DE19823884A1 - Verstellbarer Schiffspropeller - Google Patents
Verstellbarer SchiffspropellerInfo
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Abstract
Schiffspropeller, insbesondere für Segelyachten, mit einem Nabenkörper und mit diesem um ihre Längsachse drehbar gelagerten Propellerblättern, mit einer in einem Nabenkörper gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren Nabe, die mit einer Drehantriebsquelle verbunden ist, mit mindestens einem die Drehbewegung der Nabe relativ zu dem Nabenkörper auf einen Winkel < 360 DEG begrenzenden Anschlag und mit einem die Nabe mit den Propellerblättern koppelnden Getriebe, insbesondere einem Kegelradgetriebe, wodurch (mindestens) ein Grenz-Einstellwinkel der Propellerblätter festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel vorhanden ist, das innerhalb eines mit dem Grenz-Einstellwinkel endenden Einstellwinkelbereichs eine Rückstellkraft auf die Propellerblätter ausübt, die einer Verdrehung der Propellerblätter in Richtung auf den Grenz-Einstellwinkel entgegengerichtet ist, um eine selbsttätige, von einem auf die Nabe wirkenden Antriebsdrehmoment abhängige Einstellung der Propellerblätter im Betrieb zu erreichen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schiffspropeller, insbesondere für Segelyachten, mit einem Na
benkörper und mit diesem um ihre Längsachse drehbar gelagerten Propellerblättern, mit einer
in dem Nabenkörper gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren Nabe, die mit einer
Drehantriebsqelle verbunden ist, mit mindestens einem die Drehbewegung der Nabe relativ zu
dem Nabenkörper auf einen Winkel < 360° begrenzenden Anschlag und mit einem die Nabe
mit den Propellerblättern koppelnden Getriebe, insbesondere einem Kegelradgetriebe, wo
durch (mindestens) ein Grenz-Einstellwinkel der Propellerblätter festgelegt ist. Schiffspro
peller der genannten Art werden insbesondere bei Segelyachten eingesetzt.
Schiffspropeller für die Hilfsantriebe von Segelyachten haben in verschiedener Hinsicht ande
ren Anforderungen zu entsprechen als die Propeller für reine Motorschiffe. Insbesondere soll
der Widerstand, den der geschleppte Propeller durch Induzierung einer Wirbelschleppe er
zeugt, wenn die Yacht unter Segeln fährt, möglichst gering zu sein. Hierzu sind die üblichen
in erster Linie für die Hilfsantriebe von Segelyachten bzw. -schiffen gedachten und ausge
legten Propeller als sogenannte Verstellpropeller ausgebildet.
Bei Verstellpropellern sind die einzelnen Propellerblätter um ihre Längsachse drehbar auf
einem Nabenkörper gelagert, wobei die Ausgestaltung des einzelnen Propellerblattes und die
Anordnung der Lagerung vorzugsweise so gestaltet wird, daß bei geschlepptem Propeller, d. h.
also bei unter Segel fahrendem Schiff, die an dem einzelnen Propellerblatt angreifenden
Strömungskräfte ein Rückstellmoment um die Längsachse des Propellerblattes erzeugen, so
daß dieses sich in Richtung der Strömung ausrichtet und damit lediglich einen minimalen Wi
derstand bietet.
Die relative Stellung des Profils des einzelnen Propellerblattes zum Nabenkörper wird bei
herkömmlichen Schiffspropellern mit verstellbaren Propellerblättern über ein mehr oder we
niger kompliziertes Getriebe beeinflußt, das mit einer in der hohlen Antriebswelle verlaufen
den Steuerwelle verbunden ist.
Insbesondere bei Segelyachten, bei denen auf eine Optimierung des Propellers in niedrigen
Geschwindigkeitsbereichen kein Wert gelegt wird, haben sich auch Verstellpropeller, d. h.
also Schiffspropeller mit verstellbaren Propellerblättern durchgesetzt, bei denen abgesehen
von der bereits erwähnten Segelstellung der Propellerblätter lediglich eine Stellung für die
Vorwärtsfahrt und eine Stellung für die Rückwärtsfahrt vorgesehen ist.
Durch diese Maßnahmen läßt sich das aufwendige Getriebe zum kontinuierlichen Verstellen
der Propellerblätter durch ein wesentlich einfacheres Getriebe ersetzen, dem nur noch die
Aufgabe zufällt, die Propellerblätter in die - i. a. unveränderliche - Vorwärtsstellung bzw.
Rückwärtsstellung zu bringen. Das Getriebe eines solchen beschriebenen Schiffspropellers für
Segelyachten besteht üblicherweise aus je einem Kegelzahnrad an den dem Nabenkörper zu
gewandten Enden der Propellerblätter sowie einem rechtwinklig hierzu angeordneten, mit der
Nabe und damit mit der Antriebswelle verbundenen, mit den Kegelzahnrädern der Propeller
blätter kämmenden weiteren Kegelzahnrad.
Wird - beispielsweise in der Segelstellung der Propellerblätter - der Hilfsmotor der Yacht an
gelassen und die Antriebswelle mit einem Moment beaufschlagt, so dreht sich das erwähnte,
mit der Antriebswelle verbundene Kegelzahnrad zunächst und verschwenkt dabei über die
anderen, rechtwinklig angeordneten, mit je einem Propellerblatt verbundenen Kegelzahnräder
das jeweilige Propellerblatt, bis die Relativbewegung zwischen der Nabe und dem Nabenkör
per durch einen Anschlag begrenzt wird.
Ein Schiffspropeller der beschriebenen Art ist beispielsweise aus der DE-39 01 672 C2 be
kannt.
Obwohl man bei Segelyachten und den hierfür vorgesehenen Hilfsantrieben inklusive der
Schiffspropeller darauf verzichtet, in jedem Geschwindigkeitsbereich den Steigungswinkel
und damit den Anstellwinkel der Propellerblätter in einer jeweils optimalen Weise fest vorzu
geben, was - wie beschrieben - ein umfangreiches Getriebe erforderlich machen würde, so
besteht doch der Wunsch, den Steigungswinkel zumindest in Hinsicht auf die Nenngeschwin
digkeit des Bootes bzw. auf die Nenndrehzahl des antreibenden Motors hin zu optimieren.
Wie aus Fig. 1 der - später noch im einzelnen zu erläuternden - Zeichnung hervorgeht, ist der
Anstellwinkel α, d. h. also der Winkel zwischen der Richtung der Geschwindigkeit der an
strömenden Strömung und der Längsachse des Profiles von der Bootsgeschwindigkeit wf und
der Umfangsgeschwindigkeit u des umlaufenden Propellerblattes und damit von der Drehzahl
der Antriebswelle abhängig. Im Gegensatz zu der in Fig. 1 dargestellten Profilform sind die für
Verstellpropeller für Segelyachten der geschilderten Art verwendeten Profile üblicherweise
symmetrisch aufgebaut, um in der Segelstellung des Propellers keine Momente aufgrund der
Umströmung zu erzeugen.
Die um die Widerstandskraft FW verminderte, von den einzelnen Propellerblättern erzeugte
Auftriebskraft FA läßt sich in den Schub FS und in die Umfangskraft FU zerlegen. Die Boots-
bzw. Schiffsgeschwindigkeit wf ist in erster Linie von dem Schub FS, der Größe des Bootes
und dem Widerstandsbeiwert der Bootsform abhängig. Letzterer ist im allgemeinen nur schät
zungsweise bekannt. Die Umfangskraft FU ist direkt proportional zu dem vom antreibenden
Motor aufzubringenden Drehmoment.
Das sich einstellende Gleichgewicht zwischen den einzelnen Kräften ist von einigen Parame
tern abhängig, die - wie der Widerstandswert der Bootsform - lediglich schätzungsweise zur
Verfügung stehen und eine präzise Berechnung nicht zulassen. Weiterhin treten bei der Ferti
gung der Schiffspropeller sowie des Motors, des Antriebsstranges etc. Toleranzen auf, die
ebenfalls dazu beitragen, das erwähnte Gleichgewicht zu verschieben. Dies führt dazu, daß -
nach Anbau eines Schiffspropellers an eine Segelyacht o. ä. die Notwendigkeit besteht, den
Steigungswinkel ϕ der Propellerblätter zu korrigieren, da andernfalls die Segelyacht bzw. das
betreffende Schiff wegen unnötig erzeugter Verluste aufgrund eines falschen Anstellwinkels
α seine theoretisch mögliche Geschwindigkeit nicht erreicht, da der antreibende Schiffsmotor
sein Nennmoment nicht erreicht, oder aber der antreibende Motor zu hoch dreht und damit ei
nem erhöhten Verschleiß ausgesetzt ist.
Dieses Problem, den Steigungswinkel der Propellerblätter im Hinblick auf einen einzelnen
Betriebspunkt (Nenngeschwindigkeit bzw. Nenndrehzahl) zu optimieren, wurde bereits in
zufriedenstellender Weise nach der DE-39 01 672 C2 dadurch gelöst, daß von außen verstell
bare Anschläge innerhalb des Nabenkörpers vorgesehen sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen gattungsgemäßen Schiffspro
peller dahingehend zu verbessern, daß ein möglichst günstiger bzw. optimaler Anstellwinkel
der Propellerblätter nicht nur in einem einzigen Betriebspunkt vorhanden ist, sondern sich
(auch bei Verzicht auf eine herkömmliche, komplizierte Propellerblattverstellung mit Steuer
welle und Getriebe) ein möglichst optimaler Anstellwinkel der Propellerblätter über einen
Betriebsbereich hinweg erzielen läßt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem gattungsgemäßen Schiffspropeller ein
Mittel vorhanden ist, das innerhalb eines mit dem Grenz-Einstellwinkel endenden Einstell
winkelbereichs eine Rückstellkraft auf die Propellerblätter ausübt, die einer Verdrehung der
Propellerblätter in Richtung auf den Grenz-Einstellwinkel entgegengerichtet ist, um eine
selbsttätige, von einem auf die Nabe wirkenden Antriebsdrehmoment abhängige Einstellung
der Propellerblätter im Betrieb zu erreichen.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich das den Schiffspropeller antreibende An
triebsdrehmoment (welches herkömmlicherweise zum Verstellen der Propellerblätter aus der
Segelstellung in eine Nenn-Antriebsstellung (d. h. den jeweiligen Grenz-Einstellwinkel bei
einer bestimmten Drehrichtung), in der die Propellerblätter durch Anschläge gehalten werden,
ausgenutzt wird) darüberhinaus zum Halten der Propellerblätter in zwischen der Segelstellung
und der Nenn-Antriebsstellung liegenden Zwischenstellungen innerhalb eines bestimmten
Einstellwinkelbereichs ausnutzen läßt, wenn nämlich die Propellerblätter mit einer Rückstell
kraft beaufschlagt werden, die so groß ist, daß sie der über das Antriebsmoment übertragenen
Kraft entspricht. Dadurch wird eine selbsttätige, lastabhängige Verstellung bzw. Einstellung
der Propellerblätter innerhalb des Einstellwinkelbereichs geschaffen, so daß ein immer weiter
zunehmendes Antriebsdrehmoment einen immer weiter abnehmenden Einstellwinkel der Pro
pellerblätter zur Folge hat, bis zum Erreichen des (kleinsten) Grenz-Einstellwinkels, der durch
feste Anschläge vorgegeben ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei
bung eines Ausführungsbeispiels, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Fig. 1 eine bereits weiter oben erwähnte schematische Darstellung der Geschwindigkeitsver
hältnisse an einem Propellerblattquerschnitt sowie eine ebenfalls schematische Darstellung
der an einem Propellerblatt angreifenden Kräfte zeigt;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Schiffspropeller zeigt;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2 zeigt;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2 zeigt; und
Fig. 5 eine graphische Darstellung von Verläufen des Wirkungsgrads (η) aufgetragen über der
Fortschrittsziffer (J), zeigt.
Der erfindungsgemäße Schiffspropeller 1 besteht aus einem Nabenkörper 2. Dieser besteht
aus zwei Teilen 3 und 4, die mittels Schrauben 5 zusammengehalten werden. Der Nabenkör
per 2 weist drei rotationssymmetrisch angeordnete Abflachungen 6 auf, in denen sich Boh
rungen 7 befinden. In den Bohrungen 7 ist je ein Propellerblatt 8 gelagert, so daß der vorlie
gende Schiffspropeller dreiblättrig ausgeführt ist. Jedes Propellerblatt 8 weist an seinem den
Nabenkörper 3 zugewandten Ende 9 ein Kegelzahnrad 10 auf.
In dem Nabenkörper 2 ist eine Nabe 11 gelagert, die mit einer Antriebswelle 12 verbunden ist.
Die Antriebswelle 12 weist ein kegeliges Ende auf und ist mit der eine entsprechende kegeli
ge Bohrung aufweisenden Nabe 11 mittels einer Paßfeder 13, einer Mutter 14 und einer
Scheibe 15 verbunden.
Die Nabe 11 weist einen als Kegelzahnrad ausgebildeten Abschnitt 16 auf. Das Kegelzahnrad
16 kämmt mit den Kegelzahnrädern 10 der Propellerblätter 8. Bei Drehen der Antriebswelle
12 drehen sich die mit dieser fest verbundene Nabe 11, das in die Nabe integrierte Kegelzahn
rad 16 und damit auch die Kegelzahnräder 10. Auf diese Weise wird die relative Stellung der
Propellerblätter zum Nabenkörper (Einstellwinkel) und damit der Steigungswinkel 9 verän
dert.
An das in die Nabe 11 integrierte Kegelzahnrad 16 schließt sich ein Bund 17 mit einem An
satz 18 an. Der Ansatz 18 weist zwei Anschlagskanten 19 und 20 auf. In dem Nabenkörperteil
4 sind zwei mit den Anschlagskanten 19 und 20 korrespondierende Anschläge 21 und 22 vor
gesehen, die in Form von Gewindebolzen ausgeführt sind und in entsprechende Gewindeboh
rungen 23 und 24 eingeschraubt sind (Fig. 3).
Wie weiter aus Fig. 4 hervorgeht, die einen axial versetzten Schnitt entsprechend Fig. 3 zeigt,
sind benachbart zu den Anschlägen 21 und 22 kombinierte Feder- und Dämpfungselemente
30, 30' vorgesehen, die im wesentlichen aus einer in einer gas- oder flüssigkeitsgefüllten zy
lindrischen Führung 32, 32' geführten Kolbenstange 33, 33' mit daran fixierten Kolben 34,
34' bestehen, wobei die Kolbenstange gegenüber dem zylindrischen Gehäuse abgedichtet und
der mit Dämpfungsbohrungen durchsetzte Kolben mit einer Druckfeder 35, 35' nach außen
(in Fig. 4 nach oben) vorgespannt ist.
Die Feder- und Dämpfungselemente 30, 30' können beispielsweise handelsübliche Klein-
Stoßdämpfer sein, die lediglich in eine mit Gewinde versehene Bohrung 36, 36' eingeschraubt
werden. Feder- und Dämfungseigenschaften können dann im weitem Umfang vorgegeben
werden oder, bei hierfür vorgesehen Stoßdämpfern, auch einstellbar sein.
Der erfindungsgemäße Schiffspropeller arbeitet wie folgt. Dreht sich beispielsweise die An
triebswelle 12 links herum, d. h. in Richtung des Pfeils 26, so wird sich zunächst die Nabe 11
und damit der Ansatz 18 relativ zu dem Nabenkörper 2 bzw. dem Teil des 4 des Nabenkörpers
verdrehen, wobei sich die Propellerblätter entsprechend verstellen, wobei die Anschlagskante
19 zunächst gegen die Kolbenstange 33 des Feder- und Dämpfungselements 30 stößt und be
ginnt, die Kolbenstange gegen die Dämpfungswirkung und die Federkraft der Druckfeder 35
in das Feder- und Dämpfungselement hineinzuschieben, bis eine Stellung erreicht ist, in der
die an der Anschlagskante 19 wirksame Umfangskraft mit der entgegengerichteten Federkraft
der Druckfeder 35 im Gleichgewicht steht. Beim Anlauf des Propellers oder bei Vollast kann
auch der Zustand eintreten, daß die Anschlagskante 19 vorübergehend oder dauernd gegen
den Anschlag 21 (Fig. 3) stößt, wobei dann der Grenz- oder Nenn-Einstellwinkel der Propel
lerblätter erreicht ist.
Sobald die Anschlagskante 19 eine mehr oder weniger stationäre Stellung erreicht hat, sei es
in Zusammenwirken mit einem Feder- und Dämpfungselement allein oder in Zusammenwir
ken mit einem feststehenden Anschlag, liegt der Steigungswinkel der Propellerblätter (mehr
oder weniger) fest, eine weitere relative Drehung zwischen Nabe 11 und Nabenkörper 2 wird
verhindert und die Welle 12 dreht nunmehr den gesamten Nabenkörper 2 und damit die Pro
pellerblätter 8.
Die erfindungsgemäße Anordnung eines über einen Bereich hinweg "nachgiebigen" An
schlags, der durch die Feder- und Dämpfungselemente realisiert wird, zusätzlich zu einem
festen (Grenz-)Anschlag, der durch die Anschläge 21, 22 realisiert wird, ergibt sich im Be
trieb des Schiffspropellers eine lastabhängige, d. h. vom Antriebsdrehmoment abhängige,
selbsttätige Verstellung bzw. Regelung des Einstellwinkels der Propellerblätter. Hierzu sei als
Beispiel der Anfahrvorgang eines Bootes betrachtet, welches mit einem erfindungsgemäßen
Schiffspropeller ausgerüstet ist. Beim Anlauf des Propellers und/oder geringer Fahrt des
Bootes bzw. bei Stillstand stellt sich bei einer bestimmten Drehzahl zunächst ein relativ hohes
Antriebsmoment ein, da noch (praktisch) keine Anströmung für den Propeller vorhanden ist.
Aufgrund des Zusammenwirkens der Nabe mit den Feder- und Dämpfungselementen ergibt
sich ein relativ kleiner Anstellwinkel der Propellerblätter, was hinsichtlich des Wirkungsgra
des vorteilhaft ist, da sich so eine günstige Umströmung der Propellerblätter einstellt.
Mit zunehmender Geschwindigkeit des Bootes ist der Propeller einer zunehmenden Anströ
mung ausgesetzt, die dazu führt, daß das Antriebsmoment (bei gleichbleibender Drehzahl)
zurückgeht. Gleichzeitig stellt sich zur Erzielung eines günstigen Wirkungsgrades des
Schiffspropellers unter strömungstechnischen Gesichtspunkten die Forderung, den Anstell
winkel der Propellerblätter an die zunehmende Anströmungsgeschwindigkeit anzupassen, d. h.
den Einstellwinkel der Propellerblätter zu vergrößern. Dies erfolgt in erfindungsgemäße Wei
se selbsttätig, da sich aufgrund des zurückgehenden Antriebsmoments das Gleichgewicht zwi
schen der an der Anschlagskante 19 bzw. 20 wirkenden Umfangskraft mit der durch das ent
sprechende Feder- und Dämpfungselement 30 bzw. 30' aufgebrachten Federkraft verschiebt,
so daß die Kolbenstange 33 bzw. 33' so weit aus dem Feder- und Dämpfungselement heraus
gedrückt wird, bis die Federkraft erneut mit der Umfangskraft im Gleichgewicht steht, wobei
sich der Einstellwinkel der Propellerblätter vergrößert hat. Bei zweckmäßiger Anpassung der
Federcharakteristik der Druckfedern 35, 35' wird auf diese Weise ein optimaler, der jeweili
gen Anströmungsgeschwindigkeit entsprechender Anstellwinkel der Propellerblätter über
einen weiten Geschwindigkeitsbereich des Bootes erzielt.
Ergänzend sei darauf verwiesen, daß die Achsen, auf denen die Propellerblätter angeordnet
sind, bezüglich der Auftriebsmittelpunkte der Propellerblätter außermittig angeordnet sein
können, um ein Rückstellmoment zu erzeugen, welches mit der Federwirkung der Feder- und
Dämpfungselemente kombiniert werden kann. Dadurch kann z. B. die Zunahme des Antriebs
drehmoments aufgrund des zunehmenden Einstellwinkels (bei gleichbleibender Drehzahl) im
vorstehenden Beispiel ausgeglichen werden. Der Kraft-Weg-Verlauf der Federelemente muß
im übrigen nicht linear sein, sondern kann einer genau spezifizierten Kennlinie folgen, um das
komplizierte Zusammenspiel zwischen Drehzahl, Drehmoment, Anströmungsgeschwindigkeit
und resultierenden optimalen Anstellwinkel wiederzugeben.
Fig. 5 zeigt den Wirkungsgradgewinn aufgrund der erfindungsgemäßen Nachführung bei
spielhaft anhand eines handelsüblichen dreiflügligen Propellers im Vergleich mit den Werten,
die sich im ursprünglichen Zustand des Propellers (ohne Feder- und Dämpfungselemente)
ergeben. Die Messungen zeigen einen markanten Wirkungsgradzuwachs, der im praktischen
Betrieb eine entsprechende Treibstoffeinsparung zur Folge hat.
Darüberhinaus ist bei erfindungsgemäßen Propellern aufgrund des optimierten Anstellwinkels
eine verminderte Kavitationsneigung festzustellen, die die Lebensdauer des Propellers erhöht.
Die in der vorangehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offen
barten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
1
Schiffspropeller
2
Nabenkörper
3
Teil (von
2
)
4
Teil (von
2
)
5
Schraube
6
Abflachung
7
Bohrung
8
Propellerblatt
9
Ende (von
8
)
10
Kegelzahnrad
11
Nabe
12
Antriebswelle
13
Paßfeder
14
Mutter
15
Scheibe
16
Kegelzahnrad (von
11
)
17
Bund
18
Ansatz
19
Anschlagskante
20
Anschlagskante
21
Anschlag, Gewindebolzen
22
Anschlag, Gewindebolzen
23
Gewindebohrung (für
21
), Öffnung
24
Gewindebohrung (für
22
), Öffnung
25
Wellenstumpf
26
Drehrichtung (Pfeil)
27
Innensechskant (von
21
), Vertiefung
28
Innensechskant (von
22
), Vertiefung
30
Feder- und Dämpfungselement
30
'Feder- und Dämpfungselement
32
zylindrische Führung
32
'zylindrische Führung
33
Kolbenstange
33
'Kolbenstange
34
Kolben
34
'Kolben
35
Druckfeder
35
'Druckfeder
Claims (12)
1. Schiffspropeller, insbesondere für Segelyachten, mit einem Nabenkörper (2) und mit die
sem um ihre Längsachse drehbar gelagerten Propellerblättern (8), mit einer in dem Na
benkörper gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren Nabe (11), die mit einer
Drehantriebsquelle verbunden ist, mit mindestens einem die Drehbewegung der Nabe (11)
relativ zu dem Nabenkörper (2) auf einen Winkel < 360° begrenzenden Anschlag (21, 22)
und mit einem die Nabe (11) mit den Propellerblättern (8) koppelnden Getriebe (10, 16),
insbesondere einem Kegelradgetriebe, wodurch (mindestens) ein Grenz-Einstellwinkel der
Propellerblätter festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel (30, 30') vorhanden
ist, das innerhalb eines mit dem Grenz-Einstellwinkel endenden Einstellwinkelbereichs
eine Rückstellkraft auf die Propellerblätter ausübt, die einer Verdrehung der Propeller
blätter in Richtung auf den Grenz-Einstellwinkel entgegengerichtet ist, um eine selbsttäti
ge, von einem auf die Nabe wirkenden Antriebsdrehmoment abhängige Einstellung der
Propellerblätter im Betrieb zu erreichen.
2. Schiffspropeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Anschlag (21,
22) und jeweils ein Mittel (30, 30') für jede Drehrichtung der Nabe vorgesehen ist.
3. Schiffspropeller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellkraft
mit dem Verdrehwinkel der Propellerblätter zunimmt.
4. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückstellkraft linear mit dem Verdrehwinkel der Propellerblätter zunimmt.
5. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (30, 30') wirkungsmäßig zwischen Nabe (11) und Nabenkörper (2)
angeordnet
ist.
6. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (30, 30') eine Feder (35, 35') aufweist.
7. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel als kombinierte Feder- und Dämpfungseinrichtung (30, 30') ausgebildet ist.
8. Propeller nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
kennlinie (Kraft-Weg- oder Kraft-Winkel-Zusammenhang) veränderbar ist.
9. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lage mindestens eines Anschlages (21, 22) relativ zum Nabenkörper (2) veränderbar
ist und durch eine Öffnung (23, 24) im Nabenkörper (2) beeinflußt werden kann.
10. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anschläge im wesentlichen aus je einem Gewindebolzen (21, 22) bestehen.
11. Schiffspropeller nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einstellwinkelbereich der Propellerblätter, innerhalb dessen das Mittel (30, 30') den
Einstellwinkel der Propellerblätter beeinflußt, mindestens 5° beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998123884 DE19823884B4 (de) | 1998-05-28 | 1998-05-28 | Verstellbarer Schiffspropeller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998123884 DE19823884B4 (de) | 1998-05-28 | 1998-05-28 | Verstellbarer Schiffspropeller |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19823884A1 true DE19823884A1 (de) | 1999-12-02 |
| DE19823884B4 DE19823884B4 (de) | 2006-03-23 |
Family
ID=7869193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998123884 Expired - Fee Related DE19823884B4 (de) | 1998-05-28 | 1998-05-28 | Verstellbarer Schiffspropeller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19823884B4 (de) |
Cited By (5)
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