DE19820691A1 - Steckerteil für einen Kabelbaum eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Steckerteil für einen Kabelbaum eines KraftfahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Steckerteil für einen Kabelbaum
eines Kraftfahrzeugs.
Kabelbäume in Kraftfahrzeugen verbinden elektrische Geräte
untereinander, so z. B. Steuervorrichtungen mit Aktoren, Sen
soren mit Steuervorrichtungen, oder Sensoren mit Aktoren. Der
Kabelbaum enthält dabei mehrere Leitungen, die an ihren Enden
jeweils in ein Steckerteil münden. Jedes Steckerteil ist zum
Einführen in einen entsprechenden Steckverbinder des elektri
schen Geräts vorgesehen. Der Kabelbaum mit befestigten Stec
kerteilen wird gewöhnlich zum Einbau in ein bereits mit Sen
soren, Aktoren oder Steuervorrichtungen versehenes Kraftfahr
zeug geliefert. Der Kabelbaum weist dabei bereits eine geome
trische Gestalt auf, die für den Einbau in das Kraftfahrzeug
erforderlich ist.
Beispielhaft wird ein Kabelbaum beschrieben, der ein Airbag-
Steuergerät mit Zündelementen von Airbags oder Gurtstraffern
verbindet. Ein solches Airbag-Steuergerät ist beispielsweise
zum wahlweisen Zünden von vier über den Kabelbaum angeschlos
senen Zündelementen ausgebildet. Die Zündelemente bestehen im
wesentlichen aus einem von Zündpulver umgebenen Heizdraht und
sind in einen Gasgenerator eingebracht. Jedes Zündelement ist
über eine separate Zweidrahtleitung mit einem eigens diesem
Zündelement zugeordneten Steuerausgang des Steuergeräts ver
bunden (sogenannte Punkt-zu-Punkt-Verbindung). Nach Einbau
der Zündelemente und des Airbag-Steuergeräts in das Kraft
fahrzeug wird der Kabelbaum im Kraftfahrzeug verlegt. Ein
steuergerätseitiges Steckerteil wird in einen entsprechenden
Steckverbinder des Steuergeräts eingeführt, zündelementseiti
ge Steckerteile des Kabelbaums werden entsprechende Steckver
binder der Zündelemente eingeführt. Die Zuordnung einer für
ein festgelegtes Zündelement bestimmten Leitung zu dem zuge
hörigen Zündelement ist für den Monteur insbesondere durch
die Leitungslänge erkennbar sowie durch die geometrische An
ordnung der Leitungen. So wird ein versehentliches Vertau
schen von Leitungen vermieden: Jeder an einen festgelegten
Steuerausgang des Steuergeräts ausgegebene hochenergetische
Zündimpuls wird über die zugehörige Leitung an das richtige
Zündelement geliefert.
Werden nun solche Punkt-zu-Punkt-Verbindungen durch eine Bus
leitung ersetzt, die beispielsweise eine Sendestation mit
Empfangsstationen verbindet, so sind die Empfangsstationen
notwendigerweise mit einer Auswerteschaltung, beispielsweise
einem Mikroprozessor versehen, um über die Busleitung über
mittelte codierte Nachrichten zu empfangen und auszuwerten.
Damit Daten an die richtige Empfangsstation übermittelt wer
den können, ist gewöhnlich jeder Empfangsstation eine Adresse
zur Identifizierung zugeordnet. Ein solches Bussystem ist
beispielsweise in der EP 0 471 871 B1 der Anmelderin für eine
Einrichtung für den Insassenschutz patentiert: Eine Steuer
vorrichtung zum Auslösen von Insassenschutzmitteln ist über
eine Busleitung mit dezentral, also direkt bei den Insassen
schutzmitteln angeordneten Zündgeräten elektrisch verbunden.
Die Zündgeräte enthalten zumindest einen Auswerter für über
die Busleitung übermittelte, codierte Nachrichten sowie eine
Energiereserve zum Zünden des zugeordneten Zündelements bei
Erkennen eines korrekt übermittelten Zündbefehls. Die einzel
nen Zündgeräte werden durch die Steuervorrichtung über von
einander unterscheidbare Adressen angesprochen.
Vor dem Einbau solcher Zündgeräte könnte jedes Zündgerät von
seinem Hersteller mit einer vorgegebenen Adresse versehen
werden, die beispielsweise das betreffende Zündgerät als dem
Fahrerairbag zugeordnet auszeichnet. Eine solche Adresse
könnte beispielsweise in einem nicht flüchtigen Speicher des
Zündgeräts gespeichert sein. Die Gefahr jedoch ist groß, daß
solche bereits mit Adressen versehenen Zündgeräte beim Zulie
ferer, in der Logistik oder beim Automobilhersteller ver
tauscht werden und durch den Monteur an falscher Stelle im
Kraftfahrzeug verbaut werden. Ein für den Fahrerairbag vorge
sehener Auslösebefehl würde beispielsweise den Seitenairbag
zünden, wenn das Zündgerät mit der Fahrerairbagadresse verse
hentlich dem Seitenairbag zugeordnet wird. Eine mechanische
Codierung des Zündgeräts beispielsweise durch einem Zapfen am
Zündgerätgehäuse ließe die einzelnen für unterschiedliche
Verwendungszwecke vorgesehenen Zündgeräte unterscheidbar ma
chen, so daß ein Zündgerät wirklich nur an dem dafür vorgese
henen Einbauort befestigbar ist. Nachteil einer solchen Aus
bildung von Zündgeräten ist, daß aufgrund der unterschiedli
chen mechanischen Codierungen eine Vielzahl von Gehäusevari
anten des Zündgeräts herzustellen, zu verwalten und zu lagern
sind. Dies bedingt beispielsweise bei der Herstellung eine
Vielzahl von unterschiedlichem Festigungswerkzeug.
Alternativ könnten die Zündgeräte nach Einbau in das Kraft
fahrzeug und damit nach Einbau in den Gasgenerator eines Air
bags beim Automobilhersteller mit einer Adresse versehen wer
den. Das Zündgerätist dabei jedoch für ein Zusammenwirken mit
dem Gasgenerator angeordnet, so daß bei dem Einspeisen der
Adresse in das Zündgerät durch elektrische Impulse versehent
lich der zugehörige Airbag ausgelöst werden könnte.
Damit stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen,
mittels deren Hilfe über Adressen ansprechbare elektrische
Geräte eines Kraftfahrzeugs mit eben diesen Adressen versehen
werden können, ohne eine Vielfalt unterschiedlich ausgebilde
ter elektrischer Geräte herstellen zu müssen.
Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Patentan
spruchs 1. Dabei weist ein für den Kabelbaum vorgesehenes
Steckerteil einen einstellbaren Widerstand - auch Potentiome
ter genannt - auf, dessen Widerstandsteilerverhältnis von ei
nem an das Steckerteil angeschlossenen elektrischen Gerät ab
gefragt werden kann. Dieses Widerstandsteilerverhältnis wird
im folgenden als Identifikationsadresse dieses elektrischen
Geräts für die Kommunikation über die Busleitung verwendet.
In einem Kraftfahrzeug werden also weiterhin zuerst Steuer
vorrichtungen, Sensoren oder Aktoren verbaut, die daraufhin
über den Kabelbaum miteinander verbunden werden. Das am Ka
belbaum befestigte Steckerteil ist bereits vor Einlegen des
Kabelbaums in das Kraftfahrzeug "widerstandscodiert", d. h.
mit einem bestimmten Widerstandsteilerverhältnis versehen.
Die Leitungslänge der einzelnen Leitungen des Kabelbaums so
wie deren geometrische Ausrichtung erlauben die korrekte Zu
ordnung einer Leitung zu einem bestimmten elektrischen Gerät.
Die elektrischen Geräte können nun alle insbesondere mecha
nisch/konstruktiv gleich aufgebaut sein. Sie enthalten bei
ihrem Einbau keinerlei codierte Adresse, so daß ein Vertau
schen konstruktiv gleicher elektrischere Geräte unerheblich
ist. Sind die elektrischen Geräte als insbesondere Zündgeräte
für Insassenschutzmittel ausgebildet, so ist auch nach ihrem
Einbau in das Kraftfahrzeug keine Adressierung durch Zufuhr
von elektrischen Impulsen durch einen Bandendeprogrammierer
erforderlich.
Ist die Sendestation über einen Kabelbaum mit den erfindungs
gemäßen empfangsseitigen Steckerteilen mit den Empfangssta
tionen/elektrischen Geräten verbunden und wird diesem elek
trischen System Betriebsspannung zugeführt, so kann bei
spielsweise die Empfangsstation selbständig innerhalb ihrer
Initialisierungsphase den Widerstandswert im Steckerteil des
Kabelbaums ermitteln, in einem Speicher ablegen und als
Adresse verwenden. Alternativ kann die Sendestation als Ma
stergerät der Kommunikation einen entsprechenden Befehl über
die Busleitung an alle Empfangsstationen ausgeben, woraufhin
die Empfangsstationen den Widerstandswert aus dem erfindungs
gemäßen Steckerteil auslesen.
Nach dem Ablegen des Widerstandswertes bzw. der daraus ermit
telten Adresse in den Speicher der Empfangsstation wird vor
zugsweise durch das Mastergerät der Kommunikation das Ausle
sen der Adressen eingeleitet und die Adressen in einem Spei
cher des Mastergerätes abgelegt. Vorzugsweise kann die von
der Empfangsstation an die Sendestation übermittelte Adresse
mit einer in der Sendestation abgelegten Adresse verglichen
werde, so daß beispielsweise ein nicht vorgesehener Wider
standswert erkannt werden kann.
Insbesondere kann die Empfangsstation gleichzeitig auch als
Sendestation ausgebildet sein wie auch die Sendestation als
Empfangsstation ausgebildet sein kann und deshalb ebenso aus
dem ihr zugeordneten widerstandscodierten Steckerteil des Ka
belbaums ihre Adresse abfragen und ermitteln kann.
Dadurch, daß der einstellbare Widerstand im erfindungsgemäßen
Steckerteil zwischen den zwei zur Daten- und/oder Energie
übertragung vorgesehenen Kontaktelementen angeordnet ist, und
eine Abgriffelektrode des einstellbaren Widerstands mit einem
weiteren Kontaktelement des Steckerteils verbunden ist, kann
das an das Steckerteil angeschlossene elektrische Gerät ein
Widerstandsteilerverhältnis ermitteln. Dies hat insbesondere
den Vorteil, daß sich auch bei einer altersbedingten oder
temperaturbedingten Änderung des absoluten Widerstandswertes
des einstellbaren Widerstandes das abgreifbare Verhältnis bei
Anlegen einer Spannung an die Kontaktelemente nicht ändert
und damit unabhängig von Störfaktoren eine eindeutige Codie
rung durch ein angeschlossenes elektrisches Gerät ausgelesen
werden kann. Dies gilt auch bei Schwankungen der an den bei
den Kontaktelementen anliegenden Spannung. Ein Vorteil der
Verwendung eines einstellbaren Widerstands im Gegensatz zu
unterschiedlichen, nicht einstellbaren Widerständen mit un
terschiedlichen Widerstandswerten je Steckerteil liegt ferner
darin, daß die Last auf der Busleitung bei gleicher Anzahl
angeschlossener Geräte in jedem Fall konstant ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der
Absolutwert des einstellbaren Widerstandes hochohmig, also im
Megaohmbereich, insbesondere < 500 Kiloohm, so daß über die
Kontaktelemente übermittelte Daten durch den Widerstand nicht
beeinflußt werden.
Weitere Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Steckerteils
beziehen sich auf vorteilhafte elektrische und konstruktive
Ausbildungen des einstellbaren Widerstands.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen sehen zusätzlich zu der
elektrischen Codierung des Steckerteils über den einstellba
ren Widerstand eine mechanische Codierung vor. Hierbei wird
durch ein mechanisches Codiermittel im wesentlichen die Ab
griffstelle der Abgriffelektrode am einstellbaren Widerstand
gekennzeichnet, die mit einem entsprechenden Gegenmittel am
zugehörigen elektrischen Gerät zusammenwirkt. Diese zusätzli
che mechanische Codierung der Abgriffstelle am einstellbaren
Widerstand ist insbesondere dann von Vorteil, wenn zwei elek
trische Geräte mit unterschiedlichen Funktionen oder Wir
kungsweisen mit unterschiedlichen Adressen zu versehen sind,
jedoch die Leitungslänge und die geometrische Auslegung der
Leitungen keine Unterscheidungsmöglichkeiten bieten. Dies ist
insbesondere bei Zündgeräten für den gleichen Airbag der
Fall, welche unterschiedliche Airbag-Volumina ansteuern und
damit räumlich am gleichen Ort angeordnet sind. Durch die zu
sätzliche mechanische Codierung wird ein Einführen eines
Steckerteils in das falsche Zündgerät verhindert.
Überdies ist mit diversen Unteransprüchen ein Kabelbaum für
ein Kraftfahrzeug beansprucht, der ein erfindungsgemäßes
Steckerteil verwendet. Ferner ist mit weiteren Unteransprü
chen ein elektrisches Gerät beansprucht, das in vorteilhafter
Weise zum Zusammenwirken mit dem erfindungsgemäßen Stecker
teil ausgebildet ist. Abschließend ist eine Einrichtung für
den Insassenschutz in einem Kraftfahrzeug beansprucht, die
eine Steuervorrichtung und Zündgeräte verbindenden Kabelbaum
mit dem erfindungsgemäßen Steckerteil beansprucht.
Ausführungsbeispiele in den Zeichnungen erläutern die Erfin
dung und ihre Weiterbildungen näher. Es zeigen:
Fig. 1, 3, und 9a elektrische Ersatzschaltbilder des
erfindungsgemäßen Steckerteils,
Fig. 2, 4, 5, 6, 7 Querschnitte durch erfindungsgemäße
Steckerteile,
Fig. 8 einen Codierring,
Fig. 9 und 10 ein erfindungsgemäßes Steckerteil in
verschiedenen Ansichten mit einer
elektrischen Widerstandscodierung
und einer mechanischen Codierung,
und
Fig. 11 ein Blockschaltbild einer erfin
dungsgemäßen Einrichtung für den
Insassenschutz in einem Kraftfahr
zeug.
Elemente und Bestandteile in den Zeichnungen sind figuren
übergreifend durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
Fig. 1 zeigt ein elektrisches Ersatzschaltbild des erfinde
rungsgemäßen Steckerteils. Dabei sind Anschlüsse 181, 182 für
die Verbindung mit Leitern einer Leitung/eines Kabels vorge
sehen. Die Anschlüsse 181, 182 sind mit Kontaktelementen 11
und 12 zum Kontaktieren eines Gegensteckers elektrisch ver
bunden. Das erste Kontaktelement 11 ist mit dem zweiten Kon
taktelement 12 über einen einstellbaren Widerstand 14 elek
trisch verbunden. Eine Abgriffelektrode 15 ist mit einem wei
teren Kontaktelement 13 des Steckerteils elektrisch verbun
den, so daß beim Anlegen einer Spannung an die Anschlüsse 181
und 182 zwischen dem weiteren Kontaktelement 13 und dem er
sten oder zweiten Kontaktelement 11 bzw. 12 eine entsprechend
der Abgriffstelle der Abgriffelektrode 15 eingestellter Span
nungswert abgegriffen werden kann. Der einstellbare Wider
stand 14 wirkt also als Spannungsteiler, wobei die geteilte
Spannung über die weitere Elektrode 13 abgegriffen werden
kann. Der einstellbare Widerstand ist insbesondere in diskre
ten Stufen, z. B. 20 Stufen, einstellbar.
Fig. 2 zeigt eine vorteilhafte konstruktive Ausgestaltung
eines erfindungsgemäßen Steckerteils im Querschnitt. In einem
Steckergehäuse 17 ist der einstellbare Widerstand in Form ei
ner Widerstandsbahn 144 angeordnet. Isolierte Leiter 211 und
212 einer mit dem Steckerteil verbundenen Leitung sind durch
das Steckergehäuse 17 geführt und mit Verbindungselementen
181, 182 in Form von Kabelcrimpverbindern mit den als Stec
kerpins ausgebildeten ersten und zweiten Kontaktelementen 11
bzw. 12 elektrisch verbunden. Die Leiter 211 und 212 der zuge
führten Leitung weisen innerhalb des Steckergehäuses 17 je
weils einen abisolierten Bereich A auf, der jeweils mit der
Widerstandsbahn 144 verbunden ist. An einer Abgriffstelle 151
der Widerstandsbahn 144 ist senkrecht zur Zeichenebene ein
metallischer Stift in die Widerstandsbahn 144 geführt, der
über einen weiteren isolierten Leiter mit der weiteren Kon
taktelektrode 13 elektrisch verbunden ist. Metallischer Stift
und weiterer isolierter Leiter 13 bilden die Abgriffelektrode
15. Die Abgriffelektrode 15 kann auch an jeder anderen mögli
chen Abgriffstelle 151 entlang der Widerstandsbahn 144 an
greifen und damit den Widerstand in einem anderen Verhältnis
teilen. Die Widerstandsbahn 144 ist insbesondere auf eine In
nenseite eines Steckergehäuses 17 aufgebracht, beispielsweise
durch Bedrucken des aus Kunststoff hergestellten Steckerge
häuses mit einer leitenden Schicht, durch Einspritzen einer
leitenden Schicht in eine dafür auf der Innenseite des Stec
kergehäuses vorgesehene Nut, oder durch Aufbringen einer so
genannten Leitpaste auf die Innenseite des Steckergehäuses.
Insbesondere kann auch das gesamte Steckergehäuse aus
hochohmig leitenden Material hergestellt sein und damit als
einstellbarer Widerstand dienen, wobei lediglich die Kontak
telement 11 bis 13 und die Leiter 211 und 212 beispielsweise
Isolationshülsen isoliert in das Innere des Steckergehäuses
17 geführt sind.
Fig. 3 zeigt ein weiteres elektrisches Ersatzschaltbild des
erfindungsgemäßen Steckerteils, bei dem zahlreiche Parallel
widerstände den einstellbaren Widerstand 14 aus Fig. 3 re
präsentieren. Dabei sind zwischen den ersten Kontaktelement
11 und dem weiteren Kontaktelement 13 eine erste Anzahl von
Parallelwiderständen 143 angeordnet, zwischen dem weiteren
Kontaktelement 13 und dem zweiten Kontaktelement 12 eine wei
tere Anzahl von Parallelwiderständen 144. Dabei kann ein ge
wünschtes Widerstandsverhältnis derart erreicht werden, daß
lediglich diejenigen Widerstandswerte in Form von diskreten
parallel geschalteten Widerständen zwischen den Kontaktelek
troden eingesetzt werden, die das gewünschte Teilerverhältnis
ergeben. Alternativ werden aus einer Anzahl von bereits mit
den Kontaktelementen verbundenen Widerständen 143, 144 ein
zelne Widerstände oder deren Verbindungen zu den Kontaktele
menten 11 bis 13 insoweit unterbrochen, daß sich durch die
verbleibenden mit den Kontaktelementen 11 bis 13 verbundenen
Parallelwiderstände 143, 144 der gewünschte Teilerwert ein
stellt.
Fig. 4 zeigt ein zu Fig. 3 gehöriges Steckerteil im Quer
schnitt, bei dem Leiter 211 und 212 isoliert durch das Stec
kergehäuse 17 geführt und wiederum mit ihren abisolierten En
den in Kabelcrimpverbinder von Verbindungsmitteln 181 und 182
in Form von ausgestanzten Blechteilen geführt sind. Die Ver
bindungsmittel sind elektrisch mit dem ersten und zweiten
Kontaktelement 11 und 12 verbunden. Auf die Innenseite des
Steckergehäuses 17 ist eine gitternetzförmige Widerstandsbahn
144 aus drei Gitterwaagerechten und mehreren Gittersenkrech
ten aufgebracht ist. Jede Waagerechte ist mit einer zugeord
neten Elektrode 11 bis 13 verbunden. In einer derartige git
ternetzartige Widerstandsstruktur repräsentieren die Gitter
senkrechten die Parallelwiderstände 143 und 144 nach Fig. 3.
Nach dem Aufdampfen einer solchen Widerstandsbahn 144 auf die
Innenseite des Steckergehäuses 17 werden unerwünschte Paral
lelwiderstände 143, 144/Widerstandsverbindungen zwischen den
Kontaktelementen 11 bis 13 durch Ausstanzen unterbrochen. Be
zugszeichen U deutet eine solche Unterbrechung einer Wider
standsbahn an.
Fig. 5 entspricht im wesentlichen Fig. 4, wobei die Wider
standsbahn 144 aus Fig. 5 durch diskrete, seriell zueinander
angeordnete Widerstände 141 ersetzt ist. Dabei wirken Enden
der Kontaktstücke 11 und 12 mit Enden der Abgriffelektrode
15, die als ausgestanztes Blechteil ausgebildet ist, als Auf
nahmen für lötbare oder schweißbare oder crimpbare, insbeson
dere oberflächenmontierbare Widerstände 141 zusammen. Ein Arm
der Abgriffelektrode 15 ist elektrisch mit dem weiteren Kon
taktstück 13 verbunden. Je nach erwünschten Teilerverhältnis
des einstellbaren Widerstandes 14 werden in die vorgesehenen
Aufnahmen Widerstände 141 mit entsprechenden Widerstandswer
ten eingesetzt.
Fig. 6 zeigt ein weiteres Prinzipschaltbild des erfindungs
gemäßen Steckerteils. Dabei ist der einstellbare Widerstand
14 als kammförmige Widerstandsbahn ausgebildet, die gegenüber
einer Abgriffelektrode 15 entsprechender Länge angeordnet
ist. Kammstege 1441 geben mögliche Abgriffstellen vor, an de
nen eine elektrisch leitende Verbindung beispielsweise durch
Löten oder Schweißen zur Abgriffelektrode 15 hergestellt wer
den kann. Abhängig von der Anordnung der Lötverbindung an ei
ner der Kammstege 1441 wird ein bestimmtes Widerstandverhält
nis erreicht.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Prinzipschaltbild eines erfin
dungsgemäßen Steckerteils. Verbindungsmittel 181, 182 sind
wiederum mit senkrecht zur Zeichenebene angedeuteten ersten
und zweiten Kontaktelementen 11 und 12 verbunden. Abgehend
von den Verbindungsmitteln 181, 182 ist ein einstellbarer Wi
derstand in Form einer sichelförmigen Widerstandsbahn 144 an
geordnet. Eine ebenfalls sichelförmige Abgriffelektrode 15
ist innerhalb der Widerstandsbahn 144 angeordnet und mit dem
senkrecht zur Zeichenebene angedeuteten weiteren Kontaktele
ment 13 elektrisch verbunden. Eine Vielzahl von Stegen 1442
verbindet die Widerstandsbahn 144 mit der Abgriffelektrode 15
elektrisch. Zum Einstellen eines gewünschten Widerstandswer
tes wird die Abgriffelektrode 15 an einer Stelle zwischen
zwei Stegen unterbrochen. Bezugszeichen U kennzeichnet eine
solche Abgriffstelle. Vorzugsweise werden sowohl die Verbin
dungsmittel 181 und 182 als auch die Abgriffelektrode 17 in
Form von leitenden Schichten sowie die Widerstandsbahn auf
die Innenseite eines Steckergehäuses aufgedampft.
Alle Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Steckerteils
haben den Vorteil, daß unterschiedliche Widerstandsteilerver
hältnisse des einstellbaren Widerstand im Steckergehäuse er
zielt werden können unter Beibehaltung eines einheitlichen
Steckergehäuses mit einheitlichem Aufbau. Damit können auch
die an solche Steckerteile eines Kabelbaums anzuschließenden
elektrischen Geräte insbesondere konstruktiv einheitlich auf
gebaut sein. Besteht dennoch die Gefahr, daß bereits wider
standscodierte Steckerteile nicht eindeutig elektrischen Ge
räten zugeordnet werden können, so wird erfindungsgemäß zu
sätzlich eine mechanische Codierung zwischen Steckerteilen
und anzuschließenden elektrischen Geräten eingesetzt. Dazu
wird beispielsweise gemäß Fig. 4 nicht nur ein Teil der Wi
derstandsbahn 144 ausgestanzt sondern auch die unterliegende
Gehäusewand, so daß eine solche Unterbrechungsstelle, die als
Abgriffstelle für die Abgriffelektrode definiert ist, auch
nach außen hin am Gehäuse erkannbar ist. Das mit dem Stecker
teil nach Fig. 4 zu verbindende elektrische Gerät muß dem
entsprechend an dieser Stelle einen Zapfen als mit der Aus
nehmung im Steckerteil zusammenwirkendes mechanisches Mittel
aufweisen, der bei gesteckter Verbindung an der Abgriffstelle
des Steckerteil in die dortige Ausnehmung hineinragt. Weist
die Widerstandsbahn gemäß Fig. 4 mehrere Unterbrechungen und
das zugrundeliegenden Steckergehäuse mehrere Ausnehmungen
auf, so enthält das elektrische Gerät ein entsprechendes Ra
ster aus Zapfen. Auf gleiche Weise kann die Unterbrechungs
stelle der Abgriffelektrode 15 bei einem Steckerteil gemäß
Fig. 7 erkannt werden.
Ist insbesondere das Steckerteil dazu gedacht, ein Zündgerät
für ein Insassenschutzmittel über den Kabelbaum mit einer
Steuervorrichtung für das Insassenschutzmittel zu verbinden,
so kann das Zündgerät selbst ein mechanisches Mittel zum Zu
sammenwirken mit dem Codiermittel des Steckerteile aufweisen.
Eine Herstellung von diversen Zündgeräten mit unterschiedli
chen Gehäuseausbildungen kann erforderlich sein. Ein solches
Zündgerät wird jedoch gewöhnlich von einem Gasgenerator eines
Airbags umgeben. Dabei ist das vorgenanntes Mittel vorzugs
weise nicht am Zündgerät selbst, sondern am Gasgenerator an
geordnet: Gasgeneratoren sind ohnehin für unterschiedliche
Volumenstufen konstruktiv unterschiedlich ausgebildet. In
vorteilhafter Weise weist dabei der Gasgenerator Öffnungen
auf, die mit Rasthaken 53 eines Decodierrings 5 gemäß Fig. 8
zusammenwirken. Der Decodierring 5 weist über die Rasthaken
53 hinaus einen Ring 51 auf, auf dem eine Nase 52 angeordnet
ist, der mit einer entsprechenden Ausnehmung des Steckerteils
zusammenwirken kann. Entspricht die Stellung der Codiernase
nicht einer Ausnehmung im Steckergehäuse, so kann das Zündge
rät nicht an den Kabelbaum angeschlossen werden. Ein Vertau
schen von Steckerteilen hinsichtlich der zugeordneten Zündge
räte ist damit ausgeschlossen. Der Codierring ist verdrehsi
cher am Gasgenerator anzubringen. Die am Steckergehäuse ent
stehenden Lochbilder können auch anders ausgewertet werden,
z. B. optisch.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Steckerteils, Fig. 9a das zugehörige elektri
sche Ersatzschaltbild: Als einstellbarer Widerstand zwischen
den Kontaktelementen 11 und 12 wird hierbei eine Serienschal
tung aus mehreren diskreten Widerständen 141 vorgeschlagen.
Als Abgriffstelle 151 kann jede Verbindung zwischen zwei Se
rienwiderständen 141 verwendet werden. Vorzugsweise enthält
das Steckergehäuse ein Gehäusegrundteil und einen Gehäusedec
kel wobei gemäß Fig. 9b die Serienwiderstände 141 in Form
einer Widerstandsbahn auf der Innenseite des Gehäusedeckels
174 aufgebracht sind. Fig. 9c zeigt einen Querschnitt durch
ein solches erfindungsgemäßes Steckerteil, bei dem eine sol
che Serienwiderstandsbahn 141 nach Fig. 9b auf der Innensei
te des Deckels 174 angeordnet ist (Draufsicht). Fig. 9d
zeigt eine Draufsicht auf die Innenseite des Steckergrund
teils 173 mit den bereits bekannten Elementen. Auf der Innen
seite des Steckergrundteils 173 ist die Abgriffelektrode mit
der eingezeichneten Struktur aufgebracht. Aus Fig. 9c ist
nun ersichtlich, daß auf schraffiert eingezeichneten Kontakt
pads der Abgriffelektrode als auch auf Kontaktpads 111 und
121 der Kontaktelemente 11 und 12 gemäß Fig. 9d elektrisch
leitende Federn 19 angeordnet sind, wobei die auf den Kon
taktpads der Abgriffelektrode 15 angeordneten Federn im nor
malen, zusammengebauten Zustand von Gehäusegrundteil 173 und
Gehäusedeckel 174 nicht die Widerstandsbahn 141 am Gehäuse
deckel 174 berühren. Die Federn 19 über den Kontaktpads 111
und 121 der Kontaktelemente 11 und 12 berühren jedoch die Wi
derstandsbahn 141 an den mit plus und minus gezeichneten Kon
taktstellen am Gehäusedeckel. Eine Verbindung zwischen der
Abgriffelektrode 15 und einer ausgewählten Stelle der Wider
standsbahn 141 erfolgt derart, daß das Gehäusegrundteil 173
an dem entsprechenden Kontaktpad der Abgriffelektrode 15 ört
lich heißgeprägt wird, so daß die Feder 19 über diesem Kon
taktpad in elektrisch leitende Verbindung zu der Widerstand
bahn auf dem Gehäusedeckel 174 tritt und am Gehäusegrundteil
173 eine Einbuchtung an der Abgriffstelle 151 als mechani
sches Codiermittel verzeichnet werden kann. Fig. 9c zeigt
insbesondere auch das Steckergesicht 1734 im Querschnitt mit
seinen Kontaktelementen 11 und 13, das mit einem Steckverbin
der eines elektrischen Geräts zusammenwirkt.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemäßen
Steckerteils insbesondere mit einer Draufsicht auf die Innen
seite eines Steckergrundteils 173 in Fig. 10b. Die Verbin
dungsmittel 181 und 182 sind mit einer ringförmigen Wider
standsbahn 144 und mit den jeweils zugehörigen Kontaktelemen
ten 11 bzw. 12 verbunden. Die Widerstandsbahn 144 weist Lö
cher als potentielle Abgriffstellen 151 auf. Fig. 10c zeigt
eine Draufsicht auf die Außenseite des Gehäusedeckels 174.
Dabei sind in die Zeichenebene gerichtete Rasthaken 1741 zum
Zusammenwirken mit der entsprechenden Öffnungen 1731 im Ge
häusegrundteil 173 (Fig. 10a) ersichtlich. Ferner ist die in
die Zeichenebene gerichtete weitere Elektrode 13 ersichtlich,
die über einen Schwenkarm 1742 mit der ebenfalls in die Zei
chenebene gerichteten Abgriffelektrode 15 elektrisch verbun
den ist. Der Schwenkarm 1742 kann über ein Segment, das dem
Segment der Widerstandsbahn 144 am Gehäusegrundteil 173 ent
spricht um das weitere Kontaktelement 13 geschwenkt werden.
Je nach gewünschtem Widerstandsverhältnis wird der Schwenkarm
derart arretiert, daß die Abgriffelektrode 15 durch eine der
dafür vorgesehene Öffnungen 1743 am Gehäusedeckel 174 geführt
und damit arretiert ist. Bei zusammengefügten Gehäusegrund
teil 173 und Gehäusedeckel 174 greift die Abgriffelektrode 15
in die entsprechende Abgriffstelle 151 der Widerstandsbahn
144 ein und durchbohrt ferner das Gehäusegrundteil und ragt
darüberhinaus als mechanisches Codiermittel an der Abgriff
stelle 151 aus dem Gehäusegrundteil 173 heraus. Der aus dem
Gehäuse 17 herausragende und in Fig. 10a) sichtbare Teil der
Abgriffelektrode 15 ist vorzugsweise isoliert. Das mit dem
Steckerteil nach Fig. 10 zu verbindende elektrische Gerät
muß dementsprechend an dieser Stelle ein Mittel vorzugsweise
in Form einer Öffnung oder Ausnehmung aufweisen, in die der
überstehende Teil der Abgriffelektrode 15 eingreifen kann.
Selbstverständlich ist eine Ausbildung des Steckerteils nach
Fig. 10 auch ohne Herausragen der Abgriffelektrode möglich.
Auch bei den erfindungsgemäßen Steckerteilen, die zusätzlich
zur Widerstandscodierung eine mechanische Codierung aufwei
sen, ist die mechanische Codierung derart ausgebildet, daß
die Steckerteile zunächst unabhängig von ihrer mechanischen
Codierung gleich ausgebildet und in denselben Herstellungs
schritten gefertigt sind. Es sind also keinerlei unterschied
liche Steckergehäusekonzepte zu entwerfen und umzusetzen. Le
diglich durch einen einzigen Arbeitsschritt, z. B. Stanzen
oder Einführen der Abgriffelektrode wird das Normsteckerteil
zu einem Steckerteil mit mechanischem Codiermittel umgerü
stet.
Fig. 11 zeigt ein Blockschaltbild einer Einrichtung für den
Insassenschutz in einem Kraftfahrzeug. Eine Steuervorrichtung
3, die in der Fachwelt als Airbag-Steuergerät bezeichnet
wird, ist über einen Kabelbaum 2 mit Zündgeräten 4 für Insas
senschutzmittel verbunden. Dabei ist der Kabelbaum als Bus
leitung ausgebildet, so daß von der Steuervorrichtung 3 via
Steckverbinder 6 lediglich eine Zweidrahtleitung abgeht. Über
Leitungen 21 sind die einzelnen Zündgeräte 4 mit der von der
Steuervorrichtung 3 abgehenden Leitung verbunden. Jede Lei
tung 21 enthält zwei Leiter 211 und 212 die jeweils in einem
erfindungsgemäßen Steckerteil 1 enden. Bei der Verbindung
zwischen Steckerteil 1 und Zündgerät 4 sind die Kontaktele
mente 11, 12 und 13 in Fig. 11 angedeutet. Ein Zündgerät 4
und ein Steckerteil 1 in Fig. 1 enthält ein elektrisches
Schaltbild. Dabei ist beim Steckerteil 1 der einstellbare Wi
derstand aus 2 Serienwiderständen 141 (RC0 und RC1) gebildet.
Zündgeräteseitig ist eine Steueranordnung 43 vorgesehen, die
insbesondere zum Auswerten des Spannungsverhältnisses zwi
schen den Kontaktelementen 11 bis 13 ausgebildet ist. Bei dem
in das Zündgerät 4 eingeführte Steckerteil 1 und Beaufschla
gung der Leiter 211 und 212 mit einer Spannung läßt sich der
Teilerwiderstand durch die Steueranordnung 43 auf einfache
Art und Weise ermitteln. Dazu wird der Teilerwiderstand mit
verschiedenen Widerstandswerten, repräsentiert durch soge
nannte Vergleichswiderstände 431 in einem Vergleicher 432
verglichen. Ein Speicher 45 im Zündgerät 4 steht zur flüchti
gen oder dauerhaften Ablage des ermittelten Widerstandswertes
zur Verfügung.
Die Anzahl der Kontaktelemente des erfindungsgemäßen Stecker
teils ist nicht auf drei beschränkt. Weitere Kontaktelemente
zum Übertragen weiterer Daten/Energie können vorgesehen sein.
Claims (19)
1. Steckerteil für einen Kabelbaum eines Kraftfahrzeugs, mit
zwei elektrischen Kontaktelementen (11, 12), und mit Verbin
dungsmitteln (19) zum elektrischen Verbinden der Kontaktele
mente (11, 12) mit Leitern (211, 212) des Kabelbaums (2),
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kontaktelement (11)
über einen einstellbaren Widerstand (14) elektrisch mit dem
zweiten Kontaktelement (12) verbunden ist, und daß eine Ab
griffelektrode (15) für den einstellbaren Widerstand (14) mit
einem weiteren Kontaktelement (13) elektrisch verbunden ist.
2. Steckerteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der einstellbare Widerstand (14) hochohmig ausgebildet ist.
3. Steckerteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der einstellbare Widerstand (14) als Widerstandsbahn (144)
ausgebildet ist, und daß die Abgriffelektrode (15) die Wider
standsbahn (144) an einer ausgewählten Stelle (151) elek
trisch kontaktiert.
4. Steckerteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Widerstandsbahn (144) nur festgelegte, voneinander
getrennte Stellen (151) für ein Kontaktieren durch die Ab
griffelektrode (15) vorgesehen sind.
5. Steckerteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der einstellbare Widerstand (14) eine Serienschaltung aus
voneinander getrennten Widerständen (141) aufweist.
6. Stecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abgriffelektrode (15) den einstellbaren Widerstand (14) zwi
schen zwei Serienwiderständen (141) kontaktiert.
7. Steckerteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der einstellbare Widerstand (14) zwischen dem ersten Kontak
telement (11) und der Abgriffelektrode (15) parallel angeord
nete Widerstände (142), und zwischen der Abgriffelektrode
(15) und dem zweiten Kontaktelement (12) weitere parallel an
geordnete Widerstände (143) aufweist, wobei jede Verbindung
zwischen dem ersten Kontaktelement (11) und der Abgriffelek
trode (15) über einen der Parallelwiderstände (142) und zwi
schen der Abgriffelektrode (15) und dem zweiten Kontaktele
ment (12) über einen der weiteren Parallelwiderstände (143)
unterbrechbar ausgebildet ist.
8. Steckerteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Widerstandsbahn (144) über mehrere Stege (1442) mit der
Abgriffelektrode (15) elektrisch verbunden ist, und daß die
Abgriffelektrode (15) zwischen den Stegen (1442) unterbrech
bar ausgebildet ist.
9. Steckerteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Stelle des Abgriffs (151) am
einstellbaren Widerstand (14) durch die Abgriffelektrode (15)
durch ein mechanisches Codiermittel (16) gekennzeichnet ist,
das sich von der konstruktiven Ausbildung anderer möglicher
Abgriffstellen am einstellbaren Widerstand (14) unterschei
det.
10. Steckerteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der einstellbare Widerstand (14)
auf einer Innenseite (171) eines Steckergehäuses (17) ange
ordnet ist.
11. Steckerteil nach Anspruch 9, Anspruch 10 und einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe
lektrode (15) den einstellbaren Widerstand (14) und die Wand
des Steckergehäuses (17) an der Abgriffstelle (151) durch
bohrt und als mechanisches Codiermittel (16) aus dem Stecker
gehäuse (17) ragt.
12. Steckerteil nach Anspruch 9, Anspruch 10 und Anspruch 7
oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede unterbro
chen ausgebildete Stelle des einstellbaren Widerstands (14)
oder der Abgriffelektrode (15) über einer Ausnehmung des
Steckergehäuses (17) angeordnet ist.
13. Kabelbaum für ein Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch ein
Steckerteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche als
Abschluß mindestens einer seiner Leitungen (21).
14. Kabelbaum nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch seine
Verwendung als Busleitung zum Verbinden zumindest einer Sen
destation (3) mit mehreren Empfangsstationen (4), bei dem je
de Leitung (21) für eine Empfangsstation (4) durch ein Stec
kerteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 abgeschlossen
ist.
15. Elektrisches Gerät, mit einer Steueranordnung (43) in ei
nem Gehäuse (41), gekennzeichnet durch einen Steckverbinder
(1) mit drei Kontaktelementen zum Zusammenwirken mit einem
Steckerteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die
Steueranordnung (43) zum Ermitteln eines Widerstandes (44)
zwischen demjenigen geräteseitigen Kontaktelement, das zum
Zusammenwirken mit dem weiteren Kontaktelement (13) des Stec
kerteils (1) vorgesehen ist, und einem der anderen beiden ge
räteseitigen Kontaktelemente ausgebildet ist.
16. Elektrisches Gerät, mit einer Steueranordnung (43) in ei
nem Gehäuse (41), gekennzeichnet durch einen Steckverbinder
(42) mit drei Kontaktelementen zum Zusammenwirken mit einem
Steckerteil (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die
Steueranordnung (43) zum Ermitteln eines Widerstandes (44)
zwischen demjenigen geräteseitigen Kontaktelement, das zum
Zusammenwirken mit dem weiteren Kontaktelement (13) Stecker
teils (1) vorgesehen ist, und einem der anderen beiden gerä
teseitigen Kontaktelemente ausgebildet ist, und wobei ein
Mittel zum Zusammenwirken mit dem mechanischen Codiermittel
(16) des Steckerteils (1) vorgesehen ist.
17. Elektrisches Gerät nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, ge
kennzeichnet durch einen Speicher (45) zum Eintragen des er
mittelten Widerstandes (44) oder dem ermittelten Widerstand
zugeordneter Daten.
18. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
gekennzeichnet durch seine Verwendung als Zündgerät (4) für
Insassenschutzmittel.
19. Einrichtung für den Insassenschutz in einem Kraftfahr
zeug, mit einer Steuervorrichtung (3) zum Steuern von Insas
senschutzmitteln, wobei die Steuervorrichtung (3) über einen
Kabelbaum (2) nach Anspruch 13 mit elektrischen Geräten (4)
nach Anspruch 18 verbunden ist.
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