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DE19811144C2 - Verfahren zum Bemalen von Seidenstoff und Verwendung eines Sets zur Seidenmalerei - Google Patents

Verfahren zum Bemalen von Seidenstoff und Verwendung eines Sets zur Seidenmalerei

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Publication number
DE19811144C2
DE19811144C2 DE1998111144 DE19811144A DE19811144C2 DE 19811144 C2 DE19811144 C2 DE 19811144C2 DE 1998111144 DE1998111144 DE 1998111144 DE 19811144 A DE19811144 A DE 19811144A DE 19811144 C2 DE19811144 C2 DE 19811144C2
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DE
Germany
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silk
painting
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adhesive
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DE1998111144
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Inventor
Gisela Heim
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Individual
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    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/18Boards or sheets with surfaces prepared for painting or drawing pictures; Stretching frames for canvases
    • B44D3/185Stretching frames for canvases
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
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Landscapes

  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bemalen von Seidenstoff, zugeschnittenen und teilvernähten Seitenteilen oder Kleidungs­ stücken aus Seide gemäß Patentanspruchs 1 und die Verwendung eines Sets zur Seidenmalerei gemäß Patentanspruch 3.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE 43 36 656 C1 der Anmelderin bekannt. Dort wird im wesentlichen beschrieben, wie anstelle der bisher üblichen Verfahren mit Hilfe eines Spann­ rahmens oder mit Hilfe einer Glasplatte als Mittel zur Lagefixierung der Seide oder des Seidenstoffes, das eine Bearbei­ tung der Seide überhaupt erst ermöglicht, eine Kunststoffolie, insbesondere eine Klarsichtfolie verwendet wird, die mit dem zu bemalenden Seidenstück flächig verbunden werden muß.
Dieses vorbekannte Verfahren stellt zwar schon eine erhebliche Vereinfachung gegenüber den sperrigen Vorrichtungen wie Spannrahmen oder Glasplatten dar, verlangt jedoch ein gewisses Geschick beim Aufziehen der selbsthaftenden Folie auf das Seiden­ stück bzw. umgekehrt, wobei Folie und Seide faltenfrei miteinander verbunden werden müssen, um eine einwandfreie spätere Bemalung sicherzustellen. Mit abnehmender Dicke/Stärke des Seidenstoffes wird dieses zunehmend schwieriger und erfordert Erfahrung und handwerkliches Geschick von der handhabenden Person; in der Praxis ist die Durchführung des vorbekannten Ver­ fahrens daher nur bei kräftigen Seidenstoffen wie z. B. Crêpe Satin zuverlässig einsetzbar. Gelingt die flächige, blasen- und faltenfreie Verbindung zwischen Folie und Seidenstoff nicht, führt dies auf der bemalten Seide zu einem Verlaufen der Farben, da die Trennlinien zwischen den Farbbereichen durchlässig werden, eine einwandfreie Reproduktion des Vorbildes bzw. des in Auge gefaßten Motivs ist in diesen Bereichen daher nur noch eingeschränkt möglich. Für das vorbekannte Verfahren geeignete kräftige Seidenstoffe sind jedoch auch relativ teuer, was im Hobby- und Freizeitmarkt die Absatzmöglichkeiten von handelsmäßig vertriebenen Malsets mit solchen Seidenqualitäten naturgemäß begrenzt.
Es ist daher die wesentliche Aufgabe der Erfindung, das vorbekannte Verfahren dahingehend zu verbessern, daß ein weiteres Spektrum an Seidenstoffen und Seidenqualitäten verwendet werden kann, wobei trotzdem eine leichtere und einfachere Verarbeitung der Seide zusammen mit dem Mittel zur Lagefixierung möglich wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Diese Lösung sieht somit vor, daß auf ein separates Mittel zur Lagefixierung, das primär diesem Zweck dient, verzichtet wird und hierzu eine wie auch immer geartete, übliche Malvorlage eingesetzt wird, die einfach nach dem Abtrocknen eines dünn auf­ getragenen Klebers lösbar mit der Seide verbunden (wie üblich bei Malvorlagen) und nach Abschluß der Malarbeiten wieder vom Seiden­ stoff abgezogen wird.
Diese überraschend einfache Lösung benötigt lediglich noch einen geeigneten Kleber, beispielsweise einen lösungsmittelfreien Kontaktkleber, der unter der Bezeichnung "Pattex Kraftkleber" von der Firma Henkel KGaA erhältlich ist, der derart dünnflächig aufgetragen wird, daß die Linien der Malvorlage noch durch die Seide durchscheinen. Die Verstärkung, Stützung und Lagefixierung der Seide beim Malvorgang wird hier also durch die Malvorlage selbst erreicht.
Ein auf die Durchführung dieses Verfahrens abgestimmtes Seidenmalset benötigt daher außer dem üblichen Seidenzuschnitt in der gewünschten Qualität in der Minimalausführung lediglich eine Tube eines solchen Kontaktklebers, wobei dann eine beliebige Malvorlage geeigneter Stabilität verwendet werden kann. Es ist natürlich in einer geringfügig aufwendigeren Variante auch möglich, einem derartigen Seidenmalset eine oder mehrere Malvorlagen noch beizugeben, um das Seidenmalset zu komplettieren.
Das Aufbringen der Seidenmalfarben bzw. des erforderlichen Trenn­ mittels geschieht wie beim Gegenstand der vorbekannten Anmeldung, so daß dies hier nicht mehr näher erläutert werden muß, entscheidend beim erfindungsgemäßen Lösungsansatz ist die Reduzierung der Anforderungen sowohl an die Seidenqualität, als auch an das Mittel zur Lagefixierung auf ein absolutes Minimum, wobei diese Lösung eine leichte Verarbeitung auch für den ungeübteren Hobbyisten ermöglicht, da eine eventuelle Faltenbil­ dung leicht korrigiert werden kann.

Claims (3)

1. Verfahren zum Bemalen von Seidenstoff, zugeschnittenen und teilvernähten Sei­ denteilen oder Kleidungsstücken aus Seide, bei dem
  • - die Seide vollständig oder in Teilbereichen zwecks Lagefixierung mittels eines Klebers ablösbar und derart dünnflächig mit einer üblichen Malvorlage verbun­ den wird, dass die Konturen des Musters der Malvorlage durchscheinen,
  • - ein Trennmittel und die Seidenmalfarben aufgetragen werden,
  • - und die Malvorlage nach Abschluss der Malarbeiten wieder vom Seidenstoff abgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kleber ein lö­ sungsmittelfreier Kontaktkleber verwendet wird.
3. Verwendung eines Sets zur Seidenmalerei, enthaltend mindestens ein zuge­ schnittenes Seidenteil, mindestens eine Malvorlage in auf die enthaltenen Sei­ denteile abgestimmter Größe, sowie ein Trennmittel, Seidenmalfarben und einen auf die Seide abgestimmten Kleber zur Lagefixierung, zur Durchführung des Ver­ fahrens nach Anspruch 1.
DE1998111144 1998-03-14 1998-03-14 Verfahren zum Bemalen von Seidenstoff und Verwendung eines Sets zur Seidenmalerei Expired - Fee Related DE19811144C2 (de)

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DE4336656C1 (de) * 1993-10-27 1995-06-22 Gisela Heim Verfahren und Malset zum Bemalen von Seide

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HEIM, G.: Helme Heines Freunde auf Seide. In: DE-Z: Tapp Idee Freizeit, Heft 5 *

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