DE19824396C1 - Verfahren zum Herstellen eines schotterlosen Oberbausystems für zumindest ein Eisenbahngleis aus zwei Eisenbahnschienen, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken und dabei verwendbare Vorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines schotterlosen Oberbausystems für zumindest ein Eisenbahngleis aus zwei Eisenbahnschienen, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken und dabei verwendbare VorrichtungInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zum Herstellen eines schotterlosen Oberbausystems für zumindest ein Eisenbahngleis aus zwei Eisenbahnschienen, insbesondere für Hochgeschwindigkeitsstrecken, wird fortlaufend zunächst eine hydraulisch gebundene Tragschicht und auf dieser eine Betontragschicht gefertigt. Erstere ist bei der Herstellung mit schienenparallelen Nuten und deren Abdeckung versehen worden. In die erhärtete Betontragschicht werden schienenparallele Reihen von Verankerungsbohrungen eingesenkt und die Abdeckungen durchstoßen. Anschließend werden Ankerschrauben zur Befestigung der Schienenauflagerplatten in die Bohrung und bis in die als Hinterschneidung wirkenden Nuten eingeführt. Danach werden einerseits die verbliebenen Hohlräume der Verankerungsbohrungen vermörtelt und andererseits mit Hilfe eines Schalungskörpers Schienenauflagersockel betoniert, auf denen nach Erhärtung die Auflagerplatten ausgesetzt und befestigt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines
schotterlosen Oberbausystems für zumindest ein Eisenbahn
gleis aus zwei Eisenbahnschienen, insbesondere für Hoch
geschwindigkeitsstrecken, - auch als sogenannte Feste
Fahrbahn bezeichnet -, wobei fortlaufend zunächst eine
hydraulisch gebundene Tragschicht und auf der erhärteten
Tragschicht eine Betontragschicht gefertigt wird, wobei
anschließend in die erhärtete Betontragschicht schienen
parallele Reihen von Verankerungsbohrungen eingesenkt
werden, in welche Ankerschrauben für Auflagerplatten
jeweils einer daran zu befestigenden Schiene eingesetzt
werden, und wobei danach einerseits die verbliebenen
Hohlräume der Verankerungsbohrungen vermörtelt und anderer
seits mit Hilfe eines Schalungskörpers Schienenauf
lagersockel betoniert werden, auf denen nach Erhärtung die
Auflagerplatten aufgelagert und befestigt werden.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zum
Verfüllen der verbliebenen Hohlräume der Verankerungs
bohrungen und zum Betonieren der Schienenauflagersockel bei
einem derartigen Verfahren.
Bei bekannten Verfahren der genannten Art (DE 44 11 889 A1)
werden die Verankerungsbohrungen nur über einen Teil der
Höhe der Betontragschicht geführt. Die gewindeartige äußere
Profilierung der aus Verankerungsdübeln bestehenden Anker
bolzen bewirkt bei einer Beaufschlagung mit einer Zugkraft
eine Lastenübertragung durch Verbund mit der Mörtelschale,
die ihrerseits in Verbund mit der umgebenden Betontrag
schicht steht. Die wirksame Verankerungstiefe ist in
konstruktiver Hinsicht begrenzt durch die Einbindetiefe des
Verankerungsdübels in die Betontragschicht. Je nach der Art
der Profilierung des Verankerungsdübels erfolgt die Lastab
tragung über Verbund nicht gleichförmig über die Länge der
Profilierung. Vielmehr wird ein Großteil der Last bereits
im oberen Drittel bis zur oberen Hälfte des profilierten
Bereiches der Dübelhülse in die Mörtelschale bzw. den Beton
der Betontragschicht übertragen. In der unteren Hälfte
dagegen wird nur ein kleinerer Anteil der Last abgeleitet.
Insgesamt erzielt man vergleichsweise niedrige Betonaus
bruchslasten, weil - vereinfacht ausgedrückt - die Spitze
des Betonausbruchskraters bei dieser Art der Verankerung
nicht bis an das untere Ende der Dübelhülse reicht. Die
Verankerungstiefe ist jedenfalls stets kleiner als die
Dicke des Verankerungsgrundes, d. h. der Betontragschicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bauteildicke
der Betontragschicht für die Verankerung möglichst voll zu
nutzen und zwar mit großvolumigem Lastabtragungsbereich.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in
verfahrensmäßiger Hinsicht darin, daß die hydraulisch
gebundene Tragschicht mit längs der Bohrungsreihen verlau
fenden Nuten erzeugt wird, wobei die Nutenbreite größer als
der Durchmesser der Verankerungsbohrungen ist, daß die
Nuten vor dem Fertigen der Betontragschicht mit unverrück
baren Abdeckungen versehen werden, und daß nachfolgend die
Verankerungsbohrungen durch die Abdeckungen hindurch bis in
die Nuten geführt werden und die Ankerschrauben mit unterem
rotationssymmetrischen Kopf in die Verankerungsbohrungen
eingesetzt und eingemörtelt werden.
Die Erfindung geht hierbei von der Überlegung aus, daß die
über die Verankerungsbohrungen überstehenden Mörtelköpfe in
den Nuten eine wesentlich bessere Einleitung der
Ankerzugkräfte in die Betontragschicht besorgen, weil
hierzu die Betontragschicht über ihre gesamte Höhe und
zufolge der Mörtelköpfe großvolumig herangezogen wird.
Für die weitere Ausgestaltung bestehen im Rahmen der
Erfindung mehrere Möglichkeiten. So weisen nach einer
bevorzugten Ausführungsform die Nuten an der Oberfläche der
hydraulisch gebundenen Tragschicht eine Breite auf, die
zumindest dem doppelten Durchmesser der Verankerungs
bohrungen entspricht; hierdurch kann auch sichergestellt
werden, daß bei seitlichen Abweichungen innerhalb eines
vorgegebenen Toleranzbereiches stets eine Hinterschneidung
der zylindrischen Verankerungsbohrung erreicht wird. Um
eine vollständige Verfüllung der Nuten und Verankerungs
bohrungen zu gewährleisten, sollte die Menge des erfor
derlichen Vergußmörtels vorgegeben sein; das kann besonders
einfach dadurch erreicht werden, daß die Nuten im Zuge der
Fertigung der hydraulisch gebundenen Tragschicht oder vor
dem Aufbringen der Abdeckungen mit abschottenden Unter
brechungen zwischen aufeinanderfolgenden Schienenauflager
sockeln versehen werden. Als Abdeckungen werden empfehlens
werterweise dünnwandige spröde Kunststoffplatten, Faser
zementplatten und/oder mit Sollbruchstellen versehene
Bleche eingesetzt. Die Abdeckungen sollten gegen ein
Verrutschen beim Betonieren der Betontragschicht gesichert
werden. Hierzu empfiehlt sich deren Lagesicherung auf der
hydraulisch gebundenen Tragschicht mit Hilfe von Schieß
bolzen und/oder deren Ausrüstung auf der Oberseite mit
Verbundmitteln für die Betontragschicht. Die Rotations
asymmetrie der Ankerschraubenköpfe ist besonders einfach
und wirkungsvoll erreichbar, wenn diese Köpfe hammer
kopfartig ausgebildet sind. Außerdem empfiehlt es sich, das
beim Bohren der Verankerungsbohrungen anfallende Bohrmehl
abzusaugen.
Wie schon angegeben, ist Gegenstand der Erfindung auch eine
Vorrichtung zum Verfüllen der verbliebenen Hohlräume der
Nuten sowie Verankerungsbohrungen und zum Betonieren der
Schienenauflagersockel bei dem beschriebenen erfindungs
gemäßen Verfahren, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß
ein Schalungskörper für einen Schienenauflagersockel an
einem Setzrahmen heb- und senkbar gelagert ist und der
Setzrahmen Festhalterungen sowie der Schalungskörper
abdichtende Durchdringungen für die beiden einer Auflager
platte zugeordneten Ankerschrauben aufweist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung
erläutert, deren Fig. 1 bis 8 die Herstellung eines
schotterlosen Oberbausystems für Eisenbahngleis aus zwei
Eisenbahnschienen, insbesondere für Hochgeschwindigkeits
strecken, in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten zei
gen.
In den Figuren ist jeweils nur eine Hälfte des Ober
bausystems gezeigt.
Nach Fig. 1 wird zunächst eine hydraulisch gebundene
Tragschicht 1 mittels Gleitfertigers hergestellt. Je zwei
mitgeführte Formstücke je Schiene 2 erzeugen in einem quer
zur Schienlängsrichtung gesehenen Achsabstand von Anker
schrauben 3 schienenparallele Vertiefungen bzw. Nuten 4 in
der hydraulisch gebundenen Tragschicht 1. Die Quer
schnittsabmessungen sind so gewählt, daß durch einen später
nachfolgenden Verguß ein Mörtelpfropfen 5 entsteht, in den
der verbreiterte Kopf 6 einer Ankerschraube 3 eingebettet
und verdrehungssicher verankert ist. Der Überstand des
Mörtelpfropfens 5 über eine ebenfalls vermörtelte Veran
kerungsbohrung 7 ergibt eine zuverlässige formschlüssige
Einleitung der Ankerzugkraft in die später herzustellende
Betontragschicht 8. Die Ankerschraube 3 muß verdrehungs
sicher geformt sein, damit die erforderliche Vorspannung
aufgebracht werden kann. Dies wird beispielsweise durch
eine hammerkopfartige Gestalt des unteren Ankerkopfes 6
erreicht. Im Vergleich zu den im Stahlbau oder bei
Ankerschienen üblichen Hammerköpfen sind die Hammerköpfe
deutlich größer ausgebildet, weil sie gegen den umgebenden
Mörtelverguß festlegbar sein müssen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden nun vor dem
Betonieren der Betontragschicht 8 die Nuten 4 in der
hydraulisch gebundenen Tragschicht 1 durch dünnwandige
Materialien 9 abgedeckt, so daß beim Betonieren der
Betontragschicht 8 die Nuten 4 als Hohlräume verbleiben.
Zur Abdeckung geeignete Materialien sind solche, die leicht
mit einem Bohrgerät durchstoßen werden können. Hierzu
eignen sich spröde Kunststoffe, Faserzementplatten und
Bleche, die so strukturiert sind, daß sie ohne Durchbeulung
durchstoßen werden können; hierbei können Sollbruchstellen
aber auch Verbundmittel zur Betontragschicht helfen. Die
Abdeckungen 9 werden durch entsprechende Maßnahmen, wie
z. B. dargestellte Schießbolzen 10 in ihrer Lage so
gesichert, daß sie beim Betonieren der Betontragschicht 8
nicht verrutschen. Um beim späteren Verguß die vollständige
Füllung der Nuten 4 sicherzustellen und um die Menge des
erforderlichen Vergußmörtels für jeden Abschnitt definieren
zu können, sind die Nuten 4 in entsprechenden Abständen mit
Mörtel quer abzuschotten. Alternativ können solche
Nutunterbrechungen aber auch bereits beim Herstellen der
hydraulisch gebundenen Tragschicht 1 vorgesehen werden,
z. B. mit Hilfe von Mörtel.
Anschließend wird die Bewehrung für die Betontragschicht 8
so verlegt, daß sie die unmittelbaren Verankerungsbereiche
nicht kreuzen. Anschließend oder gleichzeitig mit der
Bewehrungsverlegung wird die Betontragschicht 8 betoniert.
Das zeigt die Fig. 3.
Im ausreichend erhärteten Beton der Betontragschicht 8
werden nun ausweislich Fig. 4 Verankerungsbohrungen 7
gebohrt. Die hierzu eingesetzten Bohrgeräte sind an genau
auf die Gleislage ausgerichteten Setzgeräten befestigt, so
daß Lage und Richtung der Verankerungsbohrungen 7 innerhalb
eines vorgegebenen Toleranzbereiches den Anforderungen für
die Schienenbefestigung entspricht. Die Verankerungsbohrun
gen 7 durchdringen die Betontragschicht 8 und die zuvor
beschriebenen Abdeckungen 9 vollständig. Das beim Bohren
entstehende Bohrmehl wird abgesaugt.
An einen Setzrahmen 11 sind Schalungskörper 12 zur
Herstellung von Schienauflagersockeln 13 derart befestigt,
daß sie lagegenau ausgerichtet und verlegbar sind (vgl.
Fig. 5). Zuvor werden die Ankerschrauben 3 in am Setzrahmen
11 vorgesehene Festhaltungen 14 eingeführt, wobei der
Schalungskörper 12 abdichtende Durchdringungen 15 für die
Ankerschrauben 3 aufweist. Schalungskörper 12 und Anker
schrauben 3 werden etwa gleichzeitig, aber bewegungsmäßig
unabhängig voneinander, in die Einbauanlage abgesenkt und
lagegenau festgehalten.
Das Vermörteln bzw. Betonieren der Nuträume 4, der Ver
ankerungsbohrungen 7 in der Betontragschicht 8 und des
Schienauflagersockels 13 erfolgt nach einem Verfahren, das
in der älteren europäischen Patentanmeldung 97 112 402
beschrieben ist. Mörtel bzw. Beton, z. B. in Form von
Stahlfaserbeton oder Stahlfaservergußmörtel, werden mit
Hilfe von Überdruck und Unterdruck in den allseitig
geschlossenen Schalungskörper 12 eingebracht. Im einzelnen
wird der Mörtel bzw. Beton durch eine nicht dargestellte
Zuführleitung mit Überdruck eingebracht. Im Bereich des
angedrückten Schalungskörpers 12 befindet sich ein soge
nannter Filterliner. Über ein in der Schalung angebrachtes
Ventil wird im Filterlinerraum ein Unterdruck aufgebaut und
auf diese Weise Luft und überschüssiges Anmachwasser
entfernt.
Es kann zweckmäßig sein, die Verankerungsräume der Anker
schrauben 3 mit Mörtel anderer Zusammensetzung und Kon
sistenz zu fertigen als diejenigen für die Schienen
auflagersockel 13. In diesem Fall wird der Schalungskörper
12 erst abgesenkt und angedrückt, wenn die Nuten 4 und
Verankerungsbohrungen 7 vergossen sind.
Sobald durch das Vakuum eine vorgegebene Grünstand
festigkeit erreicht ist, können die Festhalterungen 14 für
die Ankerschrauben 3 gelöst und der Schalungskörper 12
abgezogen werden. Fig. 7 zeigt den entschalten Schienauf
lagersockel 13. Der Setzrahmen 11 mit allen daran
befestigten Aggregaten kann nunmehr in die nächste Position
umgesetzt werden.
Nach dem Erhärten des Vergußmaterials und/oder des
Stützpunktbetons kann die Montage des gesamten Schienen
stützpunktes und der Schiene 2 erfolgen. Die Auflager
platten 16 werden mit Hilfe der beiden Ankerschrauben 3 und
auf diese aufgesetzten Muttern 17 derart auf dem Schienen
auflagersockel 13 und damit auf die Betontragschicht 8
gespannt, daß durch den Fahrbetrieb erzeugte Querkraft
komponenten über Reibschluß in die Betontragschicht 8
abgeleitet werden. Fig. 8 zeigt den betriebsbereiten
Schienenstützpunkt.
In Fig. 6 ist die Vorrichtung zum Verfüllen der verblie
benen Hohlräume der Nuten 4 sowie Verankerungsbohrungen 7
und zum Betonieren der Schienenauflagersockel 13 zu er
kennen. Der Schalungskörper 12 für den Schienenauf
lagersockel 13 ist am Setzrahmen 11 heb- und senkbar
gelagert. Außerdem weist der Setzrahmen 11 Festhalterungen
14 und der Schalungskörper 12 abdichtende Durchdringungen
15 für die beiden einer Auflagerplatte 16 zugeordneten
Ankerschrauben 3 auf.
Claims (9)
1. Verfahren zum Herstellen eines schotterlosen Oberbau
systems für zumindest ein Eisenbahngleis aus zwei
Eisenbahnschienen, insbesondere für Hochgeschwindigkeits
strecken, wobei fortlaufend zunächst eine hydraulisch
gebundene Tragschicht und auf der erhärteten Tragschicht
eine Betontragschicht gefertigt wird, wobei anschließend in
die erhärtete Betontragschicht schienenparallele Reihen von
Verankerungsbohrungen eingesenkt werden, in welche Anker
schrauben für Auflagerplatten jeweils einer daran zu
befestigenden Schiene eingesetzt werden, und wobei danach
einerseits die verbliebenen Hohlräume der Verankerungs
bohrungen vermörtelt und andererseits mit Hilfe eines
Schalungskörpers Schienenauflagersockel betoniert werden,
auf denen nach Erhärtung die Auflagerplatten aufgelagert
und befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
die hydraulisch gebundene Tragschicht mit längs der
Bohrungsreihen verlaufenden Nuten erzeugt wird, wobei die
Nutenbreite größer als der Durchmesser der Verankerungs
bohrungen ist, daß die Nuten vor dem Fertigen der Beton
tragschicht mit unverrückbaren Abdeckungen versehen werden,
und daß nachfolgend die Verankerungsbohrungen durch die
Abdeckungen hindurch bis in die Nuten geführt werden und
die Ankerschrauben mit unterem rotationsasymmetrischem Kopf
in die Verankerungsbohrungen eingesetzt und eingemörtelt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nuten an der Oberfläche der hydraulisch gebundenen
Tragschicht eine Breite aufweisen, die zumindest dem
doppelten Durchmesser der Verankerungsbohrungen entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Nuten im Zuge der Fertigung der
hydraulisch gebundenen Tragschicht oder vor dem Aufbringen
der Abdeckungen mit abschottenden Unterbrechungen zwischen
aufeinanderfolgenden Schienenauflagersockeln versehen
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckungen aus dünnwandigen
spröden Kunststoffplatten, Faserzementplatten und/oder mit
Sollbruchstellen versehenen Blechen bestehen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckungen durch Schießbolzen auf
der hydraulisch gebundenen Tragschicht lagegesichert
werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckungen auf ihrer Oberseite mit
Verbundmitteln für die Betontragschicht versehen sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Köpfe der Ankerschrauben hammer
kopfartig ausgebildet sind.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das beim Bohren der Verankerungs
bohrungen anfallende Bohrmehl abgesaugt wird.
9. Vorrichtung zum Verfüllen der verbliebenen Hohlräume
der Nuten sowie Verankerungsbohrungen und zum Betonieren
der Schienenauflagersockel bei einem Verfahren nach einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schalungskörper (12) für einen Schienenauflagersockel (13)
an einem Setzrahmen (11) heb- und senkbar gelagert ist und
der Setzrahmen (11) Festhalterungen (14) sowie der
Schalungskörper (12) abdichtende Durchdringungen (15) für
die beiden einer Auflagerplatte (16) zugeordneten Anker
schrauben (3) aufweist.
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