DE19820283A1 - Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen - Google Patents
Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten VorlagenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schaukasten für die Hiner- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen, bestehend aus einem Kasten, der im Inneren mit Leuchtmitteln versehen ist und eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine Folie als Träger einer Beschriftung, Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung angeordnet ist. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen, allein die Beschriftung oder deren Teile oder andere Teile der Folie auszuwechseln. Die Erfindung besteht darin, daß unmittelbar vor oder hinter der Folie eine weitere Folie angeordnet ist, daß die vordere der Frontscheibe unmittelbar benachbarte Folie Träger einer Beschriftung ist und einen Untergrund aufweist, der von einem Rand oder zumindest in einem bestimmten Bereich in Richtung auf den gegenüberliegenden Rand kontinuierlich an Farbintensität abnimmt, während die hintere Folie in denselben Bereich in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Abnahme der Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen Darstellung aufweist, wobei insgesamt die beiden übereinander angeordneten Folien eine im wesentlichen gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen. Durch die zwei übereinander gelegten Folien entsteht bei der Durchleuchtung durch die im Inneren des Schaukastens angeordnete Lichtquelle ein geschlossenes einheitliches Bild, dem man es nicht ansieht, daß es aus zwei oder mehr Bildern zusammengesetzt ist. Auf diese Weise ...
Description
Die Erfindung betrifft einen Schaukasten für die Hin
ter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototech
nisch erstellten Vorlagen, bestehend aus einem Kasten,
der im Inneren mit Leuchtmitteln versehenen ist und
eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine
folienartige Vorlage als Träger einer Beschriftung,
Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung ange
ordnet ist.
Derartige Schaukästen, auch als Leuchtdisplay bezeich
net, werden derzeit vielfach in Geschäftsbetrieben mit
Publikumsverkehr verwendet, um das Publikum zu unter
richten, zum Beispiel in Selbstbedienungs-Restaurantbe
trieben über Menüs und deren Preis. Ein Wechsel der Be
schriftung, wie er bei Änderung des Warenangebots oder
der Preise notwendig ist, ist bisher nicht einfach
durchführbar. Denn es muß hierzu eine neue bedruckte
Folie in den Schaukasten eingelegt werden, die zuvor
hergestellt sein muß. Diese Herstellung bereitet insbe
sondere dann Schwierigkeiten, wenn die zu wechselnde
Folie nicht nur eine Bedruckung mit Schriftzeichen,
sondern auch ein meist buntes Hintergrundbild trägt,
das auch oftmals als ein Hinweis auf den bestimmten
Geschäftsbetrieb, eine Kette von Betrieben oder auf die
Nationalität des Angebots dient. In solchen Fällen muß
für jede Änderung der im Schaukasten einzulegenden Fo
lie ein völliger Neudruck mit allen Hintergrundbildern
und sonstigen Hintergrundinformationen erfolgen.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der
Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfa
chen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen, allein die
Beschriftung oder deren Teile oder andere Teile der
Folien auszuwechseln.
Die Erfindung besteht darin, daß unmittelbar vor oder
hinter der Folie eine weitere Folie angeordnet ist, daß
die vordere der Frontscheibe unmittelbar benachbarte
Folie Träger einer Beschriftung ist und einen Unter
grund aufweist, der von einem Rand in Richtung auf den
gegenüberliegenden Rand oder zumindest in einem be
stimmten Bereich kontinuierlich an Farbintensität ab
nimmt, während die hintere Folie in demselben Bereich
in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Aufnahme der
Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen
Darstellung aufweist, wobei insgesamt die beiden über
einander angeordneten Folien eine im wesentlichen
gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen.
Durch die zwei übereinander gelegten Folien entsteht
bei der Durchleuchtung durch die im Inneren des
Schaukastens angeordnete(n) Lichtquelle(n) ein ge
schlossenes einheitliches Bild, z. B. Bild und Schrift
bild, dem man es nicht ansieht, daß es aus zwei oder
mehr Bildern oder Bildteilen zusammengesetzt ist.
Da die Herstellung der Hintergrundfolie meist teurer
als die Herstellung der öfter einmal auszuwechselnden
Vordergrundfolie ist, wurde hiermit eine preisgünstige
Lösung aufgefunden.
Es besteht bei diesem Schaukasten die Möglichkeit, daß
die Folien gleiche Größe aufweisen und jede Folie an
ihrem einen Rand bzw. Bereich eine farb- bzw. bedruckungs
freie Zone aufweist, wobei die farbfreien (bzw.
farblich entsprechend stark aufgehellten) Zonen an ge
genüberliegenden Rändern oder Bereichen angeordnet
sind. Dabei werden unter Farbe jede Farbe, nicht nur
Buntfarben, sondern auch Schwarz verstanden. Auf diese
Weise sind sich gegenüberliegende Zonen geschaffen,
(z. B. oben/unten, rechts/links bzw. Bereichsbezogen) in
denen nur eine Bedruckung von der Lichtquelle durch
strahlt wird, während in der Mitte des bei der Durch
strahlung der beiden Folien entstehenden Bildes zwei
Bedruckungen, aber von geringerer Farbintensität
durchstrahlt werden.
Es besteht bei diesem Schaukasten auch die Möglichkeit,
daß die hintere Folie das gleiche Format wie die Front
scheibe aufweist, während die vordere Folie ein kleine
res/schmaleres Format hat. Dadurch wird die Bedruckung
der vorderen Folie auf billigeren Druckern mit geringe
rer Druckbreite ermöglicht, aber auch der Folienaus
tausch erleichtert.
Vorteilhaft ist es, wenn die Beschriftung hell (nega
tiv) auf dunklerem Untergrund ausgeführt ist und in
einem Teil der vorderen Folie angeordnet ist, hinter
dem ein farbenfreier oder aufgehellter Teil der hinte
ren Folie befindlich ist. Auf diese Weise wird eine
sehr gut lesbare Beschriftung erhalten.
Bei diesem Schaukasten ist es von Vorteil, wenn die
Frontscheibe in einem Rahmen gelagert ist, der an sei
nem oberen Ende mittels Scharnieren mit dem Kasten ver
bunden ist und der sich zum Wechseln von Folien oder
Leuchtmitteln, mittels Feststeller arretieren läßt.
Dann sind die Folien einfach in den Rahmen einzustellen
und an die Hinterfläche der Frontplatte anzulegen.
Die Folien finden in diesem Schaukasten auf der der
Lichtquelle zugewandten Seite einen guten Halt, wenn
hinter den beiden Folien am Kasten Halterungen oder
eine weitere glasklare Scheibe als Stütze für die Fo
lien angeordnet sind.
Bei diesem Schaukasten ist es weiter von Vorteil, wenn
die vordere Folie oder die Frontscheibe mit hellen
(durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuchtenden) sie
ben-Segment-Zeichen auf schwarzem Untergrund versehen
ist, wobei einzelne Segmente durch aufgetragene schwar
ze Farbe abgedeckt sind, wobei die spezielle Farbe
trotz ihrer Lichtdichtigkeit wieder abwischbar ist. Auf
diese Weise lassen sich Preisangaben leicht herstellen
und auch abwandeln.
Die im Schaukasten dargestellten Bilder werden beson
ders gut sichtbar, wenn die Bedruckung auf Folien mit
lichtstreuender Ausführung vorgenommen ist.
Ein weiterer Vorteil dieses Schaukastens ist es, daß
nicht einmal die ganze vordere Folie auszuwechseln ist,
wenn nur Teile der Beschriftung auszutauschen sind,
weil die Möglichkeit besteht, daß die vordere Folie aus
mehreren neben- oder untereinander angeordneten Teilen
zusammengesetzt ist.
Es besteht auch die Möglichkeit, diesen Schaukasten so
zu gestalten, daß die Länge oder Breite einer der
beiden Folien eine Vielfaches der Länge oder Breite des
Schaukastens beträgt, daß auf der Folie mehrere Bedruckun
gen der Länge oder Breite des Schaukastens neben
oder hintereinander angeordnet sind und daß an zwei
gegenüberliegenden Seiten des Schaukastens Rollen zum
Aufwickeln der Folie angeordnet sind. Auf diese Weise
kann durch Drehen der Rollen eine Verschiebung einer
Folie vor oder hinter der jeweils anderen Folie erfol
gen und auf diese Weise der vom Schaukasten sichtbare
Teil der Folie gegen einen anderen ausgetauscht werden.
Ein Vorteil kann es auch sein, daß die durch die Hin
terleuchtung ebenfalls leuchtenden sieben-Segment-Zei
chen auf schwarzem Untergrund durch eine transparente
und leicht wieder ablösbare SK-Folie abgedeckt sind,
wobei einzelne Segmente der sieben-Segment-Zeichen
durch die aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind.
Vor dem erneuten Farbauftrag ist wiederum ein vorberei
tetes Folienstück aufzukleben.
Vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform, bei der die
durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuchtenden sieben-
Segment-Zeichen auf schwarzem Untergrund auf eine
transparente und leicht wieder ablösbare SK-Folie vor
gedruckt sind, wobei einzelne Segmente der sieben-Seg
ment-Zeichen durch die aufgetragene schwarze Farbe ab
gedeckt sind und der so vorbereitete Aufkleber an be
liebiger oder durch Markierung vorgegebener Position
aufgeklebt wird.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand von in
der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei
spielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung
in perspektivischer Ansicht.
Fig. 2 den Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung in
geöffnetem Zustand in perspektivische Ansicht.
Fig. 3 den Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung im
Schnitt.
Fig. 4 eine Ansicht der hinteren Folie, deren Farb
intensität kontinuierlich von Rand zu Rand
abnimmt.
Fig. 5 eine Ansicht der vorderen Folie, deren Farb
intensität kontinuierlich von Rand zu Rand
zunimmt.
Fig. 6 die vordere und die hintere Folie übereinan
dergelegt in Ansicht.
Fig. 7 eine Ansicht einer hinteren Folie, deren
Farbintensität im mittleren Bereich kontinu
ierlich von Rand zu Rand abnimmt.
Fig. 8 eine Ansicht einer vorderen Folie, deren
Farbintensität im mittleren Bereich kontinu
ierlich zunimmt.
Fig. 9 die vordere und die hintere Folie übereinan
dergelegt in Ansicht.
Fig. 10 eine Ansicht einer hinteren Folie, deren
Farbintensität kontinuierlich von Rand zu
Rand abnimmt.
Fig. 11 eine vordere Folie, die den linken unteren
Teil der hinteren Folie überdeckt und deren
Farbintensität kontinuierlich von unteren
Rand zur Mitte abnimmt.
Fig. 12 eine vordere Folie, die den mittleren unteren
Teil der hinteren Folie überdeckt und deren
Farbintensität kontinuierlich von unteren
Rand zur Mitte abnimmt.
Fig. 13 eine vordere Folie, die den rechten unteren
Teil der hinteren Folie überdeckt und deren
Farbintensität kontinuierlich von unteren
Rand zur Mitte abnimmt.
Fig. 14 die vorderen und die hintere Folien überein
andergelegt in Ansicht.
Fig. 15 einen Schaukasten mit motorischem Antrieb der
einen Folie.
Fig. 16 eine Ansicht der auf der Frontscheibe oder
der vorderen Folie aufgedruckten Ziffern.
Der Schaukasten mit Hintergrundbeleuchtung besteht aus
einem Kasten 1, an dessen Frontseite ein Rahmen 2 mit
tels Scharnieren 3 angebracht ist. In den Rahmen 2 ist
eine glasklare Frontscheibe 4 eingelegt, hinter der
sich eine vordere Folie 5 und eine hintere Folie 6
befinden (Fig. 2). Diese beiden Folien 5, 6 werden hinten
durch eine zweite glasklare Scheibe 7 abgestützt, die
den Kasten 1 an seiner Frontseite verschließt (Fig. 3).
Die vordere Folie 5 trägt eine aufgedruckte Beschrif
tung 8 (Fig. 5) und ist in ihrem oberen Teil völlig un
bedruckt. Die hintere Folie 6 (Fig. 4) hingegen ist in
ihrem unteren Teil völlig unbedruckt und trägt in ihrem
oberen Teil ein aufgedrucktes Bild 9. Sobald diese bei
den bedruckten Folien 5 und 6 übereinandergelegt wer
den, erhält man die in Fig. 6 dargestellte Darstellung
von aufgedruckter Beschriftung 8 und aufgedruckter
Bilddarstellung 9, die sehr deutlich bei einer Hinter
grundbeleuchtung mittels der im Inneren des Kastens 1
untergebrachten Lichtquellen 10 hervortritt.
Die in den Fig. 4, 5, 6 enthaltenen Prozentangaben betref
fen die Farbinterisität in dem jeweiligen Bereich der
Bedruckung. Diese nimmt in Fig. 4 bei der hinteren Folie
6 von oben nach unten von Rand zu Rand kontinuierlich
in demselben Maße ab, wie sie in Fig. 5 bei der vorderen
Folie von oben nach unten von Rand zu Rand kontinu
ierlich in demselben Maße zunimmt. So erhält man nach
dem Übereinanderlegen der beiden Folien, wie in Fig. 6
dargestellt, eine gleichmäßige Farbintensität über die
ganze Frontseite des Schaukastens 1. Die Werte der
Farbintensität sind jeweils neben dem linken Rand
graphisch als Diagramm dargestellt.
Eine andere Farbintensitätsverteilung ist im Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 7 bis 9 vorgenommen. Die in den
Figuren enthaltenen Prozentangaben betreffen die Farb
intensität in dem jeweiligen Bereich der Bedruckung.
Diese nimmt in Fig. 7 bei der hinteren Folie 6 im
mittleren Bereich von oben nach unten kontinuierlich in
demselben Maße ab, wie sie in Fig. 8 bei der vorderen
Folie von oben nach unten im mittleren Bereich kontinu
ierlich in demselben Maße zunimmt. So erhält man nach
dem Übereinanderlegen der beiden Folien, wie in Fig. 9
dargestellt, eine gleichmäßige Farbintensität über die
ganze Frontseite des Schaukastens 1. Die Werte der
Farbintensität sind jeweils neben dem linken Rand
graphisch als Diagramm dargestellt.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit ist in den Fig. 10
bis 14 dargestellt:
Fig. 10 zeigt eine Ansicht einer hinteren Folie, deren
Farbintensität kontinuierlich von Rand zu Rand abnimmt.
Die Werte der Farbintensität sind auch hier jeweils
neben dem linken Rand graphisch als Diagramm darge
stellt. Die vordere Folie weist eine geringer Höhe auf
als die hintere Folie 6. Sie ist auch in drei einzelnen
Stücken 13A, 13B, 13C gefertigt. Fig. 11 zeigt die linke
Folie 13A, die den linken unteren Teil der hinteren
Folie 6 überdeckt und deren Farbintensität kontinuier
lich von unteren Rand zur Mitte abnimmt. Fig. 12 zeigt
die mittlere vordere Folie 13B, die den mittleren
unteren Teil der hinteren Folie 6 überdeckt und deren
Farbintensität kontinuierlich von unteren Rand zur
Mitte abnimmt. Fig. 13 zeigt die rechte vordere Folie,
die den rechten unteren Teil der hinteren Folie
überdeckt und deren Farbintensität kontinuierlich von
unteren Rand zur Mitte abnimmt. Fig. 14 zeigt die
vorderen und die hintere Folien übereinandergelegt in
Ansicht.
In Fig. 15 ist eine weitere Möglichkeit des Folientau
sches gezeigt: Der hier gezeigten Schaukasten 1 ist so
gestaltet, daß die Länge oder Breite zumindest der
einen Folie eine Vielfaches der Länge oder Breite des
Schaukastens 1 beträgt, daß auf der Folie mehrere Be
druckungen der Länge oder Breite des Schaukastens 1
neben oder hintereinander angeordnet sind und daß an
zwei gegenüberliegenden Seiten des Schaukastens 1 Rol
len zum Aufwickeln der Folie in Rollenkästen 11 ange
ordnet sind. Auf diese Weise kann durch Drehen der Rol
len mittels Motoren 12 eine Verschiebung der Folie 5
erfolgen und auf diese Weise der vom Schaukasten 1
sichtbare Teil der Folie 5 gegen einen anderen ausge
tauscht werden.
Die in Fig. 16 dargestellten Ziffern bestehen aus sieben
aneinadergefügten Strichen 15. Durch Abdecken eines
oder mehrerer Striche durch eine lichtundurchlässige
Farbe lassen sich sämtliche Ziffern in einfacher Weise
herstellen, wenn ein lichtundurchlässiger Untergrund
vorgesehen ist.
1
Schaukasten
2
Rahmen
3
Scharnier
4
Frontscheibe
5
vordere Folie
6
hintere Folie
7
glasklare Scheibe
8
aufgedruckte Beschriftung
9
aufgedruckte Bilddarstellung
10
Lichtquelle
11
Rollenkästen
12
Motor
13
vordere Folie
14
Folienteil
15
Strich
Claims (12)
1. Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung
von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vor
lagen,
bestehend aus einem Kasten, der im Inneren mit Leuchtmitteln versehenen ist und eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine Folie als Träger einer Beschriftung, Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar vor oder hinter der Folie (5) eine weitere Folie (6) angeordnet ist,
daß die vordere der Frontscheibe (4) unmittelbar benachbarte Folie (5) Träger einer Beschriftung (8) ist und einen Untergrund aufweist, der von einem Rand oder zumindest in einem bestimmten Be reich in Richtung auf den gegenüberliegenden Rand kontinuierlich an Farbintensität abnimmt,
während die hintere Folie (6) in demselben Bereich in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Ab nahme der Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen Darstellung (9) aufweist,
wobei insgesamt die beiden übereinander angeordne ten Folien (5, 6) eine im wesentlichen gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen.
bestehend aus einem Kasten, der im Inneren mit Leuchtmitteln versehenen ist und eine glasklare Frontscheibe aufweist, hinter der eine Folie als Träger einer Beschriftung, Zeichnung und oder einer bildlichen Darstellung angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar vor oder hinter der Folie (5) eine weitere Folie (6) angeordnet ist,
daß die vordere der Frontscheibe (4) unmittelbar benachbarte Folie (5) Träger einer Beschriftung (8) ist und einen Untergrund aufweist, der von einem Rand oder zumindest in einem bestimmten Be reich in Richtung auf den gegenüberliegenden Rand kontinuierlich an Farbintensität abnimmt,
während die hintere Folie (6) in demselben Bereich in gekehrter Richtung eine kontinuierliche Ab nahme der Farbintensität der auf ihr aufgebrachten bildlichen Darstellung (9) aufweist,
wobei insgesamt die beiden übereinander angeordne ten Folien (5, 6) eine im wesentlichen gleichmäßige resultierende Farbintensität aufweisen.
2. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Folien (5, 6) gleiche Größe aufweisen und jede Folie (5, 6) an ihrem einen Rand eine farb freie oder aufgehellte Zone aufweist,
wobei die farbfreien oder aufgehellten Zonen jeder der beiden Folien (5, 6) an gegenüberliegenden Rän dern angeordnet sind.
daß die Folien (5, 6) gleiche Größe aufweisen und jede Folie (5, 6) an ihrem einen Rand eine farb freie oder aufgehellte Zone aufweist,
wobei die farbfreien oder aufgehellten Zonen jeder der beiden Folien (5, 6) an gegenüberliegenden Rän dern angeordnet sind.
3. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die hintere Folie (6) die gleichen Dimensionen
wie die Frontscheibe (4), aufweist, während die
vordere Folie (5) ein kleineres Format hat.
4. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschriftung (8) hell auf dunklerem Unter
grund ausgeführt ist und in einem Teil der vorde
ren Folie (5) angeordnet ist, hinter dem ein far
benfreier bzw. entsprechend stark aufgehellter
Teil der hinteren Folie (6) befindlich ist.
5. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Frontscheibe (4) in einem Rahmen (2) gela
gert ist, der an seinem oberen Ende mittels Schar
nieren (3) mit dem Kasten (1) verbunden ist.
6. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß hinter den beiden Folien (5, 6) am Kasten (1)
Halterungen oder eine weitere glasklare Scheibe
(7) als Stütze für die Folien (5, 6) angeordnet
sind.
7. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Folie (5) oder die Frontscheibe
(4) mit hellen (durch die Hinterleuchtung eben
falls leuchtenden) sieben-Segment-Zeichen Zeichen
auf schwarzem Untergrund versehen ist, wobei ein
zelne Segmente durch aufgetragene schwarze Farbe
abgedeckt sind, wobei die spezielle Farbe trotz
ihrer Lichtdichtigkeit wieder abwischbar ist.
8. Schaukasten nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuch
tenden sieben-Segment-Zeichen auf schwarzem
Untergrund durch eine transparente und leicht
wieder ablösbare SK-Folie abgedeckt sind, wobei
einzelne Segmente der sieben-Segment-Zeichen durch
die aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind.
9. Schaukasten nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Hinterleuchtung ebenfalls leuch
tenden sieben-Segment-Zeichen auf schwarzem Unter
grund auf eine transparente und leicht wieder ab
lösbare SK-Folie vorgedruckt sind, wobei einzelne
Segmente der sieben-Segment-Zeichen durch die
aufgetragene schwarze Farbe abgedeckt sind und der
so vorbereitete Aufkleber an beliebiger oder, durch
Markierung vorgegebener Position aufgeklebt wird.
10. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedruckung der Folien (5, 6) auf licht
streuendem Material vorgenommen ist.
11. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Folie (5) aus mehreren neben- und
untereinander angeordneten Teilen (14) besteht.
12. Schaukasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge oder Breite zumindest der einen Fo lie (5) ein Vielfaches der Länge oder Breite des Schaukastens (1) beträgt,
daß auf der Folie (5) mehrere Bedruckungen (8) der Länge oder Breite des Schaukastens neben- oder hintereinander angeordnet sind und
daß an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schau kastens (1) Rollen in Rollenkästen (11) zum Auf wickeln der Folie (5) angeordnet sind.
daß die Länge oder Breite zumindest der einen Fo lie (5) ein Vielfaches der Länge oder Breite des Schaukastens (1) beträgt,
daß auf der Folie (5) mehrere Bedruckungen (8) der Länge oder Breite des Schaukastens neben- oder hintereinander angeordnet sind und
daß an zwei gegenüberliegenden Seiten des Schau kastens (1) Rollen in Rollenkästen (11) zum Auf wickeln der Folie (5) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998120283 DE19820283A1 (de) | 1998-05-07 | 1998-05-07 | Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998120283 DE19820283A1 (de) | 1998-05-07 | 1998-05-07 | Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19820283A1 true DE19820283A1 (de) | 1999-11-18 |
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ID=7866887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998120283 Withdrawn DE19820283A1 (de) | 1998-05-07 | 1998-05-07 | Schaukasten für die Hinter- bzw. Durchleuchtung von bedruckten oder fototechnisch erstellten Vorlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19820283A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016219288A1 (de) * | 2016-10-05 | 2018-04-05 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Anzeigeelement mit Übergangskaschierung von partiellen Folien und Lackierungen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0229281A1 (de) * | 1986-01-11 | 1987-07-22 | Hinrichs Fotowerbung GmbH | Leuchtkasten für Diapositive |
-
1998
- 1998-05-07 DE DE1998120283 patent/DE19820283A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0229281A1 (de) * | 1986-01-11 | 1987-07-22 | Hinrichs Fotowerbung GmbH | Leuchtkasten für Diapositive |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102016219288A1 (de) * | 2016-10-05 | 2018-04-05 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Anzeigeelement mit Übergangskaschierung von partiellen Folien und Lackierungen |
| US10789865B2 (en) | 2016-10-05 | 2020-09-29 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Display element with transition lamination of partial films and coatings |
| DE102016219288B4 (de) * | 2016-10-05 | 2025-02-27 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Anzeigeelement mit Übergangskaschierung von partiellen Folien und Lackierungen |
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