[go: up one dir, main page]

DE60104100T2 - Optisches kommunikationssystem mit zwei parallelen übertragungswegen - Google Patents

Optisches kommunikationssystem mit zwei parallelen übertragungswegen Download PDF

Info

Publication number
DE60104100T2
DE60104100T2 DE60104100T DE60104100T DE60104100T2 DE 60104100 T2 DE60104100 T2 DE 60104100T2 DE 60104100 T DE60104100 T DE 60104100T DE 60104100 T DE60104100 T DE 60104100T DE 60104100 T2 DE60104100 T2 DE 60104100T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
path
splitter
optical
node
link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60104100T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60104100D1 (de
Inventor
A. Ulf PERSSON
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Application granted granted Critical
Publication of DE60104100D1 publication Critical patent/DE60104100D1/de
Publication of DE60104100T2 publication Critical patent/DE60104100T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/27Arrangements for networking
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/27Arrangements for networking
    • H04B10/275Ring-type networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)
  • Small-Scale Networks (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung richtet sich allgemein gesagt auf optische Übertragungssysteme. Sie hat besondere Relevanz für optische Systeme mit Fehlerschutzanordnungen.
  • Stand der Technik
  • Optische Kommunikationssysteme übertragen gegenwärtig große Mengen von Daten. Ein Faserbruch oder eine andere Unterbrechung entlang einer Leitung kann somit potenziell mehrere Dienste beeinflussen. Um diese Dienste mit einem Minimum an Verzögerung wiederherzustellen, muss das Netz den Verkehr über einen alternativen Pfad umleiten. Dies wird in dem SONET/SDH-System durch elektrisches Umschalten und Leiten von Verkehrsignalen in jedem Knoten bewerkstelligt. Wenn ein Faserbruch oder eine andere Störung erfasst werden, die eine Übertragung über einen bestimmten Link (Verknüpfung) verhindern, können die Knoten umkonfiguriert werden, um Verkehrssignale über alternative Knoten umzuschalten.
  • Für WDM-Systeme und allgemeiner für optische Vernetzung, wo mehrere Protokolle, wie etwa IP, ATM, Gigabit-Ethernet und dergleichen mit SONET/SDH-Systemen koexistieren, ist jedoch elektrisches Umschalten in jedem Knoten nicht praktikabel.
  • Derartige Netze sind deshalb typischerweise mit mindestens einem alternativen Pfad konfiguriert, der durch einen getrennten direkten optischen Link zwischen den Knoten in einem Netz gebildet wird. Der alternative Pfad wird gewöhnlich ein Schutzpfad genannt. Falls Information nicht über den ersten Pfad oder Arbeitspfad ankommt, wird eine Übertragung zu dem alternativen Pfad umgeschaltet. Für einen totalen Schutz ist vollständige Redundanz erforderlich, wobei der vollständige Link Sender und Empfänger dupliziert inkludiert. Eine derartige Anordnung ist jedoch natürlich sehr teuer, insbesondere für WDM-Systeme, da mehrere Sender für jeden Pfad erforderlich sind. Außerdem wird für viele Anwendungen der Schutzgrad, der durch vollständige Redundanz sichergestellt wird, nicht benötigt.
  • Eine Kostenverringerung wird erhalten, falls ein einzelner Sender für sowohl die Arbeits- als auch Schutzpfade verwendet wird. Dies kann durch Vorsehen eines Schalters, um die Verbindung zwischen den zwei Pfaden und dem einzelnen Sender zu steuern, erreicht werden. Im Betrieb muss jedoch Information über einen Fehler in einem Pfad erhalten und zu der Schaltersteuerung übermittelt werden.
  • Die Notwendigkeit zum Umschalten kann durch gleichmäßiges Unterteilen der Signalleistung von dem Sender zwischen den zwei Pfaden unter Verwendung eines Splitters (Verteiler) überwunden werden. In der internationalen Anmeldung WO 98/52314 werden kombinierte Sender offengelegt, wodurch das resultierende Signal gesplittet wird. Die Unterteilung einer Leistung auf diese Weise wird jedoch in jedem Pfad einen Verlust von 3 dB auferlegen, zusätzlich zu dem Verlust in dem Splitter selbst. Diese zusätzlichen Verluste reduzieren den möglichen Übertragungsabstand ohne Verstärkung. Faserverluste sind typischerweise in der Größenordnung von 0,25 dB/km. Eine Auferlegung einer Leistungsverringerung von 3 dB in einem Pfad verkürzt den möglichen Linkabstand um ungefähr 12 km.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein optisches Kommunikationssystem vorzusehen, das die Nachteile von Systemen des Stands der Technik überwindet.
  • Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein optisches Kommunikationssystem vorzusehen, das den Übertragungsabstand zwischen Knoten maximiert und preiswert zu implementieren ist.
  • Es ist noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Netzknoten zur Verwendung in einem derartigen optischen Kommunikationssystem vorzusehen, der die Optimierung des Übertragungsabstands ohne die Duplizierung von Sendern ermöglicht.
  • In einem optischen Kommunikationslink gemäß der vorliegenden Erfindung werden ein erster Knoten mit einem Übertragungsmittel und ein zweiter Knoten mit einem Empfangsmittel durch mindestens zwei Optikfaserübertragungspfade parallel verbunden. Ein Pfad dient als der Arbeitspfad, während der mindestens eine weitere Pfad als der Schutz- oder Bereitschaftspfad konfiguriert ist. Das Übertragungsmittel in dem ersten Knoten ist mit den parallelen Übertragungspfaden über einen Optiksignalleistungssplitter verbunden, der die Signalleistung von dem Übertragungsmittel ungleichmäßig zwischen den Übertragungspfaden teilt.
  • Diese ungleichmäßige Kopplung von Signalleistung erlegt effektiv größere Verluste in einem Pfad als in dem anderen oder den anderen auf. Der Splitter kann somit angeordnet sein, einen höheren Anteil der optischen Leistung, die von dem Sender empfangen wird, in den Pfad zu koppeln, der die höheren inhärenten Verluste aufweist und so den zusätzlichen Verlust zu reduzieren, der in diesem Pfad auferlegt wird. Der andere Pfad oder die Pfade werden dann einem größeren zusätzlichen Signalleistungsverlust unterworfen. Da jedoch der verbleibende Pfad oder die Pfade einen geringeren inhärenten Verluste aufweisen, ist er/sind sie besser in der Lage, einen größeren Anteil des zusätzlichen Verlustes zu tolerieren.
  • Entsprechend kann durch geeignete Auswahl des Splittingverhältnisses und geeignete Anordnung des Splitters der maximale Pfadverlust zwischen beliebigen zwei Knoten minimiert werden. Dies wiederum bedeutet, dass die Linklänge und auch die Größe des Netzes durch Verwenden des gleichen Senders praktisch unbeeinflusst ist.
  • Vorzugsweise wird das Splittingverhältnis des Splitters ausgewählt, im wesentlichen die Signalleistung auszugleichen, die durch jeden Optikfaserpfad empfangen wird. Dies ist jedoch nicht zwingend. Stattdessen kann ein Netz nur Splitter mit einer begrenzten Zahl von unterschiedlichen Splittingverhältnissen umfassen, angeordnet, den Pfadverlust gleichförmiger, aber nicht notwendigerweise gleich zwischen unterschiedlichen Pfaden zwischen Netzknoten zu verteilen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der Splitter ein einstellbares Splittingverhältnis derart, dass das Verhältnis von Signalleistungen, die in unterschiedliche Pfade gekoppelt werden, geändert werden kann, um Modifikationen in einem Link oder den Wirkungen von Alterung Rechnung zu tragen. Der Splitter ist dann derart einstellbar, dass die Signalleistung, die in jeden Pfad gekoppelt wird, dazu führt, dass die Verluste in jedem Pfad im wesentlichen gleich sind.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungs formen offensichtlich, die auf dem Weg eines Beispiels mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen angegeben werden. In den Figuren:
  • 1 stellt schematisch ein optisches Kommunikationsnetz dar, und
  • 2 veranschaulicht schematisch einen Teil eines Netzknotens in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in dem Netz von 1.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt ein optisches Kommunikationsnetz, das aus einer Vielzahl von Knoten 30 besteht. Die Knoten sind in einem Ring durch zwei Übertragungspfade 10, 20 verbunden, die durch optische Fasern gebildet werden. Die Knoten 30 wurden mit A, B, C, D und E in der Fig. gekennzeichnet. Jeder Übertragungspfad 10, 20 ist unidirektional. Wie durch die Pfeile angezeigt, fließen Daten, die im Übertragungspfad 10 übertragen werden, im Uhrzeigersinn um den Ring, während der Fluss von Daten im Übertragungspfad 20 gegen den Uhrzeigersinn erfolgt. Das Netz überträgt Wellenlängenmultiplex-(WDM-, wavelength division multiplexed)Signale, möglicherweise parallel zu anderen Verkehrsdiensten.
  • Nun 2 zugewandt, wird ein Abschnitt eines Netzknotens 30 veranschaulicht. Der Knoten 30 inkludiert zwei Empfänger 40, jeder gekoppelt mit einer der Fasern 10, 20 durch einen optischen Koppler 70. Der optische Koppler 70 ist vorzugsweise von einem Typ, der einen Filter zum Ausfiltern der Wellenlänge oder des Wellenbandes einbezieht, die/das bestimmt ist, durch den Knoten 70 empfangen zu werden. Derartige Koppler sind in der Technik allgemein bekannt und kommerziell verfügbar und werden hier nicht detaillierter beschrieben. Signalen in allen anderen Wellenlängen wird erlaubt, den Knoten 30 zu durchlaufen. Es wird verstanden, dass das Paar von Kopplern 70 in einem Knoten im wesentlichen identisch ist, da sie die gleichen Verkehrsdienste übertragen. Das Gleiche gilt für die Empfänger 40. Die Empfänger 40 sind vorzugsweise mit einem Steuerprozessor verbunden (nicht gezeigt), der bestimmt, welcher der beiden Pfade gegenwärtig als der Arbeitspfad arbeitet. Der Knoten 30 inkludiert ferner eine Einzelsenderanordnung 50, die mit beiden optischen Fasern 10, 20 verbunden ist. Diese Verbindung wird mit einem Optikleistungssplitter 60 erreicht, der mit einer Einzelfaser gekoppelt ist, die die übertragenen Signale überträgt, und die übertragene Signalleistung zwischen beiden Fasern unterteilt. Jede dieser zwei Fasern ist dann mit einem der zwei getrennten Optikfaserpfade 10, 20 über einen jeweiligen Koppler 80 verbunden. Die Koppler 80 sind natürlich gestaltet, die gleichen Wellenlängen oder Wellenlängenbänder hinzuzufügen, wie die Koppler 70 gestaltet sind abzuwerfen (drop). Während nur ein Addier- 80 und ein Abwurfkoppler 70 für jeden Knoten veranschaulicht wurden, wird verstanden, dass andere Filterkomponenten von Kopplern mit den Fasern 10 und 20 in den Knoten 30 verbunden sein können. Dies ist insbesondere der Fall, wenn mehrere Kanäle in einem Knoten abgeworfen werden oder unterschiedliche Verkehrsdienste das gleiche Netz nutzen. Wenn z. B. ein SONET/SDH-System parallel zu einem WDM-System existiert, können andere Addier-Abwurf-Koppler SONET-Verkehr getrennt ausfiltern. Dienstkanäle, die durch die Fasern 10, 20 übertragen werden, z. B. als ein Pilotton, können auch getrenntes Filtern erfordern.
  • Es wird verstanden, dass 2 nur eine schematische Darstellung eines Teils eines Knotens 30 zeigt. Die verbleibenden Elemente des Knotens sind in der Technik gut bekannt und werden nicht weiter detailliert erörtert.
  • Nun zu 1 zurückkehrend kann gesehen werden, dass die Fasern 10 und 20 als zwei getrennte Übertragungspfade dienen können. Wenn z. B. Verkehr von Knoten A zu Knoten E gesendet wird, kann er durch einen Arbeitspfad in Faser 10 geleitet werden, angezeigt durch Pfeil 100, oder in einem Schutzpfad durch Faser 20, angezeigt durch Pfeil 200. Der Verkehr von Knoten E zu Knoten A wird durch Pfeile 300 und 400 gezeigt. Jeder Pfad kann als der Arbeits- oder Schutzpfad dienen. Es ist weiter offensichtlich, dass Verkehr, der auf dem Arbeitspfad 100 gesendet wird, gut über die Hälfte des Rings durch Knoten B, C und D läuft, bevor er den Koppler 70 von Knoten E erreicht. Umgekehrt läuft der Schutzpfad 20 direkt von Knoten A zu dem Koppler 70 in Knoten E und durchläuft nur ein kleines Segment des Rings. Die zwei Pfade übertragen Daten gleichzeitig. Der Splitter 60 in Knoten A unterteilt die Signalleistung von dem Sender 50 zwischen den zwei Pfaden. Der Arbeitspfad wird jedoch wegen der längeren Faserlänge und den mehreren Addier-/Abwurf-Kopplern 70, 80 der Zwischenknoten B, C und D die höheren Leistungsverluste aufweisen.
  • Die Verluste in diesem längeren Pfad begrenzen die Gesamtlänge des Links. Das System erfordert einen minimalen Leistungspegel in dem Empfänger, was wiederum den maximalen Linkverlust begrenzt, der toleriert werden kann. Wenn die Signalleistung von dem Sender 50 in dem sendenden Knoten gleichmäßig zwischen den zwei Pfaden gesplittet wird, d. h. wenn der Splitter 60 ein Splittingverhältnis von 50 : 50 aufweist, werden sowohl die Arbeits- als auch Schutzpfade dem gleichen zusätzlichen Leistungsverlust von 3 dB unterworfen, wenn die überschüssigen Verluste, die durch den Splitter 60 selbst verursacht werden, nicht in Betracht gezogen werden. Dieser weitere Verlust verkürzt die mögliche Linklänge noch mehr. Z. B. ist der Leistungsverlust durch eine optische Faser typischerweise in der Größenordnung von 0,25 dB/km. Ein zusätzli cher Verluste von 3 dB reduziert somit die mögliche Faserlänge und deshalb die Gesamtgröße des Netzes um 12 km.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung wird der Splitter 60 gewählt, im wesentlichen die in den Arbeits- und Schutzpfaden 100, 200 erfahrenen Verluste auszugleichen, derart, dass die Signalleistung, die durch die zwei Empfänger 40 empfangen wird, auch im wesentlichen gleich ist. Dies wird durch ungleichmäßiges Unterteilen der Signalleistung von dem Sender 50 zwischen den zwei Fasern 10, 20 unter Verwendung des Splitters 60 erreicht, derart, dass der Pfad, der die höchsten Verluste wegen seiner Struktur hat, den Hauptteil der Signalleistung und somit den kleineren Teil von zusätzlichen Verlusten empfängt. Z. B. wird angenommen, dass der maximal zulässige Linkverlust, der durch das System unterstützt wird, 26 dB ist. Der Arbeitspfad 100 hat einen Linkverlust von 25 dB und der Schutzpfad 200 hat einen Linkverlust von 5 dB. Der Arbeitspfad kann nur 1 dB eines zusätzlichen Leistungsverlustes tolerieren. Der Schutzpfad 200 kann andererseits zusätzliche 21 dB an Leistungsverlust tolerieren. Falls ein Splitter 60 im wesentlichen die Verluste durch diese zwei Pfade ausgleichen muss, sollte er ein Leistungssplittingverhältnis von ungefähr 20 dB aufweisen, was einen idealen gleichen Verlust von 25,4 dB für jeden Pfad ergibt. Ein Splitter 60 mit einem Splittungs- oder Kopplungsverhältnis von 1 : 99 würde ein befriedigendes Ergebnis vorsehen. Dies sollte mit dem Fall verglichen werden, wenn ein Splitter mit 50 : 50 in diesem gleichen Link verwendet wird. Die Gesamtverluste in den Arbeits- und Schutzpfaden 100, 200 wären 28 dB bzw. 8 dB, was eindeutig den maximal zulässigen Linkverlust überschreitet.
  • Der Splitter 60 ist vorzugsweise ein geschmolzener Koppler. Derartige Koppler sind in der Technik gut bekannt und sind mit einem Bereich von unterschiedlichen Splittingverhältnissen kommerziell verfügbar. Es können jedoch auch andere ge eignete Komponenten verwendet werden, die zum ungleichmäßigen Unterteilen der Signalleistung zwischen zwei oder mehr Pfaden fähig sind.
  • In der Praxis werden zusätzliche Komponentenverluste, die in Splittern mit einem Splittingverhältnis auferlegt werden, das kleiner als 1 : 99 ist, bedeuten, dass diese für die meisten Anwendungen nicht von Nutzen sind. Standardisierte kommerzielle geschmolzene Koppler mit einem Splittingverhältnis von 1 : 99 haben typischerweise einen Verlust von kleiner als 0,2 dB für den Pfad mit 99%. In dem oben angegebenen Beispiel würde dies zu einem Gesamtverlust von ungefähr 25,2 dB Verlust für den Arbeitspfad führen, was innerhalb der akzeptablen Verlustgrenze ist. Standardisierte geschmolzene Koppler mit 50 : 50 fügen tatsächlich einen zusätzlichen Verlust von ungefähr 3,4 dB hinzu. Die Anordnung, die einen Koppler mit 1 : 99 verwendet, reduziert somit die Linkleistung für den Arbeitspfad um nur 0,2 dB im Vergleich zu einem vollständig duplizierten Link mit getrennten Sendern für jeden Pfad. Sie sieht jedoch eine Leistungserhöhung von 3,2 dB im Vergleich zu der Anordnung 60 mit einem Splitter von 50 : 50 vor.
  • Der Verlust in einem Übertragungspfad wird bei Installation eines Systems kalkuliert. Die erforderlichen Splittingverhältnisse der Splitter 60 werden dann auf der Basis des kalkulierten Verlustes ausgewählt.
  • Es wird verstanden, dass die Wahl des Splittingverhältnisses für den Splitter 60 nicht genau den gleichen Verlust in sowohl den Arbeits- als auch Schutzpfaden vorsehen muss. Aus praktischen Gründen kann ein Netz besser Splitter 60 mit nur sehr wenigen, z. B. drei oder sogar nur zwei unterschiedlichen Splittingverhältnissen verwenden. Z. B. kann in dem oben beschriebenen Link ein Splitter 60 mit 1 : 99 für alle Pfade verwendet werden, wobei der höchste Linkverlust in entweder dem Arbeits- oder Schutzpfad ungefähr 21,6 dB überschreitet, während für jene Pfadpaare mit Verlusten unterhalb dieses Wertes Splitter mit 50 : 50 verwendet werden können.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Splittingverhältnis des Splitters 60 einstellbar. Derartige variable Splitter sind in der Technik gut bekannt und kommerziell verfügbar. Das Splittingverhältnis wird mittels eines Steuersignals gesteuert. Vorzugsweise wird die Leistung, die durch die Empfänger empfangen wird, in den Arbeits- und Schutzpfaden überwacht. Information über diese empfangene Leistung wird dann zu dem Link- oder Netzmanagementsystem übermittelt, welches dann wiederum das Splittingverhältnis des variablen Splitters 60 einstellt, um im wesentlichen den Leistungsverlust in den zwei Pfaden auszugleichen. Dies erlaubt, das Verhältnis von Signalleistung abzustimmen, während das System in Gebrauch ist. Änderungen in dem Linkverlust zwischen Arbeits- und Schutzpfaden, die aus Systemänderungen resultieren, wie etwa das Hinzufügen von mehr Filtern in einem Zwischenknoten, und auch ein sich erhöhender Verlust wegen Alterung können dann kompensiert werden, wenn sie auftreten.
  • Während die Erfindung in Bezug auf eine Ringkonfiguration erörtert wurde, wird erkannt, dass sie gleichermaßen gut auf andere Konfigurationen angewendet werden kann, wie etwa Punkt-zu-Punkt-Systeme, Ringe mit Hub, und fortgeschrittene optische Netze. In einigen dieser Netze kann es möglich sein, mehr als einen alternativen Pfad vorzusehen.

Claims (12)

  1. Optischer Kommunikationslink, inkludierend einen ersten Knoten (30, A) mit einem Übertragungsmittel (50) und einen zweiten Knoten (30, E) mit einem Empfangsmittel (40) und mindestens erste und zweite Optikfasern (10, 20), die parallel zwischen den ersten und zweiten Knoten verbunden sind, einen optischen Signalsplitter (60) zum Koppeln von Signalen von dem Übertragungsmittel (50) zu Pfaden in den mindestens zwei Optikfasern, gekennzeichnet dadurch, dass der Splitter angeordnet ist, die Signalleistung von dem Sender ungleichmäßig zwischen den Optikfasern zu unterteilen.
  2. Link, wie in Anspruch 1 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass der Splitter angeordnet ist, weniger optische Leistung von dem Übertragungsmittel in den Optikfaserpfad mit den geringeren Leistungsverlusten als in den Optikfaserpfad mit den höheren Leistungsverlusten zu koppeln.
  3. Link, wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass der Splitter (60) ein Splittingverhältnis hat, das im wesentlichen die Signalleistung ausgleicht, die durch jeden Optikfaserpfad empfangen wird.
  4. Link, wie in einem beliebigen vorangehenden Anspruch beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass der Splitter (60) ein geschmolzener Faserkoppler ist.
  5. Link, wie in Anspruch 1, 2 oder 3 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass das Splittingverhältnis des Splitters (60) einstellbar ist.
  6. Link, wie in einem beliebigen vorangehenden Anspruch beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass das Splittingverhältnis des Splitters (60) höchstens 1 : 99 ist.
  7. Optisches Kommunikationsnetz, inkludierend eine Vielzahl von Knoten (30), wobei jeder inkludiert eine Senderanordnung (50) und zwei Empfängeranordnungen (40), ein Paar von Optikfasern (10, 20), die angeordnet sind, die Knoten (30) miteinander zu verbinden und einen Arbeitsübertragungspfad und mindestens einen Schutzübertragungspfad (100, 200) zwischen der Senderanordnung eines ersten Knotens und den Empfängeranordnungen eines zweiten Knotens (30) zu bilden, wobei jeder Knoten (30) ein Signalsplittermittel (60) inkludiert, das die Senderanordnung (50) mit den zwei Optikfasern (10, 20) verbindet, gekennzeichnet dadurch, dass das Splittermittel in mindestens einem Knoten angeordnet ist, die Signalleistung ungleichmäßig zwischen den Arbeits- und Schutzübertragungspfaden zu unterteilen.
  8. Netz, wie in Anspruch 7 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass die Splittermittel (60) angeordnet sind, mehr optische Leistung von der Senderanordnung in den Übertragungspfad mit den höheren Leistungsverlusten zu koppeln.
  9. Netz, wie in Anspruch 7 oder 8 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass der Splitter (60) ein Splittingverhältnis hat, das im wesentlichen die Signalleistung ausgleicht, die durch jeden Übertragungspfad zwischen ersten und zweiten Knoten (30) empfangen wird.
  10. Netz, wie in einem beliebigen von Ansprüchen 7 bis 9 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass das Splittingverhältnis des Splitters (60) einstellbar ist.
  11. Optisches Netz, wie in einem beliebigen von Ansprüchen 7 bis 10 beansprucht, gekennzeichnet dadurch, dass die Knoten (30) in einem Ring mit den Arbeits- und Schutzpfaden zwischen beliebigen zwei Knoten verbunden sind, die in entgegenliegenden Richtungen um den Ring laufen.
  12. Knoten für eine Verbindung in einem optischen Kommunikationsnetz, wobei der Knoten inkludiert Übertragungsmittel (50), verbunden mit mindestens zwei Optikfasern, eine Signalleistungssplittungsanordnung (60), die zwischen dem Übertragungsmittel und den Optikfasern gekoppelt ist, gekennzeichnet dadurch, dass die Splittinganordnung angepasst ist, die Signalleistung ungleichmäßig zwischen den Optikfasern zu splitten.
DE60104100T 2000-04-05 2001-02-21 Optisches kommunikationssystem mit zwei parallelen übertragungswegen Expired - Lifetime DE60104100T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP00107415A EP1143646A1 (de) 2000-04-05 2000-04-05 Optisches Kommunikationssystem mit zwei parallelen Übertragungswegen
EP00107415 2000-04-05
PCT/EP2001/001975 WO2001078268A1 (en) 2000-04-05 2001-02-21 Optical communication system with two parallel transmission paths

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60104100D1 DE60104100D1 (de) 2004-08-05
DE60104100T2 true DE60104100T2 (de) 2005-08-25

Family

ID=8168386

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60104100T Expired - Lifetime DE60104100T2 (de) 2000-04-05 2001-02-21 Optisches kommunikationssystem mit zwei parallelen übertragungswegen

Country Status (6)

Country Link
US (1) US7450843B2 (de)
EP (2) EP1143646A1 (de)
AT (1) ATE270477T1 (de)
AU (1) AU2001240645A1 (de)
DE (1) DE60104100T2 (de)
WO (1) WO2001078268A1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030189897A1 (en) * 2002-04-09 2003-10-09 Lucent Technologies Inc. Dual line monitoring of 1‘protection with auto-switch
US7343096B1 (en) * 2003-06-18 2008-03-11 Ciena Corporation Method and apparatus for in-service upgrading of OADM to wavelength selective switch of higher degree
US7289728B2 (en) * 2004-03-11 2007-10-30 General Instrument Corporation Use of variable ratio couplers for network protection and recovery
JP4709764B2 (ja) * 2004-09-17 2011-06-22 富士通株式会社 光挿入分岐装置
IN2013MU01980A (de) * 2013-06-10 2015-05-29 Indian Inst Technology Bombay
US9960878B2 (en) * 2013-10-01 2018-05-01 Indian Institute Of Technology Bombay Scalable ultra dense hypergraph network for data centers
US12176953B2 (en) 2021-10-29 2024-12-24 Corning Research & Development Corporation Fiber optic networks, optical network units and methods for configuring split ratios of variable ratio couplers within optical network units

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3069411B2 (ja) * 1991-09-04 2000-07-24 科学技術振興事業団 導波路型非対称方向性光結合器
US5253104A (en) * 1992-09-15 1993-10-12 At&T Bell Laboratories Balanced optical amplifier
US5396357A (en) * 1994-01-25 1995-03-07 Honeywell Inc. Fault tolerant optical cross-channel data link
US5901260A (en) * 1997-04-01 1999-05-04 Lockheed Martin Corporation Optical interface device
SE509807C2 (sv) * 1997-05-15 1999-03-08 Ericsson Telefon Ab L M Anordning vid add/drop-nod i ett väglängds- multiplexerat optiskt kommunikationssystem.
JPH11275028A (ja) * 1998-03-20 1999-10-08 Fujitsu Ltd 光通信システム
SE520876C2 (sv) * 1998-06-10 2003-09-09 Ericsson Telefon Ab L M ADD/Drpo-nod för ett optiskt WDM-nät, som har trafik endast mellan angränsande noder
US6359728B1 (en) * 1998-09-22 2002-03-19 Pirelli Cavi E Sistemi S.P.A. Pump device for pumping an active fiber of an optical amplifier and corresponding optical amplifier
USH2075H1 (en) * 1998-10-13 2003-08-05 At&T Corp. Restorable architectures for fiber-based broadband local access networks
US6947670B1 (en) * 1999-06-30 2005-09-20 Lucent Technologies Inc. Optical add/drop arrangement for ring networks employing wavelength division multiplexing
US6242484B1 (en) 1999-07-06 2001-06-05 Paraquest, Inc. Hypoestoxides, derivatives and agonists thereof for use of antiparasitic agents
US6760151B1 (en) * 2000-04-27 2004-07-06 Jds Uniphase Corporation Depolarized semiconductor laser sources

Also Published As

Publication number Publication date
EP1143646A1 (de) 2001-10-10
ATE270477T1 (de) 2004-07-15
EP1269664A1 (de) 2003-01-02
DE60104100D1 (de) 2004-08-05
WO2001078268A1 (en) 2001-10-18
AU2001240645A1 (en) 2001-10-23
US7450843B2 (en) 2008-11-11
US20030156845A1 (en) 2003-08-21
EP1269664B1 (de) 2004-06-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69531594T2 (de) Kommunikationsnetzwerk mit Ringstruktur über einen optischen Träger und rekonfigurierbarer Knoten für diese Struktur
DE69634611T2 (de) Selbstheilendes netzwerk
DE60118654T2 (de) Optischer Netzwerkknoten
DE69632711T2 (de) Optisches, transparentes, selbstheilendes Nachrichtenringnetz
DE69933559T2 (de) Optisches wdm netzwerk mit effizientem gebrauch der wellenlänge und knoten dafür verwendeter
DE69837009T2 (de) Optische Querverbindungsarchitektur für WDM-Telekommunikationssysteme
DE69323189T2 (de) Optisches informationsverarbeitungssystem
DE69820609T2 (de) Optische einfugungs/ausblendungsvorrichtung
DE60320610T2 (de) Wellenlängenmultiplex-Übertragungssystem im passiven optischen Netzwerk
DE602006000072T2 (de) Optischer Sender
WO2009092356A2 (de) Verfahren zur protection eines passiven optischen übertragungsnetzes sowie passives optisches übertragungsnetz mit entsprechendem protection-mechanismus
DE69831337T2 (de) Selbstheilendes ringnetz und verfahren zur fehlererkennung und behebung
EP2859676A1 (de) VERFAHREN UND VORRICHTUNG FÜR DEN AUFBAU UND BETRIEB EINES MODULAREN, HOCH SKALIERBAREN, SEHR EINFACHEN, KOSTENEFFIZIENTEN UND NACHHALTIGEN TRANSPARENTEN OPTISCH GEROUTETEN NETZES FÜR NETZKAPAZITÄTEN GRÖßER ALS 1 PETABIT/S
EP1356619B1 (de) Verfahren und elektro-optische schaltungsanordnung zur leitungsprotektion in einer wdm-datenünertragungsstrecke
DE69634149T2 (de) Optischer knoten in einem optischen busnetz
DE60104100T2 (de) Optisches kommunikationssystem mit zwei parallelen übertragungswegen
DE69918805T2 (de) Optisches telekommunikationsnetzwerk
DE10303314A1 (de) Ausgangsstufe für die WDM-Nachrichtenübertragung und Verfahren zum Austauschen von Fülllichtquellen in einer solchen Ausgangsstufe
EP1602188B1 (de) Add-drop-einrichtung und cross-connect-einrichtung fuer wellenlaengen-multiplexsignale
EP2940911B1 (de) Optisches Übertragungsnetzwerk und optische Netzelemente zum Übertragen von WDM-Signalen
DE10303313A1 (de) Sender und Verfahren zur Nachrichtenübertragung auf einer optischen Fasor
DE60305004T2 (de) Optisches wellenlängenmultiplex-übertragungsnetzwerk
DE10343615A1 (de) Netzknoten für ein optisches Nachrichtenübertragungsnetz
DE69820020T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum wiederherstellen von netzwerkverbindungen für faseroptische nachrichtenübertragung
DE10308306B4 (de) Verfahren und Anordnung zur Übertragung von Working-Signalen und Protection-Signalen über optische Datennetze

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition