DE19816083A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fertigbauteilen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von FertigbauteilenInfo
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Abstract
Ein Verfahren und eine Randschalung (10) sind zur Herstellung von Fertigbauteilen vorgesehen. Ein zumindest zähflüssiger Werkstoff (13) kann auf eine Schalfläche eines Schaltisches (11) gegossen werden, von dem Schalelemente (12) als Randbegrenzung für das herzustellende Fertigbauteil aufragen, um in Verbindung mit dem Schaltisch (11) die Form des Fertigbauteils zu bestimmen. Eine Abdeckung (16) kann auf die der Schalfläche abgewandte Oberfläche (14) des auszuhärtenden Fertigbauteils angedrückt werden, ohne aus dem Werkstoff aufsteigende Fluide (15) zwischen einer Unterseite (19) der Abdeckung (16) und der Oberfläche (14) einzuschließen. Durch die Verwendung des Verfahrens und der Randschalung (10) in Verbindung mit der Abdeckung (16) kann ein möglichst homogen aufgebautes Fertigbauteil vor dem Aushärten erzeugt werden, das nach dem anschließenden Aushärten beidseitig glatte Wandoberflächen besitzt, die keiner Nachbehandlung bedürfen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Herstellung von Fertigbauteilen durch Gießen eines zu
mindest zähflüssigen Werkstoffes auf eine Schalfläche eines
Schaltisches, von dem Schalelemente als Randbegrenzung für
das herzustellende Fertigbauteil aufragen, um in Verbindung
mit dem Schaltisch die Form des Fertigbauteils zu bestimmen.
Ein derartiges Verfahren und eine derartige Vorrichtung sind
beispielsweise durch den Artikel "computergesteuerte Ele
mentdeckenproduktion" von R. Mortusewicz in der Fachzeit
schrift "Betonwerk und BFT-Fertigteil-Technik", Band 56,
Nr. 2, Februar 1990, Wiesbaden, Seiten 31 bis 37, bekanntge
worden.
Großflächige Fertigbauteile aus Beton oder einem anderen
Verbundwerkstoff werden in der Regel dadurch hergestellt,
daß zunächst Form und Größe der Fertigbauteile durch eine
Randschalung aus Schaltisch und Schalelementen vorbestimmt
wird. In dieser Randschalung wird dann anschließend das
flüssige, formbare Ausgangsmaterial für die Fertigbauteile
eingefüllt. Nach der Aushärtung muß das Fertigbauteil aus
der Randschalung herausgehoben werden.
Je nach Art der Schalung wird unterschieden zwischen einer
horizontalen Schalung mit einem Schaltisch und einer verti
kalen Schalung mit aufgestellten Schalwänden.
Durch Schütteln (horizontale Bewegung des auszuhärtenden
Werkstoffs innerhalb der Randschalung) oder Rütteln (verti
kale Bewegung des auszuhärtenden Werkstoff innerhalb der
Randschalung) wird unterstützt, daß Fluide (Gase wie Luft,
H2O, CO2, usw. mit oder ohne Feuchtigkeitsanteil) innerhalb
des Werkstoffs aufsteigen können. Das Aufsteigen von Fluiden
erfolgt ohne diese Unterstützung nur in geringem Umfang.
Vor allem an der der horizontalen Schalfläche des Schalti
sches zugewandten ersten Wandfläche des entstehenden Fertig
bauteils können sich durch das Rütteln und/oder Schütteln
keine Fluid-Bläschen anlagern. Diese Wandfläche weist daher
nach dem Aushärtevorgang eine Oberfläche äußerst geringer
Rauhigkeit auf. Die Fluide können innerhalb des Werkstoffs
aufsteigen und sich im Bereich der der Schalfläche abgewand
ten, freien Oberfläche ansammeln, die nach dem Aushärten
später eine zweite Wandfläche des Fertigbauteils bilden
wird. Die Ansammlung der Fluide läßt eine Oberfläche mit Po
ren und Kratern entstehen. Folglich besitzt diese Oberfläche
eine geringere Oberflächengüte als die gegenüberliegende
Wandfläche des Fertigbauteils.
Ähnliche Probleme entstehen auch bei der vertikalen Schalung
von Fertigbauteilen, weil auch dort Fluide aus dem unteren
Teil des Fertigbauteils entlang den Schalwänden nach oben
aufsteigen können. Im Bereich zwischen den Schalwänden und
den Wandflächen des auszuhärtenden Fertigbauteils können
Rillen oder andere Vertiefungen entstehen. Deshalb weisen
beide Wandflächen des Fertigbauteils Oberflächenrauhigkeiten
auf.
Zur Glättung der rauhen Wandfläche muß die Oberfläche dieser
Wandfläche abgezogen oder in einer anderen Form nachbearbei
tet werden, damit eine verbesserte Oberflächengüte auch an
dieser Wandfläche erreicht wird.
Darüber hinaus ist es gegebenenfalls erforderlich, vor Ort
auf der Baustelle die Wandflächen des ausgehärteten Fertig
bauteils noch nachzubehandeln. Diese Nachbehandlung besteht
darin, daß die Wandflächen gespachtelt oder verputzt werden
müssen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfah
ren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Fertigbauteilen
zu schaffen, durch deren Verwendung ein möglichst homogen
aufgebautes Fertigbauteil vor dem Aushärten erzeugt werden
kann, das nach dem anschließenden Aushärten beidseitig glat
te Wandoberflächen besitzt, die keiner Nachbehandlung bedür
fen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, bei dem eine
Abdeckung auf die der Schalfläche abgewandten Oberfläche des
auszuhärtenden Fertigbauteils angedrückt wird, ohne aus dem
Werkstoff aufsteigende Fluide zwischen Abdeckung und Ober
fläche einzuschließen.
Eine Vorrichtung zur Lösung der Aufgabe besteht aus einem
Schaltisch, auf dem Schaltisch angebrachten Schalelementen
und einer Abdeckung, die auf die der Schalfläche abgewandten
Oberfläche des auszuhärtenden Fertigbauteils ohne Einschluß
von aus dem Fertigbauteil aufsteigenden Fluiden auflegbar
ist.
Die Abdeckung ermöglicht es, wenn sie auf die Oberfläche des
noch nicht ausgehärteten Ausgangsmaterials aufgebracht wird,
die sich an der Oberfläche ansammelnden Fluide wegzuschieben
und Krater oder Poren der Oberfläche zu schließen oder durch
Materialverschiebung auszugleichen. Die Fluid-Bläschen kön
nen seitlich über den Randbereich der Randschalung hinausge
drückt werden. Die Fluid-Bläschen können aber auch ins Inne
re des Ausgangsmaterials zurückgepreßt werden. Wesentlich
ist es, daß die Oberfläche dadurch eine glatte Kontur er
hält, die keinerlei Vertiefungen oder Rillen aufweist.
Zwischen der Unterseite der Abdeckung und der Oberfläche des
Ausgangsmaterials entsteht eine Oberflächenspannung, die
aufgrund ihrer Saugwirkung das Ausgangsmaterial mit der Ab
deckung einheitlich verbindet. Fluid-Bläschen können sich
dadurch nicht zwischen der Oberfläche und der Unterseite der
Abdeckung anlagern.
Die Abdeckung kann aus den unterschiedlichsten Materialien,
bevorzugt elastischen Materialien, hergestellt werden, wobei
eine Abdeckung aus einem elastischen Metallblech bevorzugt
ist. Das Metallblech kann beispielsweise vor seiner Anbrin
gung auf der Oberfläche des auszuhärtenden Fertigbauteils
eingeölt werden, so daß die Verwendung eines Trennöls die
leicht lösbare Entfernung der Abdeckung von einem ausgehär
teten Fertigbauteil gewährleistet.
Die Fluid-Bläschen können besonders gut aus dem Bereich der
Oberfläche des auszuhärtenden Fertigbauteils entfernt wer
den, wenn die Abdeckung aus einem elastischen Material auf
der Oberfläche des Fertigbauteils abgerollt oder abgewälzt
wird. Zunächst wird ein Teil der Abdeckung auf einem Randbe
reich der Oberfläche angebracht. Anschließend wird die Ab
deckung ausgehend von diesem Randbereich bis zum gegenüber
liegenden Randbereich der Oberfläche des Fertigbauteils aus
gebreitet, indem die Fluid-Bläschen über die noch nicht ab
gedeckte Oberfläche des Fertigbauteils getrieben werden. So
mit werden die Fluid-Bläschen zum einen Ende des Fertigbau
teils geschoben, können sich dort ansammeln und aus der
Randschalung gedrückt werden. Auch die bereits auf die Ober
fläche des auszuhärtenden Werkstoffs aufgebrachte Abdeckung
kann im Bedarfsfall nachträglich noch glatt gestrichen wer
den, um zu gewährleisten, daß sämtliche Fluid-Bläschen aus
dem Oberflächenbereich entfernt sind.
Eine besonders plane oder ebene Wandfläche des Fertigbau
teils läßt sich dadurch erzeugen, daß die auf der Oberfläche
des Fertigbauteils angebrachte Abdeckung beschwert oder ver
steift wird. Es kann verhindert werden, daß sich an der
Oberfläche des Fertigbauteils Wellen oder Täler bilden.
Die Verwendung eines starren Rahmens zur Versteifung der Ab
deckung gewährleistet, daß ein gleichmäßiger Druck auf die
Abdeckung ausgeübt wird. An den steifen Rahmen kann sich die
elastische Abdeckung gut anpassen. Aufgrund der Oberflächen
spannung zwischen der Oberfläche des auszuhärtenden Fertig
bauteils und der Unterseite der Abdeckung wird der Druck
über den Rahmen auf die Abdeckung auf die Oberfläche ein
heitlich übertragen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens kann
das auszuhärtende Fertigbauteil durch Verschiebung des Rah
mens vertikal zur Schalfläche komprimiert oder gedehnt wer
den. Eine gewünschte Dicke des Fertigbauteils kann einge
stellt werden. Die Dichte des auszuhärtenden Werkstoffs wird
durch die Bewegung der Abdeckung und/oder des Rahmens verän
dert. Mit Hilfe einer Saugvorrichtung, die mit dem Rahmen
koppelbar ist, kann dieser in vertikaler Richtung bewegt
werden. Die Saugvorrichtung kann beispielsweise einen Kraft
schluß, Magnetschluß oder Vakuumschluß mit dem Rahmen auf
weisen. Die Dicke des Fertigbauteils kann im Bereich von
Millimetern verändert werden.
Zum verbesserten Aufsteigen der Fluide aus dem noch nicht
ausgehärteten Werkstoff trägt entscheidend bei, daß der ein
gegossene, auszuhärtende Werkstoff vor dem Aushärten bewegt
wird. Insbesondere werden Fluide im Bereich der Schalfläche
und/oder der der Schalfläche zugeordneten Oberfläche des
Fertigbauteils abgelöst und zur Diffusion durch den Werk
stoff hindurch an die gegenüberliegende Oberfläche des Fer
tigbauteils angeregt. Die Bewegung des Werkstoffs kann durch
Rütteln und/oder Schütteln hervorgerufen werden. Anstelle
der mechanischen Behandlung des auszuhärtenden Werkstoffs
bzw. des Schaltisches wäre es auch denkbar, dem Werkstoff
ein Additiv zuzugeben, um die Diffusion der Fluide zu be
schleunigen.
Zur Fertigstellung des Fertigbauteils wird der Rahmen von
der Abdeckung abgenommen, so daß das auf dem Schaltisch auf
liegende und abgedeckte Fertigbauteil in einer Kammer ausge
härtet werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung, anhand der Zeichnung, die erfindungswesentli
che Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzel
nen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in
beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfin
dung verwirklicht sein.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Randschalung mit einer Abdeckung;
Fig. 2 die Randschalung nach Fig. 1, wobei auf die Ab
deckung ein Rahmen aufgebracht wird.
Die Erfindung ist in den Figuren schematisch dargestellt, so
daß die wesentlichen Merkmale der Erfindung gut zu erkennen
sind. Die Darstellungen sind nicht notwendigerweise maßstäb
lich zu verstehen.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß eine Randschalung 10 einen
Schaltisch 11 und Schalelemente 12 umfaßt, die von dem
Schaltisch 11 aufragen, um eine Randbegrenzung für ein aus
zuhärtendes Fertigbauteil zu bilden. In die Randschalung 10
wurde auszuhärtender Beton 13 zur Ausbildung des Fertigbau
teils gegossen. An einer freien, unbehandelten Oberfläche 14
des Betons 13 können sich Fluid-Bläschen 15 ansammeln. Rüt
teln oder Schütteln des Betons 13 bewirkt, daß sich Fluid-Bläs
chen von einer Schalfläche des Schaltisches 11 ablösen
und von dort wegdiffundieren können. Die der Schalfläche zu
geordnete Wandfläche des Fertigbauteils erhält dadurch eine
äußerst glatte Oberflächenkontur. Die Fluid-Bläschen 15 tra
gen dazu bei, daß die Oberfläche 13 eine größere Rauhigkeit
(Poren) aufweist und mit Wellen und Tälern versehen ist. Auf
der Oberfläche 14 wird eine Abdeckung 16 ausgehend von einem
Ende 17 der Randschalung 10 bis zum gegenüberliegenden En
de 18 der Randschalung 10 abgerollt. Zwischen der Oberflä
che 14 des Betons 13 und der Unterseite 19 der Abdeckung 16
kann sich eine Oberflächenspannung ausbilden, die die Anla
gen von Fluid-Bläschen 15 an der Oberfläche 14 verhindert.
Beim Abrollen der Abdeckung 16 werden die Fluid-Bläschen 15
zum Ende 18 hin über die Oberfläche 14 geschoben. Es ent
steht eine Oberfläche 14 ohne Ansammlung von Fluid-Bläs
chen 15 an dieser Oberfläche, weil sich der auszuhärtende
Beton 13 ohne Einschluß von Fluid-Bläschen 15 an die Unter
seite 19 der Abdeckung 16 andrücken läßt. Die Abdeckung 16
ist elastisch ausgebildet, so daß die Anlage der Oberflä
che 14 an der Unterseite 19 zusätzlich unterstützt wird.
In Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Abdeckung 16 durch einen
starren Rahmen 24 beschwert oder versteift werden kann. Der
Rahmen 24 kann mit einer Saug- oder Druckvorrichtung verbun
den werden, die in der Figur nicht dargestellt ist. Verstre
bungen 25 des Rahmens 24 ermöglichen eine gleichmäßige
Druckverteilung auf die Abdeckung 16. Der Rahmen 24 kann in
Pfeilrichtung 26 auf der Abdeckung 16 aufgelegt werden. Dies
ermöglicht eine Ausbildung einer Oberflächenkontur des Fer
tigbauteils mit einer ebenen Wandfläche. Während die elasti
sche Abdeckung 16 das Entfernen von Fluid-Bläschen aus dem
Bereich der Oberfläche 14 des Fertigbauteils gewährleistet
(geringe Oberflächenrauhigkeit), dient der Rahmen zur Aus
bildung einer ebenen Wandfläche des Fertigbauteils. Der Rah
men 24 ist aus einer formstabilen Stahllegierung großer Mas
se hergestellt.
Es versteht sich, daß die Abdeckung auch als starre Platte
ausgebildet sein kann, die auf ihrer dem auszuhärtenden Fer
tigbauteil zugewandten Fläche Mittel wie Keile, Rollen,
Balken oder Stäbe aufweist, die vor der Auflage der Abdec
kung auf das auszuhärtende Fertigbauteil die auf der Ober
fläche des auszuhärtenden Fertigbauteils angereicherten
Fluide vollkommen verdrängen und eine spaltenfreie Auflage
der Abdeckung auf dem auszuhärtenden Fertigbauteil gewähr
leisten.
Ein Verfahren und eine Randschalung 10 sind zur Herstellung
von Fertigbauteilen vorgesehen. Ein zumindest zähflüssiger
Werkstoff 13 kann auf eine Schalfläche eines Schaltisches 11
gegossen werden, von dem Schalelemente 12 als Randbegrenzung
für das herzustellende Fertigbauteil aufragen, um in Verbin
dung mit dem Schaltisch 11 die Form des Fertigbauteils zu
bestimmen. Eine Abdeckung 16 kann auf die der Schalfläche
abgewandte Oberfläche 14 des auszuhärtenden Fertigbauteils
angedrückt werden, ohne aus dem Werkstoff aufsteigende Flui
de 15 zwischen einer Unterseite 19 der Abdeckung 16 und der
Oberfläche 14 einzuschließen. Durch die Verwendung des Ver
fahrens und der Randschalung 10 in Verbindung mit der Abdec
kung 1 6 kann ein möglichst homogen aufgebautes Fertigbauteil
vor dem Aushärten erzeugt werden, das nach dem anschließen
den Aushärten beidseitig glatte Wandoberflächen besitzt, die
keiner Nachbehandlung bedürfen.
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung von Fertigbauteilen
durch Gießen eines zumindest zähflüssigen Werkstoffs
(13) auf eine Schalfläche eines Schaltisches (11)
von dem Schalelemente (12) als Randbegrenzung für
das herzustellende Fertigbauteil aufragen, um in
Verbindung mit dem Schaltisch (11) die Form des Fer
tigbauteils zu bestimmen,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Abdeckung (16) auf die der Schalfläche ab
gewandten Oberfläche (14) des auszuhärtenden Fertig
bauteils angedrückt wird, ohne aus dem Werkstoff
aufsteigende bzw. auf dem Werkstoff befindliche
Fluide (15) zwischen einer Unterseite (19) der Ab
deckung (16) und der Oberfläche (14) einzuschließen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (16) aus einem elastischen Materi
al auf der Oberfläche (14) des Fertigbauteils abge
rollt oder abgewälzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die auf der Oberfläche (14) des Fer
tigbauteils angebrachte Abdeckung (16) beschwert
oder versteift wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein starrer Rahmen (24) auf der Abdeckung (16)
angebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichte des auszuhärtenden Werkstoff (13)
durch die Abdeckung (16) und/oder den Rahmen (24)
verändert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der eingegossene, auszu
härtende Werkstoff (13) vor dem Aushärten bewegt
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff (13) durch Rütteln und/oder Schüt
teln bewegt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das auf dem Schaltisch (11) auf
liegende und abgedeckte Fertigbauteil nach Entfer
nung des Rahmens (24) in einer Kammer ausgehärtet
wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach ei
nem der vorhergehenden Ansprüche, bestehend aus ei
nem Schaltisch (11) und auf dem Schaltisch (11) an
gebrachten Schalelementen (12), die zusammen mit ei
ner Schalfläche Randbegrenzungen eines herzustellen
den Fertigbauteils bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (10) eine Abdeckung (16) umfaßt,
die auf die der Schalfläche abgewandten Oberfläche
(14) des auszuhärtenden Fertigbauteils ohne Ein
schluß von aus dem Fertigbauteil aufsteigenden bzw.
auf dem Fertigbauteil befindlichen Fluide (15)
auflegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Abdeckung (16) Mittel vorgesehen sind,
die an der Oberfläche angesammelte Fluide aus dem
Oberflächenbereich des auszuhärtenden Fertigbauteils
verdrängen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel Keile, Rollen oder Stäbe sind,
die über die Abdeckung (16) zwischen Abdeckung (16)
und Oberfläche (14) bewegbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckung (16) als elastisches Blech
oder als eine elastische Folie ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abdeckung (16) auf der Ober
fläche (14) abrollbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß ein starrer Rahmen (24)
zur Auflage auf die Abdeckung (16) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998116083 DE19816083A1 (de) | 1998-04-09 | 1998-04-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fertigbauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998116083 DE19816083A1 (de) | 1998-04-09 | 1998-04-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fertigbauteilen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19816083A1 true DE19816083A1 (de) | 1999-10-21 |
Family
ID=7864222
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998116083 Withdrawn DE19816083A1 (de) | 1998-04-09 | 1998-04-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fertigbauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19816083A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109278168A (zh) * | 2018-10-17 | 2019-01-29 | 河南五建建设集团有限公司 | 混凝土预制件模板、模台及混凝土预制件成型方法 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002018B (de) * | 1953-02-06 | 1957-02-07 | Strabag Bau Ag | Verfahren zum Schuetzen von frisch hergestelltem Beton gegen Austrocknen und andere Witterungseinfluesse |
| DE19720995A1 (de) * | 1997-05-09 | 1998-01-22 | Wolfgang Hinkelmann | Schutzabdeckung für vorerst nicht begehbare, horizontale Flächen - z. B. Frischbeton oder Kunststoff beschichtete Flächen |
-
1998
- 1998-04-09 DE DE1998116083 patent/DE19816083A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
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| DE1002018B (de) * | 1953-02-06 | 1957-02-07 | Strabag Bau Ag | Verfahren zum Schuetzen von frisch hergestelltem Beton gegen Austrocknen und andere Witterungseinfluesse |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: "Betonwerk + Fertigteil-Technik", 2/90, S. 31-37 * |
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| CN109278168A (zh) * | 2018-10-17 | 2019-01-29 | 河南五建建设集团有限公司 | 混凝土预制件模板、模台及混凝土预制件成型方法 |
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