DE19819480A1 - Zweifach zwangsgetriebener Generator - Google Patents
Zweifach zwangsgetriebener GeneratorInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Generator zur Erzeugung von Elektroenergie, insbesondere zur Gewinnung von Bremsenergie in Fahrzeugen, umfassend zwei durch Luftspalt getrennt gegenüberliegende Magnetfeld-Spulen, denen je eine Spannungsabgriffeinrichtung zugeordnet ist und die unabhängig voneinander zwangsweise bewegbar sind. Dabei wird eine erste Spule mit einem Fahrzeugmotor und die zweite Spule mit dem Getriebe des Fahrzeugantriebes zwangsgekoppelt und die Spulen können jeweils über Riementriebe bewegt werden. In einer Alternative ist je eine Spule motorseitig und getriebeseitig in eine Kupplung des Fahrzeugantriebes integriert und/oder im Luftspalt ein Magnet angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft einen Generator zur Erzeugung von Elektroenergie,
insbesondere zur Gewinnung von Bremsenergie in Fahrzeugen.
In der DE 295 19 552 U1 ist eine Bremsenergie-Nutzeinrichtung mit einem für sich
bekannten elektrischen Generator offenbart worden, bei dem der Generator mit
einem als Akkumulator ausgebildeten Speicher einerseits gekoppelt ist und von
einer Antriebsmaschine, zum Beispiel einer Verbrennungskraftmaschine,
andererseits angetrieben wird. Dabei kann der Generator so geschaltet werden, daß
er nur während einer Bremsphase des Fahrzeuges an die Antriebsmaschine
gekoppelt wird. Die erzeugte Energie wird dem Speicher zugeführt; alternativ kann
die gespeicherte Energie für den Antrieb genutzt werden, indem der Generator auf
Motorbetrieb geschaltet wird.
Eine typische Bremsphase oder "Segelphase" ergibt sich zum Beispiel beim PKW
während der Annäherung an eine auf rot gestellt Ampel oder bei einer Talabfahrt,
wenn die Gaszufuhr zur Verbrennungskraftmaschine gestoppt oder sogar die
Verbrennungskraftmaschine stillgesetzt wird. Diese Betriebsphase wird auch als
Schubbetrieb bezeichnet; dann wirkt eine Schubumkehr aufgrund der
Massenträgheit des Fahrzeuges, wobei die Räder das Getriebe des
Fahrzeugantriebes treiben. Bei eingelegter Kupplung wirkt damit der Motor selbst als
Bremse für das Fahrzeug wegen der zu leistenden Kompressionsarbeit im Motor.
Einige dieser Bremsphasenvarianten nutzt ein Hybridantrieb gemäß DE 195 28 628 A1
als Nutzbremsung zum Betrieb eines Elektromotors als Generator. Der Generator
besorgt dabei die Rückladung einer Batterie. Der Elektromotor ist mit dem Getriebe
zwangsgekoppelt; über eine Stromregeleinrichtung kann der Elektromotor als
Generator oder als Zusatzantrieb für das Fahrzeug wirken.
In beiden Schutzschriften sind nur Generatoren als solche erwähnt, wie sie zum
Beispiel als Bauart aus dem "Kraftfahrttechnischen Taschenbuch", Herausgeber
Bosch, 21. Auflage, VDI Verlag, Düsseldorf, 1991, Seite 770 bis 771 in der Version
als Klauenpolgenerator oder Compactgenerator handelsüblich sind und in
Fahrzeugen auch heutzutage genutzt werden. Darüber hinaus sind eine Vielzahl von
Vorschlägen zur Speicherung von Bremsenergie, zum Beispiel in einem
Schwungrad, vorgeschlagen worden. Mit der DE 195 47 016 A1 wurde ein
rotierender Zwischenspeicher, zum Beispiel für einen Gyro-Bus, offenbart. Die beim
Bremsen anfallende kinetische Energie wird in einem Schwungmassenspeicher
unter Vermeidung der Kreiselkräfte gespeichert und durch generatorisches Bremsen
für den Antrieb des Fahrzeuges wieder freigesetzt. Der kugelförmige Speicher ist
gegenüber dem Starter berührungslos magnetisch gelagert, wobei ein Ringmagnet
aus Permanentmagneten Verwendung finden kann.
Von daher liegt der Erfindung das Problem zugrunde, einen
Elektroenergiegenerator vorzuschlagen, der ohne eigene Antriebseinrichtung oder
zusätzliche Schalteinrichtungen bei variablen relativen Geschwindigkeiten
zwischen Läufer und Stator benutzbar ist. Dabei soll Hauptaugenmerk auf die
Bremsenergiegewinnung in Fahrzeugen gelegt werden.
Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Ansprüche 1 und 9 gelöst,
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.
Der erfindungsgemäße Generator kann von seinem Grundaufbau her wie ein
Klauenpolgenerator oder Compactgenerator aufgebaut sein, jedoch sind die
gegenüberliegenden, durch Luftspalt getrennten Wicklungen oder Magnetspulen
jeweils beweglich gelagert. Vorzugsweise, insbesondere wenn die Generatoren in
PKW, z. B. als Lichtmaschine zum Einsatz gelangen, ist eine erste der Spulen mit
dem Antriebsmotor, z. B. der Abtriebswelle des Motors und die zweite Spule mit dem
Getriebe zwangsweise gekoppelt. Die Anordnung sollte so geschehen, daß die
Spule bei Bewegung des Motors oder Getriebes bzw. deren Abtriebswellen ebenfalls
bewegt werden. Während diese Situation bei handelsüblichen PKW für eine
Läuferwicklung einer Lichtmaschine, getrieben durch einen Riementrieb, z. B.
zwischen Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors und der Zentralwelle eines
Compactgenerators für sich bekannt ist, ist ein Antrieb des Stators neu. Dieser
Antrieb kann ebenfalls via Riementrieb zwischen einer Abtriebswelle des in jedem
PKW vorhandenen und dem Motor nachgeschalteten Getriebe sowie dem
üblicherweise als Stator oder Ständer bezeichneten Generatorteil realisiert werden.
Erfindungsgemäß wird diese zweite Spule in Bewegung gesetzt, so daß die
Bezeichnung Stator- oder Ständerwicklung nur noch im übertragenden Sinne
anwendbar ist, da beide Spulen beweglich sind. Bei der zuvor beschriebenen
Variante der Erfindung, einem Generator dessen beide läuferseitige und
ständerseitige Spulen durch Abtriebe vom Motor/Getriebe zwangsbewegt werden,
liegt es nahe, rotatorisch bewegte, durch Luftspalt getrennte, ringförmig gestaltete
Magnetfeld-Spulen zu verwenden. Die Erfindung ist darauf nicht beschränkt,
sondern soll auch für Linearmotore im Generatorbetrieb durch Anordnung zweier
beweglicher Spulen verwendbar sein, wobei z. B. auch durch translatorische
Bewegungen Elektroenergie erzeugt werden kann.
Sobald beide Spulen bewegt werden, z. B. bei regelmäßiger Fahrzeugbewegung mit
Motorbetrieb, ergibt sich zwischen den Spulen des Generators eine relative
Bewegung oder eine Drehzahldifferenz, die wirksame Generatordrehzahl, als
Differenz der zwangsweisen Bewegung beider Spulen. Ein PKW-Motor dreht
üblicherweise mit etwa 1000 bis 6000 min-1. Bei entsprechender Auswahl der
Riementriebübersetzung vom Motor zum Generator und vom Getriebe zum
Generator kann die Differenzdrehzahl für den Fall des Antriebs mit
Verbrennungsmotor in den nach heutigem Stand der Technik günstigsten
Wirkungsbereich gelegt werden, nämlich in einen Bereich mit einem Verhältnis von
Generatordrehzahl zu Motordrehzahl von etwa 1,9 bis 2,3.
Wird bei einem erfindungsgemäßen Generator, z. B. einer Lichtmaschine, der Motor
in einer Bremsphase oder vorübergehender Stillegungsphase auf Leerlaufdrehzahl
gesetzt oder abgestellt, so wird der Generator, d. h. die getriebeseitige zweite Spule
über die Raddrehzahl weiterhin zwangsgetrieben. Die Differenzdrehzahl und damit
die wirksame Generatordrehzahl steigt über die Phase bei Motorbetrieb. Somit kann
der Bremsvorgang zur verstärkten Energieerzeugung genutzt und Energie dem
Speicher zugeführt werden. Die Übersetzung des dann allein wirkenden
Riementriebes auf der Getriebeseite wählt der Fachmann dann so, daß der
Generator entsprechend der Häufigkeitsverteilung der Drehzahlen bzw. spezifischen
Bremsphasen möglichst oft in einem optimalen Betriebspunkt betrieben werden
können. Dasselbe gilt für den zweiten Riementrieb, der bei Motorbetrieb die erste
Spule antreibt, wobei dann der günstigste Betriebspunkt der Differenzdrehzahl
einzustellen ist.
Dieser Betriebspunkt ist vom Einsatztyp des Generators bzw. Fahrzeuges abhängig
und wird z. B. bei PKW anders zu legen sein, als bei LKW oder Motorrädern oder
Wasserfahrzeugen.
Der Spannungsabgriff kann über für sich bekannte Schleifringanordnungen realisiert
werden, die der erfindungsgemäßen Generatorbauart angepaßt sind. Aus Gründen
der Funktionssicherheit wird eine mindestens doppelspurige oder auch dreispurige
Anordnung von Schleifringen gewählt.
Handelsübliche Lichtmaschinenbauarten, wie Klauenpolgeneratoren oder
Compactgeneratoren lassen sich ohne deren Bauprinzip zu verlassen in
erfindungsgemäße Generatoren um bauen und für Fahrzeuge in gleicher Weise,
jedoch mit höherem Wirkungsgrad für die spezifische Kraftstoffnutzung verwenden.
Eine zweite Variante der erfindungsgemäßen Bauformen dient der Verwendung in
KFZ-Antriebskupplungen, insbesondere der Integration in PKW-Kupplungen.
Derartige Kupplungen bestehen aus einem motorseitigen und einem
getriebeseitigem Kupplungsteil, denen erfindungsgemäß je eine der
Magnetfeldspulen zugeordnet werden kann, welche im Generatorbetrieb
Verwendung findet, wenn die Kupplung in den zuvor beschriebenen Fällen einer
Bremsphase oder beim Motorleerlauf ausgekuppelt ist.
Das erfindungsgemäße Bauprinzip kann auch für permanenterregte Generatoren
Anwendung finden. Dabei wird in den Luftspalt zwischen den Spulen ein
Permanentmagnet eingesetzt, im einfachsten Falle am Beispiel der Kupplung eine
ringförmige Anordnung mit integrierten Permanentmagneten oder Elektromagneten,
die komplementär ausgebildeten inneren und äußeren Ringspulen in den
motorseitigen und getriebeseitigen Kupplungsbauteilen gegenüberliegt. Je nach
Fahrsituation wird in die rotierenden Wicklungen auf Getriebe- oder Motorseite
durch die Magnete ein der wirksamen Drehzahl proportionaler Strom induziert, der
wiederum über Stromabgriffskontakte, z. B. in Schleifringbauart abgegriffen werden
kann. Diese Anordnung in der Kupplung erzeugt systembedingt stets nur dann
Elektroenergie, wenn die Kupplung nicht geschlossen ist, also vorzugsweise in einer
Bremsphase des Fahrzeuges bei ausgekuppeltem Motor; somit bietet sich diese
Bauform auch insbesondere für Automatikgetriebe an. Ein teilweise
Bremsenergiegewinnung ist immer dann möglich, wenn ein entsprechender
Momentenfluß gewährleistet ist.
Anhand einer Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Anordnung im Teilschnitt mit Fahrzeugantrieb und
Generator;
Fig. 2 einen Achsialschnitt durch ein Kupplungssystem;
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Schnittlage III-III in Fig. 2.
Ein Verbrennungsmotor 10 hat auf der Abtriebswelle 15 eine Riemenscheibe 16, die
sich mit der Motordrehzahl dreht. Diese Riemenscheibe 16 ist Teil eines
Riementriebes umfassend diese Riemenscheibe sowie eine auf einer Welle 18 eines
Generators 20 angeordnete Riemenscheibe 8 und einen diese Scheibe
verbindenden Riemen 4, wobei die Durchmesser der Riemenscheiben entsprechend
dem gewünschten Übersetzungsverhältnis ausgewählt sind. Dem Motor
nachgeordnet ist ein Getriebe 9, das einerseits auf ein Radgetriebe 11 mit Radsatz
12 wirkt und andererseits auf einer Abtriebswelle 14 eine Riemenscheibe 13 trägt.
Diese Riemenscheibe 13 ist Teil eines Riementriebes umfassend eine
Riemenscheibe 19 am Generator 20, sowie einen die Riemenscheiben
verbindenden Riemen 3, wobei auch hier die Riemenscheiben entsprechend einem
gewünschten vorgegebenem Übersetzungsverhältnis ausgebildet sind. Bei
laufendem Motor 10 treibt der Riemen 4 die Generatorwelle 18 mit Läuferwicklung
oder Spule 1 an. Die Generatorwelle 18 ist in Lagern 26 bzw. 25 wälzgelagert, wobei
sich die Lager in entsprechenden Bohrungen der Seitenwand 24 bzw. der
Seitenwand 19 der Generatorwandung 21 abstützen. Auf der Generatorwelle 18 sind
außerdem ein doppelspuriger Schleifring 5 angeordnet und ein Lüfter 17 sorgt für
entsprechende Kühlung des Generators. Die Seitenwandungen 19, 24 werden durch
einen rotationssymmetrischen Spulenkörper 23 verbunden, in den eine der
Läuferwicklung oder Spule 1 gegenüberliegende Statorwicklung oder Spule 2
integriert ist. Der Spulenkörper 23 ist seinerseits mittels Lagern 28 in der
Generatorwandung 21 gelagert und darin frei drehbar. Der Spulenkörper 23 kann
via Riemenscheibe 7 in Rotation versetzt werden, wenn das Getriebe eine
Rotationsbewegung ausführt. Durch geeignete Übersetzungen der Riementriebe 16,
4, 8 bzw. 13, 3, 7 werden die Spulen 1 und 2 im Abstand des Luftspaltes 29 relativ
zu einander bewegt. Die dadurch induzierten Ströme in den Spulen 1, 2 werden
durch der Spule 2 zugehörige Schleifringe 22 auf Kontakte 6 übertragen. In gleicher
Weise können in Spule 1 erzeugte Ströme über die zuvor erwähnten Schleifringe 5
und Zwischenkontakte 27 auf den hier dargestellten Doppelschleifring 5 und die
davon ableitenden Kontakte 6 übertragen werden. Bei Motorbetrieb und aus
gekoppelter Kupplung, z. B. im Motorleerlauf rotiert lediglich die Spule 1 mit einer zur
stillstehenden Spule 2 entsprechenden Leerlaufdrehzahl oder einer anderen akuten
Motordrehzahl bei ausgekuppelter Kupplung, also nicht laufendem Getriebe 9. Bei
zugeschaltetem Getriebe 9 wird die Spule 2 ebenfalls in Rotation versetzt
entsprechend dem Obersetzungsverhältnis des Riementriebes 13, 3, 7, so daß sich
eine Differenzdrehzahl zwischen der Spule 1 und 2 einstellt, die zur Stromerzeugung
genutzt wird. In einer Bremsphase fällt die Drehzahl des Motors stark ab und somit
auch die Drehzahl der Spule 1, während über das Rad 12 und das Radgetriebe 11
das Getriebe 14 sowie die Riemenscheibe 13, der Riemen 3 und die Riemenscheibe
7 die Spule 2, z. B. im Schubbetrieb schneller antreiben und so auch aus der
Bremsphase des Fahrzeuges eine Energiegewinnung resultieren kann. Im Extremfall
ist der Motor 10 stillgesetzt, was bei bestimmten Fahrzeugen möglich ist und das
ausgekuppelte Getriebe treibt allein die Spule 2 bei stillstehender Spule 1 an, was
ebenfalls noch zur Stromerzeugung führt.
Fig. 2 zeigt eine andere erfindungsgemäße Bauform des Generators, nämlich
einen in eine Kupplung integrierten Generator 30, angeordnet zwischen Getriebe 39
und Motorabtrieb 34. Die eigentliche Kupplung mit den Kupplungselementen 40 und
den zugehörigen Stützflächen in Kupplungsglocke 37 bzw. Kupplungsscheibe 43 ist
in offener Stellung schematisch im Schnitt dargestellt. Der Kupplungsglocke 37 ist
eine Spule 32 zugeordnet, während der Kupplungsscheibe 43 eine Spule 31
zugeordnet ist; beide Spulen liegen sich mit Luftspalt 45 gegenüber und werden von
den mit ihnen gekoppelten Elementen rotatorisch angetrieben. Die Spulen sind
ringförmig ausgebildet, wie der Fig. 3 zu entnehmen ist. Die induzierten Ströme
werden getriebeseitig über Schleifringe 42 auf Kupplungswelle 41 über Kontakte 36
abgegriffen, während sie motorseitig über Schleifring 35 auf Motorabtrieb 34 mittels
Kontakten 36 abgegriffen werden, wobei die Spule 32 mit dem Schleifring 35 durch
entsprechende Stromleiter 38 verbunden sind. Dieses Spulensystem funktioniert in
gleicher Weise, wie bereits in Fig. 1 dargestellt unter Berücksichtigung der
verschiedenen Betriebszustände der Kupplungsglocke nämlich in Rotation bei
Motorbetrieb oder Leerlauf bzw. auch Stillstand in einer Bremsphase. Im
dargestellten ausgekuppelten Betrieb ist bei Leerlauf keine Rotationsbewegung der
Kupplungsscheibe gegeben, während bei Schubbetrieb und ausgekuppelter
Kupplung die Kupplungsscheibe 43 mit Spule 31 rotiert. In den Luftspalt 45 ist an
der Klaue 44 ein Permanentmagnetring 33 angeordnet, der sowohl in
Wirkverbindung mit der Magnetfeldspule 31 auf der Getriebeseite als auch mit der
motorseitigen Spule 32 steht. Durch den Permanentmagnetring wird in die
rotierenden Wicklungen ein der Differenzdrehzahl proportionaler Strom induziert,
der über die zuvor erwähnten Schleifringkontakte 36 abgegriffen werden kann.
Erfindungsgemäß kann auch so bei Stillstand des Verbrennungsmotors bzw. des
Motorabtriebs 34 in ausgekuppeltem Zustand des Getriebes in die getriebeseitig
angeordnete Wicklung 31 ein Strom induziert werden zur teilweisen
Bremsenergierückgewinnung. Voraussetzung ist natürlich ein entsprechender
Momentenfluß. Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung ist insbesondere für
automatisch betätigte Getriebe anwendbar.
Fig. 3 zeigt nochmals im Schnitt gemäß der Schnittlinie III-III in Fig. 2 die
insoweit geschnittene Kupplungsanordnung mit den zuvor beschriebenen Teilen der
Kupplung.
1
Spule
2
Spule
3
Riemen
4
Riemen
5
Schleifring
6
Kontakte
7
Riemenscheibe
8
Riemenscheibe
9
Getriebe
10
Kraftmaschine
11
Radachse
12
Rad
13
Riemenscheibe
14
Abtriebsachse
15
Kurbelwelle
16
Riemenscheibe
17
Lüfter
18
Generatorwelle
19
Seitenwand
20
Generator
21
Generatorwandung
22
Schleifring
23
Spulenkörper
24
Seitenwand
25
Lager
26
Lager
27
Zwischenkontakte
28
Lager
29
Luftspalt
30
Generator
31
Spule
32
Spule
33
Magnet
34
Motorabtrieb
35
Schleifring
36
Kontakte
37
Kupplungsglocke
38
Stromleiter
39
Getriebe
40
Kupplungselement
41
Kupplungswelle
42
Schleifring
43
Kupplungsscheibe
44
Klaue
45
Luftspalt
Claims (9)
1. Generator (20, 30) zur Erzeugung von Elektroenergie, insbesondere zur
Gewinnung von Bremsenergie in Fahrzeugen, umfassend zwei durch Luftspalt
(29, 45) getrennt gegenüberliegende Magnetfeld-Spulen (1, 2; 31, 32), denen
je eine Spannungsabgriffeinrichtung (5, 6; 35, 36, 42) zugeordnet ist und die
unabhängig voneinander zwangsweise bewegbar sind.
2. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Spule
(1) mit einem Fahrzeugmotor (10) und die zweite Spule (2) mit dem Getriebe
(9) des Fahrzeugantriebes zwangsgekoppelt ist.
3. Generator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen
jeweils über Riementriebe (4, 16, 17; 3, 7, 13) bewegt werden.
4. Generator nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß je eine
Spule motorseitig und getriebeseitig in eine Kupplung (37, 40, 43) des
Fahrzeugantriebes integriert ist.
5. Generator nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im
Luftspalt ein Magnet (33) angeordnet ist.
6. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spulen als rotationsbewegliche Ringspulen
ausgebildet sind.
7. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnet als ringförmige Anordnung mit integrierten
Permanentmagneten oder Elektromagneten ausgebildet ist.
8. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannungsabgriffeinrichtung als mindestens
doppelte Schleifringanordnung ausgestaltet ist.
9. Verwendung eines Klauenpolgenerators oder Compactgenerators, ausgestaltet
mit den Merkmalen nach einem der vorhergehenden Ansprüche als
Lichtmaschine für Fahrzeuge.
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| DE19819480B4 DE19819480B4 (de) | 2010-09-23 |
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