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DE19823019C2 - Trennvorrichtung für Feststoff und Verfahren zum Trennen von Feststoff - Google Patents

Trennvorrichtung für Feststoff und Verfahren zum Trennen von Feststoff

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DE19823019C2
DE19823019C2 DE19823019A DE19823019A DE19823019C2 DE 19823019 C2 DE19823019 C2 DE 19823019C2 DE 19823019 A DE19823019 A DE 19823019A DE 19823019 A DE19823019 A DE 19823019A DE 19823019 C2 DE19823019 C2 DE 19823019C2
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DE
Germany
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strips
solid
longitudinal
separating device
treadmill
Prior art date
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DE19823019A
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Helmut Werdinig
Winfried Von Rhein
Reinhold Riggenmann
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Takuma Co Ltd
Mitsui Engineering and Shipbuilding Co Ltd
Original Assignee
Siemens Corp
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Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to EP99936281A priority patent/EP1079937B1/de
Priority to PCT/DE1999/001502 priority patent/WO1999061171A1/de
Priority to SK1739-2000A priority patent/SK17392000A3/sk
Priority to PT99936281T priority patent/PT1079937E/pt
Priority to AT99936281T priority patent/ATE223765T1/de
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Priority to PL99344306A priority patent/PL344306A1/xx
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Description

Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung sowie ein Ver­ fahren zum Trennen von Feststoff, mit denen grobe Feststoff­ teile von feineren getrennt werden.
In vielen technischen Anwendungsgebieten ist es notwendig, daß Feststoffe, die beispielsweise in Schüttgut enthalten sind, in mehrere Fraktionen getrennt werden. Die Fraktionen werden in der Regel nach unterschiedlichen Feststoffgrößen, Feststoffgeometrien oder Feststoffbeschaffenheiten unter­ teilt. Eine Trennung der Feststoffe ist immer dann erwünscht, wenn die unterschiedlichen Feststoffraktionen einer weiteren Behandlung zugeführt werden sollen.
In der Bauindustrie wird beispielsweise anfallender Bauschutt von großen und sperrigen Schuttanteilen getrennt, die dann sortiert und wiederverwertet werden können. Der abgetrennte feinere Bauschutt wird beispielsweise auf einer dafür vorge­ sehenen Deponie entsorgt.
Auf dem Gebiet der Abfallentsorgung wird im Hinblick auf eine möglichst umweltschonende Entsorgung eine Trennung und Sor­ tierung des Abfalls oder von bei der Abfallverwertung anfal­ lenden Reststoffen immer bedeutender. Ein wesentlicher Punkt hierfür ist eine Trennung des Abfalls nach seiner Größe. Die Trennung kann vor der Verwertung des Abfalls durchgeführt werden; sie kann aber auch ein wesentlicher Verfahrensschritt bei der Abfallverwertung selbst sein.
Zur Abfallbeseitigung sind thermische Verfahren bekannt, bei denen der Abfall in Müllverbrennungsanlagen verbrannt oder in Pyrolyseanlagen pyrolysiert, d. h. bei Luftabschluß einer Tem­ peratur von etwa 400°C bis 700°C unterzogen wird. Bei beiden Verfahren ist es sinnvoll, den nach der Verbrennung bzw. den nach der Pyrolyse verbleibenden Reststoff zu trennen, um ihn entweder einer Wiederverwertung zuzuführen oder ihn in geeigneter Weise zu entsorgen. Ziel ist es dabei, den auf ei­ ner Deponie endzulagernden Reststoff möglichst gering zu hal­ ten.
Aus der EP-A-0 302 310 und aus der Firmenschrift "Die Schwel- Brenn-Anlage, eine Verfahrensbeschreibung", Herausgeber Sie­ mens AG, Berlin und München, 1996, ist als Pyrolyseanlage eine sogenannte Schwel-Brenn-Anlage bekannt, bei der im we­ sentlichen ein zweistufiges Verfahren durchgeführt wird. In der ersten Stufe wird der angelieferte Abfall in eine Schwel­ trommel (Pyrolysereaktor) eingebracht und verschwelt (pyrolisiert). Bei der Pyrolyse entstehen in der Schweltrom­ mel Schwelgas und Pyrolysereststoff. Das Schwelgas wird zu­ sammen mit brennbaren Teilen des Pyrolysereststoffs in einer Hochtemperatur-Brennkammer bei Temperaturen von ca. 1200°C verbrannt. Die dabei entstehenden Abgase werden anschließend gereinigt.
Der Pyrolysereststoff weist neben brennbaren Teilen auch nichtbrennbare Anteile auf. Die nichtbrennbaren Anteile set­ zen sich im wesentlichen aus einer Inertfraktion, wie Glas, Steine oder Keramik, sowie aus einer Metallfraktion zusammen. Die Wertstoffe des Reststoffs werden aussortiert und der Wie­ derverwertung zugeführt. Für die Aussortierung sind Verfahren und Komponenten notwendig, die einen zuverlässigen und konti­ nuierlichen Betrieb gewährleisten.
Bei Sieb- oder Trennvorrichtungen besteht oftmals das Pro­ blem, daß sich die Siebflächen zusetzen. Die Trennvorrichtung fällt dann aus oder muß zumindest einer aufwendigen und per­ sonalintensiven Reinigung unterzogen werden. Das Problem der Verstopfung von Trennvorrichtungen tritt insbesondere bei ei­ ner stark inhomogenen Zusammensetzung des zu trennenden Fest­ stoffs auf. So verhaken sich beispielsweise Drähte in als Siebflächen verwendeten Lochblechen, so daß die einzelnen Lö­ cher zunächst verengt werden und sich mit der Zeit zusetzen. Für bestimmte Anwendungen dürfen die abgetrennten Feststoff­ teile zudem eine maximalen Größe nicht überschreiten.
Der bei der Pyrolyse anfallende Reststoff ist typischerweise ein solch stark inhomogener Feststoff, der hinsichtlich sei­ ner stofflichen Zusammensetzung, seiner Größe und der Geome­ trie seiner Feststoffteile große Unterschiede aufweist. In dem Reststoff finden sich neben Steinen, Glasscherben und größeren Metallteilen auch langgestreckte Stangen oder in sich verwundene Drähte (Drahtgewölle).
Aus der US-PS 973 597 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein umlaufendes Förderband mit darauf befestigten Verbin­ dungsleisten eine Siebeinrichtung bildet.
In der DE 31 15 852 A1 ist ein Rost offenbart, bei welchem auf nebeneinander angeordneten, umlaufenden Endlosketten Roststäbe angeordnet sind, so dass eine Siebeinrichtung gebildet ist.
Die DE-OS 21 35 035 zeigt eine Abscheidevorrichtung, insbesondere für Schüttgüter, bei der ein Rost gebildet ist durch ein endloses umlaufendes Förderband.
Aus der DE-OS-23 11 315 ist außerdem ein Sieb bekannt, welcher durch ein Förderband mit Durchbrüchen gebildet ist.
Bei keiner der genannten Vorrichtungen aus dem Stand der Technik ist eine sichere Aussortierung und Abtrennung von langgestreckten Feststoffteilchen gewährleistet.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Trennvorrichtung sowie ein Verfahren zum Trennen von Feststoff anzugeben, bei denen langgestreckte Feststoffteil­ chen sicher abgeschieden werden.
Die auf die Vorrichtung bezogene Aufgabe wird gemäß der Er­ findung durch eine Trennvorrichtung für Feststoff mit einer Aufgabevorrichtung für den Feststoff und mindestens einem um mindestens zwei Umlenkrollen umlaufenden Laufband gelöst, wobei auf dem Laufband voneinander beabstandete Querleisten befestigt sind, die in Querrichtung zur Förderrichtung des Laufbandes verlaufen, wobei durch die Querleisten Durchfall­ öffnungen für den Feststoff gebildet sind, wobei die Aufgabe­ vorrichtung unmittelbar oberhalb der Querleisten endet und wobei die Fördereinrichtung der Aufgabevorrichtung und die Fördereinrichtung einen so spitzen Winkel bilden, daß langge­ streckte Feststoffteilchen parallel zu der durch die Ober­ kante der Querleisten gebildeten Ebene auf den Durchfall­ öffnungen aufliegen.
Durch die Durchfall- oder Sieböffnungen fallen nur Feststoff­ teile, deren Abmessung kleiner ist als die der Durchfallöff­ nungen. Größere Feststoffteile bleiben auf den Querleisten liegen und werden auf diesen liegend zum Ende der Trennvor­ richtung weitertransportiert. Das Laufband ist bevorzugt sehr schmal ausgeführt und dient in erster Linie zur Vorwärtsbewe­ gung und zur Befestigung der Querleisten, die insbesondere senkrecht auf dem Laufband angeordnet sind, so daß sie eine Erhebung bilden. Beispielsweise sind zwei parallel nebenein­ ander verlaufende Laufbänder vorgesehen, auf denen die Quer­ leisten befestigt sind. Die Durchfallöffnungen sind demnach von den Laufbändern und von den Querleisten begrenzt.
Der besondere Vorteil der Trennvorrichtung besteht darin, daß sich ein Feststoffteil, dessen Abmessung dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Querleisten entspricht und sich zwischen ihnen festgeklemmt hat, am Ende der Trennvorrichtung im Bereich der endseitigen Umlenkrolle von alleine löst. Denn beim Umlaufen um die Umlenkrolle weitet sich der Abstand zwi­ schen den beiden Querleisten auf und ermöglicht das Herabfal­ len des Feststoffteils. Ein Verstopfen der Trennvorrichtung ist daher ausgeschlossen und ein kontinuierlicher und stö­ rungsfreier Betrieb ist gewährleistet.
Die der Trennvorrichtung zugeführten Feststoffteile, insbe­ sondere längliche Feststoffteile, werden mittels der Aufgabe­ vorrichtung in etwa parallel zu der von den Durchfallöffnun­ gen gebildeten Ebene aufgegeben. Sofern deren maximale Abmes­ sung kleiner als die Länge der Feststoffteile ist, bleiben letztere auf den Querleisten liegen und werden ans Ende der Trennvorrichtung transportiert. Es ist somit ausgeschlossen, daß solche länglichen Feststoffteile senkrecht durch die Durchfallöffnungen hindurchfallen.
Die Anordnung der Aufgabevorrichtung unmittelbar oberhalb des Laufbands bzw. oberhalb der Querleisten verhindert zudem, daß die parallel ausgerichteten Feststoffteile senkrecht nach un­ ten kippen und ihrer Länge nach durch die Durchfallöffnungen fallen. Je kleiner der spitze Winkel der Aufgabevorrichtung ist, desto sicherer werden langgestreckte Feststoffteile ent­ sprechend ihrer Länge richtig abgetrennt. Die Aufgaberichtung kann auch parallel zu der Förderrichtung verlaufen, sofern die beispielsweise horizontal angeordnete Aufgabevorrichtung eine gesonderte Fördervorrichtung aufweist, um den Feststoff der Trennvorrichtung zuführen zu können, oder sofern die ge­ samte Trennvorrichtung zusammen mit der Aufgabevorrichtung gegenüber der Horizontalen geneigt ist.
Zur Ausrichtung von langgestreckten Feststoffteilen ist es insbesondere zweckdienlich, wenn unmittelbar unterhalb des der Aufgabevorrichtung zugewandten oberen Teilstücks des Laufbands ein undurchlässiger Boden vorgesehen ist.
Langgestreckte Feststoffteile, die unter einem Winkel auf die Trennvorrichtung treffen, stoßen mit ihrem vorderen Ende zu­ nächst auf den undurchlässigen Boden und können ihrer Länge nach nicht durchfallen. Sie bleiben zusammen mit anderen gro­ ßen Feststoffteilen auf den Querleisten liegen und werden bis zum Ende der Trennvorrichtung weitertransportiert. Im Bereich des Bodens sammelt sich der feine Feststoff an und wird von den Querleisten vorwärts zu der sich an die in Förderrichtung anschließende Durchfallöffnung geschoben, durch die der feine Feststoff fällt. Er wird bevorzugt durch eine Fördervorrich­ tung abtransportiert, die sich an den Boden anschließt.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform weist zwischen zwei aufeinanderfolgenden Querleisten wenigstens eine Längs­ leiste auf, die an der einen Querleiste befestigt ist und bis zu der anderen Querleiste reicht. Durch die Längsleiste wird eine weitere Unterteilung der Durchfallöffnungen bewirkt.
Um eine gleichmäßige Siebung des Feststoffs in zwei unter­ schiedliche Größenfraktionen zu ermöglichen, bei der die Feststoffteile der abgetrennten feinen Fraktion eine maximale Größe nicht überschreiten, sind von den Querleisten und Längsleisten gleich große Siebflächen gebildet. Hierzu sind die Querleisten sowie die Längsleisten jeweils äquidistant angeordnet.
Auf den vom Laufband wegweisenden Stirnflächen der Längslei­ sten ist jeweils eine weitere Leiste angeordnet, deren Dicke größer ist als die Dicke der Längsleiste, so daß der Abstand zwischen den weiteren Leisten geringer ist als der Abstand zwischen den Längsleisten.
Mit der Anordnung der weiteren Leisten auf den Längsleisten wird erreicht, daß sich zwischen den Längsleisten, also parallel zu den Querleisten, keine Feststoffteile festklemmen können. Denn der Abstand zwischen zwei Längsleisten voneinan­ der ist aufgrund der Überlappung der Leisten immer größer als der Abstand zwischen den weiteren Leisten, die auf den ent­ sprechenden Längsleisten angeordnet sind. Feststoffteile können sich nur zwischen den weiteren Leisten, nicht jedoch zwischen den Längsleisten festklemmen.
Um zu verhindern, daß sich auf den vom Laufband wegweisenden Stirnseiten der Querleisten Feststoffteile festklemmen, sind die weiteren Leisten stufenförmig ausgebildet, wobei das untere Teilstück einer weiteren Leiste auf einer der Längs­ leisten befestigt ist, und das obere Teilstück die weitere Leiste der folgenden Längsleiste teilweise überlappt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist auf der der Auf­ gabevorrichtung gegenüberliegenden Unterseite der Trennvor­ richtung, insbesondere am unteren Umkehrpunkt des Laufbands, ein Reinigungsrechen vorgesehen, der im wesentlichen parallel zu den Querleisten ausgerichtet ist und dessen Zinken in die von den Längsleisten gebildeten Zwischenräume greifen. Mit Hilfe des Rechens können somit Feststoffteile, die sich zwischen den Leisten festgeklemmt haben, wirksam entfernt werden.
Um den Rechen nicht übermäßig zu beanspruchen, ist dieser vorzugsweise infolge des Überschreitens einer kritischen Krafteinwirkung vom Laufband wegschwenkbar angeordnet. Damit wird verhindert, daß ein sehr stark festsitzendes Fest­ stoffteil zu einer Beschädigung des Rechens führt. Das Über­ schreiten der Krafteinwirkung bewirkt neben dem Wegkippen des Reinigungsrechens zugleich in einer weiteren bevorzugten Aus­ führung ein Abschalten der Trennvorrichtung, so daß das ver­ klemmte Feststoffteil unter Umständen manuell entfernt werden kann, und eine Beschädigung der Trennvorrichtung verhindert ist.
Für eine besonders robuste Ausführung der Trennvorrichtung ist das Laufband als Kette ausgebildet und insbesondere sind die Längsleisten und die Querleisten aus Metall.
Des Weiteren ist für einen reibungslosen und kontinuierlichen Siebvorgang unterhalb des Laufbands eine erste Fördervorrich­ tung für gesiebten feinen Feststoff und am Ende des Laufbands eine zweite Fördervorrichtung für groben Feststoff vorgese­ hen.
Die auf das Verfahren gerichtete Aufgabe wird gemäß der Er­ findung gelöst, indem Feststoff einer Trennvorrichtung mit einem über Umlenkrollen geführten Laufband und darauf ange­ brachten Querleisten aufgegeben wird, wobei feiner Feststoff durch von den Querleisten gebildete Durchfallöffnungen fällt und von einer ersten Fördervorrichtung gesammelt und wegge­ führt wird, und wobei grober Feststoff auf den Querleisten liegend in Förderrichtung bis zur endseitigen Umlaufrolle transportiert und dort von einer zweiten Fördervorrichtung gesammelt und weggeführt wird und wobei langgestreckte Feststoffteilchen parallel zu der durch die Oberkante der Querleisten gebildeten Ebene auf den Durchfallöffnungen aufliegen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen jeweils in einer schematischen Darstellung:
Fig. 1 eine Trennvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 eine Trennvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 3 eine ausschnittsweise Aufsicht auf eine Trennvor­ richtung,
Fig. 4 Längsleisten mit auf ihnen angeordneten weiteren Leisten,
Fig. 5 einen Reinigungsrechen, der in die Zwischenräume eingreift, die von den Längsleisten gebildet sind, und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform einer Trennvorrichtung in Seitenansicht.
Gemäß Fig. 1 weist die Trennvorrichtung 1 zwei voneinander beabstandete Umlenkrollen 2 auf, um die zwei parallel zuein­ ander verlaufende Laufbänder 4 umlaufen. Die Laufrichtung der Laufbänder 4 entspricht der Förderrichtung 6 für einen auf die Trennvorrichtung aufgegebenen Feststoff F. Quer zur För­ derrichtung 6 sind senkrecht auf den Laufbändern 4 Querlei­ sten 8 angebracht. Sie sind jeweils an ihren stirnseitigen Enden auf den schmalen Laufbändern 4, beispielsweise durch eine Schweißverbindung, befestigt. Zwischen zwei aufeinander­ folgenden Querleisten 8 sind Längsleisten 10 angeordnet, von denen lediglich drei beispielhaft gezeigt sind.
Die Längsleisten 10 sind bevorzugt senkrecht zu den Querlei­ sten 8 angeordnet und zwischen zwei aufeinanderfolgenden Querleisten 8 eingepaßt. An einer der beiden Querleisten 8 sind die Längsleisten 10 befestigt. Auf der den Laufbändern 4 abgewandten Stirnseite der Längsleisten 10 sind weitere Leisten 12 angeordnet. Sie sind stufenförmig ausgebildet, wobei aufeinanderfolgende Leisten 12 sich überlappen.
Querleisten 8 und Längsleisten 10 bilden auf den Laufbän­ dern 4 Erhebungen, wobei die Höhe der Längsleisten 10 und die der Querleisten 8 einander im wesentlichen entsprechen. Die auf den Längsleisten 10 angebrachten Leisten 12 überragen da­ her die Querleisten 8.
Die Umlenkrollen 2 sind gemäß Fig. 1 als Walzen ausgebildet. Alternativ kann für jedes Laufband 4 ein separates Paar von Umlenkrollen 2 vorgesehen sein. Die Umlenkrollen 2 sind für einen möglichst schlupffreien Antrieb beispielsweise als Zahnräder ausgebildet, die in entsprechende Zahnöffnungen im Laufband 4 greifen. Das Laufband 4 ist beispielsweise aus Kunststoff, bevorzugt jedoch als eine Kette mit metallischen Kettengliedern ausgebildet.
Da die Laufbänder 4 schmalbandig und nicht flächig ausgebil­ det sind, sind zwischen den Laufbändern 4 Durchfallöffnun­ gen 14 gebildet, die im wesentlichen von den Querleisten 8 und den Längsleisten 10 begrenzt werden. Die von den Querlei­ sten 8 und den Längsleisten 10 aufgespannte Fläche wirkt als Sieböffnung oder als Siebfläche 16.
Feststoff F wird in einem Aufgabebereich über eine Aufgabe­ vorrichtung 30 (vgl. Fig. 2) aufgegeben und in Förderrich­ tung 6 transportiert. Im Aufgabebereich ist direkt unterhalb des oberen Teilstücks der Laufbänder 4 ein undurchlässiger Boden 18 angeordnet. An den Boden 18 schließt sich eine erste Fördervorrichtung 20 für abgetrennten feinen Feststoff FF an, die als eine schräg verlaufende Rutsche dargestellt ist. Al­ ternativ kann sie als eine aktive Fördervorrichtung in Form eines Förderbands oder einer Transportschnecke ausgebildet sein.
Unterhalb der Laufbänder 4, insbesondere am Umkehrpunkt der vorderen Umlenkrolle 2, ist ein Reinigungsrechen 22 mit Zin­ ken 24 vorgesehen. Der Reinigungsrechen 22 ist um seine Längsachse drehbar gelagert, wie durch den Pfeil 26 schema­ tisch angedeutet ist.
Der auf die Trennvorrichtung 1 aufgebrachte Feststoff F wird in einen feinen Feststoffanteil FF und in einen groben Fest­ stoffanteil GF getrennt. Die maximale Größe des feinen Fest­ stoffanteils FF entspricht dabei der maximalen Ausdehnung der Siebflächen 16. Er sammelt sich wegen der Anordnung des un­ durchlässigen Bodens 18 im Auftragsbereich zunächst in einer Art Siebkasten, der von den Längsleisten 10, den Querlei­ sten 8 und vom Boden 18 gebildet ist. Der im Siebkasten an­ gesammelte feine Feststoffanteil FF wird von den Querlei­ sten 8 bis zum Ende des Bodens 18 geschoben, wo er durch die Durchfallöffnungen 14 auf die dort angeordnete erste Förder­ einrichtung 20 fällt. Grobe Feststoffteile GF, deren Abmes­ sungen größer sind als die der Siebflächen 16, bleiben auf den Längs-, und Querleisten 8, 10 liegen, werden bis zum Ende der Trennvorrichtung 1 weiter transportiert und fallen dort beispielsweise in eine zweite Fördervorrichtung 28 (vergl. Fig. 6).
Feststoffteile F, die eine ungünstige Abmessung aufweisen, können zwischen zwei aufeinanderfolgenden Querleisten 8 ver­ klemmen. Sobald diese Querleisten 8 zu der endseitigen Um­ lenkrolle 2 gelangen, weitet sich der Abstand zwischen den beiden Querleisten 8 auf, und das verklemmte Feststoffteil F fällt heraus. Die Trennvorrichtung 1 entfernt also aufgrund der Ausgestaltung mit den umlaufenden Laufbändern 4 zwischen Querleisten 10 festgeklemmte Feststoffteile F selbsttätig.
Zwischen den Längsleisten 10 ist ein Verklemmen nicht mög­ lich, da die auf den Längsleisten 10 angebrachten weiteren Leisten 12 die Längsleisten 10 überlappen. Der Abstand zwi­ schen zwei weiteren Leisten 12 ist daher geringer als der zwischen zwei Längsleisten 10, so daß sich Feststoffteile F nur zwischen den weiteren Leisten 12 verklemmen können. Ein zwischen zwei nebeneinander angeordneten weiteren Leisten 12 festgeklemmtes Feststoffteil F wird bis zum Reinigungs­ rechen 22 mitgeführt und dort mit Hilfe der Zinken 24 gelöst. Die Zinken 24 greifen hierbei in die von den Längsleisten 10 gebildeten Zwischenräume ein (vergl. Fig. 5). Die Trennvor­ richtung ist demnach auch für zwischen den weiteren Leisten 12 verklemmte Feststoffteile F sebstreinigend ausgebildet.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung und zur Schonung des Reinigungsrechens 22 schwenkt dieser von den Laufbändern 4 weg, sofern auf ihn eine kritische Kraft einwirkt. Dies kann dann auftreten, wenn ein Feststoffteil F besonders fest zwi­ schen zwei weiteren Leisten 12 verklemmt ist. Sobald dieser Fall eintritt und der Reinigungsrechen 22 wegschwenkt, kann ein automatisches Abschalten der Trennvorrichtung vorgesehen werden. Das festgeklemmte Feststoffteil F kann in diesem Fall manuell entfernt werden. Bei einer robusten Ausgestaltung des Reinigungsrechens 22 wird dieser Fall jedoch äußerst selten auftreten, so daß mit der Trennvorrichtung ein kontinuier­ licher und zuverlässiger Betrieb gewährleistet ist.
In Fig. 2 ist als Aufgabevorrichtung 30 eine schräg angeord­ nete Rutsche dargestellt. Sie bildet mit der Horizontalen ei­ nen spitzen Winkel, so daß die Aufgaberichtung 32 mit der Förderrichtung 6 ebenfalls einen spitzen Winkel bildet. Die Aufgabevorrichtung 30 endet unmittelbar oberhalb der Querlei­ sten 8. Durch die im wesentlichen horizontale Aufgabe von Feststoff F wird insbesondere verhindert, daß langgestreckte Feststoffteile senkrecht zu den von den Quer- und Längslei­ sten 8, 10 gebildeten Siebflächen 16 auf die Trennvorrich­ tung 1 auftreffen. Unterhalb der Aufgabevorrichtung 30 ist der undurchlässige Boden 18 angeordnet. Er verhindert, daß ein schräg ankommendes Feststoffteil F nach unten durchfällt und bewirkt, daß dieses auf einer oder mehreren Quer- und Längsleisten 8, 10 liegen bleibt und weitertransportiert wird.
Entsprechend Fig. 3 sind die von den Querleisten 8 und Längsleisten 10 gebildeten Siebflächen 16 gleich groß und insbesondere quadratisch ausgebildet, um eine einheitliche maximale Größe für die feine Feststoffraktion FF zu gewähr­ leisten. Zur Ausbildung der Siebflächen 16 sind die Längslei­ sten 10 sowie die Querleisten 8 voneinander jeweils äquidi­ stant angeordnet. Die Längsleisten 10 sind in der Fig. 3 von den überlappenden weiteren Leisten 12 verdeckt.
In der Seitenansicht der Längsleisten 10 gemäß Fig. 4 sind die stufenförmig ausgebildeten weiteren Leisten 12 zu erkennen. Die Leiste 12 einer folgenden Längsleiste 10 wird dabei von der Leiste 12 einer vorhergehenden Längsleiste 10 überlappt. Mit den sich überlappenden Leisten 12 werden die durch Querleisten 8 bedingten Abstände zwischen den einzelnen Längsleisten 10 überbrückt. Dadurch wird verhindert, daß in dem mit dem Bezugszeichen 34 versehenen Spalt ein Feststoffteil F verklemmen kann. Die Leisten 12 sind vorzugsweise als Rundeisen oder Rohre aus Eisen oder Stahl ausgebildet.
In der Fig. 5 ist der Reinigungsrechen 24 dargestellt, der mit seinen Zinken 24 in die Zwischenräume eingreift, die zwi­ schen den Leisten 12 gebildet sind. Ein zwischen diesen ver­ klemmtes Feststoffteil F wird mit den Zinken 24 wirkungsvoll entfernt. Die Zinken 24 greifen dabei lediglich soweit in die Zwischenräume ein, daß sie maximal bis zu den Längsleisten 10 reichen. Ein tieferes Eingreifen der Zinken 24 in die Zwi­ schenräume würde dazu führen, daß die Querleisten 8, die ebensoweit wie die Längsleisten 10 vom Laufband 4 abstehen, an den Zinken 24 hängen blieben.
Eine alternative Ausführungsform der Trennvorrichtung ist in Fig. 6 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind drei Um­ lenkrollen 2 angeordnet, so daß das Laufband 4 in einem Drei­ eck geführt wird, um einer möglichst großen ersten Förderein­ richtung 20 ausreichend Platz zu verschaffen. Diese ist in dem von dem Laufband 4 aufgespannten Innenraum angeordnet. Eine der Umlenkrollen 2 ist über ein Antriebsband 36 mit ei­ nem Antriebsrad 38 zum Antrieb des Laufbands 4 verbunden. Dieses ist im Bereich des Antriebsrads 38 der besseren Über­ sichtlichkeit halber nicht durchgängig gezeichnet. Es ist als eine Kette, insbesondere Metallkette, ausgebildet, auf deren einzelnen Kettenglieder die Querleisten 8 angeordnet sind. An diesen sind die Längsleisten 10 mit den darauf angebrachten weiteren Leisten 12 befestigt. Querleisten 8 und Längslei­ sten 10 sind bevorzugt aus Eisen oder Stahl und durch Schweißverbindungen am Laufband 4 bzw. aneinander befestigt.
Der Feststoff F wird von der Aufgabevorrichtung 30 aufgegeben und fällt zumindest teilweise auf den undurchlässigen Bo­ den 18 und wird in Förderrichtung 6 weiter transportiert. Feine Feststoffanteile FF fallen in die erste Fördervorrich­ tung 20 und werden von dieser abgezogen. Sie weist beispielsweise eine in einem Fördertrog 42 verlaufende Transport­ schnecke 40 auf.
Der grobe Feststoffanteil GF wird bis an die Endseite der Trennvorrichtung 1 weitertransportiert und fällt dort auf die zweite Fördervorrichtung 28. Diese ist in der Fig. 6 als schräge Rutsche eingezeichnet. Zwischen den weiteren Leisten 12 festklemmende Feststoffteile F können mit Hilfe der Zinken 24 des Reinigungsrechens 22 entfernt werden. Der Reinigungsrechen 22 ist am unteren Umkehrpunkt des Lauf­ bands 4 angeordnet.
Die Trennvorrichtung 1 eignet sich insbesondere zur Abtren­ nung von feinen Feststoffteilen FF aus der bei einer Pyroly­ seanlage anfallenden Inertienfraktion des Pyrolysereststoffs. Die feinen Feststoffteile FF weisen unter Umständen noch ei­ nen hohen Kohlenstoffanteil auf. Dieser läßt sich beispiels­ weise durch eine Reinigung des feinen. Feststoffs FF gewinnen und kann zur Energieerzeugung thermisch verwertet werden. Die abgetrennten feinen Feststoffteile FF haben bevorzugt einen maximalen Durchmesser von wenigen Zentimetern.

Claims (12)

1. Trennvorrichtung (1) für Feststoff (F) mit einer Aufgabe­ vorrichtung (30) für den Feststoff (F) und mit mindestens ei­ nem um mindestens zwei Umlenkrollen (2) umlaufenden Lauf­ band (4), auf dem voneinander beabstandete Querleisten (8) befestigt sind, die in Querrichtung zur Förderrichtung (6) des Laufbands (4) verlaufen, wobei durch die Querleisten (8) Durchfallöffnungen (14) für den Feststoff (F) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf­ gabevorrichtung (30) unmittelbar oberhalb der Querleisten (8) endet und dass die Förderrichtung (32) der Aufgabevorrichtung (30) und die Förderrichtung (6) einen so spitzen Winkel bil­ det, dass langgestreckte Feststoffteilchen parallel zu der durch die Oberkante der Querleisten (8) gebildeten Ebene auf den Durchfallöffnungen (14) aufliegen.
2. Trennvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmit­ telbar unterhalb des der Aufgabevorrichtung (30) zugewandten oberen Teilstücks des Laufbands (4) ein undurchlässiger Bo­ den (18) vorgesehen ist, an den sich in Förderrichtung (6) bevorzugt eine erste Fördervorrichtung (20) anschließt.
3. Trennvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei aufeinanderfolgenden Querleisten (8) wenigstens eine Längsleiste (10) angeordnet ist, die an der einen Quer­ leiste (8) befestigt ist und die bis zu der anderen Quer­ leiste (8) reicht.
4. Trennvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsleiste (10) senkrecht zu den beiden Querleisten (8) an­ geordnet ist.
5. Trennvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass von den Quer- und Längsleisten (10) gleich große Siebflächen gebil­ det sind.
6. Trennvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom Laufband (4) wegweisenden Stirnfläche der Längs­ leiste (10) eine weitere Leiste (12) angeordnet ist, deren Dicke größer als die Dicke der Längsleiste (10) ist, so dass der Abstand zwischen den weiteren Leisten (12) geringer ist als der Abstand zwischen den Längsleisten (10).
7. Trennvorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wei­ tere Leiste (12) stufenförmig ausgebildet ist und das untere Teilstück auf einer der Längsleisten (10) befestigt ist und das obere Teilstück die weitere Leiste (12) der folgenden Längsleiste (10) teilweise überlappt.
8. Trennvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Aufgabevorrichtung (30) gegenüberliegenden Unterseite der Trennvorrichtung (1) ein Reinigungsrechen (22) vorgesehen ist, der im wesentlichen parallel zu den Querleisten (8) aus­ gerichtet ist und dessen Zinken (24) in die von den Längs­ leisten (10) gebildeten Zwischenräume greifen.
9. Trennvorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rei­ nigungsrechen (22) infolge des Überschreitens einer kriti­ schen Krafteinwirkung vom Laufband (4) wegschwenkbar angeord­ net ist.
10. Trennvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufband (4) als Kette ausgebildet ist.
11. Trennvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsleisten (10) und die Querleisten (8) aus Metall sind.
12. Verfahren zum Trennen von Feststoff (F), bei dem der Feststoff (F) einer Trennungsvorrichtung mit mindestens einem über Umlenkrollen (2) geführten Laufband (4) und darauf ange­ brachten Querleisten (8) aufgegeben wird, wobei feiner Fest­ stoff (FF) durch von den Querleisten (8) gebildete Durchfall­ öffnungen (14) fällt und von einer ersten Fördervorrich­ tung (20) gesammelt und weggeführt wird, wobei grober Fest­ stoff (GF) auf den Querleisten (8) liegend in Förderrich­ tung (6) bis zur endseitigen Umlaufrolle (2) transportiert und dort von einer zweiten Fördervorrichtung (28) gesammelt und weggeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass langge­ streckte Feststoffteilchen parallel zu der durch die Ober­ kante der Querleisten (8) gebildeten Ebene auf den Durchfall­ öffnungen (14) aufliegen.
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