DE19810186A1 - Spiralwärmetauscher - Google Patents
SpiralwärmetauscherInfo
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Abstract
Der Spiralwärmetauscher (1) weist ein langgestrecktes Gehäuse (2) mit einem ovalen Querschnitt auf. In Längsrichtung ist das Gehäuse (2) von zwei sich im Abstand nebeneinander erstreckenden Axialkanalpaaren (AKP; AKP1) durchzogen. Die radial inneren Enden (16) von vier Spiralkanälen (12-15) sind mit den Axialkanälen (7-10) verbunden. Die Axialkanalpaare (AKP; AKP1) sind durch eine Trennwand (6) in einen Zuströmkanal (7; 8) und in einen Abströmkanal (9; 10) unterteilt. Jedes Axialkanalpaar (AKP; AKP1) ist von einem Spiralkanalpaar (SPK; SPK1) umschlungen, die derart gegenläufig gewickelt sind, daß die radial außen liegenden Windungen der Spiralkanäle (12-15) tangential ineinander übergehen. Der Zuströmkanal (7; 8) jedes Axialkanalpaars (AKP; AKP1) ist an einem Ende mit einem Tauschermedium (TM; TM1) beaufschlagbar und über zwei aneinanderschließende Spiralkanäle (12, 15; 13, 14) mit dem Abströmkanal (9; 10) des benachbarten Axialkanalpaars (AKP; AKP1) verbunden. Aus diesem ist das Tauschermedium (TM; TM1) endseitig abführbar. Die lichte Weite (W) der Spiralkanäle (12-15) wird durch Abstandselemente sichergestellt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Spiralwärmetauscher gemäß
den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der gattungsprägende Spiralwärmetauscher weist ein lang
gestrecktes, umfangsseitig geschlossenes Gehäuse und
stirnseitige hutförmige Kappen auf. Die Kappen können mit
dem Gehäuse lösbar oder unlösbar verbunden sein.
In dem zylindrischen Gehäuse sind zwischen in den Kappen
ausgebildeten Verteiler- und Sammelkammern für ein erstes
Tauschermedium zwei Spiralkanäle mit mehreren Windungen
angeordnet. Die Spiralkanäle sind durch das Wickeln von
Bändern aus Stahlblech gebildet. Ein erster Spiralkanal
ist am radial inneren Ende verschlossen und mündet mit
seinem radial äußeren Ende benachbart der Innenwand des
Gehäuses. Dieser erste Spiralkanal ist über offene Stirn
seiten einerseits mit der Verteilerkammer und anderer
seits mit der Sammelkammer medienleitend verbunden. Das
erste Tauschermedium durchströmt dadurch die Windungen
des ersten Spiralkanals im wesentlichen parallel zur
Längsachse des Gehäuses.
Mit seiner inneren Windung begrenzt der erste Spiralkanal
zwei zueinander koaxial ausgerichtete, nahezu kreisrunde
Zentralkanäle. Diese sind in der Mittelquerebene des Ge
häuses quasi mediendicht voneinander getrennt. Die von
einander abgewandten Enden der Zentralkanäle sind mit Zu-
und Abströmkanälen mediumleitend verbunden, welche die
Kappen und damit auch die Verteiler- und Sammelkammern in
Längsrichtung durchsetzen.
Der das zweite Tauschermedium führende zweite Spiralkanal
ist in der Mittelquerebene des Gehäuses in zwei koaxial
hintereinander liegende Längenabschnitte weitgehend me
diendicht aufgeteilt. Die Längenabschnitte sind an ihren
einander abgewandten Stirnseiten gegenüber der Verteiler
kammer sowie der Sammelkammer abgedichtet. An ihren ra
dial inneren Enden sind die Längenabschnitte jeweils mit
einem der Zentralkanäle und über ihre äußeren Windungen
untereinander mediumleitend verbunden.
Das erste Tauschermedium tritt über einen Querstutzen an
einer Kappe in die Verteilerkammer ein und aus dieser
axial in den ersten Spiralkanal über. Es durchströmt an
schließend die Windungen des ersten Spiralkanals in des
sen Längserstreckung, das heißt im wesentlichen parallel
zur Gehäuseachse. Am anderen Ende tritt das erste Tau
schermedium direkt aus allen Windungen in die Sammelkam
mer über und verläßt die von einer Kappe umschlossene
Sammelkammer ebenfalls über einen Querstutzen an der
Kappe.
Das zweite Tauschermedium gelangt über einen axialen Zu
strömkanal in einen Zentralkanal und tritt aus diesem in
das radial innere Ende des hiermit verbundenen Längenab
schnitts des zweiten Spiralkanals über. Es durchströmt
die Windungen dieses Spiralkanals von innen nach außen
und tritt in der äußeren Windung axial in den anderen
Längenabschnitt über. Dann durchströmt es die Windungen
dieses Längenabschnitts von außen nach innen und gelangt
an dessen innerem Ende in den zweiten Zentralkanal, von
dem aus es über einen axialen Abströmkanal den Spiralwär
metauscher wieder verläßt.
Im Bereich der Spiralkanäle stehen mithin das erste Tau
schermedium und das zweite Tauschermedium Wärme übertra
gend in indirektem Kontakt.
Die lichte radiale Weite der Spiralkanäle wird durch aus
den Bändern gedrückte nockenartige Vorsprünge bestimmt.
Da diese aber nur unwesentliche Widerstände ermöglichen,
ergibt sich in den beiden Längenabschnitten des zweiten
Spiralkanals unter Berücksichtigung der Regeln der Strö
mungslehre eine ungleiche Strömungsverteilung, und zwar
sowohl beim Übertritt des zweiten Tauschermediums aus dem
zuströmseitigen Zentralkanal in den damit verbundenen
Längenabschnitt als auch beim Übertritt aus dem anderen
Längenabschnitt in den abströmseitigen Zentralkanal. Eine
aus der durch die einen nur geringen Widerstand bewirken
den Vorsprünge resultierende geringe Turbulenz des zwei
ten Tauschermediums im zweiten Spiralkanal einerseits so
wie eine hieraus resultierende ungleiche Geschwindig
keitsverteilung andererseits wirken sich indessen negativ
auf den Wärmeübergang aus.
Der Verschluß am radial inneren Ende des ersten Spiral
kanals, der Verschluß am radial äußeren Ende des zweiten
Spiralkanals sowie die geschlossenen Stirnseiten des
zweiten Spiralkanals können dadurch erzeugt werden, daß
die Bandenden hinter den letzten nockenartigen Vorsprün
gen flach zusammengedrückt und anschließend stirnseitig
verschweißt werden. Bestehen die Bänder aus auste
nitischem Material, werden sie durch WIG-Schweißen mit
einander verbunden.
Durch das Zusammendrücken der Bänder werden enge Spalte
gebildet, die bei Vorhandensein eines chloridhaltigen Me
diums ein kritisches Spaltkorrosionspotential schaffen.
Da zur Vermeidung von Anlauffarben (Beeinträchtigung der
Oberflächenpassivität austenitischer Materialien) übli
cherweise das WIG-Schweißen mit Formiergas zur Anwendung
gelangt, kann das hierbei eingesetzte Formiergas (Argon
oder CO2) nur schlecht in die Spalte zwischen den zusam
mengedrückten Bändern dringen. Dieser Sachverhalt führt
zu einem kritischen Lochkorrosionspotential. Unter kri
tisch wird in diesem Zusammenhang eine Korrosionsgefähr
dung verstanden, weil der Abstand des Redoxpotentials zu
den genannten Potentialen schrumpft.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die
Aufgabe zugrunde, einen Spiralwärmetauscher mit deutlich
verbesserten Wärmeübertragungseigenschaften und geringer
Korrosionsgefährdung zu schaffen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in
den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten
Merkmalen.
Ein derartiger Spiralwärmetauscher weist in einem im
Querschnitt ovalen Gehäuse mit an den Flachseiten nach
innen vorspringenden dreieckförmigen Längsstegen zwei ne
beneinander liegende Spiralkanalpaare auf, von denen je
des Spiralkanalpaar aus durch mit radialem Abstand zuein
ander gewickelten Bändern aus Stahlblech gebildeten Spi
ralkanälen mit jeweils mehreren Windungen besteht. Die
beiden Spiralkanalpaare sind gegenläufig gewickelt, so
daß die äußeren Windungen der Spiralkanäle eines Spiral
kanalpaars im Bereich der vertikalen Mittellängsebene des
Gehäuses tangential in die äußeren Windungen der Spi
ralkanäle des benachbarten Spiralkanalpaars übergehen.
Die radial inneren Windungen jedes Spiralkanalpaars be
grenzen zwei Axialkanalpaare, die im seitlichen Abstand
zueinander sich in Längsrichtung durch das Gehäuse er
strecken. Jedes Axialkanalpaar besteht aus einem im Quer
schnitt halbkreisförmigen axialen Zuströmkanal und einem
im Querschnitt halbkreisförmigen axialen Abströmkanal.
Jeder Zuströmkanal ist vom benachbarten Abströmkanal
durch eine längs gerichtete Trennwand mediendicht abge
schottet. Die radial inneren Enden der Spiralkanäle mün
den in die Zuström- und Abströmkanäle.
Die Zuströmkanäle werden bevorzugt nur an einem Ende mit
jeweils einem Tauschermedium beaufschlagt. Sie können
aber auch an beiden Enden mit dem Tauschermedium beauf
schlagt werden. Die Tauschermedien treten dann aus den
Zuströmkanälen in die angeschlossenen Spiralkanäle über,
durchströmen diese Spiralkanäle von innen nach außen und
anschließend die Spiralkanäle des anderen Spiralkanal
paars von außen nach innen. Hier treten die Tauscherme
dien jeweils in den Abströmkanal ein, der zu dem benach
barten Axialkanalpaar gehört. Aus diesen werden die Tau
schermedien letztlich nach außen abgeführt. Dies kann an
nur einem Ende der Abströmkanäle oder ggf. auch an beiden
Enden erfolgen.
Es ist ersichtlich, daß die beiden Tauschermedien im
Gleichstrom oder im Gegenstrom durch die Spiralkanäle ge
führt werden können.
Die Erfindung schafft mithin die Voraussetzungen für
einen langen Wärme austauschenden Kontakt der Tauscherme
dien mit dem Ziel eines deutlich verbesserten Wärmeüber
gangs.
Das Material der Spiralkanäle, der Zuströmkanäle und der
Abströmkanäle ist bevorzugt ein Wärme gut leitender und
in Bezug auf die unterschiedlichsten Medien resistenter
Konstruktionswerkstoff.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung
wird in den Merkmalen des Anspruchs 2 erblickt. Die die
lichte Weite der Spiralkanäle bestimmenden Abstandsele
mente bilden mehrere nebeneinander verlaufende Strömungs
gänge in den Spiralkanälen. Auf diese Weise wird eine
weitgehend gleichmäßige Geschwindigkeitsverteilung der
Tauschermedien sowohl beim Übergang aus den Zuströmkanä
len in die Spiralkanäle als auch beim Übergang von den
Spiralkanälen in die Abströmkanäle erreicht, und zwar
insbesondere dann, wenn die Abstandselemente außerdem
Turbulenzen in den Tauschermedien erzeugen.
Auch die Abstandselemente in den Spiralkanälen bestehen
vorzugsweise aus dem vorstehend erwähnten Konstruktions
werkstoff.
Die Abstandselemente sind bevorzugt gemäß den Merkmalen
des Anspruchs 3 ausgestaltet. Danach bestehen die Ab
standselemente aus gewendelten Drähten, deren Windungen
zu den Längsachsen der Abstandselemente schräg gestellt
sind. Auf diese Weise können sich die Abstandselemente
problemlos Weitenänderungen der Spiralkanäle anpassen.
Auch Wärmedehnungen werden ohne weiteres aufgefangen.
Die seitliche abstandsgerechte Fixierung der aus wendel
förmigen Drähten bestehenden Abstandselemente in den Spi
ralkanälen kann entsprechend den Merkmalen des Anspruchs
4 zweckmäßig durch sogenannte Knotendrähte erfolgen. Die
Knoten der Knotendrähte können in die Abstandselemente
eingepreßt werden und sichern auf diese Weise problemlos
die funktionsgerechte Lage der Abstandselemente in den
Spiralkanälen.
Gemäß der Ausführungsform des Anspruchs 5 sind das beauf
schlagungsseitige Ende eines Zuströmkanals und dessen
axial gegenüberliegendes Ende sowie das abströmseitige
Ende des strömungstechnisch zugehörigen Abströmkanals und
dessen axial gegenüberliegendes Ende mit Stirnplatten
verschlossen. Bevorzugt sind die Stirnplatten einge
schweißt. Die Stirnplatten sind umfangsseitig mit nasen
artigen Fortsätzen versehen, welche in die radial inneren
Enden der Spiralkanäle fassen, welche mit den durch die
Stirnplatten verschlossenen Zuström- und Abströmkanälen
verbunden sind. In den Querebenen der Stirnplatten er
strecken sich in Wickelrichtung der Spiralkanäle Rund
drähte, die mit den Fortsätzen verschweißt sind. Auf
diese Weise sind die Stirnseiten dieser Spiralkanäle ein
wandfrei gedichtet. Die diesen gedichteten Spiralkanälen
umfangsseitig benachbarten Spiralkanäle werden von Dicht
platten begrenzt, die sich parallel zu den Stirnplatten
erstrecken und dem Querschnitt des Gehäuses angepaßt
sind. Diese Dichtplatten können bevorzugt aus einem
Asbestersatz-Material bestehen. Die Dichtplatten stützen
sich an Deckeln aus Stahl ab, die stirnseitig das Gehäuse
verschließen. Die Deckel sind mit dem Gehäuse ver
schweißt.
Eine einfache Zuführung und Abführung der Tauschermedien
wird mit den Merkmalen des Anspruchs 6 erzielt. Dazu mün
den in die beaufschlagungsseitigen Enden der Zu
strömkanäle und in die abströmseitigen Enden der Ab
strömkanäle rohrförmige Zuströmstutzen und Abströmstut
zen. Diese durchsetzen die Stirnplatten, die Dichtplatten
und die Deckel. Jeweils ein Zuströmstutzen und der diesem
strömungstechnisch zugeordnete Abströmstutzen sind mit
den Stirnplatten und den Deckeln verschweißt, während der
andere Zuströmstutzen und der diesem strömungstechnisch
zugeordnete Abströmstutzen nur mit den Deckeln ver
schweißt sind.
In einer Reihe von praktischen Einsatz fällen besteht die
Notwendigkeit, zwischen den beiden im Wärmetausch stehen
den Tauschermedien eine hermetische Sicherheitsbarriere
zu errichten. Dies ist z. B. in der chemischen Industrie
relativ häufig erforderlich, wenn eines der Tauscherme
dien kritisch, z. B. giftig ist. In diesem Fall gelangen
bevorzugt die Merkmale des Anspruchs 7 zur Anwendung.
Danach werden in diejenigen Spiralkanäle, welche das kri
tische Medium transportieren, zusätzlich zwei Stahlbänder
eingewickelt, welche flächig die Wände dieser Spi
ralkanäle kontaktieren. Das heißt, der Spalt zwischen den
Stahlbändern und den Wänden geht gegen Null. Die Stirnen
den der Stahlbänder sind im Bereich des zugeordneten Zu
strömkanals und Abströmkanals mit Endplatten verschlos
sen, die in einem axialen Abstand zu den Stirnplatten
liegen. Die stirnseitigen Enden der Windungen dieser Spi
ralkanäle sind in den Querebenen der Endplatten durch
eingeschweißte Drähte verschlossen, die auch mit den End
platten verbunden sind.
Die Zuström- und Abströmstutzen sind dann mit den End
platten verbunden. Auf diese Weise entstehen zwischen den
Endplatten und den Stirnplatten kreisringförmige Berei
che, die an Druckwächter angeschlossen werden. Bei ge
eigneter Sensibilität der Druckwächter zeigen diese jede
Veränderung des Druckniveaus an, z. B. dann, wenn die
Stahlbänder durchkorrodiert sind. Die Druckwächter bewir
ken somit einen sicherheitsrelevanten Abbruch des Wärme
tauschbetriebs.
Nach Anspruch 8 sind die Bereiche zwischen den Endplatten
und den Stirnplatten bevorzugt über die Zuströmstutzen
und die Abströmstutzen mit radialem Abstand umgebende,
mit den Stirnplatten und den Deckeln verschweißte Rohre
an die Druckwächter angeschlossen.
Desweiteren kommt es in bestimmten Industriebereichen,
unter anderem in der chemischen Industrie, vor, daß
einem der im Wärmetausch stehenden Tauschermedien aus
unterschiedlichen Gründen ein weiteres Medium beigemischt
werden muß. So wird z. B. in der Automobil-Industrie bei
modernen Abgassystemen zur NOx-Reduzierung dem zu kühlen
den Abgas Harnsäure beigemischt.
Um auch diesem Sachverhalt Rechnung tragen zu können,
sieht eine weiterbildende Maßnahme entsprechend den Merk
malen des Anspruchs 9 vor, daß in die einen Zuströmkanal
mit einem Abströmkanal verbindenden, das zu mischende Me
dium transportierenden Spiralkanäle zwei perforierte
Stahlbänder mit Abstand zu den Wänden dieser Spiralkanäle
eingewickelt werden. In die Spalte zwischen den Wänden
und den perforierten Stahlbändern sind dann außerdem sich
in Wickelrichtung der Spiralkanäle erstreckende Abstands
elemente eingegliedert. Auch diese Abstandselemente lie
gen im seitlichen Abstand nebeneinander und sind bevor
zugt durch gewendelte Drähte gebildet. Die Stirnenden der
perforierten Stahlbänder werden im Bereich der Zuström-
und Abströmkanäle mit Trennplatten verschlossen, insbe
sondere durch eingeschweißte Trennplatten, welche im
axialen Abstand zu den Stirnplatten angeordnet sind. In
den Querebenen der Trennplatten werden in die Stirnenden
der perforierten Stahlbänder Runddrähte eingeschweißt.
Auf diese Art entstehen zwischen den Trennplatten und den
Stirnplatten kreisringförmige Bereiche, von denen minde
stens der Bereich zwischen der zuströmseitigen Trenn
platte und der dieser benachbarten Stirnplatte an eine
Medienzufuhr angeschlossen ist. Über diese Medienzufuhr
kann dann ein weiteres Medium herangeführt werden, das
für eine Mischung geeignet ist.
In Weiterbildung des vorstehenden Gedankens ist nach An
spruch 10 vorgesehen, daß der Bereich zwischen der
Trennplatte und der Stirnplatte über ein den die Trenn
platte dicht durchsetzenden Zuströmstutzen mit radialem
Abstand umgebendes mit der Stirnplatte und dem Deckel
verschweißtes Rohr an die Medienzufuhr angeschlossen ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Querschnitt durch einen Spi
ralwärmetauscher entlang der Linie I-I der
Fig. 2;
Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt durch die Fig.
1 entlang der Linie II-II an einem Ende des
Spiralwärmetauschers der Fig. 1;
Fig. 3 einen horizontalen Längsschnitt durch den
Spiralwärmetauscher der Fig. 1 entlang der
Linie III-III;
Fig. 4 in vergrößerter Darstellung in der Seitenan
sicht ein Abstandselement in Form eines ge
wendelten Drahts;
Fig. 5 in der Seitenansicht drei verschiedene Be
triebspositionen des Abstandselements der Fig.
4;
Fig. 6 im schematischen vertikalen Querschnitt die
seitliche Abstandsfixierung von Abstandsele
menten gemäß Fig. 4;
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich derjenigen der Fig.
2 gemäß einer weiteren Ausführungsform eines
Spiralwärmetauschers;
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich derjenigen der Fig.
2 gemäß einer dritten Ausführungsform eines
Spiralwärmetauschers;
Fig. 9 im Schema einen momentanen Verfahrenszustand
beim Wickeln der Spiralkanäle für den Spiral
wärmetauscher der Fig. 1 und
Fig. 10 eine Darstellung ähnlich derjenigen der Fig.
2 mit verschiedenen Montagezuständen.
Mit 1 ist in den Fig. 1 bis 3 ein Spiralwärmetauscher
bezeichnet, in welchem zwei auf unterschiedlichen Tempe
raturniveaus liegende Tauschermedien TM, TM1 in einen
Wärme indirekt tauschenden Kontakt gebracht werden.
Der Spiralwärmetauscher I besitzt ein langgestrecktes Ge
häuse 2 mit einem ovalen Querschnitt. Das Gehäuse 2 ist
an den Enden 3 durch eingeschweißte Deckel 4 verschlos
sen. Neben den Deckeln 4 erstrecken sich Dichtplatten 5
aus einem Asbestersatz-Material.
Das Gehäuse 2 wird von zwei sich im Abstand nebeneinander
erstreckenden Axialkanalpaaren AKP, AKP1 in Längsrichtung
durchzogen. Jedes Axialkanalpaar AKP, AKP1 ist durch eine
ebene Trennwand 6 in einen im Querschnitt halbkreisförmi
gen axialen Zuströmkanal 7 bzw. 8 und in einen im Quer
schnitt halbkreisförmigen axialen Abströmkanal 9 bzw. 10
unterteilt. Desweiteren läßt insbesondere die Fig. 1
erkennen, daß jedes Axialkanalpaar AKP, AKP1 von einem
Spiralkanalpaar SPK, SPK1 umschlungen ist. Die Spiralka
nalpaare SPK, SPK1 sind durch mit radialem Abstand zuein
ander gewickelte Bänder 11 aus Stahlblech gebildet. Jeder
Spiralkanal 12-15 der Spiralkanalpaare SPK, SPK1 weist
mehrere Windungen auf. Zur Einhaltung der Zeichnungsüber
sichtlichkeit ist jeweils nur eine Windung dargestellt.
In der Regel beträgt die Anzahl der Windungen mehr als
zehn.
Die radial inneren Enden 16 der Spiralkanäle 12-15 münden
in die Zuströmkanäle 7, 8 und in die Abströmkanäle 9, 10.
Hingegen gehen die radial außen liegenden Windungen der
Spiralkanäle 12, 13 des einen Spiralkanalpaars SPK in der
vertikalen Mittellängsebene VMLE des Gehäuses 2 in die
radial außen liegenden Windungen der Spiralkanäle 15, 14
des anderen Spiralkanalpaars SPK1 über.
Auf diese Weise ist der Zuströmkanal 7 des Axialkanal
paars AKP über die Spiralkanäle 12 und 15 mit dem Ab
strömkanal 10 des Axialkanalpaars AKP1 und der Zuströmka
nal 8 des Axialkanalpaars AKP1 über die Spiralkanäle 14
und 13 mit dem Abströmkanal 9 des Axialkanalpaars AKP
verbunden.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 sind das be
aufschlagungsseitige Ende 17 des Zuströmkanals 7 und das
abströmseitige End 18 des Abströmkanals 10 mit Stirnplat
ten 19 verschlossen. Auch die jeweils axial gegenüberlie
genden Enden 63 des Zuströmkanals 7 bzw. 64 des Abström
kanals 10 sind mit Stirnplatten 19 verschlossen. Die
Stirnplatten 19 sind mit den die Spiralkanäle 12-15 bil
denden Bändern 11 verschweißt. Die Stirnplatten 19 besit
zen umfangsseitig nasenartige Fortsätze 20, mit denen sie
in die radial inneren Enden 16 der Spiralkanäle 12-15
fassen und hier mit Runddrähten 21 verschweißt sind, wel
che die Spiralkanäle 12, 15 bzw. 13, 14 in den Querebenen
der Stirnplatten 19 stirnseitig abdichten. Die diesen
Spiralkanälen 12, 15 bzw. 13, 14 umfangsseitig benachbar
ten Spiralkanäle 13, 14 bzw. 12, 15 sind hingegen nur von
den Dichtplatten 5 stirnseitig so begrenzt, daß kein
Übertritt der Tauschermedien TM, TM1 aus den Spiralkanä
len 12, 15 in die Spiralkanäle 14, 13 stattfinden kann.
In die beaufschlagungsseitigen Enden 17 der Zuströmkanäle
7, 8 und in die abströmseitigen Enden 18 der Ab
strömkanäle 9, 10 münden rohrförmige Zuströmstutzen 22
und Abströmstutzen 23. Diese durchsetzen die Stirnplatten
19, die Dichtplatten 5 sowie die Deckel 4. Dabei sind der
in den Zuströmkanal 7 mündende Zuströmstutzen 22 und der
in den Abströmkanal 10 mündende Abströmstutzen 23 mit den
Stirnplatten 19 und den Deckeln 4 verschweißt. Der in den
Zuströmkanal 8 mündende Zuströmstutzen 22 und der in den
Abströmkanal 9 mündende Abströmstutzen 23 sind hingegen
nur mit den Deckeln 4 verschweißt.
Die Fig. 1 läßt darüberhinaus noch erkennen, daß zur
einwandfreien Ausbildung der radial außen liegenden Win
dungen der Spiralkanäle 12, 14 innenseitig der Flachsei
ten 24 des Gehäuses 2 im Querschnitt dreieckförmige
Längsleisten 25 angeordnet sind. Deren Seitenflächen 26
sind entsprechend den Krümmungen der Spiralkanäle 12, 14
konkav gekrümmt. Die Längsleisten 25 sind bevorzugt hohl
ausgebildet und mit Querversteifungen 27 versehen.
Das Material des Spiralwärmetauschers 1 ist austeniti
scher Stahl.
Die lichte radiale Weite W der Spiralkanäle 12-15 (siehe
insbesondere Fig. 3) ist durch mehrere im seitlichen Ab
stand A nebeneinander angeordnete, sich in Wickelrichtung
der Spiralkanäle 12-15 erstreckende Abstandselemente 28
bestimmt. Die Abstandselemente 28 bestehen gemäß Fig. 4
aus gewendelten Drähten 29, deren Windungen 30 zu den
Längsachsen 31 der Abstandselemente 28 schräg gestellt
sind. Auf diese Weise ist es entsprechend den drei Dar
stellungen der Fig. 5 möglich, daß sich die Windungen
30 aus der Normalstellung gemäß a) über die Position b)
bis zur Position c) in der Schräglage verändern und sich
auf diese Art und Weise Weitenänderungen der Spiralkanäle
12-15 anpassen können. Der seitliche Abstand A der Ab
standselemente 28 wird durch Knotendrähte 32 bewirkt, de
ren Knoten 33 in die Abstandselemente 28 eingepreßt sind
(Fig. 6).
Auch das Material der Abstandselemente 28 und der Knoten
drähte 32 ist austenitischer Stahl.
In der Fig. 7 ist anhand eines endseitigen Vertikal
schnitts eines Spiralwärmetauschers 1a eine Ausführungs
form veranschaulicht, bei welcher eines der beiden im
Wärmetausch stehenden Tauschermedien TM, TM1, hier z. B.
das Tauschermedium TM, kritisch, z. B. giftig, ist. Um in
diesem Fall (siehe auch Fig. 1) eine hermetische Sicher
heitsbarriere zum unkritischen Tauschermedium TM1 vorzu
sehen, sind in die einen Zuströmkanal 7 mit einem Ab
strömkanal 10 verbindenden Spiralkanäle 12, 15 zwei
Stahlbänder 34 eingewickelt, welche die Wände 35 der Spi
ralkanäle 12, 15 flächig kontaktieren. Der Spalt SP zwi
schen den Stahlbändern 34 und den Wänden 35 geht gegen
Null. An den Stirnenden 36 sind die Stahlbänder 34 durch
im axialen Abstand zu den Stirnplatten 19 liegende End
platten 37 sowie in den Querebenen der Endplatten 37
durch eingeschweißte Runddrähte 38 miteinander verbunden.
Die Bereiche 39 zwischen den von den Zuströmstutzen 22
und den Abströmstutzen 23 durchsetzten Endplatten 37 und
den Stirnplatten 19 sind insbesondere einströmseitig über
die Zuströmstutzen 22 und die Abströmstutzen 23 mit ra
dialem Abstand umgebende, mit den Stirnplatten 19 und den
Deckein 4 verschweißte Rohre 40 an Druckwächter 41 ange
schlossen.
Wird mithin der von den Stahlbändern 34, den Endplatten
37 und den Runddrähten 38 begrenzte Strömungsraum 42 un
dicht, führt dies zu einer Druckänderung im Bereich 39
und dadurch zu einem Signal des Druckwächters 41.
Die Fig. 8 zeigt anhand eines endseitigen Vertikal
schnitts eines Spiralwärmetauschers 1b die Möglichkeit,
zwei Medien miteinander zu mischen, hier z. B. in den Spi
ralkanälen 12 und 15.
Zu diesem Zweck (siehe auch Fig. 1) sind in die den Zu
strömkanal 7 mit dem Abströmkanal 10 verbindenden Spi
ralkanäle 12, 15 zwei perforierte Stahlbänder 43 mit Ab
stand zu den Wänden 35 der Spiralkanäle 12, 15 einge
wickelt. In die Spalte SP1 zwischen den Wänden 35 und den
perforierten Stahlbändern 43 sind sich in Wickelrichtung
der Spiralkanäle 12, 15 erstreckende Abstandselemente 28
gemäß Fig. 4 eingegliedert. Diese sind in der Fig. 8
nicht näher veranschaulicht.
Zwischen die Stirnenden 44 der perforierten Stahlbänder
43 sind im axialen Abstand zu den Stirnplatten 19 lie
gende Trennplatten 45 sowie in die Querebenen der Trenn
platten 45 Runddrähte 46 eingeschweißt. Die Bereiche 47
zwischen den Trennplatten 45 und den benachbarten Stirn
platten 19 sind über die Trennplatten 45 dicht durchset
zende Zuströmstutzen 22 mit radialem Abstand umgebende,
mit den Stirnplatten 19 und den Deckeln 4 verschweißte
Rohre 48 an die Zufuhr 49 für ein Tauschermedium TM2 an
geschlossen.
Aufgrund der perforierten Stahlbänder 43 in den Spi
ralkanälen 12, 15 können folglich die Tauschermedien TM
und TM2 gemischt und mit dem in den Spiralkanälen 14, 13
strömenden Tauschermedium TM1 in einen Wärme indirekt
tauschenden Kontakt gebracht werden.
Anhand der Fig. 9 und 10 wird nachfolgend im Schema
das Wickeln der Spiralkanäle 12-15 sowie der Zusammenbau
eines Spiralwärmetauschers 1b gemäß der Ausführungsform
der Fig. 1 und 8 erläutert.
Die Wickelvorrichtung 49 umfaßt zwei Halbrollenpaare 50,
51; 52, 53, bei denen jeweils die Halbrollen 50, 51 bzw.
52, 53 in der Teilungsebene um etwa die Weite W eines
Spiralkanals 12-15 zueinander versetzt sind. Die in der
Ausgangsposition äußeren Halbrollen 50, 53 werden in die
entsprechend vorgeformten Endabschnitte 54 eines in sich
geschlossenen Stahlbands 11 eingegliedert. Das Stahlband
11 ist mit mehreren Dehnfaltenbereichen 55 ausgerüstet,
welche die unterschiedlichen Dehnungen der sich zwischen
den Halbrollen 50, 51 und 52, 53 erstreckenden Längenab
schnitte 56, 57 des Stahlbands 11 berücksichtigen.
Des Weiteren werden zwischen diese Längenabschnitte 56,
57 Abstandselemente 28 gemäß Fig. 4 eingegliedert. Die
Enden der Abstandselemente 28 werden in geringem Abstand
von den Flachseiten 58 der Halbrollen 50 und 51 bei 59 an
dem Stahlband 11 fixiert. Im Bereich der Halbschalen 52
und 53 erfolgt die Befestigung an einem Punkt 62, der
etwa der Länge des konvex gekrümmten Oberfläche der Halb
schale 52 entspricht.
Ferner wird umfangsseitig des umfangsseitig der Halbrolle
50 fixierten Abstandselements 28 ein Hilfsblech 60 vorge
sehen. Die Länge des Hilfsblechs 60 entspricht ungefähr
der Länge einer Windung eines Spiralkanals 12-15. Es ge
stattet das Wickeln der einseitig freiliegenden, außen
liegenden Abstandselemente 28.
Durch Rotieren der Halbrollenpaare 50, 51; 52, 53 im
Sinne der Pfeile PF und PF1 mit elastischer Andrückung
durch Stützrollen 61, wobei ein Halbrollenpaar 52, 53
stationär angeordnet ist und das andere Halbrollenpaar
50, 51 gemäß dem Pfeil PF2 gegen federnde Elemente 65 auf
das stationäre Halbrollenpaar 52, 53 zu bewegt wird, kön
nen nunmehr die beiden Spiralkanalpaare SPK und SPK1 mit
der gewünschten Anzahl an Windungen gewickelt werden.
Nach dem Wickeln werden die Spiralkanalpaare SPK, SPK1 in
Längsrichtung des endseitig offenen Gehäuses 2 so weit
eingeschoben, daß entsprechend der Darstellung der Fig.
10 der Runddraht 46 und die Trennplatte 45 mit den
gleichfalls adäquat zu der Erläuterung der Fig. 9 einge
wickelten Stahlbändern 34 gemäß Fig. 7 oder perforierten
Stahlbändern 43 gemäß Fig. 8 verschweißt werden können.
Die an einem Ende derart abgedichteten Stahlbänder 34
bzw. 43 werden dann zur anderen Seite durchgeschoben, so
daß auch dort die Stirnenden 44 der Stahlbänder 34 bzw.
43 mit der Trennplatte 45 und dem Runddraht 46 versehen
werden können.
Anschließend werden die insoweit endseitig abgedichteten
perforierten Stahlbänder 43 in die Betriebsposition ver
lagert.
Nunmehr können auch die Stirnplatten 19 stirnseitig der
Zuström- und Abströmkanäle 7 und 10 und in den Ebenen der
Stirnplatten 19 die Runddrähte 21 verschweißt werden.
Im Anschluß daran werden die Dichtplatten 5 gegen die
Spiralkanäle 12, 15; 13, 14 gedrückt, anschließend die
Deckel 4 eingesetzt und mit dem Gehäuse 2 verschweißt.
Das Einschweißen der Zuströmstutzen 22, der Abströmstut
zen 23 und der Rohre 40, 48 sowie der Zufuhr 49 erfolgt
in der entsprechend angepaßten Reihenfolge.
1
Spiralwärmetauscher
1
a Spiralwärmetauscher
1
b Spiralwärmetauscher
2
Gehäuse v.
1
3
Enden v.
2
4
Deckel v.
1
5
Dichtplatten
6
Trennwand v. AKP, AKP1
7
Zuströmkanal v. AKP
8
Zuströmkanal v. AKP1
9
Abströmkanal v. AKP
10
Abströmkanal v. AKP1
11
Bänder
12
Spiralkanal
13
Spiralkanal
14
Spiralkanal
15
Spiralkanal
16
radial innere Enden v.
12-15
17
beaufschlagungsseitigen Enden v.
7
,
8
18
abströmseitige Enden v.
9
,
10
19
Stirnplatten
20
Fortsätze
21
Runddrähte
22
Zuströmstutzen
23
Abströmstutzen
24
Flachseiten v.
2
25
Längsleisten
26
Seitenflächen v.
27
27
Querversteifungen
28
Abstandselemente
29
Drähte v.
28
30
Windungen v.
29
31
Längsachse v.
28
32
Knotendrähte
33
Knoten v.
32
34
Stahlbänder
35
Wände v.
12
,
15
36
Stirnenden v.
34
37
Endplatten
38
Runddrähte
39
Bereiche
40
Rohre
41
Druckwächter
42
Strömungsraum zw.
34
43
perforierte Stahlbänder
44
Stirnenden v.
43
45
Trennplatten
46
Runddrähte
47
Bereiche
48
Rohre
49
Wickelvorrichtung
50
Halbrolle
51
Halbrolle
52
Halbrolle
53
Halbrolle
54
Endabschnitte
55
Dehnfaltenbereiche
56
Längenabschnitt v.
11
57
Längenabschnitt v.
11
58
Flachseiten v.
50-53
59
Fixierpunkt v.
28
60
Hilfsblech
61
Stützrollen
62
Fixierpunkt v.
28
63
Ende v.
7
64
Ende v.
8
65
federnde Elemente
A Abstand v.
A Abstand v.
28
AKP Axialkanalpaar
AKP1 Axialkanalpaar
PF Pfeil
PF1 Pfeil
PF2 Pfeil
SP Spalte zw.
AKP1 Axialkanalpaar
PF Pfeil
PF1 Pfeil
PF2 Pfeil
SP Spalte zw.
34
u.
35
SP1 Spalte zw.
43
u.
35
SPK Spiralkanalpaar
SPK1 Spiralkanalpaar
TM Tauschermedium
TM1 Tauschermedium
TM2 Tauschermedium
VMLE vertikale Mittellängsebene v.
SPK1 Spiralkanalpaar
TM Tauschermedium
TM1 Tauschermedium
TM2 Tauschermedium
VMLE vertikale Mittellängsebene v.
2
W lichte radiale Weite v.
12-15
Claims (10)
1. Spiralwärmetauscher mit einem langgestreckten Gehäuse
(2), das durch mit radialem Abstand zueinander ge
wickelte Bänder (11) gebildete Spiralkanäle (12-15)
mit jeweils mehreren Windungen aufweist, die mit zwei
auf unterschiedlichen Temperaturniveaus liegenden
Tauschermedien (TM, TM1) beaufschlagbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das
im Querschnitt ovale Gehäuse (2) in Längsrichtung von
zwei sich im Abstand nebeneinander erstreckenden Axi
alkanalpaaren (AKP, AKP1) durchzogen ist, die mit den
radial inneren Enden (16) der Spiralkanäle (12-15)
verbunden und durch eine Trennwand (6) jeweils in
einen im Querschnitt halbkreisförmigen axialen Zu
strömkanal (7, 8) sowie in einen im Querschnitt halb
kreisförmigen axialen Abströmkanal (9, 10) unterteilt
sind, wobei jedes Axialkanalpaar (AKP, AKP1) von
einem Spiralkanalpaar (SPK, SPK1) umschlungen ist,
die derart gegenläufig gewickelt sind, daß die ra
dial außen liegenden Windungen der Spiralkanäle (12-15)
in der vertikalen Mittellängsebene (VMLE) des Ge
häuses (2) tangential ineinander übergehen und wobei
der Zuströmkanal (7, 8) jedes Axialkanalpaars (AKP,
AKP1) an mindestens einem Ende (17) mit einem Tau
schermedium (TM, TM1) beaufschlagbar und über zwei
aneinanderschließende Spiralkanäle (12, 15; 14, 13)
mit dem Abströmkanal (9, 10) des benachbarten Axial
kanalpaars (AKP, AKP1) verbunden ist, aus dem das
Tauschermedium (TM, TM1) dann endseitig abführbar
ist.
2. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichte radiale
Weite (W) der Spiralkanäle (12-15) durch mehrere im
Abstand (A) nebeneinander angeordnete, sich in
Wickelrichtung der Spiralkanäle (12-15) erstreckende
Abstandselemente (28) bestimmt ist.
3. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abstandsele
mente (28) aus wendelförmigen Drähten (29) bestehen,
deren Windungen (30) schräg gestellt sind.
4. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der seitliche Ab
stand (A) der Abstandselemente (28) durch mit ihren
Knoten (33) in die Abstandselemente (28) eingepreßte
Knotendrähte (32) bestimmt ist.
5. Spiralwärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das
beaufschlagungsseitige Ende (17) eines Zuströmkanals
(7) und dessen axial gegenüberliegendes Ende (63) so
wie das abströmseitige Ende (18) eines Abströmkanals
(10) und dessen axial gegenüberliegendes Ende (64)
mit Stirnplatten (19) verschlossen sind, die mit um
fangsseitigen Fortsätzen (20) in die radial inneren
Enden (16) der Spiralkanäle (12-15) fassen und hier
mit Drähten (21) verschweißt sind, welche die Spi
ralkanäle (12-15) in den Querebenen der Stirnplatten
(19) abdichten, während die jeweils umfangsseitig der
Stirnplatten (19) liegenden Spiralkanäle (12-15)
stirnseitig von Dichtplatten (5) begrenzt sind, die
sich an das Gehäuse (2) endseitig verschließende
Deckel (4) abstützen.
6. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß in die beaufschla
gungsseitigen Enden (17) der Zuströmkanäle (7, 8) und
in die abströmseitigen Enden (18) der Abströmkanäle
(9, 10) rohrförmige Zuströmstutzen (22) und Abström
stutzen (23) münden, wobei jeweils ein Zuströmstutzen
(22) und der diesem strömungstechnisch zugeordnete
Abströmstutzen (23) die Stirnplatten (19), die Dicht
platten (5) sowie die Deckel (4) durchsetzen und mit
den Stirnplatten (19) sowie den Deckeln (4) ver
schweißt sind, während der andere Zuströmstutzen (22)
und der diesem strömungstechnisch zugeordnete Ab
strömstutzen (23) die Dichtplatten (5) durchsetzen
und mit den Deckeln (4) verschweißt sind.
7. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in
die einen Zuströmkanal (7) mit einem Abströmkanal
(10) verbindenden Spiralkanäle (12, 15) zwei Stahl
bänder (34) eingewickelt sind, welche die Wände (35)
der Spiralkanäle (12, 15) kontaktieren und an den
Stirnenden (36) durch im axialen Abstand zu den
Stirnplatten (19) liegende Endplatten (37) sowie in
den Querebenen der Endplatten (37) durch einge
schweißte Drähte (38) miteinander verbunden sind, wo
bei die Bereiche (39) zwischen den von den Zuström
stutzen (22) und den Abströmstutzen (23) durchsetzten
Endplatten (37) und den Stirnplatten (19) an Druck
wächter (41) angeschlossen sind.
8. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bereiche (39)
über die Zuströmstutzen (22) und die Abströmstutzen
(23) mit radialem Abstand umgebende, mit den Stirn
platten (19) und den Deckeln (4) verschweißte Rohre
(40) an die Druckwächter (41) angeschlossen sind.
9. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß in
die einen Zuströmkanal (7) mit einem Abströmkanal
(10) verbindenden Spiralkanäle (12, 15) zwei perfo
rierte Stahlbänder (43) mit Abstand zu den Wänden
(35) der Spiralkanäle (12, 15) eingewickelt und in
die Spalte (SP1) zwischen den Wänden (35) und den
perforierten Stahlbändern (43) sich in Wickelrichtung
der Spiralkanäle (12, 15) erstreckende Abstandsele
mente (28) eingegliedert sind, wobei zwischen die
Stirnenden (44) der perforierten Stahlbänder (43) im
axialen Abstand zu den Stirnplatten (19) liegende
Trennplatten (45) sowie in den Querebenen der Trenn
platten (45) Drähte (46) eingeschweißt sind, und wo
bei mindestens der Bereich (47) zwischen der zuström
seitigen Trennplatte (45) und der dieser benachbarten
Stirnplatte (19) an eine Medienzufuhr (49) ange
schlossen ist.
10. Spiralwärmetauscher nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bereich (47)
über ein den die Trennplatte (45) dicht durchsetzen
den Zuströmstutzen (22) mit radialem Abstand umgeben
des, mit der Stirnplatte (19) und dem Deckel (4) ver
schweißtes Rohr (48) an die Medienzufuhr (49) ange
schlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998110186 DE19810186C2 (de) | 1998-03-10 | 1998-03-10 | Spiralwärmetauscher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998110186 DE19810186C2 (de) | 1998-03-10 | 1998-03-10 | Spiralwärmetauscher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19810186A1 true DE19810186A1 (de) | 1999-09-16 |
| DE19810186C2 DE19810186C2 (de) | 2002-12-12 |
Family
ID=7860298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998110186 Expired - Fee Related DE19810186C2 (de) | 1998-03-10 | 1998-03-10 | Spiralwärmetauscher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19810186C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005059667A1 (de) * | 2005-12-12 | 2007-06-14 | Valeo Systemes Thermiques, La Verriere | Wärmetauscher mit einer Mehrzahl von Rohrelementen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505789A1 (de) * | 1985-02-20 | 1986-08-21 | Grote, Paul, 2901 Friedrichsfehn | Spiralwaermetauscher |
-
1998
- 1998-03-10 DE DE1998110186 patent/DE19810186C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505789A1 (de) * | 1985-02-20 | 1986-08-21 | Grote, Paul, 2901 Friedrichsfehn | Spiralwaermetauscher |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Lit: Haustechnische Rundschau, S. 481-484 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19810186C2 (de) | 2002-12-12 |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GEA RENZMANN & GRUENEWALD GMBH, 55569 MONZINGE, DE |
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