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DE2120010A1 - Dreibackenfutter - Google Patents

Dreibackenfutter

Info

Publication number
DE2120010A1
DE2120010A1 DE19712120010 DE2120010A DE2120010A1 DE 2120010 A1 DE2120010 A1 DE 2120010A1 DE 19712120010 DE19712120010 DE 19712120010 DE 2120010 A DE2120010 A DE 2120010A DE 2120010 A1 DE2120010 A1 DE 2120010A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
clamping piece
jaw chuck
clamping
jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712120010
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur B.; Anderson William H.; Cincinnati Ohio Hall (V.St.A.)
Original Assignee
LeBlond Inc., Cincinnati, Ohio (V.StA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LeBlond Inc., Cincinnati, Ohio (V.StA.) filed Critical LeBlond Inc., Cincinnati, Ohio (V.StA.)
Priority to DE19712120010 priority Critical patent/DE2120010A1/de
Publication of DE2120010A1 publication Critical patent/DE2120010A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/1627Details of the jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Dreibackenfutt er Die Ereindung betrifft ein Dreibackenfutter mit auf Grundbacken, angeordneten, auswechselbaren Aufsetzbacken.
  • Bei der Bestimmung der Bearbeitungskosten von metallischen Werkstücken spielt die Zeit des Einrichteni der Werkzeugmaschi nen vor dem Beginn der Arbeit eine wesentliche Rolle. Das Einrichten erfordert den Einsatz von Fachkräften, deren Stundenlohn verhältniemäßig hoch ist. Um diesen Kostenfaktor zu verringern, hat in der Werkzeugmeschinenindustrie in den letzten 10 bis 15 Jahren eine Entwicklung stattgefunden, um das Einrichten durch automatische Programme und. Programmtechnik zu steuern.
  • Bei der Benutzung dieser Programmtechnik wird die vollständige Maschineneinrichtung auf einem Band oder einem Programmechanismus programmiert, der dann die beweglic-hen Elemente der Werkzeugmaschine automatisch vor Jeder Bearbeitung neu einstellt. Diese automatische Programmlerung führt in vielen fällen sogar dazu, die die Werkzeuge durch einen programmierten Werkzeugwechsler automatisch ersetzt oder ausgewechselt werden Einet der wenigen noch verblichenen Probleme bei dem Ein richten einer durch Band gesteuersen oder programmierten Werkzeugmaschine, wenn diese auf eine andere Einstellung zu bringen' ist, besteht darin, die i)reibackenfutter oder gegebenenfalls die Spannbacken, durch die das umlaufende werkstück während einer Bearbeitung eingespannt ist, auszuwechseln. Die Spannbacken müssen oft ein Werkstück mit fertig bearbeiteter Fläche erfassen und müssen in diesem Fall der Oberfläche des Werkstückes genau angepaßt sein. Außerdem müssen die Spannbacken genau bzw.
  • konzentrisch zur Achse des Dreibackenfutters umlaufen. Normalerweise wird daher bei jedem Einrichten, selbst wenn mit Band arbeitende Maschinen eingesetzt werden, die automatische Werkzeugwechsler aufweisen, bei jedem Einrichten ein Auswechseln der Spannbacken von Hand erforderlich. Nach dem Auswechseln der Spannbacken müssen sie gewöhnlich noch nachgedreht werden, wäh rend sie am Dreibackenfutter montiert sind, damit ihre Spannflächen genau konzentrisch zur Achse des Dreibackenfutters ausgerichtet sind.Dieses Montieren von Hand und das Abdrehen hat zur Folge, daß ein großer Teil der durch das Programmieren ersparten Zeit beim Auswechseln der Spannbacken wieder verbraucht wird bzw. verloren geht.
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Dreibackenfutter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein schnelles, bequemes Auswechseln der Aufsetzbacken stqttfinden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Auf setzbacken aus einem auf der Grundbacke befestigten Halter und einem Spannstück bestehen, und der Halter einen Sitz zur Aufnahme Xes Spannstücks aufweist, der wenigstens teilweise durchXzwei senkrecht zueinander angeordnete Anlageflächen gebildet ist, von denen die eine Fläche parallel zur Achse des Dreibackenfutters und die andere in einer radialen Ebene des Dreibackenfutters liegt, während das Spannstück mit zwei entsprechend senkrecht zueinander angeordneten Paßflächen versehen ist, die mit den Anlageflächen des halters zum Festlegen des Spannstücks auf dem Halt er zusammenwirken, und daß ferner eine Schnappverbindung zwischen Halter und Spannstück vorgesehen ist.
  • Ein weiteres merkmal der Erfindung liegt darin, daß die parallel zur Achse des Dreibackenfutters verlaufende Paßfläche des Spannstücks federnd gegen die entsprechende Anlagefläche des alters angelegt gehalten ist.
  • Durch die Ausbildung des Dreibackenfutters gemäß der Er findung können zahlreiche Spannstücke entweder mit harten Spannflächen oder mit weichen Spannflächen mittels der Schnappverbindung am Halter festgelegt werden. Das Auswechseln geht leicht vor sich. So kann beispielsweise eine Spannbacke mit harter Spannfläche, die bei der Bearbeitung eines rohen Guß stücks oder ßchiiedestücks benutzt wird, schnell gegen eine Spannbacke mit weicher Spannfläche qusgewechselt werden, wenn für die weitere Bearbeitung des Werkstücks ein Teil desselben mit bereits fertig bearbeiteter Fläche einzuspannen ist. Ferner können die Spannstücke zum Einspannen schnell ausgewechselt werden, wenn Werkstücke mit verschieden großem Rurchmesser zu bearbeiten sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektive Vorderansicht eines Dreibackenftters; Fig. 2 eine perspektive Ansicht, teilweise weggebrochen, eines Halters für die Spannstücke; Fig. 3 eine perepektive Ansicht, teilweise weggebrochen, eines Spannstücks mit herter Spamifläche; Fig. 4 eine perspektive Ansicht eines Spannstücks mit weicher Spannfläche; Fig 5 einen senkrechten Längsschnitt durch r eine Kufsetzbacke mit einem Sparmstück mit harter Spannfläche; Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Big. 5; Big. 7 einen Längsschnitt wie Fig. 5 mit einem eingesetzten Spannstück mit weicher pannflä'che.
  • Aus Fig. 1 ist ein Dreibackenfutter 10 ersichtlich, das um eine Achse 9 umläuft und zum Einspannen eines Werkstücks 11 (Fig. 5) dient. Die Verstellung der drei radial beweglichen Grundbacken 12, 13 und 14 wird durch Drehen einer Schnecke (nicht dargestellt) bewirkt, die innerhalb des Dreibackenfutters angeordnet ist. Diese Schnecke wird durch ein Kegelrad gedreht, das seinerseits mittels eines Steckschlüssel gedreht wird, der in eine entsprechende bohrung 15 eingesteckt wird.
  • Das Dreibackenfutter 1o mit den Grundbacken 12, 13, 14, der Schnecke und dem zugehörigen Getriebe (nicht dargestellt) hat den üblichen Aufbau. Diese Teile gehören nicht zur Erfindung und sind daher im einzelnen nicht dargestellt und beschrieben.
  • Eine -Aufsetzbacke 2c ist so ausgebildet, daß sie auf den Grundbacken 12, 13 und 14 des Dreibackenfutters Io montiert werden kann, und zwar ist die Ausführung so getroffen, daß ein schnelles Auswechseln möglich ist, um verschiedene Werkstücke einspannen zu können. Die Aufsetzbacke 20 besteht aus einem Halter 21 und einem oder mehreren Spannstücken 22, 23, die durch Einrasten angesetzt werden. In der nachfolgenden Beschreibung sind nur zwei Spannstücke 22, 23 erläutert, die auch auf der Zeichnung als bevorzugte Ausführung der Erfindung dargestellt sind. Diese beiden Spannstücke 22, 23 sind im allgemeinen gleich ausgebildet und nur insofern verschieden, daß das Spannstück 22 für eine "harte" Spannbacke und das andere Spannstück 2C für eine weiche Spannbacke bestimmt ist. In der Werkzeugmaschinen- -industrie wird eine harte Spannbacke zum Einspannen eines Werkstücks mit noch nicht fertig bearbeiteter Oberfläche benutzt, beispielsweise zum i.inqpannen eines gescmiedeten oder gegossellen oder gewalzten Werkstücks. Eine weiche Sp,lnnbacke wird zum Einspannen eines Werkstücks mit fertig bearbeiteter Oberfläche benutzt, die also beispielsweise abgedreht ist. Der Hauptunterschied der beiden Spannbacken liegt darin, da3 die harte Spannbacke gewöhnlich gehärtete Einlagen 24 aufweist, die mit dem Werkstück in Berührung kommen, während die weichen Spannbacken eine glatte, gesc liffene Oberfläche haben, die so geformt ist, daß sie sich genau an die fertig bearbeitete Oberfläche des Werkstücks anscltniegta Um eine solche Oberfläche der Spannbacken zu erzeugen, werden diese gewöhnlich ausgebohrt, während sie am Dreibackenfutter sitzen, damit sie genau dem Durchmesser des einzuspannenden Werkstücks entsprechen.
  • Aus Fig. 2 und 5 ist ersichtlich, daß der Halter 21 von der Seite her gesehen im allgemeinen I-förmig ausgebDRet ist und aus einem radial verlaufenden Grundteil 25 und einem Axialteil 26 besteht, der vom Grundteil 25 nach vorn ragt. Der Grundteil 25 des halters 21 ist dauernd an der äußeren Radialfläche der Grundbacke 12, 13, 14 des Dreibackenfutters befestigt, so daß sich der Halter 11 mit der zugehörigen Grundbacke 12, 13, 14 verschiebt. Zu diesem Zweck ist eine seitlich vorspringende Feder 28 an der Rückseite jedes Halters 21 vorgesehen, die von einer quer verlaufenden Nut der Grundbacke aufgenommen wird, Zwei parallele @chrungen 29, 30 verlaufen durch den Halter 21.
  • Jede dieter bohrungen hat einen Abschnitt 31 von großem Durchmesser, einen Zwischenabschnitt 32 von mittlerem Durchmesser und einen Abschnitt 33 von kleinem Durchmesser, Zur Befentigung des Halters 21 auf der Grundbacke 12, 13, 14 dienen ein paar Schrauben 34, 35, die in den Bohrungen 29 und 30 sitzen. Ihre Köpfe legen sich gegen die Absätze 38, 39 zwischen den beiden Abschnitten 31, 32 der Bohrungen 29 und 30.
  • genau Um die Spannstücke 22, 23@am @alter 21 festzulegen, ist an den Haltern 21 ein gehärteter Block 40 in einer Ausnehmung 41 angebracht, die an der vorderen inneren Kante des Axialteiles 26 tre: Halters 21 eingearbeitet rSt Dvr Block 40 ist; nin Halter 21 durch ein paar schrauben 42, 42 (Fig. 5)befestigt, die durch den Axialteil 26 durchgehen und in Gewindebohrungen 43 und 44 des Blocks 40 eingeschraubt sind.
  • Eine radiale Feder 45 ist am radial verlaufenden Grundteil 25 des Halters 21 angeschraubt. diese Feder 45 sitzt in einer radialen Nut 46 der forderseite des radialen Teils 25 des Halters 21 und ist mittels einer Schraube 47 befestigt, deren Kopf 48 innerhalb eines aufgebohrten Teils der Bohrung 49 der jeder 45 liegt. Die Feder 45 dient dazu, seitlichen bzw.
  • quer verlaufenden Druck von den Spannstücken 22, 23 auf die Halter 21 und damit auf die Grundbacken 12, 13, 14 zu übertragen.
  • Um eine Axialbewegung der Spannstücke 22, 23 zu verhindern, ist in den Axialteil 26 des Halters 21 unterhalb des blocks 40 eine Nut 50 eingearbeitet. Die vordere radiale Fläche 51 dieser Nut 50 verhindert ein Abheben der Spannstücke 22, 23 von den Haltern 21 nach vorn, wie weiter unten noch näher erläutert wird. Die hintere Fläche 51 der Nut 5o liegt in einer gemeinsamen Ebene mit der Vorderfläche 53 des Grundteils 25 des Halters 21.
  • Jedes Spannstück 22, 23 hat ein paar senkrecht zueinanderliegende Paßflächen 55, 56, die sich gegen zwei entsprechende senkrechte Anlageflächen 53 und 57 des Halters anlegen. Wenn die Paßflächen 55 und 56 der Spannstücke 22, 23 genau den Anlageflächen 53 und 57 des Halters 21 angepaßt sind, können die Spannstücke 22, 23 wiederholt am Halter mit ganz bestimmter Lagegenauigkeit angesetzt werden, Diese Lagegenauigkeit ist besonders bei weichen Spannbacken kritisch, weil die das Werkstück erfassende Spannfläche 58 der Spannstücke 22, 23 eine fertig bearbeitete Fläche des Werkstücks über einen großen Bereich erfassen muß, um eine beschädigung od. Verformung der bearbeiteten Oberfläche zu vermeiden, und ferner genau konzent;risch zur Achse 9 9 des Dreibkenfutters umlaufen muß, Jedes Sprinstück 22 hat eine vordere Fläche 6c, eine äußere Fläche 59, eine innere Fläche 61, eine innere Spannfläche 62 für die werkstücke und zwei seitliche Flächen 63, 64. Ferner ist jedes Spannstück 22, 23 mit einer im Querschnitt rechteckigen Nut 65 versehen, die in die hintere Fläche eingearbeitet ist, so daß das Spannstück mit der Nut 65 auf die Feder 45 des Halters 21 aufgesetzt werden kann. An der äußeren hinteren Kante Jedes Spannstücks 22, 23 ist ein Steg 66 vorgesehen, der von der Nut 50 des Halters 21 aufgenommen wird. Die Hohe dieses Stegs 66 wird bei der Bearbeitung so genau eingestellt, daß sie aöglichst genau der Höhe h der Nut 50 des Halters 21 entspricht. Steg 66 und Nut 5o wirken also zusammen und verhindern eine axiale Bewegung und ein Vibrieren der Spannstücke 22,23 auf dem Halter 21.
  • Um ein schnelles Abnehmen und wieder Ansetzen der Spannstücke 22, 23 auf dem Halter 21 zu ermöglichen, ist jedes Spann Stück 22, 23 auf seiner Außenfläche mit einem Zapfen 70 zum Festlegen versehen. Dieser Zapfen 70 hat einen inneren Gewindeabschnitt 71, einen dünnen zylindrischen Hals 72 und eine Kugel 73 zum Festlegen der Spannstücke 22, 23. Der Gewindeabschnitt 21 ist einstellbar in eine Gewindebohrung an der Außenfläche 59 der Spannstücke 22, 23 eingeschraubt. Ein Schlitz 74 außen an der Kugel 73 ermöglicht ein Einstellen des Zapfens 70 in der Gewindebohrung 75 mittels eines 8chraubenzehers, so daß der kittelpunkt 76 der Kugel 73 in bestimmter Entfernung von der äußeren Paßfläche 55 der * annstücke 22, 23 genau eingestellt werden kann. Diese Entfernung ist kritisch hinsichtlich der genauen Lage jedes Spannstücke 22 bzw. 23 auf dem Halter 21, viie weiter unten noch erläutert wird.
  • Von der Anlagefläche 57 des Blocks 40 geht eine radiale Bohrung 77 in den Block 40 hinein-, die das äußere Ende und die Kugel 73 des Zapfans 70 aufnimmt, was weiter unten noch erläutert wird. Diese radiale Bohrung 77 schneidet sich nit einer quer verlaufenden Bohrung 78, die von einer Seite zur anderen durch den ganzen Block 4o hindurchgeht. Ein paar >Sperrbolzen 80, 81 sind in dieser bohrung 78 verschiebbar gelagert und durch Stopfen 82, 33 gehalten. Die Stopfen 82, 83 können innerhalb der Bohrung in beliebiger Weise befestigt sein, beispielsweise mittels eines Epoxy-Harzes, sie können auch als Schraubstopfen au;gebildet sein.
  • Innerhalb der Bohrung 78 sind zwischen den Sperrbolzen So, 81 und den Zapfen 82, 83 Druckfedern 84, 85 angeordnet, die die außen abgekanteten Innenseiten 87 88 der Sperrbolzen 80,81 gegeneinander drücken. Die Innenseiten 87, 88 der Sperrbolzen 80 81 haben je eine zylindrische Ausnehmung 89. Diese Ausnehmungen 89 erstrecken sich von der Innenseite 88 quer in den Sperrbolzen hinein und sind etwas kleiner im Durchmesser als der Durchmesser der Kugel 73 des Zapfens 70.
  • Wie am besten aus Fig. 6 ersichtlich ist die Entfernung auf der Mittelachse 82 der beiden als Bohrungen 9o, 91 ausgebildeten Ausnehmungen 89 der Sperrbolzen 80, 81 zur inneren Qnlagefläche 57 des Blocks 40 etwas größer als die Entfernung vom Mittelpunkt 70 der Kugel 73 zur Paßfläche der Spannstücke 22, 23.
  • Infolgedessen legt sich eine innere Kante 95, 96 der Sperrbolzen 80, 81 immer gegen einen inneren Flächenteil der Kugel 73, wenn ein Zapfen 70 eines Spannstücks 22, 23 mit der Kugel 73 zwischen den beiden Sperrbolzen So, 81 liegt. Die Sperrbolzen So, 81 üben also immer eine Vorspannung auf das Spannstück 22, 23 aus, die das Spannstück 22, 23 nach außen zieht, so daß die Paßfläche 55 unter satte Eingriff mit der Anlagefläche 57 des Blocks 40 angedrückt wird. Die Anlagefläche 57 des Blocks 40 ist vorzugsweise gehärtet, damit sie nur einer minimalen Abnutzung unterliegt, so daß die Spannstücke 22, 23 in radialer Ebene gegenüber dem Halter 21 immer genau festgelegt werden.
  • In Fig. 7 ist ein weiches Spannstück 23 auf dem Halter 21 dargestellt, Weiche Spannbacken werden im allgemeinen auf dem Dreibackenfutter montiert, bevor ihre das Werkstück umfassende Fläche 58 bearbeitet wird, so daß die bearbeitete Spannfläche genau zum Werkstück paßt und konzentrisch zum Durchmesser des eingespannten Werkstücks liegt. Auf diese Weise liegen auch die Spannflächen 58 der wElchen Spannbacken konzentrisch zur Drehachse des Dreibackenfutters 10. Um die dpannflächen 58 der auf den Haltern 21 montierten Spannstücke 23 abdrehen zu können, reist jeder Kalter 21 eine radiale bohrung 9) , die sich durch den Axialteil 26 des Halters 21 erstreckt und die Längsachse der Bohrung 30 schneidet. Jedes Spannstück 23 hat eine Gewindebohrung loo in seiner Außenfläche 97, die mit der Bohrung 99 fluchtet, wenn das Spannstück 23 am Halter 21 angesetzt ist.
  • Soll die Spannfläche 56 des Spannstücks 23 abgedreht werden, während es auf dem Halter 21 aufgesetzt ist, wird eine Schraube lol durch die Bohrung 99 durchgesteckt und in die Gewindebohrung 100 eingeschraubt. Die Schraube lol verhindert eine Bewegung des Spannstücks 23 auf dem Halter 21 während des Abdrehens der Spannfläche 58. Nach dem Abdrehen der Spannfläche 58 wird die Schraube lol in Verbindung mit dem Spannstück 23 nicht mehr gebraucht, es sei denn, daß sich die Größe des Werkstücks ändert, so daß die Spannstücke 23 erneut abgedreht werden müssen.
  • Der hauptsächliche Vorteil des Dreibackenfutters gemäß der Erfindung liegt in der Genauigkeit und der Auswechselbarkeit, die ein Anbringen verschiedener Arten und Typen von Spannstücken in den Hauptbacken 12, 13, 14 des Dreibackenfutters ermöglicht.
  • So können beispielsweise zunächst harte Spannbacken zum Einspannen eines Werkstücks mit rauhen, unbearbeiteten Flächen benutzt wera.. Diese harten Spannbacken haben im allgemeinen Einlagen 24 24 aus Hartmetall, die in eine V-förmige Spannfläche der Spannbacke eingesetzt sind und mit den Werkstück 11 in Anlage kommen. Sobald das Werkstück 11 vorbearbeitet ist, können die harten Spannstück ke 22 radial nach innen gezogen werden, so daß die Kugel 73 des Zapfens 70 zwischen den beiden Sperrbolzen So, 81 des Halters 21 herausgezogen wird. Es wird dann ein weiches Spannstück 23 mit einer bearbeiteten Spanntlä¢he 58 radial nach außen über die Feder 45 geschoben, bis der Steg 66 des Spannstücks 23 in der Nut So liegt und die Kugel 73 am nde des Zapfens 70 in die Ausnehmungen 89 der beiden Querrbolzen eo, 81 zwischen diesen einrastet. Die Sperrbolsen 80, 81 erfassen die Kugel 73 an ihrer inneren Fläche, so daß die Pedervorsprunung der Sperrbolzen 80, 81 das weiche Spannstück 23 won der Mittelachse des Dreibackenfutters weg nach außen zieht und die Paßfläche 55 des Spanestücks 2,3 gegen die AalageflEche 57 des Halters 21 sicher angelegt gehalten wird.

Claims (10)

  1. PatentansprL':che
    Dreibackenfutter mit auf Grundbacken angeordneten auswechselbaren Aufsetzbacken, d a d u r c h g e k e n n z e i.c h -n e t, daß die Aufsetzbacken (20) aus einem auf der Grundbacke (12, 13, 14) befestigten Halter (21) und einem spannstück (22, 23) bestehen, und der Halter (21) einen Sitz zur Aufnahme des Spannstücks (22, 23) aufweist, der wenigstens teilweise durch zwei senkrecht zueinander angeordnete Anlageflächen (53, 57) gebildet ist, von denen die eine Fläche parallel zur Achse des Dreibackenfutters und die andere in einer radialen Ebene des Dreibackenfutters liegt, während das Spannstück (22, 23) mit zwei entsprechend senkrecht zueinander angeordneten Paßflächen (55, 56) versehen ist,die mit den Anlageflächen (53, 57) des Halters (21) zum Festlegen des Spannstücks (22, 23) auf dem Halter (21) zusammenwirken, und daß ferner eine,Schnappverbindung'(?o, 80, 81) zwischen Halter (21) und Spannstück (22, 23) vorgesehen ist.
  2. 2. Dreibackenfutter nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die parallel zur Achse des Dreibacenfutters verlaufende Paßfläche (55) des Spannstücks (22, 23) federnd gegen die entsprechende Anlagefläche (57) des Halters (21) angelegt gehalten ist.
  3. 3. Dreibackenfutter nach Anspruch 1 od. 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Halter (21) durch Befestigungsmittel (34, 35) fest auf einer Grundbacke (12, 13, 14) des Droioackenfutters angebracht ist.
  4. 4. Dreibackenfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r-c h g e k e n n z e i c h n e t , daß am Spannstück (22, 23) ein Steg (66) und am Halter (21) eine entsprechende Nut (50) oder umgekehrt vorgesehen sind, und daß der Steg (66) und die Nut (50) in einer Ebene angeordnet sind, die senkrecht uur Achse des Dreibackenfutters liegt, und miteinander dicht passend zusammenwirkende radiale Flächen aufweisen, die eine Bewegung des Spannstücks (a22, 23) in axialer Wichtung gegenüber dem Halter (21) verhindern.
  5. 5. Dreibackenfutter nach eihem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf dem Halter (21) eine Feder (45). befestigt und das Spannstück (22, 23) mit einer entsprechenden Nut (65) versehen ist oder umgekehrt, und daß die Feder (45) und die Nut (65) in einer radialen Ebene des Dreibackenfutters vorgesehen sind, so daß das Spannstück (22, 23) am Halter (21) nur durch radiales Verschieben anbringbar ist, bis die Schnappverbindung (7o, 80 81) zum Verriegeln des Spannstücks (22, 23) einrastet.
  6. 6. Dreibackenfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Spannstück (25) auf dem Halter (21) während der Bearbeitung seiner Spannfläche (58) durch Schrauben (lot) fest anzubringen ist.
  7. 7. Dreibackenfutter nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß eine Schraube (1o1) in eine radial verlaufende Gewindebohrung (lot) des SpAnnstücks (23) einschraubbar ist und daß der Halter (21) eine radial verlaufende Bohrung (99) für die Schraube lo?) aufweist.
  8. 8. Dreibackenfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t t daX die Schnappverbindung aus einem Zapfen (70) am spannstück (22, 23) und einer Ausnehmung (89) am Halter (21) oder umgekehrt besteht, und daß der Zapfen (7a) und die Ausnehmung (89) auf der Seite des Spannstücks (22, 23) vorgesehen sind, die der das Werkstück ertassenden Spannfläche des Spannstücks (22, 23) gegenüberliegt.
  9. 9. Dreibackenfutter nach Anspruch 8, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Zapfen (70) mit einer Kugel (73) oder einer entsprechenden nockenartigen Fläche versehen ist und die Ausnehmung (89) an einem unter Federwirkung stehenden Sperrbolzen (So, 81) vorgesehen ist.
  10. 10. Dreibackenfutter nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwei einander gegenüberliegende Sperrbolzen (80, 81) vorgesehen sind, in deren 3bohrungen (9o, 91) die Kugel (73) des Zapfens (70) einrastet.
DE19712120010 1971-04-23 1971-04-23 Dreibackenfutter Pending DE2120010A1 (de)

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