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DE19811884A1 - Personenkraftwagen - Google Patents

Personenkraftwagen

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DE19811884A1
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Germany
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vehicle
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passenger car
interior
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Gerd Schuster
Harald Siring
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Bayerische Motoren Werke AG
Valmet Automotive Oy
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Bayerische Motoren Werke AG
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen mit einem Fließheckscheibenteil, das gemeinsam mit einem dieses führende Schwenkrahmenteil um eine im Fahrzeug-Heckbereich quer zur Fahrzeug-Längsachse verlaufende Schwenkachse in den Fahrzeug-Innenraum hinein verschwenkbar ist, sowie mit einem in Richtung der Fahrzeug-Längsachse verschiebbaren Dachteil, welches in das Schwenkrahmenteil einführbar und mit dem Fließheckscheibenteil zumindest im wesentlichen in Überdeckung bringbar und in diesem Zustand in den Fahrzeug-Innenraum mit verschwenkbar ist, wobei das Schwenkrahmenteil in seinen beiden möglichen Endpositionen kraftschlüssig letztendlich mit einem Rahmenelement der Fahrzeug-Karosserie verriegelbar ist, und wobei ein Teil der im Fahrzeug-Innenraum vorgesehenen Rücksitzbank in Fahrtrichtung des Personenkraftwagens verschiebbar ist, um einen ausreichenden Freiraum für das in den Innenraum verschwenkte Schwenkrahmenteil zu schaffen. Erfindungsgemäß ist die Rückenlehne der Rücksitzbank verschiebbar und in der nach vorne verschobenen Position mit dem Rahmenelement der Karosserie verriegelbar, wobei an der Rückseite der Rückenlehne eine Abstützablage für das Schwenkrahmenteil vorgesehen ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen mit einem Fließheckschei­ benteil, das gemeinsam mit einem dieses führende Schwenkrahmenteil um eine im Fahrzeug-Heckbereich quer zur Fahrzeug-Längsachse verlaufende Schwenkachse in den Fahrzeug-Innenraum hinein verschwenkbar ist, sowie mit einem in Richtung der Fahrzeug-Längsachse verschiebbaren Dachteil, welches in das Schwenkrahmenteil einführbar und mit dem Fließheckschei­ benteil zumindest im wesentlichen in Überdeckung bringbar und in diesem Zustand in den Fahrzeug-Innenraum mitverschwenkbar ist, wobei das Schwenkrahmenteil in seinen beiden möglichen Endpositionen kraftschlüssig letztendlich mit einem Rahmenelement der Fahrzeug-Karosserie verriegelbar ist, und wobei ein Teil der im Fahrzeug-Innenraum vorgesehenen Rücksitz­ bank in Fahrtrichtung des Personenkraftwagens verschiebbar ist, um einen ausreichenden Freiraum für das in den Innenraum verschwenkte Schwenk­ rahmenteil zu schaffen.
Ein derartiger Personenkraftwagen ist aus der DE 43 41 343 A1 bekannt und zeichnet sich durch große Flexibilität hinsichtlich der realisierbaren Karosse­ rieform aus. Neben einem Coupé, dessen verschiebbares, bevorzugt groß­ flächiges Dachteil so weit nach hinten, bevorzugt über das sogenannte Fließheckscheibenteil geschoben werden kann, daß man die sogenannte "Targa"-Version eines Coupés erhält, kann der Fahrzeugnutzer auch eine Karosserieform herstellen, die dem eines Cabriolets ähnlich ist. Hierzu wird das über das Fließheckscheibenteil gefahrene Dachteil gemeinsam mit dem Fließheckscheibenteil um eine im Heckbereich des Fahrzeuges quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Schwenkachse quasi in den Innenraum des Fahrzeuges hinein verschwenkt. Dann liegen das Heckscheibenteil so­ wie das darüber liegende Dachteil im wesentlichen in Brüstungshöhe des Personenkraftwagens parallel hierzu. Diese Karosserieform wird im folgen­ den als "Quasi-Cabriolet" bezeichnet.
Aus der genannten Schrift ist es auch bereits bekannt, das Schwenkrah­ menteil als mittragendes Bauteil auszulegen, das sowohl im hochgeklappten Zustand, d. h. in der "Coupe-Version" des Personenkraftwagens, als auch im herabgeklappten Zustand, d. h. in der "Quasi-Cabriolet-Version kraftschlüs­ sig verriegelt wird und in beiden Positionen jeweils die Funktion eines Quer­ trägers übernimmt.
Im Hinblick auf die Stabilität und Sicherheit - insbesondere bezüglich eines Heckaufpralls - eines derartigen Personenkraftwagens weitere Verbesserun­ gen aufzuzeigen, ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenleh­ ne der Rücksitzbank verschiebbar und in der nach vorne verschobenen Po­ sition mit dem Rahmenelement der Karosserie verriegelbar ist, wobei an der Rückseite der Rückenlehne eine Abstützablage für das Schwenkrahmenteil vorgesehen ist.
Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind Inhalt der Unteransprüche.
Wie bereits in der genannten DE 43 41 343 A1 beschrieben, ist ein Be­ standteil der Rücksitzbank unterschiedlich positionierbar, um einen ausrei­ chenden Freiraum für ein Verschwenken des Schwenkrahmenteils (zusammen mit dem Dachteil sowie dem Fließheckscheibenteil) in den Fahr­ zeug-Innenraum zu schaffen. Während jedoch nach dem bekannten Stand der Technik die gesamte Rücksitzbank verschiebbar sein soll, so daß im in Fahrtrichtung nach vorne verschobenen Zustand noch Notsitze vorhanden sind, schlägt die vorliegende Erfindung vor, lediglich die Rückenlehne der Rücksitzbank in Fahrtrichtung des Personenkraftwagens sowie in Richtung der Fahrzeug-Längsachse zu den Vordersitzen hin verschiebbar zu gestal­ ten. Hierdurch wird wesentlich mehr Freiraum für das Schwenkrahmenteil geschaffen, wobei gleichzeitig das Entstehen relativ unsicherer Notsitze vermieden wird. Im Hinblick auf die Sicherheit des Personenkraftwagens soll sich jedoch insbesondere das Schwenkrahmenteil im abgesenkten, d. h. im in den Fahrzeug-Innenraum hineinverschwenkten Zustand an der Rückseite der nach vorne verschobenen Rücksitzbank-Rückenlehne abstützen, welche ihrerseits mit der Karosserie des Personenkraftwagens bzw. einem Rah­ menteil derselben verriegelt ist. Hierdurch wird ein sicherer Verbund ge­ schaffen, insbesondere auch im Hinblick auf einen möglichen Heckaufprall, da nun das Schwenkrahmenteil auch durch die Rückenlehne gesichert ist und somit praktisch nicht in den Frontbereich des Fahrzeug-Innenraumes, in welchem sich die Vordersitze befinden, geschoben werden kann.
Noch weiter gesteigert werden kann die Stabilität dieses sog. Verbundes, wenn sich das Schwenkrahmenteil nicht nur an der Rückenlehne abstützt (und zwar über die besagte Abstützablage), sondern darüberhinaus auch kraftschlüssig mit der Rückenlehne verriegelbar ist. Diese Verriegelung erfolgt dabei bevorzugt beidseitig des Schwenkrahmenteiles in dessen der Schwenkachse gegenüberliegendem Bereich. Dann ist das Schwenkrah­ menteil über die Rückenlehne letztendlich mit dem oder den besagten Rah­ menelement(en) kraftschlüssig verriegelt.
Bei diesem Rahmenelement handelt es sich bevorzugt um ein sog. B-Säulen­ element des Seitenrahmens des Personenkraftwagens. Dabei kann letzterem eine erhöhte Stabilität verliehen werden, wenn dessen sich wie üblich an die A-Säule anschließender Dachholm die Funktion eines Überroll­ bügels übernimmt und hierzu geeignet ausgebildet ist. So kann beispielwei­ se im Inneren des Dachholmes ein insbesondere hydroverformtes Stabilitäts­ rohr verlaufen. Dieser bspw. durch das Stabilitätsrohr oder andersartig ge­ eignet verstärkte Dachholm verläuft dabei von der A-Säule zumindest bis zur Schwenkachse des Schwenkrahmenteiles und verleiht somit der gesamten Struktur eine erhöhte Stabilität, wobei im Schwenkachsenbereich am bis da­ hin verlaufenden Dachholm bezüglich des Personenkraftwagens linksseitig sowie rechtsseitig ein Lagerbock für das Schwenkrahmenteil angebunden sein kann. An diesem Lagerbock für die Schwenkachse kann auf geeignete Weise ein elektrischer Antrieb für das Verschwenken des Schwenkrahmen­ teiles aufgehängt sein, welcher mit dem Schwenkrahmenteil mitverschwen­ ken kann. Eine Übertotpunktkinematik im Schwenkmechanismus gewährlei­ stet dabei einen optimalen Bewegungsablauf des Schwenkrahmenteiles.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Fig. 1 bis 4 gezeigt, welche im folgenden näher erläutert werden. In den ersten drei Figuren ist ein erfindungsgemäßer Personenkraftwagen in seinen verschiedenen bereits erwähnten Versionen bzw. Karosserieformen darge­ stellt. Dabei zeigt
Fig. 1 die sogenannte Coupé-Version
Fig. 2 die sogenannte "Targa-Version",
Fig. 3 die "Quasi-Cabriolet-Version" und
Fig. 4 einen Schnitt durch den Dachholm des Karosserie- Seitenrahmens im Bereich des Schwenkrahmenteiles.
Mit der Bezugsziffer 1 ist der Seitenrahmen eines erfindungsgemäßen Per­ sonenkraftwagens bezeichnet, der im wesentlichen wie bei einem Coupé üblich ausgebildet sein kann. Es handelt sich somit um einen zweitürigen Personenkraftwagen, welcher einen nicht bezeichneten Türausschnitt für die Einstiegstüre aufweist. Weitere übliche Elemente sind unter anderem der Türschweller 2 sowie die A-Säule 3.
Im Seitenrahmen 1 in Richtung der Fahrzeug-Längsachse 4 verschiebbar geführt ist ein Dachteil 5. Im geschlossenen Zustand liegt dieses Dachteil 5 mit seiner Vorderkante wie üblich im oberen Endbereich der A-Säule 3.
In diesem Zustand des Dachteiles 5 schließt sich an dessen Hinterkante ein sogenanntes Fließheckscheibenteil 6 an, welches sich - wie an sich noch üblich - zwischen dem linken Seitenrahmen 1 und dem rechten Seitenrah­ en 1 des Personenkraftwagens befindet und sich in etwa bis zur soge­ nannten Brüstung 7 des Personenkraftwagens hin erstreckt. Dieses Fließ­ heckscheibenteil 6 enthält dabei eine Heckscheibe und ist in einem nur bruchstückhaft dargestellten Schwenkrahmenteil 8 geführt. In diesem Schwenkrahmenteil 8 kann das Fließheckscheibenteil 6 starr eingebunden sein, alternativ ist es jedoch auch möglich, das Fließheckscheibenteil 6 in Richtung der Fahrzeug-Längsachse 4 verschiebbar im Schwenkrahmenteil 8 zu führen. Dann kann dieses Fließheckscheibenteil 6 ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten und dabei den Personenkraftwagen in dessen hinterem Bereich nach oben hin abschießenden Position in Fahrtrichtung 4a des Per­ sonenkraftwagens nach vorne verschoben und dabei mit dem (seine ge­ schlossene Position einnehmenden) Dachteil 5 zumindest teilweise, bevor­ zugt jedoch im wesentlichen vollständig in Überdeckung gebracht werden. In diesem Zustand, bei welchem das Fließheckscheibenteil 6 zumindest teil­ weise, bevorzugt jedoch im wesentlichen vollständig aus dem Schwenkrah­ menteil 8 herausgeschoben ist, wird das Fließheckscheibenteil 6 seitlich auf nicht näher dargestellte Weise letztendlich vom Seitenrahmen 1 bzw. vom Dachholm 1a desselben geführt, und zwar in geeigneten, hier nicht gezeig­ ten Führungsschienen.
Beim erfindungsgemäßen Personenkraftwagen ist aber insbesondere das Dachteil 5 in Richtung der Fahrzeug-Längsachse 4 verschiebbar und somit ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Position durch Verschieben gegen Fahrtrichtung 4a nach hinten mit dem Fließheckscheibenteil 6 im wesentli­ chen in Überdeckung bringbar. Diese Position des Dachteiles 5 ist in Fig. 2 dargestellt, wobei das Dachteil 5 in das Schwenkrahmenteil 8 eingeführt ist und somit durch dieses geführt wird, und wobei die hiermit erzielbare Version des Personenkraftwagens als "Targa-Version" bezeichnet wird.
Ausgehend von dieser in Fig. 2 dargestellten Position des Dachteiles 5 kann nun durch Verschwenken der durch dieses sowie durch das Fließheck­ scheibenteil 6 gebildeten Einheit gemäß Pfeilrichtung 13 in den Fahrzeug- Innenraum 9 hinein eine weitere Karosserieform bzw. eine weitere Version des erfindungsgemäßen Personenkraftwagens hergestellt werden, welche in Fig. 3 dargestellt ist. Um diese Version nach Fig. 3 erreichen zu können, muß jedoch zunächst die Rückenlehne 10a der Rücksitzbank 10 andersartig positioniert werden. Deshalb wird im folgenden zunächst die relevante In­ nenausstattung des Fahrzeug-Innenraums 9 näher beschrieben, ehe auf die bereits angedeutete Verschwenkbewegung von Dachteil 5 und Fließheck­ scheibenteil 6 inclusive des diese Teile 5, 6 führenden Schwenkrahmenteiles 8 eingegangen wird.
Beim beschriebenen Personenkraftwagen handelt es sich grundsätzlich um ein viersitziges Coupé, was im Zusammenhang mit Fig. 1 bereits kurz er­ wähnt wurde. Demzufolge ist im Innenraum 9 hinter zwei nebeneinander an­ geordneten Vordersitzen 11 eine Rücksitzbank 10 vorgesehen, die neben einem Sitzpolster 10b eine Rückenlehne 10a aufweist. In dieser Rückenleh­ ne 10a ist eine Kopfstützvorrichtung 10c derart bewegbar angeordnet, daß die Kopfstützvorrichtung 10c zumindest teilweise in die Rückenlehne 10a versenkbar ist. Auch die Rückenlehne 10a ist ausgehend von ihrer Ge­ brauchsposition nach Fig. 1 verschiebbar, und zwar in Richtung der Fahr­ zeuglängsachse 4 bzw. in Fahrtrichtung 4a. Die Rückenlehne 10a kann so­ mit ausgehend von der in den Fig. 1, 2 dargestellten Position in die in Fig. 3 dargestellte Position verschoben werden, in welcher sie sich direkt hinter den Vordersitzen 11 befindet. Hierdurch wird der hinter der Rücken­ lehne 10a liegende Laderaum 9a vergrößert, d. h. ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten Position wird ein Teil des Innenraumes 9 zusätzlich zum Laderaum 9a umgewandelt.
Mit diesem gemäß Fig. 3 vergrößerten Laderaum 9a ist es nun möglich, die Einheit von Dachteil 5 und Fließheckscheibenteil 6, welche beide - wie be­ reits erläutert - in diesem Zustand im Schwenkrahmenteil 8 geführt sind, um eine Schwenkachse 12 gemäß Pfeilrichtung 13 in den Fahrzeug-Innenraum 9 bzw. in den Laderaum 9a desselben hineinzuverschwenken. Die Schwen­ kachse 12 verläuft dabei quer zur Fahrzeug-Längsachse 4 im Heckbereich des erfindungsgemäßen Personenkraftwagens, d. h. sie steht senkrecht zur Zeichenebene gemäß Fig. 3. Dieser Zustand nach Fig. 3 vermittelt den auf den Vordersitzen 11 sitzenden Fahrzeuginsassen ein offenes, besonders freies Fahrgefühl, wie es ansonsten nur bei Cabriolets erzielbar ist, weshalb dieser Zustand als "Quasi-Cabriolet-Version" bezeichnet wird.
Um für jede der beschriebenen Karosserie-Versionen, nämlich "Coupe", "Targa" und "Quasi-Cabriolet" eine ausreichend steife und insbesondere im Hinblick auf die Unfallsicherheit sichere Struktur zu erhalten, sind die folgen­ den Maßnahmen vorgesehen:
Insbesondere ist die Rückenlehne 10a in ihrer nach vorne verschobenen Position nach Fig. 3 mit einem Rahmenelement der Fahrzeug-Karosserie kraftschlüssig verriegelbar. Hier handelt es sich bei diesem Rahmenelement um ein sog. B-Säulenelement 1b des Seitenrahmens, so daß für dieses Rahmenelement ebenfalls die Bezugsziffer 1b verwendet wird. Nicht näher dargestellt ist die Art der kraftschlüssigen Verriegelungsverbindung, jedoch kann diese wie üblich gestaltet sein und verleiht dabei der Karosserie des Personenkraftwagens eine ausreichend steife Struktur, insbesondere wenn sich das Schwenkrahmenteil 8 nicht in der in den Fig. 1, 2 dargestellten Position befindet.
Weiterhin ist an der Rückseite der Rückenlehne 10a in etwa in Höhe der Brüstung 7 eine Abstützablage 15 für das gemäß Pfeilrichtung 13 in den In­ nenraum 9 verschwenkte Schwenkrahmenteil 8 vorgesehen. Letzteres stützt sich dabei über diese Abstützablage 15 und somit über die Rückenlehne 10a aufgrund von deren Verriegelungsverbindung mit dem Rahmenelement 1b letztendlich selbst an diesem Rahmenelement 1b und somit am Seitenrah­ men 1 ab, so daß sich dann auch für das Schwenkrahmenteil 8 mit dem darin geführten Dachteil 5 sowie Fließheckscheibenteil 6 eine ausreichend steife Lagerung ergibt, insbesondere auch für den Fall eines Heckaufpralls.
Noch weiter gesteigert wird die Stabilität durch eine weitere kraftschlüssige Verriegelungsmöglichkeit zwischen dem Schwenkrahmenteil 8 und der Rüc­ kenlehne 10a, insbesondere über die Abstützablage 15. ist. Diese weitere ebenfalls nicht figürlich dargestellte Verriegelung erfolgt dabei bevorzugt beidseitig des Schwenkrahmenteiles 8, und zwar selbstverständlich in des­ sen der Schwenkachse 12 gegenüberliegendem Bereich. Dann ist das Schwenkrahmenteil 8 über die Rückenlehne 10a letztendlich mit den Rah­ menelementen 1b der beiden Seitenrahmen 1 kraftschlüssig verriegelt.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den Dachholm 1a des Seitenrahmens 1 im hinteren Bereich des Personenkraftwagens in einer zur Zeichenebene nach den Fig. 1-3 senkrechten Ebene. Neben dem Dachholm 1a erkennt man in dieser Fig. 4 das Schwenkrahmenteil 8 sowie das zurückverfahrene Dachteil 5 und das unterhalb diesem liegende Fließheckscheibenteil 6, wel­ che beide in geeigneten Führungsschienen 8a im Schwenkrahmenteil 8 ge­ führt sind.
Insbesondere jedoch zeigt Fig. 4 ein innerhalb des wie üblich als hohler Längsträger ausgebildeten Dachholmes 1a vorgesehenes Stabilitätsrohr 16. Dieses durch Hydroumformen geformte Stabilitätsrohr 16 ist mit zwei Innen­ wänden des Dachholmes 1a verbunden und verläuft dabei von der A-Säule 3 ausgehend nach hinten, zumindest bis zur Schwenkachse 12. Hierdurch verleiht dieses Stabilitätsrohr 16 dem Seitenrahmen 1 eine vergrößerte Stei­ figkeit, wobei der derart ausgebildete Dachholm 1a gleichzeitig als Überroll­ bügel wirkt.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß selbstverständlich eine Vielzahl von Details insbesondere konstruktiver Art durchaus abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel gestaltet sein können, ohne den Inhalt der Patentan­ sprüche zu verlassen.
Bezugszeichenliste
1
Seitenrahmen
1
a Dachholm
1
b B-Säulenelement = Rahmenelement von
1
2
Türschweller
3
A-Säule
4
Fahrzeug-Längsachse
4
a Fahrtrichtung
5
Dachteil
6
Fließheckscheibenteil
7
Brüstung
8
Schwenkrahmenteil
8
a Führungsschiene
9
Fahrzeug-Innenraum
9
a Laderaum
10
Rücksitzbank
10
a Rückenlehne von
10
10
b Sitzpolster
10
c Kopfstützvorrichtung von
10
a
11
Vordersitz
12
Schwenkachse
13
Pfeilrichtung : Verschwenken
15
Abstützablage
16
Stabilitätsrohr

Claims (4)

1. Personenkraftwagen mit einem Fließheckscheibenteil (6), das ge­ meinsam mit einem dieses führende Schwenkrahmenteil (8) um eine im Fahrzeug-Heckbereich quer zur Fahrzeug-Längsachse (4) verlau­ fende Schwenkachse (12) in den Fahrzeug-Innenraum (9) hinein ver­ schwenkbar ist, sowie mit einem in Richtung der Fahrzeug-Längs­ achse (4) verschiebbaren Dachteil (5), welches in das Schwenkrah­ menteil (8) einführbar und mit dem Fließheckscheibenteil (6) zumin­ dest im wesentlichen in Überdeckung bringbar und in diesem Zustand in den Fahrzeug-Innenraum (9) mitverschwenkbar ist, wobei das Schwenkrahmenteil (8) in seinen beiden möglichen Endpositionen kraftschlüssig letztendlich mit einem Rahmenelement (1b) der Fahr­ zeug-Karosserie verriegelbar ist,
und wobei ein Teil der im Fahrzeug-Innenraum vorgesehenen Rück­ sitzbank (10) in Fahrtrichtung (4a) des Personenkraftwagens ver­ schiebbar ist, um einen ausreichenden Freiraum für das in den Innen­ raum (9) verschwenkte Schwenkrahmenteil (8) zu schaffen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (10a) der Rücksitz­ bank (10) verschiebbar ist und in der nach vorne verschobenen Posi­ tion mit dem Rahmenelement (1b) der Karosserie verriegelbar ist, und daß an der Rückseite der Rückenlehne (10a) eine Abstützablage (15) für das Schwenkrahmenteil (8) vorgesehen ist.
2. Personenkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkrahmenteil (8) mit der Rückenlehne (10a) verriegelbar ist.
3. Personenkraftwagen nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die beiden Seitenrahmen (1) der Fahrzeug-Karosserie jeweils neben einem sich an die A-Säule (3) anschließenden Dachholm (1a) das besagte Rahmenelement (1b), mit welchem das in den Innenraum (9) verschwenkte Schwenkrahmenteil (8) letztendlich kraftschlüssig verriegelbar ist, aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der sich zumindest bis zum Anbin­ dungspunkt für die Schwenkachse (12) des Schwenkrahmenteiles (8) erstreckende Dachholm (1a) die Funktion eines Überrollbügels über­ nimmt und hierzu geeignet ausgebildet ist.
4. Personenkraftwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Dachholmes (1a) ein insbesondere hydroverformtes Stabilitätsrohr (16) verläuft.
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