DE19828614A1 - Verfahren und Vorrichtung zur optischen Datenübertragung über Lichtwellenleiter - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur optischen Datenübertragung über LichtwellenleiterInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur optischen Datenübertragung über Lichtwellenleiter, bei dem das zu übertragende elektrische (S¶el¶) oder optische Informationssignal (S¶opt¶) in mehrere Teilsignale (S¶el1¶ bis S¶eln¶) mit jeweils geringerer Bandbreite zerlegt wird, bei dem jedes Teilsignal (S¶el1¶ bis S¶eln¶) in ein optisches Teilsignal (S¶opt1¶ bis S¶optn¶) mit jeweils unterschiedlicher Mittenwellenlänge (lambda¶1¶ bis lambda¶n¶) oder optischer Trägerfrequenz und/oder unterschiedlicher orthogonaler Polarisation umgesetzt wird, bei dem optische Teilsignale (S¶opt1¶ bis S¶optn¶) auf einer die Übertragungsstrecke (7) bildenden Lichtwellenleiter übertragen werden, und bei dem die optischen Teilsignale (S¶opt1¶ bis S¶optn¶) am Ende der Übertragungsstrecke (7) jeweils wieder getrennt detektiert und zu dem zu übertragenden Informationssignal (S¶el¶) zusammengesetzt werden. Des weiteren betrifft die Erfindung eine Sendeeinheit und eine Empfangseinheit sowie ein gesamtes System zur Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur optischen
Datenübertragung über Lichtwellenleiter.
Zur Datenübertragung über Lichtwellenleiter wird üblicherweise ein elektrisches
Signal mittels eines optischen Sendeelements, beispielsweise einer Laserdiode, in
ein optisches Signal mit einem Sendespektrum mit einer bestimmten
Mittenwellenlänge und einer bestimmten optischen Bandbreite umgesetzt und in
einen Lichtwellenleiter eingekoppelt. Am Ende der Übertragungsstrecke wird das
Signal wieder optisch-elektrisch gewandelt und weiter verarbeitet. Ist eine
Übertragung über die gewünschte Länge infolge der Bandbreiten- oder
Dispersionsbegrenzung des Lichtwellenleiters nicht möglich, so werden in der
Übertragungsstrecke üblicherweise Verstärker eingesetzt. Hierbei kann es sich
um üblicher Repeaterverstärker oder optische Verstärker, z. B. Faserverstärker,
handeln. Bei diesem Verfahren wird jedoch nur ein Bruchteil der
Übertragungskapazität einen Lichtwellenleiters genutzt.
Zur besseren Ausnutzung der Übertragungskapazität eines Lichtwellenleiters ist
es bekannt, mehrere elektrische Informationssignale im Wellenlängenmultiplex
oder Polarisations-Multiplex über einen einzigen Lichtwellenleiter zu übertragen.
Dabei werden die einzelnen elektrischen Signale jeweils in optische
Informationssignale umgesetzt, wobei die optischen Sendeelemente, meist
schmalbandige Laserdioden, jeweils optische Signale mit einem Sendespektrum
mit jeweils unterschiedlicher Mittenwellenlänge bzw. optische Signale mit
zueinander orthogonalen Polarisationsrichtungen erzeugen. Diese optischen
Signale werden dann mittels eines meist passiven Kopplers zu einem optischen
Wellenlängenmultiplex-Signal zusammengefasst und auf einen einzigen
Lichtwellenleiter übertragen. Am Ende der Übertragungsstrecke wird das
Wellenlängenmultiplex-Signal wieder in die einzelnen optischen Signale
aufgeteilt. Diese werden zur weiteren Verarbeitung optisch-elektrisch umgesetzt.
Durch die Multiplex-Übertragung ergibt sich eine optimale bzw. verbesserte
Ausnutzung der Übertragungskapazität des Lichtwellenleiters.
Üblicherweise wird die Konzipierung des Übertragungssystems gleichzeitig mit
der Planung der Übertragungsstrecke vorgenommen. Dies hat den Vorteil, dass
Übertragungssystem und Übertragungsstrecke optimal auf den jeweils gegebenen
Anwendungsfall abgestimmt werden können. Die Übertragungsstrecke wird dabei
so ausgelegt, dass die Gesamtdämpfung und insbesondere die gesamte Dispersion
bzw. die optische Bandbreite in jedem optischen Kanal die Übertragung des
betreffenden Signals ermöglicht. Vor allem bei Multimode-Lichtwellenleitern
spielt die Bandbreitenbegrenzung häufig eine größere Rolle als die
Dämpfungsbegrenzung. Erforderlichenfalls müssen dann in der Strecke
Repeaterverstärker eingesetzt werden. Dies ist jedoch mit einem relativ hohen
Aufwand verbunden, da hierzu in der Strecke zusätzlich zum notwendigen
schaltungstechnischen Aufwand meist aufwendige bauliche Maßnahmen
erforderlich sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
optischen Datenübertragung über Lichtwellenleiter bzw. hierzu geeignete Sende- und
Empfangseinheiten zu schaffen, wobei mit verhältnismäßig geringem
Aufwand die Übertragung eines Signals über eine bandbreitenbegrenzte bzw.
dispersionsbegrenzte Strecke ermöglicht wird.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen der Patentansprüche 1
bzw. 3 und 6.
Ausgangspunkt für die Erfindung ist beispielsweise der Fall, dass zu Beginn einer
Übertragungsstrecke ein (elektrisches) Informationssignal vorliegt, welches
infolge der Dispersionsbegrenzung bzw. Bandbreitenbegrenzung der
vorliegenden Übertragungsstrecke bzw. der einzelnen Lichtwellenleiter der
Übertragungsstrecke nicht mehr bzw. nicht mehr mit der gewünschten Qualität
übertragen werden kann. Vorzugsweise wird es sich bei dem Informationssignal
um ein einheitliches Signal handeln, beispielsweise das Signal für einen
Feinsehkanal, Sprachkanal oder dergleichen. Selbstverständlich kann es sich
jedoch auch bereits um ein Informationssignal handeln, das mehrere
Einzelinformationen beinhaltet, beispielsweise mehrere Fernseh- oder
Sprachkanäle. Ein derartiges zusammengefasstes Informationssignal wird meist
als Zeitmultiplex-Signal vorliegen.
Die Erfindung geht nunmehr von der Erkenntnis aus, dass ein derartiges
Informationssignal, welches nicht als einheitliches optisches Signal über die
vorhandene Übertragungsstrecke übertragen werden kann, zunächst in mehrere
Teilsignale aufgespalten wird, jedes Teilsignal in ein optisches Teilsignal
umgesetzt und die optischen Teilsignale simultan auf der vorhandenen optischen
Übertragungsstrecke übertragen werden. Die optischen Teilsignale weisen dabei
ein Spektrum unterschiedlicher Mittenwellenlängen oder eine unterschiedliche
optische Trägerfrequenz und/oder unterschiedliche orthogonale
Polarisationsrichtungen auf.
Auf diese Weise können die optischen Teilsignale am Ende der
Übertragungsstrecke in einer entsprechenden Empfangseinheit wieder in einzelne
optische Teilsignale separiert und in elektrische Teilsignale umgesetzt werden.
Die elektrischen Teilsignale können dann wiederum zu dem ursprünglichen
Informationssignal zusammengesetzt werden.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass auch solche (elektrischen)
Informationssignale über eine bereits vorhandene optische Übertragungsstrecke
übertragbar sind, deren Bandbreite-Längenprodukt bei einer vorgegebenen
Übertragungswellenlänge zu klein bzw. deren Dispersion bei einer vorgegebenen
Übertragungswellenlänge zu groß wäre, um das Informationssignal überhaupt
oder mit ausreichender Qualität unter Verwendung eines einzigen optischen
Sendeelements (mit endlicher Breite des Sendespektrums) übertragen zu können.
Anders als vorhandene Wellenlängenmultiplex-Übertragungssysteme, bei denen
verschiedene einzelne elektrische Informationssignale in entsprechende optische
Informationssignale umgewandelt und auf einer Übertragungsstrecke übertragen
werden, geht die Erfindung den Weg, ein vorhandenes elektrisches
Informationssignal zunächst in elektrische Teilsignale aufzutrennen, diese dann
im Wellenlängenmultiplex bzw. Polarisations-Multiplex zu übertragen und
anschließend wieder zu dem (einheitlichen) Informationssignal
zusammenzufassen.
Dieses erfindungsgemäße Übertragungsverfahren bzw. die hierzu geeigneten
Sende- und Empfangseinheiten eignen sich insbesondere zur Kapazitäterhöhung
vorhandener Übertragungsstrecken, vor allem im Fall von Multimode-
Lichtwellenleitern. Das zur Kapazitätserhöhung erzeugte elektrische
Informationssignal mit höherer Bandbreite bzw. höherer Bitrate muss lediglich
einer Sendeeinheit nach der Erfindung zugeführt werden und der optische
Ausgang der Sendeeinheit mit der vorhandenen Übertragungsstrecke verbunden
werden. Empfangsseitig muss der optische Ausgang der Übertragungsstrecke mit
dem Eingang einer Empfangseinheit nach der Erfindung verbunden werden und
am Ausgang der Empfangseinheit entsteht wiederum das übertragene
Informationssignal mit höherer Bandbreite bzw. höherer Bitrate. Bauliche
Eingriffe in die Übertragungsstrecke, wie das beim Einsatz von
Repeaterverstärkern der Fall wäre, sind nicht erforderlich.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird das in digitaler Form
vorliegende Informationssignal nach einer vorbestimmten
Verarbeitungsvorschrift in digitale Teilsignale zerlegt. Hierzu kann
beispielsweise jedes n-te Bit oder jede n-te Gruppe von m Bit einem von n
Teilsignalen zugeordnet werden. Die Bitdauer der Teilsignale kann in diesem Fall
jeweils um den Faktor n größer gewählt werden als die Bitdauer des
ursprünglichen digitalen Informationssignals.
Das Zusammenfassen der übertragenen und in elektrische Teilsignale
umgesetzten optischen Teilsignale kann dann in umgekehrter Weise erfolgen.
Hierzu werden in einer festgelegten Reihenfolge jeweils ein Bit oder eine Gruppe
von m Bit eines der n Teilsignale nacheinander zu dem ursprünglichen digitalen
Informationssignal zusammengefaßt. Falls die Bitdauer der Teilsignale zur
Übertragung über die optische Übertragungsstrecke erhöht wurde, muss diese
selbstverständlich wieder um den entsprechenden Faktor reduziert werden, bevor
ein Zusammenfassen zu dem elektrischen Informationssignal möglich ist.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die einzige Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung eines Systems zur
optischen Datenübertragung über einen einzigen Lichtwellenleiter nach der
Erfindung.
Das in der Figur dargestellte System zur optischen Datenübertragung umfasst
eine Sendeeinheit 3, deren Ausgang 5 mit einer Übertragungsstrecke 7 verbunden
ist. Bei der Übertragungsstrecke handelt es sich um einen Lichtwellenleiter, der
üblicherweise innerhalb eines verlegten Kabels vorgesehen ist. Des weiteren
umfasst das System 1 zur optischen Datenübertragung eine Empfangseinheit 9,
deren optischer Eingang 11 mit dem Ende der Übertragungsstrecke 7 bzw. des
betreffenden Lichtwellenleiters verbunden ist.
Dem elektrischen Eingang 13 der Sendeeinheit 3 wird ein elektrisches
Informationssignal Sel zugeführt. Zur Aufspaltung des elektrischen
Informationssignals Sel in elektrische Teilsignale Sel1 bis Seln umfasst die
Sendeeinheit 3 eine Sende-Signalverarbeitungseinheit 15.
Bei dem elektrischen Informationssignal Sel kann es sich beispielsweise um ein
digitales Signal mit vorgegebener (hoher) Bitrate handeln, wobei die Sende-
Signalverabeitungseinheit 15 aus dem am Eingang 13 anliegenden
Informationssignal Sel Teilsignale Sel1 bis Seln erzeugt, die eine, vorzugsweise um
den Faktor n niedrigere Bitrate aufweisen. Hierzu kann die Sende-
Signalverarbeitungseinheit 15 jeweils jedes n-te Bit oder jede n-te Gruppe von m
Bit des ursprünglichen Informationssignals Sel in einer vorbestimmten
Reihenfolge den einzelnen Teilsignalen zuordnen.
Die Sende-Signalverarbeitungseinheit 15 führt jedes der von ihr erzeugten
Teilsignale Sel1 bis Seln einem optischen Sendeelement 17 1 bis 17 n zu. Jedes der
optischen Sendeelemente wandelt das betreffende elektrische Teilsignal Sel1 bis
Seln in ein optisches Teilsignal Sopt1 bis Soptn um. Die einzelnen optischen
Teilsignale werden mittels einer optischen Koppeleinheit 19 zu einem optischen
Informationssignal Sopt zusammengefasst, welches der Übertragungsstrecke 7
zugeführt ist. Jedes der optischen Teilsignale Sopt1 bis Soptn weist ein
Sendespektrum mit jeweils unterschiedlicher Mittenwellenlänge auf, wobei die
Abstände zwischen benachbarten Mittenwellenlängen so gewählt ist, dass ein
ausreichend geringes Nebensprechen entsteht. Die optischen Teilsignale können
jedoch auch unterschiedliche, zueinander orthogonale Polarisationsrichtungen
aufweisen, so dass eine Übertragung im Polarisations(Moden)-Multiplex möglich
ist. Hierzu wird man die Übertragungsstrecke 7 vorzugsweise in Form einer
polarisationserhaltenden Einmodenfaser ausbilden. Damit können bei jeder
Wellenlänge zwei optische Teilsignale mit zueinander orthogonalen
Polarisationsrichtungen übertragen werden.
Das optische Informationssignal Sopt wird in der Empfangseinheit 9 einer
weiteren optischen Koppeleinheit 21 zugeführt. Die optische Koppeleinheit 21
trennt das optische Informationssignal Sopt wieder in die einzelnen optischen
Teilsignale Sopt1 bis Soptn auf. Diese empfangsseitigen optischen Teilsignale
werden zur Vereinfachung ebenso bezeichnet wie die sendeseitigen optischen
Teilsignale. Selbstverständlich sind die empfangsseitigen optischen Teilsignale
jedoch mit der Übertragungscharakteristik der Übertragungsstrecke beaufschlagt.
Die optischen Koppeleinheiten 19 bzw. 21 können in üblicher Weise realisiert
sein. Im Fall der Koppeleinheit 19 kann beispielsweise ein einfacher,
entsprechend breitbandiger n × 1 Koppler verwendet werden. Auf der
Empfangsseite muss die Koppeleinheit 21 zusätzlich zur ihrer Funktion einer
Aufspaltung in verschiedene Signalwege eine Filterfunktion übernehmen, so dass
am Ausgang der Koppeleinheit jeweils nur das betreffende gewünschte optische
Teilsignal anliegt. Beispielsweise kann die optische Koppeleinheit 21 als Phased-
Array ausgebildet sein. Ein derartiges Phased-Array muss entsprechend der
gewünschten Topologie der Koppeleinheit 21 einen optischen Eingang und n
optische Ausgänge aufweisen. Durch die Ausbildung als Phased-Array wird
erreicht, dass zwischen dem gemeinsamen Eingang und jedem Ausgang eine
Bandpass-Filtercharakteristik erzielbar ist.
Jeder optische Ausgang der optischen Koppeleinheit 21 ist mit einem optischen
Empfangselement 23 1 bis 23 n verbunden, wobei die Empfangselemente die
optischen Teilsignale Sopt1 bis Soptn in die elektrischen Teilsignale Sel1 bis Seln
umformen. Handelt es sich bei dem zu übertragenden Informationssignal um ein
digitales Signal, so können die emfangsseitigen elektrischen Teilsignale Sel1 bis
Seln in Folge der möglichen vollständigen Wiederherstellung mit den
empfangsseitigen elektrischen Teilsignalen Sel1 bis Seln identisch sein.
Die Empfängseinheit 9 weist zur Regenerierung der elektrischen Teilsignale und
für das Zusammenfassen der elektrischen Teilsignale Sel1 bis Seln zu dem
übertragenen elektrischen Informationssignal Sel eine Empfangs-
Signalverarbeitungseinheit 25 auf.
Für das vorstehend erläuterte Beispiel der Aufspaltung eines digital vorliegenden
elektrischen Signals Sel zu n digitalen elektrischen Teilsignalen Sel1 bis Seln kann
die Empfangs-Signalverarbeitungseinheit 25 das Zusammenführen der einzelnen
elektrischen Teilsignale zu dem elektrischen Informationssignal Sel so
vornehmen, dass in derselben Reihenfolge, in der das Zerlegen des elektrischen
Informationssignals in einzelne elektrische Teilsignale erfolgt ist, jeweils
nacheinander in der richtigen Reihenfolge ein Bit oder eine Gruppe von m Bit
eines der n Teilsignale Sel1 bis Seln entnommen und in dieser Reihenfolge zu dem
digitalen Informationssignal Sel zusammengesetzt wird.
Die Bitdauer der Teilsignale kann dabei um den Faktor n größer sein als die
Bitdauer des zu übertragenden Informationssignals. Wurde von der Sende-
Signalverarbeitungseinheit 15 nach der Aufspaltung des Informationssignals in
die einzelnen Teilsignale die Bitdauer zur Reduzierung der erforderlichen
Bandbreite bei der Übertragung der einzelnen Teilsignale entsprechend
vergrößert, so muss die Empfangs-Signalverarbeitungseinheit 25 selbständig vor
einem Zusammenfassen der elektrischen Teilsignale zu dem gesamten
Informationssignal die Bitdauer wieder um denselben Faktor reduzieren.
Claims (11)
1. Verfahren zur optischen Datenübertragung über Lichtwellenleiter
- a) bei dem das zu übertragende elektrische (Sel) oder optische Informationssignal (Sopt) in mehrere Teilsignale (Sel1 bis Seln) mit jeweils geringerer Bandbreite zerlegt wird,
- b) bei dem jedes Teilsignal (Sel1 bis Seln) in ein optisches Teilsignal (Sopt1 bis Soptn) mit jeweils unterschiedlicher Mittenwellenlänge (λ1 bis λn) oder optischer Trägerfrequenz und/oder unterschiedlicher orthogonaler Polarisation umgesetzt wird,
- c) bei dem optischen Teilsignale (Sopt1 bis Soptn) auf einer die Übertragungsstrecke (7) bildenden Lichtwellenleiter übertragen werden, und
- d) bei dem die optischen Teilsignale (Sopt1 bis Soptn) am Ende der Übertragungsstrecke (7) jeweils wieder getrennt detektiert und zu dem zu übertragenden Informationssignal (Sel) zusammengesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Lichtwellenleiter ein Multimode-Lichtwellenleiter ist.
3. Sendeeinheit zur optischen Signalübertragung, insbesondere zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- a) mit einer Sende-Signalverarbeitungseinheit (15) zur Trennung eines zu übertragenden elektrischen Informationssignals (Sel) in mehrere elektrische Teilsignale (Sel1 bis Seln),
- b) mit mehreren optischen Sendeelementen (17 1 bis 17 n), welchen die elektrischen Teilsignale (Sel1 bis Seln) zugeführt sind und welche aus den elektrischen Teilsignalen (Sopt1 bis Soptn) optische Teilsignale mit Sendespektren mit jeweils unterschiedlicher Mittenwellenlängen (λ1 bis λn) oder Trägerwellenlängen und/oder unterschiedlicher orthogonaler Polarisation erzeugen, und
- c) mit einer Koppeleinheit (19), welche die optischen Teilsignale (Sopt1 bis Soptn) auf einem optischen Informationssignal (Sopt) zusammenfasst und einem optischen Ausgang (5) zuführt.
4. Sendeeinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende-
Signalverarbeitungseinheit (15) ein digitales Informationssignal nach einer
vorbestimmten Verarbeitungsvorschrift in digitale Teilsignale (Sel1 bis Seln)
zerlegt.
5. Sendeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende-
Signalverarbeitungseinheit (15) jedes n-te Bit oder jede n-te Gruppe von m
Bit einem von n Teilsignalen (Sel1 bis Seln) zuordnet.
6. Sendeeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bitdauer
der Teilsignale (Sel1 bis Seln) um den Faktor n größer ist als die Bitdauer des
digitalen Informationssignals (Sel).
7. Empfangseinheit zur optischen Signalübertragung, insbesondere zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
- a) mit einer Koppeleinheit (21), welche ein an einem optischen Eingang (11) anliegendes, im Wellenlängenmultiplex und/oder Polarisations- Multiplex übertragenes optisches Signal (Sopt) in die optischen Teilsignale (Sopt1 bis Soptn) trennt,
- b) mit mehreren optischen Empfangselementen (23 1 bis 23 n), welchen die optischen Teilsignale (Sopt1 bis Soptn) zugeführt sind und welche aus den optischen Teilsignalen elektrische Teilsignale (Sel1 bis Seln) erzeugen und
- c) mit einer Empfangs-Signalverarbeitungseinheit (25) zur Zusammenfassung der elektrischen Teilsignale (Sel1 bis Seln) zu einem elektrischen Informationssignals (Sel) nach einer vorbestimmten Vorschrift.
8. Empfangseinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Empfangs-Signalverarbeitungseinheit (25) digitale Teilsignale (Sel1 bis Seln)
nach einer vorbestimmten Verarbeitungsvorschrift zu einem digitalen
Informationssignal (Sel) zusammenfasst.
9. Empfangseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Empfangs-Signalverarbeitungseinheit (25) entsprechend einer festgelegten
Reihenfolge jeweils ein Bit oder eine Gruppe von in Bit eines von n
Teilsignalen (Sel1 bis Seln) nacheinander zu einem digitalen
Informationssignal (Sel) zusammenfasst.
10. Empfangseinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Bitdauer der Teilsignale (Sel1 bis Seln) um den Faktor n größer ist als die
Bitdauer des digitalen Informationssignals (Sel).
11. System zur optischen Datenübertragung, insbesondere nach dem Verfahren
nach einem der Ansprüche 1 oder 2, mit einer Sendeeinheit (3) nach einem
der Ansprüche 3 bis 6 und einer Empfangseinheit (9) nach einem der
Ansprüche 7 bis 10.
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