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DE60313500T2 - Stossdämpfer für verstellpropeller mit anstellwinkelverstellbaren flügeln, insbesondere für segler - Google Patents

Stossdämpfer für verstellpropeller mit anstellwinkelverstellbaren flügeln, insbesondere für segler Download PDF

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DE60313500T2
DE60313500T2 DE60313500T DE60313500T DE60313500T2 DE 60313500 T2 DE60313500 T2 DE 60313500T2 DE 60313500 T DE60313500 T DE 60313500T DE 60313500 T DE60313500 T DE 60313500T DE 60313500 T2 DE60313500 T2 DE 60313500T2
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DE
Germany
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flange
sleeve
insert
elastomer
cylindrical
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DE60313500T
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Fabio Berghella
Franco Masetti
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MARINE PROPELLER Srl
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MARINE PROPELLER Srl
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Publication date
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    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/008Propeller-blade pitch changing characterised by self-adjusting pitch, e.g. by means of springs, centrifugal forces, hydrodynamic forces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/32Blade pitch-changing mechanisms mechanical
    • B64C11/34Blade pitch-changing mechanisms mechanical automatic
    • B64C11/343Blade pitch-changing mechanisms mechanical automatic actuated by the centrifugal force or the aerodynamic drag acting on the blades
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Die Verwendung von Antriebsschrauben (bzw. Propellern) mit Blättern mit verstellbarem Anstellwinkel in Segelschiffen, d. h. von Antriebsschrauben mit Blättern, die sich durch Drehen selbst ausrichten, um den Fahrtwiderstand während des Segelns zu verringern, ist weit verbreitet.
  • Um andererseits während der Fahrt mit Motorkraft den Gesamtwirkungsgrad zu optimieren, sollte die Antriebsschraube nicht nur an die Eigenschaften des Motors (Drehmoment- und Wirkungsgradcharakteristiken in Abhängigkeit von der Drehzahl), sondern auch an die hydrodynamischen Eigenschaften des Rumpfes und eventuell sogar an häufige Navigationsbedingungen angepasst sein.
  • Eine effektive Lösung für diese Forderungen wird durch die sogenannten Antriebsschrauben mit einstellbarer Steigung geschaffen, d. h. durch Antriebsschrauben, bei denen es möglich ist, die Orientierung der Blatter zu modifizieren, um die Steigung der Antriebsschraube an bestimmte Eigenschaften und/oder Verwendungsbedingungen anzupassen.
  • Es gibt eine Kategorie von im Handel erhältlichen Antriebsschrauben, die als Antriebsschrauben mit einstellbarer Steigung mit Blättern mit verstellbarem Anstellwinkel bekannt sind, die beide Merkmale kombinieren und insbesondere in Verbindung mit Hilfsmotoren in Segelbooten verwendet werden.
  • Im Allgemeinen umfassen diese Antriebsschrauben eine Planetenträgernabe, die mit der Antriebswelle, an der zwei oder mehr Planetenräder in Eingriff sind, die an der Basis der Schäfte der Antriebsschraubenblätter vorhanden sind, verkeilt oder auf irgendeine andere Weise drehfest verbunden ist.
  • Jedes Blatt, wovon der Schaft in einem Loch eines Außenmantels drehbar gehalten wird, kann sich um die Achse des Basisplanetenrades frei drehen, wenn das Planetenrad an der konischen Planetenträgernabe ausgehend von einer Mittel- oder Neutralposition der Blätter, in der die beiden Hauptflächen der Blatter zu der Antriebswelle im Wesentlichen parallel sind, unter den darauf wirkenden Hydraulikkräften durch zwei entgegengesetzte Grenzwinkel läuft. Die Grenzwinkel sind durch geeignete Anschläge, die die Steigung der Antriebsschraube in den beiden Drehrichtungen bestimmen, voreingestellt.
  • Der äußere Mantel, der normalerweise aus Sektoren gebildet ist, die durch tangentiale Schrauben miteinander verbunden sind, umgibt die Planetenträgernabe und das Planetenrad der Blätter, die in jeweiligen Löchern durch die Wand des Mantels drehbar gehalten werden. Selbstverständlich kann sich der Mantel um die Achse der Planetenträgernabe innerhalb der beiden entgegensetzten Grenzwinkel der Orientierung der Blätter frei drehen, wenn entweder auf ihn der Fahrwiderstand wirkt oder er längs der Blätter, die an der Planetenträgernabe um ihre Achse in einen Planetenradeingriff sind, einen Widerstand ausübt.
  • Die Anschläge des Rotationsfreiheitsbogens der Mantel-Blatt-Baueinheit um die Planetenträgernaben-Achse sind durch die Zusammenwirkung von kreisförmigen Sektoren oder radialen Zähnen, die aneinander anstoßen und mechanisch einerseits mit dem äußeren Mantel und andererseits mit der Planetenträgernabe verbunden sind, voreingestellt, um die Anschläge in beiden Richtungen der relativen Drehung der beiden Teile festzulegen.
  • Antriebsschrauben dieses Typs sind in den Patenten US 4.047.841 und US 4.140.434 beschrieben.
  • Bei diesen bekannten Antriebsschrauben kann die Steigung nur durch Zerlegen der Antriebsschraube modifiziert werden, was das Heben des Boots aus dem Wasser erfordert, wann immer die Steigung modifiziert werden soll.
  • In dem Patent IT 1.214.251 des Anmelders wurde eine Antriebsschraube mit verstellbarem Anstellwinkel offenbart, wovon die Steigung ohne Zerlegung der Antriebsschraube eingestellt werden konnte.
  • Hierzu wird eine Hülse verwendet, die mit dem Planetenträgernaben-Körper in unterschiedlichen Winkelpositionen in Eingriff gelangen kann und durch eine Feder in Eingriff gehalten werden kann.
  • Der Schaft der Hülse, der durch ein axiales Loch des Spitzendes der Antriebsschraube verläuft, kann entgegen der Gegenkraft, die durch die Feder ausgeübt wird, nach außen gezogen werden, um die Hülse von der Planetenträgernabe zu lösen, woraufhin sie in einer anderen Winkelposition an der Planetenträgernabe wieder in Eingriff gebracht werden kann, so dass die Steigung modifiziert wird.
  • In den späteren Patenten IT 1.235.687 und IT 1.235.831 des Anmelders wurden weiter verbesserte Antriebsschrauben dieses Typs offenbart, bei denen es möglich gemacht wurde, die Steigung durch einfaches Ziehen eines Teils des äußeren Mantels entgegen der durch eine Gegenkraft ausgeübten Kraft, um diesen Teil des Mantels von dem festen Teil des Mantels um eine Strecke zu verlagern, die ausreicht, um eine teleskopartig verzahnte Verbindung zwischen den beiden Teilen des Mantels zu lösen und ihn abzunehmen, woraufhin er um einen bestimmten Winkel gedreht wird, um den verlagerbaren Teil wieder mit dem festen Teil des Mantels in einer gewünschten modifizierten Winkelposition in Eingriff zu bringen, einzustellen.
  • Das Dokument US 6.158.960 offenbart eine selbsteinstellende Antriebsschraube mit veränderlicher Steigung, die auf einer Übertragung mittels konischer Zähne und einem Satz innerer elastischer Elemente basiert.
  • Weitere Vorteile der Antriebsschrauben, die in den letztgenannten obigen Patenten offenbart sind, wurden durch eine verbesserte Montageweise der Blätter, die durch den Aufnahme- und Unterstützungsmantel drehbar sind, und durch die Einführung elastischer stoßabsorbierender Elemente zwischen den Anschlagflächen an den Endanschlägen, um die Stöße zu dampfen, wenn die Drehung der Antriebsschraube in der einen oder der anderen Richtung beginnt, geschaffen.
  • In allen diesen Antriebsschrauben, die eine einstellbare interne Übertragungskinematik des Drehmoments von der Antriebswelle an die Planetenträgernabe und eventuell an die Mantel-Blatt-Baueinheit der Antriebsschraube besitzen, ist es von höchster Wichtigkeit, die Stöße zu dampfen, die durch den Aufprall zwischen den Oberflächen der Endanschläge, die den Rotationsfreiheitsbogen der über Planetenräder angebrachten Blätter definieren, verursacht werden, um das hörbare Stoßgeräusch zu verhindern oder zu verringern, wenn die Drehung der Antriebsschraube gestartet wird, und dies insbesondere dann, wenn wiederholt ein Manövrieren zum Andocken oder aus anderen Gründen erfolgt, weil dann die Drehrichtung oftmals umgekehrt wird (Vorwärtsschub/Rückwärtsschub), sowie um den Verschleiß und die Verformung der metallischen Anschlagoberflächen der zusammenwirkenden Teile der inneren Drehmomentübertragungskinematik der Antriebsschraube zu verringern.
  • Selbst zufällige Stöße, die durch ein Blatt erzeugt werden können, das auf ein schwimmendes Objekt trifft, wenn das Boot mit Motorkraft fährt, können einen heftigen Aufprall auf die Anschlagoberflächen hervorrufen, das Stoßgeräusch vervielfachen und sogar eine Auszackung in der Kante des Blatts hervorrufen, die mit dem Aufprall einhergeht und zu einem Verschleiß und einer Verformung der inneren Anschlagoberflächen beiträgt.
  • Mit dem Ziel des Verbesserns einer Dämpfungswirkung dieser Stöße, denen wichtige Teile der Antriebsschraube unterliegen, sind neben der Verwendung spezieller Einsätze zwischen den Anschlagoberflächen der Anschläge, die die Winkelgrenzen der Freiheit der gegenseitigen Drehung der Mantel-Blatt-Baueinheit und der Planetenträgernaben-Baueinheit definieren, zusätzliche elastische Elemente aus Elastomer eingeführt worden, um zwischen ihnen einen Teil der Beanspruchung aufzuteilen, um die Beanspruchung auf eine verhältnismäßig große Anzahl elastomerer Elemente zu verteilen und somit die Geschwindigkeit, mit der sich ihre Fähigkeit mit der Zeit verschlechtert, diese Stoßbeanspruchungen elastisch zu absorbieren, zu verringern und die effektive Lebensdauer dieser elastischen Stoßabsorptionselemente zu erhöhen.
  • In Übereinstimmung mit einer bekannten Praxis wird eine typische Stoßabsorptionsvorrichtung für diesen Antriebsschraubentyp gewöhnlich durch zweckmäßiges Ausführen der Planetenträgernabe in zwei Teilen verwirklicht.
  • Eine erste zylindrische Flanschhülse ist direkt an der Antriebswelle der Antriebsschraube verkeilt, wobei der Flansch der zylindrischen Hülse mit mehreren kreisförmigen Hohlräumen versehen ist, die gleichmäßig um einen Umfang des Flansches verteilt sind. In jeden dieser kreisförmigen Hohlräume ist ein ringförmiger Elastomereinsatz eingesetzt.
  • Der zweite Teil der Planetenträgernabe ist durch eine zylindrische Hülse gebildet, die mit einem Endflansch versehen ist, der über dem zylindrischen Teil der ersten Hülse geschlitzt ist.
  • Diese zweite zylindrische Hülse besitzt an einem Ende eine konische Ritzelzahnung, wobei um einen Umfang seines Endflansches mehrere Stifte gleichmäßig verteilt sind, die sich von seiner Stirnfläche erstrecken.
  • Bei der Montage der Antriebsschraube wird die zweite zylindrische Hülse über die erste zylindrische Hülse, die bereits an der Antriebswelle verkeilt ist, gleitend geschoben, wobei jeder ringförmige Elastomereinsatz, der in einem entsprechenden kreisförmigen Hohlraum des Flansches der ersten zylindrischen Hülse eingesetzt ist, in seiner Mittelbohrung das Ende eines der Stifte aufnimmt, die sich von dem Endflansch der zweiten zylindrischen Hülse erstrecken.
  • Auf diese Weise werden der zufällige Stoß, der an den rotierenden Blättern der Antriebsschraube auftreten kann, sowie der Aufprall zwischen den aneinander anschlagenden Anschlagoberflächen der internen Kinematik der Antriebsschraube, der beim Beginn der Drehung in einer Richtung auftritt, auch durch die zahlreichen ringförmigen Einsätze aus Elastomer, die durch die entsprechenden Stifte in ähnlicher Weise komprimiert (eingezwängt) sind, wie dies bei den elastischen Einsätzen zwischen den metallischen Anschlagoberflächen des die Steigung einstellenden Freiheitsbogens der gegenseitigen Drehung zwischen der Planetenträgernaben-Baueinheit und der Baueinheit aus dem äußeren Mantel und dem durch Planetenräder montierten Blatt der Fall ist, teilweise absorbiert.
  • Auf diese Weise werden Beanspruchungen durch zahlreiche elastische Elastomereinsätze absorbiert, wodurch die Geschwindigkeit des Verschleißes und/oder der Verschlechterung der elastischen Eigenschaften des Elastomers proportional begrenzt wird.
  • Selbst wenn die zeitliche Verschlechterung des Stoßabsorptionsvermögens dieser elastischen Elastomereinsätze verzögert wird, kann sie selbstverständlich nicht beseitigt werden, weshalb diese Elemente periodisch ersetzt werden müssen, was normalerweise während der Wartung und während Faulungsverhinderungsbehandlungen des Rumpfes geschieht.
  • Oftmals bewirkt eine ausgedehnte Verwendung des Bootes weit über die Zeiten geplanter Wartungsvorgänge hinaus aus vielerlei Gründen einen geräuschintensiven Betrieb der Antriebsschraube unter Bedingungen einer extremen Verschlechterung der elastischen Elastomereinsätze, bevor ein Ersetzen dieser Einsätze erfolgen kann. Dies hat oftmals eine schwere Verformung der metallischen Anschlagoberflächen zur Folge, die eventuell teuere Reparaturen und/oder einen Austausch verschlissener Teile erfordern können.
  • Es besteht daher ein Bedarf oder eine Gelegenheit, die Lebensdauer dieser stoßabsorbierenden elastischen Elastomereinsätze zu erhöhen und zu verhindem, dass eine übermäßige Verschlechterung und/oder zufällige Stöße mit außergewöhnlicher Gewalt eine im Wesentlichen vollständige Zerstörung dieser Einsätze bewirken und einen nicht tolerierbaren lautstarken Betrieb der Antriebsschraube und eine Verformung funktional wichtiger metallischer Anschlagoberflächen hervorrufen.
  • Für diesen Bedarf ist nun eine äußerst effektive Lösung mit äußerst einfacher Implementierung gefunden worden.
  • Es ist festgestellt worden, dass durch Verhindern von Situationen, in denen bei Auftreten von außergewöhnlich gewaltsamen Stößen, wobei die außergewöhnlich große Stoßbeanspruchung durch die elastischen Einsätze vollständig aufgenommen wird, die Lebensdauer der Letzteren bis zu mehr als dem Doppelten ungewöhnlich weit erhöht werden kann. Dies ist durch die Tatsache bedingt, dass eine vorzeitige Verschlechterung und eventuelle Zerstörung eines elastischen Elastomereinsatzes nahezu ausschließlich durch außergewöhnliche Kompressionsbeanspruchungen bedingt ist, d. h. durch Stöße mit außerordentlich hoher Kraft, die im Allgemeinen verhältnismäßig selten oder gelegentlich sein sollten.
  • Dies wird erzielt durch Verwirklichen mehrerer Anschläge zwischen Metallflächen, die nur im Fall von Stößen mit hoher Kraft erreicht werden können und denen in jedem Fall eine bestimmte elastische Verformung von stoßab sorbierenden elastischen Elastomereinsätzen folgt, was im Vergleich zu einer vollständigen Kompression des Elastomers (die jenseits der superelastischen Grenze des Materials hegt) lediglich partiell bleibt.
  • Die Häufigkeit und Zufälligkeit im Laufe der Zeit auf Grund eines nicht übereinstimmenden elastischen Verhaltens der mehreren Elastomereinsätze der Metall-Metall-Anschläge bestimmen in der Praxis eine gewisse Zufälligkeit hinsichtlich der Stärke der verschiedenen Aufprallereignisse der Metallanschlagoberflächen, was die Gesamtwirkung der neuen stoßabsorbierenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung weiter verbessert.
  • Im Wesentlichen ist die stoßabsorbierende Vorrichtung dieser Erfindung dadurch verwirklicht, dass im Boden jedes kreisförmigen Hohlraums, der einen entsprechenden ringförmigen Elastomereinsatz des Flansches der ersten zylindrischen Hülse aufnimmt, die direkt mit der Antriebswelle der Antriebsschraube verkeilt oder jedenfalls mit der Antriebswelle drehfest verbunden ist, ein Loch ausgebildet ist, das zu dem Mittelloch des ringförmigen Elastomereinsatzes und des in relativem Eingriff befindlichen Stifts koaxial ist und einen größeren Durchmesser als dieses Mittelloch hat, und dass die Stifte, die sich von der Stirnfläche des Endflansches der zweiten kreisförmigen Hülse erstrecken, in der Weise verlängert sind, dass sich jeder Stift durch das koaxial gebildete Loch durch den Boden des entsprechenden kreisförmigen Hohlraums des Flansches der ersten Hülse erstreckt.
  • Auf diese Weise gelangen die Stifte, obwohl sie funktional mit den entsprechenden Elastomerringen in Eingriff sind, bei Auftreten einer radialen Quetschkraft auf den ringförmigen Elastomereinsatz jenseits einer bestimmten Grenze mit der Wand des zylindrischen Lochs in Kontakt, das zweckmäßig durch den Boden des Hohlraums ausgebildet ist, der den ringförmigen Elastomereinsatz des Flansches der ersten rohrförmigen Hülse aufnimmt, wodurch die restliche Stoßkraft (infolge des Stoßes) auf den Metallkörper der ersten rohrförmigen Hülse ausgeübt wird.
  • Selbstverständlich hat ein eventueller Aufprall der Stifte an der Metallwand der Löcher, die durch den Boden der jeweiligen Hohlräume ausgebildet sind, die die ringförmigen Elastomereinsätze aufnehmen, eine vergleichsweise geringere Kraft, da eine partielle Abführung dieser Kraft erfolgt, die bei einem (partiellen) Komprimieren der radialen Dicke des Elastomereinsatzes auftritt.
  • Es ist überraschenderweise festgestellt worden, dass für gleiche Elastomerringe und durch Ausbilden des eventuellen Anschlags an dem Metall des Flansches der ersten Hülse aus den metallischen Stiften der zweiten Hülse nach dem Quetschen der Elastomerringe um etwa 20 % bis 50 % ihrer radialen Dicke unter normalen Verwendungsbedingungen der Antriebsschraube die effektive Lebensdauer der stoßabsorbierenden Ringeinsätze aus Elastomer der Antriebsschraube wenigstens doppelt so lang oder länger als die effektive Lebensdauer ist, die normalerweise bei einer ähnlichen Antriebsschraube festgestellt wird, die wie im Stand der Technik konstruiert ist, ohne dass Metall-Metall-Anschläge verwirklicht sind, die eine vollständige (übermäßige) Kompression des Elastomereinsatzes im Fall von außergewöhnlich starken Stößen verhindern.
  • 1 ist eine teilweise im Querschnitt gezeigte Ansicht einer Antriebsschraube mit einstellbarer Steigung mit Blättern mit verstellbarem Anstellwinkel, der mit der verbesserten Stoßabsorptionsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung versehen ist.
  • 2 und 3 sind Ansichten der ersten bzw. der zweiten zylindrischen Hülse mit Flansch, die zusammen die Planetenträgernabe der Antriebsschraube verwirklichen.
  • In den Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, zeigt 1 vereinfacht und teilweise eine Anordnung von Teilen einer Antriebsschraube mit einstellbarer Steigung und Blättern mit verstellbarem Anstellwinkel, in dem die verbesserte Stoßabsorptionsvorrichtung dieser Erfindung verwirklicht ist.
  • Eine genaue Beschreibung aller funktionalen Komponenten einer Antriebsschraube dieses Typs, der allgemein bekannt ist, würde über den Gegenstand dieses Dokuments, der ausschließlich die Merkmale der neuen, verbesserten Stoßabsorptionsvorrichtung betrifft, hinausgehen.
  • Dennoch werden durch Betrachten von 1 bestimmte grundlegende Eigenschaften dieses Antriebsschraubentyps kurz in Erinnerung gerufen.
  • Die Antriebswelle 1 der Antriebsschraube dreht eine Planetenträgernabe 2, an der zwei oder mehr Planetenräder 3 in Eingriff sind, die an der Basis der entsprechenden Schäfte 4 der Blätter 5 vorhanden sind, die durch Löcher des äußeren Mantels 6 der Antriebsschraube gehalten werden.
  • Der äußere Mantel 6 ist im Allgemeinen aus zwei oder mehr Sektoren zusammengesetzt, die durch tangentiale Schrauben 7 miteinander verbunden sind, und dreht sich gemeinsam mit den Blättern.
  • Die Winkelgrenzen der Freiheit der relativen Bewegung der Planetenräder 3 der Blätter an der Planetenträgernabe 2, d. h. die Winkelgrenzen der Freiheit der Selbstorientierung der durch entsprechende Löcher des Mantels 6 drehbar gehaltenen Blätter unter der Wirkung des Wasserwiderstandes von einer neutralen oder mittleren Stellung, solange sich das Boot unter Segeln vorwärtsbewegt (die Antriebswelle 1 ist dann im Leerlauf) zu einem festgelegten Anschlag, der eine bestimmte Steigung der Antriebsschraube (der Schraube) in dieser Drehrichtung festlegt, werden durch einen radialen Zahn 8 gebildet, der in dem gezeigten Beispiel mit der Antriebswelle 1 über eine axiale Verlängerung 9 mechanisch verbunden ist, deren konisches Ritzelende 10 mit den Planetenrädern 3 der Blätter in Eingriff ist. Der kreisförmige Sektor oder radiale Zahn 8 wirkt mit Anschlagflächen eines kreisförmigen Sektorhohlraums zusammen, in den der Zahn 8, der mit dem Mantel 6 mechanisch verbunden ist, eingepasst ist und der in einem Endkörper 11 hiervon ausgebildet ist, wovon das Ende eventuell durch eine Spitze 12 der Antriebsschraube verschlossen ist.
  • Die Planetenträgernabe 2 ist aus zwei mit Flanschen versehenen zylindrischen Hülsen aufgebaut, die in den 2 bzw. 3 genauer gezeigt sind.
  • In der gezeigten Ausführungsform ist die erste zylindrische Hülse 13 direkt an dem Endabschnitt der Antriebswelle 1 der Antriebsschraube verkeilt, wobei an ihrem Flansch 14 sieben kreisförmige Hohlräume 15 vorhanden sind, wovon jeder einen ringförmigen Einsatz 16 aus Elastomer enthält. Die Hohlräume 15 sind um den Umfang C des Endflansches 14 der ersten zylindrischen Hülse 13 gleichmäßig verteilt, wie in der axialen Projektion besser zu sehen ist.
  • Die zweite zylindrische Hülse 17 besitzt an einem Ende eine konische Ritzelzahnung 2 und ist über den zylindrischen Abschnitt der ersten Hülse 13, um die sie sich drehen kann, gleitend geschoben.
  • Von der Stirnfläche des Endflansches 18 der zweiten Hülse 17 erstrecken sich sieben Stifte 19, die in der Weise angeordnet sind, dass sie sich jeweils durch die Mittellöcher der sieben Einsätze 16 aus Elastomer erstrecken, die in den entsprechenden kreisförmigen Hohlräumen 15 des Flansches 14 der an der Antriebswelle 1 verkeilten ersten zylindrischen Hülse 13 gehalten werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung verläuft durch den Boden jedes kreisförmigen Hohlraums 15 ein Loch 20 mit einem Durchmesser, der größer als der Durchmesser der Stifte 19 und als der Durchmesser des Mittellochs des kreisförmigen Einsatzes 16 aus Elastomer ist. Darüber hinaus haben die Stifte 19 eine Länge, derart, dass sie sich bei der Zusammenfügung der Teile durch die gesamte Dicke der ringförmigen Einsätze 16 aus Elastomer und durch das Loch 20, das durch den Boden des jeweiligen kreisförmigen Hohlraums 15 des Flansches 14 der ersten zylindrischen Hülse 13 verläuft, erstrecken.
  • Einzelheiten der Konstruktion der Komponenten der verbesserten Stoßabsorptionsvorrichtung dieser Erfindung können in den detaillierten 2 und 3 der ersten mit Flansch versehenen zylindrischen Hülse 13 bzw. der zweiten mit Flansch versehenen zylindrischen Hülse 17, die die Planetenträgernabe 2 der Antriebsschraube von 1 aufbauen, betrachtet werden.
  • Im Allgemeinen ist der Durchmesser der Löcher 20, die durch den Boden der kreisförmigen Hohlräume 15 verlaufen, die die ringförmigen Einsätze 16 aus Elastomer aufnehmen, um wenige Millimeter (gewöhnlich jeweils um den gleichen Betrag) größer als der Durchmesser der Stifte 19 und des Mittellochs der ringförmigen Einsätze 16 aus Elastomer.
  • Vorzugsweise liegt die Differenz zwischen dem Radius des Lochs 20 und der radialen Dicke des ringförmigen Einsatzes 16 aus Elastomer abhängig von den Eigenschaften des Elastomers prozentual ausgedrückt im Bereich von 20 % bis 50 %.
  • Am stärksten bevorzugt entspricht eine solche Differenz 20-30 % der Dicke in radialer Richtung des Elastomerrings.

Claims (3)

  1. Propeller mit einstellbarer Steigung mit Blättern mit verstellbarem Anstellwinkel und mit einer Stoßabsorptionsvorrichtung, wobei jedes Blatt ein Planetenrad besitzt, das mit einer Planetenträgernabe (2) in Eingriff ist, die durch eine Antriebswelle (1) gedreht wird und gebildet ist aus einer ersten zylindrischen Flanschhülse (13), die mit der Antriebswelle (1) verkeilt ist, wobei der Flansch (14) mehrere kreisförmige Hohlräume (15) besitzt, die um einen Umfang des Flansches (14) gleichmäßig verteilt sind, und jeder Hohlraum (15) einen normalen elastischen Elastomereinsatz (16) enthält, und aus einer zweiten zylindrischen Flanschhülse (17), die auf einem zylindrischen Abschnitt der ersten Hülse (13) gleitet und in dem Planetenträger endet, wobei der Endflansch hiervon mehrere Stifte (19) besitzt, die um einen Umfang des Flansches (14) gleichmäßig verteilt sind, wobei jeder Stift mit einem entsprechenden ringförmigen Elastomereinsatz (16) in Eingriff ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Boden jedes der kreisförmigen Hohlräume (15), die die ringförmigen Elastomereinsatz (16) des Flansches (14) der ersten zylindrischen Hülse (13) aufnehmen, ein Loch (20) verläuft, das zu der Achse des Mittellochs des ringförmigen Elastomereinsatzes (16) koaxial ist und einen Durchmesser besitzt, der größer als der Durchmesser des Mittellochs des ringförmigen Einsatzes (16) und des jeweiligen Eingriffstifts (19) ist, und dass die Stifte durch das koaxiale Loch (20) verlaufen, das im Boden der jeweiligen kreisförmigen Hohlräume (15) des Flansches der ersten zylindrischen Hülse (13) vorhanden ist.
  2. Propeller mit einstellbarer Steigung nach Anspruch 1, bei dem die Differenz zwischen dem Radius des koaxialen Lochs durch den Boden jedes der kreisförmigen Hohlräume (15) und der radialen Dicke des ringförmigen Einsatzes (16) aus Elastomer in einem prozentualen Bereich von 20 % bis 50 % der radialen Dicke des ringförmigen Elastomereinsatzes (16) liegt.
  3. Propeller mit einstellbarer Steigung nach Anspruch 2, bei dem die Differenz im Bereich von 20 % bis 30 % der radialen Dicke liegt.
DE60313500T 2003-12-30 2003-12-30 Stossdämpfer für verstellpropeller mit anstellwinkelverstellbaren flügeln, insbesondere für segler Expired - Lifetime DE60313500T2 (de)

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