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DE19814353A1 - Metall-Halogenlampe - Google Patents

Metall-Halogenlampe

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Publication number
DE19814353A1
DE19814353A1 DE19814353A DE19814353A DE19814353A1 DE 19814353 A1 DE19814353 A1 DE 19814353A1 DE 19814353 A DE19814353 A DE 19814353A DE 19814353 A DE19814353 A DE 19814353A DE 19814353 A1 DE19814353 A1 DE 19814353A1
Authority
DE
Germany
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metal
halogen
lamp
halogen lamp
mercury
Prior art date
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DE19814353A
Other languages
English (en)
Inventor
Tomoyuki Seki
Kenji Akiyoshi
Akira Mii
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electronics Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/12Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature
    • H01J61/125Selection of substances for gas fillings; Specified operating pressure or temperature having an halogenide as principal component
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/82Lamps with high-pressure unconstricted discharge having a cold pressure > 400 Torr
    • H01J61/827Metal halide arc lamps

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  • Discharge Lamp (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Metall-Halogenlampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Einröhrige hochleistende Metall-Halogen-Kurzlichtbogenlampen mit einer Nennleistung von 2000 W bis 3000 W die eine Art von Hochintensitäts- Entladungslampen darstellen, sind für kompakte Beleuchtungskörper geeignet, da sie aufgrund ihrer einröhrigen Struktur kompakt sind. Sie sind insbesondere für Beleuchtungsanlagen eines Sportstadions o. ä. geeignet, wo sie zu einer Reduzierung der Baukosten beitragen können. Die Lichtkontrolle ist aufgrund der Lichtbogeneigenschaften einfach. Es ist möglich die Lichtmenge, die aus dem Stadion entweicht, auf ein Minimum zu begrenzen und ein Beleuchtungsdesign zu verwenden, das einer eventuellen Lichtverschmutzung vorbeugt. Aus diesen Gründen sind einröhrige hochleistende Metall-Halogen-Kurzlichtbogenlampen zur Freiluft-Beleuchtung von Sportanlagen weitverbreitet.
Da solche Metall-Halogenlampen jedoch nicht über eine äußere Röhre verfügen, besteht die Gefahr, daß Fragmente des Entladungsgefäßes in den Beleuchtungskörper gestreut werden, falls das Entladungsgefäß der Lampe im eingeschalteten Zustand beschädigt werden sollte, mit dem Beleuchtungskörper kollidieren und sein Schutzglass beschädigen.
Um den Aufprall eines solchen Stoßes zu lindern, wird gewöhnlich die Quecksilberdichte im Entladungsgefäß der brennenden einröhrigen hochleistenden Metall-Halogen-Kurzlichtbogenlampe verringert, um den Innendruck des Entladungsgefäßes zu reduzieren. Da eine Verringerung der Quecksilberdichte mit einer niedrigeren Lampenspannung einhergeht, sind Lampen mit einer Lampenspannung von 100 V weitverbreitet.
In herkömmlichen einröhrigen hochleistenden Metall-Halogen Kurzlichtbogenlampen mit einer Röhren-Nennspannung von 100 V beträgt der Strom im Falle von 2000 W Röhrenleistung jedoch ungefähr 20 A und im Falle von 3000 W Röhrenleistung ungefähr 30 A, und kann somit recht groß werden.
Eine einröhrige hochleistende Metall-Halogen-Kurzlichtbogenlampe besteht aus einem Elektrodenpaar in einem Entladungsgefäß, und beide Seiten des Entladungsgefäßes sind mit Lampenschäften verbunden, in welche eine Durchkontaktierung eingeschlossen ist. Jede Durchkontaktierung besteht aus einer leitfähigen Molybdän-Folie, die mit einer Stromzuführung verbunden ist. In der Durchkontaktierung wird an den leitfähigen Folien und an der Stromzuführung sowie an der Verbindungsstelle von leitfähiger Folie und Stromzuführung Wärme freigesetzt, da bei 2000 W bzw. 3000 W Aufnahmeleistung der Röhrenstrom mit 20 A bzw. 30 A recht hoch ist. Die Durchkontaktierungen können sich durch Oxidation, die durch diese Wärmefreisetzung verursacht wird, verschlechtern, so daß sich die Lebenserwartung der Lampe verkürzt.
Um diese Probleme aus dem bekannten Stand der Technik zu vermeiden, ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Metall-Halogenlampe für eine Nennspannung von 200 V zu entwickeln, die im eingeschalteten Zustand einen geringen Innendruck im Entladungsgefäß aufweist und den Beleuchtungskörper nicht beschädigt, selbst wenn das Entladungsgefäß beschädigt wird, während die Lampe eingeschaltet ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Metall-Halogenlampe der vorliegenden Erfindung ein Elektrodenpaar und ein Entladungsgefäß umfaßt, das mit wenigstens einem Metall-Halogenid gefüllt ist, darunter wenigstens ein Seltenerdmetall-Halogenid, gegenüber der Stöchiometrie des Metall-Halogenids überschüssigem Halogen, Quecksilber und Edelgas. Die Quecksilbermenge beträgt 7,7mg/cc-9,9mg/cc, das überschüssige Halogen beträgt 25-100% gemessen in Halogenatomen im Metall-Halogenid, und die Röhren-Nennleistung bei 200 V Nennspannung beträgt 2000 W-3000 W.
Es ist vorteilhaft, wenn die Quecksilbermenge in der Metall-Halogenlampe 8,2mg/cc-9,3mg/cc beträgt und das überschüssige Halogen 43-81% gemessen in Halogenatomen im Metall-Halogenid beträgt. Eine solche Menge Quecksilber kompensiert den Anstieg der kritischen Spannung, unterhalb der der Lichtbogen gelöscht wird, bedingt durch den Anstieg der notwendigen Lampenspannung im Laufe der Benutzungsdauer der Lampe. Dies gewährleistet eine genügende Lichtbogenstabilität und verlängert die Lebensdauer der Lampe.
Es ist vorteilhaft, wenn das Metall-Halogenid wenigstens eines der Seltenerdmetalle Dy, Tm und Ho, wenigstens eines der Elemente Tl und Cs, sowie wenigstens ein Halogen enthält.
Es ist vorteilhaft, wenn die Halogenatome in Form von Metall-Halogeniden und Quecksilberhalogeniden im Entladungsgefäß enthalten sind, und überschüssiges Halogen von den Quecksilberhalogeniden gebildet wird. Das überschüssige Halogen wird bei Gebrauch der Lampe von den Quecksilberhalogeniden dissoziiert.
Es ist vorteilhaft, wenn die Halogene Brom und/oder Jod enthalten.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Halogene Brom und Jod enthalten und das Verhältnis von der Menge Brom (in Mol) zu der Menge Jod (in Mol) 2 : 1 beträgt. Dies führte zu vorteilhaften Eigenschaften, bei denen weder eine Verringerung des Lichtflusses aufgrund von Lampenschwärzung im Laufe des Gebrauchs der Lampe, noch Elektrodenbruch vorkam, was die Lebensdauer der Lampe verkürzen kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Edelgas Argongas ist.
In einer solchen Metall-Halogenlampe kann der Röhrenstrom bei 200 V Röhren-Nennspannung und 2000 W Röhren-Nennleistung 10 A betragen. Der Röhrenstrom bei 200 V Röhren-Nennspannung und 3000 W Röhren- Nennleistung kann 15 A betragen. Es ist vorteilhaft, wenn der Innendruck des Entladungsgefäßes bei Betrieb 7,7-9,9atm (kg/cm2 beträgt.
Wie bereits oben ausgeführt wurde, besteht die Metall-Halogenlampe der vorliegenden Erfindung aus einem Elektrodenpaar in einem inneren Bereich und einem Entladungsgefäß, das mit wenigstens einem wenigstens ein Seltenerdmetall-Halogenid enthaltendes Metall-Halogenid gefüllt ist, gegenüber der Stöchiometrie des Metall-Halogenids überschüssigem Halogen, Quecksilber und Edelgas. Die Quecksilbermenge M beträgt dabei 9,9mg/cc ≧ M ≧ 7,7mg/cc, das überschüssige Halogen beträgt 25-100% gemessen in Halogenatomen im Metall-Halogenid, und die Röhren- Nennleistung bei 200 V Nennspannung beträgt 2000 W-3000 W.
Deshalb kann bei Verwendung einer Röhren-Nennspannung von 200 V der Lampenstrom bei einer Nennleistung von 2000 W bzw. 3000 W auf 10 A bzw. 15 A gesenkt werden, und der Innendruck im Entladungsgefäß im eingeschalteten Zustand der Lampe kann reduziert werden. Somit wird der Beleuchtungskörper nicht beschädigt, wenn das Entladungsgefäß beschädigt wird während die Lampe brennt, da der Aufprall eines Bruchstückes auf den Beleuchtungskörper nur gering ist.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine einröhrige hochleistende Metall-Halogen- Kurzlichtbogenlampe nach einem Beispiel der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Beleuchtungskörpers, der die Metall- Halogenlampe der vorliegenden Erfindung aufnimmt.
Beispiel
Wie in Fig. 1 ausgeführt ist, besteht die einröhrige hochleistende Metall- Halogen-Kurzlichtbogenlampe nach diesem Beispiel der vorliegenden Erfindung aus Lampenschäften 2 und 3, die mit beiden Enden eines Entladungsgefäßes 1 aus Quarzglas verbunden sind. Die Lampenschäfte sind durch Quetschversiegeln flachgedrückt. Molybdänfolien 4 und 5, die auf einer Seite mit den Elektroden 6 bzw. 7 verbunden sind, sind in die Lampenschäfte 2 und 3 eingeschlossen. Äußere Führungsstäbe 8 und 9 sind mit je einem Ende der beiden Molybdänfolien 4 bzw. 5 verbunden. Die Molybdänfolien 4 und 5 und je ein Ende der äußeren Führungsstäbe 8 und 9 sind in die Lampenschäfte 2 bzw. 3 eingeschlossen. Das andere Ende der Führungsstäbe wird aus den Lampenschäften herausgeführt. Somit werden die beiden Molybdänfolien mit je einem Ende der beiden äußeren Führungsstäbe in die Lampenschäfte eingeschlossen. Während des Einschließens entstehen jedoch kleine Lücken entlang der äußeren Führungsstäbe in die Lampenschäfte. Luft von außerhalb des Entladungsgefäßes erreicht die Molybdänfolien durch diese Lücken, so daß die Molybdänfolien der freien Luft ausgesetzt sind. Ferner ist der Kitt, mit dem die Sockel 11 und 12 an den Lampenschäften befestigt werden nicht luftdicht. Die maximale Dicke der Molybdänfolien 4 und 5 ist 50 µm.
Die beiden Elektroden 6 und 7 liegen einander gegenüber im Entladungsgefäß 1. Der Abstand zwischen den Elektroden 6 und 7 beträgt 30 mm. Die anderen Enden der Molybdänfolien 4 und 5, die aus den Lampenschäften 2 und 3 führen, sind über die äußeren Führungsstäbe 8 und 9, die in den Keramiksockel 11 und 12 eingebettet sind, mit den Anschlußklemmen 13 bzw. 14 verbunden. Die Enden der Sockel 11 und 12 sind abgeflacht und diese abgeflachten Bereiche sind Stecker 11a und 12a für den Einbau in die entsprechende Vorrichtung (nicht eingezeichnet).
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht eines Beleuchtungskörpers, der die Metall- Halogenlampe der vorliegenden Erfindung aufnimmt. Die Metall- Halogenlampe 21 wird in eine Lampenarmatur 22 der Leuchte eingebaut, die ein Frontglass 23 enthält.
Das Entladungsgefäß 1 ist ein Sphäroid mit 22 cc Innenvolumen und einem maximalen Außendurchmesser von 35 mm, das mit 10 kPa Edelgas (Argon) als Zündgas gefüllt ist, 194 mg Quecksilber, Metall-Halogenid, das wenigstens ein Halogenid aus der Gruppe der Seltenerd-Halogenide als Leuchtstoff enthält, sowie 62% (gemessen in Halogenatomen im Metall- Halogenid) gegenüber der Stöchiometrie des Metall-Halogenids überschüssigem Halogen. Das Metall-Halogenid enthält Halogenide der Seltenerdmetalle Dy, Tm und Ho und Halogenide von Tl und Cs. Die Anteile (in Mol) an Dy, Tm und Ho sind gleich groß und die Gesamtmenge der Seltenerdmetall-Halogenide beträgt 30 µmol. Der Anteil an Tl-Halogeniden beträgt 7 µmol und der Anteil an Cs-Halogeniden 40 µm. Die Halogene im Entladungsgefäß enthalten Brom und Jod. Das Verhältnis der Menge der Bromatome (in Mol) zur Menge der Jodatome (in Mol) ist 2 : 1. Die Halogene werden in Form von Metall-Halogeniden, insbesondere Quecksilber- Halogeniden, in das Entladungsgefäß eingeschlossen, und überschüssiges Halogen wird von den Quecksilber-Halogeniden gebildet. Das überschüssige Halogen wird bei Gebrauch der Lampe von den Quecksilberhalogeniden dissoziiert.
In diesem Beispiel wird die Menge des im Entladungsgefäß 1 eingeschlossenen Quecksilbers M in g/cc angegeben, und überschüssiges Halogen X wird in Prozent (an Atomen) angegeben, wobei die Anzahl der in den Metall-Halogeniden enthaltenen Halogen-Atome 100% entspricht. Wie in Fig. 2 abgebildet, wurde die Lampe in einen kompakten Beleuchtungskörper 20 eingebaut, dessen Vorderseite einen Durchmesser von 47 cm und eine Durchflutungsfläche von ca. 1740 cm2 hat, und der bei einer Röhrenspannung von 205 V und einer Röhrenleistung von 1950 W betrieben wird. Ein 5 mm dickes hitzebeständiges Glass wurde als Frontglas verwendet. Der Innendruck der Entladungsröhre betrug im eingeschalteten Zustand 7,7-9,9atm.
Tabelle 1 zeigt die Quecksilbermenge M (in g/cc), die Menge überschüssigen Halogens X (in Atom-%), den Glasschaden, der von der absichtlich beschädigten Lampe verursacht wird, und die Brenneigenschaften, wenn der Stabilisator kurzgeschlossen wurde, so daß kurzfristig ein sehr großer Strom floß und die Lampe absichtlich beschädigt wurde, nachdem die Lampe genügend lange stabil im Beleuchtungskörper gebrannt hat. In Tabelle 1 ist ein akzeptables Ergebnis durch einen Kreis (○) und ein inakzeptables Ergebnis durch ein Kreuz (×) gekennzeichnet.
Tabelle 1
Wie aus Tabelle 1 ersichtlich ist, brennt die Lampe beständig bei 9,9 ≧ M ≧ 7,7 und überschüssigem Halogen von 25-100% gemessen in Halogen- Atomen im Metall-Halogenid und selbst wenn die Lampe beschädigt wird, so hat dies keine schädlichen Auswirkungen auf das Frontglas des Beleuchtungskörpers. Die Eigenschaften waren besonders vorteilhaft bei einem Quecksilberanteil von 8,2mg/cc-9,3mg/cc. Die Lampeneigenschaften waren ferner insbesondere vorteilhaft, wenn das überschüssige Halogen gemessen in Halogenatomen im Metall-Halogenid 43-81% betrug.
Wenn die Quecksilbermenge weniger als 7,7g/cc betrug und das überschüssige Halogen 118-138% gemessen in Halogen-Atomen im Metall-Halogenid war, dann hatte eine Beschädigung des Entladungsgefäßes keine schädlichen Auswirkungen auf das Frontglas, aber bereits bevor das Entladungsgefäß absichtlich beschädigt wurde, also im normalen eingeschalteten Betrieb, war der Lichtbogen instabil oder verlosch. Wenn die Quecksilbermenge M den Wert 9,9g/cc überschritt und das überschüssige Halogen 13-0% gemessen in Halogen-Atomen im Metall- Halogenid betrug, dann konnte das Brennen der Lampe aufrechterhalten werden bevor das Entladungsgefäß absichtlich beschädigt wurde, aber Fragmente des absichtlich beschädigten Entladungsgefäßes beschädigten das Frontglas.
Das vorliegende Beispiel bezieht sich zwar auf eine Lampe mit 1950 W Röhrenleistung, die gleichen Ergebnisse konnten jedoch auch für eine Lampe mit 3000 W Röhrenleistung erzielt werden. Der Anstieg der kritischen Spannung, unterhalb der der Lichtbogen gelöscht wird, konnte kompensiert werden. Die Lampeneigenschaften waren insbesondere insofern günstig, als das eine genügende Lichtbogenstabilität gewährleistet werden konnte und die Lampe während ihrer Lebensdauer nicht beschädigt wurde.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Metall-Halogenlampe, deren Lampenstrom mit 10 A bzw. 15 A bei Nennleistungen von 2000 W bzw. 3000 W relativ niedrig ist, da die Lampen-Nennspannung 200 V beträgt. Obwohl die Nennspannung 200 V beträgt, ist der Innendruck im Entladungsgefäß bei brennender Lampe niedrig, und der Beleuchtungskörper wird nicht beschädigt wenn das Entladungsgefäß beschädigt wird während die Lampe brennt, da der Aufprall eines Bruchstückes auf den Beleuchtungskörper nur gering ist. Die Lampe hat eine hervorragende Lebenserwartung, da eine Verschlechterung aufgrund Oxidation der Verbindung zwischen leitfähiger Folie und Stromzuführung nicht zu einer Verkürzung der Lebenserwartung der Lampe führt.

Claims (10)

1. Metall-Halogenlampe, gekennzeichnet durch ein Elektrodenpaar und ein Entladungsgefäß, das gefüllt ist mit:
wenigstens einem Metall-Halogenid, darunter wenigstens ein Seltenerdmetall-Halogenid;
gegenüber der Stöchiometrie des Metall-Halogenids überschüssigem Halogen;
Quecksilber; und Edelgas;
wobei die Quecksilbermenge 7,7mg/cc-9,9mg/cc beträgt, das überschüssige Halogen 25-100% gemessen in Halogenatomen im Metall-Halogenid beträgt, und die Röhren-Nennleistung bei 200 V Nennspannung 2000 W-­ 3000 W beträgt.
2. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilbermenge in der Metall-Halogenlampe 8,2mg/cc-9,3mg/cc beträgt, und das überschüssige Halogen 43-81% gemessen in Halogenatomen im Metall-Halogenid beträgt.
3. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall-Halogenid wenigstens eines der Seltenerdmetalle Dy, Tm und Ho, wenigstens eines der Elemente Tl und Cs sowie wenigstens ein Halogen enthält.
4. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenatome in Form von Metall-Halogeniden und Quecksilberhalogeniden im Entladungsgefäß enthalten sind, und überschüssiges Halogen von den Quecksilberhalogeniden gebildet wird.
5. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogene Brom und/oder Jod enthalten.
6. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogene Brom und Jod enthalten und das Verhältnis von der Menge Brom (in Mol) zu der Menge Jod (in Mol) 2 : 1 beträgt.
7. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Edelgas Argongas ist.
8. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Röhrenstrom bei 200 V Röhren-Nennspannung und 2000 W Röhren-Nennleistung 10 A beträgt.
9. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Röhrenstrom bei 200 V Röhren-Nennspannung und 3000 W Röhren-Nennleistung 15 A beträgt.
10. Metall-Halogenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendruck des Entladungsgefäßes bei Betrieb 7,7­ -9,9atm beträgt.
DE19814353A 1997-04-03 1998-03-31 Metall-Halogenlampe Ceased DE19814353A1 (de)

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