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DE19808801A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern

Info

Publication number
DE19808801A1
DE19808801A1 DE1998108801 DE19808801A DE19808801A1 DE 19808801 A1 DE19808801 A1 DE 19808801A1 DE 1998108801 DE1998108801 DE 1998108801 DE 19808801 A DE19808801 A DE 19808801A DE 19808801 A1 DE19808801 A1 DE 19808801A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
tools
tool
press
embossing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998108801
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J H Toennjes & Co KG GmbH
Original Assignee
J H Toennjes & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J H Toennjes & Co KG GmbH filed Critical J H Toennjes & Co KG GmbH
Priority to DE1998108801 priority Critical patent/DE19808801A1/de
Publication of DE19808801A1 publication Critical patent/DE19808801A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/1556Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling of non-rotary tools
    • B23Q3/15573Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling of non-rotary tools the tool being taken from a storage device and transferred to a tool holder by means of transfer devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0052Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/10Registration, licensing, or like devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prägen von Kennzei­ chen-Schildern, insbesondere Kfz-Kennzeichen, mit einer Vor­ richtung, in der Schildplatinen von einer Seite und Werkzeuge zum Prägen insbesondere von der anderen Seite in eine Presse eingegeben werden, und die Werkzeuge einem Magazin, insbeson­ dere einem vertikalgerichteten und mehrere nebeneinander ange­ ordnete und vertikal verfahrbare Magazinsäulen aufweisenden Ma­ gazin, entnommen und in die Presse eingegeben werden.
Aus der DE 196 12 831 ist eine Vorrichtung zum Prägen von Kraftfahrzeug-Kennzeichen-Schildern bekannt, bei der Werkzeuge in einem Magazin mit vertikalen Magazinsäulen übereinander ge­ lagert und in einer bestimmten Ebene aus dem Magazin ausschieb­ bar und in die Presse einschiebbar sind. Nach dem Prägen werden die Werkzeuge in die entsprechende Position zurückgeschoben. Zwischen dem Ausschieben des Werkzeugs aus dem Magazin und dem Zurückschieben müssen die Magazinsäulen stillstehen. Der be­ schriebene Zeitraum stellt somit für die Magazinbewegungen eine Totzeit dar. Die Zeit zum Prägen mehrerer Kennzeichen-Schilder mit unterschiedlichen Zahlen oder Buchstaben wird entsprechend lang.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, mit dem die insgesamt für das Prägen einer Reihe von Kennzeichen-Schildern mit unterschiedlichen Buchstaben oder Zahlen erforderliche Zeit verkürzt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß aus der Presse kommende erste Werkzeuge vor der Rückgabe in das Magazin zwischengelagert werden, bis aus dem Magazin kommende zweite Werkzeuge die ersten Werkzeuge passiert haben und daß dann die ersten Werkzeuge dem Magazin wieder zugeführt werden. Somit werden dem Magazin bereits neue Werkzeuge entnommen, be­ vor die alten Werkzeuge wieder in das Magazin eingesetzt sind. Durch diese Art der Überschneidung von einzelnen Verfahrens­ schritten verkürzt sich die insgesamt für die Bereitstellung und Rückführung der einzelnen Werkzeuge erforderliche Zeit.
Vorteilhafterweise werden die Werkzeuge im Magazin in einer so­ genannten chaotischen Lagerhaltung gehalten. Dies bedeutet, daß die in der Presse verwendeten Werkzeuge nicht in ihre bisherige Position im Magazin zurückgeführt werden, sondern stets in die Position eingesetzt werden, aus der die neuen Werkzeuge entnom­ men wurden. Steuerbar ist die chaotische Lagerhaltung durch Ab­ tastung der mit individuellen Kennungen versehenen einzelnen Werkzeuge über einen feststehenden Sensor und/oder über eine Bewegungssteuerung, die, ausgehend von einer definierten Grund­ stellung, alle Werkzeugtauschoperationen aufzeichnet und so den jeweils aktuellen Werkzeugort innerhalb des Magazins rech­ nerisch bestimmen kann. Im letztgenannten Fall ist die Ab­ tastung und Erfassung der Magazinbewegungen ebenfalls sinnvoll.
Gemäß der DE 196 12 831 sind Werkzeuge vorgesehen, die aus Oberwerkzeug und Unterwerkzeug bestehen, wobei letztere gegen den Druck einer Feder zusammenpressbar sind. Oberwerkzeug und Unterwerkzeug werden gemeinsam gehandhabt und auch gemeinsam dem Magazin entnommen bzw. in die Presse eingeschoben. Zwischen Oberwerkzeug und Unterwerkzeug ist ein schmaler Spalt vorge­ sehen, in den eine Schildplatine einschiebbar ist.
Demgegenüber ist ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren da­ durch gekennzeichnet, daß Oberwerkzeug und Unterwerkzeug mit Abstand zueinander und ohne direkte Verbindung miteinander in die Presse und damit in die Position oberhalb und unterhalb der Schildplatine bewegt werden. Vorteilhafterweise werden Ober­ werkzeug und Unterwerkzeug ohne Abstand zueinander im Magazin abgelegt, in dieser Relativposition in Richtung auf die Presse bewegt, dann in einen größeren Abstand zueinander gebracht und schließlich mit größerem Abstand zueinander in die Presse be­ wegt. Auf diese Weise kann der für das Einfahren in die Presse erforderliche optimale Abstand eingestellt werden. Zugleich ist der Platzbedarf der Werkzeuge im Magazin minimal. Schließlich müssen Oberwerkzeug und Unterwerkzeug nicht durch mechanische Mittel zusammengehalten werden.
Das in der DE 196 12 831 beschriebene Magazin bzw. dessen Magazinsäulen werden durch Schrittmotoren in die gewünschte Entnahmeposition bewegt. Dabei hat jedes Werkzeug seinen festen Platz im Magazin, so daß jeder Position eines Schrittmotors eine definierte Werkzeugposition entspricht. Schrittmotoren sind relativ aufwendig im Aufbau und damit teuer.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es schließlich, ein Ver­ fahren zu schaffen, mit dem ein Magazin möglichst schnell in eine definierte Entnahmeposition für ein bestimmtes Werkzeug bewegt werden kann, ohne daß hierzu Schrittmotoren oder ähnlich aufwendige Antriebe erforderlich sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin zunächst mit hoher Geschwindigkeit in eine der Ent­ nahmeposition benachbarte Zwischenposition fährt und dann mit niedrigerer Geschwindigkeit die Entnahmeposition anfährt. Als Antrieb für die Magazinbewegungen (oder für die Magazinsäulen) sind einfache Antriebe, insbesondere Elektromotoren verwendbar. Sinnvoll ist lediglich die Möglichkeit eines schnelleren und eines langsameren Vorschubs. Die Werkzeuge werden dem Magazin in der in einer feststehenden Ebene liegenden Entnahmeposition entnommen. Erfindungsgemäß ist benachbart hierzu eine Zwischenposition vorgesehen. Entnahmeposition und Zwischen­ position liegen um eine Werkzeugteilung auseinander, wobei die Teilung der Höhe des Magazins geteilt durch die Anzahl der übereinander angeordneten Werkzeuge entspricht. Die Zwischen­ position muß von dem zum Aufschub vorgesehenen Werkzeug nicht mit hoher Genauigkeit erreicht werden. Ein Anfahren mit hoher Geschwindigkeit ist deshalb möglich. Von der Zwischenposition in die Entnahmeposition wird das Magazin mit geringerer Ge­ schwindigkeit bewegt. Automatisch ist damit die erforderliche höhere Genauigkeit zum Erreichen der Entnahmeposition möglich. Das Erreichen der Zwischenposition wird vorteilhafterweise be­ stimmt durch Detektion der einzelnen, die Zwischenposition pas­ sierenden Werkzeuge. Die Entnahmeposition ist erreicht, sobald das dem gewünschten Werkzeug benachbarte Werkzeug genau in der Zwischenposition steht.
Weitere Merkmale der Erfindung, insbesondere erfindungsgemäße Vorrichtungen, sind den Ansprüchen und der Beschreibung im üb­ rigen entnehmbar. Dabei sind das Verfahren und die Vorrichtung, mit dem die Bewegung des Magazins in eine Entnahmeposition ge­ steuert werden, nicht auf die Anwendung im Zusammenhang mit dem Prägen von Kennzeichen-Schildern beschränkt. Wichtig ist vor allem die Anordnung mehrerer Werkzeuge übereinander oder neben­ einander in einem motorisch verfahrbaren Magazin, gegebenen­ falls mit derartig bewegbaren Teilmagazinen, insbesondere Maga­ zinsäulen. Eine Besonderheit stellen schließlich auch die mit individuellen und abtastbaren Kennungen versehenen Werkzeuge dar.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern und zur Durch­ führung der erfindungsgemäßen Verfahren,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in leicht vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 2, jedoch in stark vergrößerter Darstellung, und zwar den Bereich zwischen Magazin und Presse,
Fig. 4 eine Rückansicht der Vorrichtung gem. Fig. 1, jedoch ohne Magazin,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gem. Fig. 1, nämlich den Bereich zwischen Magazin und Presse, beide einschließlich,
Fig. 6 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 3, mit Magazin und den wesentlichen Teilen zum Verfahren der Werkzeuge bis in die Presse, in der ersten Position einer Ab­ laufdarstellung,
Fig. 7 bis Fig. 9 Seitenansichten entsprechend Fig. 6 mit zweiter, dritter und vierter Position innerhalb der Ablauf­ darstellung,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht des Magazins bzw. einer Magazinsäule.
Ebenso wie die in der DE 196 12 831 gezeigte Vorrichtung weist die nachfolgend beschriebene Vorrichtung ein Magazin 20 mit mehreren Teilmagazinen, nämlich Magazinsäulen 21, eine hydrau­ lische Prägepresse 22 und ein Platinenmagazin 23 auf. Im Pla­ tinenmagazin 23 liegen mehrere Schildplatinen 24. Diese werden einzeln entnommen, in die Presse 22 gefahren und dort mit ent­ sprechenden Werkzeugen 25 geprägt. Letztere werden in den Maga­ zinsäulen übereinander gelagert, bestehen aus Oberwerkzeug 26 und Unterwerkzeug 27 und werden über eine entsprechende Mecha­ nik dem Magazin 20 entnommen und in die Presse 22 eingeführt und zwar das Oberwerkzeug 26 oberhalb der Platine 24 und das Unterwerkzeug 27 unterhalb derselben.
Besonderheiten der hier beschriebenen Vorrichtung bzw. des Ver­ fahrens liegen im Aufbau und der Steuerung des Magazins, im Aufbau der Werkzeuge und der Bewegung der Werkzeuge bis in die Presse sowie in der Handhabung der Platinen auf dem Weg in die Presse.
Die Schildplatinen 24 werden an einer Vorderseite 28 der Presse 22 dem Platinenmagazin 23 entnommen und auf einem bereitgehal­ tenen Konturrahmen 29 abgelegt. Hierfür vorgesehen ist ein Ein­ legearm 30, der horizontal und vertikal verfahrbar ist. Die ge­ prägten Schildplatinen werden mit einem Entnahmearm 31 vom Kon­ turrahmen 29 abgenommen und seitlich neben der Presse abgelegt. Der Konturrahmen 29 ist mittels eines Konturrahmenfahrzylinders 32 in die Presse 22 in horizontal er Richtung einfahrbar und entgegengesetzt wieder ausfahrbar.
Das Magazin 20 zur Aufnahme der Werkzeuge 25 ist an einer Rück­ seite 33 der Presse 22 angeordnet. Platinenzufuhr und Werkzeug­ zufuhr erfolgen demnach an einander gegenüberliegenden Seiten der Presse.
Das Magazin 20 weist im vorliegenden Fall sechs Magazinsäulen 21 auf, die an Linearführungen 34 gehalten und durch sechs Spindeln 35 vertikal verfahrbar sind. Der Antrieb für die Spin­ deln ist nicht gezeigt. Vorgesehen sind einfache Elektromoto­ ren, die über Riementriebe die Spindeln antreiben und zwar je ein Motor pro Spindel. Je Spindel 35 sind zwei Spindelmuttern vorgesehen, nämlich eine obere Spindelmutter 36 und eine untere Spindelmutter 37.
Die Magazinsäulen 21 weisen einzelne und nicht näher gezeigte Magazinfächer auf, in denen je ein Werkzeug 25 mit Oberwerkzeug 26 und Unterwerkzeug 27 zu liegen kommt. Die Magazinfächer sind so gestaltet, daß die Werkzeuge 25 in Richtung auf die Presse herausbewegbar sind. Der Ausschub erfolgt durch ein Ausschubge­ stänge 38, das in unveränderlicher Höhe auf der der Presse ge­ genüberliegenden Seite des Magazins 20 angeordnet ist und über eine entsprechende Pneumatik oder Hydraulik (Ausschubzylinder 39) in horizontaler Richtung bewegbar ist. Das Ausschubgestänge 38 weist einzelne Ausschubstangen 40 auf, die in die Magazinfächer eintreten und die in einer Ebene liegenden Werkzeuge 25 aus allen Magazinsäulen 21 in Richtung auf die Presse ausschieben.
Die Werkzeuge 25 werden aus den Magazinfächern auf eine Über­ schubplatte 41 geschoben, die eine Magazinebene definiert und die als Zufuhr- und Abschubbahn für die Werkzeuge anzusehen ist. Die Überschubplatte 41 weist an ihrer Oberseite in Förder­ richtung verlaufende Längsstege 42 auf, über die korrespon­ dierende Ausnehmungen 43 der Werkzeuge greifen und so eine ge­ naue Führung der Werkzeuge in diesem Bereich bewirken. Außerdem weist die Überschubplatte 41 eine Öffnung 44 auf, in die die Werkzeuge 25 exakt hineinpassen. Abgedeckt wird die Öffnung 44 durch einen Hubteller 45 einer Werkzeughubeinrichtung, nämlich eines Werkzeughubzylinders 46. Die Werkzeuge 25 werden von den Ausschubstangen 40 über die Überschubplatte 41 bis auf den Hubteller 45 geschoben.
In derselben Ebene wie die Überschubplatte 41 ist zwischen der Öffnung 44 und der Presse 22 eine Füllplatte 47 als Speichereinrichtung für die Werkzeuge 25 vorgesehen. Diese ist in den Bereich der Öffnung 44 bewegbar, so daß Werkzeuge un­ mittelbar von der Füllplatte 47 auf die Überschubplatte 41 geschoben werden können.
Unterhalb der Ebene der Überschubplatte 41 sind Mittel angeord­ net zur Aufnahme von Oberwerkzeug 26 und Unterwerkzeug 27 und zum Einschieben derselben in die Presse 22. Ein eine weitere Ebene definierender oberer Werkzeughalterahmen 48 nimmt das Oberwerkzeug 26 auf, während das Unterwerkzeug 27 in einem eine dritte Ebene definierenden unteren Werkzeughalterahmen 49 zu liegen kommt. Hierzu sind die Werkzeuge 25 in spezieller Weise ausgebildet. Das Unterwerkzeug 27 weist nämlich in horizontaler Ebene kleinere Außenkonturen auf als das Oberwerkzeug 26. Wäh­ rend sich das Oberwerkzeug 26 bei Abwärtsbewegung des Hubtel­ lers 45 im oberen Werkzeughalterahmen aufhängt, gelangt das Un­ terwerkzeug 27 durch den oberen Halterahmen 48 hindurch bis auf den unteren Werkzeughalterahmen 49 und kommt dort zu liegen, siehe Fig. 8. Die beiden Werkzeughalterahmen 48, 49 sind ge­ meinsam durch einen Werkzeugrahmenfahrzylinder 50 in die Presse 22 zurückbewegbar und bilden insoweit eine Verfahreinrichtung zum Ein- und Austragen der Werkzeuge. Zwischen den Werkzeug­ halterahmen 48, 49 besteht eine teleskopartige Verbindung 51, so daß vorzugsweise eine vertikale Relativbewegung möglich ist, nicht jedoch eine horizontale.
Gegenspieler zu dem Ausschubgestänge 38 ist eine Rückschub­ leiste 52. Diese ist nahe der Presse 22 und oberhalb der Füll­ platte 47 (auf derselben) gelagert und durch einen entsprechen­ den Antrieb in Richtung auf das Magazin 20 bewegbar zum Rück­ schub der Werkzeuge 25 in die Magazinfächer.
Die Entnahme der Werkzeuge 25 und das Zusammenbringen derselben mit der Platine 24 und dem Konturrahmen 29 erfolgt in beson­ derer Weise. Die einzelnen Abläufe werden nachfolgend anhand der Fig. 6 bis 9 dargestellt:
Ausgegangen wird von dem in Fig. 6 ersichtlichen Zustand. Das Werkzeug 25a ist auf dem Rückweg ins Magazin 20 und liegt auf dem nicht sichtbaren Hubteller 45 in der Ebene der Überschub­ platte 41. Tatsächlich handelt es sich nicht nur um ein Werk­ zeug 25a, sondern um insgesamt 6 Werkzeuge, siehe Fig. 5, ent­ sprechend der Anzahl der Magazinsäulen 21 und der im vorliegen­ den Beispiel in eine Platine zu prägenden Ziffern und Buch­ staben. Zur Vereinfachung wird weiterhin Bezug genommen auf nur ein Werkzeug.
Die Magazinsäule 21 ist in die gewünschte Stellung gefahren, so daß das für die Prägung der nächsten Platine erforderliche Werkzeug 25b vor der Ebene der Überschubplatte 41 bereitgehal­ ten ist. Das Werkzeug 25b wird durch das Ausschubgestänge 38 auf die Überschubplatte 41 geschoben und nimmt dabei das auf dem Hubteller 45 liegende Werkzeug 25a mit, bis letzteres auf der Füllplatte 47 aufliegt bzw. an der Rückschubleiste 52 an­ liegt, siehe Fig. 7. Aus dieser Position wird das "neue" Werk­ zeug 25b von dem Hubteller 45 des Werkzeughubzylinders 46 ab­ wärts bewegt, wobei das Oberwerkzeug 26 im oberen Werkzeug­ halterahmen 48 hängenbleibt und das Unterwerkzeug 27 auf dem unteren Werkzeughalterahmen 49 zu liegen kommt, siehe Fig. 8. Während der Hubteller 45 abwärts gefahren ist, wird zunächst die Füllplatte 47 horizontal nach links bis an die Überschub­ platte 41 geschoben und so die Öffnung zum Durchtritt des Hub­ tellers 45 verschlossen. Zugleich wird das auf der Füllplatte 47 aufliegende Werkzeug 25a damit in Richtung auf das Magazin bewegt. In das Magazin eingeschoben wird das "alte" Werkzeug 25a durch Horizontalbewegung der Rückschubleiste 52 über die Füllplatte 47 und die Überschubplatte 41 hinweg. Fig. 8 zeigt insoweit eine Übergangsposition des Werkzeugs 25a. Tatsächlich wird dieses Werkzeug 25a durch die Rückschubleiste 52 vollstän­ dig in das Magazin zurückgeschoben, und zwar in das Fach, dem zuvor das "neue" Werkzeug 25b entnommen wurde.
Die Werkzeughalterahmen 48, 49 werden mit Oberwerkzeug 26 und Unterwerkzeug 27 in die Presse 22 bewegt, siehe Fig. 9. Der Einfachheit halber ist in dieser Figur die Presse selbst nicht eingezeichnet. Erkennbar ist aber der Konturrahmen 29 mit auf­ liegender Platine 24 innerhalb der (nicht gezeigten) Presse. Der Konturrahmen ist vertikal bewegbar aufgehängt (nicht ge­ zeigt). Zusammen mit der vertikalen Verschiebbarkeit der Werk­ zeughalterahmen 48, 49 ergibt sich so die Möglichkeit, die jetzt übereinanderliegenden Teile - unterer Werkzeughalterahmen 49, Unterwerkzeug 27, Konturrahmen 29, Platine 24, Oberwerkzeug 26, oberer Werkzeughalterahmen 48 - durch den Pressestempel (nicht gezeigt) von unten gegen ein entsprechendes Widerlager der Presse zu drücken und so die Prägung auszuführen.
Während der Prägevorgang abläuft, werden die Magazinsäulen be­ reits in die nächste gewünschte Stellung gebracht. Gemäß Fig. 9 ist bereits das nächste Werkzeug 25c vor der Überschubplatte 41 ausschubbereit.
Die Werkzeuge liegen lose in den einzelnen Magazinfächern. In jedem Fach liegt das Oberwerkzeug 26 auf dem Unterwerkzeug 27 ohne besondere Verbindungsmittel. Eine Oberseite des Unterwerk­ zeugs 27 ist gegenüber einer Unterseite des Oberwerkzeugs 26 so ausgebildet, daß die beiden Teile in horizontaler Richtung ge­ geneinander nicht verschiebbar sind, beispielsweise durch kor­ respondierende Ausnehmungen und Vorsprünge des zu prägenden Zeichens. Die einzelnen Ausschubstangen 40 sind so angeordnet, daß je zwei Ausschubstangen ein Werkzeug rückseitig nahe den Seitenflächen erfaßt und beaufschlagt. Dabei sind die Ausschubstangen 40 so breit und derart "auf Lücke" angeordnet, daß sie zwei benachbarte Werkzeuge verschieben können, siehe Fig. 5.
Die Anordnung der einzelnen Werkzeuge 25 innerhalb einer Maga­ zinsäule 21 ist in Fig. 10 dargestellt. Erkennbar sind Werk­ zeuge für die Buchstaben A bis L. Überlicherweise sind in einer Magazinsäule 21 alle zu prägenden Zeichen, zum Beispiel alle Buchstaben des Alphabets und/oder alle Dezimalziffern abgelegt. Eine kleinere Anzahl an Werkzeugen ist möglich, sofern von vornherein Begrenzungen in der Ziffern- oder Buchstabenauswahl vorgesehen sind.
Jede Magazinsäule 21 wird unabhängig von den anderen elektro­ motorisch und programmgesteuert verfahren. Die Steuerung ist nicht gezeigt. Wichtig ist, daß die für die Prägung der Platine erforderlichen Werkzeuge nach entsprechender Eingabe oder Pro­ grammierung gemeinsam in der Ebene der Überschubplatte 41 be­ reitgestellt werden. Hierzu muß jede Magazinsäule 21 individu­ ell angesteuert werden und die entsprechende Höhenposition an­ fahren. Dies geschieht wiederum auf besondere Weise:
Jedes Werkzeug ist mit einer über einen Sensor 55 auslesbaren Kennung versehen. Im vorliegenden Fall ist die Kennung Speiche­ rinhalt eines EPROMS 56 im Unterwerkzeug 27. Der Sensor 55 ist ortsfest an einem maschinenseitigen Gestell 57 angeordnet. Es sind ebensoviele Sensoren 55 wie Magazinsäulen 21 vorhanden.
Die Werkzeuge 25 sind in den Magazinsäulen 21 in chaotischer Lagerordnung gehalten. Fest zugeordnete Magazinfächer sind nicht vorgesehen. Vielmehr ergeben sich durch die oben anhand der Fig. 6 bis 9 beschriebenen Verschiebungen der Werkzeuge au­ tomatisch Tauschoperationen in den Zuordnungen zwischen Werk­ zeugen und Magazinfächern. Das eindeutige Erkennen der Werk­ zeuge wird aber sichergestellt durch die beschriebene Detektion der EPROMS 56 durch die Sensoren 55.
Die motorische Höhenverstellung der Magazinsäulen 21 soll so schnell wie möglich ablaufen. Zugleich muß die Endposition mit hoher Genauigkeit erreicht werden. Das gewünschte Werkzeug - in Fig. 10 der Buchstabe H - soll mit seiner Unterseite genau auf die Ebene der Überschubplatte 41 ausgerichtet sein, auf keinen Fall darunter. Eine geringe Abweichung nach oben ist zulässig. Die gewünschte Genauigkeit ist erzielbar durch Verwendung von Schrittmotoren für den Antrieb der Magazinsäulen. Vorteil­ hafterweise werden hier einfachere und kostengünstigere Elek­ tromotoren verwendet. Die gewünschte Genauigkeit wird durch be­ sondere Anordnung des Sensors 55 und durch spezielle Fahrwege erreicht. Bei Auswahl des Buchstaben H wird die Magazinsäule 21 zunächst mit hoher Geschwindigkeit in eine Position gefahren, in der das EPROM 56 des Buchstaben H dem Sensor 55 mit geringer Genauigkeit gegenübersteht. Diese Position wird im laufenden Auswahlvorgang als Zwischenposition der Magazinsäule bzw. des Werkzeugs (mit dem Buchstaben H) bezeichnet. Danach wird die Säule mit geringerer Geschwindigkeit abwärtsbewegt und zwar so­ weit, bis das EPROM 56 des darüberliegenden Buchstaben dem Sen­ sor 55 genau gegenübersteht. Damit befindet sich das Werkzeug mit dem Buchstaben H in der gewünschten Entnahmeposition und kann vom Ausschubgestänge 38 auf die Überschubplatte 41 ausge­ schoben werden. Der Weg von der Zwischenposition zur Entnahme­ position entspricht demnach etwa dem Maß der Teilung innerhalb der Magazinsäule (Höhe der Magazinsäule durch Anzahl der Werk­ zeuge). Der Weg entspricht nur dann genau der Teilung, wenn sich das EPROM 56 des gewünschten Werkzeugs bereits in der Zwischenposition genau gegenüber dem Sensor 55 befunden hatte. Entsprechend muß die Steuerung der elektrischen Antriebe registrieren, wann der EPROM 56 des über dem gewünschten Werk­ zeug liegenden Werkzeugs dem Sensor 55 genau gegenübersteht.
In Fig. 10 sind die Buchstaben A bis L in alphabetischer Rei­ henfolge übereinander angeordnet. Es handelt sich dabei um eine Ausgangsstellung oder um eine äußerst zufällige Stellung. Nach einigen Prägungen ergibt sich eine völlig andere Relativanord­ nung der Werkzeuge, entsprechend der oben genannten chaotischen Lagerordnung.
Bezugszeichenliste
20
Magazin
21
Magazinsäule
22
Presse
23
Platinenmagazin
24
Schildplatine
25
Werkzeug
25
a Werkzeug
25
b Werkzeug
25
c Werkzeug
26
Oberwerkzeug
27
Unterwerkzeug
28
Vorderseite
29
Konturrahmen
30
Einlegearm
31
Entnahmearm
32
Konturrahmenfahrzylinder
33
Rückseite
34
Linearführung
35
Spindel
36
obere Spindelmutter
37
untere Spindelmutter
38
Ausschubgestänge
39
Ausschubzylinder
40
Ausschubstange
41
Überschubplatte
42
Längssteg
43
Ausnehmung
44
Öffnung
45
Hubteller
46
Werkzeughubzylinder
47
Füllplatte
48
oberer Werkzeughalterahmen
49
unterer Werkzeughalterahmen
50
Werkzeugrahmenfahrzylinder
51
Verbindung
52
Rückschubleiste
53
54
55
Sensor
56
EPROM
57
Gestell

Claims (20)

1. Verfahren zum Prägen von Kennzeichen-Schildern, insbeson­ dere Kfz-Kennzeichen, mit einer Vorrichtung, in der Schild­ platinen (24) von einer Seite (Vorderseite 28) und Werkzeuge (25) zum Prägen insbesondere von der anderen Seite (Rückseite 33) in eine Presse (22) eingegeben werden, und die Werkzeuge (25) einem Magazin (20), insbesondere einem vertikal gerichte­ ten und mehrere nebeneinander angeordnete und vertikal verfahr­ bare Magazinsäulen (21) aufweisenden Magazin entnommen und in die Presse (22) eingegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Presse (22) kommende erste Werkzeuge (25a) vor der Rückgabe in das Magazin (20) zwischengelagert werden, bis aus dem Magazin (20) kommende zweite Werkzeuge (25b) die ersten Werkzeuge passiert haben und daß dann die ersten Werkzeuge (25a) dem Magazin wieder zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Presse (22) kommenden Werkzeuge (25a) in Magazin­ fächer eingeschoben werden, aus denen andere, neue Werkzeuge (25b) kurz zuvor entnommen wurden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabe der Werkzeuge (25) aus dem Magazin (20) in Richtung auf die Presse (22) in einer ersten Ebene (Magazinebene) und die Zufuhr der Werkzeuge (25) in die Presse (22) in einer oder mehreren anderen Ebenen (zweite Ebene, dritte Ebene) erfolgt, daß die aus der Presse (22) kommenden Werkzeuge (25) in die erste Ebene gefördert und dort zwischen­ gespeichert werden, daß die neuen, aus dem Magazin (20) kommen­ den Werkzeuge (25) aus der ersten Ebene herausbewegt werden und daß dann die zwischengespeicherten Werkzeuge (25) in das Maga­ zin (20) zurückgefördert werden.
4. Verfahren zum Prägen von Kennzeichen-Schildern, insbeson­ dere Kfz-Kennzeichen, mit einer Vorrichtung, in der Schild­ platinen (24) von einer Seite (Vorderseite 28) und Werkzeuge (25) zum Prägen insbesondere von der anderen Seite (Rückseite 33) in eine Presse (22) eingegeben werden, und die Werkzeuge (25) hierzu einem Magazin (20) entnommen werden, wobei das Prä­ gen mit zumindest zweiteiligen Werkzeugen - Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27) - durchgeführt wird, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27) mit Ab­ stand zueinander und ohne direkte Verbindung miteinander in die Presse und damit in die Position oberhalb und unterhalb der Schildplatine (24) bewegt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27) ohne oder mit geringem Abstand im Magazin (20) abgelegt sind, in dieser Relativposi­ tion in Richtung auf die Presse (22) bewegt werden, dann in ei­ nen größeren Abstand zueinander gebracht werden und schließlich mit größerem Abstand zueinander in die Presse (22) bewegt wer­ den.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27) im Magazin (20) unmittelbar aufeinanderliegen ohne miteinander verbunden zu sein.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27) in einer ersten Ebene (Magazinebene) aus dem Magazin (20) ausgefördert werden und in insbesondere tiefergelegener zweiter und dritter Ebene in die Presse eingeführt werden.
8. Verfahren zum Prägen von Kennzeichen-Schildern, insbeson­ dere Kfz-Kennzeichen, mit einer Vorrichtung, in der Schildpla­ tinen (24) von einer Seite (Vorderseite 28) in eine Presse (22) eingegeben werden, und die Werkzeuge (25) hierzu einem moto­ risch verfahrbaren Magazin (20) entnommen werden, wobei die Werkzeuge (25) in dem Magazin (20) übereinander oder nebenein­ ander liegen und das Magazin (20) zur Entnahmen eines bestimm­ ten Werkzeugs (25) und in Richtung der aufeinanderfolgenden Werkzeuge in eine entsprechende Entnahmeposition fährt, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (20) zunächst mit hoher Ge­ schwindigkeit in eine der Entnahmeposition benachbarte Zwischenposition fährt und dann mit niedrigerer Geschwindigkeit die Entnahmeposition anfährt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Erreichen der Zwischenposition bestimmt wird durch Detek­ tion der einzelnen, die Zwischenposition passierenden bzw. erreichenden Werkzeuge (25).
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeposition aus der Zwischenposition erreicht wird durch Rückbewegung um etwa eine Werkzeughöhe oder -breite so daß ein zu dem gewünschten Werkzeug benachbartes Werkzeug genau in der Zwischenposition steht.
11. Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern, insbe­ sondere Kfz-Kennzeichen, mit folgenden Merkmalen:
  • a) das Prägen erfolgt durch Werkzeuge (25), bestehend aus Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27), die in einer Presse (22) gegen die Oberseite und Unterseite einer Schildplatine (24) drückbar sind,
  • b) die Schildplatinen (24) sind einzeln in die Presse (22) bewegbar,
  • c) zum Bereithalten der Werkzeuge (25) ist ein Magazin (20) vorgesehen,
  • d) im Magazin liegen mehrere Werkzeuge (25) in einzelnen Fächern, wobei in jedem Fach ein Oberwerkzeug (26) und ein Unterwerkzeug (27) liegen,
  • e) die Werkzeuge sind durch eine Ausschubeinrichtung (Ausschubgestänge 38) aus dem Magazin (20) ausschiebbar und in Richtung auf die Presse (22) bewegbar,
    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • f) zwischen Presse (22) und Magazin (20) ist eine Werkzeug­ tauscheinrichtung vorgesehen, mit einer eine Magazinebene definierenden Zufuhr- und Abschubbahn (Überschubplatte 41), auf der Werkzeuge (25) aus dem Magazin (20) in Rich­ tung Presse (22) und von der Presse (22) kommend in das Magazin (20) bewegt werden, mit einer Verfahreinrichtung zum Ein- und Austragen der Werkzeuge (25) in die Presse (22) und wieder heraus, mit einer Werkzeughubeinrichtung zum Auf- und/oder Abwärtsbewegen der Werkzeuge (25) zwischen der Zufuhr- und Abschubbahn und der Verfahrein­ richtung, und mit einer Speichereinrichtung zum Aufnehmen der aus der Presse (22) ausgetragenen Werkzeuge (25a) und vor der Rückbewegung derselben in das Magazin (20), wäh­ rend die vom Magazin (20) kommenden Werkzeuge (25b) der Presse (22) zugeführt werden.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung in derselben Ebene liegt, wie die Zu­ fuhr- und Abschubbahn, nämlich in der Magazinebene.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die aus dem Magazin (20) in der Magazinebene aus­ geschobenen Werkzeuge (25) auf einem Hubteller (45) eines Werk­ zeughubzylinders (46) zu liegen kommen, daß dabei auf dem Hub­ teller (45) sich befindende Werkzeuge auf eine Füllplatte (47) geschoben werden und daß nach dem Absenken des Hubtellers (45) die Fullplatte (47) in Richtung auf das Magazin (20) bewegt wird und die Werkzeuge (25) in das Magazin (20) zurückgeschoben werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (25) von dem Werkzeughubzylinder (46) bis in einen oder mehreren Werkzeughalterahmen (48, 49) abgesenkt wer­ den und mit diesen in die Presse (22) hineinbewegt werden.
15. Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern, insbe­ sondere Kfz-Kennzeichen, mit folgenden Merkmalen:
  • a) das Prägen erfolgt durch Werkzeuge (25), bestehend aus Oberwerkzeug (26) und Unterwerkzeug (27), die in einer Presse (22) gegen Oberseite und Unterseite einer Schild­ platine (24) drückbar sind,
  • b) die Schildplatinen (24) sind einzeln in die Presse (22) bewegbar,
  • c) zum Bereithalten der Werkzeuge (25) ist ein Magazin (20) vorgesehen,
  • d) im Magazin liegen mehrere Werkzeuge (25) in einzelnen Fächern, wobei in jedem Fach ein Oberwerkzeug (26) und ein Unterwerkzeug (27) liegen,
  • e) die Werkzeuge (25) sind durch eine Ausschubeinrichtung aus dem Magazin (20) ausschiebbar und in Richtung auf die Presse (22) bewegbar,
    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • f) zwischen Presse (22) und Magazin (20) ist eine Werkzeug­ trenneinrichtung vorgesehen, in der Oberwerkzeuge (26) und Unterwerkzeuge (27) einen vertikalen Abstand vonein­ ander einnehmen und danach in die Presse (22) bewegt wer­ den.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Werkzeugtrenneinrichtung eine Hubeinrichtung, insbeson­ dere ein Werkzeughubzylinder (46) und zwei mit vertikalem Ab­ stand zueinander angeordnete Werkzeughalter (Werkzeughalterahmen 48, 49) vorgesehen sind, und daß das Ober­ werkzeug (26) durch die Hubeinrichtung im oberen Werkzeughalter und das Unterwerkzeug (27) im unteren Werkzeughalter ablegbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeughalter, insbesondere Werkzeughalterahmen (48, 49), mit Abstand zueinander in die Presse (22) bewegbar sind, der­ art, daß eine Schildplatine (24) mit einem Konturrahmen (29) in der Presse (22) zwischen oberem und unterem Werkzeughalter zu liegen kommt.
18. Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern, insbe­ sondere Kfz-Kennzeichen, mit einer Maschine, in der Schildpla­ tinen von einer Seite (Vorderseite 28) und Werkzeuge (25) zum Prägen insbesondere von der anderen Seite (Rückseite 33) in eine Presse (22) eingegeben werden und die Werkzeuge (25) einem motorisch verfahrbaren Magazin entnommen und in die Presse (22) eingegeben werden, wobei die Werkzeuge (25) in dem Magazin (20) übereinander oder nebeneinander liegen und das Magazin (20) zur Entnahme eines bestimmten Werkzeugs (25) und in Richtung der aufeinanderfolgenden Werkzeuge (25) in eine entsprechende Ent­ nahmeposition fährt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Magazin ein ortsfester Sensor zugeordnet ist, mit dem die Position des Magazins (20) und/oder Position eines bestimmten Werkzeugs (25) abtastbar sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Werkzeug (25) eine eindeutige Kennung aufweist, die von dem Sensor (55) abtastbar ist, insbesondere eine in einem EPROM (56) abgelegte Kennung.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Sensor (55) benachbart und mit Abstand zur Entnahmeposition angeordnet ist, entsprechend dem Abstand (der Teilung) zwischen insbesondere zwei Werkzeugen (25) bzw. Werk­ zeugkennungen.
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