DE19812254A1 - Drosselventil - Google Patents
DrosselventilInfo
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Abstract
Hydraulisches Ausrücksystem für eine Reibungskupplung von Fahrzeugen, das mit einem Drosselventil (1a) versehen ist, zur Beeinflussung der Durchflußcharakteristik des Druckmittels. Erfindungsgemäß umfaßt das Drosselventil (1a) einen Ventilkörper (5), ausgebildet als spanlos hergestellter Hohlkolbenschieber, dessen Mantelfläche eine Radialstufe bildet, die in Öffnungsrichtung des Drosselventils (1a) vom Druckfluid beaufschlagbar ist. Nach Öffnung des Drosselventils (1a), bei der der Ventilkörper (5) vom Ventilsitz (10) verlagert ist, strömt das Druckfluid durch eine Zentralöffnung (20) des Ventilkörpers (5).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Betätigung für eine Reibungs
kupplung von Fahrzeugen. Damit ist eine im Antriebsstrang eines Fahrzeugs
eingesetzte, als Trennkupplung dienende Reibungskupplung zu betätigen. Die
hydraulische Betätigung umfaßt einen Geberzylinder, der mit einem manuell zu
betätigenden Kupplungspedal verbunden ist. Der Geberzylinder ist über eine
Hydraulikleitung mit einem Nehmerzylinder verbunden, der unmittelbar mit
einem Ausrückmechanismus der Reibungskupplung in Verbindung steht. Zur
Vermeidung einer unzulässig hohen Belastung des Antriebsstrangs, die auftreten
kann bei einem schnellen Loslassen des Kupplungspedals, d. h. einem abrupten
Zurückschnellen des Pedals, ist es bekannt, die hydraulische Betätigungsein
richtung mit einem Drosselventil zu versehen. Ein solches Drosselventil verhin
dert eine unzulässig hohe Einrückgeschwindigkeit und ermöglicht, daß der
Antriebsstrang nicht auf die maximal höchsten Belastungen ausgelegt werden
muß. Die Wirkungsweise des Drosselventils sieht vor, daß sich eine von der
Strömungsrichtung abhängige unterschiedliche Durchflußcharakteristik einstellt.
Für den Ausrückvorgang der Reibungskupplung ergibt sich danach ein unge
drosselter und für den Einrückvorgang ein gedrosselter Durchfluß. Damit wird
ein nachteiliges, schnelles Einrücken der Reibungskupplung verhindert, wo
durch der Antriebsstrang des Fahrzeugs vor einer unzulässig hohen Spitzenbela
stung geschützt ist.
Ein Drosselventil, das als eine separate Baueinheit in die Hydraulikleitung
integrierbar ist, welche den Geber- mit dem Nehmerzylinder verbindet, ist aus
der DE 43 34 551 A1 bekannt. Dieses Drosselventil umfaßt ein spanend herge
stelltes, rohrförmiges Gehäuse. Beide Enden des Gehäuses sind mit einem
Gewinde versehen zum lösbaren Anschluß der Hydraulikleitung, beispielsweise
mittels eines Klemmkonus und einer Überwurfmutter. In dem Gehäuse des
Drosselventils ist ein federkraftbeaufschlagter Ventilkörper verschiebbar geführt,
der als Abströmquerschnitt eine stets geöffnete Drosselbohrung aufweist. Das
bekannte, als separates Bauteil vorgesehene Drosselventil vergrößert den Bautei
leumfang der hydraulischen Betätigung einer Reibungskupplung, erfordert
gleichzeitig einen vergrößerten Einbauraum und erhöht weiterhin den Monta
geaufwand, was sich insgesamt als ein Kostennachteil auswirkt.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Drosselventil nach
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 derart auszubilden, daß
dieses kostengünstig herstellbar und ohne Beeinflussung des vorhandenen
Bauraums in das hydraulische Ausrücksystem einer Reibungskupplung integrier
bar ist.
Gelöst wird das Problem mit den kennzeichnenden Merkmalen der
Ansprüche 1 und 2.
Beiden Erfindungen gemeinsam ist ein Drosselventil in einer bauraum- und
gewichtsoptimierten Bauweise. Mit Ausnahme der Druckfeder umfaßt das
Drosselventil ausnahmslos spanlos hergestellte, rotationsymmetrische Bauteile.
In vorteilhafter Weise sind die erfindungsgemäßen Drosselventile in die Druck
mittelführung des Geber- oder Nehmerzylinders integrierbar, beispielsweise
durch eine geringfügig angepaßte Bohrung, die als Druckmittelführung dient.
Vorhandene Geber- und Nehmerzylinder sind danach mit den erfindungs
gemäßen Drosselventilen nachrüstbar. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die
einfache Handhabung des erfindungsgemäßen Drosselventils, das ohne großen
Montageaufwand, prozeßsicher in bestehende Montageabläufe einer Fertigung
von Geber- oder Nehmerzylindern eingebunden werden kann.
Die Erfindung nach Anspruch 1 umfaßt ein Drosselventil mit einem als Hohlkol
benschieber gestalteten Ventilkörper. Dabei ist der Hohlkolbenschieber vor
zugsweise unmittelbar in die für die Druckfluidströmung vorgesehene Bohrung
des Geber- oder Nehmerzylinders eingepaßt. Der Hohlkolbenschieber besitzt
dabei einen rohrförmigen Aufbau mit einer äußeren, eine Kreisringfläche bilden
den Radialstufe, die in Öffnungsrichtung des Drosselventils, vom Druckfluid
beaufschlagt wird. Die Gestaltung des Hohlkolbenschiebers und des Einbaus in
Verbindung mit der Druckmittelführung ermöglicht bei geöffnetem Drosselventil
eine Druckfluidströmung durch das Drosselventil. Der Strömungswiderstand
des erfindungsgemäßen Drosselventils in der geöffneten Stellung kann dabei
vernachlässigt werden.
Nach Anspruch 2 ist das Drosselventil mit einem topfartig geformten Ventilkör
per versehen, wobei dieser in der geöffneten Stellung an der Außenseite partiell
umströmt wird. Dazu ist zumindest ein Absteuerkanal vorgesehen, der in die
Bohrungswandung des Geber- oder Nehmerzylindergehäuses oder in ein ande
res, den Ventilkörper umschließendes Bauteil eingebracht ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindungen sieht vor, daß der Ventilkörper
mittelbar in die Bohrung der Druckmittelführung im Geber- bzw. im Nehmer
zylinder eingesetzt ist. In vorteilhafter Weise ist dazu der Ventilkörper von einer
Hülse umschlossen und bildet damit eine Ventilpatrone, die alle Bauteile des
Drosselventils beinhaltet, d. h. sowohl den Ventilkörper als auch eine den
Ventilkörper beaufschlagende Druckfeder.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für einen Ventilkörper, der unmittel
bar an der Bohrungswandung des Nehmer- oder Geberzylinders geführt ist, eine
Endlagenbegrenzung vorgesehen. Dazu bietet es sich an, in das Gehäuse eine
Stufenbohrung einzubringen, an der sich die Druckfeder mit einem Federende
abstützt. Zur Bildung einer Endlagenbegrenzung des Ventilkörpers eignet sich
beispielsweise ein radial vorgespannter Sicherungsring, der in eine radiale
Ringnut der Bohrungswandung eingesetzt ist.
Für einen als Hohlkolbenschieber gestalteten Ventilkörper bietet es sich an, daß
dieser an dem von der Druckfederanlage abgewandten Ende mit einem zu
gehörigen Bauteil einen Dichtsitz bildet. In der Drosselstellung kann danach das
Druckfluid ausschließlich über den Abströmquerschnitt, d. h. den Ringspalt, der
sich zwischen der Außenkontur des Ventilkörpers und der Bohrungswandung
einstellt, abströmen. Als ein weiteres Gestaltungsmerkmal besitzt der Ventilkör
per an einem Ende eine vollzylindrische Mantelfläche, von der ausgehend sich
zumindest einer oder mehrere umfangsverteilt über die gesamte Länge sich
erstreckende Längskanal anschließen. Eine derartige Außenkontur des Ventilkör
pers ermöglicht aufgrund der definierten Längenbegrenzung, eine optimale
Auslegung des Abströmquerschnitts.
Ein ausschließlich nach den Gesichtspunkten einer kostenoptimierten Bauform
gestalteter Ventilkörper sieht vor, diesen aus einem Rohrkörper zu gestalten. Ein
derartiger Rohrkörper ist an beiden Enden mit rechtwinkelig radial nach außen
gerichteten Borden, die zur Führung des Ventilkörpers dienen. Für einen der
artig gestalteten Rohrkörper bietet es sich an, eine Anströmung des Druckfluids
zwischen den beiden Borden vorzusehen. Der dem Dichtsitz zugewandte Bord
ist dabei, zur Erzielung einer weitestgehend ungehinderten Strömung bei geöff
netem Drosselventil mit partiellen Aussparungen versehen. Der weitere Bord
dagegen bildet mit der Bohrungswandung den Absteuerquerschnitt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, das Drosselventil,
insbesondere das als Ventilpatrone gestaltete Drosselventil, in einem Gehäuse
im Bereich von zwei im Winkel aufeinanderstoßenden Bohrungen anzuordnen.
Die Einbaulage sieht dabei einen ebenfalls rechtwinkelig durch das Drosselven
til geleiteten Fluidstrom vor. Bei einem derartigen Einbau ermöglicht, die
Ventilpatrone gleichzeitig einen Bohrungsverschluß. Aufgrund der Dichtfunk
ion, die sich bei einer derartigen Einbaulage der Ventilpatrone einstellt, ergibt
sich aufgrund des Wegfalls eines separaten Bohrungsverschlusses eine weitere
Bauteiloptimierung.
Das als Ventilpatrone gestaltete Drosselventil bietet den Vorteil, daß dieses
einer Funktionsprüfung vor dem Einbau unterzogen werden kann, wodurch die
Fehlerquote bzw. ein Ausfall des Drosselventils nach dem Einbau vermieden
wird.
Zur Schaffung eines stets offenen Abströmquerschnitts ist zwischen der Außen
kontur des Ventilkörpers und der Bohrungswandung ein Ringspalt vorgesehen.
Zur Erzielung eines definierten Ringspaltes kann dazu beispielsweise eine
festgelegte Toleranzabstimmung zwischen der Bohrung und dem Außendurch
messer des Ventilkörpers vorgenommen werden. Alternativ eignet sich dazu
eine gezielte Zuordnung dieser Bauteile, nachdem diese zuvor vermessen
wurden. Als eine Alternative zu dem Ringspalt schließt die Erfindung außerdem
eine oder mehrere Bohrungen ein, über die in der Drosselstellung eine definier
te Rückströmung des Druckfluids erfolgen kann.
Weiterhin schließt die Erfindung als Abströmquerschnitt ein Langloch oder ein
schräg ausgerichtetes Langloch ein. Ein derartiges Langloch ist insbesondere für
ein Drosselventil geeignet, daß im Bereich von zwei im Winkel aufeinander
stoßenden Bohrungen eingesetzt ist. Durch die Langlöcher kann erreicht wer
den, daß auch bei einer nicht absolut winkelgerechten Anordnung des Ventil
körpers zu den Bohrungen eine ausreichende Zu- oder Abströmung des Druck
fluids erfolgt.
Als Abströmungsschnitt kann weiterhin ein, im Ventilsitz eingebrachter Ab
steuerkanal vorgesehen werden. Dieser Absteuerkanal ist kostengünstig her
stellbar, und bedarf keine exakte Einhaltung von Einbaumaßen zwischen dem
Ventilkörper und dem Gehäuse.
Als Maßnahme zur Vermeidung eines Einbaufehlers schließt die Erfindung
weiterhin eine Einbausicherung zwischen dem Drosselventil bzw. deren Ventil
körper und der Bohrungswandung ein. Dazu eignet sich beispielsweise ein
radial vorstehender Ansatz des Ventilkörpers, der in eine entsprechende Längs
nut der Bohrungswandung eingreift und damit gleichzeitig eine Verdrehsiche
rung bildet. Für ein als Ventilpatrone gestaltetes Drosselventil bietet es sich an,
die Mantelfläche der Hülse mit einer radialen Stufe zu versehen, die in eine
entsprechend radial gestufte Bohrung der Druckmittelführung eingesetzt ist.
Damit ist ein gewünschter lageorientierter Einbau des Drosselventils erzielt und
ein montagebedingter Fehleinbau verhindert.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Ventilkörper
bzw. das gesamte Drosselventil aus einem identischem Werkstoff hergestellt ist.
Die Erfindung schließt auch einen Werkstoff für das Drosselventil mit einem
vom Gehäuse abweichenden Wärmeausdehnungskoeffizient ein, um beispiels
weise die Viskositätseinflüsse zu reduzieren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungsbeschreibung von
mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 das Drosselventil, dessen Ventilkörper unmittelbar in einer
Bohrung geführt ist und einen als Ringspalt gestalteten Ab
strömquerschnitt aufweist;
Fig. 2 das Drosselventil gemäß Fig. 1 in der geöffneten Stellung;
Fig. 3 ein als Ventilpatrone aufgebautes Drosselventil im eingebau
ten Zustand;
Fig. 4 das in Fig. 3 abgebildete Drosselventil, versehen mit einem
radial gestalteten Gehäuse, in der geöffneten Stellung;
Fig. 5 die Einzelteilzeichnung des Drosselventils gemäß Fig. 3;
Fig. 6 das in Fig. 5 abgebildete Drosselventil in der geöffneten
Stellung;
Fig. 7 ein zu Fig. 3 alternativ gestaltetes Drosselventil;
Fig. 8 in der Vorderansicht das in Fig. 7 abgebildete Drosselventil;
Fig. 9 in einem Längsschnitt ein Drosselventil mit quer zur Längs
achse angeordneten Längsöffnungen in der Hülse;
Fig. 10 in der geöffneten Stellung das Drosselventil aus Fig. 9;
Fig. 11 in einer Ansicht das Drosselventil aus Fig. 9;
Fig. 12 ein Drosselventil mit einem topfartig gestalteten Ventilkörper,
im eingebauten Zustand;
Fig. 13 die geöffnete Stellung des in Fig. 12 abgebildeten Drossel
ventils;
Fig. 14 ein Drosselventil, dessen Abströmquerschnitt durch Längs
kanäle im Bereich des Ventilsitzes gebildet ist;
Fig. 15 das Drosselventil gemäß Fig. 14 in der geöffneten Stellung.
In der Fig. 1 ist ein in einem Gehäuse 2 eines Nehmerzylinders eingebautes
erfindungsgemäßes Drosselventil 1a abgebildet. Dabei ist das Drosselventil 1a
in eine Bohrung 3 einer vorhandene Druckmittelführung eingesetzt. Die Boh
rung 3 ist dazu als Stufenbohrung 4 ausgebildet. Der Aufbau des Drosselventils
1a umfaßt einen als Hohlkörperschieber gestalteten Ventilkörper 5, dessen
Mantelfläche 6 an einer Bohrungswandung 7 der Stufenbohrung 4 geführt ist.
Der Ventilkörper 5 stützt sich federkraftbeaufschlagt in einer Neutrallage an
einem als Kugel gestalteten Bohrungsstopfen 8 ab. Dazu ist die Kugel mit Über
maß in die Stufenbohrung 4 eingesetzt und sorgt damit für eine wirksame
Abdichtung. Zur Lagefixierung des Bohrungsstopfens 8 dient eine radial nach
innen gerichtete Bördelung 9, mit der die Kugel im Gehäuse 2 lagepositioniert
ist. Der Ventilkörper 5 bildet mit dem Bohrungsstopfen 8 einen Ventilsitz 10.
Dazu ist ein Anlagebereich des Ventilkörpers 5 der Formgebung des Bohrungs
stopfens 8 entsprechend konkav gestaltet, zur Sicherstellung einer exakten,
definierten Anlagefläche. Zur Erzielung dieser Ventilkörperlage dient eine
zwischen einem Anschlagring 12 und dem Ventilkörper 5 eingesetzte Druckfe
der 11. Durch die Verwendung von unterschiedlich lang gestalteten Anschlag
ringen 12, die an einer Stufe 13 der Bohrung 3 lagepositioniert sind, kann durch
Verwendung gleichdimensionierter Druckfedern 11 die Federvorspannung des
Ventilkörpers 3 und damit ein Öffnungsdruck des Ventilkörpers 5 beeinflußt
werden. Die Mantelfläche 6 des Ventilkörpers 5 besitzt an dem zur Druckfeder
11 gerichteten Ende einen vollzylindrischen Abschnitt, an dem sich zumindest
ein achsparallel zu einer Längsachse 14 des Ventilkörpers 5 erstreckender
Längskanal 15 anschließt. Vorzugsweise ist die Mantelfläche 6 des Ventilkörpers
5 mit mehreren gleichmäßig umfangsverteilten Längskanälen 15 versehen, die
bei einer Druckbeaufschlagung eine Schiefstellung des Ventilkörpers 5 verhin
dern. Als Abströmquerschnitt des Drosselventils 1a dient ein Ringspalt 16, der
sich zwischen dem zylindrischen Abschnitt 17 vom Ventilkörper 5 und der Boh
rungswandung 7 der Stufenbohrung 4 einstellt. Zur Definition eines maßlich
festgelegten Ringspaltes 16 ist der Abschnitt 17 mit dem Durchmesser der
Stufenbohrung 4 entsprechend toleriert.
Eine Öffnung des Drosselventils 1a, d. h. eine Verschiebung des Ventilkörpers
5 in Pfeilrichtung ist erzielbar mittels eines durch die Druckmittelführung
zugeführten Druckfluids. Als Druckmittelführung dient dazu die Bohrung 18,
die nahezu rechtwinklig zu der Bohrung 3 im Gehäuse 2 angeordnet ist. Das
Druckmittel gelangt aus der Bohrung 18 in die Längskanäle 15 des Ventilkör
pers 5 und beaufschlagt einen dem Abschnitt 17 vorgelagerten Ringkanal 19
und bildet damit eine in Pfeilrichtung gerichtete Kraftkomponente. Sobald diese
Kraft größer ist als die Kraft der Druckfeder 11, verschiebt sich der Ventilkörper
5 in Pfeilrichtung, öffnet damit den Ventilsitz 10 und ermöglicht eine Druck
mittelströmung durch eine Zentralöffnung 20 des Ventilkörpers 5. Sobald die
aus der Kraft der Druckfeder 11 sich ergebende Kraftkomponente größer ist als
die sich aus dem Druck des Druckfluids in Verbindung mit der Fläche des
Ringkanals 29 ergebende Kraft, verlagert sich der Ventilkörper 5 in Richtung des
Bohrungsstopfens 8 und schließt den Ventilsitz 10. Eine Rückströmung des
Druckmittels kann somit ausschließlich über den als Ringspalt 16 gestalteten
Drossel- bzw. Abströmquerschnitt erfolgen.
Das Drosselventil 1a in der geöffneten Stellung zeigt Fig. 2. Diese Abbildung
verdeutlicht die konkave Ausbildung des Ventilsitzes 10 am Ventilkörper 5.
Außerdem verdeutlicht diese verlagerte Position des Ventilkörpers 5 die Gestal
tung der Außenkontur, d. h. der Mantelfläche 6, die relativ breite, durch schma
le Längsstege 21 getrennte Längskanäle 15 umfaßt, die sich axial von dem Ab
schnitt 17 bis zum gegenüberliegenden Ende erstrecken.
In Fig. 3 ist das Drosselventil 1b im eingebauten Zustand abgebildet. Im Unter
schied zum Drosselventil 1a (siehe Fig. 1) beinhaltet das Drosselventil 1b
einen Ventilkörper 25, der nicht unmittelbar an der Bohrungswandung 7 ge
führt, sondern in einer Hülse 22 integriert ist. Die Hülse 22 beinhaltet außer
dem eine Druckfeder 23, so daß ein vorkomplettiertes Drosselventil 1b in die
Bohrungswandung 7 eingepreßt werden kann, ohne die Verwendung eines
weiteren Abdichtmittels. Das auch als Ventilpatrone zu bezeichnende Drossel
ventil 1b ermöglicht damit eine deutliche Montagevereinfachung verbunden mit
einem Kostenvorteil. In der Einbaulage ist das Drosselventil 1b an der Stufe 13
der Stufenbohrung 4 lagepositioniert. Als Ventilkörper 25 dient ein Rohrab
schnitt, der an beiden Enden einen spanlos radial nach außen gerichteten
umlaufenden Bord 24a, 24b aufweist. Die Borde 24a, 24b dienen gleichzeitig
zur Führung des Ventilkörpers 25 an der inneren Wandung der Hülse 22.
Bedingt durch die Borde 24a, 24b stellt sich ein radialer Versatz zwischen der
Außenkontur der Borde und der Mantelfläche 28 des Ventilkörpers 25 ein.
Diese Gestaltung bildet eine Ringfläche 29, zwischen den Borden 24a, 24b. In
der in Fig. 3 abgebildeten Drosselstellung des Drosselventils 1b bildet der
Bord 24a mit einem Hülsenboden 26 der Hülse 22 einen Ventilsitz 27. Eine
Öffnung des Drosselventils 1b kann erfolgen, sobald das durch die Bohrung 18
zuströmende Druckfluid die Ringfläche 29 beaufschlagt und die sich dabei
einstellende Kraftkomponente die entgegenwirkende Kraft der Druckfeder 23
überwindet. Danach hebt der Ventilkörper 25 vom Ventilsitz 27 ab und das
Druckmittel strömt durch die Zentralöffnung 30 des Ventilkörpers 25 in die
Bohrung 3. Bei einer Umkehrung der Strömungsrichtung des Druckmittels liegt
der Ventilkörper 25 am Ventilsitz 27 dichtend an. Eine Rückströmung kann
ausschließlich über den Ringspalt 31 erfolgen, der sich zwischen dem Bord 24b
und der Innenwandung der Hülse 22 einstellt. Dieser stets offene Ringspalt 31
bewirkt eine gewünschte verzögerte Rückströmung des Druckmittels.
Zum Eintritt des Druckmittels in die Hülse 22 des Drosselventils 1b verfügt die
Hülse 22 über eine Öffnung 32 an dem in Richtung der Bohrung 3 gerichteten
Ende. Zur Anströmung des Ventilkörpers 25 ist die Hülse 22 mit mehreren
umfangsverteilt angeordneten seitlichen Öffnungen 33 versehen, deren Lage
einerseits mit der Bohrung 18 übereinstimmt und andererseits mit dem Ventil
körper 25 in der Drosselstellung.
Das in Fig. 4 abgebildete Drosselventil 1c besitzt eine Hülse 34 mit einer
radial gestuften Mantelfläche. Die Hülse 34 ist dabei so in die Stufenbohrung 4
eingesetzt, daß lediglich Endzonen der Hülse 34 in unterschiedlichen Abschnit
ten der Stufenbohrung 4 dichtend eingesetzt sind. Diese Einbaulage gewähr
leistet einen kreisringförmigen Ringraum 35 zwischen der Bohrungswandung 7
und der Mantelfläche der Hülse 34 im Bereich der Öffnungen 33 zur Erzielung
einer optimierten Zuströmung des Druckfluids zum Ventilkörper 25. Alle
übrigen Bauteile des Drosselventils 1c stimmen überein mit denen des Drossel
ventils 1b, so daß auf diese Bauteile nicht einzugehen ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen das Drosselventil 1b als Einzelteil in einem ver
größerten Maßstab. Diese Darstellung verdeutlicht das Zusammenwirken der
einzelnen Bauteile. Alternativ oder als Ergänzung zu dem als Ringkanal 31
gestalteten Abströmquerschnitt verfügt der Ventilkörper 25 über eine oder
mehrere Bohrungen 36 durch die in der Drosselstellung, siehe Fig. 5, eine
Rückströmung des Druckfluids erfolgt.
Das in Fig. 7 abgebildete Drosselventil 1d ist vorgesehen für den Einbau in
eine Druckmittelführung, bei der das Druckmittel durch den Hülsenboden 26
in das Drosselventil 1d eintritt. Wie in Fig. 8 verdeutlicht besitzt der Hülsen
boden 26 drei symmetrisch angeordnete Öffnungen 38, die sich von einer
zentrischen Scheibe 39 beginnend bis in die Seitenwandung der Hülse 22
erstrecken. Zur verbesserten Anströmung der Ringfläche 29 ist der Bord 24a des
Ventilkörpers 25 mit mehreren umfangsverteilt angeordneten Aussparungen 40
versehen. Mit Ausnahme dieser zuvor genannten Punkte besteht eine Überein
stimmung mit dem in Fig. 5 abgebildeten Drosselventil 1b.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen in einem vergrößerten Maßstab das Drosselventil
1c (Fig. 4). Wie im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. 4 erläutert,
ermöglicht eine radial gestufte Hülse 34 in Verbindung mit einer entsprechend
gestalteten Stufenbohrung 4 eine optimierte Zuströmung des Druckmittels durch
die Öffnungen 33. Bei Verwendung einer derartig gestalteten Hülse 34 kann auf
eine drehwinkelorientierte Montage verzichtet werden, da in jeder Stellung eine
ausreichende Anströmung des Ventilkörpers 25 sichergestellt ist. Für Drossel
ventile 1c, die im Gehäuse 2 eingesetzt werden, bei denen bauraumbedingt ein
separater Ringraum 35 im Bereich der Öffnungen 33 nicht darstellbar ist, bietet
es sich an, die Öffnungen 33 als schräggerichtete Langlöcher zu gestalten (siehe
Fig. 11), um so eine große Überdeckung mit der zugehörigen Bohrung 18 im
Gehäuse 2 zu erzielen.
Das in Fig. 12 abgebildete Drosselventil 1e ist versehen mit einem Ventilkör
per 45, der als ein topfartig geformter Verschiebekolben gestaltet ist. Der
Ventilkörper 45 ist in einer Hülse 41 integriert, die an beiden Stirnseiten einen
radial nach innen gerichteten umlaufenden Bord 42a, 42b aufweist, an dem der
Ventilkörper 45 bzw. die Druckfeder 43 abgestützt sind. Der topfförmige
Ventilkörper 45 besitzt im Abstützbereich am Bord 42a mehrere Aussparungen
44 zur Vermeidung eines Dichtsitzes. In der Drosselstellung, siehe Fig. 12,
wird das Druckmittel in Pfeilrichtung auf den Ventilkörper 45 gelenkt und kann
lediglich über einen Ringspalt 46, der sich zwischen der Außenkontur des
Ventilkörpers 45 und der Innenwandung der Hülse 42a einstellt, den Ventilkör
per 45 passieren.
Die Fig. 13 zeigt das Drosselventil 1e in der geöffneten Stellung, bei der ein
in Pfeilrichtung in das Drosselventil 1e einströmendes Druckmittel den Ventil
körper 45 in eine Endlage verschiebt, in der das Druckmittel den Ventilkörper
45 außenseitig über zumindest einen Absteuerkanal 47 umströmt. Als Absteuer
kanal 47 dient dazu eine spanlos in die Außenwandung der Hülse 41 einge
brachte Durchsetzung 48, die auf der Außenkontur der Hülse 41 einen ent
sprechend geformten Vorsprung bildet. Eine derartige Durchsetzung 48 in
Verbindung mit dem äußeren Vorsprung ermöglicht einen lagepositionierten
Einbau des Drosselventils 1e in einem vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten
Gehäuse 49.
In den Fig. 14 und 15 ist das Drosselventil 1f abgebildet, dessen Ventilkör
per 55 in zwei unterschiedlichen Positionen dargestellt ist. In der Drosselstel
lung, siehe Fig. 14, stützt sich der Ventilkörper 55 mit einem konisch gestalte
ten Endbereich an einem ortsfest am Gehäuse 2 positionierten Anschlagring 50
ab und bildet den Ventilsitz 52. Zur Erzielung eines stets offenen Abströmquer
schnitts ist der Ventilkörper 55 im Bereich des Ventilsitzes 52 mit einem Ab
steuerkanal 51 versehen, über den in der Drosselstellung das Druckmittel
verzögert in Pfeilrichtung abströmt. In der geöffneten Stellung des Drosselventils
1f (siehe Fig. 15) wird der Ventilkörper 55 von der in Pfeilrichtung auf den
Ventilkörper treffenden Druckmittelströmung vom Anschlagring 50 verschoben.
Die sich aus dem Druck des Druckfluids in Verbindung mit der Stirnfläche des
Ventilkörpers 52 ergebende Kraftkomponente muß dabei größer sein als die
Kraft der am Ventilkörper 55 abgestützten Druckfeder 53, deren weiteres Ende
an einem Sicherungsring 54 abgestützt ist. Sobald der Ventilkörper 55 sich vom
Anschlagring 50 verschiebt, kann das Druckmittels durch in die Mantelfläche
des Ventilkörper 55 eingebrachte Längskanäle 56 abströmen.
1
a Drosselventil
1
b Drosselventil
1
c Drosselventil
1
d Drosselventil
1
e Drosselventil
1
f Drosselventil
2
Gehäuse
3
Bohrung
4
Stufenbohrung
5
Ventilkörper
6
Mantelfläche
7
Bohrungswandung
8
Bohrungsstopfen
9
Bördelung
10
Ventilsitz
11
Druckfeder
12
Anschlagring
13
Stufe
14
Längsachse
15
Längskanal
16
Ringspalt
17
Abschnitt
18
Bohrung
19
Ringkanal
20
Zentralöffnung
21
Längssteg
22
Hülse
23
Druckfeder
23
a Bord
24
b Bord
25
Ventilkörper
26
Hülsenboden
27
Ventilsitz
28
Mantelfläche
29
Ringfläche
30
Zentralöffnung
31
Ringspalt
32
Öffnung
33
Öffnung
34
Hülse
35
Ringraum
36
Bohrung
37
Steg
38
Öffnung
39
Scheibe
40
Aussparung
41
Hülse
42
a Bord
42
b Bord
43
Druckfeder
44
Aussparung
45
Ventilkörper
46
Ringspalt
47
Absteuerkanal
48
Durchsetzung
49
Gehäuse
50
Anschlagring
51
Absteuerkanal
52
Ventilsitz
53
Druckfeder
54
Sicherungsring
55
Ventilkörper
56
Längskanal
Claims (17)
1. Hydraulisches Ausrücksystem einer Reibungskupplung von Fahrzeugen,
umfassend einen Geberzylinder, der einem Kupplungspedal zugeordnet ist,
einen die Reibungskupplung beaufschlagenden Nehmerzylinder, eine beide
Zylinder verbindende Hydraulikleitung sowie ein Drosselventil (1a bis 1d), das
in ein Bauteil des hydraulischen Ausrücksystems integriert ist, wobei das Dros
selventil (1a bis 1d) einen vom Durchfluß des Druckfluids gesteuerten, feder
kraftbeaufschlagten Ventilkörper (5, 25, 55) mit einem stets offenen Drossel
querschnitt einschließt und eine von einer Durchflußrichtung abhängige Durch
flußcharakteristik aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß als Ventilkörper (5,
25, 55) ein spanlos hergestellter, rotationssymmetrischer Hohlkolbenschieber
vorgesehen ist, der in eine Bohrung eines Bauteils der hydraulischen Betätigung
eingesetzt ist, und bei einer Betätigung des Kupplungspedals eine Stirnseite,
eine Radialstufe oder ein Ringkanal (19) des Ventilkörpers (25) in Öffnungs
richtung vom Druckfluid beaufschlagt ist und das Druckfluid bei geöffnetem
Ventilkörper (5, 25, 55) durch dessen Zentralöffnung (20) strömt (Fig. 1 bis 11;
Fig. 14 und 15).
2. Hydraulisches Ausrücksystem, umfassend einen Geberzylinder, der einem
Kupplungspedal zugeordnet ist, einen die Reibungskupplung beaufschlagenden
Nehmerzylinder, eine beide Zylinder verbindende Hydraulikleitung sowie ein
Drosselventil (1e), das in ein Bauteil des hydraulischen Ausrücksystems inte
griert ist, wobei das Drosselventil (1e) einen vom Durchfluß des Druckfluids
gesteuerten, federkraftbeaufschlagten Ventilkörper (45) mit einem stets offenen
Drosselquerschnitt einschließt und eine von einer Durchflußrichtung abhängige
Durchflußcharakteristik aufweist, ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß als
Ventilkörper (45) ein topfartig geformter, spanlos hergestellter Verschiebekolben
eingesetzt ist, der bei einer Betätigung des Kupplungspedals von dem Druck
fluid stirnseitig beaufschlagt ist und bei geöffnetem Ventilkörper (45) das Druck
fluid partiell durch zumindest einen Absteuerkanal (47) einer den Ventilkörper
(45) umschließenden Hülse (41) abströmt, (Fig. 12, 13).
3. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkörper (25, 45), zur Bildung eines als Ventilpatrone gestalteten
Drosselventils (1b, 1c, 1d, 1e), in einer Hülse (22, 41) integriert ist.
4. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkörper (5) unmittelbar in einer Druckmittelführung, einer Bohrung
(3) eines Gehäuses (2) geführt ist, wobei die Bohrung (3) oder die Stufenboh
rung (4) Mittel zur Lageposition des Ventilkörpers (5) umfaßt (Fig. 1, 2).
5. Ausrücksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventil
körper (5, 25) mit einem Hülsenboden (26) oder einem Bohrungsstopfen (8)
einen Ventilsitz (10, 27) bildet.
6. Ausrücksystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventil
körper (5) an dem vom Ventilsitz (10) abgewandten Ende einen vollzylindri
schen Abschnitt (17) aufweist, von dem ausgehend sich zumindest einer, über
die gesamte Länge des Ventilkörpers (5) erstreckender Längskanal (15) an
schließt (Fig. 1).
7. Ausrücksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventil
körper (55) in einer Neutralstellung an einem Abstützring (50) anliegt, unter
Bildung eines Ventilsitzes (52) (Fig. 14).
8. Ausrücksystems nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventil
körper (25) als ein Rohrkörper gestaltet ist, mit endseitig, jeweils rechtwinkelig
radial nach außen gerichteten, umlaufenden Borden (24a, 24b), die zur Führung
des Ventilkörpers (25) dienen, wobei eine Anströmung des Druckfluids zwi
schen den Borden (24a, 24b) erfolgt und der dem Ventilsitz (27) abgewandte
Bord (24b) zur Erzielung eines definierten Drosselquerschnitts mit der Innen
wandung der Hülse (22) einen Ringspalt (31) bildet (Fig. 3).
9. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drosselventil (1a, 1b, 1c) im Bereich von zwei aufeinanderstoßenden
Bohrungen (3, 18) der Druckmittelführung im Gehäuse (2) eingesetzt ist
(Fig. 1 bis 4).
10. Ausrücksystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Drossel
ventil (1b, 1c) abgedichtet im Gehäuse eingesetzt ist, und dabei gleichzeitig die
Funktion eines Bohrungsstopfens übernimmt (Fig. 3).
11. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung eines definierten Drosselquerschnitts ein Ringspalt (16, 31)
zwischen der Mantelfläche des Ventilkörpers (5, 25,) und einer Bohrungswan
dung (7) des Gehäuses (2) oder einer Innenwandung der Hülse (22) vorgesehen
ist (Fig. 1).
12. Ausrücksystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Drossel
querschnitt eine radial nach außen gerichtete Durchsetzung der Hülse (41)
dient, die einen achsparallel zur Längsachse des Drosselventils (1e) ausgerich
teten Absteuerkanal (47) bildet (Fig. 12).
13. Ausrücksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Drossel
strömquerschnitt ein im Ventilsitz (52) eingebrachter Absteuerkanal (51) vor
gesehen ist (Fig. 14, Fig. 15).
14. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzielung eines lageorientierten Einbaus des Drosselventils (1c) die
Hülse (34) mit einer radial gestuften Mantelfläche in die Stufenbohrung (4)
eingepreßt ist (Fig. 4).
15. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Drosselventil (1b bis 1d) und dem Gehäuse (2) eine Ver
drehsicherung vorgesehen ist.
16. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkörper (5) und das Gehäuse (2) sowie die Hülse (22) und das
Gehäuse (2) aus einem übereinstimmenden Werkstoff hergestellt sind.
17. Ausrücksystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkörper (5) und das Gehäuse (2) sowie die Hülse (22) und das
Gehäuse (2) aus unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt sind und dazu eine
Werkstoffpaarung vorgesehen ist, deren Wärmeausdehnungskoeffizienten so
gewählt sind, daß Viskositätseinflüsse reduziert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19812254A DE19812254A1 (de) | 1998-03-20 | 1998-03-20 | Drosselventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19812254A DE19812254A1 (de) | 1998-03-20 | 1998-03-20 | Drosselventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19812254A1 true DE19812254A1 (de) | 1999-09-23 |
Family
ID=7861663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19812254A Withdrawn DE19812254A1 (de) | 1998-03-20 | 1998-03-20 | Drosselventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19812254A1 (de) |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LUK LAMELLEN UND KUPPLUNGSBAU GMBH, 77815 BUEHL, D |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LUK LAMELLEN UND KUPPLUNGSBAU BETEILIGUNGS KG, 778 |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |