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DE10112793A1 - Hydraulischer Schwingungsdämpfer - Google Patents

Hydraulischer Schwingungsdämpfer

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Publication number
DE10112793A1
DE10112793A1 DE10112793A DE10112793A DE10112793A1 DE 10112793 A1 DE10112793 A1 DE 10112793A1 DE 10112793 A DE10112793 A DE 10112793A DE 10112793 A DE10112793 A DE 10112793A DE 10112793 A1 DE10112793 A1 DE 10112793A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
piston rod
cylinder
piston
vibration damper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10112793A
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English (en)
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DE10112793B4 (de
Inventor
Hiroyuki Yamaguchi
Fumiyuki Yamaoka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Unisia Jecs Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Unisia Jecs Corp filed Critical Unisia Jecs Corp
Publication of DE10112793A1 publication Critical patent/DE10112793A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10112793B4 publication Critical patent/DE10112793B4/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/36Special sealings, including sealings or guides for piston-rods
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
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    • F16F9/36Special sealings, including sealings or guides for piston-rods
    • F16F9/362Combination of sealing and guide arrangements for piston rods
    • F16F9/363Combination of sealing and guide arrangements for piston rods the guide being mounted between the piston and the sealing, enabling lubrication of the guide

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Schwingungsdämpfer mit einem bezüglich eines Kolbenstangen-Dichtungsgliedes innerhalb liegenden Reibglied, das entweder an einem Zylinder oder an einer Kolbenstange montiert ist. Das Reibglied tritt jeweils mit dem anderen Teil, der Kolbenstange oder dem Zylinder, in gleitenden Kontakt, um Reibung zu erzeugen, die größer ist als die an dem Kolbenstangen-Dichtungsglied erzeugte.

Description

Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Schwingungsdämpfer für Radaufhängungs-Systeme von Fahrzeugen.
Ein hydraulischer Schwingungsdämpfer dieser Art ist z. B. in der JP 10-141415 A offenbart. Dieser hydraulische Schwingungs­ dämpfer umfasst eine ringförmige Buchse mit einer Nut zwischen einer Führungsbuchse und einer Kolbenstange, sowie einer Spiralfeder am äusseren Umfang der Buchse, um die innere Um­ fangsfläche der Buchse gegen die Kolbenstange zu spannen, wobei für Bewegungen der Kolbenstange mit relativ niedriger Geschwindigkeit Reibung auftritt.
Bei dem oben genannten Schwingungsdämpfer tritt jedoch das folgende Problem auf: der hydraulische Dämpfer zielt darauf, bei ziemlich langsamen Bewegungen der Kolbenstange Reibung zu erzeugen. Die Buchse ist mit axialem Freigang in einer Ausnehmung in der Kolbenstangenführung angeordnet und durch ein Stützglied in Axialrichtung gesichert, das die Ausnehmung abdeckt, so dass die Buchse wegen des axialen Freigangs axial gegenüber der Kolbenstangenführung beweglich ist. Damit tritt Reibung in der Buchse effektiv nur bei Bewegungen der Kolbenstange mit großen Amplituden auf, nicht aber bei Bewegungen mit kleinen Amplituden oder Schwingungen hoher Frequenz, da innerhalb des Freigangs die Buchse sich axial zusammen mit der Kolbenstange bewegt.
Anerkanntermaßen ist die Regelung bzw. Steuerung von Bewegungen der Kolbenstange mit geringer Amplitude, d. h. hochfrequente Schwingungen mit Amplituden von ±0,5 mm oder weniger und Frequenzen von 15 Hz oder mehr, einer der bestimmenden Faktoren für den Fahrkomfort von Kraftfahrzeugen. Der obige Schwingungsdämpfer ist jedoch nicht in der Lage, solche hochfrequenten Schwingungen zu reduzieren. Entsprechend besteht weiter Bedarf daran, sowohl Schwingungen niedriger Frequenz mit ziemlich niedriger Schwinggeschwindigkeit und großer Amplitude als auch Schwingungen hoher Frequenz zu reduzieren.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen hydraulischen Schwingungsdämpfer zu schaffen, der durch wirk­ same Verringerung der Schwingungen in einem weiten Bereich einschließlich hochfrequenter Schwingungen zur Verbesserung des Fahrkomforts beiträgt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmalskombination des Anspruches 1 gelöst; die Unteransprüche haben bevorzugte Ausgestaltungen zum Inhalt.
Die vorliegende Erfindung schafft ganz allgemein einen hydraulischen Schwingungsdämpfer mit:
  • - einem Zylinder, der mit Hydraulikfluid gefüllt ist;
  • - einem Kolben, der über einen Kolbenring gleitend in dem Zylinder aufgenommen ist;
  • - einer Kolbenstange, die an ihrem einen Ende mit dem Kolben verbunden ist und deren anderes Ende nach aussen aus dem Zylinder herausragt;
  • - einer auf der Seite des Zylinders angeordneten Führungs­ buchse, die dieses andere Ende der Kolbenstange gleitend abstützt;
  • - einem Dichtungsglied, das in Bezug auf die Führungsbuchse ausserhalb angeordnet ist und gleitend in Berührung mit der Kolbenstange steht, um das Austreten von Hydraulikfluid aus dem Zylinder zu verhindern, wobei das Dichtungsglied eine Dichtlippe aufweist; und
  • - einem Reibglied, das in Bezug auf das Dichtungsglied innerhalb angeordnet ist, am Zylinder oder an der Kolben­ stange gehalten ist, an der Kolbenstange oder an dem Zylinder gleitend anliegt und größere Reibung erzeugt als an dem Dichtungsglied anfällt.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, einen hydrau­ lischen Dämpfer zu schaffen, mit:
  • - einem Zylinder, der mit Hydraulikfluid gefüllt ist;
  • - einem Kolben, der über einen Kolbenring gleitend in dem Zylinder aufgenommen ist;
  • - einer Kolbenstange, die an ihrem einen Ende mit dem Kolben verbunden ist und deren anderes Ende nach aussen aus dem Zylinder herausragt;
  • - einer auf der Seite des Zylinders angeordneten Führungs­ buchse, die dieses andere Ende der Kolbenstange gleitend abstützt;
  • - einem Dichtungsglied, das in Bezug auf die Führungsbuchse ausserhalb angeordnet ist und gleitend in Berührung mit der Kolbenstange steht, um das Austreten von Hydraulikfluid aus dem Zylinder zu verhindern, wobei das Dichtungsglied eine Dichtlippe aufweist und
  • - einem Reibglied, das in Bezug auf das Dichtungsglied innerhalb angeordnet ist, am Zylinder oder an der Kolben­ stange gehalten ist, an der Kolbenstange oder an dem Zylinder gleitend anliegt und größere Reibung erzeugt als an dem Dichtungsglied anfällt,
  • - wobei das Reibglied dann, wenn es an der Seite des Zylinders in der Nachbarschaft der Führungsbuchse angeordnet ist, höhere Reibung erzeugt als die von der Führungsbuchse erzeugte.
Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, einen hydraulischen Dämpfer zu schaffen, mit:
  • - einem Zylinder, der mit Hydraulikflüssigkeit gefüllt ist;
  • - einem Dämpfungskolben, der über einen Kolben-Dichtring gleitend in dem Zylinder aufgenommen ist;
  • - einer Kolbenstange, die an ihrem einen Ende mit dem Dämpfungskolben verbunden ist und deren anderes Ende nach aussen aus dem Zylinder herausragt;
  • - einer auf der Seite des Zylinders angeordneten Führungs­ buchse, die dieses andere Ende der Kolbenstange gleitend abstützt;
  • - einem Dichtungsglied, das in Bezug auf die Führungsbuchse ausserhalb angeordnet ist und gleitend in Berührung mit der Kolbenstange steht, um das Austreten von Hydraulikfluid aus dem Zylinder zu verhindern, wobei das Dichtungsglied eine Dichtlippe aufweist; und
  • - einem Reibglied, das in Bezug auf das Dichtungsglied inner­ halb angeordnet ist, am Zylinder oder an der Kolbenstange gehalten ist, an der Kolbenstange oder an dem Zylinder gleitend anliegt und größere Reibung erzeugt als an dem Dichtungsglied anfällt,
  • - wobei das Reibglied an der Seite des Kolbens angeordnet ist, um eine höhere Reibung als am Kolben-Dichtring zu erzeugen.
Andere Ziele und Merkmale der Erfindung werden in der folgen­ den Beschreibung mit Bezug auf die Zeichnung verdeutlicht. Es zeigt:
Fig. 1 einen vergrößerten Teilbereich einer ersten Ausfüh­ rungsform eines hydraulischen Schwingungsdämpfers nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Beziehung zwischen Hub oder Amplitude des Schwingungsdämpfers sowie Frequenz und Beschleunigung am Schwingungsdämpfer in der realen Fahrt;
Fig. 3 eine Darstellung ähnlich Fig. 2 für die Lage/die Verteilung eines Spektrums der Vertikalbeschleunigung an der Sitzfläche eines Fahrersitzes über der Fre­ quenz bei Verwendung eines üblichen Isolators mit niedriger Steifigkeit und einer Axial-Kugellagerbe­ festigung mit hoher Steifigkeit;
Fig. 4A und Fig. 4B Darstellungen ähnlich Fig. 3 von Messergebnissen für die Kolbenstangen-Beschleunigung bei Anregung eines japanischen hydraulischen Standard-Schwingungs­ dämpfers und eines hochwertigen europäischen Schwin­ gungsdämpfers mit geringen Amplituden und hoher Frequenz;
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich den Fig. 4A und 4B von Messergebnissen für die Reibungscharakteristik in Bezug zum Hub des Schwingungsdämpfers sowohl für den japanischen hydraulischen Standard-Schwingungsdämpfer als auch den hochwertigen europäischen Schwingungs­ dämpfer;
Fig. 6 eine Darstellung ähnlich Fig. 5 für einen Bereich realer Werte für die dynamische Federkonstante eines Schwingungsdämpfers in Beziehung zum Hub des Schwingungsdämpfers für ein Fahrzeug mit exzellenten Hochfrequenz-Schwingungseigenschaften (d. h. mit dem hochwertigen europäischen hydraulischen Schwingungs­ dämpfer);
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich Fig. 6 für eine charak­ teristische Änderung eines Reibwertes über der Last­ wechselzahl für einen hydraulischen Schwingungs­ dämpfer nach der ersten Ausführungsform der Erfin­ dung;
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich Fig. 6 für eine charak­ teristische Änderung einer dynamischen Federkonstan­ ten des hydraulischen Schwingungsdämpfers der ersten Ausführungsform in Abhängigkeit von der Lastwechsel­ zahl;
Fig. 9 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 für eine zweite Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 10 eine Darstellung ähnlich Fig. 9 für eine dritte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11 eine Darstellung ähnlich Fig. 10 für eine vierte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 12 eine Darstellung ähnlich Fig. 11 für eine fünfte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 13 eine Darstellung ähnlich Fig. 12 für eine sechste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 14 eine Darstellung ähnlich Fig. 13 für eine siebente Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung des Reibgliedes der siebenten Ausführungsform;
Fig. 16 eine Darstellung ähnlich Fig. 14 für eine achte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 17 eine Darstellung ähnlich Fig. 15, die das Reibglied der achten Ausführungsform darstellt;
Fig. 18 eine Darstellung ähnlich Fig. 16 für eine neunte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 19 eine Darstellung ähnlich Fig. 18 für eine zehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 20 eine Darstellung ähnlich Fig. 19 für eine elfte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 21 eine schematische Darstellung, die die Verteilung des Druckes vom Reibglied auf die Oberfläche der Kolbenstange erläutert;
Fig. 22 eine Darstellung ähnlich Fig. 20 für eine zwölfte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 23 eine Darstellung ähnlich Fig. 22 für eine dreizehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 24 eine Darstellung ähnlich Fig. 23 für eine vierzehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 25 eine Darstellung ähnlich Fig. 24 für eine fünfzehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 26 eine Darstellung ähnlich Fig. 25 für eine sechzehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 27 eine Darstellung ähnlich Fig. 26 für eine siebzehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 28 eine Darstellung ähnlich Fig. 27 für eine achtzehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 29 eine Darstellung ähnlich Fig. 28 für eine neunzehnte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 30 eine Darstellung ähnlich Fig. 29 für eine zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 31 eine Darstellung ähnlich Fig. 30 für eine einund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 32 eine perspektivische Explosionsdarstellung für das Reibelement der einundzwanzigsten Ausführungsform;
Fig. 33 eine Darstellung ähnlich Fig. 31 für eine zweiund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 34 eine Darstellung ähnlich Fig. 32 für das Reibglied der zweiundzwanzigsten Ausführungsform;
Fig. 35 eine Darstellung ähnlich Fig. 33 für eine dreiund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 36 eine Darstellung ähnlich Fig. 35 für eine vierund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 37 eine Darstellung ähnlich Fig. 36 für eine fünfund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 38 eine Darstellung ähnlich Fig. 17 für das elastische Glied der fünfundzwanzigsten Ausführungsform;
Fig. 39 eine Darstellung ähnlich Fig. 37, die den Montage­ vorgang an dem hydraulischen Schwingungsdämpfer nach der fünfundzwanzigsten Äusführungsform zeigt;
Fig. 40 eine Darstellung ähnlich Fig. 39 für eine sechsund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 41 eine Darstellung ähnlich Fig. 40 für eine siebenund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 42 eine Darstellung ähnlich Fig. 41 für eine achtund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 43 eine Darstellung ähnlich Fig. 42 für eine neunund­ zwanzigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 44 eine Darstellung ähnlich Fig. 43 für eine dreissigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 45 eine Darstellung ähnlich Fig. 44 für eine einund­ dreissigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 46 eine Darstellung ähnlich Fig. 45 für eine zweiund­ dreissigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 47 eine Darstellung ähnlich Fig. 46 für eine dreiund­ dreissigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 48 eine Darstellung ähnlich Fig. 47 für eine vierund­ dreissigste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 49 eine Darstellung ähnlich Fig. 48 für eine fünfund­ dreissigste Ausführungsform der Erfindung.
Mit Bezug auf die Zeichnung wird der hydraulische Schwingungs­ dämpfer 1 nach der Erfindung beschrieben.
Die Fig. 1 bis 8 zeigen eine erste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1. Mit Bezug auf Fig. 1 ist der hydraulische Schwingungsdämpfer 1 als Zweirohrdämpfer ausgeführt und umfasst: einen Zylinder 2, einen Kolben 8, der gleitend beweglich in den Zylinder 2 eingesetzt ist und darin eine obere Kammer A und eine untere Kammer B bildet, einen Kolben-Dichtring 6 am Aussenumfang des Kolbens bzw. Dämpfungskolbens 8, der gleitende Dichtung zwischen dem Zylinder 2 und dem Dämpfungskolben 8 gewährleistet, ein Aussenrohr 13, das eine Speicherkammer C um den äusseren Umfang des Zylinders 2 bildet, eine Kolbenstange 5 am Dämpfungskolben 8, die in ihren axialen Bewegungen in einer Kolbenstangenführung 3 am oberen Ende des Zylinders 2 geführt ist, ein Dichtungsglied 4, das oberhalb der Kolbenstan­ genführung 3 am oberen Ende des Aussenrohrs 13 angeordnet ist und die Kolbenstange 5 in der Bewegung abdichtet, am Dämpfungskolben 8 angeordnete Dämpfungsventile 9, 9' und ein Reibglied 25 am Zylinder 2 zwischen der Kolbenstangenführung 3 und dem Dichtungsglied 4. Die Speicherkammer C ist mit unter Druck stehendem Gas gefüllt, etwa mit Stickstoff, das auf die hydraulische Flüssigkeit wirkt, und steht an ihrem unteren Bodenbereich mit der unteren Kammer B im Zylinder 2 in Verbindung.
Zur Bildung der Dämpfungskolbenanordnung wird der Dämpfungs­ kolben 8 mit den Scheiben der Dämpfungsventile 9, 9' über Zwischenscheiben 10, 10' durch eine Mutter 12 gegen eine Hilfsplatte 11 gespannt.
Eine Verbindung zwischen der oberen Kammer A und der unteren Kammer B besteht in der Druckstufe des Dämpfers über einen Durchgang 9a und in der Zugstufe über einen Durchgang 9b. Die Dämpfungsventile 9, 9' schließen den Durchgang 9a in der Druckstufe bzw. den Durchgang 9b in der Zugstufe gegen die obere Kammer A bzw. die untere Kammer B ab und erlauben begrenzten Durchfluss von Hydraulikflüssigkeit nur in einer Richtung, so dass während des Kompressionshubes und des Ausdehnungshubes eine Dämpfungskraft entsteht.
In der ersten Ausführungsform wird die Kolbenstangenführung durch Formpressen von Stahlblech erzeugt. Sie umfasst einen Teil 15 größeren Durchmessers, dessen äussere Umfangsfläche gegen die innere Umfangsfläche des Aussenrohrs 13 anliegt, einen Teil 16 mit kleinerem Durchmesser, der von dem Teil 15 nach unten verläuft und (haltend und zentrierend) in den Zylinder 2 eingreift, und ein Innenteil 17, das, von dem unteren Ende des Teils 16 kleineren Durchmessers ausgehend, einwärts gebogen verläuft. Eine Ausnehmung 18 ist an dem Teil 15 größeren Durchmessers eingeformt. Eine Führungsbuchse 19 ist am inneren Umfang des Innenteils 17 angeordnet und führt die Hubbewegungen der Kolbenstange 5.
Das Dichtungsglied 4 besteht aus einer Dichtlippe 22 aus einem Elastomer-Material, die am inneren Umfang eines metallischen Rings 21 angeformt ist. Die Dichtlippe 22 liegt an der Aussenfläche der Kolbenstange 5 mit definierte Reibung an. Auf dem Reibglied 25 liegt, wie später beschrieben wird, der metallische Ring 21, dessen Aussenrand durch Umbördeln des Randes 23 des Aussenrohrs 13 festgehalten ist. Ein Öl- Sammelraum 24 ist zwischen dem Dichtungsglied 4 und der Kolbenführung 3 gebildet.
Das Reibglied 25 liegt näher an dem Zylinder 2 als das Dichtungsglied 4, z. B. zwischen dem Dichtungsglied 4 und der Kolbenstangenführung 3 im der ersten Ausführungsform, und erzeugt Reibung bei Einfahr- und Ausfahr-Bewegungen der Kolbenstange 5. Das Reibglied 25 umfasst ein Reibelement 26 aus elastischem Elastomer wie Fluorkautschuk oder Nitrilkautschuk und liegt bei der ersten Ausführungsform aussen an der Kolbenstange 5 an, wobei ein Verbindungskanal 27 für den Druckausgleich zwischen beiden axialen Seiten des Reibelements 26 sorgt.
Das Reibglied 25 bringt die innere Umfangsfläche des Reibelementes 26 in elastischen Kontakt mit der äußeren Umfangsfläche der Kolbenstange 5 und erzeugt gegenüber Gleitbewegungen der Kolbenstange 5 eine bestimmte Reibung, um Schwingungen des Zylinders 2 und der Kolbenstange 5 gegeneinander zu dämpfen und so den Fahrkomfort von Kraftfahr­ zeugen zu verbessern.
In der ersten Ausführungsform ist das Reibelement 26 an dem inneren Umfang eines metallischen Rings 28 so angeordnet, dass das Reibelement 26 elastisch die Aussenfläche der Kolbenstange 5 berührt, wobei der metallische Ring 28 zwischen dem Teil 15 mit größerem Durchmesser, der Kolbenstangenführung 3 und dem metallischen Ring 21 des Dichtungsgliedes 4 gehalten ist. Das Reibelement 26 ist an dem inneren Umfang des metallischen Rings 28 angeformt und liegt in der ersten Ausführungsform auf dessen von dem Dichtungsglied 4 abgewandter Seite. Der Verbindungskanal 27 verläuft axial durch das Reibelement 26 und den metallischen Ring 28.
Die dynamische Federkonstante des Reibglieds 25, genauer: die dynamische Federkonstante des Reibelementes 26 des Reibgliedes 25, wird so eingestellt, dass sie größer ist als die Reibung an der Dichtlippe 22. Darüber hinaus variiert die dynamische Federkonstante des Reibgliedes 25 mit der Amplitude der axialen Bewegung der Kolbenstange 5 derart, dass sie zumindest gleich oder größer ist als 50 N/mm (bevorzugt: 200 N/mm) sobald die Amplitude der axialen Bewegung gleich ist oder größer als ±0, 5 mm.
Eine Verbindung 29 ist in dem metallischen Ring 28 des Reibgliedes 25 eingeformt und verläuft von der äußeren Umfangsfläche des metallischen Ringes 28 bis zur Oberseite des Dichtungsgliedes 4. Die Verbindung 29 mündet in der Ausnehmung 18 des Teils 15 mit größerem Durchmesser der Kolbenstangenführung 3 und erlaubt so den Durchgang zwischen einer Speicherkammer 14 und dem Öl-Sammelraum 24.
Zwischen dem Dichtungsglied 4 und dem Reibglied 25 liegt ein Rückschlagventil 31, das den Fluss von Hydrauliköl vom Öl- Sammelraum 24 zur Speicherkammer 7 gestattet und in der Gegenrichtung verhindert. In der ersten Ausführungsform ist das Rückschlagventil 31 als Dichtlippe 32 am Dichtungsglied 4 ausgeführt, die gegen den metallischen Ring 28 des Reibgliedes 25 anliegt.
Als Nächstes wird der Betrieb und die Wirkung der ersten Ausführungsform beschrieben.
In Kraftfahrzeug-Radaufhängungs-Systemen wird ein hydraulischer Schwingungsdämpfer 1 so eingebaut, dass das abgedichtete Ende des Zylinders 2 über eine nicht dargestellte Aufnahme mit der unteren Seite einer Feder oder einer Radaufhängung in Verbindung steht, die mit dem Aussenrohr 13 verbunden ist, während das hervorstehende Ende der Kolbenstange 5 an der oberen Seite einer Feder oder einem Fahrzeugkörper festgelegt ist.
Dabei bewegt sich der Dämpfungskolben 8 zusammen mit der hin- und hergehenden Bewegung der Kolbenstange 5 in dem hydraulischen Dämpfer 1 und bringt dabei die Dämpfungsventile 9, 9' im Dämpfungskolben 8 zur Wirkung. Dadurch werden Schwingungen aus Anregungen aus der Straßenoberfläche aufge­ nommen und gedämpft.
Volumenänderungen im Zylinder 2 aufgrund der hin- und hergehenden Bewegung der Kolbenstange 5 werden durch Hydraulikfluid aus der Speicherkammer C ausgeglichen, die mit dem Zylinder 2 über ein nicht dargestelltes Bodenteil (Bodenventil) in Verbindung steht. Ein Teil des Hydraulik­ fluids im Zylinder 2 gelangt, nachdem es die Führungsbuchse 19 geschmiert hat, in den Öl-Sammelraum 24, um das Reibelement 26 des Reibgliedes 25 und die Dichtlippe 22 des Dichtungsgliedes 4 zu schmieren. Danach wird das Hydraulik­ fluid im Öl-Sammelraum 24 über das Rückschlagventil 31 in die Speicherkammer 7 verbracht und gelangt über die Verbindung 29 in die Speicherkammer C.
Wegen der oben beschriebenen Konfiguration des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1 kommt dann, wenn der Zylinder 2 und die Kolbenstange 5 relativ zu einander bewegt werden, die äußere Umfangsfläche des Reibelements 26 des Reibglieds 25 mit einem für die Gleitbewegung vorbestimmten Druck in elastische Anlage an die Aussenfläche der Kolbenstange 5, um so definiert Reibung erzeugen zu können.
Die Reibung am Reibglied 25 ist so eingestellt, dass sie größer ist als die Reibung an der Dichtlippe 22 des Dichtungs­ gliedes 4, so dass der Einfluss der an der Dichtlippe 22 auftretenden Reibung verringert und der Verschleiss an der Dichtlippe 22 aufs Äußerste eingeschränkt werden kann.
Die Reibung des Reibelements 26 des Reibgliedes 25 bedämpft Schwingungen niedriger Frequenz mit eher niedriger Geschwin­ digkeit und großer Amplitude der Kolbenstange 5 in Bezug auf den Zylinder 2. Bei Schwingungen hoher Frequenz mit geringer Amplitude der Kolbenstange 5 wird die Reibung durch elastischen Kontakt unterschiedlicher Flächenanteile des Reibelements 26 aus elastischem Elastomer-Material gegen die Kolbenstange 5 durch dessen radial elastische Verformung aufrecht erhalten. Damit wird eine stetige und lang anhaltende Wirkung des Reibgliedes 25 sicher gestellt.
Da das Reibelement 26 auch noch viskoelastisch axial verformt wird, setzt die Reibung mit Bezug auf die Bewegungs-Geschwin­ digkeit der Kolbenstange 5 mit einer geringen Verzögerung ein. Wenn also die Bewegungsrichtung der Kolbenstange 5 gegenüber dem Zylinder 2 wechselt, d. h. wenn die Bewegungs-Geschwin­ digkeit der Kolbenstange 5 insbesondere null ist, erzeugt das Reibelement 26 statische Reibung, die höher ist als die dynamische Reibung, so dass der Gesamtwert der Reibung erhöht wird. Die dynamische Federkonstante des hydraulischen Dämpfers 1 wird also durch die viskoelastische Kraft des Reibgliedes 25 angehoben und dämpft so hochfrequente Schwingungen der Kolben­ stange 5 gegen den Zylinder 2 mit geringer Amplitude.
Die Steuerung des Einsetzens und der Größe der Reibung des Reibelements 26 des Reibglieds 25 in Abhängigkeit von der Bewegungs-Geschwindigkeit der Kolbenstange 5 kann durch Auswahl der Steifigkeit, d. h. des Werkstoffs, der Form, etc. für das Reibelement 26 gesichert werden.
Bei Ein- und Ausfahrbewegungen der Kolbenstange 5 schwankt der Druck innerhalb des Zylinders 2 mit dem im Zylinder 2 aufgenommenen Volumen der Kolbenstange 5, der auch auf das Reibglied 25 wirkt. Da jedoch in der ersten Ausführungsform der Verbindungskanal 27 durch das Reibelement 25 verläuft und einen Ausgleich des Druckes bewirkt, der auf die beiden axialen Flächen des Reibelements 26 einwirkt, kann das Reibglied 25 im Wesentlichen ohne jeden Einfluss aus dieser Druckschwankung gleichbleibende Reibung erzeugen. Damit kann eine effektive Verringerung in einem breiten Bereich von Schwingungen einschließlich hochfrequenter Schwingungen erreicht werden.
Eine noch wirksamere Verringerung sowohl für niederfrequente als auch für hochfrequente Schwingungen kann erreicht werden, wenn man die dynamische Federkonstante so einrichtet, dass sie mit der Amplitude der Bewegung des Dämpfungskolbens 8 bzw. der Kolbenstange 5 variiert und für Amplituden kleiner ±0,1 mm mindestens gleich oder größer als 50 N/mm (bevorzugt: 200 N/mm) und für Amplituden gleich oder größer als ±0,5 mm kleiner als 50 N/mm (bevorzugt: 40 N/mm) ist.
Im Weiteren folgt eine ins Einzelne gehende Beschreibung im Hinblick auf die Grundlage einer dynamischen Federkonstante mit einem bestimmten Wert, um den Fahrkomfort von Kraftfahrzeugen zu verbessern.
Eine der Einflussgrößen für den Fahrkomfort von Fahrzeugen der Oberklasse ist die Verminderung der hochfrequenten Schwin­ gungen. Fig. 2 stellt eine Beziehung zwischen der Dämpfer- Amplitude, der Frequenz und der Beschleunigung in realen Fahrzuständen dar. Sie zeigt in einem Arbeitsbereich des Schwingungsdämpfers 1 für hochfrequente Schwingungen geringer Amplitude (ziemlich geringe Geschwindigkeit) einen Frequenz­ bereich, in dem bei den Fahrzeuginsassen Beklemmung, Zittern und Beeinträchtigung der Sehschärfe auftreten.
Fig. 3 zeigt Ergebnisse von Prüfstandsversuchen für den Ein­ fluss von unterschiedlichen Kolbenstangen-Resonanz-Komponen­ ten (bei 100 Hz) auf den Fahrkomfort von Fahrzeugen, d. h. die Lage eines Spektrums der Vertikal-Beschleunigung an der Oberfläche des Fahrersitzes über der Frequenz bei Verwendung einer Dämpferbefestigung niedriger Steifigkeit (mit der punktierten Linie bezeichnet) bzw. eines Axialkugellagers mit hoher Steifigkeit (mit der durchgezogenen Linie bezeichnet). Wie aus Fig. 3 erkennbar, ist in einem Bereich niedriger Frequenzen von 15 bis 40 Hz, der einem Frequenzband für eine Empfindung von "Rauheit" entspricht, bei Verwendung des Axialkugellagers das Niveau der Vertikal-Beschleunigung etwas höher als mit der normalen Dämpferbefestigung. In einem Bereich hoher Frequenzen von 50 bis 200 Hz, der dem Bereich entspricht, bei dem bei den Fahrzeuginsassen Beklemmung, Zittern und Beeinträchtigung der Sehschärfe auftreten, ist dagegen mit dem Axialkugellager das Niveau der Vertikal- Beschleunigung signifikant niedriger als mit der normalen Dämpferbefestigung. Hier zeigt sich ein bemerkenswerter, auf die Anlenkungs-Steifigkeit zurückzuführender Unterschied in der Frequenz-Charakteristik beider Lösungen für das Niveau der Vertikal-Beschleunigung.
Da insbesondere eine Anlenkung mit Axialkugellager, die eine viel größere axiale Steifigkeit als eine übliche Anlenkung bietet, zu geringen Kolbenstangen-Beschleunigungen führt, verringert sie auch die Schwingungs-Übertragung in dem Hochfrequenz-Bereich von etwa 50 bis 200 Hz. Ein Testbetrieb dieses Fahrzeugs kann deutlich einen Unterschied zwischen den beiden Datensätzen herausstellen, wonach die Anlenkung mit Axialkugellager hinsichtlich des Eindrucks für das Gefühl der "Rauheit" geringfügig verschlechtert ist, aber hinsichtlich der von kleinen hochfrequenten Schwingungen ausgelösten Empfindung "Zittern/Beklemmung" deutliche Verbesserungen zeigt und einen hervorragenden Fahrkomfort ergibt.
In ähnlicher Weise wie bei der Anlenkung mit dem Axialkugel­ lager kann eine maßgebliche Verringerung der Empfindung "Zittern/Beklemmung" und des Fahrgeräusches erreicht werden, wenn bei dem hydraulischen Schwingungsdämpfer 1 die Reibungs­ verhältnisse der ersten Ausführungsform eingesetzt werden.
Wenn man diese Reibungsverhältnisse an dem hydraulischen Schwingungsdämpfer 1 ausführt, werden sogar zwei das Beschleunigungs-Niveau verringernde Effekte möglich, nämlich die Wirkung der normalen Dämpferbefestigung bei niedrigen Frequenzen von etwa 15 bis 40 Hz und für die hohen Frequenzen von 50 bis 200 Hz die mit der Anlenkung über das Axial­ kugellager, so dass das Niveau der vertikalen Beschleunigung am Sitz über einen weiten Frequenzbereich verringert und der Fahrkomfort erhöht wird.
Die Fig. 4A und 4B zeigen Messergebnisse für die Kolbenstangen-Beschleunigung für Anregungen mit geringer Amplitude und hoher Frequenz (0,01 m/s × 20 Hz (±0,09 mm)), wobei Fig. 4A einen konventionellen hydraulischen Standard- Schwingungsdämpfer als typisches Beispiel für einen die Kolbenstangen-Beschleunigung verringernden Effekt betrifft und Fig. 4B für einen hydraulischen Schwingungsdämpfer oder die Kolbenstangen-Beschleunigung verringernden Schwingungsdämpfer gilt, bei dem der die Kolbenstangen-Beschleunigung reduzierende Effekt im Vergleich zu dem hydraulischen Standard-Schwingungsdämpfer verstärkt ist durch Anhebung eines Reibungs-Wertes über eine erhöhte Vorspannkraft der Dichtlippe des Dichtungsgliedes.
Der die Kolbenstangen-Beschleunigung reduzierende Schwingungs­ dämpfer der Fig. 4A hat für hochfrequente Schwingungen in der Kolbenstangen-Beschleunigung eine hohe Dämpfung. Hochfre­ quenz-Komponenten der Kolbenstangen-Beschleunigung werden jedes Mal im Umkehrpunkt des Hubes des hydraulischen Schwingungsdämpfers erzeugt. Bei dem die Kolbenstangen- Beschleunigung reduzierenden Schwingungsdämpfer ist die Phasen-Verschiebung zwischen der übertragenen Kraft oder Reibung(-skraft) und der Dämpfer-Rate, und deren absoluter Wert oder "P-P Wert" (Peak-to-peak-Wert = doppelte Amplitude) ebenfalls groß, sodass eine in der Bewegungsumkehr übertragene Kraft oder Reibung größer ist und so zur Dämpfung von hochfrequenten Schwingungen der Kolbenstangen-Beschleunigung beiträgt.
Bei dem hydraulischen Standard-Schwingungsdämpfer der Fig. 4B ist andererseits die Phasenverschiebung für eine übertragene Kraft oder Reibung gegenüber der Dämpfer-Rate klein, und ihr absoluter Wert ist ebenfalls klein, sodass eine in der Bewegungsumkehr des Dämpferhubes übertragene Kraft kleiner ist und eine geringere Kraft zur Dämpfung von hochfrequenten Schwingungen der Kolbenstangenbeschleunigung aufbringt.
Fig. 5 zeigt gemessene Reibungscharakteristiken über dem Dämpferhub, die einen Zusammenhang zwischen größerer übertra­ gener Kraft und Phasenverschiebung für Anregung mit geringen Amplituden und hohen Frequenzen belegen. Wie in Fig. 5 erkennbar, liegt die Reibung bei dem die Kolbenstangen- Beschleunigung reduzierenden Schwingungsdämpfer höher als bei dem hydraulischen Standard-Dämpfer, dessen Federkonstante mit abnehmender Amplitude ansteigt. Das bedeutet, dass größere Reibung bei Anregungen mit kleiner Amplitude und hoher Frequenz mit größerer Dämpfungskraft einher geht, während eine größere dynamische Feder-Konstante eine größere Phasenver­ schiebung bezüglich der Dämpfer-Rate bedeutet.
Die vorstehenden Ausführungen belegen, dass eine Verringerung bei den hochfrequenten Schwingungen durch Erhöhung der Reibung am hydraulischen Schwingungsdämpfer und der dynamischen Feder- Konstante erreicht werden kann, wenn Anregungen mit geringer Amplitude und hoher Frequenz auftreten.
Um einen optimalen Wert der Reibungs-Charakteristik zu bestimmen, d. h. der Reibung und der dynamischen Feder- Konstante, ist in Fig. 6 ein Bereich wahrer Werte der dynamischen Feder-Konstanten über dem Dämpfer-Hub dargestellt, die in einem Fahrzeug mit die Kolbenstangen- Beschleunigung reduzierenden Dämpfer gemessen worden sind. Auf der Grundlage der Messergebnisse wurde für die dynamische Feder-Konstante ein Sollwerte-Bereich von 200 bis 450 N/mm bestimmt. Und auf der Grundlage solcher Sollwerte wurde die dynamische Feder-Konstante des Reibgliedes 25 so eingestellt, dass sie sich mit einer axialen Bewegungs-Amplitude des Kolbens 8 ändert und für Amplituden von kleiner ±0,1 mm mindestens gleich oder größer ist als 50 N/mm (bevorzugt: 200 N/mm) und für Amplituden gleich oder größer als ±0,5 mm kleiner als 50 N/mm (bevorzugt: 40 N/mm) ist.
Wie oben im Einzelnen beschrieben, bewirkt die Anpassung der Reibungseigenschaften in der ersten Ausführungsform eine wirksame Verringerung in einem breiten Schwingungsbereich einschließlich hochfrequenter Schwingungen, so dass der Fahrkomfort verbessert wird.
Darüber hinaus tritt bei dem Schwingungsdämpfer 1 in der ersten Ausführungsform im Hinblick auf das Fahrzeug mit die Kolbenstangen-Beschleunigung reduzierendem Schwingungsdämpfer der folgende Effekt auf.
Die Darstellung Fig. 7 erläutert die Änderungs-Charakteristik der Werte für die Reibung für den hydraulischen Schwingungs­ dämpfer in Abhängigkeit von der Lastwechselzahl. Die Darstellung Fig. 8 beschreibt die Änderungs-Charakteristik der dynamischen Feder-Konstante des hydraulischen Schwingungs­ dämpfers ebenfalls als Funktion der Lastwechselzahl. Wie in den Fig. 7 und 8 erkennbar, haben für das Fahrzeug mit die Kolbenstangen-Beschleunigung reduzierendem Schwingungsdämpfer zunächst sowohl der Reibungs-Wert als auch die dynamische Feder-Konstante höhere Werte, wie mit den punktierten Linien angegeben, doch fallen diese Werte plötzlich scharf ab, wenn 1500 × 103 Lastwechsel überschritten werden. Andererseits werden bei dem hydraulischen Schwingungsdämpfer nach der ersten Ausführungsform sowohl die Werte für die Reibung als auch die für die dynamische Feder-Konstante auch für Last­ wechselzahlen größer als 1500 × 103 auf hohen Werten gehalten, wie es jeweils die durchgezogenen Linien zeigen.
In dem Fahrzeug mit die Kolbenstangen-Beschleunigung reduzie­ renden Schwingungsdämpfern wird die Anpresskraft der Dichtlippe erhöht, um die Reibung zu verstärken. Es hat jedoch nicht nur die Einstellung der Reibungs-Charakteristik Einfluss auf Betriebseigenschaften der Öl-Dichtung, sondern es ist auch die Schmierfähigkeit des die Reibung erzeugenden Teils gering, was sich nicht nur in einer Verringerung der Flexibilität und der Stabilität auswirkt, sondern auch die Langzeit-Beständigkeit der Reibungs-Charakteristik stark beeinträchtigt.
Bei dem hydraulischen Schwingungsdämpfer nach der ersten Ausführungsform ist andererseits zusätzlich zur Dichtlippe 22 des Dichtungsgliedes 4 auch das Reibglied 25 innerhalb des Zylinders 2 angeordnet, sodass schmierendes Öl- oder Hydraulik- Fluid für hervorragende Stabilität des Reibungs-Wertes sorgt, ohne die Eigenschaften der Öl-Dichtung zu beeinträchtigen. Dies bewirkt nicht nur eine Steigerung von Flexibilität und Stabilität, sondern auch eine bedeutend erhöhte Beständigkeit der Reibungs-Charakteristik, d. h. eine hervorragende Stetigkeit des Effektes.
Wie oben beschrieben ist der hydraulische Schwingungsdämpfer in der ersten Ausführungsform in der Beständigkeit und der Dauerhaftigkeit des Reibungs-Wertes und der dynamischen Feder-Konstanten besser als das Fahrzeug mit die Kolbenstangen-Beschleunigung reduzierendem Schwingungs­ dämpfer, denn er erlaubt, den Fahrkomfort von Fahrzeugen über lange Zeit sicherzustellen.
Als nächstes sollen die Fig. 9 bis 49 betrachtet werden, die andere Ausführungsformen der Erfindung darstellen. In der Beschreibung der anderen Ausführungsformen werden denen der ersten Ausführungsform ähnliche bzw. entsprechende Teile nicht erläutert oder beschrieben, oder sie werden mit denselben Bezugszeichen angesprochen, wobei eine Beschreibung weggelassen ist und nur der Unterschied herausgestellt wird.
Fig. 9 zeigt eine zweite Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei das Reibelement 26 des Reibglieds 25 nun in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform der Fig. 1 am inneren Umfang des metallischen Rings 28 angeordnet ist, nur auf der Seite zum Dichtungsglied 4 hin.
Fig. 10 zeigt eine dritte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die Kolbenstangenführung 3 aus Vollmaterial gearbeitet oder aus Sinter-Metall geformt ist, das Reibglied 25 an der inneren Umfangsfläche der Kolben­ stangenführung 3 angeordnet ist und der Verbindungskanal 27 zwischen dem metallischen Ring 28 des Reibgliedes 25 und der Kolbenstangenführung 3 verläuft.
Die Fig. 11 und 12 zeigen eine vierte bzw. eine fünfte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die Kolbenstangenführung 3 aus Vollmaterial gearbeitet oder aus Sinter-Metall geformt ist, das Reibglied 25 an der inneren Umfangsfläche der Kolbenstangenführung 3 angeordnet ist und der Verbindungskanal 27 zwischen dem metallischen Ring 28 des Reibgliedes 25 und der Kolbenstangenführung 3 eingeformt ist. Dazu ist das Rückschlagventil 31 zusammen mit dem Reibglied 25 so geformt, dass Hydraulik-Fluid vom Öl- Sammelraum 24 zur Speicherkammer C abläuft. Das Rückschlag­ ventil 31 ist in der vierten Ausführungsform nach der Fig. 11 am unteren Ende des Reibgliedes 25 angeordnet und in der fünften Ausführungsform nach der Fig. 12 an seinem äusseren Umfang.
Fig. 13 zeigt eine sechste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, dessen Kolbenstangenführung 3 aus Vollmaterial gearbeitet oder aus gesintertem Metall geformt ist und dessen Reibglied 25 gegenüber der Kolbenstangenführung 3 mehr zum Inneren des Zylinders 2 angeordnet ist, d. h. unterhalb der Kolbenstangenführung 3 und zwischen der Kolben­ stangenführung 3 und dem Zylinder 2. Insbesondere ist der metallische Ring 28 des Reibgliedes 25 an dem Teil 16 mit dem kleineren Durchmesser der Kolbenstangenführung 3 montiert, und der Zylinder 2 stützt sich gegen den metallischen Ring 28 des Reibgliedes 25 ab.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine siebente Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, dessen Kolbenstangen­ führung 3 aus Vollmaterial gearbeitet oder aus gesintertem Metall geformt ist und bei dem das Reibglied 25 an der inneren Umfangsfläche der Kolbenstangenführung 3 angeordnet ist. Gemäß Fig. 15 hat das Reibglied 25 eine einteilige dreifache Struktur mit einem äusseren Ring zur Montage in der Kolben­ stangenführung 3, einem Reibelement 26 aus Kunstharz- Material, das gegen die Aussenfläche der Kolbenstange 5 anliegt, und einem elastischen Ring 33 aus Elastomer-Material zwischen dem äusseren Ring 30 und dem Reibelement 26. Der Verbindungskanal 27 besteht hier aus einer Mehrzahl von mit gleichen Abständen in der inneren Umfangsfläche des Reibelements 26 eingebrachten Ausnehmungen.
Die radiale Elastizität und axiale Viscoelastizität des elastischen Rings 33 dieser siebenten Ausführungsform ergeben die gleiche Wirkung und Wirksamkeit wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine achte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der siebenten Ausführungsform entspricht, mit der Ausnahme, dass die Verbindungsöffnung 27 in der Form einer axialen Ausnehmung vorliegt.
Fig. 18 zeigt eine neunte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der siebenten Ausführungsform entspricht, mit der Ausnahme, dass das Reibelement 26 hier in eine umlaufende Nut 33a am inneren Umfang des elastischen Rings 33 eingesetzt ist.
Fig. 19 zeigt eine zehnte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der neunten Ausführungsform entspricht, mit der Ausnahme, dass die radiale Elastizität und Vorspannung durch eine ringförmige Feder 34 am äußeren Umfang des Reibelements 26 bewirkt wird.
Die Fig. 20 und 21 zeigen eine elfte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der dritten Ausführungsform entspricht, mit der Ausnahme, dass das Reibelement 26 aus elastischem Elastomer-Material im Zustand ohne Belastung vor der Montage an der Kolbenstange 5 im inneren Durchmesser nach dem oberen Ende kegelig zuläuft und an seinem oberen Ende einen Bereich 26a geringer Steifigkeit aufweist.
Auf Grund der oben beschriebenen Gestaltung des Reibelements 26 ist dieses in der elften Ausführungsform entsprechend Fig. 21 in der an der Kolbenstange 5 montierten Lage an seinem oberen Ende in Umfangsrichtung stark aufgeweitet, so dass seine obere Endfläche dazu, den radialen Aussenbereich nach unten drängt, und der Bereich 26a geringer Steifigkeit mit seinem größeren Kegelwinkel wird weiter radial nach aussen ausgedehnt.
Wenn man bei montiertem Reibglied 25 die Verteilung der Druckkräfte vom Reibglied 25 auf die Kolbenstange 5 betrachtet, ergibt der Bereich 26a geringer Steifigkeit, bedingt durch die hier geringere Spannkraft, im stationären Zustand und verglichen mit dem anderen Bereich des Reibelements 26 eine geringere Andruckkraft, wie es die durchgezogene Linie in Fig. 21 erläutert. Ausserdem ist der Druck in der Grenzfläche am geringsten im Übergang von dem Bereich 26a geringer Steifigkeit zu dem anderen Bereich.
Wenn die Kolbenstange 5 abwärts geschoben wird, wie es den Verhältnissen in Fig. 21 entspricht, wirkt andererseits der Reibungswiderstand zwischen der inneren Umfangsfläche des Bereichs 26a geringer Steifigkeit und der Aussenfläche der Kolbenstange 5 so, dass der Bereich 26a geringer Steifigkeit radial einwärts angelegt wird. Damit wird die Andrückkraft in dem Bereich 26a geringer Steifigkeit höher als die des anderen Bereiches, wie es in Fig. 21 durch die punktierte Linie dargestellt ist, und die Andruckkraft wird erhöht. Ausserdem wirkt die Andruckkraft in der Weise, dass der Ölfilm auf der Gleitfläche (dünn) abgestreift wird, sodass der Reibungs­ beiwert verbessert und eine stabile Erhöhung des Reibungs­ wertes und der dynamischen Federkonstante bei geringen Amplituden in der Druckstufe des hydraulischen Schwingungs­ dämpfers 1 erreicht wird.
Wie oben beschrieben, ist der Bereich 26a geringer Steifigkeit des Reibelements 26 an dessen Kopf oder oberem Ende ausgebildet, sodass die Reibung im Betrieb oder insbesondere in der Druckstufe ohne Zunahme einer radialen Spannkraft im Stillstand erhöht werden kann. Damit wird zusätzlich ein sowohl die Stabilität und Gleichmäßigkeit als auch die Gleichförmigkeit und Dauerhaftigkeit verbessernder Effekt erreicht.
Fig. 22 zeigt eine zwölfte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei zwei im Wesentlichen dem der elften Ausführungsform ähnliche Reibglieder 25 axial angeordnet sind. Eine solche Kombination einer Mehrzahl von Reibgliedern verbessert durch die Möglichkeit der Auswahl und Anpassung der Einzelelemente die Flexibilität in der Anpassung an jede gewünschte Charakteristik mit einer geringen Anzahl Reibglieder unterschiedlicher Eigenschaftswerte.
Fig. 23 zeigt eine dreizehnte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die grundsätzlich der zwölften Ausfüh­ rungsform entspricht, mit der Ausnahme, dass die beiden Reibglieder 25 in umgekehrter Funktionslage eingebaut sind. Die dreizehnte Ausführungsform kann deshalb die Reibung im Ausdehnungshub, d. h. in der Zugstufe des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1 verbessern.
Fig. 24 zeigt eine vierzehnte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der zwölften Ausführungsform entspricht, mit der Abweichung, dass nur das obere der beiden Reibglieder 25 in der umgekehrten Richtung angeordnet ist. Damit kann die vierzehnte Ausführungsform die Reibung sowohl in der Zugstufe als auch in der Druckstufe des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1 verbessern.
Fig. 25 zeigt eine fünfzehnte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der dreizehnten Ausführungsform entspricht, mit der Abweichung, dass das obere Reibglied 25 weggelassen ist und die Reibglieder 26, 26' einander entgegengerichtet an dem metallischen Ring 28 des unteren Reibgliedes integriert einteilig angeordnet sind. Dazu ist der Verbindungskanal 27 in der inneren Umfangsfläche des oberen Reibelementes 26 eingeformt. Damit erlaubt die fünfzehnte Ausführungsform eine Verringerung der Herstell­ kosten durch die verringerte Anzahl von Bauteilen.
Die Fig. 26 bis 28 zeigen die sechzehnte bis zur achtzehnten Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers, die jeweils eine alternative Ausführungsform für den Bereich 26a niedriger Steifigkeit des Reibelements 26 der elften Ausfüh­ rungsform darstellen.
In der sechzehnten Ausführungsform nach der Fig. 26 verläuft die radial innere Spitze des Reibelements 26 von dessen oberem Ende aus nach oben und radial innen und bildet den Bereich 26a geringer Steifigkeit.
Nach Fig. 27 ist bei der siebzehnten Ausführungsform in der oberen Endfläche des Reibelements 26 nahe bei dessen innerem Rand eine ringförmige Nut oder Ausnehmung 26b eingebracht. Der hinsichtlich der Ausnehmung 26b radial innere Teil bildet eine demgegenüber axial vorragende Ausstülpung, die den Bereich 26a mit geringer Steifigkeit bildet.
Bei der achtzehnten Ausführungsform, dargestellt in Fig. 28, liegt eine ringförmige Ausnehmung 26c unmittelbar am inneren Rand der oberen Endfläche des Reibelementes 26 des Reibgliedes 25. Der innere Umfangsrand der ringförmigen Ausnehmung 26c wirkt als Bereich 26a geringer Steifigkeit.
Fig. 29 zeigt eine neunzehnte Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die Kolbenstangenführung 3 in der gleichen Weise wie bei der ersten Ausführungsform durch Formpressen von Stahlblech geformt ist. Das Reibelement 26 aus elastischem Elastomer-Material, das das Reibglied 25 bildet, ist einstückig mit dem oberen Ende des Innenteils 17 der Kolbenstangenführung 3 ausgebildet. Der Verbindungskanal 27 ist in dem Innenteil 17 ausgebildet und gleicht den Druck aus, der auf beiden Seiten axial auf das Reibglied 25 wirkt.
Fig. 30 zeigt eine zwanzigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der ersten Ausführungsform entspricht, ausgenommen dass der Verbindungskanal 27 nun in der inneren Umfangsfläche des Reibelements 26 gebildet ist.
Die Fig. 31 und 32 zeigen eine einundzwanzigste Ausführungs­ form des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die Kolbenstangenführung 3 in der gleichen Weise wie bei der neun­ zehnten Ausführungsform durch Formpressen von Blech geformt ist. Das Reibglied 25 bildet hier einen Teil der Führungs­ buchse 19 und ist, wie diese, an der inneren Umfangsfläche des Innenteils 17 der Kolbenstangenführung 3 angeordnet.
Die Kolbenstangenführung 3 kann in der Herstellung aus Blech, wie in Fig. 32 dargestellt, mit vorbestimmter Elastizität ausgebildet werden. Hierzu weist sie drei axiale Schlitze 17a in einem oberen Teil des Innenteils 17 auf. Die Führungsbuchse 19 ist zylindrisch ausgeformt und hat einen axialen Einschnitt 19a. Durch die von dem Bereich mit Schlitzen 17a des Innenteils 17 ausgehende, nach innen gerichtete Kraft wird der obere Teil der Führungsbuchse 19 elastisch von aussen gegen die Gleitfläche an der Kolbenstange 5 vorgespannt.
Damit wirkt der untere Teil der Führungsbuchs 19 als eigentliche Führungsbuchse 19, während der obere Teil als Reibglied 25 oder Reibelement 26 wirkt und Reibung erzeugt.
Die Fig. 33 und 34 zeigen eine zweiundzwanzigste Ausführungs­ form des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, bei der die Kolbenstangenführung in der gleichen Weise wie bei der dritten Ausführungsform aus Vollmaterial gearbeitet oder aus gesintertem Metall geformt ist. Die Führungsbuchse 19 liegt (radial) einwärts der Kolbenstangenführung 3 in einer in dieser ausgebildeten Aufnahme 14, wobei ein Teil der Führungsbuchse 19 als Reibglied 25 wirkt.
Die Aufnahme 14 ist gemäß Fig. 34 ist mit vorgegebener Elastizität aus Blech geformt und hat als Zylinder mit abweichenden Durchmessern einen oberen Teil mit geringerem Durchmesser. Der Teil mit größerem Durchmesser an der Aufnahme 14 ist innen am unteren Ende der Kolbenstangenführung 3 festgelegt. Der Teil mit geringerem Durchmesser an der Aufnahme 14 hat in seinem oberen Teil drei axiale Schlitze 14a. Die Führungsbuchse 19 ist in ihrem Bereich kleineren Durchmessers in der Aufnahme 14 angeordnet und als Zylinder mit einem axialen Einschnitt 19a ausgebildet. Durch die von dem Teil mit Schlitzen 14a des Bereiches mit kleinerem Durchmesser der Aufnahme 14 ausgehende, nach innen gerichtete Kraft wird der obere Bereich der Führungsbuchse 19 in elastische Anlage aussen an der Kolbenstange 5 gebracht. Damit wirkt der untere Bereich der Führungsbuchse als eigentliche Führungsbuchse für die Hubbewegung der Kolbenstange 5. während der obere Teil der Führungsbuchse 19 als Reibglied 25 oder Reibelement 26 wirkt und Reibung erzeugt.
Fig. 35 zeigt eine dreiundzwanzigstes Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die Kolbenstangen­ führung 3 aus Vollmaterial gearbeitet oder aus Sintermetall geformt ist und das Reibglied 25 zwischen der Kolben­ stangenführung 3 und dem Zylinder 2 eingebaut ist. Der metallische Ring 28 des Reibgliedes 25 ist hier im Eingriff mit dem Teil 16 kleineren Durchmessers der Kolbenstangen­ führung 3, und der Zylinder 2 ist im Eingriff mit dem metallischen Ring 28 des Reibgliedes 25. Ausserdem ist am Reibglied 25 ein Zugstufen-Anschlag 35 ausgebildet.
Fig. 36 zeigt eine vierundzwanzigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die Kolbenstangen­ führung 3 aus Vollmaterial gearbeitet oder aus Sintermetall geformt ist und das Reibglied 25 unterhalb der Kolben­ stangenführung 3 innerhalb des Zylinders 2 liegt. Ausserdem ist ein Zugstufen-Anschlag 35 in das Reibelement 26 integriert.
Das Reibelement 26 des Reibglieds 25 berührt elastisch federnd die innere Umfangsfläche des Zylinders 2 und umfasst einen Verbindungskanal 27, über den sich der Druck auf beiden Seiten des Reibelements 26 ausgleicht. Das Reibglied 25 ist so gestaltet, dass sein Reibelement 26 am äußeren Umfang des metallischen Rings 28 liegt und elastisch die innere Umfangsfläche des Zylinders 2 berührt, während der metallische Ring selbst an der Kolbenstange 5 gehalten ist.
Die Fig. 37 bis 39 zeigen eine fünfundzwanzigste Ausführungs­ form des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei das Reibglied 25 einstückig mit der Dichtlippe 22 und dem Dichtungsglied 4 ausgeführt ist. Gemäß Fig. 37 ist das Reibelement 26 in einem unteren Bereich der Dichtlippe 22 ausgebildet und mit dieser über einen dünnwandigen Bereich 22a verbunden. Ein Federelement 20 ist am inneren Umfang der Kolbenstangenführung 3 gehalten und spannt das Reibelement 26 federnd gegen die äussere Umfangsfläche der Kolbenstange 5. Eine axiale Ausnehmung in der inneren Umfangsfläche des Reibelements 26 sichert die Schmierung der Dichtlippe 22.
Gemäß Fig. 38 ist das Federelement 20 aus Blech mit vorbestimmter Elastizität zum unteren Ende konisch zulaufend und mit einer axialen Aussparung 20a geformt. Drei axiale Schlitze 20b sind im unteren Bereich des Federelements 20 eingebracht. Zudem hat das Federelement 20 einen nach aussen weisenden Flansch 20c an seiner oberen Kante. Das obere Ende des Federelementes 20 wird dadurch gesichert, dass der Flansch 20c zwischen dem metallischen Ring 21 des Dichtungsgliedes 4 und der Kolbenstangenführung 3 gehalten ist. Sein oberer Bereich wird durch einen kegeligen Bereich 3a am inneren Umfang des oberen Endes der Kolbenstangenführung 3 gestützt. Ein Stützelement 20d mit L-förmigem Querschnitt am unteren Ende des Federelementes 20 umfasst das Reibelement 26.
Nach Fig. 39 wird das Federelement 20 am inneren Umfang der Kolbenstangenführung montiert und dann das Dichtungsglied 4 eingesetzt. Das Federelement 20 ist so gestaltet, dass sein Flansch 20c vor dem Befestigen des Dichtungsgliedes 4 leicht oberhalb des Oberteils der Kolbenstangenführung 3 liegt. Wenn nun das Dichtungsglied 4 zur endgültigen Montage nach unten bewegt wird, wird das Dichtelement 26 unter Druck in den L- förmigen Querschnitt des Stützelements 20d des Federelementes 20 eingefügt. Danach legt sich der metallische Ring des Dichtungsgliedes 4 gegen den Flansch 20c, der geringfügig über die obere Endfläche der Kolbenstangenführung 3 vorsteht, und drückt das ganze Federelement 20 nach unten. Durch die Anlage am kegeligen Bereich 3a der Kolbenstangenführung 3 wird dabei der Durchmesser des gesamten Federelementes 20 verkleinert. Die dadurch erzeugten Kräfte legen das Reibelement 26 elastisch gegen die Umfangsfläche der Kolbenstange 5 an.
Damit kann die fünfundzwanzigste Ausführungsform die folgenden zusätzlichen Wirkungen erzielen:
Erstens erlaubt die einstückige, integrierte Ausführung des Reibgliedes 25 und der Dichtlippe 22 des Dichtungsgliedes 4 eine Verringerung der Kosten;
Zweitens erfolgt die Integration von Reibglied 25 und Dichtlippe 22 über den dünnen Bereich 22a zwischen Dichtlippe 22 und Reibglied 25 ohne Beeinträchtigung der Leistungs­ fähigkeit eines der beiden Teile;
Drittens kann das Federelement 20 gleichbleibend hohe Reibung erzeugen, sodass die Einstellung des Federelementes 20 beliebige Änderungen in der Größe der Reibung erlaubt;
Viertens ergibt sich eine hervorragende Montierbarkeit des Reibelementes 25, da vor der Montage kein größeres Zusammen­ wirken mit anderen Teilen erfolgt und eine Belastung durch den Kontakt mit der Umfangsfläche der Kolbenstange 5 erst nach dem Einsetzen auftritt.
Die Fig. 40 bis 47 zeigen sechsundzwanzigste bis dreiund­ dreissigste Ausführungsformen des hydraulischen Schwingungs­ dämpfers 1, wobei das Reibglied 25, am Dämpfungskolben 8 anschließend, an der Kolbenstange 5 befestigt ist und die äußere Umfangsfläche des Reibelements 26 federn elastisch an der inneren Umfangsfläche des Zylinders 2 anliegt und so bei Gleitbewegungen des Dämpfungskolbens 8 eine bestimmte Reibung erzeugt. Das Reibglied 25 ist so ausgelegt, dass die Reibung am Reibelement 26 größer ist als die am Kolben-Dichtring 6, sodass man geringeren Einfluss von der Reibung am Kolben- Dichtring 6 und stark eingeschränkten Verschleiss des Kolben- Dichtrings 6 erhält. Der Zugstufenanschlag 35 ist an der Kolbenstange 5 festgelegt.
Bei den hydraulischen Schwingungsdämpfern 1 der sechsund­ zwanzigsten und siebenundzwanzigsten Ausführungsform entspre­ chend den Fig. 40 und 41 ist das Reibglied 25 an der Unterseite des Dämpfungskolbens 8 befestigt. Insbesondere ist der metallische Ring 28 des Reibglieds 25 unterhalb der Zwischenscheiben 10, 10' gelegen, die die Dämpfungsventile 9, 9' des Dämpfungskolbens 8 halten. Er wird zusammen mit den Dämpfungsventilen 9, 9' durch eine Mutter 12 auf der Kolbenstange 5 festgelegt. In der sechsundzwanzigsten Ausführungsform entsprechend Fig. 40 ist das Reibelement 26 zum Dämpfungskolben 8 hin angeordnet, während in der siebenund­ zwanzigsten Ausführungsform entsprechend Fig. 41 das Reib­ element 26 auf der vom Dämpfungskolben 8 abliegenden Seite liegt.
Bei den hydraulischen Schwingungsdämpfern 1 der achtundzwan­ zigsten und neunundzwanzigsten Ausführungsform entsprechend den Fig. 42 und 43 ist das Reibglied 25 an der Oberseite des Dämpfungskolbens 8 angeordnet. Insbesondere ist der metal­ lische Ring 28 des Reibgliedes 25 oberhalb der Hilfsplatte 11 gelegen, die das Dämpfungsventil 9' des Dämpfungskolbens 8 hält, und wird zusammen mit den Dämpfungsventilen 9, 9' durch die Mutter 12 auf der Kolbenstange 5 festgelegt. In der achtundzwanzigsten Ausführungsform entsprechend Fig. 42 ist das Reibelement 26 des Reibgliedes 25 zum Dämpfungskolben 8 hin angeordnet, während in der neunundzwanzigsten Ausführungsform gemäß Fig. 43 das Reibelement 26 auf der von dem Dämpfungskolben 8 abliegenden Seite liegt. In der achtund­ zwanzigsten und neunundzwanzigsten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, das Reibglied 25 zusammen mit dem Zugstufen­ anschlag 35 auszubilden.
Fig. 44 zeigt eine dreissigste Ausführungsform des hydrau­ lischen Schwingungsdämpfers 1, wobei hier das Reibglied oberhalb und beabstandet von dem Dämpfungskolben 8 angeordnet ist. Der Abstand wird in der gleichen Weise wie bei der neunundzwanzigsten Ausführungsform erzeugt, doch hat das Reibglied 25 eine einteilige Struktur, die aus einem inneren Ring 36 besteht, der an dem metallischen Ring 28 festgelegt ist, einem Reibelement 26 aus Kunstharz-Material, das gegen die innere Umfangsfläche des Zylinders 2 wirkt, und einem federnd elastischen Ring 33 aus elastischem Elastomer zwischen dem inneren Ring 36 und dem Reibelement 26. Der elastische Ring 33 hat in Radialrichtung elastische und in Axialrichtung viskoelastische Eigenschaften.
Fig. 45 zeigt eine einunddreissigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, dessen Reibglied 25 unterhalb und nahe dem Dämpfungskolben 8 angebracht ist. Das Reibglied 25 ist in einer Hohlkehle 28a aufgenommen, die von einem Rand 8a am äußeren Umfang am unteren des Dämpfungs­ kolbens 8 und dem metallischen Ring 28 definiert wird. Damit wird das Reibglied 25 mit seiner inneren Umfangsfläche an der äusseren Umfangsfläche des metallischen Ringes 28 gehalten, und seine äussere Umfangsfläche liegt federnd elastisch gleitend mit vorbestimmtem Druck an der inneren Umfangsfläche des Zylinders 2 an.
Der metallische Ring 28 hat einen oberen Bereich 28b, der an der inneren Umfangsfläche des Randes 8a befestigt ist, und ein unteres, nach aussen weisendes abgebogenes Ende 28c. Das abgebogene. Ende 28c des metallischen Rings 28 und die untere Endfläche des Randes 8a bilden zusammen eine Nut 28a, in der das Reibglied 25 aufgenommen ist.
Fig. 46 zeigt eine zweiunddreissigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei die innere Peri­ ferie eines unteren Endes des ringförmigen Reibelementes 26 aus elastomerem Material mit der äusseren Umfangsfläche und der oberen Fläche des abgebogenen Endes 28c des metallischen Ringes 28 verbunden ist. Damit sind die (axial) inneren Aussenflächen an dem abgebogenen Ende 28c festgelegt, und die äussere Umfangsfläche liegt gleitend und elastisch federnd mit vorbestimmtem Druck gegen die innere Umfangsfläche des Zylinders 2 an. Die zweiunddreissigste Ausführungsform unterscheidet sich also dadurch von der einunddreissigsten Ausführungsform, dass das an dem abgebogenen Ende 28c als Stützfläche festgelegte Reibelement 26 radial verformt werden kann.
Fig. 47 zeigt eine dreiunddreissigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, wobei das Reibglied 25 an der äusseren Umfangsfläche des oberen Endes des Dämpfungs­ kolbens 8 angeordnet ist. Insbesondere ist die innere Peri­ ferie des unteren Endes des Reibelements 26 mit der äusseren Umfangsfläche und mit der Oberseite des metallischen Ringes 28 verbunden. Damit ist die innere Peripherie des unteren Endes des Reibelements 26 an dem metallischen Ring 28 festgelegt, während die äussere Umfangsfläche gleitend und elastisch federnd mit vorbestimmtem Druck gegen die innere Umfangsfläche des Zylinders 2 anliegt, um der Gleitbewegung des Dämpfungs­ kolbens 8 eine vorgegebene Reibung entgegenzusetzen. Der metallische Ring 28 ist über seine inneren Flächen an einem Bereich 8b kleineren Durchmessers des Dämpfungskolbens 8 befestigt.
Fig. 48 zeigt eine vierunddreissigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der sechsundzwanzigsten Ausführungsform entspricht, mit der Aus­ nahme, dass der Kolben-Dichtring 6 und das Reibglied 25 vertauscht angeordnet sind. Insbesondere ist das Reibelement 26 aus elastischem Elastomer-Material an der äusseren Umfangsfläche des Dämpfungskolbens 8 festgelegt, während der Kolben-Dichtring 6 aussen an dem unteren Bereich des metallischen Rings 28 gehalten ist, der auf der unteren Seite des Dämpfungskolbens 8 liegt.
Fig. 49 zeigt eine fünfunddreissigste Ausführungsform des hydraulischen Schwingungsdämpfers 1, die im Wesentlichen der siebenundzwanzigsten Ausführungsform entspricht, mit dem Unterschied, dass der Kolben-Dichtring 6 und das Reibglied 25 vertauscht angeordnet sind. Insbesondere ist das Reibelement 26 aus elastischem Elastomer-Material an der äusseren Umfangsfläche des Dämpfungskolbens 8 festgelegt, während der Kolben-Dichtring 6 aussen an dem oberen Bereich des metallischen Ringes 28 gehalten ist, der an der oberen Seite des Dämpfungskolbens 8 liegt.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt, und die verschiedensten Abwandlungen und Modifikationen können vorgenommen werden, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Zum Beispiel ist in den erläuternden Ausführungsbeispielen das Reibglied über den metallischen Ring 28 am Dämpfungskolben 8 gehalten. Wahlweise kann das Reibglied 25 aber auch in einer Aufnahme-Nut direkt im Dämpfungskolben 8 aufgenommen werden.
Der gesamte Inhalt der Japanischen Patent-Anmeldungen P 2000-074838 und P 2000-273402 wird durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen.
Die Erfindung betrifft also einen hydraulischen Schwingungs­ dämpfer 1 mit einem bezüglich eines Kolbenstangen-Dichtungs­ gliedes 4 innerhalb liegenden Reibglied 25, das entweder an dem Zylinder 2 oder an der Kolbenstange 5 montiert ist. Das Reibglied 25 tritt jeweils mit dem anderen Teil, der Kolbenstange 5 oder dem Zylinder 2, in gleitenden Kontakt, um Reibung zu erzeugen, die größer ist als die an dem Kolbenstangen-Dichtungsglied 4.

Claims (13)

1. Hydraulischer Schwingungsdämpfer mit:
einem Zylinder (2), der mit Hydraulik-Fluid gefüllt ist,
einem Dämpfungskolben (8) der über einen Kolben- Dichtring (6) gleitend verschieblich in dem Zylinder (2) aufgenommen ist,
einer Kolbenstange (5), deren eines Ende mit dem Dämpfungskolben (8) verbunden ist und deren anderes Ende aus dem Zylinder (2) herausragt,
einer Führungsbuchse (19) am Zylinder (2), um das andere Ende der Kolbenstange (5) gleitbeweglich zu führen,
einem bezüglich der Führungsbuchse (19) axial ausserhalb liegenden Dichtungsglied (4), das gleitbeweglich an der Kolbenstange (5) anliegt und das Austreten von hydraulischer Flüssigkeit aus dem Zylinder (2) verhin­ dert, wobei das Dichtungsglied eine Dichtlippen- Anordnung (22) umfasst, und
einem bezüglich des Dichtungsgliedes (4) axial einwärts liegenden Reibglied (25), das jeweils entweder am Zylinder (2) oder an der Kolbenstange (5) festgelegt ist und gleitbeweglich gegen die Kolbenstange (5) oder den Zylinder (2) anliegt, um Reibung größer ist als die in dem Dichtungsglied (4) zu erzeugen.
2. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, wobei das Reibglied (25) ein elastisches Element umfasst, das eine elastische Reaktionskraft erzeugt, um das Reibglied (25) radial so vorzuspannen, dass es ständig gleitbeweglich in Kontakt mit seiner Reibfläche am Zylinder (2) oder an der Kolbenstange (5) ist.
3. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei das elastische Element des Reibgliedes (25) sowohl radiale Elastizität als auch axiale Viskoelastizität hat.
4. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei das Reibglied (25) am Zylinder (2) nahe der Führungsbuchse (19) angeordnet ist, um Reibung größer als die in der Führungsbuchse (19) zu erzeugen.
5. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 3, wobei das elastische Element des Reibgliedes (25) vor der Montage an der Kolbenstange (5) sich auf ein axial inneres Ende hin verjüngt und an seinem Ende einen Bereich geringer Steifigkeit mit größerem Kegelwinkel hat.
6. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 3, wobei das elastische Element des Reibgliedes (25) einstückig mit einem inneren Durchmesserbereich der Kolbenstangenführung (3) ausgebildet ist, um die axiale Bewegung der Kolben­ stange (5) am oberen Ende des Zylinders (2) zu führen.
7. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 3, wobei das Reibelement (26) des Reibgliedes (25) zumindest einem Teil der Führungsbuchse (19) bildet.
8. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 3, wobei das Reibelement (26) des Reibgliedes (25) einstückig mit dem Dichtlippen-Bereich des Dichtungsgliedes (4) ausgebil­ det ist.
9. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei das Reibglied (25) in Verbindung mit dem Dämpfungskolben (8) angeordnet ist und Reibung größer als die des Kolben- Dichtrings (6) zu erzeugen.
10. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei das Reibglied (25) eine axiale dynamische Feder-Konstante ergibt, die so eingerichtet ist, dass sie mit der axialen Amplitude der Bewegung des Dämpfungskolbens (8) in der Weise variiert, dass sie für Amplituden kleiner als ±0,1 mm mindestens gleich oder größer als 50 N/mm ist und für Amplituden gleich oder größer als ±0,5 mm kleiner als 50 N/mm.
11. Hydraulischer Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2, wobei ein Verbindungskanal (27) vorgesehen ist, über den sich der Druck zwischen den beiden axialen Seiten des Reib­ gliedes (25) ausgleicht.
12. Hydraulischer Schwingungsdämpfer mit:
einem Zylinder (2), der mit hydraulischer Flüssigkeit gefüllt ist;
einem Dämpfungskolben, der über einen Kolben-Dichtring (6) gleitbeweglich in dem Zylinder (2) aufgenommen ist;
einer Kolbenstange (5), deren eines Ende mit dem Dämpfungskolben (8) verbunden ist und deren anderes Ende aus dem Zylinder (2) herausragt;
einer Führungsbuchse (19) am Zylinder (2), um das andere Ende der Kolbenstange (5) gleitbeweglich zu führen;
einem bezüglich der Führungsbuchse (19) axial auswärts liegenden Dichtungsglied (4), das gleitbeweglich an der Kolbenstange (5) anliegt und das Austreten von hydraulischer Flüssigkeit aus dem Zylinder (2) verhin­ dert, wobei das Dichtungsglied (4) eine Dichtlippen- Anordnung (22) umfasst, und
einem bezüglich des Dichtungsgliedes (4) axial einwärts liegenden Reibglied (25), das jeweils entweder am Zylinder (2) oder an der Kolbenstange (5) festgelegt ist und gleitbeweglich gegen die Kolbenstange (5) oder den Zylinder (2) anliegt, um Reibung größer als die in dem Dichtungsglied (4) zu erzeugen,
wobei das Reibglied (25) am Zylinder (2) benachbart der Führungsbuchse (19) festgelegt ist und Reibung größer als die der Führungsbuchse (19) erzeugt.
13. Hydraulischer Schwingungsdämpfer mit:
einem Zylinder (2), der mit hydraulischer Flüssigkeit gefüllt ist;
einem Dämpfungskolben, der über einen Kolben-Dichtring (6) gleitbeweglich in dem Zylinder (2) aufgenommen ist;
einer Kolbenstange (5), deren eines Ende mit dem Dämpfungskolben (8) verbunden ist und deren anderes Ende aus dem Zylinder (2) herausragt;
einer Führungsbuchse (19) am Zylinder (2), um das andere Ende der Kolbenstange (5) gleitbeweglich zu führen;
einem bezüglich der Führungsbuchse (19) axial auswärts liegenden Dichtungsglied (4), das gleitbeweglich an der Kolbenstange (5) anliegt und das Austreten von hydraulischer Flüssigkeit aus dem Zylinder (2) verhindert, wobei das Dichtungsglied (4) eine Dichtlippen-Anordnung (22) umfasst, und
einem bezüglich des Dichtungsgliedes (4) axial einwärts liegenden Reibglied (25), das jeweils entweder am Zylinder (2) oder an der Kolbenstange (5) festgelegt ist und gleitbeweglich gegen die Kolbenstange (5) oder den Zylinder (2) anliegt, um Reibung größer als die in dem Dichtungsglied (4) zu erzeugen,
wobei das Reibglied (25) am Dämpfungskolben (8) angeordnet ist und Reibung größer als die des Kolben- Dichtrings (6) erzeugt.
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