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DE198058C - - Google Patents

Info

Publication number
DE198058C
DE198058C DENDAT198058D DE198058DA DE198058C DE 198058 C DE198058 C DE 198058C DE NDAT198058 D DENDAT198058 D DE NDAT198058D DE 198058D A DE198058D A DE 198058DA DE 198058 C DE198058 C DE 198058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
clamping piece
tool holder
adjusting screw
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT198058D
Other languages
English (en)
Publication of DE198058C publication Critical patent/DE198058C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für Drehbänke, Hobel- oder andere Werkzeugmaschinen, bei welchem das Werkzeug in einer in bezug auf den Schaft des Werkzeughalters schrägen Höhlung angeordnet ist und bei dem ein in einem Schlitz gleitendes Klemmstück vorgesehen ist, welches durch eine gewöhnlich gegen Herausschrauben aus dem Werkzeughalter gesicherte Stellschraube gegen das Werkzeug gepreßt wird.
Es· sind Werkzeughalter bekannt, bei welchen das gegen das Werkzeug (Stahlstücke) zu pressende Gleitstück in einer Bohrung oder einem Kanal derart angeordnet ist, daß es nicht unbeabsichtigterweise sich aus den Werkzeughaltern bewegen kann. Die gegen das Gleitstück wirkende Schraube ist durch einen Stift o. dgl. gegen unbeabsichtigtes Herausschrauben aus dem Werkzeughalter gesichert. Bei diesen bekannten Anordnungen ist jedoch die Berührungsfläche zwischen dem Gleitstück und dem Werkzeug nicht ausreichend, um das Werkzeug beim praktischen Gebrauch genügend sicher zu halten, besonders beim Schneiden starker Späne mittels Schnelldrehstähle.
Es ist ferner bekannt, durch Stellschrauben Klemmstücke gegen die Werkzeuge zu pressen, so daß diese Klemmstücke als Schutzplatten dienen, welche eine Beschädigung der Schrauben durch einen unmittelbar auf die Werkzeuge (Stahlstücke) ausgeübten Druck verhindern. Durch .Anwendung dieser Klemmstücke wird zwar eine genügende Berührungsfläche geschaffen, um die Werkzeuge sicher zu befestigen, jedoch werden in diesem Fall die Klemmstücke in die erforderliche Lage durch die Höhlungen oder Aussparungen gebracht, welche auch die Werkzeuge (Stahlstücke) aufnehmen. Infolgedessen können die Klemmstücke in diese Höhlungen hindurchgleiten und durch letztere aus den Werkzeughaltern herausfallen, wenn die Werkzeuge abgenommen sind. Auf diese Weise werden die Werkzeughalter wegen des Verlustes wesentlicher Teile unbrauchbar. Dieser Mangel tritt besonders in den Fällen auf, in denen die Klemmstücke mit vorspringenden Teilen versehen sind, die über die Ränder des diese Klemmstücke tragenden Körpers greifen, um eine seitliche Verschiebung der Klemmstücke zu verhindern. Diese vorspringenden Teile werden durch die beim Gebrauch der Werkzeuge erzeugten Späne rasch abgenutzt, besonders wenn Schnelldreh- oder Schnellhobelstähle verwendet werden, so daß die Klemmstücke durch diese vorspringenden Teile nicht mehr in der richtigen Lage gehalten werden und leicht verloren gehen können.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der zur Aufnahme des Klemmstückes dienende Schlitz geneigt oder quer in bezug auf die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende Höhlung und quer zu der Stellschraube angeordnet ist, wobei das Klemmstück mit einem Ausschnitt versehen ist, in welchen die Stellschraube greift. Hierdurch wird eine große Berührungsfläche zwisehen dem Klemmstück und dem Werkzeug gesichert, und ferner wird das Klemmstück in der richtigen Lage im Werkzeughalter gehalten, und es wird ein Hindurchgleiten des Klemmstückes durch die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende Höhlung verhindert. Außerdem sind auch die das Klemmstück in der richtigen Lage haltenden Teile gegen Beschädigung durch die durch die Werkzeuge erzeugten Späne geschützt.
Der neue Werkzeughalter ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt. Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Werkzeughalter nach der Linie A-A in Fig. 3.
Fig. 2 ist eine Endansicht des Werkzeughalters.
Fig. 3 ist ein Grundriß des Werkzeughalters bei fortgelassener Stellschraube.
Fig. 4 und 5 zeigen ein Klemmstück in Seiten- bzw. Vorderansicht.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform im Längsschnitt nach der Linie B-B in Fig. 8. Fig. 7 ist eine Vorderansicht und
Fig. 8 ein Grundriß des Werkzeughalters nach Fig. 6.
Bei dem Werkzeughalter nach Fig. 1 und 2 ist der Träger α teilweise als Schaft ausgebildet. Dieser Schaft wird im Support der Werkzeugmaschine eingespannt. In dem Träger α ist eine schräge Höhlung b vorgesehen, deren Form dem Querschnitt des in dieser Höhlung zu befestigenden Schneidstahls o. dgl. entspricht. In dem dargestellten Fall ist die Höhlung b als runde Bohrung ausgebildet. Der Träger α ist auch mit einem Ausschnitt c versehen, der mit der schrägen Höhlung b in Verbindung steht. In' diesem Ausschnitt c ist ein Klemmstück d angeordnet, welches gegen den erwähnten Schneidstahl gepreßt werden kann. Der Träger a besitzt ferner eine Bohrung e, welche teilweise mit Gewinde I versehen ist. In dieses Gewinde / ist eine Stellschraube/" geschraubt, welche sich durch den Schaft des Trägers α in den Ausschnitt c erstreckt.
Der Kopf des Trägers a, in welchem die schräge Höhlung b und der Ausschnitt c vorgesehen sind, kann in bezug auf die Größe des Schaftes von beliebiger Größe sein. Das Klemmstück d kann sich, wie Fig. 3 zeigt, in dem Ausschnitt c ein wenig vorwärts und rückwärts verschieben und ist mit einer ausgehöhlten Fläche g versehen, welche der Form des Schneidstahls entspricht und mit welcher es diesen Schneidstahl berührt. An der Rückseite besitzt das Klemmstück d einen Ausschnitt h (Fig. 4), in den das eine Ende der Stellschraube/greift. Infolgedessen wird durch Anziehen der Schraube / das Klemmstück d in der Pfeilrichtung C nach Fig. 1 gegen den Schneidstahl gepreßt und daher dieser im Träger α festgeklemmt, während anderseits infolge des Eingriffs der Stellschraube f in den Ausschnitt h das Herausgleiten des Klemmstückes d aus dem Ausschnitt c des Trägerkopfes verhindert wird.
Die Stellschraube f ist mit einem sechskantigen Kopf und in. der Nähe dieses Kopfes mit Gewinde i versehen, welches in das Gewinde I des Trägers α greift. In der Nähe des anderen, in den Ausschnitt h des Klemm-, Stückes d greifenden Endes besitzt die Stellschraube/ eine ringförmige Aussparung oder Rille j, durch welche sich ein im Träger a befestigter Stift erstreckt. Auf diese Weise kann sich die Stellschraube nur um ein gewisses Stück in der Längsrichtung im Träger α bewegen. Die Länge der Rille j ist so bemessen, daß auch unter Berücksichtigung der Abnutzung des Klemmstückes d und des gegen letzteres wirkenden Teiles der Stellschraube / letztere nicht so weit zurückgeschraubt werden kann, daß sie mit der Aussparung h (Fig. 4) außer Eingriff kommt, während die Stellschraube / anderseits genügend weit in der Pfeilrichtung C (Fig. 1) vorgeschraubt werden kann, um den Schneidstahl mittels des Klemmstückes d festzuklemmen.
Es ist ersichtlich, daß der Kopf der Stellschraube / leicht zugänglich ist, so daß der Schneidstahl mittels eines gewöhnlichen Schraubenschlüssels befestigt oder freigegeben werden kann, und es ist nicht zu diesem Zweck die Einführung eines Schlüssels, zwischen dem den Werkzeughalter tragenden Support o. dgl. und dem Arbeitsstück erforderlich.
Das Klemmstück d des Werkzeughalters nach Fig. 1 und 2 ist in letzterem senkrecht angeordnet, jedoch kann dieses Klemmstück auch in einer anderen Stellung angeordnet sein. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 ist das Klemmstück d beispielsweise in einem wagerechten Schlitz im Kopf des Trägers α verschiebbar angeordnet.
Erforderlichenfalls kann das Klemmstück d an der gegen den Schneidstahl wirkenden Fläche g gezahnt oder geriefelt sein. Die. Stellschraube f kann auch auf einen beliebigen Teil ihrer Länge, beispielsweise an dem unmittelbar in der Nähe des Klemmstückes d befindlichen Teil dicht in den Werkzeughalter
eingepaßt sein, um Schwingungen oder Erschütterungen dieser Stellschraube zu verhindern. Ferner können statt einer auch mehrere Stellschrauben vorgesehen sein, die in Verbindung mit einem oder mehreren Klemmstücken Verwendung finden können. Jede Stellschraube kann hierbei in vorher beschriebener Weise gegen ein Klemmstück wirken. Das Werkzeug kann von dem neuen
ίο Werkzeughalter dem jeweiligen Zweck entsprechend in jeder beliebigen Lage gehalten werden, beispielsweise ' an der linken Seite, wie bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen, oder an der rechten
. Die Klemmstücke können nicht aus' dem Werkzeughalter herausfallen, wenn die Stellschraube gelöst wird, um den Schneidstahl freizugeben, und die Klemmstücke können nur dann aus dem Halter herausgenommen werden', wenn die in die Ringnuten dieser Schrauben greifenden Stifte k entfernt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Werkzeughalter für Drehbänke, Hobel- oder andere Werkzeugmaschinen, bei welchem das Werkzeug in einer in bezug auf den Schaft des Werkzeughalters schrägen Höhlung angeordnet ist und durch ein mittels einer Stellschraube anpreßbares Klemmstück in der Höhlung festgeklemmt wird,' dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme des Klemmstückes (d) dienende Schlitz (c) geneigt oder quer in bezug auf die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende Höhlung und quer zu der Stellschraube (f) angeordnet ist, und daß das Klemmstück (d) mit einem Ausschnitt (h) versehen ist, in welchen die Stellschraube (S) greift, so daß das Klemmstück (d) in der richtigen Lage im Werkzeughalter gehalten wird und nicht durch die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende Höhlung hindurchgleiten kann und eine große Berührungsfläche zwischen dem Klemmstück (d) und dem Werkzeug gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT198058D Active DE198058C (de)

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DENDAT198058D Active DE198058C (de)

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DE (1) DE198058C (de)

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