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DE19832321B9 - Metallbalgkupplung - Google Patents

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DE19832321B9
DE19832321B9 DE19832321A DE19832321A DE19832321B9 DE 19832321 B9 DE19832321 B9 DE 19832321B9 DE 19832321 A DE19832321 A DE 19832321A DE 19832321 A DE19832321 A DE 19832321A DE 19832321 B9 DE19832321 B9 DE 19832321B9
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DE
Germany
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metal bellows
elastomer
annular groove
clutch hub
coupling according
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Gerd Schüssler
Stephan Peters
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Ringfeder Power Transmission GmbH
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Gerwah GmbH
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    • F16D3/72Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members with axially-spaced attachments to the coupling parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D1/0864Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping between the mating surfaces of the hub and shaft due to tangential loading of the hub, e.g. a split hub

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Abstract

Metallbalgkupplung zur Drehmomentübertragung mit zwei Kupplungsnaben (3, 4) und einem dazwischen angeordneten, federelastischen Metallbalg (2), dessen beide am Ende befindlichen Balgborde (5; 6) in eine umlaufende, axial zum Metallbalg (2) offene Ringnut (7, 8) in der dazugehörigen Kupplungsnabe (3, 4) eingreifen und dort mit der Kupplungsnabe (3, 4) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich in der Ringnut (7, 8) ein Elastomer (16, 17) befindet und
dass die Balgborde (5, 6) mittels dieses Elastomers (16, 17) mit der Kupplungsnabe (3, 4) verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Metallbalgkupplung zur Drehmomentübertragung mit zwei Kupplungsnaben und einem dazwischen angeordneten, federelastischen Metallbalg, dessen beide am Ende befindlichen Balgborde jeweils in eine umlaufende, axial zum Metallbalg offene Ringnut in der dazugehörigen Kupplungsnabe eingreifen und dort mit der Kupplungsnabe verbunden sind.
  • Eine derartige Metallbalgkupplung dient zum Verbinden nicht genau fluchtender Wellen oder anderer An- oder Abtriebselemente mit einem federelastischen Metallbalg, der ein- oder mehrwandig ausgestaltet sein kann.
  • Wenn im Rahmen der vorliegenden Unterlagen von einer Kupplungsnabe die Rede ist, dann sind damit alle Elemente umfasst, die zum Verbinden des Metallbalges mit einem An- oder Abtrieb geeignet sind.
  • Einen kritischen Punkt für derartige Metallbalgkupplungen stellt die Verbindung zwischen dem Mantel des Metallbalges und der Kupplungsnabe dar. So ist es beispielsweise schon bekannt, eine ebenfalls aus Metall bestehende Kupplungsnabe mit dem Mantel durch Verschweißen zu verbinden oder den Mantel außen auf die Kupplungsnabe aufzukleben. Derartige Verbindungen und deren Nachteile sind bereits in der DE 36 39 092 A1 beschrieben. Zur Beseitigung dieser Nachteile wird dort empfohlen, die Kupplungsnabe mit einer sich in axialer Richtung des Metallbalges erstreckende Ringnut zu versehen, in die die Enden des Metallbalges und somit der sogenannte Balgbord eingesteckt und beidseitig verklebt ist. Eine derartige Klebeverbindung ist jedoch steif und den Schwingungsbelastungen nur schlecht gewachsen.
  • Aus diesem Grunde empfiehlt die DE 40 31 486 A1 bei einer Metallbalgkupplung der hier in Rede stehenden Art die Ringnut, in die der Metallbalg eingesteckt wird, durch die Vormontage eines außen angebrachten Befestigungsringes zu bilden. Diese Ringnut wird dann mit Klebstoff gefüllt. Der dann einzusteckende Balgbord soll dabei beidseitig mit Kleber umgeben werden, der handelsüblicher Art ist. Auf diese Weise soll eine einfache schwingungsbeständige Balg-Nabe-Verbindung hergestellt werden. Allerdings ist eine derartige Verbindung von Nabe und Metallbalg nicht in der Lage, verschiedene Schwingungen zu dämpfen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Metallbalgkupplung bereitzustellen, mit der Axial-, Radial- und Drehschwingungen gedämpft werden können.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Metallbalgkupplung mit den Merkmalen Lehre des Anspruchs 1.
  • Bei der erfindungsgemäßen Metallbalgkupplung sind die beiden ringförmigen Enden des Metallbalges und somit der Balgbord in den Raum eingesteckt, der von der in der Kupplungsnabe ausgenommenen Ringnut eingeschlossen wird. Allerdings berührt der Balgbord die Kupplungsnabe nicht und ist somit nicht direkt damit verbunden. Die Verbindung erfolgt vielmehr durch ein Elastomer bzw. einen elastomeren Kunststoff, der sich in der Ringnut befindet und einerseits an den Wänden davon anhaftet sowie andererseits auch mit dem Balgbord verbunden ist bzw. daran anhaftet. Das Elastomer füllt dabei zweckmäßigerweise die Ringnut vollständig aus. Die Drehmomentübertragung und somit die Verbindung zwischen Kupplungsnabe und Balgbord erfolgt somit mittels dieses Elastomers. Auf diese Weise ist die Kupplungsnabe von dem Metallbalg schwingungsmäßig entkoppelt.
  • Die Ringnut ist dabei in Richtung des Metallbalges offen und U-förmig ausgebildet. Mit anderen Worten, die Ringnut besitzt bezogen auf die Längsachse die Form eines liegenden U's. Bringt man diese umlaufende Ringnut radial außen an der Kupplungsnabe an und lässt man den radial außenliegenden Seitenschenkel der U-Form teilweise oder vollständig weg, dann erhält man einen umlaufenden, axial zum Metallbalg sowie zumindest teilweise nach radial außen offenen Absatz. Der Begriff Ringnut, in die der Balgbord eingesetzt wird bzw. ist, umfasst im Rahmen der vorliegenden Anmeldung somit auch die Ausführungsform eines wie oben beschriebenen Absatzes. Die Ringnut bzw. der Absatz befindet sich dabei natürlich an der metallbalgseitigen Stirnseite der Kupplungsnabe.
  • Da die Ringnut umläuft, kann das Elastomer einen Elastomerring bilden, der auf übliche Weise in die Ringnut eingesetzt werden und mit dessen Wand bzw. Wänden verbunden werden kann, beispielsweise durch Verkleben.
  • Wird nun beispielsweise zuerst der Elastomerring in die Ringnut eingesetzt, dann erfolgt die Verbindung zwischen dem dann später eingesetzten Balgbord vorzugsweise durch Verkleben mit dem Elastomerring.
  • Nach einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform wird das Elastomer in die Ringnut eingespritzt und dabei auch auf die Balgborde aufgespritzt. Dazu wird zuerst der Balgbord in die Ringnut eingesetzt. Dann wird das Elastomer in die Ringnut eingespritzt. Dabei wird das Elastomer mit den Wänden der Ringnut und mit dem Balgbord verbunden. In diesem Falle entfällt das Verkleben. Vielmehr erfolgt die Herstellung des Elastomerringes und der Verbindung mit Ringnut bzw. Balgbord in einem kostengünstigen Arbeitsgang.
  • Das Elastomer bzw. der daraus gebildete Elastomerring dämpft dabei die Axial-, Radial- und Drehschwingungen. Zweckmäßigerweise wählt man ein Elastomer, das auch elektrisch isoliert und die Wärmeleitung stark vermindert, was insbesondere bei Drehzahlgebern von Vorteil ist.
  • Vorzugsweise wird Elastomer eingesetzt, welches über gute schwingungsdämpfende Eigenschaften verfügt und insbesondere hochfrequente Schwingungen (Tiefpass) nicht weiterleitet.
  • Die Wandung des Metallbalges verläuft an den beiden Enden davon in etwa in Axialrichtung und bildet – wie bereits dargelegt – einen Ring, den sogenannten Balgbord. Insbesondere bei einer dünnen Wandung des Metallbalges ist es jedoch schwierig, diesen Balgbord rund auszugestalten. Aus diesem Grunde wird vorzugsweise ein Innenring mit einer zylindrischen Außenmantelfläche eingesetzt, dessen Außendurchmesser nur geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Balgbordes. Besitzt der Balgbord nun Einbuchtungen nach innen oder ist er nicht rund bzw. konzentrisch zur Längsachse, dann wird der Balgbord durch das Einsetzen des Innenringes an den entsprechenden Stellen in die richtige Position gebracht. Mit anderen Worten, der Außendurchmesser des Innenringes ist derart gewählt, dass er innen in den Balgbord einsetzbar ist, jedoch möglichst wenig davon beabstandet ist. Aus Gründen der schwingungsmäßigen Entkopplung ist zudem erforderlich, dass auch der eingesetzte Innenring keinen direkten Kontakt mit der Kupplungsnabe besitzt. Der Innenring wird dabei ebenfalls vorzugsweise mit dem Elastomer verklebt oder durch Aufspritzen damit verbunden.
  • Nach einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist in beide Kupplungsnaben jeweils eine hohlzylindrische Buchse eingesetzt, die sich ausgehend von der Kupplungsnabe in den vom Metallbalg umgrenzten Raum erstreckt. Im nichtbelasteten Zustand bzw. im Ruhezustand sind die Stirnseiten dieser Buchsen voneinander beabstandet; beim axialen Zusammendrücken der Metallbalgkupplung stoßen die Buchsen an ihren Stirnseiten zumindest bereichsweise aneinander und verhindern dadurch einen weiteren axialen Versatz bzw. ein weiteres Zusammendrücken des Metallbalges. Zweckmäßigerweise besitzen dazu die beiden Buchsen den gleichen Innen- und auch den gleichen Außendurchmesser.
  • Besitzen die beiden Kupplungsnaben beispielsweise eine konzentrische, durchgehende Bohrung, dann können die beiden Buchsen mit ihrem kupplungsnabenseitigen Ende in diese Bohrung eingesetzt sein. Dazu wird der Radius der Bohrung in dem Bereich, in dem die Buchse eingesetzt ist, zweckmäßigerweise um einen Betrag größer gewählt, der der Dicke der Wandung der Buchse entspricht. Auf diese Weise geht die Mantelfläche der Bohrung von dem Bereich, in dem sich die Buchse nicht befindet, zu dem Bereich, in dem die Buchse eingesetzt ist, ohne Absatz über.
  • Zweckmäßigerweise setzt man hohlzylindrische Buchsen ein, die aus Metall oder insbesondere aus Kunststoff gefertigt sind.
  • Um ein Durchschlagen bei einer Drehmomentüberlastung zu verhindern, sind die hohlzylindrischen Buchsen vorzugsweise derart ausgestaltet, dass sie an ihren zueinander zeigenden Stirnseiten ineinander greifen. Dazu kann man beispielsweise vorsehen, dass sich die beiden Buchsen an ihren freien Enden überlappen. Damit dies bei Buchsen mit gleichen Innen- und Außendurchmessern möglich ist, wird in der ersten Buchse ein Kreissegment oder auch mehrere Kreissegmente des zur zweiten Buchse zeigenden Randes weggelassen bzw. ”ausgeschnitten”. In dem Rand der gegenüberliegenden, zweiten Buchse muß dann natürlich in dem Bereich, in dem die erste Buchse nicht ausgeschnitten ist, ein entsprechendes Kreissegment oder mehrere entsprechende Kreissegmente ausgeschnitten werden, damit eine Art Verzahnung gebildet wird und die eine Buchse beim Durchschlagen die andere Buchse mitnimmt.
  • Die Kupplungsnaben stellen zweckmäßigerweise eine Art Ring mit einer zur Längsachse der Metallbalgkupplung konzentrischen Bohrung dar. In diese Bohrung wird auf der von der Metallbalgseite abgewandten Seite zweckmäßigerweise eine Klemmbuchse eingesetzt, die ebenfalls aus Metall oder vorzugsweise einem Kunststoff, insbesondere einem schwingungsdämpfenden Elastomer gefertigt sein kann. Auf diese Weise werden die Schwingungen noch einmal weiter gedämpft.
  • Die erfindungsgemäße Metallbalgkupplung wird anhand der bevorzugten Ausführungsform zeigenden Zeichnungen näher erläutert. Von den Figuren zeigen dabei:
  • 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Metallbalgkupplung, wobei die Kupplungsnaben eine Ringnut zur Aufnahme der Balgborde besitzen; der Ausschnitt Y zeigt dabei den Ringnutbereich in vergrößerter Darstellung, und
  • 2 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, einer weiteren Ausführungsform; der Ausschnitt X zeigt dabei den Bereich der Ringnut in vergrößerter Darstellung im Schnitt und
  • 3 eine Stirnansicht der in 2 gezeigten Metallbalgkupplung.
  • 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Metallbalgkupplung 1, die in der Mitte einen in etwa harmonikaartig gefalteten zylindrischen Mantel aus Metall besitzt, der nachstehend als Metallbalg 2 bezeichnet ist. An den Enden dieses Metallbalges 2 erstreckt sich der Mantel zylindrisch bzw. in Axialrichtung und bildet einen Ring, den sogenannten Balgbord 5 bzw. 6.
  • Die Balgborde 5, 6 sind in eine Ringnut 7 bzw. 8 eingesetzt. Die Ringnut 7, 8 ist dabei in der Stirnseite einer Kupplungsnabe, bei der es sich bei der gezeigten Ausführungsform um eine Klemmnabe 3 bzw. 4 handelt, ausgenommen. Die Ringnut 7, 8 befindet sich dabei möglichst weit radial außen. Das Profil der Ringnut ist dabei U-förmig, wobei das U liegend angeordnet ist. Mit anderen Worten, die U-förmige Ringnut ist zur metallbalgseitigen Stirnseite der Klemmnabe 3 bzw. 4 offen.
  • Die Klemmnabe 3, 4 besitzt eine durchgehende, zur Längsachse 9 konzentrische, durchgehende Bohrung 10, 11. Die Klemmnabe 3, 4 besitzt dabei einen Schlitz 12, 13, um es zu ermöglichen, den axial außenliegenden Ring mit Hilfe einer Spannschraube oder ähnlichem auf eine Welle, die in die Klemmnabe 3, 4 eingesetzt wird, zusammendrücken zu können. Derartige Klemmnaben sind bekannt und üblicher Art.
  • In den Balgbord 5, 6 ist innen ein Innenring 14, 15, beispielsweise aus Aluminium, eingesetzt. Dieser Innenring 14, 15 befindet sich somit ebenfalls in der Ringnut 7, 8.
  • Der Balgbord 5, 6 mit dem dazugehörigen Innenring 15, 14 ist dabei derart in die dazugehörige Ringnut 7, 8 eingesetzt, dass kein direkter Kontakt zwischen einerseits Balgbord/Innenring und andererseits den Wänden der Ringnut 7, 8 gegeben ist. Die Kombination aus Balgbord/Innenring 6/14 bzw. 5/15 ist dabei von einem Elastomer 16, 17 umgeben bzw. darin eingebettet. Das Elastomer bildet dabei einen Elastomerring 16, 17 mit ebenfalls U-Form. Man kann auch sagen, dass die Seitenwände und der Boden der Ringnut 7, 8 mit dem Elastomer ausgekleidet sind.
  • Der Elastomerring 16, 17 kann dabei als fertiges Teil in die Ringnut 7, 8 eingesetzt werden. In diesem Fall müssen die Außenmantelflächen des Elastomerringes 16, 17 mit den gegenüberliegenden Innenmantelflächen bzw. der Bodenfläche der Ringnut 7, 8 verklebt werden. Danach werden dann der Metallbalg 2 mit dem Balgbord 6, 7 und dem Innenring 14, 15 in den Elastomerring 16, 17 eingesetzt und mit den Innenwandflächen des U-förmigen Elastomerringes 16, 17 verklebt.
  • Vorzugsweise wird jedoch der Elastomerring 16, 17 durch Spritzformen gebildet. Dazu wird der Balgbord 6, 7 zusammen mit dem dazugehörigen Innenring 14, 15 in die entsprechende Ringnut 7, 8 eingesetzt. Danach wird dann das Elastomer bzw. der elastomere Kunststoff in die Ringnut eingespritzt, wodurch eine Verbindung zwischen den Innenmantelflächen der Ringnut 7, 8 und dem Balgbord 6, 7 bzw. dem Innenring 14, 15 gebildet wird.
  • In der 2 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Metallbalgkupplung dargestellt, wobei die obere Hälfte im Längsschnitt und die untere Hälfte in Seitenansicht gezeigt ist. Die Kupplungsnabe 3, 4 stellt eine Art Ring mit einer durchgehenden, zur Längsachse 9 konzentrischen Bohrung 10, 11 dar. In die Bohrung 10, 11 ist dabei auf der vom Metallbalg 2 abgewandten Seite eine Klemmbuchse 20, 21 eingesetzt, die zur Aufnahme einer Welle oder ähnlichem dient und dazu eine entsprechende Bohrung besitzt. Um zu verhindern, dass sich die Klemmbuchse 20, 21 bezüglich der Kupplungsnabe 3, 4 verdreht, kann die Klemmbuchse 20, 21 in die Klemmnabe 3, 4 eingepresst sein. Auch ist es möglich, die Klemmbuchse 20, 21 an ihrer Außenmantelfläche mit der Mantelfläche der Bohrungen 10, 11 in der Klemmnabe 3, 4 zu verkleben. Derartige Verbindungsmöglichkeiten sind dem Fachmann im übrigen bekannt.
  • Metallbalgseitig ist in die Bohrung 10, 11 der Kupplungsnabe 3, 4 eine hohlzylindrische Buchse 18, 19 eingesetzt. Der Radius der Bohrung 10, 11 ist dabei in dem Bereich, in dem die Buchse 18, 19 eingesetzt ist, um die Dicke der Wandung der Bohrung 18, 19 größer, so dass die Innenmantelfläche der Buchse 18, 19 bündig ist mit der Mantelfläche der Bohrung 10, 11 bzw. der Innenmantelfläche der Kupplungsnabe 3, 4.
  • Die Buchse 18, 19 ragt frei in den von dem Metallbalg 2 umgrenzten Raum hinein. Die Buchse 18 besitzt dabei an ihrem freien Rand einen Ausschnitt 22, in den die Buchse 19 mit ihrem freien Rand 25 hineinragt. Damit dies überhaupt möglich ist, besitzt die Buchse 19 dem freien Rand 24 der Buchse 18 gegenüberliegend ebenfalls einen Ausschnitt 23. Auf diese Weise können die hohlzylindrischen Buchsen 18, 19, die den gleichen Innen- und Außendurchmesser besitzen, an ihren freien Enden ineinander ragen bzw. ineinander greifen, wodurch sich eine Art Verzahnung bildet, die ein Durchschlagen der Kupplung bei einer Drehmomentüberlastung verhindern. In diesem Falle kommt der Seitenrand 27 der Buchse 19 in Anschlag gegen den gegenüberliegenden Seitenrand 26 der Buchse 18. Der Ausschnitt 22, 23 stellt dabei einen Kreissegmentausschnitt dar.
  • Bei einem axialen Zusammenpressen der in der 2 gezeigten Metallbalgkupplung kommen zudem die Stirnseiten 28, 29 der Buchsen 18, 19 gegeneinander in Anschlag, zumindest bereichsweise, wodurch der axiale Weg und somit auch der axiale Versatz der Metallbalgkupplung begrenzt wird.
  • Der Metallbalg 2 bei der in der 2 gezeigten Metallbalgkupplung ist ebenso wie bei der in der 1 gezeigten mit seinem Balgbord 5,6 in eine Ringnut 7,8 eingesetzt und mittels des Elastomers 16, 17 damit verbunden.
  • Radial innenseitig ist der Balgbord 6 an einem O-Ring 30 abgestützt bzw. liegt darauf auf. Diese O-Ring ist in eine umlaufende, nach radial außen offene Ringnut 32 eingesetzt, die sich in der Nähe der Stirnseite der Kupplungsnabe 4 befindet. Dieser O-Ring 30 ist aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff gefertigt und verhindert auch, dass das Elastomer 16 beim Einspritzen über diesen O-Ring hinaus in das Innere des Metallbalges 2 gelangen kann. Diese geschilderten Einzelheiten sind in dem Ausschnitt bzw. der Vergrößerung X in der 2 dargestellt. Die Ausgestaltung bei der gegenüberliegenden Kupplungsnabe 3 entspricht der in der Vergrößerung X dargestellten Art und Weise, ist jedoch nicht näher mit Bezugszeichen erläutert.
  • Das Elastomer 16 füllt nicht nur die Ringnut 8 aus, sondern setzt sich in Form eines Mantels 34 nach axial außen auf der Außenmantelfläche der Kupplungsnabe 4 fort und erstreckt sich bis in die nach radial außen offene, umlaufende Nut 36. Diese Nut 36 kann dabei bereichsweise so tief ausgeführt sein, dass sie sich bis in die Bohrung 10 erstreckt und einen Schlitz 12 darstellt, der bereits im Zusammenhang mit der Metallbalgkupplung der 1 erläutert wurde.
  • Um das Elastomer 16 nicht nur in die Ringnut 8 einzuspritzen, sondern um auch den Mantel 34 auszubilden und das Elastomer in die Nut 36 einzuspritzen, kann von außen eine entsprechend gestaltete Form aufgesetzt werden, die mit einem Rand auf dem Balgbord 6 dem O-Ring 30 gegenüberliegend abgestützt wird.

Claims (10)

  1. Metallbalgkupplung zur Drehmomentübertragung mit zwei Kupplungsnaben (3, 4) und einem dazwischen angeordneten, federelastischen Metallbalg (2), dessen beide am Ende befindlichen Balgborde (5; 6) in eine umlaufende, axial zum Metallbalg (2) offene Ringnut (7, 8) in der dazugehörigen Kupplungsnabe (3, 4) eingreifen und dort mit der Kupplungsnabe (3, 4) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Ringnut (7, 8) ein Elastomer (16, 17) befindet und dass die Balgborde (5, 6) mittels dieses Elastomers (16, 17) mit der Kupplungsnabe (3, 4) verbunden sind.
  2. Metallbalgkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Balgborde (5, 6) mit dem Elastomer (16, 17) verklebt sind.
  3. Metallbalgkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer (16, 17) in die Ringnut (7, 8) sowie auf die Balgborde (5, 6) gespritzt ist.
  4. Metallbalgkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Balgbord (5, 6) ein Innenring (14, 15) mit einer zylindrischen Außenmantelfläche eingesetzt ist, dessen Außendurchmesser nur geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Balgbordes (5, 6) und der keinen direkten Kontakt mit der Kupplungsnabe (3, 4) besitzt.
  5. Metallbalgkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (14, 15) ebenfalls mit dem Elastomer (16, 17) durch Verkleben oder durch Aufspritzen verbunden ist.
  6. Metallbalgkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kupplungsnabe (3, 4) je eine hohlzylindrische Buchse (19, 18) eingesetzt ist, die sich frei in den vom Metallbalg (2) umgrenzten Raum erstreckt und dass die Buchsen (19, 18) beim axialen Zusammendrücken der Metallbalgkupplung an ihren Stirnseiten (28, 29) zumindest bereichsweise aneinander stoßen und dadurch den axialen Versatz begrenzen.
  7. Metallbalgkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (19, 18) derart ineinander greifen, dass ein Durchschlagen bei Drehmomentüberlastung verhindert wird.
  8. Metallbalgkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Kupplungsnaben (3, 4) eine zur Längsachse (9) konzentrische Bohrung (11, 10) aufweist, in die eine Klemmnabe (21, 20) eingesetzt ist.
  9. Metallbalgkupplung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlzylindrischen Buchsen (19, 18) aus Metall oder Kunststoff und/oder die Klemmnabe (21, 20) aus Metall oder aus einem insbesondere elastomeren, schwingungsdämpfenden Kunststoff gefertigt sind.
  10. Metallbalgkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer einen Elastomerring (16, 17) bildet.
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