DE19808195C1 - Betätigungsgestänge - Google Patents
BetätigungsgestängeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Betätigungsgestänge für eine
unterirdisch verlegte und an eine ein Fluid führende Lei
tung koppelbare Armatur.
Zum Stand der Technik zählt ein Betätigungsgestänge gemäß
der DE 77 15 023 U1. Dieses weist eine in einem mit der
Armatur kuppelbaren Verbindungsrohr drehmomenttragend te
leskopierbare mehrkantige Betätigungsstange sowie zwei
das Verbindungsrohr und die Betätigungsstange umhüllende,
zueinander verschiebbare Schutzrohre auf. Die Lage des
inneren Schutzrohrs ist im wesentlichen durch seinen Kon
takt mit der Armatur bestimmt. Die Position des äußeren
Schutzrohrs wird durch den Abstand der das Fluid führen
den Leitung von einem hutförmigen Auflagerring bestimmt,
der innerhalb einer Straßenkappe auf dem Erdreich liegt
und mit dem oberen Ende des äußeren Schutzrohrs verbunden
ist. Der Auflagerring dient auch der Drehlagerung der Be
tätigungsstange. Zu diesem Zweck ist das obere Ende der
Betätigungsstange mit einer Kappe verschweißt, welche mit
einem umgebördelten Kragen einen Wulst des Auflagerrings
gleichschlüssig umgreift. Die Vertikalführung der Betäti
gungsstange in dem Verbindungsrohr sowie die drehmoment
übertragende Mitnahme wird ausschließlich durch eine am
oberen Ende des Verbindungsrohrs ausgebildete kurze
axiale Verengung bewirkt, die gleitschlüssig und form
schlüssig an die Oberfläche der Betätigungsstange ange
passt ist.
Die bekannte Bauart sieht weder Maßnahmen vor, die ein
ungewolltes Herausziehen der Betätigungsstange aus dem
Verbindungsrohr und damit auch eine Trennung des äußeren
Schutzrohrs von dem inneren Schutzrohr unterbinden
könnte, noch sind im bekannten Fall Vorkehrungen dafür
getroffen, dass die Betätigungsstange nicht unbeabsich
tigt in das Verbindungsrohr geschoben werden kann.
Im Umfang der DE 19 64 048 U1 ist ein teleskopierbares
Schiebergestänge bekannt, das ein mit einem Schieber kup
pelbares Vierkantrohr oder -eisen aufweist, welches von
einem weiteren Vierkantrohr am oberen Ende übergriffen
ist. Das übergreifende Vierkantrohr besitzt am oberen
Ende einen Vierkantschoner innerhalb einer Straßenkappe
sowie im Inneren regulierbare Klemmnocken, mit denen das
Schiebergestänge auf der richtigen Höhe gehalten werden
kann. Die beiden Vierkantrohre werden von zwei telesko
pierbaren Kunststoffrohren umhüllt.
Abgesehen von den Klemmnocken sind bei diesem Schieberge
stänge keine Maßnahmen vorgesehen, die ein ungewolltes
Herausziehen des übergreifenden Vierkantrohrs und damit
eine Trennung der beiden Vierkantrohre sowie der beiden
Kunststoffrohre unterbinden können. Auch ist mit den
Klemmnocken nur bedingt sicherzustellen, dass ein unbeab
sichtigtes Zusammenschieben der Rohre vermieden werden
kann.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die
Aufgabe zugrunde, ein Betätigungsgestänge für eine unter
irdisch verlegte Armatur anwendungs- und montagetechnisch
weiterzubilden, wobei insbesondere ein kontrollierter
Einschub der Betätigungsstange ermöglicht und eine zuver
lässige Ausziehsicherung gewährleistet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in
den Merkmalen des Anspruchs 1.
Danach ist jetzt am oberen Ende des Verbindungsrohrs eine
Spanneinheit angeordnet, die im Zusammenwirken mit der
Betätigungstange einerseits mittels Reibschluss die Funk
tion einer Einschubbremse und andererseits mittels eines
Anschlags bzw. Rastung die Funktion einer Ausziehsiche
rung wahrnimmmt. Hierzu weist die Spanneinheit einen
Wälzkörper auf, welcher in einer Ausnehmung in einer Wand
des Verbindungsrohrs gehalten und mittels einer Feder ge
gen die Oberfläche der Betätigungsstange reibschlüssig
gedrückt ist. Am unteren Ende der Betätigungsstange ist
eine Aussparung mit einer Gleitschräge und einem Widerla
gerabschnitt vorgesehen, in welchem der Wälzkörper beim
Ausziehen der Betätigungsstange und Erreichen der maxima
len Ausziehlänge sperrend zur Anlage gelangt.
Die Spanneinheit ist so ausgebildet, dass der Wälzkörper
bei der Verlagerung der Betätigungstange im Verbindungs
rohr an der Oberfläche der Betätigungsstange abrollt
und/oder gleitet und hierdurch eine bremsende Funktion
ausübt. Dies erleichtert die Höheneinstellung des oberen
Anschlussendes der Betätigungsstange. Des Weiteren ge
währleistet die Spanneinheit im Zusammenwirken der end
seitigen Aussparung an der Betätigungsstange und des
Wälzkörpers, dass ein ungewolltes Herausziehen der Betä
tigungsstange aus dem Verbindungsrohr unterbleibt. Aus
der Sperrstellung kann die Betätigungsstange in umgekehr
ter Richtung verlagert werden, ohne dass hierfür ein ge
sonderter Eingriff an der Spanneinheit erforderlich ist.
Die Konstruktion der Spanneinheit ist einfach, preiswert
und vor allem betriebssicher. Die Montage des Betäti
gungsgestänges kann auch von weniger geübten Kräften zu
verlässig durchgeführt werden.
Aufgrund der Rollbewegung des Wälzkörpers können die Re
lativbewegungen zwischen dem Verbindungsrohr und der Be
tätigungsstange leicht vollzogen werden. Dieser Vorgang
wird durch eine äußere Feuerverzinkung der Oberflächen
des Verbindungsrohrs und der Betätigungsstange unter
stützt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Spanneinheit be
steht nach den Merkmalen des Anspruchs 2 darin, dass der
Wälzkörper eine Rolle ist, wobei die Längsachse des Wälz
körpers quer zur Längsachse der Betätigungsstange ange
ordnet ist.
Der Wälzkörper liegt dann unter dem Einfluss der Feder
linienförmig an der Oberfläche der Betätigungsstange an.
Beim Einschieben bzw. Herausziehen der Betätigungsstange
führt der Wälzkörper eine Drehbewegung um die im Kontakt
bereich liegende Drehachse aus. Hierbei ist die Rollrei
bung durch eine Gleitkomponente (Schlupf) überlagert.
Der erzeugte Widerstand erlaubt ein kontrolliertes, posi
tionsgenaues Einstellen des Betätigungsgestänges.
Für die Praxis werden Blattfedern als besonders gut ge
eignet angesehen, um den Wälzkörper gegen die Betäti
gungsstange zu drücken (Anspruch 3). Solche Federn sind
rationell stanz- und umformtechnisch herzustellen, vor
zugsweise aus Federstahl. Die Federn können auf unter
schiedlichste Weise in der Spanneinheit fixiert werden,
beispielsweise mittels Punktschweißung oder Klemmung.
Nach den Merkmalen des Anspruchs 4 weist die Feder einen
an der äußeren Oberfläche des Verbindungsrohrs zur Anlage
gelangenden zungenartigen Längenabschnitt, mindestens
eine von diesem in Richtung zum Wälzkörper ausgestellten
und in die Ausnehmung greifende Lasche sowie einen das
Verbindungsrohr endseitig übergreifenden und mit seinem
abwärts gerichteten konvexen Ende am Wälzkörper zur An
lage gelangenden Bügel auf.
Die Feder ist einfach und zuverlässig am Ende des Verbin
dungsrohrs zu plazieren. Ihre Ausbildung gewährleistet
die Aufrechterhaltung einer konstanten Kraft auf den
Wälzkörper. Die Federkraft ist räumlich gleichmäßig ver
teilt. Der Wälzkörper wird zuverlässig gegen die Betäti
gungsstange gedrückt und bei Erreichen der maximalen Aus
ziehlänge der Betätigungsstange über die Gleitschräge in
die Aussparung überführt, wo er am Widerlagerabschnitt
sperrend zur Anlage gelangt.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 5, wonach die Spannein
heit von einer das obere Ende des Verbindungsrohrs um
greifenden Schutzkappe ummantelt ist, wird zunächst ge
währleistet, dass die Feder in der Spanneinheit korrekt
und dauerhaft gehalten wird. Ferner wird die Funktion der
Spanneinheit gegen herabtropfendes oder strömendes Wasser
über ihre gesamte Einsatzzeit gewährleistet. Außerdem
übernimmt die Schutzkappe zusätzlich die Aufgabe eines
Schmutzabstreifers.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeich
nungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrie
ben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Betätigungsgestänge für eine Armatur im
vertikalen Längsschnitt;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung den Ausschnitt II
der Fig. 1;
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch die Darstel
lung der Fig. 2 entlang der Linie III-III
und
Fig. 4 ebenfalls in vergrößerter Darstellung den
Ausschnitt des mittleren Bereichs einer wei
teren Ausführungsform.
Die Fig. 1 zeigt ein Betätigungsgestänge 1 für eine un
terirdisch verlegte und an eine ein Fluid wie Gas oder
Wasser führende Leitung koppelbare Armatur. Die Leitung
und die Armatur sind nicht näher dargestellt. Auch ist
eine Straßenkappe nicht näher veranschaulicht, welche den
oberen Bereich 2 des Betätigungsgestänges aufnimmt.
Das Betätigungsgestänge 1 umfasst generell einen oberen
Lagerkopf 3, der vom oberen Ende 4 einer mehrkantigen Be
tätigungsstange 5 durchsetzt ist, ein die Betätigungs
stange 5 formschlüssig umhüllendes Verbindungsrohr 6 mit
einem endseitigen Kupplungsabschnitt 7 zum Anschluss an
die Armatur, ein oberes Schutzrohr 8 und ein auf diesem
teleskopierbares unteres Schutzrohr 9 sowie eine untere
Anschlusshaube 10.
Der Kupplungsabschnitt 7 weist eine pyramidenstumpfartig
ausgebildete innere Ausnehmung 11 zur formschlüssigen
Aufnahme des Betätigungszapfens einer Armatur auf.
Die Betätigungsstange 5 und das Verbindungsrohr 6 sind
aus Stahl, wohingegen die Schutzrohre 8 und 9 aus Kunst
stoff, vorzugsweise aus Polyethylen oder Polyvinylchlorid
bestehen, ebenso wie die Anschlusshaube 10.
Das obere Ende 4 der Betätigungsstange 5 ist mit dem La
gerkopf 3 drehmomentübertragend verbunden. Hierzu ist
eine Stangenhülse 12 an der Betätigungsstange 5 festge
legt und mit einer Klemmhülse 13 und einer Abdeckhaube 14
verspannt. Die Klemmhülse 13 stützt sich auf einer am
oberen Ende des Schutzrohrs 8 vorgesehenen Stützmuffe 15
ab. Vorzugsweise sind das Schutzrohr 8 und die Stützmuffe
15 durch Reibschweißung miteinander verbunden. Die Stütz
muffe 15 ebenso wie die Stangenhülse 12, die Klemmhülse
13 und die Abdeckhaube 14 bestehen aus Kunststoff.
Am oberen Ende 16 des Verbindungsrohrs 6 ist eine
Spanneinheit 17 vorgesehen, welche im Zusammenwirken mit
der als Vierkant ausgebildeten Betätigungsstange 5 sowohl
die Funktion einer Einschubbremse als auch die Funktion
einer Ausziehsicherung wahrnimmt.
Wie insbesondere die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, um
fasst die Spanneinheit 17 einen Wälzkörper 18 in Form
einer Rolle. Der Wälzkörper 18 ist in eine Ausnehmung 19
in der Wand 20 des Verbindungsrohrs 6 gehalten. Durch
eine Feder 21 wird der Wälzkörper 18 gegen die Oberfläche
22 der Betätigungsstange 5 reibschlüssig angedrückt.
Am unteren Ende 23 der Betätigungsstange 5 ist eine Aus
sparung 24 vorgesehen. Bei Erreichen der maximalen Aus
ziehlänge der im Verbindungsrohr 6 geführten Betätigungs
stange 5 gelangt der Wälzkörper 18 in der Aussparung 24
sperrend zur Anlage. Hierzu besitzt die Aussparung 24
eine Gleitschräge 25, über welche der Wälzkörper 18 in
die Aussparung 24 geführt wird, bis er am Widerlagerab
schnitt 26 anliegt. Ein weiteres Ausziehen der Betäti
gungsstange 5 aus dem Verbindungsrohr 6 ist dann
blockiert.
Der Fig. 3 ist zu entnehmen, dass die Längsachse 27 des
Wälzkörpers 18 quer zur Längsachse 28 der Betätigungs
stange 5 angeordnet ist. Der Wälzkörper 18 liegt dann un
ter dem Einfluß der Feder 21 linienförmig an der Oberflä
che 22 der Betätigungsstange 5 an.
Die Feder 21 weist einen an der äußeren Oberfläche 29 des
Verbindungsrohrs 6 zur Anlage gelangenden zungenartigen
Längenabschnitt 30 sowie seitlich zwei in Richtung zum
Wälzkörper 18 ausgestellte und in die Ausnehmung 19 grei
fende Laschen 31, 32 auf. Ferner besitzt die Feder 21
einen das Verbindungsrohr 6 endseitig übergreifenden Bü
gel 33. Dieser liegt mit seinem abwärts gerichteten kon
vexen Ende 34 am Wälzkörper 14 an. Durch die elastische
Federkraft des Bügels 33 wird der Wälzkörper 18 gegen die
Oberfläche 22 der Betätigungsstange 5 gedrückt.
Das Verbindungsrohr 6 ist über seine Länge bis zum Kupp
lungsabschnitt 7 (siehe Fig. 1) hinsichtlich seines In
nenquerschnitts an den Querschnitt der Betätigungsstange
5 angepaßt, wobei zwischen der Betätigungsstange 5 und
der Wand 20, in welcher der Wälzkörper 18 gelagert ist,
ein Spalt 35 ausgebildet ist, dessen Breite B etwa der
Hälfte des Durchmessers D von Wälzkörper 18 entspricht.
Durch den Spalt 35 ist auch der Bügel 33 geführt, so dass
er im rückwärtigen Bereich am Wälzkörper 18 zur Anlage
gelangt.
Die Spanneinheit 17 ist von einer das obere Ende 16 des
Verbindungsrohrs 6 umgreifenden Schutzkappe 36 aus Kunst
stoff oder Gummi ummantelt. Die Schutzkappe 36 liegt mit
ihrem unteren Hülsenabschnitt 37 am Verbindungsrohr 6 an.
Hierbei wird der Längenabschnitt 30 der Feder 21 einge
schlossen und die Lage der Feder 21 gesichert. Ferner um
greift die Schutzkappe 36 die Betätigungsstange 5 lippen
artig mit einem nach oben gerichteten Stutzen 38. Der
Fig. 2 ist ferner zu entnehmen, dass die Schutzkappe 36
unsymmetrisch ausgebildet ist mit einem den Spalt 35 und
die Wand 20 überbrückenden Schulterabschnitt 39.
Beim Einschieben der Betätigungsstange 5 in das Verbin
dungsrohr 6 wälzt der Wälzkörper 18 auf der Oberfläche 22
der Betätigungsstange 5 ab und übt im Zusammenwirken mit
der Feder 21 eine die Bewegung bremsende Funktion aus.
Der Wälzkörper 18 gleitet dabei an der äußeren Oberfläche
40 vom Ende 34 des Bügels 33. Hierbei gewährleisten die
Laschen 31, 32, dass das Ende 34 nicht nach oben wegge
drückt wird. Das Ende 34 und die Laschen 31, 32 sind je
doch so ausgelegt, dass bei Überschreiten einer unzuläs
sigen Kraftspitze ein elastisches Nachgeben und ein
selbstfederndes Rückkehren in die Ausgangsposition mög
lich ist.
Bei einer Ausziehbewegung definiert die Spanneinheit 17
im Zusammenwirken von Wälzkörper 18 und Aussparung 24 die
maximale Ausziehlänge. Der Wälzkörper 18 gelangt am Ende
23 der Betätigungsstange 5 über die Gleitschräge 25 in
die Aussparung 24 und findet am Widerlagerabschnitt 26
seinen Anschlag. Die Gleitschräge 25 gewährleistet, dass
die Betätigungsstange 5 in umgekehrter Richtung problem
los in das Verbindungsrohr 6 geschoben werden kann.
In der Fig. 4 ist der mittlere Bereich einer weiteren
Ausführungsform eines Betätigungsgestänges 41 darge
stellt. Bauteile, welche der zuvor beschriebenen Ausfüh
rungsform entsprechen, tragen die gleichen Bezugszeichen.
Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 4 wird der Wälz
körper 18 durch eine Blattfeder 42 gegen die Oberfläche
22 der Betätigungsstange 5 gedrückt. Zur besseren Ver
deutlichung ist die Blattfeder 42 schwarz hervorgehoben.
Die Blattfeder 42 weist einen oberen Längenabschnitt 43
auf, mit dem sie mit einer Punktschweißung P am Verbin
dungsrohr 6 festgelegt ist. Abwärts gerichtet schließt
sich an den oberen Längenabschnitt 43 ein gerundeter Mit
telabschnitt 44 an, welcher in die Ausnehmung 19 ein
greift und gegen den Wälzkörper 18 drückt. Der Mittelab
schnitt 44 geht in einen unteren Längenabschnitt 45 über,
welcher an der äußeren Oberfläche 29 des Verbindungsrohrs
6 anliegt. Hier wird er durch die Schutzkappe 36 bzw. den
Hülsenabschnitt 37 fixiert.
Durch die Eigenspannung der Blattfeder 42 wird der Wälz
körper 18 gegen die Betätigungsstange 5 gedrückt. Die Fe
derkraft kann hierbei durch die elastische Kraft des Ma
terials der Schutzkappe 36 unterstützt werden, welches in
die rückwärtige Kehlung 46 des Mittelabschnitts 44
drückt.
Die einseitige Festlegung der Blattfeder 42 am oberen
Längenabschnitt 43 gewährleistet, dass die Blattfeder 42
im Falle einer Blockierung der Betätigungsstange 5 bzw.
Überschreiten einer unzulässigen Kraftspitze elastisch
nach hinten ausweichen kann und anschließend wieder in
ihre Spannposition zurückfedert.
1
- Betätigungsgestänge
2
- oberer Bereich v.
1
3
- Lagerkopf
4
- oberes Ende v.
5
5
- Betätigungsstange
6
- Verbindungsrohr
7
- Kupplungsabschnitt
8
- oberes Schutzrohr
9
- unteres Schutzrohr
10
- Anschlusshaube
11
- Ausnehmung
12
- Stangenhülse
13
- Klemmhülse
14
- Abdeckhaube
15
- Stützmuffe
16
- oberes Ende v.
6
17
- Spanneinheit
18
- Wälzkörper
19
- Ausnehmung
20
- Wand
21
- Feder
22
- Oberfläche v.
5
23
- unteres Ende v.
5
24
- Aussparung
25
- Gleitschräge
26
- Widerlagerabschnitt
27
- Längsachse v.
18
28
- Längsachse v.
5
29
- äußere Oberfläche v.
6
30
- Längenabschnitt v.
21
31
- Lasche
32
- Lasche
33
- Bügel
34
- Ende v.
33
35
- Ende v.
33
36
- Schutzkappe
37
- Hülsenabschnitt v.
36
38
- Stutzen
39
- Schulterabschnitt v.
36
40
- äußere Oberfläche
41
- Betätigungsgestänge
42
- Blattfeder
43
- oberer Längenabschnitt v.
42
44
- Mittelabschnitt v.
42
45
- unterer Längenabschnitt v.
42
46
- Kehlung
B- Breite v.
B- Breite v.
34
D- Durchmesser v.
18
P- Punktschweißung
Claims (5)
1. Betätigungsgestänge für eine unterirdisch verlegte
und an eine ein Fluid führende Leitung koppelbare Ar
matur, welches eine in einem mit der Armatur kuppel
baren mehrkantigen Verbindungsrohr (6) drehmoment
übertragend teleskopierbare mehrkantige Betätigungs
stange (5) sowie zwei das Verbindungsrohr (6) und die
Betätigungsstange (5) umhüllende, zueinander ver
schiebbare Schutzrohre (8, 9) aufweist, wobei am obe
ren Ende (16) des Verbindungsrohrs (6) eine Spannein
heit (17) vorgesehen ist, die einen Wälzkörper (18)
aufweist, welcher in einer Ausnehmung (19) in der
Wand (20) des Verbindungsrohrs (6) gehalten und mit
tels einer Feder (21, 42) gegen die Oberfläche (22)
der Betätigungsstange (5) reibschlüssig gedrückt ist,
wobei am unteren Ende (23) der Betätigungsstange (5)
eine Aussparung (24) mit einer Gleitschräge (25) und
einem Widerlagerabschnitt (26) zur Aufnahme des Wälz
körpers (18) vorgesehen ist.
2. Betätigungsgestänge nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Wälzkörper (18)
eine Rolle ist, wobei die Längsachse (27) des Wälz
körpers (18) quer zur Längsachse (28) der Betäti
gungsstange (5) angeordnet ist.
3. Betätigungsgestänge nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Feder (21, 42) eine Blattfeder ist.
4. Betätigungsgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Feder (21) einen an der äußeren Oberfläche (29) des
Verbindungsrohrs (6) zur Anlage gelangenden zungenar
tigen Längenabschnitt (30), mindestens eine von die
sem in Richtung zum Wälzkörper (18) ausgestellten und
in die Ausnehmung (19) greifende Lasche (31, 32) so
wie einen das Verbindungsrohr (6) endseitig übergrei
fenden und mit seinem abwärts gerichteten konvexen
Ende (34) am Wälzkörper (18) zur Anlage gelangenden
Bügel (33) aufweist.
5. Betätigungsgestänge nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die
Spanneinheit (17) von einer das obere Ende (16) des
Verbindungsrohrs (6) umgreifenden Schutzkappe (36)
ummantelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998108195 DE19808195C1 (de) | 1998-02-27 | 1998-02-27 | Betätigungsgestänge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998108195 DE19808195C1 (de) | 1998-02-27 | 1998-02-27 | Betätigungsgestänge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19808195C1 true DE19808195C1 (de) | 1999-06-17 |
Family
ID=7859036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998108195 Expired - Fee Related DE19808195C1 (de) | 1998-02-27 | 1998-02-27 | Betätigungsgestänge |
Country Status (1)
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