DE19829295A1 - Brennelement-Lagergestell - Google Patents
Brennelement-LagergestellInfo
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Abstract
Es werden Brennelement-Lagergestelle (37, 39) beschrieben, bei denen eine hydraulische Dämpfung dadurch erreicht ist, daß der gesamte hydraulische Durchmesser einer oder mehrerer Öffnungen (5) in Bodenplatten (3) der Schächte (1) des Brennelement-Lagergestells einen Wert aufweist, der dem hydraulischen Durchmesser einer gedachten Öffnung mit einem Durchmesser von 8% bis 35% der Außenabmessung der Bodenplatte (3) entspricht. Es wird ferner ein Brennelement-Lagergestell (37, 39) beschrieben, das durch ein Federelement (15) an einer umgebenden Struktur abstützbar ist. Das Federelement (15) ist bevorzugt hydraulisch gedämpft. Durch die - bevorzugt hydraulische - Dämpfung der erfindungsgemäßen Brennelement-Lagergestelle (37, 39) wird eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber einem externen Einfluß, z. B. einem Erdbeben oder einem Flugzeugabsturz, erreicht. Das hydraulisch gedämpfte Federelement (15; 60A, 60B, 60C, 62A, 62B) kann insbesondere in vertikaler Richtung am Boden (29) eines Brennelement-Lagerbeckens (34) oder in horizontaler Richtung an der Wand (57) des Brennelement-Lagerbeckens (34) abstützbar sein.
Description
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Kerntechnik.
Die Erfindung bezieht sich in einer ersten und einer zweiten
Ausführungsform auf ein Brennelement-Lagergestell mit mehre
ren Schächten zur Aufnahme von Brennelementen, wobei die
Schächte in ihrer Bodenplatte eine Öffnung zum Eintritt eines
Kühlmediums aufweisen. Die Erfindung bezieht sich in einer
dritten Ausführungsform auf ein Brennelement-Lagergestell mit
mehreren Schächten zur Aufnahme von Brennelementen.
Bei einer starken mechanischen Einwirkung von außen (z. B.
Erdbeben, Flugzeugabsturz) werden die Lagergestelle für
(bestrahlte) Brennelemente mechanisch angeregt. Diese Anre
gung kann zu mechanischen Belastungen und zu Relativbewegun
gen zwischen diesen Gestellen oder zu Bewegungen zwischen den
Gestellen und einem Lagerbecken, in dem die Lagergestelle an
geordnet sind, führen. Diese Belastungen und Relativbewegun
gen können im seltenen schlimmsten Falle so groß sein, daß
ein Versagen der Gestelle die Folge ist. Dabei werden z. B.
durch eine Deformation der einzelnen Brennelement-Schächte in
diesem Lagergestell die Brennelemente in den Schächten derart
verklemmt, daß sie nicht mehr entnommen werden können. Durch
die genannten Belastungen und Relativbewegungen kann es auch
zu Beschädigungen der Auskleidung des Lagerbeckens kommen,
insbesondere wenn einzelne Gestelle gegen die Auskleidung des
Lagerbeckens stoßen. Bei solchen Stößen oder bei Stößen der
Gestelle untereinander können auch große Kräfte entstehen,
welche zu einer Beschädigung der Brennelement-Haltestruktur
(Abstandshalter) führen. Diese Kräfte belasten die Brennele
mente auch quer zu ihrer Längsachse, was zum Versagen ihrer
Hüllrohre und im schlimmsten Fall zur Freisetzung von radio
aktiven Spaltprodukten führen kann.
Die genannten Probleme treten bei kerntechnischen Anlagen in
Europa so gut wie nicht, in erdbebengefährdeten Regionen,
insbesondere der USA, Japan oder Südafrika, dagegen durchaus
in seltenen Fällen auf.
Zur Überwindung der genannten Probleme ist es bekannt, die
Lagergestelle durch Dämpfungselemente in Form von Kunststoff
platten oder -ringen aneinanderzukoppeln. Die Dämpfungseigen
schaften solcher Dämpfungselemente sind stark begrenzt. Sol
che Dämpfungselemente verhindern große Verschiebungen der La
gergestelle untereinander und relativ zur Beckenauskleidung
nur ungenügend und unzuverlässig.
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, ein
Brennelement-Lagergestell anzugeben, das auch bei einer star
ken mechanischen Einwirkung von außen nicht versagt und/oder
die Auskleidung des Lagerbeckens nicht beschädigt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in der ersten Ausfüh
rungsform dadurch gelöst, daß der Durchmesser der Öffnung ei
nen Wert im Bereich von 8% bis 35% der Außenabmessung der Bo
denplatte aufweist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung eines solchen Brennele
ment-Lagergestells ist im Patentanspruch 2 angegeben.
Bezogen auf die zweite Ausführungsform wird die genannte Auf
gabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß wenigstens zwei
Öffnungen vorhanden sind, deren gesamter hydraulischer Quer
schnitt dem hydraulischen Durchmesser einer gedachten Öffnung
mit einem Durchmesser im Bereich von 8% bis 35% der Außenab
messung der Bodenplatte entspricht.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung eines solchen Brennele
ment-Lagergestells ist im Anspruch 4 wiedergegeben.
Unter der Außenabmessung der Bodenplatte wird die Kantenlänge
der Bodenplatte, insbesondere das Maximum von Länge und
Breite der Bodenplatte, verstanden.
Bei der Lösung der oben genannten Aufgabe geht die Erfindung
bei öden beiden genannten Ausführungsformen von der Überlegung
aus, die Brennelement-Lagergestelle in eine hydraulisch ge
dämpfte Umgebung einzubinden. Durch den im Vergleich zu bis
lang üblichen Öffnungen der Bodenplatte erheblich kleineren
Strömungsquerschnitt der einen bzw. der wenigstens zwei Öff
nungen ist der Strömungswiderstand an den Öffnungen im Ver
gleich zu den bislang üblichen Brennelement-Lagergestellen
nennenswert erhöht. Durch diese Maßnahme wird ein Kippen der
Brennelement-Lagergestelle verhindert und/oder hydraulisch
gedämpft. Die Erfindung ging dabei auch von der Überlegung
aus, daß die bislang üblichen Öffnungen in der Bodenplatte
der Schächte für eine ausreichende Kühlung des im jeweiligen
Schacht gelagerten Brennelements im Durchmesser noch verklei
nert werden können.
Die Aufgabe wird bezogen auf die dritte Ausführungsform nach
der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Federelement vorhanden
ist, welches an einer umgebenden Struktur abstützbar ist. Ein
Federelement bietet in vorteilhafter Weise zahlreiche und dem
Fachmann geläufige Möglichkeiten, eine besonders gute Dämp
fungseigenschaft (Dämpfungsverhalten) einzustellen.
Dies kann beispielsweise durch eine geeignete Materialauswahl
oder durch die Auswahl einer geeigneten Dicke und/oder Länge
eines Federdrahts geschehen.
Die umgebende Struktur kann ein anderes Brennelement-Lagerge
stell, der Boden oder die Wand eines Brennelement-Lagerbec
kens oder eine beliebige andere zum Abstützen geeignete
Struktur sein.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Federelement hy
draulisch gedämpft.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Patentan
sprüchen 7 bis 12 angegeben. Besonders von Vorteil ist dabei
die Ausgestaltung des Brennelement-Lagergestells nach An
spruch 12, wonach die Feder zusammen mit einem Kolben in ei
nem Zylinder geführt ist und auf diese Weise hydraulisch ge
dämpft oder dämpfbar ist.
Bevorzugt sind mehrere Brennelement-Lagergestelle zu einer
Anordnung zusammengefaßt, wobei zwischen zwei Lagergestellen
ein an beiden Lagergestellen angreifendes, insbesondere hy
draulisch gedämpftes, Federelement angeordnet ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele eines Brennelement-Lagergestells
nach der Erfindung werden anhand der Fig. 1 bis 6 näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen einzelnen Schacht eines Brennelement-Lagerge
stells nach der Erfindung,
Fig. 2 die Bodenplatte eines Brennelement-Lagergestells in
der ersten Ausführungsform,
Fig. 3 die Bodenplatte eines Brennelement-Lagergestells in
der zweiten Ausführungsform,
Fig. 4 das untere Ende eines Schachts eines Brennele
ment-Lagergestells nach der Erfindung in der dritten
Ausführungsform,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Brennele
ment-Lagergestells in der dritten Ausführungsform
(Vertikalschnitt) und
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Brennele
ment-Lagergestells in der dritten Ausführungsform
(Horizontalschnitt).
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen etwa 4 m langen
Schacht 1 eines Brennelement-Lagergestells nach der Erfin
dung. In dem Schacht 1 ist ein einzelnes nicht gesondert dar
gestelltes Brennelement angeordnet. Am unteren Ende weist der
Schacht 1 eine Bodenplatte 3 auf, in der sich eine Öffnung 5
befindet. Durch die Öffnung 5 strömt von unten ein Kühlme
dium K in einer Strömungsrichtung 7 in den Schacht 1 ein.
Mehrere solcher Schächte 1 bilden ein Brennelement-Lagerge
stell.
Fig. 2 zeigt in einem Querschnitt entlang der Linie II-II
der Fig. 1 die Bodenplatte 3 des Schachts 1. Die Boden
platte 3 ist im wesentlichen von quadratischem Querschnitt
mit einer Kantenlänge A von ca. 222 mm. Im Zentrum der Boden
platte 3 befindet sich die kreisrunde Öffnung 5 mit einem
Durchmesser D von etwa 40 mm. Eine Öffnung 5 mit einem sol
chen Durchmesser D genügt einerseits, um das Brennelement im
Schacht 1 ausreichend zu kühlen und erzeugt andererseits ei
nen derart hohen Strömungswiderstand, daß das aus mehreren
Schächten gebildete Lagergestell hydraulisch gedämpft ist.
Fig. 3 zeigt eine Bodenplatte 3 eines Schachts 1 eines
Brennelement-Lagergestells nach der zweiten Ausführungsform.
Die Bodenplatte 3 weist insgesamt vier Öffnungen 5 auf, die
jeweils einen Durchmesser d haben. Der gesamte hydraulische
Durchmesser dieser vier Öffnungen 5 entspricht insgesamt dem
hydraulischen Durchmesser einer gedachten kreisrunden Ver
gleichsöffnung von 40 mm Durchmesser. Dadurch wird im wesent
lichen die gleiche hydraulische Dämpfungswirkung wie bei dem
erstgenannten Ausführungsbeispiel erreicht.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel eines Brennelement-La
gergestells nach der dritten Ausführungsform dargestellt. Fig.
4 zeigt einen einzelnen Schacht 1, der im Vergleich zu
dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel über die Bodenplatte 5
hinaus durch ein Verlängerungsteil 9 verlängert ist. Benach
barte Schächte sind in Fig. 4 aus Gründen der Übersichtlich
keit nicht dargestellt.
An dem Verlängerungsteil 9 ist ein Zylinder 11 derart befe
stigt, daß ein Kühlmedium K entlang von Strömungspfeilen 13
zu der Öffnung 5 und somit zu dem im Schacht 1 angeordneten
Brennelement gelangen kann. In dem Zylinder 11 ist ein Feder
element 15 geführt, das auf einen ebenfalls im Zylinder 11
geführten Kolben 17 wirkt. Das Federelement 15 drückt den
Kolben 17 von einer geschlossenen Stirnseite 19 des Zylin
ders 11 hin zu einer geöffneten Stirnseite 21 des Zylin
ders 11, an der ein Anschlag 23 angebracht ist. Der An
schlag 23 verhindert, daß der Kolben 17 aus dem Zylinder 11
gedrückt wird.
Der Kolben 17 weist an der mit der seitlichen Innenoberfläche
des Zylinders 11 in Berührung stehenden Seite eine gekrümmte
Oberfläche auf, welches ein gutes Gleiten des Kolbens 17 im
Zylinder 11 bei gleichzeitig guter Abdichtung des Kolbens 17
gegenüber dem Zylinder 11 ermöglicht.
Am Kolben 17 ist eine Kolbenstange 25 befestigt, welche am
vom Kolben 17 abgewandten Ende mit einer Platte 27 verbunden
ist. Die Platte 27 liegt im Normalbetrieb federbelastet auf
dem Boden 29 eines Brennelement-Lagerbeckens auf.
Bei einer auftretenden Querverschiebung wirkt die Platte 27
wie ein Bremsbacken. Ein Abheben des Schachts 1 bzw. des zu
gehörigen Brennelement-Lagergestells (auftretende Vertikal
verschiebung) führt zu einer Verschiebung des Kolbens 17 ge
gen den Zylinder 11. Diese Bewegung ist hydraulisch gedämpft.
Ein Abheben der Platte 27 vom Boden 29 kann nur senkrecht und
somit stark hydraulisch gedämpft erfolgen. Bei einer Querver
schiebung in gekipptem Zustand bleibt durch die Federkraft
eine dämpfende Reibungskraft erhalten.
Die hydraulische Dämpfung geschieht durch eine Bohrung 31 in
der geschlossenen Stirnseite 19 des Zylinders 11. Der Durch
messer dieser Bohrung 31 ist so klein gewählt, daß das das
Federelement 15 umgebende Medium M nur langsam in den aus dem
Kolben 17 und dem Zylinder 11 gebildeten Raum 33 eintreten
bzw. aus diesem austreten kann.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel greift
das Federelement 15 mittelbar über das Verlängerungsteil 9 an
der Bodenplatte 3 des Schachts 1 an.
Bei den in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispielen ist
ein hydraulisch gedämpftes Federelement 35 zwischen zwei
Brennelement-Lagergestellen 37, 39 angeordnet. Die Brennele
ment-Lagergestelle 37, 39 befinden sich in einem Brennele
ment-Lagerbecken 34. Die Brennelement-Lagergestelle 37, 39
stehen unter anderem auf Gestellfüßen 41 bzw. 43, 45. Das Fe
derelement 35 ist vom Prinzip her ähnlich zu Fig. 4 durch
Anordnung in einem Kolben hydraulisch gedämpft. Zusammen mit
einer Stange 49 und einer Kolbenstange 51 bildet es einen er
sten Dämpfer 47.
Zwischen zwei zu unterschiedlichen Brennelement-Lagergestel
len 37, 39 gehörigen Gestellfüßen 41, 43 ist der erste Dämp
fer 47 mit dem hydraulisch gedämpften Federelement 35 ange
ordnet. Der erste Dämpfer 47 liegt über die Stange 49 auf dem
Gestellfuß 43 des einen Brennelement-Lagergestells 39 lose,
aber formschlüssig auf. Die über das Federelement 35 beweg
liche und abgefederte Kolbenstange 51 liegt lose, aber form
schlüssig am Gestellfuß 41 des anderen Brennelement-Lagerge
stells 37 auf. Der erste Dämpfer 47 ist also durch das Feder
element 35 vorgespannt.
In Fig. 5 ist ferner ein zweiter Dämpfer 53 dargestellt, der
dem Brennelement-Lagergestell 39 zugeordnet ist. Der zweite
Dämpfer 53 weist ebenfalls ein hydraulisch gedämpftes Feder
element 36 auf, wobei eine zugehörige Kolbenstange 55 auf den
Gestellfuß 45 des Brennelement-Lagergestells 39 wirkt. Der
zweite Dämpfer 53 ist durch das vorspannende Federelement 36
zwischen dem Gestellfuß 45 und einer Beckenwand 57 des Brenn
element-Lagerbeckens 34 verspreizt.
Fig. 6 zeigt weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer
Brennelement-Lagergestelle, im Gegensatz zu Fig. 5 aber in
einer horizontalen Querschnittsdarstellung durch das Brenn
element-Lagerbecken 34. Dargestellt ist ein erster Dämpfer 60
und ein zweiter Dämpfer 62. Der erste Dämpfer 60 umfaßt drei
hydraulisch gedämpfte Federelemente 60A, 60B, 60C, wobei ei
nes der hydraulisch gedämpften Federelemente 60C zwischen
zwei zu den unterschiedlichen Brennelement-Lagergestellen 37,
39 gehörigen Gestellfüßen 41, 43 wirkt. Die beiden anderen
hydraulisch gedämpften Federelemente 60A, 60B wirken zwischen
je einem Gestellfuß 41 bzw. 43 und der Beckenwand 57. Die
beiden letztgenannten hydraulisch gedämpften Federele
mente 60A, 60B wirken entlang parallelen Achsen 63, 64, das
erstgenannte Federelement 60C senkrecht zu diesen Achsen.
Der zweite Dämpfer 62 umfaßt zwei hydraulisch gedämpfte
Federelemente 62A, 62B, welche beide auf einen der Gestell
füße 45 des Brennelement-Lagergestells 39 wirken. Die beiden
Federelemente wirken entlang zueinander senkrecht stehender
Achsen 65, 66. Sie sind auf der vom Gestellfuß 45 abgewandten
Seite an zueinander senkrecht stehenden Teilen der Wand 57
des Brennelement-Lagerbeckens 34 abgestützt.
Das Angreifen der Federelemente 60A, 60B, 60C, 62A, 62B ge
schieht in allen dargestellten Beispielen über Stangen
und/oder Kolbenstangen, die jeweils mit einer Schale 75 am
Gestellfuß 41, 43 bzw. 45 anliegen. Die Schalen 75 umschlie
ßen weniger als den halben Umfang der jeweiligen Gestell
füße 41, 43, 45.
Claims (13)
1. Brennelement-Lagergestell mit mehreren Schächten (1) zur
Aufnahme von Brennelementen, wobei die Schächte (1) in ihrer
Bodenplatte (3) eine Öffnung (5) zum Eintritt eines Kühlmedi
ums (K) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durch
messer (D) der Öffnung (5) einen Wert im Bereich von 8% bis
35% der Außenabmessung (A) der Bodenplatte (3) aufweist.
2. Brennelement-Lagergestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durch
messer (D) der Öffnung (5) einen Wert im Bereich von 20 bis
70 mm aufweist.
3. Brennelement-Lagergestell mit mehreren Schächten (1) zur
Aufnahme von Brennelementen, wobei die Schächte (1) in ihrer
Bodenplatte (3) eine Öffnung (5) zum Eintritt eines Kühlmedi
ums (K) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei Öffnungen (5) vorhanden sind, deren gesamter hydrauli
scher Querschnitt dem hydraulischen Durchmesser einer gedach
ten Öffnung mit einem Durchmesser im Bereich von 8% bis 35%
der Außenabmessung (A) der Bodenplatte (3) entspricht.
4. Brennelement-Lagergestell nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durch
messer der gedachten Öffnung im Bereich von 20 bis 70 mm
liegt.
5. Brennelement-Lagergestell mit mehreren Schächten (1) zur
Aufnahme von Brennelementen,
gekennzeichnet durch ein Federele
ment (15), welches an einer umgebenden Struktur abstützbar
ist.
6. Brennelement-Lagergestell nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
element (15) hydraulisch gedämpft ist.
7. Brennelement-Lagergestell nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
element (15) an einer Bodenplatte (3) eines der Schächte (1)
angreift.
8. Brennelement-Lagergestell nach einem der Ansprüche 5 bis
7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
element (15) an dem Boden (29) eines Brennelement-Lagerbec
kens (34) abstützbar ist.
9. Brennelement-Lagergestell (37, 39) nach einem der Ansprü
che 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
element (60A, 60B, 60C, 62A, 62B; 35, 36) an einem Gestell
fuß (41, 43, 45) angreift.
10. Brennelement-Lagergestell (37, 39) nach einem der Ansprü
che 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
element (60A, 60B, 62A, 62B; 36) an einer Wand (57) des
Brennelement-Lagerbeckens (34) abstützbar ist.
11. Brennelement-Lagergestell nach einem der Ansprüche 5 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
element (15) in einem Zylinder (11) geführt ist und auf einen
mit einer Kolbenstange (25) verbundenen Kolben (17) wirkt.
12. Brennelement-Lagergestell nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewe
gung des Federelements (15) und des Kolbens (17) in dem Zy
linder (11) hydraulisch gedämpft ist.
13. Anordnung mehrerer Brennelement-Lagergestelle (37, 39)
nach einem der Ansprüche 5 bis 12,
wobei zwischen zwei Lagergestellen (37, 39) ein an beiden La
gergestellen (37, 39) angreifendes Federelement (60C; 35) an
geordnet ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19829295A DE19829295A1 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Brennelement-Lagergestell |
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Country Status (2)
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