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Die
Verwendung von Antriebsschrauben (bzw. Propellern) mit Blättern mit
verstellbarem Anstellwinkel in Segelschiffen, d. h. von Antriebsschrauben
mit Blättern,
die sich durch Drehen selbst ausrichten, um den Fahrtwiderstand
während
des Segelns zu verringern, ist weit verbreitet.
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Um
andererseits während
der Fahrt mit Motorkraft den Gesamtwirkungsgrad zu optimieren, sollte
die Antriebsschraube nicht nur an die Eigenschaften des Motors (Drehmoment-
und Wirkungsgradcharakteristiken in Abhängigkeit von der Drehzahl), sondern
auch an die hydrodynamischen Eigenschaften des Rumpfes und eventuell
sogar an häufige
Navigationsbedingungen angepasst sein.
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Eine
effektive Lösung
für diese
Forderungen wird durch die sogenannten Antriebsschrauben mit einstellbarer
Steigung geschaffen, d. h. durch Antriebsschrauben, bei denen es
möglich
ist, die Orientierung der Blatter zu modifizieren, um die Steigung der
Antriebsschraube an bestimmte Eigenschaften und/oder Verwendungsbedingungen
anzupassen.
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Es
gibt eine Kategorie von im Handel erhältlichen Antriebsschrauben,
die als Antriebsschrauben mit einstellbarer Steigung mit Blättern mit
verstellbarem Anstellwinkel bekannt sind, die beide Merkmale kombinieren
und insbesondere in Verbindung mit Hilfsmotoren in Segelbooten verwendet
werden.
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Im
Allgemeinen umfassen diese Antriebsschrauben eine Planetenträgernabe,
die mit der Antriebswelle, an der zwei oder mehr Planetenräder in Eingriff
sind, die an der Basis der Schäfte
der Antriebsschraubenblätter
vorhanden sind, verkeilt oder auf irgendeine andere Weise drehfest
verbunden ist.
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Jedes
Blatt, wovon der Schaft in einem Loch eines Außenmantels drehbar gehalten
wird, kann sich um die Achse des Basisplanetenrades frei drehen,
wenn das Planetenrad an der konischen Planetenträgernabe ausgehend von einer
Mittel- oder Neutralposition der Blätter, in der die beiden Hauptflächen der
Blatter zu der Antriebswelle im Wesentlichen parallel sind, unter
den darauf wirkenden Hydraulikkräften
durch zwei entgegengesetzte Grenzwinkel läuft. Die Grenzwinkel sind durch
geeignete Anschläge,
die die Steigung der Antriebsschraube in den beiden Drehrichtungen
bestimmen, voreingestellt.
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Der äußere Mantel,
der normalerweise aus Sektoren gebildet ist, die durch tangentiale
Schrauben miteinander verbunden sind, umgibt die Planetenträgernabe
und das Planetenrad der Blätter,
die in jeweiligen Löchern
durch die Wand des Mantels drehbar gehalten werden. Selbstverständlich kann sich
der Mantel um die Achse der Planetenträgernabe innerhalb der beiden
entgegensetzten Grenzwinkel der Orientierung der Blätter frei
drehen, wenn entweder auf ihn der Fahrwiderstand wirkt oder er längs der
Blätter,
die an der Planetenträgernabe
um ihre Achse in einen Planetenradeingriff sind, einen Widerstand
ausübt.
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Die
Anschläge
des Rotationsfreiheitsbogens der Mantel-Blatt-Baueinheit um die
Planetenträgernaben-Achse
sind durch die Zusammenwirkung von kreisförmigen Sektoren oder radialen
Zähnen, die
aneinander anstoßen
und mechanisch einerseits mit dem äußeren Mantel und andererseits
mit der Planetenträgernabe
verbunden sind, voreingestellt, um die Anschläge in beiden Richtungen der
relativen Drehung der beiden Teile festzulegen.
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Bei
diesen bekannten Antriebsschrauben kann die Steigung nur durch Zerlegen
der Antriebsschraube modifiziert werden, was das Heben des Boots
aus dem Wasser erfordert, wann immer die Steigung modifiziert werden
soll.
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In
dem Patent
IT 1.214.251 des
Anmelders wurde eine Antriebsschraube mit verstellbarem Anstellwinkel
offenbart, wovon die Steigung ohne Zerlegung der Antriebsschraube
eingestellt werden konnte.
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Hierzu
wird eine Hülse
verwendet, die mit dem Planetenträgernaben-Körper in unterschiedlichen Winkelpositionen
in Eingriff gelangen kann und durch eine Feder in Eingriff gehalten
werden kann.
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Der
Schaft der Hülse,
der durch ein axiales Loch des Spitzendes der Antriebsschraube verläuft, kann
entgegen der Gegenkraft, die durch die Feder ausgeübt wird,
nach außen
gezogen werden, um die Hülse
von der Planetenträgernabe zu
lösen,
woraufhin sie in einer anderen Winkelposition an der Planetenträgernabe
wieder in Eingriff gebracht werden kann, so dass die Steigung modifiziert
wird.
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In
den späteren
Patenten
IT 1.235.687 und
IT 1.235.831 des Anmelders
wurden weiter verbesserte Antriebsschrauben dieses Typs offenbart,
bei denen es möglich
gemacht wurde, die Steigung durch einfaches Ziehen eines Teils des äußeren Mantels
entgegen der durch eine Gegenkraft ausgeübten Kraft, um diesen Teil
des Mantels von dem festen Teil des Mantels um eine Strecke zu verlagern, die
ausreicht, um eine teleskopartig verzahnte Verbindung zwischen den
beiden Teilen des Mantels zu lösen
und ihn abzunehmen, woraufhin er um einen bestimmten Winkel gedreht
wird, um den verlagerbaren Teil wieder mit dem festen Teil des Mantels
in einer gewünschten
modifizierten Winkelposition in Eingriff zu bringen, einzustellen.
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Das
Dokument
US 6.158.960 offenbart
eine selbsteinstellende Antriebsschraube mit veränderlicher Steigung, die auf
einer Übertragung
mittels konischer Zähne
und einem Satz innerer elastischer Elemente basiert.
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Weitere
Vorteile der Antriebsschrauben, die in den letztgenannten obigen
Patenten offenbart sind, wurden durch eine verbesserte Montageweise der
Blätter,
die durch den Aufnahme- und Unterstützungsmantel drehbar sind,
und durch die Einführung elastischer
stoßabsorbierender
Elemente zwischen den Anschlagflächen
an den Endanschlägen,
um die Stöße zu dampfen,
wenn die Drehung der Antriebsschraube in der einen oder der anderen
Richtung beginnt, geschaffen.
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In
allen diesen Antriebsschrauben, die eine einstellbare interne Übertragungskinematik
des Drehmoments von der Antriebswelle an die Planetenträgernabe
und eventuell an die Mantel-Blatt-Baueinheit der Antriebsschraube
besitzen, ist es von höchster
Wichtigkeit, die Stöße zu dampfen,
die durch den Aufprall zwischen den Oberflächen der Endanschläge, die
den Rotationsfreiheitsbogen der über
Planetenräder
angebrachten Blätter
definieren, verursacht werden, um das hörbare Stoßgeräusch zu verhindern oder zu
verringern, wenn die Drehung der Antriebsschraube gestartet wird,
und dies insbesondere dann, wenn wiederholt ein Manövrieren
zum Andocken oder aus anderen Gründen erfolgt,
weil dann die Drehrichtung oftmals umgekehrt wird (Vorwärtsschub/Rückwärtsschub),
sowie um den Verschleiß und
die Verformung der metallischen Anschlagoberflächen der zusammenwirkenden
Teile der inneren Drehmomentübertragungskinematik
der Antriebsschraube zu verringern.
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Selbst
zufällige
Stöße, die
durch ein Blatt erzeugt werden können,
das auf ein schwimmendes Objekt trifft, wenn das Boot mit Motorkraft
fährt,
können
einen heftigen Aufprall auf die Anschlagoberflächen hervorrufen, das Stoßgeräusch vervielfachen und
sogar eine Auszackung in der Kante des Blatts hervorrufen, die mit
dem Aufprall einhergeht und zu einem Verschleiß und einer Verformung der
inneren Anschlagoberflächen
beiträgt.
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Mit
dem Ziel des Verbesserns einer Dämpfungswirkung
dieser Stöße, denen
wichtige Teile der Antriebsschraube unterliegen, sind neben der
Verwendung spezieller Einsätze
zwischen den Anschlagoberflächen
der Anschläge,
die die Winkelgrenzen der Freiheit der gegenseitigen Drehung der Mantel-Blatt-Baueinheit und der
Planetenträgernaben-Baueinheit
definieren, zusätzliche
elastische Elemente aus Elastomer eingeführt worden, um zwischen ihnen
einen Teil der Beanspruchung aufzuteilen, um die Beanspruchung auf
eine verhältnismäßig große Anzahl
elastomerer Elemente zu verteilen und somit die Geschwindigkeit,
mit der sich ihre Fähigkeit mit
der Zeit verschlechtert, diese Stoßbeanspruchungen elastisch
zu absorbieren, zu verringern und die effektive Lebensdauer dieser
elastischen Stoßabsorptionselemente
zu erhöhen.
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In Übereinstimmung
mit einer bekannten Praxis wird eine typische Stoßabsorptionsvorrichtung für diesen
Antriebsschraubentyp gewöhnlich
durch zweckmäßiges Ausführen der
Planetenträgernabe
in zwei Teilen verwirklicht.
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Eine
erste zylindrische Flanschhülse
ist direkt an der Antriebswelle der Antriebsschraube verkeilt, wobei
der Flansch der zylindrischen Hülse
mit mehreren kreisförmigen
Hohlräumen
versehen ist, die gleichmäßig um einen
Umfang des Flansches verteilt sind. In jeden dieser kreisförmigen Hohlräume ist
ein ringförmiger
Elastomereinsatz eingesetzt.
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Der
zweite Teil der Planetenträgernabe
ist durch eine zylindrische Hülse
gebildet, die mit einem Endflansch versehen ist, der über dem
zylindrischen Teil der ersten Hülse
geschlitzt ist.
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Diese
zweite zylindrische Hülse
besitzt an einem Ende eine konische Ritzelzahnung, wobei um einen
Umfang seines Endflansches mehrere Stifte gleichmäßig verteilt
sind, die sich von seiner Stirnfläche erstrecken.
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Bei
der Montage der Antriebsschraube wird die zweite zylindrische Hülse über die
erste zylindrische Hülse,
die bereits an der Antriebswelle verkeilt ist, gleitend geschoben,
wobei jeder ringförmige Elastomereinsatz,
der in einem entsprechenden kreisförmigen Hohlraum des Flansches
der ersten zylindrischen Hülse
eingesetzt ist, in seiner Mittelbohrung das Ende eines der Stifte
aufnimmt, die sich von dem Endflansch der zweiten zylindrischen
Hülse erstrecken.
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Auf
diese Weise werden der zufällige
Stoß, der
an den rotierenden Blättern
der Antriebsschraube auftreten kann, sowie der Aufprall zwischen
den aneinander anschlagenden Anschlagoberflächen der internen Kinematik
der Antriebsschraube, der beim Beginn der Drehung in einer Richtung
auftritt, auch durch die zahlreichen ringförmigen Einsätze aus Elastomer, die durch
die entsprechenden Stifte in ähnlicher
Weise komprimiert (eingezwängt)
sind, wie dies bei den elastischen Einsätzen zwischen den metallischen
Anschlagoberflächen
des die Steigung einstellenden Freiheitsbogens der gegenseitigen
Drehung zwischen der Planetenträgernaben-Baueinheit und
der Baueinheit aus dem äußeren Mantel
und dem durch Planetenräder
montierten Blatt der Fall ist, teilweise absorbiert.
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Auf
diese Weise werden Beanspruchungen durch zahlreiche elastische Elastomereinsätze absorbiert,
wodurch die Geschwindigkeit des Verschleißes und/oder der Verschlechterung
der elastischen Eigenschaften des Elastomers proportional begrenzt wird.
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Selbst
wenn die zeitliche Verschlechterung des Stoßabsorptionsvermögens dieser
elastischen Elastomereinsätze
verzögert
wird, kann sie selbstverständlich
nicht beseitigt werden, weshalb diese Elemente periodisch ersetzt
werden müssen,
was normalerweise während
der Wartung und während Faulungsverhinderungsbehandlungen
des Rumpfes geschieht.
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Oftmals
bewirkt eine ausgedehnte Verwendung des Bootes weit über die
Zeiten geplanter Wartungsvorgänge
hinaus aus vielerlei Gründen
einen geräuschintensiven
Betrieb der Antriebsschraube unter Bedingungen einer extremen Verschlechterung der
elastischen Elastomereinsätze,
bevor ein Ersetzen dieser Einsätze
erfolgen kann. Dies hat oftmals eine schwere Verformung der metallischen
Anschlagoberflächen
zur Folge, die eventuell teuere Reparaturen und/oder einen Austausch
verschlissener Teile erfordern können.
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Es
besteht daher ein Bedarf oder eine Gelegenheit, die Lebensdauer
dieser stoßabsorbierenden elastischen
Elastomereinsätze
zu erhöhen
und zu verhindem, dass eine übermäßige Verschlechterung und/oder
zufällige
Stöße mit außergewöhnlicher
Gewalt eine im Wesentlichen vollständige Zerstörung dieser Einsätze bewirken
und einen nicht tolerierbaren lautstarken Betrieb der Antriebsschraube
und eine Verformung funktional wichtiger metallischer Anschlagoberflächen hervorrufen.
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Für diesen
Bedarf ist nun eine äußerst effektive
Lösung
mit äußerst einfacher
Implementierung gefunden worden.
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Es
ist festgestellt worden, dass durch Verhindern von Situationen,
in denen bei Auftreten von außergewöhnlich gewaltsamen
Stößen, wobei
die außergewöhnlich große Stoßbeanspruchung
durch die elastischen Einsätze
vollständig
aufgenommen wird, die Lebensdauer der Letzteren bis zu mehr als
dem Doppelten ungewöhnlich
weit erhöht
werden kann. Dies ist durch die Tatsache bedingt, dass eine vorzeitige
Verschlechterung und eventuelle Zerstörung eines elastischen Elastomereinsatzes
nahezu ausschließlich
durch außergewöhnliche
Kompressionsbeanspruchungen bedingt ist, d. h. durch Stöße mit außerordentlich
hoher Kraft, die im Allgemeinen verhältnismäßig selten oder gelegentlich
sein sollten.
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Dies
wird erzielt durch Verwirklichen mehrerer Anschläge zwischen Metallflächen, die
nur im Fall von Stößen mit
hoher Kraft erreicht werden können und
denen in jedem Fall eine bestimmte elastische Verformung von stoßab sorbierenden
elastischen Elastomereinsätzen
folgt, was im Vergleich zu einer vollständigen Kompression des Elastomers
(die jenseits der superelastischen Grenze des Materials hegt) lediglich
partiell bleibt.
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Die
Häufigkeit
und Zufälligkeit
im Laufe der Zeit auf Grund eines nicht übereinstimmenden elastischen
Verhaltens der mehreren Elastomereinsätze der Metall-Metall-Anschläge bestimmen
in der Praxis eine gewisse Zufälligkeit
hinsichtlich der Stärke
der verschiedenen Aufprallereignisse der Metallanschlagoberflächen, was
die Gesamtwirkung der neuen stoßabsorbierenden
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung weiter verbessert.
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Im
Wesentlichen ist die stoßabsorbierende Vorrichtung
dieser Erfindung dadurch verwirklicht, dass im Boden jedes kreisförmigen Hohlraums,
der einen entsprechenden ringförmigen
Elastomereinsatz des Flansches der ersten zylindrischen Hülse aufnimmt,
die direkt mit der Antriebswelle der Antriebsschraube verkeilt oder
jedenfalls mit der Antriebswelle drehfest verbunden ist, ein Loch
ausgebildet ist, das zu dem Mittelloch des ringförmigen Elastomereinsatzes und
des in relativem Eingriff befindlichen Stifts koaxial ist und einen
größeren Durchmesser
als dieses Mittelloch hat, und dass die Stifte, die sich von der
Stirnfläche
des Endflansches der zweiten kreisförmigen Hülse erstrecken, in der Weise
verlängert
sind, dass sich jeder Stift durch das koaxial gebildete Loch durch
den Boden des entsprechenden kreisförmigen Hohlraums des Flansches
der ersten Hülse
erstreckt.
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Auf
diese Weise gelangen die Stifte, obwohl sie funktional mit den entsprechenden
Elastomerringen in Eingriff sind, bei Auftreten einer radialen Quetschkraft
auf den ringförmigen
Elastomereinsatz jenseits einer bestimmten Grenze mit der Wand des zylindrischen
Lochs in Kontakt, das zweckmäßig durch
den Boden des Hohlraums ausgebildet ist, der den ringförmigen Elastomereinsatz
des Flansches der ersten rohrförmigen
Hülse aufnimmt,
wodurch die restliche Stoßkraft
(infolge des Stoßes)
auf den Metallkörper
der ersten rohrförmigen
Hülse ausgeübt wird.
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Selbstverständlich hat
ein eventueller Aufprall der Stifte an der Metallwand der Löcher, die durch
den Boden der jeweiligen Hohlräume
ausgebildet sind, die die ringförmigen
Elastomereinsätze
aufnehmen, eine vergleichsweise geringere Kraft, da eine partielle
Abführung
dieser Kraft erfolgt, die bei einem (partiellen) Komprimieren der
radialen Dicke des Elastomereinsatzes auftritt.
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Es
ist überraschenderweise
festgestellt worden, dass für
gleiche Elastomerringe und durch Ausbilden des eventuellen Anschlags
an dem Metall des Flansches der ersten Hülse aus den metallischen Stiften
der zweiten Hülse
nach dem Quetschen der Elastomerringe um etwa 20 % bis 50 % ihrer
radialen Dicke unter normalen Verwendungsbedingungen der Antriebsschraube
die effektive Lebensdauer der stoßabsorbierenden Ringeinsätze aus
Elastomer der Antriebsschraube wenigstens doppelt so lang oder länger als
die effektive Lebensdauer ist, die normalerweise bei einer ähnlichen
Antriebsschraube festgestellt wird, die wie im Stand der Technik
konstruiert ist, ohne dass Metall-Metall-Anschläge verwirklicht sind, die eine
vollständige
(übermäßige) Kompression
des Elastomereinsatzes im Fall von außergewöhnlich starken Stößen verhindern.
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1 ist
eine teilweise im Querschnitt gezeigte Ansicht einer Antriebsschraube
mit einstellbarer Steigung mit Blättern mit verstellbarem Anstellwinkel,
der mit der verbesserten Stoßabsorptionsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung versehen ist.
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2 und 3 sind
Ansichten der ersten bzw. der zweiten zylindrischen Hülse mit
Flansch, die zusammen die Planetenträgernabe der Antriebsschraube
verwirklichen.
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In
den Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet sind, zeigt 1 vereinfacht und teilweise
eine Anordnung von Teilen einer Antriebsschraube mit einstellbarer Steigung
und Blättern
mit verstellbarem Anstellwinkel, in dem die verbesserte Stoßabsorptionsvorrichtung
dieser Erfindung verwirklicht ist.
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Eine
genaue Beschreibung aller funktionalen Komponenten einer Antriebsschraube
dieses Typs, der allgemein bekannt ist, würde über den Gegenstand dieses Dokuments,
der ausschließlich
die Merkmale der neuen, verbesserten Stoßabsorptionsvorrichtung betrifft,
hinausgehen.
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Dennoch
werden durch Betrachten von 1 bestimmte
grundlegende Eigenschaften dieses Antriebsschraubentyps kurz in
Erinnerung gerufen.
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Die
Antriebswelle 1 der Antriebsschraube dreht eine Planetenträgernabe 2,
an der zwei oder mehr Planetenräder 3 in
Eingriff sind, die an der Basis der entsprechenden Schäfte 4 der
Blätter 5 vorhanden
sind, die durch Löcher
des äußeren Mantels 6 der
Antriebsschraube gehalten werden.
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Der äußere Mantel 6 ist
im Allgemeinen aus zwei oder mehr Sektoren zusammengesetzt, die durch
tangentiale Schrauben 7 miteinander verbunden sind, und
dreht sich gemeinsam mit den Blättern.
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Die
Winkelgrenzen der Freiheit der relativen Bewegung der Planetenräder 3 der
Blätter
an der Planetenträgernabe 2,
d. h. die Winkelgrenzen der Freiheit der Selbstorientierung der
durch entsprechende Löcher
des Mantels 6 drehbar gehaltenen Blätter unter der Wirkung des
Wasserwiderstandes von einer neutralen oder mittleren Stellung,
solange sich das Boot unter Segeln vorwärtsbewegt (die Antriebswelle 1 ist
dann im Leerlauf) zu einem festgelegten Anschlag, der eine bestimmte
Steigung der Antriebsschraube (der Schraube) in dieser Drehrichtung
festlegt, werden durch einen radialen Zahn 8 gebildet,
der in dem gezeigten Beispiel mit der Antriebswelle 1 über eine
axiale Verlängerung 9 mechanisch verbunden
ist, deren konisches Ritzelende 10 mit den Planetenrädern 3 der
Blätter
in Eingriff ist. Der kreisförmige
Sektor oder radiale Zahn 8 wirkt mit Anschlagflächen eines
kreisförmigen
Sektorhohlraums zusammen, in den der Zahn 8, der mit dem
Mantel 6 mechanisch verbunden ist, eingepasst ist und der
in einem Endkörper 11 hiervon
ausgebildet ist, wovon das Ende eventuell durch eine Spitze 12 der
Antriebsschraube verschlossen ist.
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Die
Planetenträgernabe 2 ist
aus zwei mit Flanschen versehenen zylindrischen Hülsen aufgebaut,
die in den 2 bzw. 3 genauer
gezeigt sind.
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In
der gezeigten Ausführungsform
ist die erste zylindrische Hülse 13 direkt
an dem Endabschnitt der Antriebswelle 1 der Antriebsschraube
verkeilt, wobei an ihrem Flansch 14 sieben kreisförmige Hohlräume 15 vorhanden
sind, wovon jeder einen ringförmigen
Einsatz 16 aus Elastomer enthält. Die Hohlräume 15 sind
um den Umfang C des Endflansches 14 der ersten zylindrischen
Hülse 13 gleichmäßig verteilt,
wie in der axialen Projektion besser zu sehen ist.
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Die
zweite zylindrische Hülse 17 besitzt
an einem Ende eine konische Ritzelzahnung 2 und ist über den
zylindrischen Abschnitt der ersten Hülse 13, um die sie
sich drehen kann, gleitend geschoben.
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Von
der Stirnfläche
des Endflansches 18 der zweiten Hülse 17 erstrecken
sich sieben Stifte 19, die in der Weise angeordnet sind,
dass sie sich jeweils durch die Mittellöcher der sieben Einsätze 16 aus Elastomer
erstrecken, die in den entsprechenden kreisförmigen Hohlräumen 15 des
Flansches 14 der an der Antriebswelle 1 verkeilten
ersten zylindrischen Hülse 13 gehalten
werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung verläuft durch
den Boden jedes kreisförmigen
Hohlraums 15 ein Loch 20 mit einem Durchmesser,
der größer als der
Durchmesser der Stifte 19 und als der Durchmesser des Mittellochs
des kreisförmigen
Einsatzes 16 aus Elastomer ist. Darüber hinaus haben die Stifte 19 eine
Länge,
derart, dass sie sich bei der Zusammenfügung der Teile durch die gesamte
Dicke der ringförmigen
Einsätze 16 aus
Elastomer und durch das Loch 20, das durch den Boden des
jeweiligen kreisförmigen
Hohlraums 15 des Flansches 14 der ersten zylindrischen
Hülse 13 verläuft, erstrecken.
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Einzelheiten
der Konstruktion der Komponenten der verbesserten Stoßabsorptionsvorrichtung dieser
Erfindung können
in den detaillierten 2 und 3 der ersten
mit Flansch versehenen zylindrischen Hülse 13 bzw. der zweiten
mit Flansch versehenen zylindrischen Hülse 17, die die Planetenträgernabe 2 der
Antriebsschraube von 1 aufbauen, betrachtet werden.
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Im
Allgemeinen ist der Durchmesser der Löcher 20, die durch
den Boden der kreisförmigen
Hohlräume 15 verlaufen,
die die ringförmigen
Einsätze 16 aus
Elastomer aufnehmen, um wenige Millimeter (gewöhnlich jeweils um den gleichen
Betrag) größer als
der Durchmesser der Stifte 19 und des Mittellochs der ringförmigen Einsätze 16 aus
Elastomer.
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Vorzugsweise
liegt die Differenz zwischen dem Radius des Lochs 20 und
der radialen Dicke des ringförmigen
Einsatzes 16 aus Elastomer abhängig von den Eigenschaften
des Elastomers prozentual ausgedrückt im Bereich von 20 % bis
50 %.
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Am
stärksten
bevorzugt entspricht eine solche Differenz 20-30 % der Dicke in
radialer Richtung des Elastomerrings.