DE19819827C1 - Kolbenstangenführung für ein Kolben-Zylinderaggregat - Google Patents
Kolbenstangenführung für ein Kolben-ZylinderaggregatInfo
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Abstract
Blech-Kolbenstangenführung für ein Kolben-Zylinderaggregat, in dem eine Kolbenstange axial beweglich angeordnet ist, wobei der Zylinder einen Arbeitsraum darstellt, wobei die Kolbenstangenführung eine Gleitbuchse zentriert von einer Führungshülse aufweist, der sich ein den Arbeitsraum begrenzende Verschlußring anschließt, der wiederum in einen axial verlaufenden Mantel übergeht, der die gesamte Kolbenstangenführung zentriert, wobei eine Kolbenstangendichtung die Kolbenstange umschließt und den Arbeitsraum abdichtet, wobei sich die Führungshülse axial und radial an einem die Kolbenstangendichtung tragenden radial verlaufende Auflagering abstützt, wobei der Auflagering eine radiale Abstützungsfläche zum Mantel aufweist, so daß ein hinsichtlich der Kraftaufnahme geschlossener Ring als Teil der Kolbenstangenführung vorliegt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Kolbenstangenführung entsprechend dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1.
Als Ersatz für Sintermaterial bei Kolbenstangenführungen für Kolben-
Zylinderaggregaten wird zunehmend nach Ersatzlösungen gesucht, da der Sinterwerk
stoff aufgrund seiner Porösität ganzflächig zum Arbeitsraum abgedichtet werden muß.
So gibt es in der Regel spanend hergestellte Aluminiumführungen, die aber mit einer
Beschichtung versehen werden, um das Verschleißverhalten günstig zu gestalten. Damit
ist aber eine Verschlechterung der Reibwerte verbunden.
Als Gegenmaßnahme zu den schlechteren Reibungswerten der Aluminiumführung
wurden Gleitbuchsen eingesetzt. Dabei gibt es zwei prinzipiellen Ausführungsformen,
die sich durch die Lage der Gleitbuchse zur Kolbenstangendichtung unterscheiden. Bei
einer ersten Variante liegt die Gleitbuchse jenseits der Kolbenstangendichtung bezogen
auf den abzudichtenden Arbeitsraum. Die Kolbenstangenführung ist zwar relativ einfach
im Aufbau, doch kann kein Schleppöl zur Gleitbuchse gelangen, wodurch die Gleit
buchse, insbesondere bei Querkräften, relativ schnell verschleißt. Abhilfe schafft ein
Schleppölkanal, der gezielt Öl an die Gleitbuchse führt. Mit dem Schleppölkanal ist aber
wiederum ein erhöhter Bauaufwand verbunden. Beispielhaft wird auf die DE 44 36
907 A1 verwiesen, die eine zweiteilige Kolbenstangenführung aus Blech offenbart.
Hinsichtlich des Reibungsverhaltens sind Kolbenstangenführungen theoretisch grund
sätzlich günstiger, bei denen die Gleitbuchse zwischen der Kolbenstangendichtung und
dem abzudichtenden Arbeitsraum angeordnet sind. Beispielhaft wird die DE 42 07 099
A1 genannt, bei der zwei Ringformteile einen Führungsverschluß bilden, wobei ein
Ringformteil im Halbschnitt ein U-Profil aufweist und damit einen Schleppölkanal bildet.
Das zweite Ringformteil ist als eine mehrfach gestufte Kappe ausgeführt und steht mit
tels einer Überlappung im Bereich der Außendurchmesser beider Ringformteile in Kon
takt. Damit sind zwei Nachteile verbunden. Zum einen ist die Führungsbuchse ziemlich
elastisch in Querrichtung und des weiteren ist die Lage der Kolbenstangendichtung
nicht eindeutige definiert, da nur eine einseitig Anlagefläche durch die Kappe des zwei
ten Ringformteils vorliegt.
Eine Abwandlung ist in der DE 42 07 053 A1 beschrieben, die dieselben Nachteile auf
weist.
Die Kolbenstangenführung entsprechend der EP 0 733 823 A2 umfaßt ebenfalls einen
Mantel, einen Verschlußring und eine Führungshülse für eine Gleitbuchse, doch werden
diese Funktionselemente jeweils von eigenen Blechteilen gebildet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Blech-Kolbenstangenführung zu realisie
ren, die im Hinblick auf Stabilität in Axial- und Querrichtung optimiert ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch den Patentanspruch 1 gelöst.
Trotz der Verwendung von Blech als Grundwerkstoff für den tragenden Teil der Kolben
stangenführung wird eine große Steifigkeit erreicht, die mit einer massiven Ausführung
vergleichbar ist. Es kann aber der Kostenvorteil einer Blechlösung genutzt werden. Der
geschlossene Ring kann als Schleppölkanal genutzt werden, wenn die Kolbenstangen
führung bei einem Schwingungsdämpfer eingesetzt wird. Der Schließvorgang des Rin
ges wird durch das Umformen des Auflageringes umgangen, der fertigungstechnisch
bei kleinen Stückzahlen hinsichtlich des Werkzeugaufwandes von Fall zu Fall beurteilt
werden muß.
Eine weitere erfindungsgemäße Lösung wird durch den Patentanspruch 2 beschrieben.
In der einfachsten Ausführung kann der Auflagering als einfache Scheibe ausgeführt
sein.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform einer Blech-Kolbenstangenführung
wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 3 beschrieben.
Des weiteren ist erfindungsgemäß zum beschriebenen Erfindungsgedanken vorgesehen,
daß der Mantel eine dem Verschlußring abgewandte Stirnfläche aufweist, die sich axial
am Zylinder abstützt. Das Bauteil, das die größten Kräfte aufnehmen muß, ist durch die
einteilige Bauweise besonders stabil. Etwaige Schweißpunkte oder Klemmverbindungen
entfallen und stellen damit auch keine potentielle Fehlerquelle dar.
Eine besonders massive Bauweise wird dadurch erreicht, daß die Stirnfläche zu einem
radial verlaufenden Deckel verlängert ist, an dem die Kolbenstangendichtung anliegt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung weist der Auflagering einen Zentrierring auf. Der
Zentrierring übernimmt zusätzlich eine Haltefunktion, damit der Auflagering nicht kippt
oder schief eingebaut wird.
Um diese Wirkung noch zu verstärken, liegt der Zentrierring am Mantel an. Der Mantel
hat die größte radiale Ausdehnung und stellt damit die beste Haltemöglichkeit bereit.
Zur Druckversorgung der Kolbenstangendichtung, um diese vorzuspannen, weist der
Auflagering eine umlaufende Rinne auf, deren Begrenzungsflächen eine Zentrierfunkti
on zur Führungshülse des Mantels übernehmen.
Im Hinblick auf eine lageorientierte Position der Gleitbuchse weist der Auflagering zur
Führungshülse nach radial innen einen Überstand auf, wobei der Überstand eine Anla
gefläche für die Gleitbuchse bildet.
Als weitere Möglichkeit zur Stützung des Auflageringes ist vorgesehen, daß der Mantel
nach radial innen gerichtete Eindrückungen aufweist, die eine Auflageebene für den
Auflagering bilden.
Um eine maximal große Auflageebene zu erhalten, sind die nach innen gerichteten Ein
drückungen als eine umlaufende Sicke ausgeführt.
Die umlaufende Sicke übernimmt eine Doppelfunktion, indem die nach innen gerichtete
umlaufende Sicke eine den Arbeitsraum im Bereich der Kolbenstangenführung abdich
tende Zylinderdichtung aufnimmt.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Unteranspruch weist der Mantel mindestens eine
weitere radiale Einformung aufweist, die den Auflagering auf der Auflageebene des
ersten Ringformteils fixiert. Damit sind beide Ringformteile schon vor Abschluß der
Montage der Kolbenstangenführung unlösbar miteinander verbunden.
In weiterer Ausgestaltung ist auch die weitere Einformung als Sicke ausgeführt, so daß
in die weitere Einformung zumindest abschnittsweise die Wandung des Zylinders ver
formt werden kann und damit eine Verbindung zwischen der Kolbenstangenführung
und dem Zylinder vorliegt.
Unter Berücksichtigung der wirksamen Axial- und Radialkräfte kann die Wandstärke des
Mantels größer sein als die Wandstärke des Auflagerings.
Anhand der folgenden Figurenbeschreibung soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigt:
Fig. 1 Kolben-Zylinderaggregat in vereinfachter Gesamtdarstellung
Fig. 2-6 Ausführungsbeispiele einer Kolbenstangenführung
Die Fig. 1 beschränkt sich in stark vereinfachtem Maße auf ein Kolbenzylinderaggre
gat 1 in der Ausführungsform eines Einrohrdämpfers. Innerhalb eines Zylinders 3 ist eine
axial bewegliche Kolbenstange 5 mit einem Kolben 7 angeordnet. Zur Befestigung des
Aggregats 1 sind an der Kolbenstange 5 und dem Zylinder 3 entsprechende Anschlüsse
in Form von Befestigungsaugen 9 angeordnet. Eine Kolbenstangenführung 11, nur prin
zipiell angedeutet, übernimmt die radiale Führung der Kolbenstange 5 relativ zum Zylin
der 3.
Die Fig. 2 zeigt eine erste Variante der Kolbenstangenführung 11 als Einzelkomponente.
So umfaßt die Kolbenstangenführung, die aus Blech geformt ist, eine Mantelfläche 13,
die die gesamte Kolbenstangenführung im Kolben-Zylinderaggregat zentriert. Die Man
telfläche erstreckt sich von einem Verschlußring 15 bis zu einer Stirnfläche 17, die zu
einem Deckel 19 verlängert sein kann.
Am Innendurchmesser des Verschlußringes 15 ist eine Führungshülse 21 in Achsrich
tung der Kolbenstangenführung angeformt, die eine Gleitbuchse 23 trägt, die wieder
um eine Gleitbahn für die Kolbenstange darstellt. In Verlängerung der Führungshülse
nach radial außen schließt sich ein Auflagering 25 an, der sich am Innendurchmesser
des Mantels 13 abstützt. Es entsteht ein kraftgeschlossener Ring, der Querkräfte über
den Auflagering und den Verschlußring auf den Mantel überträgt.
Auf dem Auflagering ist eine Kolbenstangendichtung 27, umfassend eine Dichtschei
be 27a, eine Stangendichtung 27b und einen Abstreifer 27c, angeordnet, die an der
Oberseite am Deckel 19 anliegt und damit verspannt wird. Eine Armierung 29 innerhalb
der Kolbenstangendichtung schützt einerseits die Kolbenstangendichtung und anderer
seits wird eine Druckkraftübertragung ausgehend vom Verschlußring 15 über die Füh
rungshülse 21 auf den Auflagering 25 möglich, der die Belastung über die Armie
rung 29 auf den Deckel 19 überträgt.
Zur weiteren Optimierung der Einzelabschnitte der Kolbenstangenführung sind einige
An- und Umformungen durchgeführt. So bildet der Auflagering 25 einen Überstand 31
zur Führungshülse 21, so daß die Gleitbuchse 23 axial gesichert ist. Des weiteren verfügt
der Auflagering 25 über eine umlaufende Rinne 33 mit mindestens einer Verbindungs
öffnung 35 zwischen der Unterseite der Kolbenstangenführung und einem von dem
Mantel, dem Verschlußring, der Führungshülse und dem Auflagering eingeschlossenen
Schleppölkanal 37, wobei der Schleppölkanal eine Anbindung 39 zum Arbeitsraum
aufweist. Die Anbindung ist bevorzugt relativ weit radial außen ausgeführt, um eine
möglichst große Fläche für einen nicht dargestellten Zuganschlag nutzen zu können.
Zur Abdichtung der Kolbenstangendichtung im Bereich des Mantels 13 ist eine erste
radiale Eindrückung 41 in der Form einer Sicke ausgeführt, die eine nicht dargestellte
Dichtung aufnimmt. Oberhalb der Sicke für die Dichtung bezogen auf den Arbeitsraum
des Zylinders ist eine weitere Eindrückung 43 als Sicke ausgeführt, in die zumindest par
tiell die Wandung des Zylinders verformt wird und damit die Lage der Kolbenstangen
führung zum Zylinder fixiert ist.
Die Fig. 3 zeigt eine Abwandlung der Fig. 2 bezüglich der Ausgestaltung des Auflage
rings 25. Die Kolbenstangenführung umfaßt zwei Ringformteile, wobei ein erstes Ring
formteil den Deckel 19, den Mantel 13, den Verschlußring 15 und die Führungshülse 21
und ein zweites Ringformteil den Auflagering 25 bilden. Der wesentliche Vorteil dieser
Lösung liegt darin, daß der Umformvorgang für das erste Ringformteil vereinfacht wird.
Des weiteren ist die Belastung in Querrichtung geringer als in Axialrichtung, so daß für
den Auflagering eine geringere Materialstärke verwendet werden kann, die wiederum
einen kleinen Bauraum und Gewichtsvorteil mit sich bringt.
Die radiale Abstützung der Führungshülse 21 erfolgt über Begrenzungsflächen 45; 47
der Rinne 33 des Auflageringes 25. Die Eindrückung 41 bildet dabei eine äußere Aufla
geebene 49 für den Auflagering. Am Innendurchmesser stützt sich der Auflagering auf
einer kreisringförmigen Stirnfläche der Führungshülse 21 ab.
Die Ausführung nach der Fig. 4 baut auf die Lösung der Fig. 3 auf. Der wesentliche Un
terschied besteht darin, daß der Auflagering 25 einen in Relation zur Fig. 3 vergrößerten
Außendurchmesser aufweist, so daß die weitere Eindrückung 43 auf der Oberseite des
Auflageringes aufliegt und diesen damit auf der Auflageebene 49 verspannt. Damit er
gibt sich eine feste Verbindung beider Ringformteile auch ohne Kolbenstangendich
tung 27.
Die Fig. 5 zeigt eine weitere Abwandlung der Fig. 3, wobei der wesentliche Unterschied
darin besteht, daß der Auflagering 25 einen Zentrierring 51 aufweist, der sich am In
nendurchmesser des Mantels 13 radial abstützt. Dabei ist die Höhe des Zentrierringes 51
geringer als die Höhe der Führungshülse 21, um eine statische Überbestimmung der
Auflagepunkte des Auflageringes zu vermeiden. Dadurch entsteht ein Spalt 53, der es
ermöglicht, daß die Anbindung 39 relativ weit nach radial außen des Verschlußringes
gelegt werden kann. Auf eine Auflageebene entsprechend den Fig. 3 und 4 kann man
verzichten, da der Zentrierring 51 eine Stützwirkung ausübt.
Ein Variante der Fig. 6 zeichnet sich dadurch aus, daß das zweite Ringformteil einen u-
förmigen Querschnitt aufweist und damit die Führungshülse 21 und den Auflagering 25
aufweist. Ein Schenkel 55, im weiteren Stützring 55 genannt, liegt auf der Oberseite des
Verschlußringes 15. Die Außendurchmesser des Auflageringes 25 und des Stützrin
ges 55 sind derart abgestimmt, daß nur einer der beiden Außendurchmesser an der In
nenwandung des Mantels 13 abstützend angreift, um einen durch Toleranzfehler be
dingten Schiefstand des zweiten Ringformteils zu verhindern. Ergänzend kann der
Stützring eine Abwinkelung 57 aufweisen, um eine Anlage des Stützringes im Bereich
der Eindrückung zu erreichen und damit die Montage zu vereinfachen.
Die Montage der Kolbenstangenführung 11 läuft bei allen Varianten nach demselben
Prinzip ab. In ersten Umformschritten wird das erste Ringformteil hergestellt, wobei der
Deckel 19 noch nicht geschlossen ist. Anschließend wird das zweite Ringformteil in das
erste Ringformteil eingelegt, wobei bei Variante 4 die Eindrückung 43 erst nach dem
Einlegen erfolgen kann. Danach wird die Kolbenstangendichtung 27 eingesetzt. Ab
schließend wird der Deckel 19 auf die Oberseite der Kolbenstangendichtung 27 gebo
gen. Man erhält eine geschlossene Baueinheit, in die dann noch die Gleitbuchse 23 ge
preßt wird.
Claims (16)
1. Blech-Kolbenstangenführung für ein Kolben-Zylinderaggregat, in dem eine Kolben
stange axial beweglich angeordnet ist, wobei der Zylinder einen Arbeitsraum darstellt,
wobei die Kolbenstangenführung eine Gleitbuchse zentriert von einer Führungshülse
aufweist, der sich ein den Arbeitsraum begrenzender Verschlußring anschließt, der
wiederum in einen axial verlaufenden Mantel übergeht, der die gesamte Kolbenstan
genführung zentriert, wobei eine Kolbenstangendichtung die Kolbenstange um
schließt und den Arbeitsraum abdichtet,
dadurch gekennzeichnet,
daß Führungshülse (21), Verschlußring (15) und Mantel (13) einstückig ausgebildet
sind und die Führungshülse (21) in einen die Kolbenstangendichtung (27) tragenden
radial verlaufenden Auflagering (25) übergeht, wobei der Auflagering (25) eine radia
le Abstützungsfläche zum Mantel (13) aufweist, so daß ein hinsichtlich der Kraftauf
nahme geschlossener Ring als Teil der Kolbenstangenführung (11) vorliegt.
2. Blech-Kolbenstangenführung für ein Kolben-Zylinderaggregat, in dem eine Kolben
stange axial beweglich angeordnet ist, wobei der Zylinder einen Arbeitsraum darstellt,
wobei die Kolbenstangenführung eine Gleitbuchse zentriert von einer Führungshülse
aufweist, der sich ein den Arbeitsraum begrenzender Verschlußring anschließt, der
wiederum in einen axial verlaufenden Mantel übergeht, der die gesamte Kolbenstan
genführung zentriert, wobei eine Kolbenstangendichtung die Kolbenstange um
schließt und den Arbeitsraum abdichtet,
dadurch gekennzeichnet,
daß Führungshülse (21), Verschlußring (15) und Mantel (13) einstückig ausgebildet
sind und die Führungshülse (21) sich an einem die Kolbenstangendichtung (27) tra
genden radial verlaufenden separaten Auflagering (25) übergeht, wobei der Auflage
ring (25) eine radiale Abstützungsfläche zum Mantel (13) aufweist, so daß ein hin
sichtlich der Kraftaufnahme geschlossener Ring als Teil der Kolbenstangenfüh
rung (11) vorliegt.
3. Blech-Kolbenstangenführung für ein Kolben-Zylinderaggregat, in dem eine Kolben
stange axial beweglich angeordnet ist, wobei der Zylinder einen Arbeitsraum darstellt,
wobei die Kolbenstangenführung eine Gleitbuchse zentriert von einer Führungshülse
aufweist, der sich ein den Arbeitsraum begrenzender Verschlußring anschließt, der
wiederum in einen axial verlaufenden Mantel übergeht, der die gesamte Kolbenstan
genführung zentriert, wobei eine Kolbenstangendichtung die Kolbenstange um
schließt und den Arbeitsraum abdichtet,
dadurch gekennzeichnet,
daß Verschlußring (15) und Mantel (13) einstückig ausgebildet sind und die Füh
rungshülse (21) mit einem radial verlaufenden, die Kolbenstangendichtung (27) tra
genden Auflagering (25), einen u-förmigen Querschnitt bildet.
4. Kolbenstangenführung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mantel (13) eine dem Verschlußring (15) abgewandte Stirnfläche (17) auf
weist, die sich axial am Zylinder (3) abstützt.
5. Kolbenstangenführung nach Anspruch den Ansprüchen 1, 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnfläche (17) zu einem radial verlaufenden Deckel (19) verlängert ist, an
dem die Kolbenstangendichtung (27) anliegt.
6. Kolbenstangenführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflagering (25) einen Zentrierring (51) aufweist,.
7. Kolbenstangenführung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zentrierring (51) am Mantel (13) anliegt.
8. Kolbenstangenführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflagering (25) eine umlaufende Rinne (33) aufweist, deren Begrenzungs
flächen (45) eine Zentrierfunktion zur Führungshülse (21) übernehmen.
9. Kolbenstangenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflagering (25) zur Führungshülse (21) nach radial innen einen Überstand
aufweist, wobei der Überstand eine Anlagefläche (31) für die Gleitbuchse (23) bildet.
10. Kolbenstangenführung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mantel (13) nach radial innen gerichtete Eindrückungen (41) aufweist, die
eine Auflageebene (49) für den Auflagering (25) bilden.
11. Kolbenstangenführung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die nach innen gerichteten Eindrückungen (41) als eine umlaufende Sicke ausge
führt sind.
12. Kolbenstangenführung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die nach innen gerichtete umlaufende Sicke (41) eine den Arbeitsraum im Be
reich der Kolbenstangenführung abdichtende Zylinderdichtung aufnimmt.
13. Kolbenstangenführung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mantel (13) mindestens eine weitere radiale Einformung (43) aufweist, die
den Auflagering (25) auf der Auflageebene (49) des Mantels (13) fixiert.
14. Kolbenstangenführung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere Einformung (43) als Sicke ausgeführt ist.
15. Kolbenstangenführung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die weitere Einformung (43) zumindest abschnittsweise die Wandung des Zy
linders (3) verformt ist und damit eine Verbindung zwischen der Kolbenstangenfüh
rung (11) und dem Zylinder (3) vorliegt.
16. Kolbenstangenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke des Mantels (13) größer ist als die Wandstärke des Auflage
rings (25).
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