DE19827011C1 - Verfahren zum Sieben von Feststoffen - Google Patents
Verfahren zum Sieben von FeststoffenInfo
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Abstract
Verfahren zum Sieben von Feststoffen, wobei die Feststoffe auf einer Siebdecke zumindest eines Siebes angeordnet werden. Von einer Mehrzahl oberhalb der Siebdecke angeordneter Düsen für gasförmige Medien werden Druckgasstöße auf die Feststoffe und/oder auf feststofffreie Siebdeckenabschnitte gerichtet. Die Feststoffe werden mit dem Sieb in Feststoffbestandteile unterschiedlicher Korngröße aufgetrennt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sieben von Fest
stoffen, wobei Feststoffbestandteile auf einer Siebdecke
zumindest eines Siebes angeordnet werden, wobei die Fest
stoffbestandteile mit dem Sieb in Feststofffraktionen
unterschiedlicher Korngröße aufgetrennt werden und wobei
von einer Mehrzahl oberhalb der Siebdecke angeordneter
Düsen für gasförmige Medien Druckgasstöße auf die Siebdecke
gerichtet werden. - Feststoff meint im Rahmen der Erfindung
Feststoffbestandteile unterschiedlicher Körnung, wobei
diese Feststoffbestandteile durch Sieben entsprechend ihrer
verschiedenen Korngrößen separiert werden. Feststoff meint
im Rahmen der Erfindung aber auch Feststoffbestandteile,
die Flüssigkeitsanteile, insbesondere Wasseranteile, auf
weisen. Insoweit umfaßt der Begriff Feststoff auch Schlamm
oder schlammartige Materialien. - Beim Sieben von Fest
stoffen tritt regelmäßig das Problem auf, daß die Fest
stoffbestandteile in Form von größeren Aggregaten,
beispielsweise Agglomeraten und/oder Konglomeraten, zusam
mengeballt sind und somit ein unerwünscht hoher Anteil der
Feststoffbestandteile als Überkorn auf der Siebdecke eines
Siebes zurückbleibt bzw. als Überkorn abgeworfen wird.
Bei aus der Praxis bekannten Verfahren werden die unbehan
delten oder vorgebrochenen Feststoffbestandteile auf ein
Sieb gegeben und das Feststoffmaterial wird auf der Sieb
decke normalerweise nicht weiterbehandelt, abgesehen davon,
daß das Feststoffmaterial mit Wasser gewaschen bzw. gerei
nigt wird. Eine Zerkleinerung des bereits auf die Siebdecke
aufgebrachten Materials findet nicht statt. Eine mechani
sche Zerkleinerung der auf der Siebdecke angeordneten Fest
stoffaggregate wird in der Regel auch deshalb nicht durch
geführt, weil dabei nachteilhafte Beschädigungen der Sieb
decke befürchtet werden.
Bei einem bekannten Verfahren der eingangs genannten Art,
von dem die Erfindung ausgeht (Pat. Abstr. JP C-1056 vom
12.05.1993 Vol. 17/No. 232 zu JP 4-363182 A), sollen Fest
stoffe mit einem Maschenwerk bzw. Sieb gesiebt werden und
dabei soll das Maschenwerk bzw. Sieb möglichst nicht ver
stopfen. Hierzu sind im Bereich des Siebes Rohre mit Luft
düsen angeordnet. Luft kann intermittierend aus diesen
Rohren gegen die Siebdecke ausgestoßen werden. Es gibt ver
schiedene Möglichkeiten, die Rohre relativ zu dem Sieb zu
bewegen. Auch dieses bekannte Verfahren zeichnet sich durch
den oben beschriebenen Nachteil aus, daß oftmals ein
unerwünscht hoher Anteil der Feststoffbestandteile als
Überkorn auf der Siebdecke des Siebes zurückbleibt und als
Überkorn abgeworfen wird.
Ein anderes bekanntes Verfahren (DE-AS 12 35 717) betrifft
die automatische Reinigung eines Siebes. Dabei wird die
Sieboberfläche mit Hilfe eines Druckluftstrahles durch
spült. Es soll eine kontinuierliche automatische Reinigung
des Siebes stattfinden. Irgendwelche Maßnahmen zur Ver
ringerung des Überkornanteils bei Siebevorgängen sind nicht
vorgesehen.
Bei anderen aus der Praxis bekannten Maßnahmen besteht
fernerhin das Problem, daß insbesondere engmaschige Siebe
leicht durch das zu siebende Material verstopft werden.
Nach einem längeren Siebvorgang sind in der Regel zumindest
ein Teil der Maschen, beispielsweise ein Drittel der
Maschen, mit dem zu siebenden Feststoffmaterial zugesetzt.
Es versteht sich, daß hierdurch auch ein beachtlicher
Anteil der Feststoffbestandteile in unerwünschter Weise als
Überkorn anfällt. Um einen einigermaßen funktionssicheren
Siebvorgang zu gewährleisten wurden die Siebdecken bislang
entweder erneuert und/oder manuell mechanisch gereinigt.
Diese Maßnahmen sind arbeits-, personal- und zeitaufwendig.
Im übrigen muß zur Durchführung dieser Maßnahmen in nach
teilhafter Weise der Siebvorgang unterbrochen werden. - Im
Ergebnis sind die bekannten Siebverfahren verbesserungs
bedürftig.
Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem
zugrunde, ein Verfahren zum Sieben von Feststoffen anzu
geben, mit dem der Anteil des Siebeproduktes erhöht und der
Anteil des Überkorns reduziert werden kann und bei dem
fortlaufend ein funktionssicherer Siebvorgang gewährleistet
ist. - Siebeprodukt meint den die Maschen eines Siebes
durchdringenden feinkörnigeren Anteil des Feststoffes.
Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung
ein Verfahren zum Sieben von Feststoffen der eingangs
genannten Art, welches dadurch gekennzeichnet ist,
daß die Druckgasbeaufschlagung mit der Maßgabe durchgeführt wird, daß auf der Siebdecke angeordnete Feststoffbestand teile durch sie beaufschlagende Druckgasstöße während des Siebevorganges zerkleinert werden
und daß durch die Anordnung und Verteilung der Düsen und/oder durch Einstellung des Druckgasausstoßes das Ver hältnis von dem die Siebdecke durchsetzenden Siebeprodukt zu dem abzuwerfenden Überkorn eingestellt wird. - Als Sieb können im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens die ver schiedensten in der Praxis gebräuchlichen Siebe eingesetzt werden. Das Sieb kann beispielsweise als Schüttelsieb oder Vibrationssieb oder auch als Zittersieb ausgeführt sein. Das Sieb kann fernerhin auch ein Walzenrostsieb, Stangen sieb, Trommelsieb oder ein Bandsieb sein. Das Sieb kann als Eindecksieb oder als Mehrdecksieb ausgeführt sein. Wenn ein Mehrdecksieb eingesetzt wird, liegt es im Rahmen der Erfin dung, daß zweckmäßigerweise oberhalb jeder Siebdecke die Mehrzahl der Düsen angeordnet ist, damit die jeweilige Siebdecke mit den Druckgasstößen beaufschlagt werden kann. Die Siebdecke kann als Siebgewebe oder als Lochdecke ausge führt sein.
daß die Druckgasbeaufschlagung mit der Maßgabe durchgeführt wird, daß auf der Siebdecke angeordnete Feststoffbestand teile durch sie beaufschlagende Druckgasstöße während des Siebevorganges zerkleinert werden
und daß durch die Anordnung und Verteilung der Düsen und/oder durch Einstellung des Druckgasausstoßes das Ver hältnis von dem die Siebdecke durchsetzenden Siebeprodukt zu dem abzuwerfenden Überkorn eingestellt wird. - Als Sieb können im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens die ver schiedensten in der Praxis gebräuchlichen Siebe eingesetzt werden. Das Sieb kann beispielsweise als Schüttelsieb oder Vibrationssieb oder auch als Zittersieb ausgeführt sein. Das Sieb kann fernerhin auch ein Walzenrostsieb, Stangen sieb, Trommelsieb oder ein Bandsieb sein. Das Sieb kann als Eindecksieb oder als Mehrdecksieb ausgeführt sein. Wenn ein Mehrdecksieb eingesetzt wird, liegt es im Rahmen der Erfin dung, daß zweckmäßigerweise oberhalb jeder Siebdecke die Mehrzahl der Düsen angeordnet ist, damit die jeweilige Siebdecke mit den Druckgasstößen beaufschlagt werden kann. Die Siebdecke kann als Siebgewebe oder als Lochdecke ausge führt sein.
Druckgasstöße meint im Rahmen der Erfindung insbesondere,
daß kurzzeitig Druckgas aus den Düsen ausgestoßen wird. Es
liegt im Rahmen der Erfindung, daß Druckgas über einen
kurzen Zeitraum, bevorzugt im Millisekundenbereich, aus
einer Düse ausgestoßen wird. Vorzugsweise liegt die Aus
stoßzeit unterhalb von zwei Sekunden. Andererseits liegt es
aber auch im Rahmen der Erfindung, daß über einen etwas
längeren Zeitraum von vorzugsweise 2 bis 4 Sekunden gleich
sam Druckgasstrahlen aus den Düsen austreten. In diesem
Zusammenhang meint Druckgasstoß auch einen solchen Druck
gasstrahl. Die Druckgasstöße bzw. Druckgasstrahlen zerklei
nern überraschend effektiv und funktionssicher die Fest
stoffbestandteile, insbesondere Feststoffaggregate, so daß
der Anteil des feinerkörnigen Siebeproduktes beachtlich
erhöht werden kann und der Anteil des abzuwerfenden Über
korns dagegen erheblich reduziert werden kann. Die Druck
gasstöße drücken das zerkleinerte Feststoffmaterial weiter
hin in vorteilhafter Weise sehr wirksam durch die Maschen
der Siebdecke, so daß ein hoher Durchsatz an Siebeprodukt
durch die Siebdecke gewährleistet wird.
Dadurch werden die Siebmaschen auch sehr effektiv vor
Verstopfungen geschützt. Dies gilt insbesondere auch, wenn
die Druckgasstöße nicht auf Feststoffbestandteile sondern
unmittelbar auf die Siebdecke treffen. Dadurch wird ein
sehr funktionssicheres Reinigen der Siebdecke bzw. der
Siebdeckenmaschen erzielt, indem Feststoffteilchen, die
sich in den Maschen festgesetzt haben, unter Einwirkung des
Druckgases aus den Maschen gedrückt werden. Dadurch kann
ein Verstopfen der Siebdecke weitgehend vermieden werden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Düsen über die
gesamte Siebdeckenfläche verteilt oberhalb der Siebdecke
angeordnet sind. Zweckmäßigerweise sind dabei Düsenreihen
mit jeweils einer Mehrzahl von Düsen vorgesehen, welche
Düsenreihen bevorzugt parallel zueinander angeordnet sind.
Vorzugsweise weisen die parallelen Düsenreihen gleiche Ab
stände voneinander auf. Bevorzugt sind auch die Düsen in
einer Düsenreihe mit gleichen Abständen voneinander ange
ordnet. Die Anzahl der über der Siebdecke verteilten Düsen
sowie der Abstand der Düsen zur Siebdecke wird bevorzugt je
nach der Art des zu siebenden Feststoffmaterials sowie nach
der Art des Siebes bzw. der Siebdecke bzw. je nach Maschen
weite der Siebdecke eingerichtet. Es liegt im Rahmen der
Erfindung, daß der Abstand der Düsen zur Siebdecke ver
stellbar ist.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung werden die
Düsen mit Druckluft als Druckgas betrieben. Es liegt im
übrigen im Rahmen der Erfindung, daß aus zumindest einer
Düse neben dem gasförmigen Medium auch ein flüssiges Medium
ausgestoßen wird. Insoweit meint der Begriff Düse im Rahmen
der Erfindung nach einer Ausführungsform auch eine Zwei
stoffdüse oder eine Mehrstoffdüse für flüssige und gasför
mige Medien. Vorzugsweise wird nach dieser Ausführungsform
eine Zweistoffdüse für Luft und Wasser eingesetzt. Druck
gasstoß meint in diesem Zusammenhang also auch ein Gemisch
von Gas und Flüssigkeit, vorzugsweise Luft und Wasser, das
unter Druck aus der Düse ausgestoßen wird.
Nach bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der Erfin
dung besondere Bedeutung zukommt, werden die zu siebenden
Feststoffbestandteile auf der Siebdecke zu einem Über
kornabwurf hin gefördert und werden die Druckgasstöße von
einer Mehrzahl von in Förderrichtung hintereinander ange
ordneten Düsen erzeugt. Vorzugsweise sind eine Mehrzahl von
Düsenreihen quer zur Förderrichtung und parallel zueinander
verlaufend angeordnet. Die Düsen in den einzelnen
Düsenreihen weisen zweckmäßigerweise gleiche Abstände von
einander auf. Von besonderer Bedeutung ist im Rahmen der
Erfindung eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens, wonach von zumindest einer oberhalb der Siebdecke
angeordneten Sperrdüse gegen die Förderrichtung ausgerich
tete Druckgasstöße erzeugt werden. Vorzugsweise ist zumin
dest eine Reihe derartiger Sperrdüsen quer zur Förderrich
tung angeordnet. Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß in
Förderrichtung vor einer Sperrdüse bzw. einer Sperrdüsen
reihe eine Mehrzahl der Düsen angeordnet sind, deren Druck
gasstöße auf die Feststoffe und/oder auf feststofffreie
Siebdeckenabschnitte gerichtet sind. Durch die aus der zu
mindest einen Sperrdüse austretenden Druckgasstöße oder
Druckgasstrahlen werden noch nicht zerkleinerte Feststoff
teilbestandteile gegen die Förderrichtung auf der Siebdecke
bewegt, so daß diese Feststoffbestandteile erneut von den
übrigen vor der zumindest einen Sperrdüse angeordneten
Düsen beaufschlagt und zerkleinert werden können. Daß die
Druckgasstöße gegen die Förderrichtung ausgerichtet sind,
meint nicht zwingend, daß die Druckgasstöße parallel zur
Siebdecke erfolgen müssen. Erfindungsgemäß reicht es aus,
wenn Druckgas im wesentlichen parallel zur Siebdecke aus
gestoßen wird und/oder wenn die Druckgasbeaufschlagung aus
den Sperrdüsen so erfolgt, daß Feststoffbestandteile ent
lang der Siebdecke gegen die Förderrichtung geschleudert
bzw. geblasen werden. Auf diese Weise wird das Feststoff
material noch einmal dem Zerkleinerungsprozeß aufgrund der
Druckgasbeaufschlagung durch die vor der Sperrdüse angeord
neten Düsen zugeführt.
Nach bevorzugter Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens werden außerdem Druckgasstöße von zumindest einer
unterhalb der Siebdecke angeordneten Düse auf die Unter
seite der Siebdecke gerichtet. Mit dieser Ausführungsform
soll ein besonders wirksames Reinigen der Siebdecke bzw.
der Siebdeckenmaschen sichergestellt werden und sollen
Verstopfungen noch effektiver vermieden werden.
Wenn erfindungsgemäß mit einem Mehrdecksieb gearbeitet
wird, können Düsen oberhalb jeder Siebdecke zur Beaufschla
gung der auf der Siebdecke angeordneten Feststoffbestand
teile und/oder zur Beaufschlagung von feststofffreien Sieb
deckenabschnitten angeordnet werden. - Durch gezielte An
ordnung der Düsen und/oder durch Einstellung des Druckgas
ausstoßes kann für jede spezielle Siebdecke die Durchsatz
rate bzw. die Menge an Siebeprodukt funktionssicher und re
produzierbar eingestellt werden.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung werden
einzelne Düsen bzw. Sperrdüsen und/oder Gruppen von Düsen
bzw. Sperrdüsen intermittierend aktiviert. Zweckmäßiger
weise werden einzelne Düsen bzw. Sperrdüsen und/oder
Gruppen von Düsen bzw. Sperrdüsen abwechselnd zu verschie
denen Zeitpunkten betrieben bzw. aktiviert. Insoweit kann
auch die Zeitspanne zwischen den Druckgasausstößen aus
einzelnen Düsen bzw. Sperrdüsen und/oder Gruppen von Düsen
bzw. Sperrdüsen unterschiedlich sein. Auf diese Weise kann
die Zerkleinerungsrate des Feststoffmaterials und somit das
Verhältnis von feinkörnigem Siebeprodukt zu dem abzu
werfenden Überkorn überraschend reproduzierbar eingestellt
werden. Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß eine Steuer-
und/oder Regeleinrichtung zur Aktivierung von einzelnen
Düsen bzw. Sperrdüsen und/oder Gruppen von Düsen bzw.
Sperrdüsen vorgesehen ist. Dabei kann die Reihenfolge der
Aktivierung der Düsen/Sperrdüsen bzw. können die Zeitpunkte
der Aktivierung eingestellt werden und kann fernerhin die
Dauer der einzelnen Druckgasstöße vorgegeben werden.
Zur Lösung des oben dargelegten technischen Problems lehrt
die Erfindung weiterhin eine Vorrichtung zum Sieben von
Feststoffen, wobei zumindest ein Sieb mit zumindest einer
Siebdecke vorgesehen ist und wobei oberhalb der Siebdecke
und mit Abstand zur Siebdecke Düsen zur Beaufschlagung der
Siebdecke mit Druckgasstößen angeordnet sind. Beaufschla
gung der Siebdecke meint hier einerseits die Beaufschlagung
der Feststoffbestandteile zur Zerkleinerung und
andererseits die Beaufschlagung der feststofffreien Sieb
decke zur Reinigung der Siebdecke bzw. der Siebdecken
maschen. - Vorzugsweise ist eine Düse bzw. Sperrdüse
jeweils und/oder ist eine Gruppe von Düsen bzw. Sperrdüsen
jeweils über zumindest ein Ventil an zumindest einem Druck
gasbehälter angeschlossen. Bei dem Druckgasbehälter handelt
es sich zweckmäßigerweise um einen Druckluftbehälter. Die
Ventile werden bevorzugt von einer Steuer- und Regelein
richtung angesteuert. Bei den Ventilen mag es sich bei
spielsweise um Magnetventile handeln. Es liegt auch im
Rahmen der Erfindung, daß als Ventile pneumatische Ventile
oder Handhebelventile eingesetzt werden. - Zweckmäßiger
weise ist an zumindest einer Seite des Siebes zumindest ein
Überkornabwurf angeordnet. An dem Überkornabwurf wird nicht
durch die Siebdeckenmaschen gelangtes Überkorn bei
spielsweise zum Abtransport auf ein Förderband oder in
einen Überkornauffangbehälter abgeworfen.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch Ver
wirklichung der erfindungsgemäßen Maßnahmen eine über
raschend effektive Zerkleinerung des Feststoffmaterials,
insbesondere von Feststoffaggregaten bzw. -agglomeraten
oder -konglomeraten, möglich ist. Insoweit wird eine hohe
Durchsatzrate an Siebeprodukt durch die Siebdecke erreicht
und die Menge an Überkorn kann erheblich reduziert werden.
Das Verhältnis des Siebeproduktes zum Überkorn für ein
Feststoffmaterial bestimmter Korngrößenverteilung kann be
züglich einer vorgegebenen Siebdecke eingestellt werden
durch die Anordnung und Verteilung der Düsen oberhalb der
Siebdecke und/oder durch den Abstand der Düsen zur Sieb
decke und/oder durch den Druck des aus den Düsen austreten
den Gases und/oder durch die Dauer eines Druckgasstoßes.
Von besonderem Vorteil ist, daß die Zerkleinerung des
Feststoffmaterials durch die Druckgasstöße während des
Siebevorganges erfolgt. Zerkleinerung und Siebevorgang
laufen somit parallel und irgendwelche Unterbrechungen des
Siebevorganges sind nicht erforderlich. Fernerhin wird
durch die erfindungsgemäße Druckgasbeaufschlagung der Sieb
decke eine effektive Siebdeckenreinigung bzw. eine effek
tive Reinigung der Siebdeckenmaschen erreicht. Auch dieses
gezielte Reinigen der Siebdecke findet während des Siebe
vorganges statt, ohne daß Unterbrechungen des Siebevorgan
ges erforderlich wären. Beschädigungen oder Beeinträchti
gungen der Siebdecke treten durch die Druckgasbeaufschla
gung überraschenderweise nicht auf.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu
tert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vor
richtung im Schnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1.
Die Figuren zeigen eine Vorrichtung zum Sieben und Zer
kleinern von Feststoffen, welche Vorrichtung im Ausfüh
rungsbeispiel ein Sieb 1 mit einer Siebdecke 2 aufweist.
Oberhalb der Siebdecke 2 und mit Abstand zur Siebdecke 2
ist eine Mehrzahl von Düsen 3 angeordnet. Aus den Düsen 2
ist im Ausführungsbeispiel Druckluft auf Feststoffbestand
teile 4 oder auf feststofffreie Siebdeckenabschnitte 5 aus
stoßbar. Im Ausführungsbeispiel werden die Feststoffbe
standteile 4 mittels eines Zuführförderes 6 dem Sieb 1 zu
geführt. In Fig. 1 ist erkennbar, daß der auf dem Zuführ
förderer 6 zugeführte Feststoff in Form von Feststoffbe
standteilen 4 verschiedenster Körnung vorliegt. Insbeson
dere sind größere Feststoffaggregate vorhanden, was in Fig.
1 angedeutet wurde. Von dem Zuführförderer 6 fallen die
Feststoffbestandteile 4 auf das Sieb 1.
Im Ausführungsbeispiel wird der zu siebende Feststoff bzw.
die entsprechenden Feststoffbestandteile 4 auf der Sieb
decke 2 zu einem Überkornabwurf 7 hin gefördert. Hierzu ist
im Ausführungsbeispiel das Sieb 1 als Schüttelsieb aus
geführt, über welches Schüttelsieb das Überkorn 17 zu dem
Überkornabwurf 7 gelangt. Durch die Beaufschlagung der
Feststoffbestandteile 4 mit aus den Düsen 3 austretender
Druckluft werden größere Feststoffaggregate zerkleinert,
was in Fig. 1 angedeutet wurde. Hierdurch gelangt eine
relativ große Menge an feinkörnigeren Feststoffteilen 9
durch die Siebmaschen der Siebdecke 2. Die feinkörnigeren
Feststoffteile 9 werden mit Hilfe der Druckluft gleichsam
durch die Maschen der Siebdecke 2 gedrückt. Lediglich die
nicht durch die Siebmaschen der Siebdecke 2 gelangenden
grobkörnigeren Feststoffanteile werden als Überkorn 17 am
Überkornabwurf 7 beispielsweise in einen Überkornauffang
behälter 8 abgeworfen. Das Überkorn 17 kann zum Abtransport
auch auf ein nicht dargestelltes Förderband abgeworfen
werden. Die durch die Siebdecke 2 gelangenden feinkörnigen
Feststoffteile 9, die das Siebeprodukt bilden, werden mit
Hilfe eines Abführförderes 10 der weiteren Verwendung zu
geführt.
Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren sind eine Mehrzahl
von Düsen 3 in Förderrichtung des Siebes 1 hintereinander
angeordnet. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind
die Düsen 3 dabei in zueinander parallelen Reihen angeord
net und bevorzugt an zueinander parallelen Düsenrohren 11
vorgesehen. Die Düsenrohre 11 versorgen die Düsen 3 mit
Druckgas bzw. Druckluft. Bevorzugt sind die Düsen bezüglich
der Förderrichtung in den Reihen bzw. an den Düsenrohren 11
versetzt zueinander angeordnet (Fig. 2). Die Düsen 3 sind
zweckmäßigerweise so bezüglich der Siebdecke 2 ausgerich
tet, daß der Druckgasstoß senkrecht bzw. im wesentlichen
senkrecht zur Siebdecke 2 erfolgt. Dies wurde in Fig. 1 an
gedeutet. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, daß
das Druckgas in einem Winkel auf die Siebdecke 2 auftrifft,
wobei dieser Winkel bevorzugt bis zu maximal 45° bezüglich
der vertikalen bzw. der senkrechten Druckgasrichtung be
trägt. Vorzugsweise ist der Abstand der Düsen 3 zur Sieb
decke 2 variierbar. Zweckmäßigerweise sind hierzu im Aus
führungsbeispiel die Düsenrohre 11 in senkrechter Richtung
verfahrbar, was in Fig. 1 durch entsprechende Pfeile ange
deutet wurde. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, daß
die Düsen 3 bzw. die Düsenrohre 11 in horizontaler Richtung
verstellbar sind.
Nach bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der Erfin
dung besondere Bedeutung zukommt, sind oberhalb der Sieb
decke 2 fernerhin Sperrdüsen 12 angeordnet, aus welchen
Sperrdüsen 12 Druckgas gegen die Förderrichtung des Siebes
1 ausgestoßen wird. Dies ist in Fig. 1 angedeutet worden.
Vorzugsweise sind auch die Sperrdüsen 12 in zueinander
parallelen und quer zur Förderrichtung ausgerichteten
Reihen angeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind die Sperr
düsen 12 an zueinander parallelen Sperrdüsenrohren 13 vor
gesehen. Dabei sind die Sperrdüsen 12 an den verschiedenen
Sperrdüsenrohren 13 in Förderrichtung versetzt zueinander
angeordnet (Fig. 2). Vorzugsweise und im Ausführungsbei
spiel sind eine Mehrzahl von Düsen 3 bzw. eine Mehrzahl von
Düsenrohren 11 in Förderrichtung vor jedem Sperrdüsenrohr
13 angeordnet. Durch die aus den Sperrdüsen 12 austretenden
Druckgasstöße werden insbesondere größere, noch nicht zer
kleinerte Feststoffaggregate gegen die Förderrichtung be
wegt, so daß diese erneut von dem aus den Düsen 3 austre
tenden Druckgas beaufschlagt werden können und zerkleinert
werden können. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist
in Förderrichtung hinter einer Sperrdüse 12 ein Abstreifer
abschnitt 14 angeordnet, welcher Abstreiferabschnitt 14
größere Feststoffaggregate zurückhält, so daß diese durch
das aus den Sperrdüsen 12 austretende Druckgas entgegen der
Förderrichtung geschleudert werden können. Der Ab
streiferabschnitt 14 ist zweckmäßigerweise senkrecht oder
im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung angeordnet.
Bei dem Abstreiferabschnitt 14 handelt es sich vorzugsweise
um ein flächiges Element, daß beispielsweise als Ab
streiferplatte ausgeführt ist und der Abstreiferabschnitt
14 ist zweckmäßigerweise an einem Sperrdüsenrohr 13
befestigt. Nach einer Ausführungsform der Erfindung
erstreckt sich ein Abstreiferabschnitt 14 lediglich über
einen Teil der Breite der Siebdecke 2 senkrecht zur Förder
richtung. Dabei beträgt die diesbezügliche Länge des Ab
streiferabschnittes 14 beispielsweise 10 bis 30% der
Breite der Siebdecke 2. Vorzugsweise sind mehrere Ab
streiferabschnitte 14 in einer Reihe senkrecht zur Förder
richtung angeordnet, wobei diese in einer Reihe ange
ordneten Abstreiferabschnitte 14 zweckmäßigerweise an einem
Sperrdüsenrohr 13 befestigt sind. Bevorzugt sind die Ab
streiferabschnitte 14 in Förderrichtung versetzt zueinander
angeordnet. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung,
daß zumindest ein Abstreiferabschnitt 14 über die gesamte
Breite der Siebdecke 2 oder im wesentlichen über die ge
samte Breite der Siebdecke 2 ausgebildet ist. Dadurch
können auf besonders effektive Weise noch nicht zer
kleinerte Feststoffaggregate zurückgehalten und mit Hilfe
der Sperrdüsen 12 gegen die Förderrichtung zur erneuten
Zerkleinerung bewegt werden. Nach bevorzugter Ausführungs
form der Erfindung kann der Abstand des Abstreiferab
schnittes 14 zur Siebdecke 2 eingestellt werden. Somit kann
die Größe der Feststoffaggregate, die zwischen der unteren
Kante des Abstreiferabschnittes 14 und der Siebdecke 2
passieren können, vorgegeben werden. - Im Ergebnis kann mit
Hilfe der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen und
insbesondere mit Hilfe der Sperrdüsen 12 eine besonders
effektive Zerkleinerung von Feststoffaggregaten erzielt
werden.
Im Ausführungsbeispiel sind die Düsen 3 und die Sperrdüsen
12 bzw. die Düsenrohre 11 und die Sperrdüsenrohre 13 an
einen Druckluftbehälter 15 angeschlossen. Dabei ist vor
zugsweise und im Ausführungsbeispiel jedem Düsenrohr 11 und
jedem Sperrdüsenrohr 13 ein Ventil 16 zugeordnet. Durch
Öffnen der Ventile 16 wird Druckgas bzw. Druckluft in das
zugeordnete Düsenrohr 11 bzw. Sperrdüsenrohr 13 eingelassen
und werden somit jeweils aus den entsprechenden Düsen 3
bzw. Sperrdüsen 12 austretende Druckgasstöße erzeugt. Vor
zugsweise werden dabei die Düsenrohre 11 und die Sperr
düsenrohre 13 intermittierend mit Druckgas beaufschlagt.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind die
Ventile 16 an eine nicht dargestellte Steuer- und/oder
Regeleinrichtung angeschlossen. Auf diese Weise kann auch
die Dauer der Druckgasbeaufschlagung eines Düsenrohres 11
bzw. eines Sperrdüsenrohres 13 eingestellt werden.
Die Düsenrohre 11 haben vorzugsweise einen runden Quer
schnitt. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, daß
die Düsenrohre 11 als Vierkantrohre oder als Dreieckrohre
(mit entsprechend quadratischem bzw. rechteckigen oder
dreieckförmigem Querschnitt) ausgebildet sind. - Nach einer
Ausführungsform der Erfindung weisen die Düsen 3 Düsen
öffnungen 18 mit kreisförmigem oder im wesentlichen kreis
förmigem Querschnitt auf. Der Durchmesser der Düsen
öffnungen beträgt zweckmäßigerweise 0,5 bis 4 mm. Nach
einer anderen bevorzugten Ausführungsform, der im Rahmen
der Erfindung besondere Bedeutung zukommt, kann eine Düse 3
auch als in den Zeichnungen nicht dargestellte Schlitzdüse
ausgeführt sein, die sich über einen Teil der Länge eines
Düsenrohres 11 oder aber über die gesamte Länge des Düsen
rohres 11 erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich diese
Schlitzdüse senkrecht zur Förderrichtung. Es können jedoch
auch Schlitzdüsen vorgesehen sein, die in Form von Quer
schlitzen ausgeführt sind, welche Querschlitze parallel zur
Förderrichtung angerichtet sind.
Im Ergebnis wird durch die Druckgasbeaufschlagung der Fest
stoffbestandteile 4 eine überraschend effektive Zerkleine
rung des Feststoffes erreicht, so daß gegenüber bekannten
Maßnahmen ein beachtlich höherer Anteil an feinkörnigen
Feststoffteilen 9 und ein erheblich reduzierter Anteil an
Überkorn 17 erreicht wird. Wenn andererseits die Druck
gasstöße auf feststofffreie Siebdeckenabschnitte 5 auf
treffen, wird die Siebdecke 2 bzw. werden die Siebdecken
maschen sehr wirksam von Verstopfungen befreit bzw. in den
Siebdeckenmaschen festsitzende Feststoffteilchen werden mit
Hilfe des Druckgases herausgedrückt bzw. herausgestoßen.
Claims (6)
1. Verfahren zum Sieben von Feststoffen, wobei Feststoff
bestandteile (4) auf einer Siebdecke (2) zumindest eines
Siebes (1) angeordnet werden,
wobei die Feststoffbestandteile (4) mit dem Sieb (1) in Feststofffraktionen unterschiedlicher Korngröße aufgetrennt werden,
wobei von einer Mehrzahl oberhalb der Siebdecke (2) ange ordneter Düsen (3) für gasförmige Medien Druckgasstöße auf die Siebdecke (2) gerichtet werden, dadurch gekenn zeichnet, daß die Druckgasbeaufschlagung mit der Maßgabe durchgeführt wird, daß auf der Siebdecke (2) ange ordnete Feststoffbestandteile (4) durch sie beaufschlagende Druckgasstöße während des Siebevorganges zerkleinert werden
und daß durch die Anordnung und Verteilung der Düsen und/oder durch Einstellung des Druckgasausstoßes das Ver hältnis von dem die Siebdecke (2) durchsetzenden Siebe produkt zu dem abzuwerfenden Überkorn eingestellt wird.
wobei die Feststoffbestandteile (4) mit dem Sieb (1) in Feststofffraktionen unterschiedlicher Korngröße aufgetrennt werden,
wobei von einer Mehrzahl oberhalb der Siebdecke (2) ange ordneter Düsen (3) für gasförmige Medien Druckgasstöße auf die Siebdecke (2) gerichtet werden, dadurch gekenn zeichnet, daß die Druckgasbeaufschlagung mit der Maßgabe durchgeführt wird, daß auf der Siebdecke (2) ange ordnete Feststoffbestandteile (4) durch sie beaufschlagende Druckgasstöße während des Siebevorganges zerkleinert werden
und daß durch die Anordnung und Verteilung der Düsen und/oder durch Einstellung des Druckgasausstoßes das Ver hältnis von dem die Siebdecke (2) durchsetzenden Siebe produkt zu dem abzuwerfenden Überkorn eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Düsen (3) mit Druckluft als Druckgas betrieben werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die zu siebenden Feststoffbestandteile
(4) auf der Siebdecke (2) zu einem Überkornabwurf (7)
gefördert werden, wobei die Druckgasstöße von einer
Mehrzahl von in Förderrichtung hintereinander angeordneten
Düsen (3) erzeugt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
von zumindest einer oberhalb der Siebdecke (2) angeordneten
Sperrdüse (12) gegen die Förderrichtung ausgerichtete
Druckgasstöße erzeugt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Druckgasstöße von zumindest einer
unterhalb der Siebdecke (2) angeordneten Düse (3) auf die
Unterseite der Siebdecke (2) gerichtet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß einzelne Düsen (3) und/oder Gruppen
von Düsen (3) intermittierend aktiviert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998127011 DE19827011C1 (de) | 1998-06-17 | 1998-06-17 | Verfahren zum Sieben von Feststoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998127011 DE19827011C1 (de) | 1998-06-17 | 1998-06-17 | Verfahren zum Sieben von Feststoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19827011C1 true DE19827011C1 (de) | 2000-01-05 |
Family
ID=7871178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998127011 Expired - Fee Related DE19827011C1 (de) | 1998-06-17 | 1998-06-17 | Verfahren zum Sieben von Feststoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19827011C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103949397A (zh) * | 2014-05-05 | 2014-07-30 | 红塔烟草(集团)有限责任公司 | 一种利用压缩空气系统提高物料分离率的设备及方法 |
| CN114888049A (zh) * | 2022-04-21 | 2022-08-12 | 南通捷茜纺织科技有限公司 | 一种纺织业废丝回收喂料设备 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1235717B (de) * | 1965-06-22 | 1967-03-02 | Seita | Vorrichtung zur kontinuierlichen Reinigung einer siebartigen Flaeche |
-
1998
- 1998-06-17 DE DE1998127011 patent/DE19827011C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1235717B (de) * | 1965-06-22 | 1967-03-02 | Seita | Vorrichtung zur kontinuierlichen Reinigung einer siebartigen Flaeche |
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|---|
| Pat. Abstr. JP C1056 May 12, 1993 Vol.17/No.232 zu JP 4-363182 A * |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN103949397A (zh) * | 2014-05-05 | 2014-07-30 | 红塔烟草(集团)有限责任公司 | 一种利用压缩空气系统提高物料分离率的设备及方法 |
| CN103949397B (zh) * | 2014-05-05 | 2016-02-24 | 红塔烟草(集团)有限责任公司 | 一种利用压缩空气系统提高物料分离率的设备及方法 |
| CN114888049A (zh) * | 2022-04-21 | 2022-08-12 | 南通捷茜纺织科技有限公司 | 一种纺织业废丝回收喂料设备 |
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