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DE19820283A1 - Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen - Google Patents

Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen

Info

Publication number
DE19820283A1
DE19820283A1 DE1998120283 DE19820283A DE19820283A1 DE 19820283 A1 DE19820283 A1 DE 19820283A1 DE 1998120283 DE1998120283 DE 1998120283 DE 19820283 A DE19820283 A DE 19820283A DE 19820283 A1 DE19820283 A1 DE 19820283A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
showcase according
showcase
color
behind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998120283
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf Amthor
Uwe Amthor
Horst Stoellger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalms Shoptic Display & C GmbH
Original Assignee
Kalms Shoptic Display & C GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalms Shoptic Display & C GmbH filed Critical Kalms Shoptic Display & C GmbH
Priority to DE1998120283 priority Critical patent/DE19820283A1/de
Publication of DE19820283A1 publication Critical patent/DE19820283A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/001Devices for lighting, humidifying, heating, ventilation
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/08Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia using both translucent and non-translucent layers
    • G09F13/10Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia using both translucent and non-translucent layers using transparencies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schaukasten für die Hiner- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen, bestehend aus einem Kasten, der im Inneren mit Leuchtmitteln versehen ist und eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine Folie als Träger einer Beschriftung, Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung angeordnet ist. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen, allein die Beschriftung oder deren Teile oder andere Teile der Folie auszuwechseln. Die Erfindung besteht darin, daß unmittelbar vor oder hinter der Folie eine weitere Folie angeordnet ist, daß die vordere der Frontscheibe unmittelbar benachbarte Folie Träger einer Beschriftung ist und einen Untergrund aufweist, der von einem Rand oder zumindest in einem bestimmten Bereich in Richtung auf den gegenüberliegenden Rand kontinuierlich an Farbintensität abnimmt, während die hintere Folie in denselben Bereich in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Abnahme der Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen Darstellung aufweist, wobei insgesamt die beiden übereinander angeordneten Folien eine im wesentlichen gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen. Durch die zwei übereinander gelegten Folien entsteht bei der Durchleuchtung durch die im Inneren des Schaukastens angeordnete Lichtquelle ein geschlossenes einheitliches Bild, dem man es nicht ansieht, daß es aus zwei oder mehr Bildern zusammengesetzt ist. Auf diese Weise ...

Description

Die Erfindung betrifft einen Schaukasten für die Hin­ ter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototech­ nisch erstellten Vorlagen, bestehend aus einem Kasten, der im Inneren mit Leuchtmitteln versehenen ist und eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine folienartige Vorlage als Träger einer Beschriftung, Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung ange­ ordnet ist.
Derartige Schaukästen, auch als Leuchtdisplay bezeich­ net, werden derzeit vielfach in Geschäftsbetrieben mit Publikumsverkehr verwendet, um das Publikum zu unter­ richten, zum Beispiel in Selbstbedienungs-Restaurantbe­ trieben über Menüs und deren Preis. Ein Wechsel der Be­ schriftung, wie er bei Änderung des Warenangebots oder der Preise notwendig ist, ist bisher nicht einfach durchführbar. Denn es muß hierzu eine neue bedruckte Folie in den Schaukasten eingelegt werden, die zuvor hergestellt sein muß. Diese Herstellung bereitet insbe­ sondere dann Schwierigkeiten, wenn die zu wechselnde Folie nicht nur eine Bedruckung mit Schriftzeichen, sondern auch ein meist buntes Hintergrundbild trägt, das auch oftmals als ein Hinweis auf den bestimmten Geschäftsbetrieb, eine Kette von Betrieben oder auf die Nationalität des Angebots dient. In solchen Fällen muß für jede Änderung der im Schaukasten einzulegenden Fo­ lie ein völliger Neudruck mit allen Hintergrundbildern und sonstigen Hintergrundinformationen erfolgen.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfa­ chen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen, allein die Beschriftung oder deren Teile oder andere Teile der Folien auszuwechseln.
Die Erfindung besteht darin, daß unmittelbar vor oder hinter der Folie eine weitere Folie angeordnet ist, daß die vordere der Frontscheibe unmittelbar benachbarte Folie Träger einer Beschriftung ist und einen Unter­ grund aufweist, der von einem Rand in Richtung auf den gegenüberliegenden Rand oder zumindest in einem be­ stimmten Bereich kontinuierlich an Farbintensität ab­ nimmt, während die hintere Folie in demselben Bereich in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Aufnahme der Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen Darstellung aufweist, wobei insgesamt die beiden über­ einander angeordneten Folien eine im wesentlichen gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen.
Durch die zwei übereinander gelegten Folien entsteht bei der Durchleuchtung durch die im Inneren des Schaukastens angeordnete(n) Lichtquelle(n) ein ge­ schlossenes einheitliches Bild, z. B. Bild und Schrift­ bild, dem man es nicht ansieht, daß es aus zwei oder mehr Bildern oder Bildteilen zusammengesetzt ist.
Da die Herstellung der Hintergrundfolie meist teurer als die Herstellung der öfter einmal auszuwechselnden Vordergrundfolie ist, wurde hiermit eine preisgünstige Lösung aufgefunden.
Es besteht bei diesem Schaukasten die Möglichkeit, daß die Folien gleiche Größe aufweisen und jede Folie an ihrem einen Rand bzw. Bereich eine farb- bzw. bedruckungs­ freie Zone aufweist, wobei die farbfreien (bzw. farblich entsprechend stark aufgehellten) Zonen an ge­ genüberliegenden Rändern oder Bereichen angeordnet sind. Dabei werden unter Farbe jede Farbe, nicht nur Buntfarben, sondern auch Schwarz verstanden. Auf diese Weise sind sich gegenüberliegende Zonen geschaffen, (z. B. oben/unten, rechts/links bzw. Bereichsbezogen) in denen nur eine Bedruckung von der Lichtquelle durch­ strahlt wird, während in der Mitte des bei der Durch­ strahlung der beiden Folien entstehenden Bildes zwei Bedruckungen, aber von geringerer Farbintensität durchstrahlt werden.
Es besteht bei diesem Schaukasten auch die Möglichkeit, daß die hintere Folie das gleiche Format wie die Front­ scheibe aufweist, während die vordere Folie ein kleine­ res/schmaleres Format hat. Dadurch wird die Bedruckung der vorderen Folie auf billigeren Druckern mit geringe­ rer Druckbreite ermöglicht, aber auch der Folienaus­ tausch erleichtert.
Vorteilhaft ist es, wenn die Beschriftung hell (nega­ tiv) auf dunklerem Untergrund ausgeführt ist und in einem Teil der vorderen Folie angeordnet ist, hinter dem ein farbenfreier oder aufgehellter Teil der hinte­ ren Folie befindlich ist. Auf diese Weise wird eine sehr gut lesbare Beschriftung erhalten.
Bei diesem Schaukasten ist es von Vorteil, wenn die Frontscheibe in einem Rahmen gelagert ist, der an sei­ nem oberen Ende mittels Scharnieren mit dem Kasten ver­ bunden ist und der sich zum Wechseln von Folien oder Leuchtmitteln, mittels Feststeller arretieren läßt. Dann sind die Folien einfach in den Rahmen einzustellen und an die Hinterfläche der Frontplatte anzulegen.
Die Folien finden in diesem Schaukasten auf der der Lichtquelle zugewandten Seite einen guten Halt, wenn hinter den beiden Folien am Kasten Halterungen oder eine weitere glasklare Scheibe als Stütze für die Fo­ lien angeordnet sind.
Bei diesem Schaukasten ist es weiter von Vorteil, wenn die vordere Folie oder die Frontscheibe mit hellen (durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuchtenden) sie­ ben-Segment-Zeichen auf schwarzem Untergrund versehen ist, wobei einzelne Segmente durch aufgetragene schwar­ ze Farbe abgedeckt sind, wobei die spezielle Farbe trotz ihrer Lichtdichtigkeit wieder abwischbar ist. Auf diese Weise lassen sich Preisangaben leicht herstellen und auch abwandeln.
Die im Schaukasten dargestellten Bilder werden beson­ ders gut sichtbar, wenn die Bedruckung auf Folien mit lichtstreuender Ausführung vorgenommen ist.
Ein weiterer Vorteil dieses Schaukastens ist es, daß nicht einmal die ganze vordere Folie auszuwechseln ist, wenn nur Teile der Beschriftung auszutauschen sind, weil die Möglichkeit besteht, daß die vordere Folie aus mehreren neben- oder untereinander angeordneten Teilen zusammengesetzt ist.
Es besteht auch die Möglichkeit, diesen Schaukasten so zu gestalten, daß die Länge oder Breite einer der beiden Folien eine Vielfaches der Länge oder Breite des Schaukastens beträgt, daß auf der Folie mehrere Bedruckun­ gen der Länge oder Breite des Schaukastens neben oder hintereinander angeordnet sind und daß an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schaukastens Rollen zum Aufwickeln der Folie angeordnet sind. Auf diese Weise kann durch Drehen der Rollen eine Verschiebung einer Folie vor oder hinter der jeweils anderen Folie erfol­ gen und auf diese Weise der vom Schaukasten sichtbare Teil der Folie gegen einen anderen ausgetauscht werden.
Ein Vorteil kann es auch sein, daß die durch die Hin­ terleuchtung ebenfalls leuchtenden sieben-Segment-Zei­ chen auf schwarzem Untergrund durch eine transparente und leicht wieder ablösbare SK-Folie abgedeckt sind, wobei einzelne Segmente der sieben-Segment-Zeichen durch die aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind. Vor dem erneuten Farbauftrag ist wiederum ein vorberei­ tetes Folienstück aufzukleben.
Vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform, bei der die durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuchtenden sieben- Segment-Zeichen auf schwarzem Untergrund auf eine transparente und leicht wieder ablösbare SK-Folie vor­ gedruckt sind, wobei einzelne Segmente der sieben-Seg­ ment-Zeichen durch die aufgetragene schwarze Farbe ab­ gedeckt sind und der so vorbereitete Aufkleber an be­ liebiger oder durch Markierung vorgegebener Position aufgeklebt wird.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei­ spielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung in perspektivischer Ansicht.
Fig. 2 den Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung in geöffnetem Zustand in perspektivische Ansicht.
Fig. 3 den Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung im Schnitt.
Fig. 4 eine Ansicht der hinteren Folie, deren Farb­ intensität kontinuierlich von Rand zu Rand abnimmt.
Fig. 5 eine Ansicht der vorderen Folie, deren Farb­ intensität kontinuierlich von Rand zu Rand zunimmt.
Fig. 6 die vordere und die hintere Folie übereinan­ dergelegt in Ansicht.
Fig. 7 eine Ansicht einer hinteren Folie, deren Farbintensität im mittleren Bereich kontinu­ ierlich von Rand zu Rand abnimmt.
Fig. 8 eine Ansicht einer vorderen Folie, deren Farbintensität im mittleren Bereich kontinu­ ierlich zunimmt.
Fig. 9 die vordere und die hintere Folie übereinan­ dergelegt in Ansicht.
Fig. 10 eine Ansicht einer hinteren Folie, deren Farbintensität kontinuierlich von Rand zu Rand abnimmt.
Fig. 11 eine vordere Folie, die den linken unteren Teil der hinteren Folie überdeckt und deren Farbintensität kontinuierlich von unteren Rand zur Mitte abnimmt.
Fig. 12 eine vordere Folie, die den mittleren unteren Teil der hinteren Folie überdeckt und deren Farbintensität kontinuierlich von unteren Rand zur Mitte abnimmt.
Fig. 13 eine vordere Folie, die den rechten unteren Teil der hinteren Folie überdeckt und deren Farbintensität kontinuierlich von unteren Rand zur Mitte abnimmt.
Fig. 14 die vorderen und die hintere Folien überein­ andergelegt in Ansicht.
Fig. 15 einen Schaukasten mit motorischem Antrieb der einen Folie.
Fig. 16 eine Ansicht der auf der Frontscheibe oder der vorderen Folie aufgedruckten Ziffern.
Der Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung besteht aus einem Kasten 1, an dessen Frontseite ein Rahmen 2 mit­ tels Scharnieren 3 angebracht ist. In den Rahmen 2 ist eine glasklare Frontscheibe 4 eingelegt, hinter der sich eine vordere Folie 5 und eine hintere Folie 6 befinden (Fig. 2). Diese beiden Folien 5, 6 werden hinten durch eine zweite glasklare Scheibe 7 abgestützt, die den Kasten 1 an seiner Frontseite verschließt (Fig. 3). Die vordere Folie 5 trägt eine aufgedruckte Beschrif­ tung 8 (Fig. 5) und ist in ihrem oberen Teil völlig un­ bedruckt. Die hintere Folie 6 (Fig. 4) hingegen ist in ihrem unteren Teil völlig unbedruckt und trägt in ihrem oberen Teil ein aufgedrucktes Bild 9. Sobald diese bei­ den bedruckten Folien 5 und 6 übereinandergelegt wer­ den, erhält man die in Fig. 6 dargestellte Darstellung von aufgedruckter Beschriftung 8 und aufgedruckter Bilddarstellung 9, die sehr deutlich bei einer Hinter­ grundbeleuchtung mittels der im Inneren des Kastens 1 untergebrachten Lichtquellen 10 hervortritt.
Die in den Fig. 4, 5, 6 enthaltenen Prozentangaben betref­ fen die Farbinterisität in dem jeweiligen Bereich der Bedruckung. Diese nimmt in Fig. 4 bei der hinteren Folie 6 von oben nach unten von Rand zu Rand kontinuierlich in demselben Maße ab, wie sie in Fig. 5 bei der vorderen Folie von oben nach unten von Rand zu Rand kontinu­ ierlich in demselben Maße zunimmt. So erhält man nach dem Übereinanderlegen der beiden Folien, wie in Fig. 6 dargestellt, eine gleichmäßige Farbintensität über die ganze Frontseite des Schaukastens 1. Die Werte der Farbintensität sind jeweils neben dem linken Rand graphisch als Diagramm dargestellt.
Eine andere Farbintensitätsverteilung ist im Ausfüh­ rungsbeispiel der Fig. 7 bis 9 vorgenommen. Die in den Figuren enthaltenen Prozentangaben betreffen die Farb­ intensität in dem jeweiligen Bereich der Bedruckung. Diese nimmt in Fig. 7 bei der hinteren Folie 6 im mittleren Bereich von oben nach unten kontinuierlich in demselben Maße ab, wie sie in Fig. 8 bei der vorderen Folie von oben nach unten im mittleren Bereich kontinu­ ierlich in demselben Maße zunimmt. So erhält man nach dem Übereinanderlegen der beiden Folien, wie in Fig. 9 dargestellt, eine gleichmäßige Farbintensität über die ganze Frontseite des Schaukastens 1. Die Werte der Farbintensität sind jeweils neben dem linken Rand graphisch als Diagramm dargestellt.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit ist in den Fig. 10 bis 14 dargestellt:
Fig. 10 zeigt eine Ansicht einer hinteren Folie, deren Farbintensität kontinuierlich von Rand zu Rand abnimmt. Die Werte der Farbintensität sind auch hier jeweils neben dem linken Rand graphisch als Diagramm darge­ stellt. Die vordere Folie weist eine geringer Höhe auf als die hintere Folie 6. Sie ist auch in drei einzelnen Stücken 13A, 13B, 13C gefertigt. Fig. 11 zeigt die linke Folie 13A, die den linken unteren Teil der hinteren Folie 6 überdeckt und deren Farbintensität kontinuier­ lich von unteren Rand zur Mitte abnimmt. Fig. 12 zeigt die mittlere vordere Folie 13B, die den mittleren unteren Teil der hinteren Folie 6 überdeckt und deren Farbintensität kontinuierlich von unteren Rand zur Mitte abnimmt. Fig. 13 zeigt die rechte vordere Folie, die den rechten unteren Teil der hinteren Folie überdeckt und deren Farbintensität kontinuierlich von unteren Rand zur Mitte abnimmt. Fig. 14 zeigt die vorderen und die hintere Folien übereinandergelegt in Ansicht.
In Fig. 15 ist eine weitere Möglichkeit des Folientau­ sches gezeigt: Der hier gezeigten Schaukasten 1 ist so gestaltet, daß die Länge oder Breite zumindest der einen Folie eine Vielfaches der Länge oder Breite des Schaukastens 1 beträgt, daß auf der Folie mehrere Be­ druckungen der Länge oder Breite des Schaukastens 1 neben oder hintereinander angeordnet sind und daß an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schaukastens 1 Rol­ len zum Aufwickeln der Folie in Rollenkästen 11 ange­ ordnet sind. Auf diese Weise kann durch Drehen der Rol­ len mittels Motoren 12 eine Verschiebung der Folie 5 erfolgen und auf diese Weise der vom Schaukasten 1 sichtbare Teil der Folie 5 gegen einen anderen ausge­ tauscht werden.
Die in Fig. 16 dargestellten Ziffern bestehen aus sieben aneinadergefügten Strichen 15. Durch Abdecken eines oder mehrerer Striche durch eine lichtundurchlässige Farbe lassen sich sämtliche Ziffern in einfacher Weise herstellen, wenn ein lichtundurchlässiger Untergrund vorgesehen ist.
Bezugszeichenliste
1
Schaukasten
2
Rahmen
3
Scharnier
4
Frontscheibe
5
vordere Folie
6
hintere Folie
7
glasklare Scheibe
8
aufgedruckte Beschriftung
9
aufgedruckte Bilddarstellung
10
Lichtquelle
11
Rollenkästen
12
Motor
13
vordere Folie
14
Folienteil
15
Strich

Claims (12)

1. Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vor­ lagen,
bestehend aus einem Kasten, der im Inneren mit Leuchtmitteln versehenen ist und eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine Folie als Träger einer Beschriftung, Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar vor oder hinter der Folie (5) eine weitere Folie (6) angeordnet ist,
daß die vordere der Frontscheibe (4) unmittelbar benachbarte Folie (5) Träger einer Beschriftung (8) ist und einen Untergrund aufweist, der von einem Rand oder zumindest in einem bestimmten Be­ reich in Richtung auf den gegenüberliegenden Rand kontinuierlich an Farbintensität abnimmt,
während die hintere Folie (6) in demselben Bereich in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Ab­ nahme der Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen Darstellung (9) aufweist,
wobei insgesamt die beiden übereinander angeordne­ ten Folien (5, 6) eine im wesentlichen gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen.
2. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Folien (5, 6) gleiche Größe aufweisen und jede Folie (5, 6) an ihrem einen Rand eine farb­ freie oder aufgehellte Zone aufweist,
wobei die farbfreien oder aufgehellten Zonen jeder der beiden Folien (5, 6) an gegenüberliegenden Rän­ dern angeordnet sind.
3. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Folie (6) die gleichen Dimensionen wie die Frontscheibe (4), aufweist, während die vordere Folie (5) ein kleineres Format hat.
4. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschriftung (8) hell auf dunklerem Unter­ grund ausgeführt ist und in einem Teil der vorde­ ren Folie (5) angeordnet ist, hinter dem ein far­ benfreier bzw. entsprechend stark aufgehellter Teil der hinteren Folie (6) befindlich ist.
5. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontscheibe (4) in einem Rahmen (2) gela­ gert ist, der an seinem oberen Ende mittels Schar­ nieren (3) mit dem Kasten (1) verbunden ist.
6. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den beiden Folien (5, 6) am Kasten (1) Halterungen oder eine weitere glasklare Scheibe (7) als Stütze für die Folien (5, 6) angeordnet sind.
7. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Folie (5) oder die Frontscheibe (4) mit hellen (durch die Hinterleuchtung eben­ falls leuchtenden) sieben-Segment-Zeichen Zeichen auf schwarzem Untergrund versehen ist, wobei ein­ zelne Segmente durch aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind, wobei die spezielle Farbe trotz ihrer Lichtdichtigkeit wieder abwischbar ist.
8. Schaukasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuch­ tenden sieben-Segment-Zeichen auf schwarzem Untergrund durch eine transparente und leicht wieder ablösbare SK-Folie abgedeckt sind, wobei einzelne Segmente der sieben-Segment-Zeichen durch die aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind.
9. Schaukasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuch­ tenden sieben-Segment-Zeichen auf schwarzem Unter­ grund auf eine transparente und leicht wieder ab­ lösbare SK-Folie vorgedruckt sind, wobei einzelne Segmente der sieben-Segment-Zeichen durch die aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind und der so vorbereitete Aufkleber an beliebiger oder, durch Markierung vorgegebener Position aufgeklebt wird.
10. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedruckung der Folien (5, 6) auf licht­ streuendem Material vorgenommen ist.
11. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Folie (5) aus mehreren neben- und untereinander angeordneten Teilen (14) besteht.
12. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge oder Breite zumindest der einen Fo­ lie (5) ein Vielfaches der Länge oder Breite des Schaukastens (1) beträgt,
daß auf der Folie (5) mehrere Bedruckungen (8) der Länge oder Breite des Schaukastens neben- oder hintereinander angeordnet sind und
daß an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schau­ kastens (1) Rollen in Rollenkästen (11) zum Auf­ wickeln der Folie (5) angeordnet sind.
DE1998120283 1998-05-07 1998-05-07 Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen Withdrawn DE19820283A1 (de)

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