Verfügung gestellt werden, die einfacher und kostengünstiger als im Stand der Technik bekannte Kombinationen aus Filterelement und Ölwanne ausgestaltet sind.
- Diese Aufgabe wird durch ein Filterelement und eine Kombination aus Filterelement und Ölwanne gelöst, wie sie jeweils im Anspruch 1 und im Anspruch 9 angegeben sind. Die abhängigen Ansprüche 2 bis 8 bzw. 10 bis 17 zeigen jeweils vorteilhafte Ausgestaltungen eines Filterelements nach Anspruch 1 bzw. einer Kombination nach Anspruch 9.
- Insbesondere kann durch die erfinderische Ausgestaltung der Flansche ein Hinzufügen einer Dichtung vermieden werden. Somit ist das Filterelement der Erfindung einfacher ausgestaltet als ein Filterelement nach dem Stand der Technik.
- Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in welcher gleiche oder ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Darin zeigt:
-
1 eine perspektivische Draufsicht auf eine Ölwanne und eine Filterauslegung, welche nach der Erfindung beschaffen und angeordnet sind; -
2 eine Endansicht der Ölwanne nach1 ; -
3 eine Draufsicht auf die Ölwanne nach den1 und2 ; -
4 eine Draufsicht auf ein Filterelement, welches mit der Ölwanne nach den1 bis3 zum Einsatz kommt; -
5 eine Seitenansicht eines Filterelements nach4 , wobei die beiden Seitenansichten übereinstimmend sind; -
6 eine Vorderansicht des Filterelements nach4 , wobei die Rückansicht hiermit übereinstimmt; -
7 eine Seitenansicht entlang der Linie 7-7 in4 ; -
8 eine Seitenansicht entlang der Linie 8-8 in4 ; -
9 eine Seitenansicht zur Verdeutlichung des Filters nach den4 bis8 , wenn er in die Ölwanne nach den1 bis3 eingesetzt ist; -
10 eine Schnittansicht entlang der Linie 10-10 in3 ; -
11 eine Schnittansicht entlang der Linie 11-11 in3 ; -
12 eine10 ähnliche teilweise Schnittansicht zur Verdeutlichung einer alternativen bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung, wobei ein Sumpf und ein Filterelement von dem Boden der Ölwanne abnehmbar sind; und -
13 eine11 ähnliche Schnittansicht einer alternativen bevorzugten Ausführungsform zu12 . - Unter Bezugnahme auf die
1 bis3 ist eine Ölwannen/Filter-Anordnung10 gezeigt, welche nach der Erfindung beschaffen und ausgelegt ist. Die Ölwannen/Filter-Anordnung umfaßt ein Gehäuse12 und ein Filterelement14 . Die Anordnung10 nach1 ist zum Einsatz bei einem Automatikgetriebe bestimmt. Jedoch kann die gleiche allgemeine Auslegung auch bei üblichen Getrieben, halbautomatischen Getrieben und irgendwelchen anderen Getrieben eingesetzt werden, bei denen das Getriebefluid oder das Öl zurückgefördert wird. Zusätzlich hat das Gehäuse12 eine Ölwanne mit einem integralen Filter14 , welches als eine Ölwannen/Filter-Anordnung bei Brennkraftmaschinen eingesetzt werden kann. - Das Gehäuse
12 weist eine obere Kammer16 auf, welche einen seitlich vorstehenden Befestigungsflansch18 hat, welcher um diese Kammer angeordnet ist. Der seitliche vorstehende Befestigungsflansch18 hat eine Mehrzahl von Schrauböffnungen20 darin, über die das Gehäuse an dem Boden des Automatikgetriebegehäuses (nicht gezeigt) befestigt werden kann. Eine Ausnehmung21 ist in dem Flansch18 ausgebildet. Die Ausnehmung nimmt eine Dichtung22 auf, mittels welcher das Getriebegehäuse (nicht gezeigt) dicht abgeschlossen werden kann. Im Betriebszustand tritt Öl in die obere Kammer16 über einen Einlaß (nicht gezeigt) ein, und wird über eine Zuführleitung24 zurückgefördert, nachdem es durch den Filter14 durchgegangen ist, welcher die obere Kammer16 von einem Sumpf26 trennt, welcher eine Basis27 hat, unterhalb deren die Rückführungsleitung24 angeschlossen ist. Die Rückführungsleitung24 hat den Einlaß einer Saugpumpe (nicht gezeigt), welche mit der Oberseite verbunden ist, um das gefilterte Fluid von dem Sumpf26 der Wanne durch das Getriebe (nicht gezeigt) zurückzufördern. - Das Gehäuse
12 hat im wesentlichen vertikale Seitenwände30 , welche Versteifungsrippen32 umfassen. Ein Boden34 in der oberen Kammer16 des Gehäuses12 verläuft geneigt zu dem Filterelement14 und dem Sumpf26 , so daß das gesamte Fluid in der oberen Kammer16 zu den inneren Flächen der oberen Kammer in Richtung zu dem Filterelement und dem Sumpf26 geleitet wird. Der geneigte Boden34 endet mit einer abrupten, im wesentlichen vertikalen Wand36 , welche einen Bettabschnitt38 der oberen Kammer16 bildet, wobei in diesem Bettabschnitt das Filterelement14 in Sitzanlage angeordnet ist. Der Sitz des Filterelements14 ist ein Steg40 , welcher vier geneigte Flächen41 ,42 ,43 und44 hat, welche in Richtung zu dem Sumpf26 geneigt sind, und Stützflächen für den Filter14 sowie einen Eintritt45 bilden, und zwar von der oberen Kammer16 des Gehäuses12 zu dem Sumpf26 . - Das Gehäuse
12 hat eine Achse47 zur Anbringung der Ölwannen/Filter-Anordnung10 in einer solchen Weise, daß die Achse mit der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs (nicht gezeigt) ausgerichtet ist, an welchem diese Anordnung angebracht ist. Wie aus den1 und3 zu ersehen ist, hat das Filter14 ein gefaltetes Filtermedium15 , welches stromabwärtige Spitzen (Gipfel) und stromabwärtige Spitzen51 ,52 jeweils hat, zwischen welchen von Mulden53 gebildeten Tälern gebildet werden, welche parallel zur Achse47 verlaufen. Die Seiten54 und55 jeder Mulde (Tal)53 wirkt daher als eine Schwelle, welche das Fluid in den Tälern bzw. Mulden hält und verhindert, daß es von der einen Seite des Filterelements14 zu der anderen infolge von Zentrifugalkräften bei der Kurvenfahrt des Fahrzeugs verlagert wird. - Unter Bezugnahme auf die
4 bis8 ist zu ersehen, daß das Filtermedium50 rechteckförmig ausgebildet ist, und in einem Rahmen60 angebracht ist. Der Rahmen60 umfaßt eine in Querrichtung verlaufende Flanschanordnung61 , welche vordere und hintere Querflansche62 und63 jeweils und seitliche Querflansche65 und66 hat. Die Querflansche62 –66 haben jeweils obere Flächen, welche nach unten zu dem Filtermedium50 geneigt verlaufen und oberhalb einer Einlaßfläche67 des Filtermediums50 angeordnet sind, welche durch die Ebene gebildet wird, welche die stromaufwärtigen Spitzen (Berge)51 der Filtermediumsfalten enthalten (eine Auslaßfläche68 wird durch die Ebene gebildet, welche die stromabwärtigen Spitzen bzw. Täler52 enthält). Die unteren Flächen der Flansche62 –66 verlaufen ebenfalls geneigt in Richtung zu dem Filtermedium15 derart, daß, wenn das Filterelement14 in dem Bettabschnitt38 der oberen Kammer16 in dem Gehäuse12 eingesetzt ist, die unteren Flächen in etwa eben gegen die vier Stützflächen41 –44 des Stegs40 anliegen (siehe1 und3 ). - Es ist erforderlich, daß die Enden und die Anschlußenden der Täler bzw. Mulden
53 dicht abgeschlossen sind, und dies wird dadurch bewerkstelligt, daß eine vordere Seitenplatte70 und eine hintere Seitenplatte71 vorgesehen sind, welche die Enden der muldenförmigen Täler dicht verschließen, wie dies in den5 und6 gezeigt ist. Hierdurch wird das in den Mulden bzw. Tälern53 zu filternde Öle gehalten und es wird verhindert, daß das Öl von den Enden der Mulden abströmt. Vorzugsweise ist das Material des Filtermediums50 an den Enden der Mulden53 in Nylonplatten70 und71 dadurch eingebettet, daß die Platten auf dem Filtermedium50 ausgeformt werden, wenn der Rahmen60 ausgebildet wird. Hierbei besteht nur die Notwendigkeit, die vorderen und hinteren Platten70 und71 vorzusehen, so daß das zu filternde Öl durch zu äußerst liegende Seitenplatten72 des Filtermediums50 durchströmen. Auch kann es erwünscht sein, Seitenplatten zu haben, welche zusätzliche Aussteifungen für den Rahmen60 bilden. - Unter Bezugnahme auf die
9 bis11 ist in9 gezeigt, daß das Filterelement14 eine gesonderte Komponente vom Gehäuse12 ist und in das Gehäuse derart eingesetzt ist, daß es darin passend angeordnet ist, wie dies in10 (siehe auch1 und3 ) gezeigt ist. - Wie aus
10 zu ersehen ist, ist das Filterelement14 derart angebracht, daß die Querflansche62 –66 an den geneigten Flächen41 –44 des Stegs40 derart anliegen, daß sie in Richtung zu einem Ablaufbereich80 des Sumpfs26 geneigt verlaufen. Eine Dichtung81 ist zwischen dem Steg40 und den unteren Flächen der in Querrichtung vorspringenden Flansche62 –66 des Filterelements14 angeordnet. Um das Filterelement40 in der eingelegten Position im Gehäuse12 zu halten, hat das Filterelement14 eine Mehrzahl von Öffnungen84 darin, welche pfostenförmige Befestigungsmittel aufnehmen, welche eine Verbindungsanordnung darstellen, mittels welcher das Filterelement an Ort und Stelle in dem Gehäuse12 zwangsläufig festgelegt werden kann. Das Gewicht des Öls drückt das Filterelement nach unten, und auch die Saugkraft an der Rückführungsleitung24 dient dazu, das Filterelement14 in der Sitzanlage gegen den Steg40 des Gehäuses12 festzulegen. - Wenn aus irgendwelchen Gründen das Filterelememt
14 verstopfen sollte, ist es äußerst erwünscht, einen Bypaß26 zu haben, so daß das Fluid unabhängig davon, ob die Wanne eine Getriebeölwanne oder eine Schmierölwanne ist, oder ob die Wanne eine Schmierölwanne ist, die Rückführung selbst dann fortgesetzt werden kann, wenn der Filter die Umwälzung oder Rückförderung blockieren würde. Ein Bypaß-Ventil86 , welches im Grundzustand geschlossen ist, spricht auf einen größeren Druck in der oberen Kammer16 an und ist zwischen der oberen Kammer16 und dem Sumpf26 angeordnet. - Der Ablaufbereich
80 unterhalb der Basis des Sumpfes26 umfaßt einen Stopfen89 , welcher dazu genutzt wird, Getriebeöl als Probe zu entnehmen, oder das Öl abzuleiten, wenn das Öl zwischen den Filterwechseln auszutauschen ist. - Das Gehäuse
12 ist vorzugsweise aus einem Verbundmaterial, wie ”Nylon 6®” ausgeformt, und gemäß einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung kann es das Filterelement14 derart aufweisen, daß es fest daran angebracht ist, so daß es zusammen mit dem Gehäuse16 ausgewechselt und entsorgt wird, wenn man die Schrauben löst, welche das Gehäuse am Getriebe über Schrauböffnungen20 halten. - Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist das Filterelement
14 von dem Gehäuse12 dadurch lösbar, daß das Filterelement auf lösbare Weise an den pfostenförmigen Befestigungselementen90 festgelegt ist, welche in Öffnungen92 in dem Flansch62 –66 des Filterelements14 aufgenommen werden. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform wird das Gehäuse12 wiederverwendet und das Filterelement wird entsorgt oder wieder verarbeitet. - Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung nach den
12 und13 ist ein Sumpf26' lösbar von dem Gehäuse16' mit dem Filterelement14' vorgesehen und entweder integral mit dem Sumpf ausgebildet oder leicht lösbar von diesem, so daß entweder der Sumpf und das Filter als eine Einheit beim Filterwechsel ausgetauscht werden, oder ein und derselbe Sumpf wieder genutzt werden kann. In beiden Fällen hat der Sumpf26' einen Umfangsflansch100 , welcher an einem Umfangsflansch102 des Gehäuses16' mittels Muttern104 angebracht ist, welche auf Schraubenbolzen106 aufgeschraubt sind, welche von dem Gehäuse ausgehen. Dichtungen108 sind zwischen den Flanschen100 und102 angeordnet. - Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die voranstehend beschriebenen Einzelheiten von bevorzugten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind zahlreiche Abänderungen und Modifikationen möglich, die der Fachmann im Bedarfsfall treffen wird, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.
Claims (17)
- Plattenförmiges Filterelement (
14 ), das dazu geeignet ist, zum Filtern von Öl, das in einer Ölwanne in einer ausgewählten horizontalen Richtung zu einem Sumpf (26 ) fließt, auf einer geneigten Umfangsfläche des Sumpfes (26 ) der Ölwanne zu sitzen, welches Filterelement (14 ) folgendes aufweist: ein gefaltetes Filtermedium (50 ), welches erste und zweite Ränder und erste und zweite Enden hat, wobei das Filtermedium (50 ) derart gefaltet ist, dass sich nur stromaufwärtige Spitzen (51 ) und stromabwärtige Spitzen (52 ) bilden, die stromaufwärtigen Spitzen (51 ) zur Bildung einer Filtereinlassfläche (67 ) in einer ersten Ebene liegen und die stromabwärtigen Spitzen (52 ) zur Bildung einer Filterauslassfläche (68 ) in einer zweiten Ebene liegen, die stromaufwärtigen und stromabwärtigen Spitzen (51 ,52 ) dazwischen parallele muldenförmige Täler (53 ) bilden und die muldenförmigen Täler (53 ) Enden an den ersten und zweiten Enden des Filtermediums (50 ) besitzen und in der Richtung des Ölflusses verlaufen, wenn sie in der Ölwanne angebracht sind; einen Rahmen (60 ) zur Abstützung des Filtermediums (50 ), wobei der Rahmen (60 ) erste und zweite Seitenplatten (70 ,71 ) zum Zusammenarbeiten mit den und zum dichten Abschließen der Enden der muldenförmigen Täler (53 ) hat, der Rahmen (60 ) ferner in Querrichtung verlaufende Flansche (62 ,63 ,65 ,66 ) hat, welche oberhalb der Filtereinlassfläche (67 ) angeordnet sind, jeder Flansch (62 ,63 ,65 ,66 ) eine obere ebene Fläche besitzt, welche unter Ausbildung eines konkaven Bereichs um die Filtereinlassfläche (67 ) nach unten und innen geneigt in Richtung zu der Mitte der Filtereinlassfläche (67 ) verläuft, um das zu filternde Öl zu der Filtereinlassfläche (67 ) zu richten, und eine untere ebene Fläche besitzt, welche im Wesentlichen parallel zu der oberen ebenen Fläche ist, um eine Abdichtung mit der geneigten Umfangsfläche des Sumpfes (26 ) zu bilden, wenn die muldenförmigen Täler (53 ) derart ausgerichtet sind, dass sie in der Richtung des Ölflusses verlaufen. - Filterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (
60 ) aus Polyamid-Material hergestellt ist. - Filterelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Flansche (
65 ,66 ) parallel zu den muldenförmigen Tälern (53 ) des gefalteten Filtermediums (50 ) verlaufen und zwei der Flansche (62 ,63 ) senkrecht zu den muldenförmigen Tälern (53 ) des gefalteten Filtermediums (50 ) verlaufen. - Filterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungsanordnung zum sicheren Abdichten des Rahmens (
60 ) an der Umfangsfläche des Sumpfes (26 ) vorgesehen ist, wobei die Verbindungsanordnung eine Gruppe von Öffnungen (84 ) durch die Flansche (62 ,63 ,65 ,66 ) zur Aufnahme von pfostenförmigen Befestigungsteilen aufweist. - Filterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine Verbindungsanordnung in Verbindung mit den Flanschen (
62 ,63 ,65 ,66 ) steht, um das Filterelement (14 ) in der Ölwanne (12 ) festzulegen. - Filterelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung zur Aufnahme von pfostenförmigen Befestigungsmitteln (
90 ) eine Gruppe von Öffnungen (92 ) durch die Flansche (62 ,63 ,65 ,66 ) aufweist. - Filterelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (
60 ) rechteckförmig ist und eine Gruppe paralleler Seiten hat, die länger als die Seiten einer weiteren Gruppe paralleler Seiten sind. - Filterelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Seitenplatten (
70 ,71 ) im Wesentlichen rechteckförmig sind und dass die Platten des gefalteten Filtermediums (50 ) nur an den Rändern der Platten des gefalteten Filtermediums (50 ) durch Seitenplatten (70 ,71 ) bedeckt sind. - Kombination (
10 ) von Filterelement (14 ) und Ölwanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölwanne eine Ölwanne (12 ) für Getriebefluid ist und dass die Ölwanne (12 ) eine obere Kammer (16 ) und den Sumpf (26 ) umfasst, zwischen welchen das Filterelement (14 ) angeordnet ist. - Kombination (
10 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf (26 ) einen Einlass hat und an diesem Einlass ein Steg (40 ) vorgesehen ist, welcher Oberflächen (41 ,42 ,43 ,44 ) besitzt, die parallel zu den unteren ebenen Flächen der Flansche (62 ,63 ,65 ,66 ) sind. - Kombination (
10 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtung (81 ) zwischen dem Steg (40 ) und den unteren planaren Flächen der Flansche (62 ,63 ,65 ,66 ) angeordnet ist. - Kombination (
10 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf (26 ) eine Basis (27 ) hat und eine Rückführungsleitung (24 ) zum Zurückfördern des gefilterten Öls von der Ölwanne zu einem Getriebe in der Nähe der Basis (27 ) angeordnet ist. - Kombination (
10 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölwanne (12 ) eine Mehrzahl von Innenflächen hat, welche alle in Richtung zu dem Sumpf (26 ) geneigt verlaufen. - Kombination (
10 ) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführungsleitung (24 ) mit der Ölwanne (12 ) eine Einheit bildet. - Kombination (
10 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölwanne (12 ) eine Achse (47 ) hat, welche zu einer Bewegungsrichtung eines Fahrzeugs ausgerichtet ist, in welches die Ölwanne (12 ) eingebaut ist, und dass die Spitzen (51 ,52 ) und die muldenförmigen Täler (53 ) des Filtermediums (50 ) parallel zu dieser Achse (47 ) verlaufen. - Kombination (
10 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Sumpf (26 ) von der Ölwanne (12 ) getrennt werden kann und dass ferner Befestigungselemente vorgesehen sind, welche den Sumpf (26 ) an der Ölwanne (12 ) lösbar halten, wobei das Filterelement (14 ) ohne Lösen der Ölwanne (12 ) auswechselbar ist. - Kombination (
10 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölwanne (12 ) eine Ölwanne zur Ölschmierung einer Brennkraftmaschine ist.
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