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DE19822226C2 - Vorrichtung zum Verbinden flächiger Teile - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden flächiger Teile

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DE19822226C2
DE19822226C2 DE1998122226 DE19822226A DE19822226C2 DE 19822226 C2 DE19822226 C2 DE 19822226C2 DE 1998122226 DE1998122226 DE 1998122226 DE 19822226 A DE19822226 A DE 19822226A DE 19822226 C2 DE19822226 C2 DE 19822226C2
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Germany
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expansion
pull rod
tube
mouthpiece
segments
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DE1998122226
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden flächiger Teile, wobei die Teile parallel zueinander durch ein Distanzteil beabstandet und über ein sich durch das Distanzteil und die beiden Teile hindurch erstreckendes, einen einseitigen An­ schlag aufweisendes Rohr zusammengehalten sind.
Grundsätzlich dient die hier beanspruchte Vorrichtung ganz allgemein zum Verbin­ den flächiger Teile, wobei dabei wesentlich ist, dass diese Teile im Wesentlichen parallel zueinander beabstandet sind. Dazu ist zwischen diesen Teilen ein Distanz­ teil oder dgl. angeordnet. Dabei kann es sich bspw. um die Seitenteile bzw. Flanschteile einer aus Holz, Kunststoff oder Metall gefertigten Kabeltrommel oder Spule handeln, die den Abnehmern, so bspw. den Kabelproduzenten, zur Selbst­ montage in Einzelteilen geliefert wird. Folglich ist es auf Seiten der Kabelhersteller erforderlich, die in Einzelteilen gelieferten Kabeltrommeln bzw. Spulen mit einer ge­ eigneten Vorrichtung, nämlich mit einer Vorrichtung der hier in Rede stehenden Art, zusammenzubauen bzw. zu montieren.
Eine solche Kabeltrommel bzw. Spule besteht aus zwei meist kreisscheibenförmi­ gen Flanschteilen bzw. Scheiben, die unter Einbeziehung eines dazwischen ange­ ordneten Kerns mittels mehrerer Rohre zusammengehalten werden. Diese Rohre erstrecken sich von den Flanschteilen durch den als Distanzteil dienenden Kern hindurch bis hin zum gegenüberliegenden Flanschteil bzw. durch dieses hindurch. Die Rohre dienen demnach zum Zusammenhalten der Einzelteile der Kabeltrom­ mel. Bereits vor der Montage weisen die Rohre an einem freien Ende einen An­ schlag auf, der in Form einer Bördelung ausgebildet sein kann. Mit dem gegenüber­ liegenden Ende werden die Rohr durch das Flanschteil, den Kern und das gegenü­ berliegende Flanschteil hindurchgesteckt, so dass die Bördelung an einem der Flanschteile zur Anlage kommt. Auf der gegenüberliegenden Seite ragt das Rohr mit dem freien Ende aus dem gegenüberliegenden Flanschteil nach außen heraus.
Bislang hat man den Zusammenhalt der Einzelteile der Kabeltrommel dadurch er­ reicht, dass man das herausragende freie Ende des Rohrs ebenfalls umgebördelt hat, nämlich durch aufwendiges Hämmern mit einem zum Bördeln geeigneten Werkzeug. Dieser Arbeitsgang verursacht aufgrund des mehrfachen Hämmerns erheblichen Lärm. Darüber hinaus besteht stets die Gefahr, dass die bspw. aus Holz bestehende Kabeltrommel, insbesondere das Flanschteil, beim Bördeln bzw. Hämmern beschädigt wird. Außerdem ist nach der bislang bekannten Methode eine automatische Montage der Kabeltrommel nicht möglich. Schließlich rufen die hier erforderlichen Arbeitsgänge - es sind meist drei oder gar vier Rohre zum Zusam­ menhalt der Kabeltrommel erforderlich - eine erhebliche Verletzungsgefahr hervor.
Aus der US 1 528 445, insbesondere aus den dortigen Fig. 2, 3 und 4 sowie aus Seite 1, Zeilen 26 bis 77 der Entgegenhaltung ist die Herstellung einer Spule aus Papier bekannt, wobei an einem Rohr zwei mit zentralen Löchern versehene Endplatten parallel zueinander befestigt werden. Dazu werden die beiden Platten mit ihren Löchern jeweils über ein Ende des Rohres geschoben. Die Rohrenden werden anschließend durch Einführen eines Werkzeuges aufgeweitet und umgebördelt, wodurch sich ein fester Sitz der Platten auf dem Rohr ergibt.
Aus der US 2 288 966, insbesondere aus den dortigen Fig. 1 bis 4, sowie aus Seite 2, Spalte 1, Zeile 61 bis Spalte 2, Zeile 46 der Entgegenhaltung ist die Her­ stellung eines Spulenkerns aus Papier bekannt, wobei dort ein Rohr aus Papier gewickelt wird, dessen eines Ende mittels eines von außen angesetzten Werkzeu­ ges nach innen umgebördelt wird. Anschließend wird vom anderen Ende des Roh­ res aus ein Werkzeug eingeführt, durch welches das Rohr bereichsweise aufge­ weitet wird.
Aus der US 2 981 306 ist eine Vorrichtung zum Bördeln von Rohrenden bekannt, bei der das Rohrende zwischen zwei Backen festgeklemmt wird und ein zum Rohr passendes Bördelwerkzeug auf das Rohrende gepresst wird, so dass dieses nach außen umgebördelt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsbildenden Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass eine Börde­ lung des Rohres auch dann möglich ist, wenn das Rohr aufgrund der damit zu­ sammenzuhaltenden Teile nur schwer oder gar nicht von außen greifbar ist.
Die voranstehende Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 ge­ löst. Danach ist eine Vorrichtung der gattungsbildenden Art dadurch gekennzeich­ net, dass die Verformungseinheit eine Klemmeinrichtung zum innenseitigen Span­ nen des Rohrs und eine Zugeinrichtung zum Ziehen des gespannten Rohrs gegen ein das freie Ende des Rohrs bördelndes Mundstück umfasst.
Erfindungsgemäß ist demnach erkannt worden, dass sich flächige Teile - wie auch bereits im Stand der Technik aus der US 1 528 445 dargestellt - ohne weiteres durch Bördeln eines durch die Teile hindurchragenden Rohrs festlegen bzw. fixieren lassen. Diese Methode stellt eine geeignete Maßnahme zum Verbinden solcher Teile dar, insbesondere auch zum Bau einer Kabeltrommel. Erfindungsgemäß ist weiterhin erkannt worden, dass man zum endseitigen Bördeln eines eingesteckten Rohrs - unter Vermeidung der aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile - eine ganz besondere Verformungseinheit verwenden kann, die nämlich in das freie Ende des Rohrs eingesteckt wird. Diese Verformungseinheit ist auf den Innen­ durchmesser des Rohrs abgestimmt.
Die Verformungseinheit umfasst eine besondere Klemmeinrichtung, die im einge­ steckten Zustand der Verformungseinheit zum innenseitigen Spannen des Rohrs dient. Des Weiteren umfasst die Verformungseinheit eine Zugeinrichtung zum Zie­ hen des gespannten Rohrs gegen ein das freie Ende des Rohrs bördelndes Mund­ stück, welches ebenfalls der Verformungseinheit zugeordnet ist. Zum endseitigen Bördeln des Rohrs wird demnach die Verformungseinheit vom freien Ende des Rohrs her in das Rohr eingesteckt. Danach findet der Klemmvorgang statt, wobei - je nach Klemmkraft - eine zumindest geringfügige Aufweitung des Rohrs - von in­ nen heraus - stattfindet. Dabei krallt sich die Klemmeinrichtung an der Innenwan­ dung des Rohrs fest, so dass in einem nächsten Schritt das Rohr gegen das Mund­ stück mit geeignetem Profil gezogen wird. Das Mundstück ist dabei derart ausgelegt bzw. dimensioniert und gestaltet, dass das Rohr zu dem Teil hin gebördelt wird. Die Verformungsstrecke ist dabei derart auszulegen, dass das Rohr mit den dann beid­ seitig angelegten Bördelungen kraft- und formschlüssig an den Teilen anliegt, so dass diese unter Einbeziehung des mittigen Distanzteils fest miteinander verbunden sind.
Dabei ist wesentlich, dass gemäß der beanspruchten Lehre es nicht erforderlich ist, das Rohr - wie auch immer - von außerhalb zu halten oder gegen einen Anschlag zu drücken. Vielmehr findet eine Halterung bzw. eine Klemmung des Rohrs von - innen heraus statt, so dass eine unbeabsichtigte Deformation des Rohrs oder gar ein Verbiegen des Rohrs wirksam vermieden ist. Außerdem ist es möglich, das Rohr auch dann zu bördeln, wenn es wie üblich auf seiner Mantelfläche - von au­ ßerhalb - nicht mehr greifbar bzw. fassbar ist.
In weiter vorteilhafter Weise umfasst die Klemmeinrichtung einen gegen die Innen­ wandung des Rohrs drückbaren Spreizdübel und die Zugeinrichtung eine den Spreizdübel in Richtung des Mundstücks ziehende Zugstange. Der Spreizdübel dient demnach zum Verspannen bzw. Aufweiten des Rohrs. Nach dem Verspannen wirkt die Zugeinrichtung als Zugmittel, um nämlich das freie Ende des Rohrs gegen das Mundstück bzw. in das Mundstück hinein zu ziehen. Dabei findet die endseitige Verformung bzw. Bördelung statt.
Der Spreizdübel ist in weiter vorteilhafter Weise auf der Zugstange verschiebbar an­ geordnet und durch Verschieben geeigneter Spreizmittel spreizbar. Die Spreizmittel weisen im vorderen Bereich der Zugstange angeordnete Zugmittel auf, mit deren Hilfe der Spreizdübel gegen einen ebenfalls auf der Zugstange angeordneten An­ schlag drückbar und dabei spreizbar ist. Im Konkreten könnten die Zugmittel und der Anschlag jeweils einem auf der Zugstange verschiebbar angeordneten Monta­ gefinger zugeordnet sein, wobei mindestens einer der Montagefinger gegen den anderen Montagefinger verschiebbar ist. Dadurch wird die Spreizung des Spreizdü­ bels hervorgerufen, wobei die Zugmittel und der Anschlag - beide gemeinsam oder jeweils nur eines dieser Bauteile - keilartig ausgebildet und zum Spannen des Rohrs unter den Spreizdübel schiebbar sind.
In besonders vorteilhafter Weise weist der Spreizdübel um die Zugstange herum angeordnete Segmente auf, wobei es sich dabei um mindestens zwei Segmente handeln kann. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die Teilung in drei oder vier Segmente von besonderem Vorteil ist, zumal sich diese Segmente einfach um die Zugstange herum legen, aufspreizen und wieder in die angelegte Position zu­ rückverbringen lassen.
Zum wirkungsvollen Verkrallen des Spreizdübels an der Innenwandung des Rohrs weisen die Segmente eine Oberflächenstruktur mit Krallwirkung auf. Dabei könnte es sich bspw. um eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit handeln. Ebenso ist es denk­ bar, dass die Segmente an der Oberfläche eine in Zugrichtung gerichtete Struktur, vorzugsweise eine Zahnung, Schuppung, haifischhautähnliche Struktur oder dgl. aufweisen. Jedenfalls muss durch die Oberflächenstruktur der Segmente des Spreizdübels sichergestellt sein, dass beim Aufspreizen des Spreizdübels eine hin­ reichende Haftung zwischen der Oberfläche der Segmente bzw. des Spreizdübels und der Innenwandung des Rohrs gewährleistet ist. Erst danach ist ein Ziehen des Rohr gegen das Mundstück und somit eine Verformung bzw. Bördelung des freien Ende des Rohrs möglich.
Damit die Segmente im Ruhezustand sicher an der Zugstange anliegen, werden diese durch Ringe auf der Zugstange zusammengehalten, wobei diese Ringe um die Segmente herum gelegt sind. Diese Ringe sind in vorteilhafter Weise als Gummiringe ausgeführt, die in ringförmig ausgebildete Nuten oder Ausnehmungen des Spreizdübels lagern.
Hinsichtlich der mechanischen Funktionsweise bzw. Betätigbarkeit der Vorrichtung ist es von Vorteil, wenn die Verformungseinheit mit der Zugstange über das Mund­ stück in ein hermetisches Gehäuse mündet. Dieses Gehäuse ist auf der der Verfor­ mungseinheit zugewandten Seite durch das Mundstück abgeschlossen, wobei es sich bei dem Mundstück vorzugsweise um ein massiv ausgebildetes Mundstück handelt, welches quasi als Amboss dient. Die Verformungseinheit erstreckt sich mit der Zugstange durch das Mundstück hindurch in das Gehäuse hinein.
Nach Spreizung des Spreizdübels ist es erforderlich, dass die Spreizung während des Ziehens aufrechterhalten wird. Dazu ist innerhalb des Gehäuses eine zur Auf­ rechterhaltung der Spreizung des Spreizdübels dienende, zwischen einem Gegen­ lager und dem Gehäuse wirkende Feder angeordnet, wobei es sich hier vorzugs­ weise um eine Spiralfeder handelt. Diese Feder beaufschlagt den auf der Zugstange verschiebbar angeordneten Montagefinger mit den dort vorgesehenen Zugmitteln, und zwar während die Zugstange entgegen der Spannrichtung des Montagefingers - in entgegengesetzte Richtung - ziehbar ist. Damit ist ein Verspannen des Spreizdübels während des Zugvorgangs gewährleistet, so dass ein sicheres Bördeln des freien Endes des Rohrs stattfinden kann.
Zum Rückstellen des Montagefingers ist eine weitere Feder, eine Rückstellfeder, vorgesehen, die zwischen dem Gegenlager der Feder und dem Mundstück angeordnet ist. Diese Rückstellfeder ist wesentlich kleiner und von der Federkraft her schwächer dimensioniert als die zur Aufrechterhaltung der Spannung dienende Feder.
Zum Anschluss der Verformungseinheit an eine entsprechende Betätigungseinrich­ tung endet die Zugstange in einem besonderen Adapter zum Anschluss an einen Betätigungsmechanismus einer Betätigungseinrichtung. Dieser Adapter kann im Bereich der Feder bzw. innerhalb der Feder angeordnet sein. Jedenfalls dient der Adapter als Anschlussteil für geeignete Betätigungseinrichtungen, so dass die Ver­ formungseinheit mehr oder weniger an herkömmliche Betätigungseinrichtungen an­ schließbar ist.
So ist es bspw. möglich, dass der Betätigungsmechanismus ein Hydraulik- /Pneumatikgehäuse mit einem Hydraulik-/Pneumatikkolben umfasst. Insoweit könnte es sich bei der Betätigungseinrichtung um ein vorzugsweise pneumatisch betriebenes, ggf. modifiziertes Handnietgerät konventioneller Bauart handeln, wobei die Verformungseinheit adaptiert ist. Ebenso ist es möglich, dass es sich bei der Betätigungseinrichtung um ein vorzugsweise pneumatisch betriebenes, ggf. modifi­ ziertes Standnietgerät handelt, d. h. um ein Standgerät, welches sich insbesondere zur automatischen, zumindest aber halbautomatischen Montage eignet.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevor­ zugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in einer schematischen Ansicht eine Kabeltrommel, bestehend aus zwei flächigen Flanschteilen und einem dazwischen angeordneten Distanzteil zum Aufrollen des Kabels,
Fig. 2 in einer schematischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3 in einer vergrößerten Seitenansicht, geschnitten, einen zum Spannen dienenden Spreizdübel mit Oberflächenstruktur und
Fig. 4 den Gegenstand aus Fig. 3 im Querschnitt, wobei sich der Spreizdübel aus insgesamt drei Segmenten zusammensetzt.
Fig. 1 zeigt lediglich beispielhaft eine Kabeltrommel 1 in schematischer Darstellung, die aus zwei flächigen Flanschteilen 2 und einem dazwischen angeordneten, zylin­ drischen Distanzteil 3 zusammengesetzt ist. Die Teile der Kabeltrommel 1 werden über sich durch die Teile hindurch erstreckende Rohre 4 zusammengehalten, wobei die Rohre 4 endseitig gebördelt sind und die Teile der Kabeltrommel 1 kraft- /formschlüssig zusammenhalten.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Ver­ binden flächiger Teile 2, wobei es sich dabei um die Flanschteile 2 einer Kabeltrom­ mel 1 handeln kann, die unter Einbeziehung des Distanzteils 3 mittels Rohren 4 zu­ sammengehalten werden. Folglich dient eine solche Vorrichtung vorzugsweise zur Herstellung einer Kabeltrommel.
Die Vorrichtung umfasst des Weiteren eine das freie Ende des Rohrs 4 einsteck­ bare Verformungseinheit 5, die eine Klemmeinrichtung 6 zum innenseitigen Span­ nen des Rohrs 4 und eine Zugeinrichtung 7 zum Ziehen des gespannten Rohrs 4 gegen ein das freie Ende 8 des Rohrs 4 bördelndes Mundstück 9 umfasst.
Die Klemmeinrichtung 6 umfasst wiederum einen gegen die Innenwandung des Rohrs 4 drückbaren Spreizdübel 10, der in den Fig. 3 und 4 besonders dargestellt ist. Zu der Zugeinrichtung 7 gehört eine den Spreizdübel 10 in Richtung des Mund­ stücks 9 ziehende Zugstange 11.
Fig. 2 zeigt andeutungsweise, dass der Spreizdübel 10 auf der Zugstange 11 ver­ schiebbar angeordnet und durch Verschieben von Spreizmitteln 12 spreizbar ist.
Diese Spreizmittel 12 weisen im vorderen Bereich der Zugstange 11 angeordnete Zugmittel 13 auf, mit deren Hilfe der Spreizdübel 10 gegen einen ebenfalls auf der Zugstange 11 angeordneten Anschlag 14 drückbar und dabei spreizbar ist. Die Zugmittel 13 und der Anschlag 14 sind jeweils auf einem auf der Zugstange 11 ver­ schiebbar angeordneten Montagefinger 15, 16 angeordnet bzw. diesem zugeord­ net. Mindestens einer der beiden Montagefinger 15, 16 ist gegen den anderen Montagefinger 15, 16 verschiebbar, so dass durch Wirkung der Zugmittel 13 und des Anschlags 14 ein Spreizen des Spreizdübels 10 möglich ist.
In Fig. 2 ist angedeutet, dass die Zugmittel 13 und der Anschlag 14 keilartig ausge­ bildet sind und zum Spannen des Rohrs 4 unter den Spreizdübel 10 schiebbar sind.
Die Fig. 3 und 4 zeigen besonders deutlich, dass der Spreizdübel 10 um die Zug­ stange 11 herum angeordnete Segmente 17 umfasst. Bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel setzt sich der Spreizdübel 10 aus insgesamt drei Segmenten 17 zusammen, wobei diese Segmente 17 zur Erzeugung einer Krallwirkung eine ganz besondere Oberflächenstruktur aufweisen, nämlich eine in Zugrichtung 18 gerichtete Zahnung 19.
Damit die Segmente 17 des Spreizdübels 10 nicht von der Zugstange 11 wegfallen, sind diese mit zwei Gummiringen 20 auf der Zugstange 11 zusammengehalten, wo­ bei die Gummiringe 20 in Nuten 21 liegen.
Fig. 2 lässt sich des Weiteren entnehmen, dass die Verformungseinheit 5 mit der Zugstange 11 über das Mundstück 9 in ein Gehäuse 22 mündet. Auf der der Verlor­ mungseinheit 5 zugewandten Seite ist das Gehäuse 22 durch das massiv ausgebil­ dete Mundstück 9 abgeschlossen. Die Verformungseinheit 5 erstreckt sich gemein­ sam mit der Zugstange 11 durch das Mundstück 9 hindurch in das Gehäuse 22.
Innerhalb des Gehäuses 22 ist eine zur Aufrechterhaltung der Spreizung des Spreizdübels 10 dienende, zwischen einem Gegenlager 23 und dem Gehäuse 22 wirkende Feder 24 angeordnet. Diese Feder 24 beaufschlagt den auf der Zugstange 11 verschiebbar angeordneten Montagefinger 15 bzw. 16 und somit die Zugmittel 13, während die Zugstange 11 entgegen der Spannrichtung des Monta­ gefingers 15 bzw. 1 - in entgegengesetzte Richtung - ziehbar ist.
Zwischen dem Gegenlager 23, der Feder 24 und dem Mundstück 9 ist eine Rück­ stellfeder 25 zum Rückstellen des Montagefingers 15 bzw. 16 vorgesehen.
Fig. 2 zeigt des Weiteren, dass die Zugstange 11 im Bereich der Feder 24 in einem Adapter 26 zum Anschluss an einen nicht näher gezeigten Betätigungsmechanis­ mus einer Betätigungseinrichtung 27 endet. Der Betätigungsmechanismus könnte ein Hydraulik-/Pneumatikgehäuse mit einem Hydraulik-/Pneumatikkolben umfassen. Dabei ist es denkbar, dass die Betätigungseinrichtung als modifiziertes Handnietge­ rät oder Standnietgerät ausgebildet ist.
Hinsichtlich weiterer Merkmale, die den Figuren nicht entnehmbar sind, wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung ver­ wiesen.

Claims (22)

1. Vorrichtung zum Verbinden flächiger Teile, wobei die Teile (2) parallel zueinander durch ein Distanzteil (3) beabstandet und über ein sich durch das Dis­ tanzteil (3) und die beiden Teile (2) hindurch erstreckendes, einen einseitigen An­ schlag aufweisendes Rohr (4) zusammengehalten sind, mit einer in das freie Ende (8) des Rohrs (4) einsteckbaren Verformungseinheit (5), da durch gekennzeichnet, dass die Verformungseinheit (5) eine Klemmeinrichtung (6) zum innenseitigen Spannen des Rohrs (4) und eine Zugein­ richtung (7) zum Ziehen des gespannten Rohrs (4) gegen ein das freie Ende (8) des Rohrs (4) bördelndes Mundstück (9) umfasst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmein­ richtung (6) einen gegen die Innenwandung des Rohrs (4) drückbaren Spreizdübel (10) und die Zugeinrichtung (7) eine den Spreizdübel (10) in Richtung des Mund­ stücks (9) ziehende Zugstange (11) umfasst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizdü­ bel (10) auf der Zugstange (11) verschiebbar angeordnet und durch Verschieben von Spreizmitteln (12) spreizbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizmittel (12) im vorderen Bereich der Zugstange (11) angeordnete Zugmittel (13)aufweisen, mit deren Hilfe der Spreizdübel (10) gegen einen ebenfalls auf der Zugstange (11) angeordneten Anschlag (14) drückbar und dabei spreizbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (13) und der Anschlag (14) jeweils einem auf der Zugstange (11) verschiebbar an­ geordneten Montagefinger (15, 16) zugeordnet sind und dass mindestens einer der Montagefinger (15, 16) gegen den anderen Montagefinger (15, 16) verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug­ mittel (13) und der Anschlag (14) keilartig ausgebildet und zum Spannen des Rohrs (4) unter den Spreizdübel (10) schiebbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizdübel (10) um die Zugstange (11) herum angeordnete Segmente (17) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizdü­ bel (10) mindestens zwei den Spreizdübel (10) bildende Segmente (17) umfasst.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizdü­ bel (10) drei oder vier den Spreizdübel (10) bildende Segmente (17) umfasst.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seg­ mente (17) eine Oberflächenstruktur mit Krallwirkung aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (17) eine Oberfläche mit erhöhter Oberflächenrauhigkeit aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (17) an der Oberfläche eine in Zugrichtung (18) gerichtete Struktur auf­ weisen.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (17) durch um diese gelegte Ringe (20) auf der Zugstange (11) zusammengehalten werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe als Gummiringe (20) ausgeführt sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinheit mit der Zugstange (11) über das Mundstück (9) in ein Gehäuse (22) mündet.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (22) auf der der Verformungseinheit zugewandten Seite durch das Mundstück (9) abgeschlossen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verformungseinheit mit der Zugstange (11) durch das Mundstück (9) hindurch in das Gehäuse (22) hinein erstreckt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses (22) eine zur Aufrechterhaltung der Spreizung des Spreizdübels (10) dienende, zwischen einem Gegenlager (23) und dem Gehäuse (22) wirkende Feder (24) angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (24) den auf der Zugstange (11) verschiebbar angeordneten Montagefinger (15, 16) mit den Zugmitteln (13) beaufschlagt, während die Zugstange (11) entgegen der Spannrichtung des Montagefingers (15, 16) - in entgegengesetzte Richtung - zieh­ bar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass zwi­ schen dem Gegenlager (23), der Feder (24) und dem Mundstück (9) eine Rückstell­ feder (25) zum Rückstellen des Montagefingers (15, 16) wirkt.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (11) im Bereich der Feder (24) in einem Adapter (26) zum An­ schluss an einen Betätigungsmechanismus einer Betätigungseinrichtung (27) en­ det.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsmechanismus ein Hydraulik-/Pneumatikgehäuse mit einem Hydraulik-/Pneumatikkolben umfasst.
DE1998122226 1998-05-18 1998-05-18 Vorrichtung zum Verbinden flächiger Teile Expired - Lifetime DE19822226C2 (de)

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DE1998122226 DE19822226C2 (de) 1998-05-18 1998-05-18 Vorrichtung zum Verbinden flächiger Teile
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DE19822226A1 DE19822226A1 (de) 1999-12-09
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