DE19813714A1 - Optischer Scanner mit veränderlicher Vergrößerung - Google Patents
Optischer Scanner mit veränderlicher VergrößerungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen optischen Scanner und
insbesondere einen optischen Scanner mit veränderlicher
Vergrößerung, der eine zweistufige, mehrstufige oder
stufenlose Vergrößerung zur Verfügung stellt.
Mit dem Fortschreiten der Informationstechnologie wird
auch die Nachfrage nach Multimediainformationen immer grö
ßer. Es werden nun in Dokumenten, die früher reine Text
dokumente waren, auch Bilder eingefügt. Zur Aufnahme der
großen Bilddatenmengen verwendet man allgemein einen Bild
aufnehmer als Dateneingabevorrichtung. Aufgrund seiner
Leistung und seines Preises ist der optische Scanner in
letzter Zeit zum bevorzugten Bildaufnehmer geworden. Die
Abtastqualität des optischen Scanners unterliegt jedoch
einigen Beschränkungen. Die Auflösung, die zuerst gefordert
wird, wenn man einen optischen Scanner in Betracht zieht,
ist durch einen Bilddetektor im Scanner bestimmt. Der Bild
detektor ist im allgemeinen ein Ladungsspeicherelement
(CCD, CCD = Charge-Coupled Device).
Wird die Objektoberfläche in einem bestimmten Bereich
abgetastet, so ist zum Erfüllen der Auflösungsanforderung
eine CCD-Vorrichtung mit einer ausreichenden Pixelanzahl
erforderlich. Für eine höhere Abtastauflösung sind somit
mehr CCD-Pixel erforderlich. Mehr CCD-Pixel sind jedoch
teuer und erfordern eine längere Abtastzeit. Die Auflösung
ist auch durch das Verändern der Vergrößerung zu ver
bessern. Dabei bleibt die Abtastzeit unverändert, der ab
getastete Bereich verringert sich jedoch, d. h., die
Objektoberfläche wird kleiner. Daher verändert man mit
Rücksicht auf die Kosten in den meisten herkömmlichen
Systemen die Vergrößerung, will man die Auflösung von bei
spielsweise 600 dpi auf 1200 dpi verbessern.
Die Vergrößerung erfolgt in einem herkömmlichen
optischen System im allgemeinen mit einer Zoomlinse. Eine
Zoomlinse ist schwierig zu entwerfen und hat einen sehr
komplizierten Aufbau. Man kann daher die Vergrößerung eines
optischen Systems nur schwierig mit einer Zoomlinse zu ver
ändern; auch werden dadurch die Herstellungskosten erhöht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine kostengünstige und
qualitative hochwertige Lösung für dieses Problem bereit
zustellen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine technische Lehre
nach Anspruch l. Bevorzugte Ausführungen des erfindungsge
mäßen Scannersystems sind in den Unteransprüchen beschrie
ben. Die erfindungsgemäße Lehre umfaßt auch das Verfahren,
wie in einem Scanner oder anderen optischen Abtastsystem
eine veränderliche Vergrößerung bereitgestellt werden kann.
Die Erfindung stellt ein optisches Scannersystem be
reit, bei dem die Systembrennweite unverändert bleibt, zum
Wechseln der Vergrößerung die Objektentfernung und die
Bildentfernung aber verändert werden. Dadurch ändert sich
auch die Auflösung.
In der Erfindung verändert man zum Wechseln der Ver
größerung des optischen Scannersystems den optischen Weg
zwischen einem abgetasteten Objekt und einer Objektlinse
und zwischen der Objektlinse und einer CCD-Vorrichtung.
Dadurch ändert sich die Auflösung. Das wesentliche Konzept
der Erfindung ist in einem optischen Scannersystem verwend
bar, dessen Vergrößerung zweistufig, mehrstufig oder
stufenlos veränderbar ist.
Das Prinzip der Erfindung wird nun anhand von Fig. 1
erklärt. In Fig. 1 hat eine Linse (oder eine Linsenanord
nung) 1 eine Brennweite f', eine Objektentfernung l und
eine Bildentfernung l'. In einer Optik erster Ordnung, d. h.
in einer Gaußschen Dioptrik,
gilt
Setzt man
so erhält man
Daher ergibt sich:
l' = f'(1-M), (1)
und
Differenziert man die Gleichungen (1), (2) und (3) nach M,
so erhält man:
und
Die Gleichungen zeigen, daß man bei fester Brennweite
f' der Linse 1 den Wert M durch Abwandeln von l und l' all
mählich verändern kann. Damit erfüllt man die Aufgaben der
Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine zeichnerische Darstellung eines einfachen
bildgebenden Systems;
Fig. 2A eine zeichnerische Darstellung der Anordnung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2B eine zeichnerische Darstellung der Anordnung der
bevorzugten Ausführungsform beim Verändern der
Auflösung;
Fig. 3 eine zeichnerische Darstellung der Anordnung
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4A den Zusammenhang zwischen der Auflösung und der
Objektentfernung;
Fig. 4B den Zusammenhang zwischen der Auflösung und der
Gesamtentfernung;
Fig. 4C den Zusammenhang zwischen der Auflösung und dem
Aperturwinkel; und
Fig. 4D den Zusammenhang zwischen der Auflösung und der
relativen Helligkeit.
Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung.
Sie umfaßt eine Lichtquelle 10, die das Licht zum Abtasten
einer Objektoberfläche 5 liefert, eine Objektlinse 15 zum
Erzeugen eines Bilds aus Strahlen, die die Objektoberfläche
5 reflektiert, einen Bilddetektor 20, der eine CCD-Vorrich
tung ist und das Bild aufnimmt, das die Objektlinse 15
darauf projiziert, einen Halter 25 zum Tragen der Objekt
linse 15, einen optischen Verzögerungspfad 30 und einen
Antrieb 35. Den optischen Verzögerungspfad 30 kann man
mittig im Lichtweg zwischen der Lichtquelle 10 und der Ob
jektlinse 15 anordnen; dadurch wird der Lichtweg zwischen
der Objektoberfläche 5 und der Objektlinse 15 verändert.
Begleitend zur Bewegung der Objektlinse 15 sind die Abmes
sungen des Bilds veränderbar, die auf den Bilddetektor
projiziert werden. Dadurch ändert sich die Auflösung. Der
Antrieb 35 verbindet den Halter 25 und den optischen Ver
zögerungspfad 30. Da der Antrieb 35 die Bewegungen des
Halters 25 und des optischen Verzögerungspfads 30 steuert,
kann der optische Pfad von der Objektoberfläche 5 zur
Objektlinse 15 und der Pfad von der Objektlinse 15 zum
Bilddetektor 20 gleichzeitig verändert werden.
Der Scanner in dieser Ausführungsform bietet die Mög
lichkeit, Bilder mit zwei Auflösungen abzutasten,
beispielsweise mit 600 dpi und 1200 dpi. D.h., die
Ausführungsform ist die Anwendung eines Scanners mit
zweistufiger Änderung der Vergrößerung. Es wird nun Bezug
auf Fig. 2A genommen. Dort ist der optische
Verzögerungspfad 30 aus dem Lichtweg entfernt. Die
Objektlinse 15 befindet sich in einer vorbestimmten
Stellung, und die Scannerauflösung beträgt 1200 dpi. In
Fig. 2B bewegt der Antrieb 35 den optischen Verzögerungs
pfad 30 in die Mitte des Lichtwegs und die Objektlinse 15
hin zum Bilddetektor 20 in eine weitere vorbestimmte Po
sition. Der optische Pfad von der Objektoberfläche 5 zur
Objektlinse 15 wird stark verlängert, und die Scan
nerauflösung dadurch von 1200 dpi auf 600 dpi umgeschaltet.
Da der Antrieb 35 den optischen Verzögerungspfad 30 und die
Objektlinse 15 nur zwischen zwei vorbestimmten Stellungen
bewegt, kann er aus einem Schrittmotor mit gewissen
mechanischen Bauteilen oder einfach aus einigen mecha
nischen Teilen bestehen. Da Fachleuten der Aufbau des An
triebs bekannt ist, wird er nicht beschrieben.
Der optische Verzögerungspfad 30 der Ausführungsform
enthält drei reflektierende Linsen 31, 32 und 33. Ordnet
man den optischen Verzögerungspfad 30 mittig im Lichtweg
an, siehe Fig. 2A und 2B, so wird ein längerer optischer
Pfad bereitgestellt. Die reflektierende Linse 6 ist zum
Ändern der Richtung des Lichtwegs bereitgestellt.
Obgleich der Scanner mit zweistufiger Vergrößerungsän
derung in der Ausführungsform die Objektlinse und den opti
schen Verzögerungspfad zwischen zwei vorbestimmten Stel
lungen verändert, genügen der optische Pfad von der Objekt
oberfläche 5 zur Objektlinse 15 und der Pfad von der Ob
jektlinse 15 zum Bilddetektor 20 nach wie vor den folgenden
Gleichungen, damit das Bild korrekt auf den Bilddetektor 20
abgebildet wird:
l' = f'(1-M), (1)
und
Dabei bezeichnet T den Gesamtabstand von der Objektoberflä
che zum Bilddetektor, die Objektentfernung 1 ist der opti
sche Pfad zwischen der Objektoberfläche und der Objekt
linse, der Bildabstand l' ist der optische Pfad von der
Objektlinse zum Bilddetektor, f' ist die Brennweite und M
das Vergrößerungsverhältnis.
In der Ausführungsform kann die Linse 15 ein Lin
sensatz sein, der eine konstante Brennweite von ungefähr
43,9 mm hat. Für einen Scanner mit Auflösungsumschaltung
zwischen 600 dpi und 1200 dpi hat sie die folgenden Eigen
schaften:
Es wird nun Bezug auf Fig. 3 genommen. Eine zweite Aus
führungsform der Erfindung enthält eine Lichtquelle 10, die
das Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche 5 liefert,
eine Objektlinse 15 zum Erzeugen eines Bilds aus Strahlen,
die die Objektoberfläche 5 reflektiert, einen Bilddetektor
20, der das Bild aufnimmt, das die Objektlinse 15 darauf
projiziert, einen Halter 25 zum Tragen der Objektlinse 15,
einen optischen Verzögerungspfad 40 und einen Antrieb 36.
Der optische Verzögerungspfad 40 ist mittig im Lichtweg
zwischen der Lichtquelle 10 und der Objektlinse 15
angeordnet; dadurch wird der Lichtweg zwischen der Objekt
oberfläche 5 und der Objektlinse 15 verändert. Begleitend
zur Bewegung der Objektlinse 15 sind die Abmessungen des
Bilds veränderbar, die auf den Bilddetektor projiziert
werden. Dadurch ändert sich die Auflösung. Der Antrieb 36
verbindet den Halter 25 und den optischen Verzögerungspfad
40. Da der Antrieb 36 die Bewegungen des Halters 25 und des
optischen Verzögerungspfads 40 steuert, kann der optische
Pfad von der Objektoberfläche 5 zur Objektlinse 15 und der
Pfad von der Objektlinse 15 zum Bilddetektor 20 gleichzei
tig gemäß den Gleichungen (1), (2) und (3) verändert
werden.
Der Scanner in dieser Ausführungsform kann den Abtast
vorgang in aufeinanderfolgend geänderten Auflösungen aus
führen. Der Antrieb enthält einen Motor, Getriebe und Füh
rungsrohre, die Fachleuten bekannt sind. Da der optische
Pfad zwischen der Objektlinse 15 und dem Bilddetektor 20
durch die Bewegung der Objektlinse 15 bestimmt ist und der
optische Pfad zwischen der Objektoberfläche und der Objekt
linse durch die Bewegung des optischen Verzögerungspfads
bestimmt ist, muß man das Führungsrohr so entwerfen, daß
die Bewegungen der Objektlinse 15 und des optischen Verzö
gerungspfads den folgenden Gleichungen genügen:
dl' = -f'dM (4)
und
wobei dT eine kleine Änderung im Gesamtabstand von der Ob
jektoberfläche zum Bilddetektor ist, dl eine kleine
Änderung im optischen Pfad von der Objektoberfläche zur
Objektlinse und dl' eine kleine Änderung im optischen Pfad
von der Objektoberfläche zum Bilddetektor.
In Fig. 3 enthält der optische Verzögerungspfad 40 der
Ausführungsform vier reflektierende Linsen 41, 42, 43 und
44, wobei die Linsen 43 und 44 feststehen, die Linsen 41
und 42 dagegen beweglich sind. Bewegt der Antrieb 36 den
optischen Verzögerungspfad 40, so ändern die Linsen 41 und
42 ihre Stellungen und verändern den optischen Pfad.
In den genannten ersten und zweiten Ausführungsformen
sind der Halter und der optische Verzögerungspfad jeweils
über Schienen angeordnet, so daß sie gleichmäßig bewegt
werden können.
Verwendet man in den zweiten Ausführungsformen die
gleichen Linsen wie in der ersten Ausführungsform, wenn die
Auflösung 600 dpi beträgt, und beträgt die Gesamtentfernung
des optischen Pfads von der Objektoberfläche 5 zum Bildde
tektor 20 360 mm, so hat die Vergrößerung den Wert
-0.16535, der Bildabstand beträgt 51 mm, der Aperturwinkel
0,730 und der Feldwinkel 19,3°. Die weiteren Merkmale beim
Umschalten der Auflösung auf 1200 dpi, 1800 dpi und 2400
dpi sind jeweils in der folgenden Tabelle dargestellt.
Ausführlichere Daten kann man Fig. 4A bis 4D ent
nehmen. Fig. 4A erläutert den Zusammenhang zwischen der
Auflösung und dem Bildabstand. Fig. 4B erläutert den
Zusammenhang zwischen der Auflösung und dem Gesamtabstand.
Fig. 4C erläutert den Zusammenhang zwischen der Auflösung
und dem Aperturwinkel. Fig. 4D erläutert den Zusammenhang
zwischen der Auflösung und der relativen Helligkeit.
Fig. 4A zeigt, daß die Auflösung proportional zum Bildab
stand ist. Fig. 4B zeigt, daß die Auflösung umso größer
ist, je kürzer der Gesamtabstand wird. Fig. 4C zeigt die
positive Korrelation zwischen der Auflösung und dem
Aperturwinkel. Fig. 4D kann man entnehmen, daß eine höhere
Auflösung zu einer geringeren relativen Helligkeit führt.
Man kann jedoch noch eine relative Helligkeit von ungefähr
50% erzielen, obwohl die Auflösung von 600 dpi auf 2400 dpi
zugenommen hat. D.h., daß die relative Helligkeit für ei
nen Normalbetrieb des Bilddetektors immer noch ausreichend
groß ist.
Claims (13)
1. Scanner mit veränderlicher Auflösung, umfassend:
eine Lichtquelle (10), die Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche (5) liefert;
eine Objektlinse (15) zum Erzeugen eines Bilds mit Strahlen, die die Objektoberfläche (5) reflektiert;
einen Bilddetektor (20) zum Aufnehmen des von der Objektlinse (15) darauf projizierten Bilds;
einen Halter (25) zum Tragen der Objektlinse (15); und
einen optischen Verzögerungspfad (30), der mittig im Lichtweg zwischen der Lichtquelle (10) und der Objektlinse (15) angeordnet werden kann, um den Licht weg zwischen der Objektoberfläche (5) und der Objekt linse (15) abzuwandeln und damit die Abmessungen des Bilds zu verändern, das auf den Bilddetektor (20) projiziert wird.
eine Lichtquelle (10), die Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche (5) liefert;
eine Objektlinse (15) zum Erzeugen eines Bilds mit Strahlen, die die Objektoberfläche (5) reflektiert;
einen Bilddetektor (20) zum Aufnehmen des von der Objektlinse (15) darauf projizierten Bilds;
einen Halter (25) zum Tragen der Objektlinse (15); und
einen optischen Verzögerungspfad (30), der mittig im Lichtweg zwischen der Lichtquelle (10) und der Objektlinse (15) angeordnet werden kann, um den Licht weg zwischen der Objektoberfläche (5) und der Objekt linse (15) abzuwandeln und damit die Abmessungen des Bilds zu verändern, das auf den Bilddetektor (20) projiziert wird.
2. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 1,
zudem umfassend einen Antrieb (35), der den Halter
(25) und den optischen Verzögerungspfad (30) verbindet
und dazu dient, die Bewegungen des Halters (25) und
des optischen Verzögerungspfads (30) zu steuern, wo
durch der optische Pfad von der Objektoberfläche (5)
zur Objektlinse (15) und von der Objektlinse (15) zum
Bilddetektor (20) gemäß den Gleichungen
l' = f'(1-M),
und
T = l'-l,
verändert wird, wobei T den Gesamtabstand von der Ob jektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) bezeichnet, l der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15) ist, l' der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
l' = f'(1-M),
und
T = l'-l,
verändert wird, wobei T den Gesamtabstand von der Ob jektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) bezeichnet, l der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15) ist, l' der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
3. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 2,
wobei der Antrieb (35) die Bewegungen des optischen
Verzögerungspfads (30) und des Halters (25) gemäß den
Gleichungen
dl '= -f'dM,
und
steuert und dT eine kleine Änderung im Gesamtabstand von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) ist, dl eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15), dl' eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektober fläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
dl '= -f'dM,
und
steuert und dT eine kleine Änderung im Gesamtabstand von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) ist, dl eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15), dl' eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektober fläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
4. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 1,
zudem umfassend eine plane Linse (6) zum Ändern der
Richtung des Lichtwegs.
5. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 1,
wobei der optische Verzögerungspfad (30) ein Satz
planer Linsen ist.
6. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 1,
wobei der optische Verzögerungspfad (30) drei reflek
tierende Linsen (31, 32 und 33) enthält.
7. Scanner mit veränderlicher Auflösung, umfassend:
eine Lichtquelle (10), die Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche (5) liefert;
eine Objektlinse (15) zum Erzeugen eines Bilds mit Strahlen, die die Objektoberfläche (5) reflektiert;
einen Bilddetektor (20) zum Aufnehmen des von der Objektlinse (15) darauf projizierten Bilds;
einen Halter (25) zum Tragen der Objektlinse (15); und
einen optischen Verzögerungspfad (40) in der Mitte des Lichtwegs von der Lichtquelle (10) zur Objektlinse (15), um den Lichtweg zwischen der Objekt oberfläche (5) und der Objektlinse (15) abzuwandeln und damit die Abmessungen des Bilds zu verändern, das auf den Bilddetektor (20) projiziert wird.
eine Lichtquelle (10), die Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche (5) liefert;
eine Objektlinse (15) zum Erzeugen eines Bilds mit Strahlen, die die Objektoberfläche (5) reflektiert;
einen Bilddetektor (20) zum Aufnehmen des von der Objektlinse (15) darauf projizierten Bilds;
einen Halter (25) zum Tragen der Objektlinse (15); und
einen optischen Verzögerungspfad (40) in der Mitte des Lichtwegs von der Lichtquelle (10) zur Objektlinse (15), um den Lichtweg zwischen der Objekt oberfläche (5) und der Objektlinse (15) abzuwandeln und damit die Abmessungen des Bilds zu verändern, das auf den Bilddetektor (20) projiziert wird.
8. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 7,
zudem umfassend einen Antrieb (36), der den Halter
(25) und den optischen Verzögerungspfad (40) verbindet
und dazu dient, die Bewegungen des Halters (25) und
des optischen Verzögerungspfads (40) zu steuern, wo
durch der optische Pfad von der Objektoberfläche (5)
zur Objektlinse (15) und von der Objektlinse (15) zum
Bilddetektor (20) gemäß den Gleichungen
l' = f'(1-M),
und
T = l'-l,
verändert wird, wobei T den Gesamtabstand von der Ob jektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) bezeichnet, 1 der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15) ist, l' der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
l' = f'(1-M),
und
T = l'-l,
verändert wird, wobei T den Gesamtabstand von der Ob jektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) bezeichnet, 1 der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15) ist, l' der optische Pfad von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
9. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 8,
wobei der Antrieb (36) die Bewegungen des optischen
Verzögerungspfads (40) und des Halters (25) gemäß den
Gleichungen
dl ' = -f'dM,
und
steuert und dT eine kleine Änderung im Gesamtabstand von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) ist, dl eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15), dl' eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektober fläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
dl ' = -f'dM,
und
steuert und dT eine kleine Änderung im Gesamtabstand von der Objektoberfläche (5) zum Bilddetektor (20) ist, dl eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektoberfläche (5) zur Objektlinse (15), dl' eine kleine Änderung im optischen Pfad von der Objektober fläche (5) zum Bilddetektor (20), f' die Brennweite und M die Vergrößerung.
10. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 8,
zudem umfassend eine plane Linse (6) zum Ändern der
Richtung des Lichtwegs.
11. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 7,
wobei der optische Verzögerungspfad (40) ein Satz
planer Linsen ist.
12. Scanner mit veränderlicher Auflösung nach Anspruch 7,
wobei der optische Verzögerungspfad (40) zwei feste
reflektierende Linsen (43, 44) und zwei bewegliche
reflektierende Linsen (41, 42) enthält.
13. Verfahren zur Veränderung der Vergrößerung in einem
optischen Scannersystem, umfassend:
eine Lichtquelle (10), die Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche (5) liefert;
eine Objektlinse (15) zum Erzeugen eines Bilds mit Strahlen, die die Objektoberfläche (5) reflektiert;
einen Bilddetektor (20) zum Aufnehmen des von der Objektlinse (15) darauf projizierten Bilds;
einen Halter (25) zum Tragen der Objektlinse (15); dadurch gekennzeichnet, daß man einen optischen Verzögerungspfad (30) vorsieht, der mittig im Lichtweg zwischen der Lichtquelle (10) und der Objektlinse (15) angeordnet werden kann, so daß der Lichtweg zwischen der Objektoberfläche (5) und der Objektlinse (15) ab gewandelt und damit die Abmessungen des Bildes, das auf den Bilddetektor (20) projiziert wird, verändert wird.
eine Lichtquelle (10), die Licht zum Abtasten einer Objektoberfläche (5) liefert;
eine Objektlinse (15) zum Erzeugen eines Bilds mit Strahlen, die die Objektoberfläche (5) reflektiert;
einen Bilddetektor (20) zum Aufnehmen des von der Objektlinse (15) darauf projizierten Bilds;
einen Halter (25) zum Tragen der Objektlinse (15); dadurch gekennzeichnet, daß man einen optischen Verzögerungspfad (30) vorsieht, der mittig im Lichtweg zwischen der Lichtquelle (10) und der Objektlinse (15) angeordnet werden kann, so daß der Lichtweg zwischen der Objektoberfläche (5) und der Objektlinse (15) ab gewandelt und damit die Abmessungen des Bildes, das auf den Bilddetektor (20) projiziert wird, verändert wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=21628182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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