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DE19809351C2 - Tragbare Schneidevorrichtung - Google Patents

Tragbare Schneidevorrichtung

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DE19809351C2
DE19809351C2 DE19809351A DE19809351A DE19809351C2 DE 19809351 C2 DE19809351 C2 DE 19809351C2 DE 19809351 A DE19809351 A DE 19809351A DE 19809351 A DE19809351 A DE 19809351A DE 19809351 C2 DE19809351 C2 DE 19809351C2
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DE
Germany
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brake shoe
cutting knife
braking
cutting
rotation
Prior art date
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DE19809351A
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Akira Nagashima
Osamu Tada
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Kioritz Corp
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Kyoritsu Noki Co Ltd
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/06Hand-held edge trimmers or shears for lawns
    • A01G3/062Motor-driven edge trimmers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/835Mowers; Mowing apparatus of harvesters specially adapted for particular purposes
    • A01D34/90Mowers; Mowing apparatus of harvesters specially adapted for particular purposes for carrying by the operator

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine tragbare Schneidevorrichtung zum Schneiden von Unkraut nach Anspruch 1 oder 2.
Eine tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut, die durch eine Antriebseinrichtung angetrieben wird, ist bereits bekannt. Eine typische herkömmliche tragbare Schneidevorrichtung weist auf eine Antriebseinrichtung, z. B. einen kompakten luftgekühlten Zweitakt-Verbrennungsmotor, ein Halterohr, das sich gerade von dem Motor in einer Vorwärtsrichtung erstreckt, eine Ausgangswelle, die sich von dem Motor erstreckt und in das Halterohr eingesetzt ist, und ein drehbares Schneidmesser, das an einem vorderen Ende des Halterohrs vorgesehen und durch die Antriebseinrichtung über die Ausgangswelle und ein Kegelradgetriebe angetrieben ist, sowie einen Steuerhebel, der in der Mitte des Halterohrs vorgesehen ist und zum Steuern der Leistung der Antriebseinrichtung dient. In solch einer tragbaren Schneidevorrichtung wird das Schneidmesser durch die Antriebseinrichtung durch Handhaben des Steuerhebels drehbar angetrieben. Auch nach Loslassen des Steuerhebels, was zur Lösung einer Zentrifugalkupplung führt, setzt das Schneidmesser jedoch ihre Drehung aufgrund der Drehträgheit fort. Um Unfälle zu verhindern, die durch die Drehung verursacht werden können, ist es bekannt, eine Bremseinrichtung auf der Schneidvorrichtung zu befestigen, um die freie Drehung des Schneidmessers zu stoppen. Solch ein Bremssystem wird allgemein aktiviert durch ein Sperrelement, z. B. einen Draht oder ein Kabel, das mit dem Steuerhebel verbunden ist.
Beispielsweise ist eine Bremseinrichtung, die in der JP 55-49607 Y2 offenbart ist, in der Nähe des Schneidmessers vorgesehen. Ein Bremsschuh kann zwischen einer Bremsposition, bei der der Bremsschuh gegen eine Schneidfläche des Schneidmessers gepreßt ist, und einer freigegebenen Position schwingen, bei der der Bremsschuh weg von dem Schneidmesser bewegt ist. Der Bremsschuh wird bewegt zwischen der freigegebenen Position und der Bremsposition durch ein Stabelement, das mit einem Bremshebel verriegelt ist, der in der Mitte eines Halterohrs davon vorgesehen ist, um die freie Drehung des Schneidmessers zu stoppen. Der Bremshebel kann auch mit einem Drosselhebel der Schneidevorrichtung kombiniert werden. Die Bremseinrichtung erfordert eine Feder mit starker Bremskraft, um den Bremsschuh stark gegen die Schneidfläche zu pressen. Dies bedeutet, daß es der Anwendung einer starken Kraft bedarf, um den Bremshebel zu handhaben, was zu einer schlechten Betriebsfähigkeit führt.
Ferner sind in einer Bremsvorrichtung, offenbart in der JP 54-1378 U, Gegengewinde in einem Bremsflansch, gewindemäßig in Eingriff mit Gewinden, die in einem unteren Abschnitt eines Ganggehäuses gebildet sind, das ein Kegelradgetriebe zum Antrieb eines Schneidmessers enthält. Die Gewinde sind so orientiert, daß sie voneinander gelöst werden, wenn sie in derselben Richtung in Drehrichtung des Schneidmessers gedreht werden. An einer Bremsposition wird der Bremsflansch durch eine Torsionsfeder gegen eine Schneidfläche gepresst, die in derselben Richtung wie die Drehrichtung des Schneidmessers wirkt. Ein Draht, der mit einem Bremshebel an dessen einem Ende verbunden ist, wird um den Bremsflansch gewickelt. Durch Ziehen des Bremshebels zur Betätigung einer Vorrichtung mit der Bremseinrichtung wird der Draht mitgezogen. Er veranlaßt den Bremsflansch gegen eine Federkraft gedreht zu werden, die durch die Torsionsfeder in einer Richtung ausgeübt wird, die zu der Drehrichtung des Schneidmessers entgegengesetzt ist, wodurch der Bremsflansch zu der Innenseite des Ganggehäuses bewegt wird. Durch die Bewegung des Bremsflansches wird ein Bremsschuh, der darauf befestigt ist, von der Schneidfläche weggezogen, um es dem Schneidmesser zu ermöglichen, sich während des Betriebs der Vorrichtung zu drehen. Wenn der Bremshebel freigegeben wird, was eine Entspannung des Drahtes zur Folge hat, wird der Bremsflansch durch die Torsionsfeder in derselben Richtung wie das Schneidmesser gedreht, um ihn zum Schneidmesser zu bewegen und wird gegen die Schneidfläche gepreßt. Die Rotation des Schneidmessers wird dadurch gestoppt.
Schließlich ist aus der US 5 768 786 eine tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut bekannt, die eine Bremseinrichtung aufweist, mit der die Abbremsung des Schneidmessers über die Welle im Motorbereich durchgeführt wird.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut bereitzustellen, bei der eine hohe Betriebssicherheit bezüglich der Abbremsung des Schneidmessers beim Herunterfahren der Motordrehzahl gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut in der in Anspruch 1 angegebenen Weise ausgebildet.
Die vorstehend genannte Bremseinrichtung gemäß der Erfindung arbeitet wie folgt. Wenn zunächst der Steuerhebel nicht durch einen Benutzer gehandhabt wird, d. h. wenn eine Spannungskraft nicht auf die Sperreinrichtung aufgebracht wird, ist der Bremsschuh in der Bremseinrichtung in der Bremsposition angeordnet, in der der Bremsschuh gegen die Schneidfläche durch die Preßeinrichtung gepreßt ist. Wenn der Benutzer den Hebel zieht, um die Leistung der Antriebseinrichtung zu steuern, wird die Sperreinrichtung dadurch gezogen. Dies veranlaßt den Bremsschuh, sich von der Bremsposition in die freigegebene Position zu bewegen, in der der Bremsschuh von der Schneidfläche in Richtung der im Drehrichtungssinn hinteren Seite des Schneidmessers beabstandet ist. Der Bremsschuh wird durch die geneigte Führungsfläche geführt, wenn er sich in die freigegebene Position bewegt. Der Bremsschuh wird in der freigegebenen Position gehalten, während das Schneidmesser drehbar angetrieben wird. Wenn nachfolgend der Benutzer den Steuerhebel freigibt, um eine Drehzahl der Antriebseinrichtung zu vermindern, wird eine Zentrifugalkupplung außer Eingriff gestellt. Wenn ferner der Benutzer den Steuerhebel freigibt, wird der Bremsschuh von der freigegebenen Position in die Bremsposition durch eine Kraft bewegt, die durch die Preßeinrichtung aufgebracht wird. Wenn der Bremsschuh einen Kontakt herstellt mit dem Schneidmesser, wird er weiter bewegt in Richtung der im Drehrichtungssinn vorderen Seite durch Reibung zwischen dem Bremsschuh und deren Schneidmesser. Dies bedeutet, daß der keilförmige Bremsschuh in ein Gebiet zwischen der geneigten Führungsfläche und der Schneidfläche und sicher dazwischen gehalten wird, wodurch der Bremsschuh durch die geneigte Führungsfläche an das Schneidmesser gepreßt wird. Die Drehung des Schneidmessers wird dadurch gestoppt. Bei dieser Bremseinrichtung wird gewährleistet, dass eine Reibung zwischen dem Bremsschuh und dem Schneidmesser erzeugt wird, auch wenn der Bremsschuh sich abnutzt und es wird ferner gewährleistet, daß konstant eine ausreichende Bremskraft auf das Schneidmesser aufgebracht wird und zwar dadurch, daß der Bremsschuh durch die Preßeinrichtung gegen das Schneidmesser gepreßt wird. Ferner wird die durch die Preßeinrichtung ausgeübte Preßkraft so ausgewählt, daß sie die minimal benötigte Kraft ist, um die anfängliche Bewegung des Bremsschuhs zu veranlassen. Dies befähigt den Benutzer, die Bremseinrichtung mit Leichtigkeit freizugeben, indem eine leichte Spannungskraft auf die Sperreinrichtung aufgebracht wird.
Eine alternative Schneidvorrichtung gemäß der Erfindung ist in Anspruch 2 angegeben.
Die vorstehend genannte Bremseinrichtung gemäß der Erfindung arbeitet wie folgt. Zunächst, wenn der Steuerhebel nicht durch den Benutzer gehandhabt wird, wird keine Spannungskraft auf das Sperrelement aufgebracht. Der Bremsschuh der Bremseinrichtung ist in der Bremsposition angeordnet, in der er gegen das Schneidmesser der Presseinrichtung gepresst ist. Wenn sodann der Benutzer den Steuerhebel manipuliert, um die Leistung der Antriebseinrichtung zu steuern, wird die Sperreinrichtung dadurch gezogen. Dies veranlaßt die Verbindungselemente, um die Verbindungspunkte bezüglich des Gehäuses zu schwenken, um den Bremsschuh von der Bremsposition in die freigegebene Position zu bewegen, in der der Bremsschuh von dem Schneidmesser in Richtung der im Drehsinn verzögerten Seite des Schneidmessers beabstandet ist. Der Bremsschuh wird an der freigegebenen Position gehalten, während das Schneidmesser durch die Antriebseinrichtung drehbar angetrieben wird. Wenn danach der Benutzer den Steuerhebel freigibt, um die Drehzahl der Antriebseinrichtung zu verzögern, wird dadurch die Zentrifugalkupplung gelöst. Durch weitere Freigabe des Steuerhebels wird der Bremsschuh durch die Preßkraft, ausgeübt durch die Preßeinrichtung, von der freigegebenen Position in die gepreßte Position bewegt. Wenn der Bremsschuh einen Kontakt mit dem Schneidmesser herstellt, wird es in Richtung der im Drehsinn vorderen Seite durch Reibung zwischen dem Bremsschuh und der Schneidfläche weiterbewegt, um den Bremsschuh zu veranlassen, über die Verbindungselemente gegen das Schneidmesser gedrückt zu werden. Die Rotation des Schneidmessers wird dadurch gestoppt.
Gemäß der Bremseinrichtung der drehbaren Schneidvorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, da der Bremsschuh gegen die Schneidfläche durch die Preßeinrichtung gepreßt wird, und zwar auch dann, wenn der Bremsschuh verschleißt, gewährt dies die Erzeugung von Reibung dazwischen, um eine ausreichende Bremskraft zur Verfügung zu stellen. Ferner wird die Preßkraft durch die Preßeinrichtung so ausgewählt, daß sie die minimal benötigte Kraft ist, um die ursprüngliche Bewegung des Bremsschuhs zu verursachen, und der Benutzer kann leicht die Bremseinrichtung freigeben, indem er eine leichte Spannungskraft auf die Sperreinrichtung aufbringt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in Anspruch 3 gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer tragbaren Schneidvorrichtung;
Fig. 2 eine Aufsicht der Schneideinheit der tragbaren in Fig. 1 gezeigten Schneidevorrichtung.
Fig. 3 eine erste Ausführungsform einer Bremseinrichtung zum Stoppen der Drehung des Schneidmessers;
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, die eine Modifikation der ersten Ausführungsform darstellt;
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform der Bremseinrichtung zum Stoppen der freien Drehung des Schneidmessers; und
Fig. 6 ein schematisches Diagramm des Steuerhebels zum Steuern sowohl eines Motors als auch einer Bremseinrichtung.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfasst eine tragbare Schneidvorrichtung 2 einen kompakten luftgekühlten Zweitakt-Verbrennungsmotor oder eine Antriebseinrichtung 4, ein Halterohr 6, das sich gerade von dem Motor 4 in einer Vorwärtsrichtung erstreckt, eine Ausgangswelle 6a, die sich von dem Motor 4 in einer Vorwärtsrichtung erstreckt und in dem Halterohr eingesetzt ist, und ein kreisförmig drehbares Schneidmesser 8, das an einem vorderen Ende des Halterohrs 6 vorgesehen ist und durch den Motor 4 über die Ausgangswelle 6a und ein Kegelradgetriebe drehbar angetrieben wird, das in einem Schiebegehäuse 3 aufgenommen ist, eine Sicherheitsabdeckung, die einen Rückabschnitt des Schneidmessers 8 bedeckt, um zu verhindern, daß Objekte, die durch das Schneidmesser 8 gestreut werden, einen Benutzer treffen, einen U-förmigen Griff 12, der in der Mitte des Halterohrs 6 vorgesehen ist, und einen Steuerhebel 14 zum Steuern der Leistung des Motors 4 über ein Drossel-Bowden-Kabel 20, in dem ein Drahtelement 72 eingesetzt ist. Eine Bremseinrichtung 16, 16', 50 zum Stoppen der freien Drehung des Schneidmessers 8 ist an der Sicherheitsabdeckung 10 befestigt. Die Bremseinrichtung 16, 16', 50 ist operativ mit dem Steuerhebel 14 über das Brems-Drahtelement 19 verbunden, das in dem Brems-Bowden-Kabel der Sperreinrichtung 18 angeordnet ist, die sich längs des Halterohrs erstreckt. Die Bremseinrichtung 16, 16', 50 ist verriegelt mit der Leistungssteuerung des Motors 3.
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht einer Schneideinheit der tragbaren Schneidvorrichtung, gezeigt in Fig. 1. Das Schneidmesser 8 ist durch den Motor 4 in einer Richtung drehbar angetrieben, die durch einen Pfeil A gezeigt ist. Unkraut wird geschnitten durch einen linken und vorderen Abschnitt (bezüglich der Achse 0-0 des Halterohres 6) einer Schneidkante des Schneidmessers 8 geschnitten, gesehen in Blickrichtung des Benutzers. Wie man aus Fig. 2 verstehen kann, ist eine erste Bremseinrichtung 16 auf der Sicherheitsabdeckung an einer Stelle befestigt, die der Schneidkante gegenüberliegt, d. h. einer Stelle auf einer rechten Seite bezüglich der Achse 0-0, gesehen durch den Benutzer. Dies verhindert eine Verwicklung des geschnittenen Unkrauts in der Bremseinrichtung.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform der Bremseinrichtung 16 zum Stoppen der Rotation des Schneidmessers 8. Sie zeigt eine Querschnittsansicht längs einer Linie III-III, gezeigt in Fig. 2, bei der ein Bremsschuh 30 sich in einer Bremsposition befindet. Wie in Fig. 3 dargestellt, umfasst die Bremseinrichtung 16 ein Bremsfutter 22, das gegenüberliegend zu einer Schneidfläche 8a des Schneidmessers 8 vorgesehen ist, eine vertikale Platte 26 mit einer oberen Fläche, die nach abwärts geneigt ist von einer im Drehsinn hinteren Seite in Richtung einer im Drehsinn vorderen Seite bezüglich der Drehrichtung des Schneidmessers 8 und Rollen 28 die auf der vertikalen Platte 26 befestigt sind. Der Bremsschuh 30 ist im wesentlichen keilförmig (Fig. 3). Die Bremseinrichtung 16 hat ein Gehäuse 32, welches den Bremsschuh 30 abdeckt und an der Sicherheitsabdeckung 10 durch Maschinenschrauben 38 befestigt ist. Die Rolle 28 erleichtert die Rückkehrbewegung des Bremsschuhs 30 aus der Bremsposition (Fig. 3) auf der im Drehsinn vorderen Seite bezüglich der Rotation des Schneidmessers 8, wo der Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a in eine freigegebene Position gepreßt wird, die auf der hinteren Seite bezüglich der Stelle angeordnet ist, wo der Bremsschuh 30 von der Schneidfläche 8a beabstandet ist.
In der freigegebenen Position ist die vertikale Platte 26 des Bremsschuhs 30 in Anlage mit der Innenwand-Fläche 33 des Gehäuses 32, die auf der in Drehrichtung hinteren Seite liegt (Fig. 3).
Das Gehäuse 32 hat eine geneigte Führungsfläche 34, die in Eingriff steht mit den Rollen 28 und dem Bremsschuh 30 zwischen der Bremsposition und der freigegebenen Position. Die geneigte obere Fläche 24 des Bremsschuhs 30 liegt der geneigten Führungsfläche 34 gegenüber und sie erstrecken sich parallel zueinander. Jede dieser Flächen 24, 34 bildet einen ersten Neigungswinkel α bezüglich der Schneidfläche 8a. Die Bremseinrichtung 16 hat eine Spannungs- Spulenfeder 36 oder Presseinrichtung, die zwischen einer oberen Wand des Gehäuses 32 und dem Bremsschuh 30 vorgesehen ist. Die Spannungs- Spulenfeder 36, die unter einem zweiten Neigungswinkel β orientiert ist, ist geneigt zu der in Drehrichtung vorderen Seite des Schneidmessers 8. Die Spannungs-Spulenfeder 36 preßt die Rollen 28 des Bremsschuhs 30 gegen die geneigte Führungsfläche 34 des Gehäuses 32 und verursacht eine Bewegung des Bremsschuhs 30. Eine Preßkraft wird so bestimmt, daß sie eine Reibungskraft zwischen dem Brems-Drahtelement 19 und dem Brems-Bowdenkabel 18 überschreitet und minimal ist, um den Bremsschuh 30 gegen die Schneidefläche 8a zu pressen, um den zweiten Neigungswinkel β klein zu halten.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die erste Bremseinrichtung 16 so vorgesehen, dass ihre Längsachse (auf der Linie III-III in Fig. 2) vertikal orientiert ist bzgl. einer radialen Richtung des Schneidmessers 8, so dass der Bremsschuh 30 sich aufgrund der Drehung des Schneidmessers 8 von der in die Drehrichtung hinteren Seite in Richtung der zur Drehrichtung vorderen Seite zu bewegen,.
Das Brems-Drahtelement 19 erstreckt sich zwischen dem Steuerhebel 14 und dem Bremsschuh 30 und ist damit verbunden. Das Brems-Drahtelement 19 hat eine Spannungs-Spurenfeder 37, die in der Mitte des Drahtelementes angeordnet und damit in Reihe verbunden ist. Der Bremsschuh 30 wird von der Bremsposition in die freigegebene Position durch die Spannungskraft bewegt, die durch eine Manipulation des Steuerhebels 14 ausgeübt wird.
Die Bremseinrichtung 16 gemäß der vorliegenden Ausführungsform arbeitet wie folgt. Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 nach oben zieht, um die Leistungssteuerung des Motors 4 zu starten, wird der Bremsschuh 30 durch das Brems-Drahtelement 19 gezogen, das verriegelt ist mit dem Steuerhebel 14. Der Bremsschuh bewegt sich von der in Bremsposition gezeigten Fig. 3 in die freigegebene Position längs der geneigten Führungsfläche 34 des Gehäuses 32. Wenn der Steuerhebel 14 weiter gezogen wird, um die Leistung des Motors 4 zu steuern, nachdem der Bremsschuh 3 die freigegebene Position erreicht, wo er in Anlage ist mit der inneren Wandfläche 33 des Gehäuses 32, dehnt sich die Spannungsfeder 37. Die Spannungsfeder 37 kann die Spannungkraft, die durch den Steuerhebel 14 ausgeübt wird durch Dehnen aufnehmen, um eine weitere Bewegung des Drahtelement 19 zu ermöglichen, den das Drossel-Drahtelement 72 benötigt, um sich zur Steuerung der Leistung des Motors 4 durch den Steuerhebel 14 zu bewegen.
Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 freigibt, um eine Verzögerung des Motors 4 auszulösen, wird die Zentrifugalkupplung des Motors 4 außer Eingriff gestellt. Jedoch kann das Schneidmesser 8 sich danach noch weiter drehen. Durch Freigeben des Steuerhebels 14 wird ferner der Bremsschuh 30 durch die Spannungsfeder 36 in Richtung der Schneidfläche 8a bewegt. Wenn das Bremsfutter 22 gegen die Schneidefläche 8a gepreßt wird, bewegt sich der Bremsschuh 30, der im wesentlichen keilförmig ist, in Richtung der im Drehsinn vorderen Seite des Schneidmessers 8 und wird zwischen die geneigte Führungsfläche 34 des Gehäuses 32 und die Schneidefläche 8a gezogen, wo er sicher gehalten wird. Dadurch wird durch die Führungsfläche 34 die geneigte obere Fläche 24 des Bremsschuhs 30 in Richtung der Schneidfläche 8a gepresst, und die Rotation des Schneidmessers 8 wird unmittelbar. Die Presskraft, die durch die geneigte Führungsfläche 24 auf den Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a zum Bremsen aufgebracht wird, ist bestimmt durch den ersten Winkel α der geneigten Führungsfläche 34 des Gehäuses 32 und die geneigte obere Fläche 24 des Bremsschuhs 30. Je kleiner der erste Winkel α ist, um desto größer wird daher die Preßkraft, oder umgekehrt. Daher wird zum Stoppen der freien Drehung des Schneidmessers 8 in einer kürzeren Zeitdauer der Winkel α als kleiner Winkel gewählt, um die Ausübung einer großen Preßkraft auf das Schneidmesser 8 zu verhindern. Um eine Beschädigung des Schneidmessers 8 zu vermeiden, ist es besser, die ersten Winkel α mit einem großen Winkel zu bilden. Unter Berücksichtigung dieser zwei Standpunkte ist es bevorzugt, den ersten Winkel α so zu bestimmen, daß das Schneidmesser 8 in einer Zeitdauer von etwa einer halben Sekunde bis einer Sekunde gestoppt werden kann, wenn das Schneidmesser 8 mit einer Drehzahl zwischen 4000 und 5000 UpM dreht.
Wenn der Steuerhebel 14 gezogen ist, wird der Bremsschuh 30 aus der in Fig. 3 gezeigten Bremsposition in die freigegebene Position durch die Spannungskraft bewegt, die durch das Brems-Drahtelement 19 ausgeübt wird. Die Funktion ist wie oben angegeben.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung, die eine Modifikation der ersten Ausführungsform darstellt. Diejenigen Elemente, die sich nicht von denen, die in Fig. 3 gezeigt sind, unterscheiden, sind mit den selben Bezugszeichen bezeichnet und deren Beschreibung wird hier ausgelassen. Wie in Fig. 4 gezeigt, hat ein Gehäuse 32' einer zweiten Bremseinrichtung 16' gemäß der vorliegenden Erfindung eine geneigte Führungsfläche 34', die mit den Rollen 28 in Eingriff steht und zum Führen des Bremsschuhs 30 zwischen der Bremsposition und der freigegebenen Position dient. Die geneigte Fläche 24 des Bremsschuhs 30 bildet den ersten Winkel α bzgl. der Schneidfläche 8a. Die geneigte Führungsfläche 34' des Gehäuses 32' bildet einen zweiten Winkel α' bzgl. der Schneidfläche 8a, der größer ist als der erste Winkel α des Bremsschuhs 30. Ferner hat die zweite Bremseinrichtung 16' den Bremsschuh 30 und die Spannungsfeder 36' oder Preßeinrichtung, die vorgesehen ist zwischen einer Innenfläche einer oberen Wand des Gehäuses 32' und dem Bremsschuh 30. Die Spannungsfeder 36', die unter einem dritten Winkel β' ausgerichtet ist, ist in Richtung der winkelmäßig vorderen Seite des Schneidmessers 8 um den Verbindungspunkt 26a geneigt, wobei der Bremsschuh 30 bzgl. einer Linie L' auf der geneigten Führungsfläche 34' senkrecht steht. Die Spannungsfeder 36' preßt die Rollen 28 des Bremsschuhs 30 gegen die geneigte Führungsfläche 34' des Gehäuses 32' und verursacht eine anfängliche Bewegung des Bremsschuhs 30, der gegen die Schneidfläche 8a gepreßt wird. Daher kann der dritte Winkel β' so klein wie in der ersten Ausführungsform bestimmt werden.
Die zweite Bremseinrichtung 16' gemäß der zweiten Ausführungsform arbeitet wie folgt. Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 nach oben zieht, um die Steuerung der Leistung der Motors 4 zu beginnen, wird der Bremsschuh 30 durch das Brems-Drahtelement 19 gezogen, wodurch er von der Bremsposition, (Fig. 4) in die freigegebene Position bewegt wird. Da der zweite Winkel α' der geneigten Führungsfläche 34' größer gewählt wird als der erste geneigte Winkel α der geneigten oberen Fläche 24, wird der Bremsschuh 30 von der Preßkraft freigegeben, die durch die geneigte Führungsfläche 34' des Gehäuses 32' ausgeübt wird, wenn der Bremsschuh 30 leicht in Richtung der im Drehsinn hinteren Seite des Schneidmessers 8 bewegt wird. Dies bedeutet, dass der Bremsschuh 30 durch Anwenden einer kleinen Spannungskraft auf das Brems- Drahtelement 19 mit Leichtigkeit von der Bremsposition, in der der Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a gepreßt ist, in die freigegebene Position bewegt werden kann, in der der Bremsschuh 30 von der Schneidfläche 8a beabstandet ist.
Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform der Bremseinrichtung zum Stoppen der freien Drehung des Schneidmessers 8 und diese ist eine Querschnittsansicht längs einer Linie V-V (Fig. 2), bei der ein Bremsschuh sich in einer Bremsposition befindet. In Fig. 5 sind die selben Elemente wie diejenigen in der ersten Ausführungsform mit denselben Bezugsziffern bezeichnet und deren Beschreibung wird hier ausgelassen. Wie in Fig. 5 gezeigt, hat eine dritte Bremseinrichtung 50 der vorliegenden Erfindung einen Bremsschuh 56, der mit dem Bremsfutter 22 versehen ist, das gegenüber der Schneidfläche 8a angeordnet ist, ein Gehäuse 62, welches der Bremsschuh 56 bedeckt, und einen parallelen Verbindungsmechanismus 57, der zwischen dem Bremsschuh 56 und dem Gehäuse 62 vorgesehen ist.
Der parallele Verbindungsmechanismus 57 hat ein erstes Verbindungselement 64 und ein zweites Verbindungselement 66, die in Drehrichtung des Schneidmessers 8 parallel zueinander angeordnet und voneinander beabstandet sind. Das erste Verbindungselement 64 und das zweite Verbindungselement 66 sind an einem ersten Verbindungspunkt 52 und einem zweiten Verbindungspunkt 54 schwenkbar mit dem Bremsschuh 56 verbunden, und einem dritten Verbindungspunkt 58 und einem vierten Verbindungspunkt 60 schwenkbar mit dem Gehäuse 62 verbunden. Beide Verbindungselemente 64 und 66 bilden einen vorbestimmten Winkel θ, der in Richtung der hinteren Seite des Schneidmessers 8 geneigt ist bzgl. einer Linie L", die zu der Schneidfläche 8a senkrecht steht, wenn der Bremsschuh 56 sich in der Bremsposition befindet (Fig. 5). Das Brems-Drahtelement 19, das sich zu dem zweiten Verbindungselement 66 zu dem Steuerhebel 14 erstreckt, ist mit dem zweiten Verbindungselement 66 verbunden, das auf der im Drehsinn hinteren Seite des Schneidmessers 8 angeordnet ist. Das Brems-Drahtelement 19 erstreckt sich zu dem Steuerhebel 14 und hat eine Spannungsfeder 37, die in deren Mitte angeordnet und in Reihe damit verbunden ist. Eine Kompressions-Spulenfeder 68 ist um das Brems-Drahtelement 19 herum vorgesehen. Die Kompressionsfeder 68 drückt das zweite Verbindungselement 66 in Richtung der in Drehrichtung vorderen Seite, um den Bremsschuh 56 gegen die Schneidfläche 8a zu drücken. Die Federkraft der Kompressionsfeder 68 ist auf das minimal genötigte Maß eingestellt, um eine anfängliche Bewegung des Bremsschuhs 56 in Richtung der Bremsposition zu veranlassen.
Die dritte Bremseinrichtung 50 gemäß der dritten Ausführungsform arbeitet wie folgt. Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 nach oben zieht, um die Leistungssteuerung des Motors 4 zu starten, wird das zweite Verbindungselement 66 durch das Brems-Drahtelement 19 gezogen und verriegelt sich mit dem Steuerhebel 14 gegen die Presskraft, die durch die Kompressionsfeder 68 ausgeübt wird. Dadurch wird das zweite Verbindungselement 66 verschwenkt, wodurch der Bremsschuh 56 von der Bremsposition (Fig. 5) in die freigegebene Position bewegt wird. Es ist zu beachten, daß die freigegebene Position eine Position ist, in der der Bremsschuh 56 in Anlage mit einer inneren Wandfläche 63 des Gehäuses 62 ist, die auf der in Drehrichtung hinteren Seite des Schneidmessers liegt.
Wenn der Benutzer den Steuerhebel 14 freigibt, um den Motor 4 zu verzögern, wird das zweite Verbindungselement 66 durch die Kompressionsfeder 68 verschwenkt, so dass der Bremsschuh 56 in Richtung der Bremsposition bewegt wird. Wenn das Bremsfutter 22 einen Kontakt mit der Schneidfläche 8a macht, wird der Bremsschuh 56 durch Reibung zwischen der Schneidfläche 8a und dem Bremsfutter 22 in Richtung der in Drehrichtung vorderen Seite bewegt, wodurch der Bremsschuh 56 durch das erste Verbindungselement 64 und das zweite Verbindungselement 66 gegen die Schneidfläche 8a gedrückt wird. Dies verursacht einen schnellen Stop der freien Drehung des Schneidmessers 8. Die Preßkraft wird bestimmt durch die Größe eines Winkels θ, der durch das erste Verbindungselement 64 und das zweite Verbindungselement 66 bzgl. der Schneidfläche 8a gebildet wird. Je größer der Winkel θ ist, desto stärker wird der Bremsschuh 56 durch die Verbindungselemente 64, 66 gegen die Schneidfläche 8a gepresst. Dadurch wird eine starke Bremskraft aufgebracht, um die freie Drehung des Schneidmessers 8 zu stoppen. Auf der anderen Seite ist die Bremskraft umso schwächer, je kleiner der Winkel 0 ist. Der Wert des Winkels θ kann so hoch sein, dass die freie Drehung des Schneidmessers 8 innerhalb einer gewünschten Zeitdauer gestoppt werden kann.
Wenn der Steuerhebel 14 erneut nach oben gezogen wird, um die Leistung des Motors 4 zu steuern, wird der Bremsschuh 46 von der Bremsposition (Fig. 5) und zwar durch die Spannungskraft, die durch das Brems-Drahtelement 14 aufgebracht wird, in die freigegebene Position bewegt.
Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm des Steuerhebels 14 zum Steuern sowohl des Motors 4 als auch der Bremseinrichtung 16, 16' oder 50. Um die Bremswirkung, die auf das Schneidmesser 8 durch den Bremsschuh 30 oder 56 wirkt, durch den einzelnen Steuerhebel 14 freizugeben, ist es ausreichend, den Bremsschuh 30 oder 56 über einen kleinen Abstand zu bewegen, beispielsweise etwa 0,5 mm. Dies bedeutet, daß die Bremswirkung durch Bewegen des Bremsschuhs 30 oder 56 nur einige wenige Millimeter durch das Brems- Drahtelement 19 freigegeben werden kann. Auf der anderen Seite muß zur Steuerung der Leistung des Motors 4 durch das Drossel-Drahtelement 72, dieses über einen größeren Abstand als das Brems-Drahtelementes 19 bewegt werden. Daher hat der Steuerhebel 14 einen ersten Aufnahmerollenabschnitt 70 mit einem ersten Rotationsradius r und einen zweiten Aufnahmerollenabschnitt 74, der eine gemeinsame Drehmitte mit dem ersten Aufnahmerollenabschnitt 70 hat und einen Radius R hat, der größer ist als der Radius r des ersten Aufnahmerollenabschnitts 70. Das Drosseldrahtelement 72 ist mit dem zweiten Aufnahmerollenabschnitt 74 an dessen einem Ende verbunden. Da der erste Aufnahmeabschnitt 70 und der zweite Aufnahmerollenabschnitt 74 unterschiedliche Radii r und R haben, bewegen sich das Drahtelement 19 und das Drossel-Drahtelement 72 in unterschiedlichen Abständen voneinander, wenn der Steuerhebel 14 nach oben gezogen wird. Die Hubabsorption-Spannungsfeder 37 kann die Spannungskraft absorbieren, die durch den Steuerhebel 14 ausgeübt wird durch Dehnung, um eine zusätzliche Bewegung des Drossel-Drahtelementes 72 zu ermöglichen.
Da gemäß der ersten und zweiten Ausführungsform die Bremseinrichtung 16, 16' mit Rollen 28 versehen ist, welche mit der geneigten Führungsfläche 34 eingreifen, erleichtert dies die Bewegung des Bremsschuhs 30 von der Bremsposition in die freigegebene Position längs der geneigten Führungsfläche 34. Daher kann der Benutzer die Bremseinrichtung 16, 16' mit Leichtigkeit durch Anwenden einer relativ schwachen Kraft freigeben. Ferner sind gemäß der ersten und zweiten Ausführungsform die Winkel β, β' der Spannungsfeder 36, 36' so gewählt, daß sie die minimal benötigte Stärke haben, um eine anfängliche Bewegung des Bremsschuhs 30 in Richtung der Bremsposition durch die Federkräft zu verursachen, die durch die Spannungsfeder 36, 36' ausgeübt werden. Dies ermöglicht es, die Winkel β, β' klein zu machen, wobei der Benutzer die Bremseinrichtung 16, 16' leicht durch Anwenden einer relativ schwachen Kraft freigeben kann.
Gemäß der ersten Ausführungsform kann die freie Drehung des Schneidmessers 8 in einer gewissen Zeitdauer durch Einstellen des Wertes des ersten Winkels α der geneigten Führungsfläche 34 und der geneigten oberen Fläche 24 des Bremsschuhs 30 gestoppt werden, um die Preßkraft zu ändern, die durch die geneigte Führungsfläche 34 und die geneigte obere Fläche 24 auf den Bremsschuh 30 gegen die Schneidfläche 8a ausgeübt wird.
Da ferner gemäß der zweiten Ausführungsform der zweite Winkel α' der geneigten Führungsfläche 34' so gewählt ist, daß er größer ist als der erste Winkel α der geneigten oberen Fläche 24, kann der Bremsschuh 30 durch Bewegen des Bremsschuhs 30 leicht in Richtung der in Drehrichtung hinteren Seite des Schneidmessers 8 von der Preßkraft freigegeben werden, die durch die geneigte Führungsfläche 34' ausgeübt wird. Daher kann der Benutzer einfach durch Ziehen des Steuerhebels 14 mit einer relativ schwachen Kraft die Bremswirkung durch die Bremseinrichtung 16' lösen.
Ferner ist gemäß der dritten Ausführungsform die Federkraft der Kompressionsfeder 68 so gewählt, daß sie die minimal benötigte Kraft hat, um die anfängliche Bewegung des Bremsschuhs 56 in Richtung der Bremsposition zu verursachen. Daher kann der Benutzer die Bremswirkung mit Leichtigkeit durch eine relativ schwache Kraft durch Ziehen des Steuerhebels 14 durch die Bremseinrichtung 50 freigeben, die auf das Schneidmesser 8 wirkt.
Durch Einstellen des vorbestimmten Winkels θ der Verbindungselemente 64 und 66 kann ferner nach der dritten Ausführungsform die Preßkraft, ausgeübt auf die Schneidfläche 8a verändert werden, wodurch die Zeitdauer verändert werden kann, die zum Stoppen des Schneidmessers 8 erforderlich ist.
Da ferner gemäß der ersten bis dritten Ausführungsform der Steuerhebel 14 mit dem ersten Aufnahmerollenabschnitt 70 mit dem ersten Radius r der Drehung und dem zweiten Aufnahmerollenabschnitt 74 mit Radius R der Drehung größer als der des ersten Aufnahmerollenabschnitts 70 versehen ist, kann die Betätigung der Bremseinrichtung 16, 16', 50 zur Steuerung der Leistung des Motors 4 durch denselben Steuerhebel 14 erfolgen. Ferner kann die Hubabsorption-Spannungsfeder 37 mit dem Brems-Drahtelement 17 eine weitere Drahtbewegung durch die weitere Drehung des Steuerhebels 14 ermöglichen.
Diese vorliegende Erfindung ist somit unter Bezugnahme auf die anderen Ausführungsformen gezeigt und beschrieben worden. Die vorliegende Erfindung ist in keiner Weise auf die Details der beschriebenen Anordnungen beschränkt. Beispielsweise müssen die Spannungsfeder 36, 36' in der ersten und zweiten Ausführungsform nicht notwendigerweise Spannungsfedern und Kompressionsfedern sein, welche den Bremsschuh 30 direkt gegen die Schneidfläche 8a pressen. Ferner muß die Kompressionsfeder 68 gemäß der dritten Ausführungsform nicht notwendigerweise eine Kompressionsfeder sein, und eine Spannungsfeder, die so orientiert ist, daß sie den Bremsschuh 56 gegen die Schneidfläche 8a preßt, kann eingesetzt werden.
Ferner ist in der ersten bis dritten Ausführungsform die Bremseinrichtung 16, 16', 50 auf der Sicherheitsabdeckung 10 auf der Seite, die dem Schneidkantenabschnitt zur Verwendung bei der Schneidoperation gegenüberliegt, befestigt. Sie können jedoch an einer beliebigen Stelle der Sicherheitsabdeckung 10 angeordnet sein, solange die Längsachse III-III senkrecht zu dem Radius des Schneidmessers 8 ausgerichtet ist.

Claims (3)

1. Tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut, aufweisend:
ein scheibenförmiges Schneidmesser (8),
eine Antriebseinheit zum drehenden Antrieb des Schneidmessers (8),
einen Steuerhebel zum Steuern der Leistung der Antriebseinheit (4),
eine Bremseinrichtung (16) zum Stoppen der Drehung des Schneidmessers (8),
eine Sperreinrichtung (18), die operativ mit dem Steuerhebel (14) und der Bremseinrichtung (50) verbunden ist,
wobei die Bremseinrichtung (16) einen keilförmigen Bremsschuh (30) aufweist, der verbunden ist mit der Sperreinrichtung (18) und eine geneigte obere Fläche hat, die zum Schneidmesser hin abwärts geneigt ist von seiner in Drehrichtung hinteren Seite in Richtung seiner in Drehrichtung vorderen Seite,
ein Gehäuse (32), welches den Bremsschuh (30) einfasst und eine geneigte Führungsfläche hat, die gegenüberliegend zu der geneigten oberen Fläche des Bremsschuhs (30) angeordnet ist,
und eine Pressrichtung (36), die zwischen dem Bremsschuh und dem Gehäuse vorgesehen ist und dazu dient, eine anfängliche Bewegung des Bremsschuhs in Richtung des Schneidmessers zu veranlassen,
wobei die geneigte Führungsfläche den Bremsschuh (30) von einer Bremsposition in eine freigegebene Position führt, in der der Bremsschuh von dem Schneidmesser (8) beabstandet ist, indem der Bremsschuh mittels der Sperreinrichtung (18) gegen die Presskraft, die durch die Presseinrichtung aufgebracht wird, entgegengesetzt zur Drehrichtung des Schneidmessers, von dem Schneidmesser (8) wegbewegt wird.
2. Tragbare Schneidvorrichtung zum Schneiden von Unkraut, aufweisend:
ein scheibenförmiges Schneidmesser (8),
eine Antriebseinheit (4) zum drehenden Antrieb des Schneidmessers (8),
einen Steuerhebel (14) zum Steuern der Leistung der Antriebseinheit (4),
eine Bremseinrichtung (50) zum Stoppen der Drehung des Schneidmessers (8),
eine Sperreinrichtung (18), die operativ mit dem Steuerhebel (14) und der Bremseinrichtung (50) verbunden ist,
wobei die Bremseinrichtung (50) einen Bremsschuh (56) aufweist, eine Gehäuse (62) zum Abdecken des Bremsschuhs, ein Paar von Verbindungselementen (64, 66), die voneinander in Messerdrehrichtung beabstandet sind und eine Presseinrichtung zum Veranlassen einer anfänglichen Bewegung des Bremsschuhs, der gegen eine Schneide an einer Bremsposition gepresst wird und eine Presseinrichtung (68), die zwischen dem Bremsschuh (56), und dem Gehäuse (62) vorgesehen ist und dazu dient, eine anfängliche Bewegung des Bremsschuhs (56) in Richtung des Schneidmessers (8) zu veranlassen und wobei jedes der Verbindungselemente (64, 66) mit dem Gehäuse an einem Schwenkpunkt verbunden ist, der Bremsschuh (56) von der Bremsposition in eine freigegebene Position bewegt wird, in der der Bremsschuh von dem Schneidmesser (8) entfernt ist, indem er entgegengesetzt zur Drehrichtung des Schneidmessers (8) durch die Sperreinrichtung (18) gegen die Presskraft, die durch die Presseinrichtung (68) aufgebracht wird, von dem Schneidmesser (8) wegbewegt wird, wobei die Verbindungselemente (64, 66) um die Verbindungspunkte schwenken.
3. Tragbare Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Bremseinrichtung eine Stoppereinrichtung (33) aufweist, um eine weitere Bewegung des Bremsschuhs von der Bremsposition in die freigebende Position zu begrenzen, und dass ferner ein elastisches Element (37) vorgesehen ist, das mit der Sperreinrichtung (18) in Serie geschaltet ist.
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