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DE69002413T2 - Seeschiffsantrieb. - Google Patents

Seeschiffsantrieb.

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Publication number
DE69002413T2
DE69002413T2 DE90901906T DE69002413T DE69002413T2 DE 69002413 T2 DE69002413 T2 DE 69002413T2 DE 90901906 T DE90901906 T DE 90901906T DE 69002413 T DE69002413 T DE 69002413T DE 69002413 T2 DE69002413 T2 DE 69002413T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propeller
blades
turbine blades
turbine
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE90901906T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69002413D1 (de
Inventor
Norihiko Goto
Michihiro Kobayashi
Taiji Nishimoto
Kanji Okochi
Isao - Sasada
Norihiro Shiraishi
Hatsuyuki Uemori
Shozaburo Yamazaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kobe Steel Ltd
Original Assignee
Kobe Steel Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kobe Steel Ltd filed Critical Kobe Steel Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69002413D1 publication Critical patent/DE69002413D1/de
Publication of DE69002413T2 publication Critical patent/DE69002413T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H5/00Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water
    • B63H5/07Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers
    • B63H5/08Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers of more than one propeller
    • B63H5/10Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers of more than one propeller of coaxial type, e.g. of counter-rotative type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/12Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially in propulsive direction
    • B63H1/14Propellers
    • B63H1/28Other means for improving propeller efficiency
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H5/00Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water
    • B63H5/07Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers
    • B63H5/08Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers of more than one propeller
    • B63H5/10Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers of more than one propeller of coaxial type, e.g. of counter-rotative type
    • B63H2005/103Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers of more than one propeller of coaxial type, e.g. of counter-rotative type of co-rotative type, i.e. rotating in the same direction, e.g. twin propellers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Antreiben von Schiffen.
  • Technischer Hintergrund
  • Schiffsantriebsvorrichtungen schließen eine Tandem-Propellereinrichtung, die wenigstens zwei auf einer Propellerwelle montierte sowie in Längsrichtung der Welle beabstandete Propeller umfaßt (ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung SHO 57-205297), eine Tandem-Propellereinrichtung mit vorderen sowie hinteren Propellern, die von unterschiedlichem Durchmesser sind (ungeprüfte Japanische Gebrauchsmusterveröffentlichungen SHO 56-30195 und SHO 57-139500), eine befloßte Propellernabenkappe (ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung SHO 63-154494) usw. ein.
  • Bei den oben erwähnten Tandem-Propellereinrichtungen verläuft die vom vorderen Propeller hervorgerufene Geschwindigkeit in einer solchen Richtung, daß das vom Propeller rückwärts strömende Wasser beschleunigt und daß auch das Wasser in derselben Richtung wie die Drehung des Propellers bewegt wird, wodurch folglich eine niedrigere Leistungsfähigkeit für den rückwärtigen Propeller verursacht wird, der in der rückwärts gerichteten, vom vorderen Propeller erzeugten Strömung arbeitet. Es ist deshalb schwierig gewesen, die Propellerleistung der Tandem-Propellereinrichtung zu verbessern.
  • Die Tandem-Propellereinrichtung wird allgemein unter Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 11 und Fig. 30 sowie 31 beschrieben.
  • Die Fig. 9 ist eine schematische Darstellung, die einen Propellerflügel bei dessen Betrachtung von der Ruderseite aus zeigt. In Fig. 9 ist R der Radius des Propellers und r eine willkürliche radiale Position.
  • Die Fig. 10 zeigt den Propellerflügel im Schnitt längs eines Zylinders mit dem Radius r und in eine Ebene abgewickelt. Der Propellerflügel hat eine Steigung wie Schrauben und einen Steigungswinkel θ mit Bezug zur Drehrichtung. (Die Steigungsfläche wird durch die sog. Bug-Heck-Linie durch die vorlaufende Kante des Flügels und dessen nachlaufende Kante bestimmt.) Ferner hat der Flügel eine Wölbung in Vorwärtsrichtung des Propellers bei Betrachtung im Querschnitt der Fig. 11.
  • Wenn der Propeller zum Vortreiben dreht, folgt das Wasser in der Richtung von βi mit Bezug zur Drehrichtung. (Der Ausdruck "durch den Propeller induzierte Geschwindigkeit" in Fig. 10 bezieht sich auf die Strömung der durch die Drehung und den Vorschub des Propellers induzierten Wasserströmung. Das Wasser wird in den Propeller gezogen und bewegt sich in der Drehrichtung des Propellers.) Je größer der Unterschied zwischen θ und βi ist, d.h. der Anstellwinkel θ - βi, und je größer die Wölbung des Flügels ist, desto größer ist der Auftrieb L, der am Flügel wirkt.
  • Der Auftrieb L wirkt rechtwinklig zur Einströmrichtung des Wassers, und dessen Komponente in der Vortriebsrichtung ist ein Schub T, während dessen Komponente in der Drehrichtung eine Drehwiderstandskraft F ist.
  • T = L cos βi } Ausdruck (1)
  • F = L sin βi } Ausdruck (1)
  • Die Steigung und die Wölbung werden so bestimmt, daß das von der Maschine gelieferte Drehmoment mit dem Drehwiderstandsmoment Q = F x r im Gleichgewicht ist. Je größer das Verhältnis des Schubes zur Drehwiderstandskraft ist, T/F, desto höher ist die Propellerleistung ηo.
  • ηo α T/F = cot βi Ausdruck (2)
  • Im folgenden wird der Tandempropeller erörtert. Im Fall des Tandempropellers ist der vordere Propeller vor dem hinteren Propeller angeordnet und deshalb der vom hinteren Propeller hervorgerufenen Geschwindigkeit ausgesetzt, so daß βi geringfügig größer ist, d.h. βi', wie in Fig. 30 gezeigzt ist. Als Ergebnis wird, wie aus dem Ausdruck (2) deutlich wird, ηo kleiner, was eine niedrigere Propellerleistung zur Folge hat.
  • In gleichartiger Weise ist der in der rückwärts gerichteten Strömung vom vorderen Propeller angeordnete hintere Propeller der vom vorderen Propeller induzierten Geschwindigkeit (die propellerinduzierte Geschwindigkeit steigt aufgrund der Beschleunigung an, da das Wasser rückwärts strömt) und ferner der vom hinteren Propeller selbst induzierten Geschwindigkeit ausgesetzt, was zum Ergebnis hat, daß βi größer wird, d.h. βi", wie in Fig. 31 gezeigt ist. Das von der Maschine abgegebene Drehmoment kann durch die Kombination des vorderen und hinteren Propellers aufgenommen werden, solange wie der Durchmesser, die Steigung usw. des vorderen sowie hinteren Propellers variabel sind. Obwohl irgendein Schluß bezüglich der Verbesserung der Leistung nicht lediglich von der obigen Erläuerung erhalten werden kann, ist es demzufolge augenscheinlich, daß die induzierten Geschwindigkeiten des vorderen sowie hinteren Propellers einander nachteilig beeinflussen, was es schwierig macht, eine gesteigerte Propellereleistung zu erhalten.
  • Im folgenden wird die Beziehung der Propellerleistung und der propellerinduzierten Geschwindigkeit, insbesondere der propellerinduzierten Geschwindigkeit in einer Schiffsheck-Nachlaufströmung, unter Bezugnahme auf Berechnungsbeispiele, die auf der Propeller-Auftriebsflächentheorie sowie der Propellertheorie einer unendlichen Anzahl von Flügeln basieren, erörtert. Die propellerinduzierte Geschwindigkeit ändert sich mit der Position mit Bezug auf die radiale Richtung oder Vor-/Rückwärtsrichtung des Propellers. Als ein Beispiel geben die ausgezogenen Kurven in den Fig. 20 und 21 die Werte an, die gemäß der Propeller- Auftriebsflächentheorie und der Propellertheorie einer unendlichen Anzahl von Flügeln für einen Propeller erhalten werden, der für Schiffe mittlerer Geschwindigkeiten ausgelegt ist, wenn der Propeller in einer gleichförmigen Strömung in Drehung ist. Die Fig. 20 zeigt eine Verteilung von propellerinduzierten Geschwindigkeiten an der Position des Propellers längs dessen radialer Richtung. Die Fig. 21 zeigt eine Verteilung von propellerinduzierten Geschwindigkeiten in der Vor-/Rückwärtsrichtung bei r/R = 0,3. In diesen Diagrammen ist Wx die Geschwindigkeit der propellerinduzierten Strömung, die in den Propeller gezogen und rückwärts aus diesem ausgepreßt wird, und Wθ ist die Geschwindigkeit einer propellerinduzierten Strömung, die in derselben Richtung wie die Propellerdrehung erzeugt wird. Es ist zu sehen, daß sowohl Wx als auch Wθ stark an der Position des Propellers ansteigen.
  • In Wirklichkeit arbeitet der Propeller in einer komplexen Heckströmung von Wasser, und deshalb ändert sich die propellerinduzierte Geschwindigkeit. Die Strömung an der Position des Propellers im Heck wird berücksichtigt. Da das Wasser eine Viskosität hat, wird das Wasser nahe der Fläche des Schiffsrumpfes durch das Schiff geschleppt, so daß die Strömung an der Position des Propellers eine Geschwindigkeit Vs(1 - W)hat, die geringfügig kleiner als die Geschwindigkeit Vs des Schiffs ist Vs W ist die Geschwindigkeit des durch das Schiff mit gezogenen Wassers. Diese Strömung wird als ein "Nachstrom" bezeichnet, und W wird als "Nachstromkoeffizient" bezeichnet. Der Nachstrom hat eine ungleiche Verteilung in der Scheibe des Propellers. (Diese Verteilung wird als "Nachstromverteilung" bezeichnet.) Die Fig. 22 zeigt die Nachstromverteilung von Schiffen einer mittleren Geschwindigkeit. Im allgemeinen ist bei gewöhnlichen Handelsschiffen der Nachstrom groß und hat die Strömung in den Propeller eine niedrige Geschwindigkeit im zentralen Teil, jedoch vermindert sich der Nachstrom zu den äußeren Enden der Flügel hin mit einem Anstiegder Geschwindigkeit der Strömung in den Propeller, wie in Fig. 22 gezeigt ist. In Fig. 20 und 21 geben die gestrichelten Kurven berechnete propellerinduzierte Geschwindigkeiten an, wenn der Propeller im Nachstrom in Drehung ist. Es ist zu sehen, daß über dem r/R-Bereich von 0,2 bis 0,6, in welchem der Nachstrom groß ist, die propellerinduzierte Geschwindigkeit im Nachstrom viel höher als in der gleichförmigen Strömung ist.
  • Die propellerinduzierte Geschwindigkeit resultiert in einem niedrigeren Propellerschub und einem erhöhten Drehwiderstandsmoment, d.h. einer niedrigeren Propellerleistung. Die Fig. 23 und 24 zeigen die radialen Verteilungen von Verminderungen im Schub bzw. von Anstiegen im Drehwiderstandsmoment in Übereinstimmung mit den propellerinduzierten Geschwindigkeiten von Fig. 20 (und zwar berechnet auf der Basis der Propeller-Auftriebsflächentheorie). Die ausgezogene Linie gibt das Ergebnis in der gleichförmigen Strömung und die gestrichelte Linie gibt das Ergebnis im Nachstrom wieder. Die Abnahme im Schub aufgrund der propellerinduzierten Geschwindigkeit berägt 4 % des Propellerschubes in der gleichförmigen Strömung, sie ist jedoch so groß wie 10 % des Schubes im Nachstrom. Der Anstieg im Drehwiderstandsmoment aufgrund der induzierten Geschwindigkeit beträgt 21 % vom Ganzen in der gleichförmigen Strömung, er ist jedoch so groß wie 28 % im Nachstrom. Die Fig. 23 und 24 zeigen, daß die Abnahme und der Anstieg konzentrisch im r/R-Bereich von 0,2 bis 0,6, in welchem der Nachstrom groß ist, auftreten.
  • Die in der ungeprüften Japanischen Patentveröffentlichung SHO 63-154494 beschriebene befloßte Propellernabenkappe (die im folgenden kurz als "PBCF" bezeichnet wird) umfaßt eine Propellernabenkappe, die Flossen hat. Die Flossen wirken als Platten, um die Wasserströmung im hinteren Teil der Propellernabenkappe zu einer solchen Richtung hin zu lenken, um Nabenwirbeln entgegenzuwirken, um Nabenwirbel zur Verminderung des an den Propellerflügeln erzeugten Soges zu zerstreuen. Jedoch ist die Propellerleistung von der propellerinduzierten Geschwindigkeit abhängig, insbesondere von der im ungleichen Hecknachstrom, wie bereits festgestellt wurde. Demzufolge kann der von der PBCF erwartete Effekt nicht vollständig erlangt werden, falls das mit der induzierten Geschwindigkeit verbundene Problem nicht gelöst wird.
  • Ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung, welche verwirlicht worden ist, um die vorgenannten Probleme des Standes der Technik zu lösen, ist, Turbinenschaufeln hinter den Propellerflügeln vorzusehen, um eine verbesserte Propellerleistung und ein vermindertes Drehmoment zu realisieren.
  • Der Propeller unterscheidet sich grundsätzlich von der Turbine darin, daß der erstgenannte eine Vorrichtung ist, um einer Flüssigkeit eine Energie zu vermitteln, um aus der resultierenden Reaktion eine Vortriebskraft zu erlangen, während die letztgenannte eine Vorrichtung ist, um ein Drehmoment aus der Energie, die eine Flüssigkeit besitzt, zu erhalten. Die von den beiden Vorrichtungen hervorgerufenen Geschwindigkeiten verlaufen in exakt entgegengesetzten Richtungen zueinander. Wir haben das obige erste Ziel erreicht, indem auf diesen grundsätzlichen Unterschied Aufmerksamkeit gerichtet wurde.
  • Ein zweites Ziel dieser Erfindung ist, eine Schiffsantriebvorrichtung zu schaffen, die hinter den Propellerflügeln angeordnete Turbinenschaufeln umfaßt, wobei die Turbinenschaufeln getrennt von einer Propellernabe sowie einer Propellerkappe angebracht und lösbar an der Propellernabe oder zwischen der Nabe sowie der Propellerkappe vorgesehen sind und wobei die Antriebvorrichtung deshalb derart eingerichtet ist, daß eine vorhandene Kappe unter diesen Umständen für einen existierenden Propeller verwendbar ist.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Um das erste Ziel zu erreichen, sieht die vorliegende Erfindung die folgenden technischen Maßnahmen vor.
  • Mehr im besonderen schafft die vorliegende Erfindung eine Schiffsantriebvorrichtung, bei der Propellerblätter 2 und Turbinenschaufeln 3 an einer Propellerwelle 1 montiert sind, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Propellerblätter 2 an einer vorwärtigen Position bei an einer rückwärtigen Position angeordneten Turbinenblättern angebracht sind, der axiale Abstand l zwischen den beiden Blättern 2, 3 wenigstens 6 % beträgt, die Anzahl der Turbinenschaufeln 3, die mit einer ganzen Zahl multiplizierte Anzahl der Propellerblätter ist, und der Durchmesser der Turbinenblätter 3 33 bis 60 % des Durchmessers der Propellerflügel 2 beträgt.
  • Der axiale Abstand l ist ein Wert (%), der durch Dividieren des Abstandes zwischen den Mittellinien der jeweiligen Blätter 2, 3 mit dem Durchmesser des Propellers erhalten wird.
  • Ferner erfüllen gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung der Anstellwinkel θp der Propellerflügel 2 und der Anstellwinkel θT der Turbinenschaufeln 3 die Beziehung θT ≤ θp + 20º an einer Position 0,3 ≤ r/R ≤ 0,6, wodurch das erste Ziel erreicht wird.
  • Um das zweite Ziel zu erreichen, sieht diese Erfindung gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die folgenden technischen Maßnahmen vor.
  • Vor allem ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß jede hinter den Propellerflügeln 2 angeordnete Turbinenschaufel 3 einen Flansch 13A an ihrem Basisteil hat, wobei der Flansch 13A lösbar am Außenumfang einer Propellernabe 2A mit Schrauben befestigt ist. Alternativ ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärts von den Propellerflügeln 2 angeordneten Turbinenschaufeln 3 einen Ring 3A an ihren Basisteilen haben, wobei der Ring 3A lösbar ortsfest zwischen eine Propellernabe 2A und eine Propellerkappe 4 hinter der Nabe 2A eingesetzt ist. Die Vorrichtung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenschaufeln 3 einstückig mit dem Ring 3A ausgebildet sind. Alternativ ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenschaufeln 3 lösbar am Ring 3A durch Schraubverbindungsmitteln befestigt sind. Ferner ist alternativ die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß jede der Turbinenschaufeln 3 lösbar in eine Schwalbenschwanznut 3B eingesetzt ist, welche im Außenumfang des Ringes 3A in dessen axialer Richtung ausgebildet ist.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Frontansicht, die eine Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht von dieser;
  • Fig. 3 ist ein Diagramm der Strömung in die Flügelsektion des vorderen Propellers der Ausführungsform;
  • Fig. 4 ist ein Diagramm der Strömung in die Turbinenschaufelsektion der Ausführungsform;
  • Fig. 5 ist ein Diagramm, das die Position des Propellerflügels und der Turbinenschaufel relativ zueinander mit Bezug auf die Vor-/Rückwärtsrichtung zeigt;
  • Fig. 6 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Anstieg in der Propellerleistung und der Position der Turbinenschaufeln zeigt;
  • Fig. 7 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Anstieg in der Propellerleistung und der Anzahl der Turbinenschaufeln zeigt;
  • Fig. 8 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Anstieg in der Propellerleistung und dem Turbinenschaufeldurchmesser zeigt;
  • Fig. 9 ist eine Frontansicht eines Propellerflügels;
  • Fig. 10 ist ein Diagramm der Strömung in eine Flügelsektion;
  • Fig. 11 ist eine Schnittdarstellung, die die Wölbung des Propellerflügels zeigt;
  • Fig. 12 und 13 sind abgebrochene Seitenansichten, die zwei Ausführungsformen der Erfindung zeigen, wobei Turbinenschaufeln zwischen eine Propellernabe und eine Propellerkappe eingefügt sind;
  • Fig. 14 bis 16 sind Frontansichten, die drei Beispiele für die Art des Anbringens der Turbinenschaufeln an einem Ring zeigen;
  • Fig. 17 ist eine abgebrochene Seitenansicht, die die Turbinenschaufeln, angebracht durch einen Flansch an der Propellernabe, zeigt;
  • Fig. 18 ist eine Seitenansicht der mit einem Flansch versehenen Turbinenschaufel;
  • Fig. 19 ist eine Draufsicht auf diese;
  • Fig. 20 ist ein Diagramm, das eine radiale Verteilung von propellerinduzierten Geschwindigkeiten (an der Position des Propellers) zeigt;
  • Fig. 21 ist ein Diagramm, das eine Verteilung von propellerinduzierten Geschwindigkeiten in der Vor-/Rückwärtsrichtung (r/R = 0,3) zeigt;
  • Fig. 22 ist ein Diagramm, das eine Nachstromverteilung von Schiffen mittlerer Geschwindigkeit zeigt;
  • Fig. 23 ist ein Diagramm, das eine radiale Verteilung von Verminderungen im Schub aufgrund von propellerinduzierten Geschwindigkeiten zeigt;
  • Fig. 24 ist ein Diagramm, das eine radiale Verteilung von Anstiegen im Drehwiderstandsmoment aufgrund von propellerinduzierten Geschwindigkeiten zeigt;
  • Fig. 25 ist ein Vergleichsdiagramm, das θp und βTi in einer gleichförmigen Strömung eines Propellers für Schiffe mittlerer Geschwindigkeit zeigt;
  • Fig. 26 ist ein Vergleichsdiagramm, das θp und βTi in einem Nachstrom des Propellers für Schiffe mittlerer Geschwindigkeit zeigt;
  • Fig. 27 ist ein Vergleichsdiagramm, das θp und βTi in einem Nachstrom eines anderen Propellers für Schiffe mittlerer Geschwindigkeit zeigt;
  • Fig. 28 ist ein Vergleichsdiagramm, das θp und βTi in einem Nachstrom eines Propellers für Schiffe hoher Geschwindigkeit zeigt;
  • Fig. 29 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen einem Nullauftriebswinkel und dem Wölbungsverhältnis zeigt;
  • Fig. 30 ist ein Diagramm einer Strömung in die Flügelsektion eines vorderen Propellers einer herkömmlichen Tandem- Propellereinrichtung;
  • Fig. 31 ist ein Diagramm einer Strömung in die Flügelsektion des rückwärtigen Propellers dieser Einrichtung.
  • Beste Art zur Durchführung der Erfindung
  • Ausführungsformen dieser Erfindung und deren Funktionsweise werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Schiffsantriebvorrichtung, wobei auf einer Propellerwelle 1 Propellerflügel 2 an einer vorderen Position (mit Bezug zur Vorwärtsrichtung oder zur Schiffskörperseite hin) und Turbinenschaufeln 3 an einer rückwärtigen Position montiert sind, der axiale Abstand l (siehe Fig. 5) zwischen den beiden Blättern 2, 3 wenigstens 6 % beträgt, die Anzahl der Turbinenschaufeln die mit einer ganzen Zahl multiplizierte Anzahl der Propellerflügel 2 ist, der Durchmesser der Turbinenschaufeln 3 33 bis 60 % des Durchmessers der Propellerflügel 2 beträgt. In Fig. 2 sind mit 2A eine Propellernabe und mit 4 eine Kappe angegeben.
  • Der axiale Abstand l ist ein Wert (%), der durch Dividieren des Abstandes zwischen den Mittellinien der jeweiligen Blätter 2, 3 mit dem Durchmesser des Propellers erhalten wird (siehe Fig. 5).
  • Die geometrische Ausgestaltung des Propellerflügels 2 und der Turbinenschaufel 3 ist jeweils derart ausgebildet, daß die Steigung und die Wölbung des Propellerflügels den Ausdruck
  • θ + α0 - βi > 0 Ausdruck (3)
  • und diejenigen der Turbinenschaufeln den Ausdruck
  • &theta; + &alpha;0 - &beta;i < 0 Ausdruck (4)
  • erfüllen. In den Ausdrücken ist &alpha;0 der Nullauftriebswinkel der Blattsektion (d.h. der Winkel der Richtung, den das einströmende Wasser mit der Steigungsfläche bildet, wenn der Auftrieb Null ist). Er ist positiv, wenn die Wölbung vorwärts gerichet ist, er ist negativ, wenn die Wölbung rückwärts gerichtet ist, oder er ist Null, wenn die Wölbung Null ist.
  • Der Propeller unterscheidet sich grundsätzlich von der Turbine darin, daß der erstgenannte (der Propeller) eine Vorrichtung ist, um einer Flüssigkeit Energie zu vermitteln, um eine Vortriebskraft aus der resultierenden Reaktion zu erlangen, während die letztgenannte (die Turbine) eine Vorrichtung ist, um ein Drehmoment aus der Energie, die eine Flüssigkeit besitzt, zu erhalten.
  • Die Fig. 3 und 4 sind Diagramme einer Strömung in die vordere Propellerflügelsektion bzw. in die hintere Turbinenschaufelsektion der Schiffsschraube, die Turbinenschaufeln besitzt. Mit dem in Fig. 3 gezeigten Propellerflügel wird ein einer Drehwiderstandskraft Fp' entsprechendes Drehmoment erteilt, um einen Schub Tp' zu erlangen, während mit der in Fig. 4 gezeigten Turbinenschaufel der Schub als eine rückwärts gerichtete Widerstandskraft -TT" wirkt,solange die Drehwiderstandskraft als eine Kraft -FT" wirkt, um die Kraft zu vermindern. Der Propeller erzeugt einen Schub, während die Turbinenschaufel Energie von einer rückwärts gerichteten Strömung vom Propeller erhält, um lediglich als ein Hilfsblatt zu dienen, um das Drehwiderstandsmoment zu vermindern. In dieser Hinsicht ist die mit den Turbinenschaufeln ausgestattete Schiffsschraube eine Vorrichtung, die gänzlich zur Tandem-Propellereinrichtung unterschiedlich ist.
  • Die Richtung der durch die Turbinenschaufeln induzierten Geschwindigkeit ist genau zur Richtung der durch den Propeller induzierten Geschwindigkeit entgegengesetzt. Die durch den Propeller hervorgerufene Strömung wird in den Propeller gezogen und folgt auch der Drehrichtung des Propellers, jedoch zwingt die durch die Turbinenschaufeln induzierte Geschwindigkeit die Strömung vorwärts und dreht die Strömung in einer zur Drehrichtung des Propellers entgegengesetzten Richtung.
  • Die Leistung des Propellers, der die Turbinenschaufeln besitzt, wird beachtet. Mit Bezug auf den vorderen Propeller nimmt &beta;Pi auf &beta;'Pi aufgrund der durch die Turbinenschaufeln induzierten Geschwindigkeit ab, wodurch folglich die Leistung des vorderen Propellers gesteigert wird. Mit Bezug auf die hinteren Turbinenschaufeln ist, je größer &beta;i ist, die Leistung höher, weil die Richtung der erzeugten Kraft entgegengesetzt zu derjenigen des Propellers ist. Eine noch höhere Leistung kann erzielt werden, wenn es möglich ist, die Turbinenschaufeln so auszulegen, daß &beta;Ti der Turbinenschaufeln die folgende Beziehung mit &beta;Ti der Propellerflügel hat.
  • &beta;Pi < &beta;Ti Ausdruck (5)
  • In der Frontseite des Propellers ist &beta;Ti klein, wenn jedoch die Turbinenschaufeln hinter dem Propeller vorgesehen sind, wird die propellerinduzierte Geschwindigkeit beschleunigt, um einen vergrößerten &beta;Ti-Wert und folglich einen Vorteil zu vermitteln. Wenn ferner die rückwärts gerichtete Strömung vom Propeller auf die Turbinenschaufelflächen aufprallt, wirken die Turbinenschaufeln als feste Wände und werden einen Effekt hervorrufen, um die Strömung zu hemmen. Die Turbinenschaufeln werden vermutlich eine gesteigerte Hemmungswirkung insbesondere erzeugen, wenn sie in der rückwärtigen Strömung vom Propeller, welcher eine beschleunigte propellerinduzierte Geschwindigkeit vermittelt wird, angeordnet sind.
  • Die vorgenannte Beziehung zwischen der propellerinduzierten Geschwindigkeit im Hecknachstrom und der Propellerleistung scheint anzuzeigen, daß der Propeller, der die Turbinenschaufeln besitzt, eine gesteigerte Wirkung im Nachstrom erzeugt und daß es wünschenwert ist, den Turbinenschaufeldurchmesser aus einem Bereich zu wählen, in welchem der Nachstrom groß ist.
  • Auf der Grundlage der obigen Erörterung und der Propeller- Auftriebsflächentheorie wurden Berechnungen der Leistung im Nachstrom eines vierblättrigen Propellers, der mit Turbinenschaufeln hinter dem Propeller ausgestattet ist sowie zur Verwendung mit Schiffen hoher Geschwindigkeit ausgelegt ist, durchgeführt, wobei die Berechnungen für unterschiedliche Anzahlen und unterschiedliche Durchmesser von Turbinenschaufeln getätigt wurden. Die Position der Turbinenschaufeln mit Bezug zur Vor-/Rückwärtsrichtung oder Axialrichtung des Propellers wird hinsichtlich eines Werts l (%) ausgedrückt, welcher durch Dividieren des Abstandes von der Mittellinie des Propellers zur Mittellinie der Turbinenschaufel, gemessen an der Nabenfläche, durch den Durchmesser des Propellers erhalten wird. Die Position der Turbinenschaufeln, die hinter dem Propeller angeordnet sind, ist positiv (siehe Fig. 5). Der Durchmesser der Turbinenschaufeln (Schaufelsatz) wird auf der Grundlage des Durchmessers des Propellers als Prozentsatz ausgedrückt.
  • Die Tabelle 1 und Fig. 6 zeigen die Ergebnisse von Berechnungen, welche für Turbinenschaufeln erhalten wurden, deren Anzahl 4 und deren Durchmesser 45 % des Propellerdurchmessers ist, und zwar angeordnet an verschiedenen Positionen von 0 %, 13 % und 20 %. In der Tabelle ist KT ein Schubkoeffizient (= T/ n²DP&sup4;; T: Schub, : Dichte von Wasser, n : Drehzahl des Propellers, DP : Propellerdurchmesser), KQ ein Drehmomentkoeffizient (= Q/ n²DP&sup5;; Q: Drehmoment) und &Delta;&eta;o ist ein Anstieg (%) in der Leistung auf der Grundlage der Propellerleistung. Die Tabelle und das Diagramm zeigen, daß eine gesteigerte Propellerleistung erlangt werden kann, wenn die Turbinenschaufeln rückwärts von der Position l = 1 % angeordnet sind. Wenn Leistungserhöhungen von wenigstens 1,8 % im Hinblick auf die Konstruktion sowie die Herstellungskosten der Turbinenschaufeln erlangt werden sollen, liegt l im folgenden Bereich.
  • l > 6% Ausdruck (6) Tabelle 1 Eigenschaften Turbinenschaufelposition nur Propeller
  • Die Tabelle 2 und Fig. 7 zeigen die Ergebnisse, die für Turbinenschaufeln erhalten wurden, welche an der Position l = 13 % angeordnet sind, einen Durchmesser von 45 % des Propellerdurchmessers haben und deren Zahl 4, 8 oder 12 ist. Die Tabelle und das Diagramm zeigen, daß ein Leistungsanstieg von wenigstens 1,8 % erhalten werden kann, wenn die Anzahl der Turbinenschaufeln die durch eine ganze Zahl multiplizierte Zahl der Propellerschaufeln (das Ein- bis Dreifache der letztgenannten) ist. Tabelle 2 Eigenschaften Zahl der Turbinenschaufeln nur Propeller
  • Die Tabelle 3 und Fig. 8 zeigen die Ergebnisse, die für Turbinenschaufeln erhalten wurden, welche an der Position l = 13 % angeordnet sind, deren Anzahl 4 ist und die einen Durchmesser von 25 %, 35 %, 45 %, 55 % oder 65 % des Propellerdurchmessers haben. Die Tabelle und das Diagramm zeigen, daß ein Anstieg im Turbinenschaufeldurchmesser in einem größeren Leistungsanstieg resultiert, während ein übermäßiger Anstieg im Durchmesser umgekehrt die Leistung vermindert, was angibt, daß Leisteigungssteigerungen von wenigstens 1,8 % erreicht werden können, wenn der Turbinenschaufeldurchmesser im folgenden Bereich liegt
  • 33 % DP < Turbinenschaufeldurchmesser < 60 % D P
  • Ausdruck (7) Tabelle 3 Eigenschaften Turbinenschaufeldurchmesser nur Propeller
  • Im folgenden wird die Wechselbeziehung zwischen dem Steigungswinkel des vorderen Propellers und dem Steigungswinkel der hinteren Turbinenschaufeln untersucht. Wenn die Steigung und die Wölbung der hinteren Schaufeln so bestimmt werden, daß sie den Ausdruck (4) erfüllen, dienen die Schaufeln grundsätzlich als Turbinenschaufeln. Unter Verwendung einiger Symbole von Fig. 4 kann der Ausdruck (4) umgeschrieben als:
  • &theta;T + &alpha;T0 - &beta;'Ti < 0 Ausdruck (4)'
  • worin &alpha; T0 : Nullauftriebwinkel der hinteren Turbinenschaufeln ist. Es sei angenommen, daß die Wölbung der hinteren Schaufeln Null ist, d.h. die Schaufeln flache Platten sind. Dann ist &alpha;T0 Null, und der Ausdruck (4)' wird zu:
  • &theta;T - &beta;'Ti < 0 Ausdruck (8)
  • Wenn ferner der Anstellwinkel &theta;T der hinteren Schaufeln zur Übereinstimmung mit der Richtung &beta;Ti der rückwärts gerichteten Strömung vom Propeller gebracht wird, wird die von den hinteren Schaufeln induzierte Geschwindigkeit Null und &beta;'Ti wird gleich &beta;Ti. Wenn der Anstellwinkel der hinteren Schaufeln, die in der Gestalt von flachen Platten vorliegen, die Beziehung erfüllt:
  • &theta;T < &beta;Ti Ausdruck (9)
  • dienen somit die hinteren Schaufeln als Turbinenschaufeln.
  • Demzufolge wurde &beta;Ti auf der Grundlage der Propeller- Auftriebsflächentheorie und der Propellertheorie einer unendlichen Anzahl von Blättern für einen Vergleich mit dem Anstellwinkel &theta;P von Propellern berechnet. Die Fig. 25 bis 28 zeigen die Vergleichsergebnisse. Die Fig. 25 zeigt die Ergebnisse in einer gleichförmigen Strömung eines Propellers für Schiffe mittlerer Geschwindigkeit, die Fig. 26 zeigt Ergebnisse in einem Nachstrom desselben Propellers wie in Fig. 25, die Fig. 27 zeigt die Ergebnisse in einem Nachstrom eines anderen Propellers für Schiffe mittlerer Geschwindigkeit, und die Fig. 28 zeigt die Ergebnisse in einem Nachstrom eines Propellers für Schiffe hoher Geschwindigkeit. In diesen Diagrammen bedeuten &beta;Ti(0), &beta;Ti(10) und &beta;Ti(20) jeweils &beta;Ti bei l von 0 %, 10 % und 20 %.
  • Diese Ergebnisse zeigen, daß
  • &beta;Ti &asymp; &theta;p für 0,3 &le; r/R &le; 0,6 Ausdruck (10)
  • bei einer Position von l > 6 % ist, obwohl die Strömungen in die Propeller unterschiedlich oder die Propeller verschiedenartig sind. Wenn der Ausdruck in den Ausdruck (9) substituiert wird,
  • &theta;T < &theta;P für 0,3 &le; r/R &le; 0,6 Ausdruck (11)
  • ist der Ausdruck (11) für flache Platten. Wenn die Platten gewölbt sind, erhält man:
  • &theta;T < &theta;P - &alpha;T0 für 0,3 &le; r/R &le; 0,6 Ausdruck (12)
  • Die Fig. 29 zeigt ein Beispiel einer Beziehung zwischen dem Wölbungsverhältnis (d.h. Wölbung/Blattbreite) und &alpha;0. Der Fig. 29 ist zu entnehmen, daß eine Änderung von 1 % im Wölbungsverhältnis den Nullauftriebwinkel um etwa 1º verändert. Wenn den Turbinenschaufeln eine rückwärts gerichtete Wölbung vermittelt wird und wenn das Krümmungsverhältnis im höchsten Fall bis zu 20 % beträgt, wird der Ausdruck (12) zu
  • &theta;T &le; &theta;p + 20º für 0,3 &le; r/R &le; 0,6 Ausdruck (13)
  • (In den Ausdrücken (10) bis (13) ist R der Radius des Propellers). Wenn der Anstellwinkel der hinteren Schaufeln so bestimmt wird, daß er den Ausdruck (13) an einer Position von 0,3 bis 0,6 in r/R erfüllt, dienen die Schaufeln als Turbinenschaufeln, von welchen der vorgenannte Vorteil erwartet wird. An einer Position von r/R < 0,3 steigt &beta;Ti merkbar an, und auch wenn &theta;T ein erheblich großer Wert ist, wirken die Schaufeln als Turbinenschaufeln, so daß hierin keine spezielle Grenze gegeben ist. Wenn ferner &theta;T so bestimmt wird, daß der Ausdruck (13) in einern Teil des r/R- Bereichs von 0,3 bis 0,6 nicht erfüllt wird, kann der gesamte Schaufelsatz so konstruiert werden, daß er als Turbinenschaufeln arbeitet, während der oben erwähnte Vorteil dann sich vermindert.
  • Die Fig. 12 bis 19 zeigen einige Ausführungsbeispiele von Einrichtungen zum Einbau der Turbinenschaufeln 3 an ihrem Platz.
  • Gemäß den Fig. 12 und 13 sind die Turbinenschaufeln 3 an ihren Basisteilen mit einem Ring 3A versehen, der zwischen eine Propellernabe 2A und eine Propellerkappe 4 hinter der Nabe eingesetzt wird, rund um eine Propellerwelle 1 eingebaut und lösbar in seiner Position durch Schrauben 5, 6, 7 befestigt wird. Bei der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform werden die Propellernabe 2A, der Ring 3A und die Kappe 4 untereinander durch Schrauben 5 befestigt. Im Fall der Fig. 13 wird der Ring 3A durch Schrauben 6 an der Propellernabe 2A befestigt, während die Kappe 4 am Ring 3A durch Schrauben 7 fest angebracht wird. Wie in den Fig. 14 bis 16 zu sehen ist, werden die Schrauben 5, 6, 7 durch im Ring 3A in dessen axialer Richtung ausgebildete Schraubenlöcher 3Cmit einer radialen Anordnung zum Befestigeneingesetzt.
  • Die Fig. 17 bis 19 zeigen Ausführungsformen, wobei die Turbinenschaufeln 3 lösbar am Außenumfang der Propellernabe 2A durch Schraubverbindungsmittel befestigt sind. Jede Turbinenschaufel 3 ist an ihrem Basisteil mit einem Flansch 13A in Gestalt einer flachen Platte, die Befestigungslöcher 13B besitzt, versehen. Mit dem am Außenumfang der Propellernabe 2A angeordneten Flansch 13A werden Schraubenbolzen 13C durch die jeweiligen Befestigungslöcher 13B eingeführt und in Innengewinde, die in der Nabe ausgebildet sind, eingeschraubt.
  • Die Fig. 14 bis 16 zeigen Lagebeziehungen zwischen dem Ring 3A und den Turbinenschaufeln 3. Der Ring 3A von Fig.14 ist an seinem Außenumfang mit axialen Schwalbenschwanznuten 3B in einer radialen Anordnung ausgebildet. Mit der am Außenumfang des Ringes 3A angeordneten Stirnfläche des Basisteils einer jeden Turbinenschaufel 3 wird ein Schwalbenschwanzkeil 3D, der am Basisteil der Turbinenschaufel 3 ausgestaltet ist, axial in die Schwalbenschwanznut 3B eingeführt. Der Schwalbenschwanzkeil 3D wird in axialer Richtung durch die Propellernabe 2A und die Propellerkappe 4 festgehalten.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 15 sind die Turbinenschaufeln 3 und der Ring 3A durch Gießen, Schweißen od. dgl. einstückig ausgestaltet. Übrigens sind bei der Ausführungsform der Fig. 17 bis 19 die Turbinenschaufel 3 und der Flansch 13A in gleichartiger Weise einteilig gefertigt.
  • Die Fig. 16 zeigt eine Ausführungsform, wobei der Ring 3A Befestigungslöcher 3E in einer radialen Anordnung besitzt und ein mit einem Gewindestück versehener Vorsprung 3D durch das Loch 3E hindurch eingesetzt sowie mittels einer Mutter 8 befestigt wird.
  • Der Ring 3A von einigen der obigen Ausführungsformen kann die Gestalt eines geteilten Ringes haben. Die Turbinenschaufeln 3 können mit Mitteln zur Einstellung des Winkels der Schaufel, wenn sie befestigt ist, versehen sein.
  • Die Turbinenschaufeln 3 und der Ring 3A oder die Flansche 13A können aus demselben Material wie der Propeller (z.B. Kupferlegierung) oder aus GFK oder gleichartigem Verbundmaterial gefertigt sein.
  • Gemäß der vorstehend beschriebenen Erfindung werden hinter den Propellerflügeln Turbinenschaufeln vorgesehen, so daß die Vorrichtung eine größere Wirkung hervorbringt, wenn die durch den Propeller induzierte Geschwindigkeit höher ist, d.h., wenn die vom Propeller rückwärts gerichtete Strömung eine höhere Geschwindigkeit hat, und auch wenn die der Drehrichtung folgende Strömung größer ist, wodurch eine verbesserte Propellerleistung erlangt wird. Wenn die Propeller von im Dienst befindlichen Schiffen nicht länger leicht (effizient) aufgrund der Rostbildung oder des schlechten Zustandes des Schiffskörpers oder einer überalterten Maschine drehbar werden, können die Turbinenschaufeln, die ein vermindertes Drehmoment gewährleisten, am Propeller angebracht werden, um den Propeller leicht drehbar zu machen.
  • Die Turbinenschaufeln sind an ihren Basisteilen mit Flanschen oder einem Ring versehen, und die Flansche werden lösbar am Außenumfang der Propellernabe angebracht oder der Ring wird lösbar zwischen der Nabe und der Propellerkappe vorgesehen. Diese Anordnung ermöglicht es, eine vorhandene Kappe, wie sie ist, für einen existierenden Propeller zu verwenden, um eine Antriebvorrichtung mit niedrigen Kosten zu schaffen, die die Turbinenschaufeln besitzt. Wenn dem Ring eine geeignete Wanddicke gegeben wird, können die Turbinenschaufeln an diesem als einstückige Bauteile oder durch Schweißen, Einpassen oder Befestigen mit Schrauben mit einer erheblich großen Freiheit und damit erleichterter Konstruktion sowie Herstellung angebracht werden.
  • Industrielle Anwendung
  • Die vorliegende Erfindung kann für Schiffantriebvorrichtungen zur Anwendung gelangen, die an einer Propellerwelle montierte Propellerflügel und Turbinenschaufeln haben.

Claims (7)

1. Schiffsantriebvorrichtung, bei der Propellerblätter (2) und Turbinenblätter (3) an einer Propellerwelle (1) montiert sind, die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Propellerblätter (2) an einer vorwärtigen Position bei an einer rückwärtigen Position angeordneten Turbinenblättern (3) angeordnet sind, der axiale Abstand l zwischen den Blättern (2), (3) wenigstens 6% beträgt, die Anzahl der Turbinenblätter (3) die mit einer ganzen Zahl multiplizierte Anzahl der Propellerblätter (2) ist und der Durchmesser der Turbinenblätter (3) 33 bis 60% des Durchmessers der Propellerblätter (2) beträgt, wobei der axiale Abstand l ein Wert (%) ist, der durch Dividieren des Abstandes zwischen den Mittellinien der jeweiligen Blätter (2), (3) mit dem Durchmesser der Propellerblätter erhalten wird.
2. Schiffsantriebvorrichtung, wie im Anspruch 1 definiert, in welcher der Anstellwinkel (&theta;P) der Propellerblätter (2) und der Anstellwinkel (&theta;T) der Turbinenblätter (3) die Beziehung &theta;T&le; &theta;P + 20º an einer Position 0,3 &le; r/R &le; 0,6 erfüllen, worin R der Radius der Propellerblätter und r eine fakultative radiale Position sind.
3. Schiffsantriebvorrichtung, wie im Anspruch 1 definiert, in welcher jedes der hinter den Propellerblättern (2) angeordneten Turbinenblätter (3) an seinem Basisteil einen Flansch (13A) hat, wobei der Flansch (13A) lösbar am Außenumfang einer Propellernabe (2A) durch Schrauben befestigt ist.
4. Schiffsantriebvorrichtung, wie im Anspruch 1 definiert, in welcher die hinter den Propellerblättern (2) angeordneten Turbinenblätter (3) einen Ring (3A) an ihren Basisteilen besitzen, wobei der Ring (3A) lösbar ortsfest zwischen eine Propellernabe (2A) und eine Propellerkappe (4) hinter der Nabe (2A) eingesetzt ist.
5. Schiffsantriebvorrichtung, wie in Anspruch 4 definiert, in welcher die Turbinenblätter (3) einstückig mit dem Ring (3A) ausgebildet sind.
6. Schiffsantriebvorrichtung, wie in Anspruch 4 definiert, in welcher die Turbinenblätter (3) lösbar am Ring (3A) durch Schraubverbindungsmittel befestigt sind.
7. Schiffsantriebvorrichtung, wie in Anspruch 4 definiert, in welcher jedes der Turbinenblätter (3) lösbar in eine Schwalbenschwanznut (3B), die in der Außenumfangsfläche des Ringes (3A) in dessen axialer Richtung ausgebildet ist, eingebaut ist.
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