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DE19814746A1 - Seitenscheibe für Stützscheibenlagerung einer Rotorspinneinrichtung - Google Patents

Seitenscheibe für Stützscheibenlagerung einer Rotorspinneinrichtung

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DE19814746A1
DE19814746A1 DE1998114746 DE19814746A DE19814746A1 DE 19814746 A1 DE19814746 A1 DE 19814746A1 DE 1998114746 DE1998114746 DE 1998114746 DE 19814746 A DE19814746 A DE 19814746A DE 19814746 A1 DE19814746 A1 DE 19814746A1
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Abstract

Eine Seitenscheibe (2) zum axialen Anbringen an eine Stützscheibe (1) für eine Stützscheibenlagerung des Rotors einer Offenend-Rotorspinnmaschine mit mindestens einem reflektierenden Bereich auf der einer Lichtquelle zugewandten, ansonsten im wesentlichen nicht reflektierenden Seite der Seitenscheibe (2), wobei der reflektierende Bereich in der Seitenscheibe (2) eine oder mehrere in die Seitenscheibe eingearbeitete Reflektoren (3) aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenscheibe (2) aus transparentem, vorzugsweise farblosem Kunststoff gespritzt und die Reflektoren (3) auf der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe (2) als Katzenaugenstruktur angeformt sind, daß der Bereich der angeformten Reflektoren (3) gegenüber anderen Partien der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe (2) zurücktritt, und daß ein Paßstück (5) vorgesehen ist, das in der einen Reflektor (3) enthaltenden Ausnehmung (6) der Seitenscheibe (2) befestigt ist und den Bereich des jeweiligen Reflektors (3) an der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe (2) vollständig und staubdicht überdeckt. Damit kann das erforderliche Austauschen der Seiten- oder Stützscheiben wegen Erblindens der Reflektoren vermieden werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Seitenscheibe zum axialen An­ bringen an eine Stützscheibe für eine Stützscheibenlagerung des Rotors einer Offenend-Rotorspinnmaschine zur optischen Steuerung eines Anspinnwagens, wobei eine Unterbrechung ei­ ner Drehbewegung der Stützscheibe um eine Drehachse vom An­ spinnwagen optisch erkannt wird und ein Arbeitsprogramm des Anspinnwagens startet, mit mindestens einem reflektierenden Bereich auf der einer Lichtquelle zugewandten, ansonsten im wesentlichen nicht reflektierenden Seite der Seitenscheibe auf der Stützscheibe, wobei der reflektierende Bereich in der Seitenscheibe eine oder mehrere in die Seitenscheibe eingearbeitete Reflektoren aufweist.
Eine solche Seitenscheibe ist beispielsweise bekannt aus der DE 41 21 387 A1.
Stützscheiben werden in Textilmaschinen verwendet, um soge­ nannte Anspinnwagen zu steuern, die abgerissene Fäden wieder verbinden und somit diese Spinnstelle wieder zum Laufen bringen. Innerhalb der Spinnvorrichtung wird ein Paar von parallel nebeneinander angeordneten Wellen angetrieben, an deren axialen Enden jeweils eine sogenannte Stützscheibe, insgesamt also vier Stützscheiben, angeordnet sind. Eine die­ ser vier Stützscheiben ist auf der nach außen weisenden Sei­ te, die einer Lichtquelle, beispielsweise einem Laserstrahl zugewandt ist, mit Reflektoren versehen. Das von dem Reflek­ tor reflektierte Licht der Lichtquelle trifft zu einem ge­ wissen Bruchteil auf eine Meßvorrichtung, beispielsweise auf eine Photozelle, so daß die Photozelle entsprechend der Ro­ tationsfrequenz der Stützscheibe einen Teil des von dem Re­ flektor reflektierten Lichtes empfängt. Der Photostrom in der Photozelle wird mit der Rotationsfrequenz der Laufschei­ be moduliert. Bei einem einzigen Reflektor auf der Scheiben­ fläche entspricht die Modulationsfrequenz gerade der Rotati­ onsfrequenz der Stützscheibe, während bei mehreren Reflekto­ ren auf der Scheibenfläche die Modulationsfrequenz ein Viel­ faches der Rotationsfrequenz entsprechend der Anzahl der Re­ flektoren beträgt. Bei Auftreten eines Fehlers in der Open­ end-Spinnmaschine, beispielsweise einem Fadenriß, werden die Stützscheiben nicht mehr angetrieben, so daß sich die mit Re­ flektoren versehene Stützscheibe langsamer dreht, bis sie stillsteht. Diese Abnahme der Rotationsfrequenz führt zu ei­ ner entsprechenden Abnahme der Modulationsfrequenz des Pho­ tostromes, was einer geeigneten Regelelektronik den aufge­ tretenen Fehler, beispielsweise einen gerissenen Faden an­ zeigt. Bei stillstehender Stützscheibe ergibt sich dann ein konstanter Photostrom an der Photozelle.
Aus der DE 43 13 753 A1 ist eine Stützscheibe für die Stütz­ scheibenlagerung von Offenend-Spinnrotoren bekannt, bei der das Auftreten einer Störung statt mit einem optischen Si­ gnalgeber mittels einem mit magnetischen Feldlinien arbei­ tenden Signalgeber, beispielsweise einem in die Stützscheibe eingearbeiteten Stift aus ferromagnetischem Material, ange­ zeigt wird.
Aus der DE 93 14 801 U1 ist eine Stützscheibe bekannt, bei der auf der Oberfläche ein optischer Reflektor aus einer leichten, dünnen Folie zur Störanzeige adhäsiv befestigt ist. Bei einer eventuell auftretenden Abnutzung der Oberflä­ che läßt sich der Reflektor durch Überkleben eines neuen Teils ersetzen.
Bei diesen bekannten Stützscheiben werden die Reflektorzonen dadurch ausgebildet, daß eine dünne ringförmige Plastik­ scheibe mit reflektierenden Sektoren in die der Lichtquelle zugewandte Scheibenseite eingesetzt wird. Diese reflektie­ renden Sektoren sind ringförmig und bestehen i.a. aus Alumi­ nium mit einer verspiegelten Oberfläche, die in entsprechen­ de ringförmige Segmente innerhalb der Plastikscheibe form­ schlüssig eingepreßt sind. Die Plastikscheibe wird verdreh­ fest in die Scheibenfläche eingesetzt, indem axial vorste­ hende Klemmzapfen der Plastikscheibe in entsprechende Auf­ nahmen in der Scheibenfläche eingeklemmt werden.
Aus der eingangs zitierten DE 41 21 387 A1 schließlich ist eine Stützscheibe bekannt, bei der optische Reflektorzonen zur Störungsanzeige dadurch ausgebildet werden, daß eine dünne ringförmige Seitenscheibe aus Plastik mit reflektie­ senden Sektoren in die der Lichtquelle zugewandte Seite der Stützscheibe eingesetzt wird. Da die bekannte reflektierende Seitenscheibe nur als Kompaktteil erhältlich ist, ist sie entsprechend teuer. Überdies ist sie leicht zerbrechlich, da beim Ein- und Auspressen der Seitenscheibe in die Scheiben­ fläche der Stützscheibe Druck angewandt werden muß.
In der Umgebung einer in Betrieb befindlichen Rotorspinnma­ schine ist die Atmosphäre ständig voller Schmutzpartikel, nämlich Öl, Waschbenzin, Staub und insbesondere sogenannter "Flug" (= feiner und feinster Faserabrieb).
Mit der Zeit setzt sich dieser Schmutz an und um die Seiten­ scheibe ab. Da die Seitenscheibe gemäß DE 41 21 387 A1 nicht staubdicht auf der Stützscheibe aufgebracht ist, gelangt der Schmutz allmählich zwischen die Seitenscheibe und die Re­ flektorzonen, was dann im Lauf der Zeit die Reflexionskraft sehr stark reduziert. Da die bekannte reflektierende Seiten­ scheibe als Kompaktteil ausgebildet ist, ist ein Entfernen des abgelagerten Schmutzes nicht möglich, so daß eine neue reflektierende Seitenscheibe in die Laufscheibe eingesetzt werden muß. Ist aber die Reflexion beeinflußt, so wird der Produktionsablauf an dieser Stelle erheblich behindert. Hin­ zu kommt, daß meist die reflektierende Plastikscheibe fest, insbesondere verdrehfest mit der Stützscheibe (beispielswei­ se durch Verklebung) verbunden ist, so daß bei Auftreten von Verschmutzung die ganze Stützscheibe ausgetauscht werden muß.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Seitenscheibe der eingangs genannten Art so weiterzu­ bilden, daß die genannten Nachteile bekannter Seitenscheiben mit Reflektoren, insbesondere das erforderliche Austauschen der Seiten- oder Stützscheiben wegen Erblindens der Reflek­ toren vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Seitenscheibe aus transparentem, vorzugsweise farblosem Kunststoff gespritzt und die Reflektoren auf der der Licht­ quelle abgewandten Seite der Seitenscheibe als Katzenaugen­ struktur angeformt sind, daß der Bereich der angeformten Re­ flektoren gegenüber anderen Partien der der Lichtquelle ab­ gewandten Seite der Seitenscheibe zurücktritt, und daß ein Paßstück vorgesehen ist, das in der einen Reflektor enthal­ tenden Ausnehmung der Seitenscheibe befestigt ist und den Bereich des jeweiligen Reflektors an der der Lichtquelle ab­ gewandten Seite der Seitenscheibe vollständig und staubdicht überdeckt.
Auf diese Weise wird ein Auswechseln der empfindlichen und teuren Seitenscheibe bzw. der gesamten Stützscheibe nicht mehr oder nur noch nach sehr langer Betriebsdauer oder ge­ waltsamer Einwirkung und nachfolgender Beschädigung erfor­ derlich, da ein Erblinden der Reflektoren aufgrund des in einer Rotorspinnmaschine allgegenwärtigen Schmutzes nicht mehr auftreten wird. Auf der der Lichtquelle zugewandten Seite eventuell abgelagerte Schmutzpartikel können leicht mit einem Lappen abgewischt werden. Danach ist die Reflek­ torzone wieder vollständig funktionsbereit.
Aus der DE 196 02 377 A1 ist eine Stützscheibe mit Reflekto­ ren für Offenend-Spinnmaschinen bekannt, bei der anstelle der erfindungsgemäßen Seitenscheibe kreisförmige Reflektor­ elemente direkt in entsprechend Vertiefungen auf der Stütz­ scheibe eingesetzt werden. Dabei ist unter anderem ein Re­ flektorelement vorgesehen, das ebenfalls auf seiner der Lichtquelle abgewandten Seite eine Katzenaugenstruktur direkt angeformt hat. Eine Abdeckvorrichtung wie bei der erfin­ dungsgemäßen Seitenscheibe ist allerdings nicht vorgesehen, so daß das obengenannte Verschmutzungsproblem ebenso wie beim übrigen Stand der Technik nicht dauerhaft gelöst ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfin­ dungsgemäßen Seitenscheibe folgt das Paßstück mit seiner Randkontur an der dem Reflektor zugewandten Seite exakt der Randkontur der den Reflektor enthaltenden Ausnehmung. Da­ durch wird beim Einlegen des Paßstücks in die Ausnehmung die angeformte Katzenaugenstruktur nach außen hin vollständig abgekapselt.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Paßstück an seiner dem Reflektor abgewandten Seite einen radial vor­ springenden Rand auf. Dadurch ergibt sich eine flächige Ab­ stützung des Paßstückes auf der Seitenscheibe und somit ein besserer Halt.
Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist der vor­ springende Rand des Paßstückes vollständig umlaufend, so daß sich eine besonders hohe Dichtwirkung beim Aufdrücken des Paßstückes durch die vollflächige Auflage des Paßstückes auf der Seitenscheibe und damit ein perfekter Staubschutz des Reflektors ergibt.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der erfin­ dungsgemäßen Seitenscheibe sieht vor, daß das Paßstück auf seiner dem Reflektor zugewandten Seite eine nicht-transpa­ rente, vorzugsweise verspiegelte Oberfläche aufweist. Damit werden die Reflexionseigenschaften des Reflektors weiter verbessert, so daß selbst bei Ansammlung von leichter Ver­ schmutzung auf der der Lichtquelle zugewandten Seite der Seitenscheibe nicht sofort eine Reinigungsaktion erforder­ lich ist, um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
Bei preisgünstigen Weiterbildungen dieser Ausführungsform kann das Paßstück aus Metall, vorzugsweise Blech sein.
Alternativ dazu kann aber auch das Paßstück aus Kunststoff gespritzt sein, insbesondere aus dem gleichen Kunststoff wie die Seitenscheibe.
Vorteilhaft ist eine Weiterbildung dieser Ausführungsform, bei der das Paßstück aus farbigem Kunststoff ist. Dadurch wird bei ansonsten farbloser Seitenscheibe der Reflektorbe­ reich nach außen hin farblich hervortreten.
Bei besonders einfachen Ausführungsformen ist das Paßstück in die Ausnehmung der Seitenscheibe eingeklipst bzw. einge­ klemmt. Damit ergibt sich eine besonders simple Montage des Paßstücks, was die Produktionskosten der als Massenartikel hergestellten Seitenscheibe erheblich senkt.
Bei anderen Ausführungsformen kann das Paßstück mit der Sei­ tenscheibe verklebt sein, so daß sich eine absolute Staub­ dichtigkeit, möglicherweise sogar eine Wasserdichtheit des mit Hilfe des Paßstückes verkapselten Reflektors erzielen läßt.
Eine weitere Möglichkeit der Montage des Paßstückes an die Seitenscheibe besteht in einer Heißverschweißung, sofern das Paßstück aus einem bei nicht allzu hoher Temperatur schmel­ zenden Kunststoffmaterial besteht. Vorzugsweise werden dann Paßstück und Seitenscheibe aus exakt demselben Material auf­ gebaut sein.
Ganz besonders bevorzugt ist jedoch eine Variante, bei der das Paßstück mit der Seitenscheibe ultraschall-verschweißt ist. Auch hier empfiehlt es sich, daß das Paßstück und die Seitenscheibe aus dem gleichen Kunststoffmaterial bestehen. Im Gegensatz zur Heißverschweißung ist bei der Ultraschall­ verschweißung keine unerwünschte Deformation der Werkstücke zu befürchten. Am Ende des Ultraschall-Verschweißvorganges ist der Reflektor dann absolut dicht nicht nur gegen Staub, sondern auch gegenüber sämtlichen von außen möglicherweise einwirkenden Chemikalien abgeschottet.
Der Reflektor und das Paßstück der erfindungsgemäßen Seiten­ scheibe werden im wesentlichen ringsektorförmig ausgeführt sein, nachdem die Seitenscheibe üblicherweise als Kreisring vorliegt.
Besonders bevorzugt ist aber eine Weiterbildung dieser Aus­ führungsform, bei der die geraden Seitenbegrenzungen der Ringsektoren V-förmig nach außen vorstehen. Aufgrund dieser speziellen Geometrie ergibt sich ein besonders fester und rutschsicherer Halt des Paßstücks nach Einbringen in die entsprechende Ausnehmung der Seitenscheibe, die vorzugsweise ebenfalls die gleiche Randkontur aufweist.
Besonders vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform, bei der der Reflektor auf seiner der Stützscheibe zugewandten Ober­ fläche verspiegelt, vorzugsweise metallisch bedampft ist, wodurch sich die bestmöglichen Reflexionseigenschaften der Katzenaugenstruktur ergeben. Durch das erfindungsgemäße Ab­ kapseln des Reflektors mittels Paßstück ist die relativ auf­ wendige Verspiegelung des Reflektors aber gar nicht mehr er­ forderlich, da aufgrund der garantierten Schmutzfreiheit auch ein etwas geringer Reflexionsgrad ausreicht.
Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn die Stützscheibe von ei­ ner nicht reflektierenden, vorzugsweise schwarzen Ummante­ lung umgeben ist. Diese erlaubt eine besonders leichte Ein­ stellung der zu reflektierenden Lichtquelle bezüglich der Stützscheibe. Außerdem wird durch die optimale Ausnutzung des reflektierten Lichts selbst bei geringfügiger Verstau­ bung oder Verschmutzung der zur Lichtquelle gerichteten Oberfläche des reflektierenden Bereichs nicht sofort eine Säuberungsaktion erforderlich, was wiederum kostspielige Be­ triebsunterbrechungen solange wie möglich hinauszögert.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Be­ schreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfin­ dungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in be­ liebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaf­ ten Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird an­ hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht auf die einer Lichtquelle zuge­ wandte Seite einer Stützscheibe mit aufmontierter Ausführungsform der erfindungsgemäßen Seitenscheibe;
Fig. 2 einen Querschnitt der Seitenscheibe nach Fig. 1 ent­ lang der Schnittlinie II-II.
In Fig. 1 ist eine Stützscheibe 1 dargestellt, auf deren ei­ ner im eingebauten Zustand einer Lichtquelle zugewandten Seite eine Seitenfläche 2 mit zwei bezüglich einer Drehachse 4a diametral gegenüberliegende Reflektoren 3 angebracht ist. Die Stützscheibe 1 weist eine zentrale Durchgangsbohrung 4 auf, durch die im eingebauten Zustand eine Welle durchge­ führt ist.
Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Reflektoren 3 auf der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe 2 als Katzenaugenstrukturen angeformt. Der Bereich der ange­ formten Reflektoren 3 tritt gegenüber anderen Partien der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe 2 zu­ rück.
Zur staubdichten und möglichst auch fluiddichten Abkapselung der Reflektoren 3 ist jeweils ein Paßstück 5 vorgesehen, das mit seiner Randkontur an der dem Reflektor 3 zugewandten Seite exakt der Randkontur der den Reflektor 3 enthaltenden Ausnehmung in der Seitenscheibe 2 folgt und den Reflektor 3 vollständig überdeckt.
An seiner dem Reflektor 3 abgewandten Seite weist das Paß­ stück 5 einen radial vorspringenden, vollständig umlaufenden Rand 7 auf, mit dem sich das Paßstück gegen die Seitenschei­ be 2 flächig abstützt.
Das Paßstück 5 kann lediglich in die Ausnehmung 6 der Sei­ tenscheibe 2 eingeklipst bzw. eingeklemmt sein. Es kann aber auch mit der Seitenscheibe 2 verklebt sein. Zu bevorzugen ist allerdings eine Ultraschallverschweißung des Paßstücks 5 mit der Seitenscheibe 2, wobei das Paßstück 5 und die Sei­ tenscheibe 2 jeweils aus demselben Kunststoffmaterial aufge­ baut sein sollten.
Im Falle der mechanischen Befestigung oder Verklebung kann das Paßstück 5 aber auch aus Metall sein. Insbesondere kann es auf der dem Reflektor 3 zugewandten Seite eine nicht­ transparente, vorzugsweise verspiegelte Oberfläche aufwei­ sen.
Die Form der Reflektoren 3 und der Paßstücke 5 ist im we­ sentlichen beliebig. Als besonders günstig haben sich jedoch ringsektorförmige Ausbildungen erwiesen, wobei die Seitenbe­ grenzungen der Ringsektoren V-förmig nach außen vorstehen können.
Zur Erhöhung der Reflexionsfähigkeit kann der Reflektor 3 auf seiner der Stützscheibe 1 bzw. dem Paßstück 5 zugewand­ ten Oberfläche, beispielsweise durch metallische Bedampfung, verspiegelt sein.
Im Außenbereich ist die Stützscheibe 1 mit einer im wesentli­ chen U-förmigen schwarzen Ringummantelung 8 abgedeckt. Die­ se nicht reflektierende Ringummantelung 8 ermöglicht eine leichte Justierung der zu reflektierenden Lichtquelle bezüg­ lich der Stützscheibe 1.

Claims (16)

1. Seitenscheibe zum axialen Anbringen an eine Stützschei­ be (1) für eine Stützscheibenlagerung des Rotors einer Offenend-Rotorspinnmaschine zur optischen Steuerung ei­ nes Anspinnwagens, wobei eine Unterbrechung einer Dreh­ bewegung der Stützscheibe (1) um eine Drehachse (4a) vom Anspinnwagen optisch erkannt wird und ein Arbeits­ programm des Anspinnwagens startet, mit mindestens ei­ nem reflektierenden Bereich auf der einer Lichtquelle zugewandten, ansonsten im wesentlichen nicht reflektie­ renden Seite der Seitenscheibe (2) auf der Stützscheibe (1), wobei der reflektierende Bereich in der Seiten­ scheibe (2) eine oder mehrere in die Seitenscheibe ein­ gearbeitete Reflektoren (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenscheibe (2) aus transparentem, vorzugs­ weise farblosem Kunststoff gespritzt und die Reflekto­ ren (3) auf der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe (2) als Katzenaugenstruktur angeformt sind, daß der Bereich der angeformten Reflektoren (3) gegenüber anderen Partien der der Lichtquelle abgewand­ ten Seite der Seitenscheibe (2) zurücktritt, und daß ein Paßstück (5) vorgesehen ist, das in der einen Re­ flektor (3) enthaltenden Ausnehmung (6) der Seiten­ scheibe (2) befestigt ist und den Bereich des jeweili­ gen Reflektors (3) an der der Lichtquelle abgewandten Seite der Seitenscheibe (2) vollständig und staubdicht überdeckt.
2. Seitenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) mit seiner Randkontur an der dem Reflektor (3) zugewandten Seite exakt der Randkontur der den Reflektor (3) enthaltenden Ausnehmung (6) folgt.
3. Seitenscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) an seiner dem Reflektor (3) abge­ wandten Seite einen radial vorspringenden Rand (7) auf­ weist.
4. Seitenscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Rand (7) des Paßstückes (5) voll­ ständig umlaufendend ist.
5. Seitenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) auf seiner dem Reflektor (3) zugewandten Seite eine nicht-transpa­ rente, vorzugsweise verspiegelte Oberfläche aufweist.
6. Seitenscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) aus Metall ist.
7. Seitenscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) aus Kunststoff ge­ spritzt ist.
8. Seitenscheibe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) aus farbigem Kunststoff ist.
9. Seitenscheibe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Paßstück (5) mit der Seitenscheibe (2) ultraschall-verschweißt ist.
10. Seitenscheibe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Paßstück (5) mit der Seitenscheibe (2) heiß-verschweißt ist.
11. Seitenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daß das Paßstück (5) mit der Seitenscheibe (2) verklebt ist.
12. Seitenscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß das Paßstück (5) in die Aus­ nehmung (6) der Seitenscheibe (2) eingeklipst bzw. ein­ geklemmt ist.
13. Seitenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) und das Paßstück (5) im wesentlichen ringsektorförmig sind.
14. Seitenscheibe nach Ansprüche 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die geraden Seitenbegrenzungen der Ringsekto­ ren V-förmig nach außen vorstehen.
15. Seitenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) auf sei­ ner der Stützscheibe (1) zugewandten Oberfläche ver­ spiegelt, vorzugsweise metallisch bedampft ist.
16. Seitenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützscheibe (1) von einer nicht reflektierenden, vorzugsweise schwarzen Um­ mantelung (8) umgeben ist.
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