DE19805833A1 - Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier Körper - Google Patents
Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier KörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung zum
Verbinden zweier Körper.
Auf dem Sektor der Handhabungstechnik werden sehr häufig
die verschiedenen Handhabungsgeräte auf Tragstrukturen be
festigt, die sich aus miteinander verknüpften Profilteilen
zusammensetzen. Zur Verknüpfung werden Nutensteine ver
wendet, die sich in Verankerungsnuten am Umfang der
Profilteile einführen lassen und das Ansetzen von
Schrauben ermöglichen, die ein an dem betreffenden Profil
teil zu befestigendes Bauteil beaufschlagen und gegen das
Profilteil spannen. Infolge der beim Betrieb der Hand
habungsgeräte auftretenden Erschütterungen sind die Ver
bindungen zwischen den einzelnen Körpern allerdings einer
hohen Beanspruchung ausgesetzt. Dies kann zu minimalen
Positionsveränderungen zwischen den Bauteilen führen, wor
unter die Genauigkeit des Handhabungsvorganges leidet.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Verbindungseinrichtung zu schaffen, die sehr präzise und
erschütterungsfest ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe verfügt die erfindungsgemäße
Verbindungseinrichtung über wenigstens ein über eine
Schraubverbindung am einen Körper lösbar festlegbares
Positionierstück und eine am anderen Körper vorgesehene,
spielfrei passend auf das Positionierstück aufsteckbare
Steckaufnahme, wobei das Positionierstück bei loser
Schraubverbindung zum Ausführen einer Justierbewegung quer
zur Steckrichtung verlagerbar am zugeordneten Körper ge
halten ist.
Auf diese Weise liegt eine Verbindungseinrichtung vor, die
über wenigstens ein und vorzugsweise mehrere Positionier
stücke verfügt, die sich jeweils über eine Schraubver
bindung an einem der Körper unabhängig vom anderen Körper
festlegen lassen. Dem anderen Körper ist eine entsprechen
de Anzahl von Steckaufnahmen zugeordnet, mit denen sich
der betreffende Körper auf die Positionierstücke auf
stecken läßt, wobei durch die spielfreie Paßverbindung
zwischen den Positionierstücken und den Steckaufnahmen
eine exakte Relativpositionierung zwischen den zu ver
bindenden Körpern gegeben ist. Indem die Positionierstücke
bei loser, also bei noch nicht ganz festgezogener Schraub
verbindung über ein gewisses Bewegungsspiel quer zur
Steckrichtung bezüglich des sie tragenden Körpers ver
fügen, sind sie in der Lage, beim erstmaligen Ansetzen des
anderen Körpers fluchtend mit dessen Steckaufnahmen aus
gerichtet zu werden, so daß sich der mit den Steckauf
nahmen versehene Körper problemlos ansetzen läßt. Ist die
gewünschte Position gefunden, kann durch Anziehen der
Schraubverbindungen die gefundene Position der Positio
nierstücke ein für allemal festgelegt werden. Die dadurch
vorliegende Verbindung ist quer zur Steckrichtung überaus
stabil und hält auch starken Erschütterungen stand. Außer
dem kann, wenn die Positionierstücke und die Steckauf
nahmen entsprechend aufeinander abgestimmt sind, bei Be
darf ein nachträgliches Trennen der Verbindung vorgenommen
werden, indem einfach die beiden Körper in der Steck
richtung auseinandergezogen werden. Werden die beiden
Körper anschließend wieder zusammengesteckt, liegt auto
matisch wieder die ursprüngliche Relativposition vor, so
daß sich umständliche Nachjustierungen erübrigen. Dies ist
vor allem dann von Vorteil, wenn einer der Körper mit
einer Gerätschaft verbunden ist, beispielsweise einem
Handhabungsgerät, und das Handhabungsgerät zu Reparatur-
oder Wartungszwecken kurzzeitig von dem anderen Körper
entfernt werden muß.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
Eine besonders hohe Präzision bei der Abstimmung der zu
einander komplementären Positionierstücke und Steckauf
nahmen ergibt sich, wenn eine im Querschnitt kantenlose
Umfangskontur vorliegt, wobei eine kreisförmige Umfangs
kontur vorzuziehen ist. Alternativ wäre auch eine ovale
und hierbei insbesondere eine elliptische Umfangskontur
denkbar oder eine längliche Querschnittskontur mit ebenen
Flachseiten und abgerundeten Schmalseiten.
Um das Aufsetzen des mit Steckaufnahmen versehenen Körpers
zu vereinfachen, verfügen die Positionierstücke am Außen
umfang zweckmäßigerweise über eine sich in Richtung zu
ihrem freien Ende hin vorzugsweise konisch verjüngende
Einführfläche. Dadurch ist vor allem das neuerliche An
setzen des betreffenden Körpers erleichtert, wenn dieser
nach dem Festlegen der Positionierstücke vorübergehend ab
genommen werden muß.
Eine sehr sichere Verbindung zwischen den Positionier
stücken und dem zugeordneten Körper stellt sich ein, wenn
die Positionierstücke bei festgezogener Schraubverbindung
mit ihrer Unterseite gegen die Oberfläche des zugeordneten
Körpers gespannt werden. Hierbei kann eine ausschließlich
kraftschlüssige Verbindung zwischen den Positionierstücken
und dem zugeordneten Körper vorliegen, die bei vielen An
wendungsfällen ausreichend Befestigungssicherheit bietet.
Vor allem bei hoher Beanspruchung ist allerdings eine Aus
führungsform zu bevorzugen, bei der die Positionierstücke
an ihrer Unterseite über eine Schneidenanordnung verfügen,
die bei festgezogener Schraubverbindung in die Oberfläche
des sie tragenden Körpers eingedrungen sind. Dadurch er
gibt sich quer zu der mit der Steckrichtung zusammen
fallenden Spannrichtung eine zusätzliche formschlüssige
Verbindung zwischen den Positionierstücken und dem be
treffenden Körper. Dabei sind besonders gute Resultate zu
erzielen, wenn die Schneidenanordnung wenigstens eine und
vorzugsweise genau eine in sich geschlossene ringförmige
Schneide aufweist.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Positionier
stücke ganz oder teilweise als Ringkörper ausgebildet, und
die Schraubverbindung mit dem zugeordneten Körper wird
unter Vermittlung einer Spannschraube erreicht, die das
ringförmige Positionierstück durchsetzt und in ein am zu
geordneten Körper vorgesehenes Haltegewinde einschraubbar
ist. Bei entsprechender axialer Länge des ringförmigen
Positionierstückes kann sich eine hülsenartige Gestalt
ergeben. Die bei der erstmaligen Positionierung erforder
lichen Justierbewegungen können hier durch ein gewisses
radiales Spiel zwischen dem Positionierstück und der
Spannschraube gewährleistet werden.
Ist das Haltegewinde in einem mit Spiel in einer Ver
ankerungsnut des betreffenden Körpers angeordneten Nuten
stein vorgesehen, ist das Querspiel zwischen dem als Ring
körper ausgebildeten Positionierstück und der dieses
durchsetzenden Spannschraube nicht notwendigerweise er
forderlich, gleichwohl jedoch vorteilhaft für die not
wendigen Ausrichtmaßnahmen.
Um die beiden Körper nicht nur in zur Steckrichtung recht
winkeliger Richtung zu fixieren, sondern auch in der
Steckrichtung, ist zweckmäßigerweise mindestens eine ent
sprechend wirksame Befestigungseinrichtung vorgesehen, die
insbesondere zwischen den beiden aneinander angesetzten
Körpern wirkt. Hier ist besonders vorteilhaft, wenn jedem
Positionierstück eine eigene Befestigungseinrichtung zu
geordnet ist. Umfaßt die Befestigungseinrichtung eine Be
festigungsschraube, kann vorgesehen werden, diese in einem
Haltegewinde zu verankern, das sich im gleichen Nutenstein
befindet, in dem auch die Spannschraube eines Positionier
stückes verankert ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Verbindungs
einrichtung anhand der Verbindung zweier Körper,
deren einer als Profilteil und deren anderer als
L-förmiges Befestigungsteil ausgebildet ist,
wobei ein Zustand bei voneinander abgenommenen
Körpern gezeigt ist,
Fig. 2 die Anordnung aus Fig. 1 bei aneinander ange
setzten Körpern, wobei zusätzlich strichpunk
tiert ein fakultativ an dem Befestigungsteil
festlegbares weiteres Bauteil gezeigt ist,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Anordnung der Fig. 1
und 2 gemäß Schnittlinie III-III aus Fig. 1 im
Bereich eines Positionierstückes bei aneinander
gesetzten Körpern,
Fig. 4 das in Fig. 3 gezeigte Positionierstück in per
spektivischer Einzeldarstellung mit Blick auf
die Unterseite,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Anordnung aus Fig.
1 und 2 im Bereich eines Positionierstückes
wobei gleichzeitig eine Befestigungseinrichtung
gezeigt ist, das Ganze bei aneinandergesetzten
Körpern gemäß Schnittlinie V-V,
Fig. 6 den in Fig. 3 markierten Ausschnitt VI in ver
größerter Darstellung zur Verdeutlichung der bei
angezogener Schraubverbindung im Bereich der
Schneidenanordnung auftretenden Beanspruchung,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines Positionier
stückes in einer der Fig. 3 entsprechenden Dar
stellungsweise,
Fig. 8 das Positionierstück aus Fig. 7 in perspektivi
scher Einzeldarstellung,
Fig. 9 wiederum ein anderes Ausführungsbeispiel des
Positionierstückes in einer der Fig. 3 ent
sprechenden Darstellungsweise und
Fig. 10 eine perspektivische Einzeldarstellung des
Positionierstückes aus Fig. 9.
Aus Fig. 1 und 2 geht eine bevorzugte Ausgestaltung der
Verbindungseinrichtung 1 in ihrer Gesamtheit hervor. Sie
wird eingesetzt, um einen ersten Körper 2 und einen
zweiten Körper 3 insbesondere lösbar fest miteinander zu
verbinden.
Der erste Körper 2 des Ausführungsbeispiels ist von einem
langgestreckten stabähnlichen Profilteil gebildet, das
vertikal ausgerichtet ist und von dem lediglich der obere
Endabschnitt gezeigt ist. Es handelt sich um ein strang
gepreßtes Hohlprofilteil aus Aluminiummaterial. Die äußere
Querschnittskontur ist rechteckförmig und insbesondere
quadratisch. In wenigstens einer und vorzugsweise in jeder
längsseitigen Außenfläche 5 sind eine oder mehrere längs
verlaufende Verankerungsnuten 6 ausgebildet, deren bei
spielhafter Querschnitt auch aus Fig. 3, 7 und 9 ersicht
lich ist. Sie sind zur zugeordneten Außenfläche 5 über
einen schlitzartigen Nuthals 7 offen, der eine geringere
Breite hat als ein sich in Tiefenrichtung an den Nuthals 7
anschließender, beispielsgemäß etwa trapezähnlich kontu
rierter Verankerungsabschnitt 8. Die innerhalb des Ver
ankerungsabschnittes 8 beidseits des Nuthalses 7 liegenden
Flächen bilden Verankerungsflächen 12, an denen sich ein
in die Verankerungsnut 6 eingebrachter Nutenstein 13 ab
stützen kann, wenn er in Richtung des Nuthalses 7 beauf
schlagt wird.
Der zweite Körper 3 ist von einem Befestigungsteil 14 ge
bildet, das als L-förmiger Winkelkörper ausgeführt ist.
Das Befestigungsteil 14 ist mit einer Montagefläche 15
flächig an eine der Außenflächen 5 des Profilteils 4 an
setzbar und unter Vermittlung der Verbindungseinrichtung 1
lösbar festlegbar. Die Montagefläche 15 befindet sich an
der Außenseite des einen Schenkels 16 des Befestigungs
teils 14.
Das Befestigungsteil 14 eignet sich als Zwischenglied, um
ein beliebiges anderes Bauteil 17, das in Fig. 2 strich
punktiert angedeutet ist, fest mit dem Profilteil 4 zu
verbinden. Das Bauteil 17 kann insbesondere an dem zweiten
Schenkel 16' des Befestigungsteils 14 festgelegt werden.
Hierzu kann der zweite Schenkel 16' über eine Schwalben
schwanzführung 18 verfügen, die im Bereich seiner beiden
seitlichen Ränder ausgebildet ist. Bei dem Bauteil 17 kann
es sich beispielsweise um ein Handhabungsgerät handeln,
beispielsweise einen fluidisch und/oder elektrisch ange
triebenen Linearantrieb.
Die Verbindungseinrichtung 1 umfaßt mindestens eine
Positioniereinrichtung 22 und mindestens eine von der
Positioniereinrichtung 22 unabhängige Befestigungsein
richtung 23. Bevorzugt ist eine Mehrzahl von Positionier
einrichtungen 22 vorhanden, beim Ausführungsbeispiel vier
Stück, die in den Eckbereichen eines gedachten Rechteckes
oder Quadrates über die Außenfläche 5 bzw. die Montage
fläche 15 verteilt angeordnet sind. Auch die Befestigungs
einrichtungen 23 sind zweckmäßigerweise mehrfach vor
handen, wobei es sich empfiehlt, eine der Anzahl der
Positioniereinrichtungen 22 entsprechende Anzahl vorzu
sehen und dabei jeder Positioniereinrichtung 22 in der un
mittelbaren Nachbarschaft eine Befestigungseinrichtung 23
zuzuordnen.
Die Positioniereinrichtungen 22 gewährleisten zwischen den
beiden aneinandergesetzten Körpern 2, 3 eine exakte Posi
tionierung und sorgen für eine präzise und rüttelfeste
Fixierung in der Montageebene 24, die von den aneinander
anliegenden Montage- und Außenflächen 15, 5 definiert
wird. Von dieser Fixierung unabhängig ist die Wirkung der
Befestigungseinrichtungen 23, die die aneinandergesetzten
Körper 2, 3 in einer zur Montageebene 24 senkrechten Rich
tung, nachfolgend als Spannrichtung 25 bezeichnet, fest
gegeneinanderspannen.
Jede Positioniereinrichtung 22 verfügt über ein durch eine
Schraubverbindung 26 an dem ersten Körper 2 lösbar fest
legbares Positionierstück 27. Dieses ist beim Ausführungs
beispiel als Ringkörper ausgebildet, der eine hülsenähn
liche Gestalt haben kann. Im am ersten Körper 2 festge
legten Zustand, auf den sich die vorliegende Beschreibung
bezieht, ist das Positionierstück 27 so ausgerichtet, daß
seine Längsachse 28 rechtwinkelig zur Montageebene 24 ver
läuft, wobei es mit einer an der dem ersten Körper 2 zu
gewandten Unterseite vorgesehenen stirnseitigen Abstütz
fläche 32 an der Außenfläche 5 des ersten Körpers 2 an
liegt.
Die Schraubverbindung 26 umfaßt eine Spannschraube 33, die
das ringförmige Positionierstück 27 mit allseitigem
radialem Spiel "s" koaxial durchsetzt und die einen
Schraubenkopf 34 aufweist, der an der der Abstützfläche 32
axial entgegengesetzten oberen Stirnfläche 35 des Posi
tionierstückes 27 anliegt.
Der das Positionierstück 27 durchsetzende Schraubenschaft
36 ragt an der Abstützfläche 32 über das Positionierstück
27 hinaus und ist mit einem Außengewinde 37 versehen, das
in ein als komplementäres Innengewinde ausgeführtes Halte
gewinde 38 einschraubbar ist, welches an dem ersten Körper
2 angeordnet ist.
Das Haltegewinde 38 könnte unmittelbarer Bestandteil des
ersten Körpers 2 sein. Eine erheblich variablere Montage
unter Vermeidung spanender Bearbeitungsvorgänge ist aller
dings möglich, wenn das Haltegewinde 38 wie beim Aus
führungsbeispiel an einem bezüglich des ersten Körpers 2
separat ausgebildeten, an diesem ersten Körper 2 jedoch in
Spannrichtung 25 verankerter Gegenstück ausgebildet ist,
bei dem es sich wie abgebildet um einen der Nutensteine 13
handelt. Die Spannschraube 33 durchsetzt mit ihrem
Schraubenschaft 36 das Positionierstück 27 und den Nuthals
6 und ist unter Herstellung der Schraubverbindung 26 in
eine mit dem Haltegewinde 38 versehene Ausnehmung oder
Bohrung des im zugeordneten Verankerungsabschnitt 8
positionierten Nutensteins 13 eingeschraubt.
Eine am Schraubenkopf 34 vorgesehene Werkzeug-Angriffs
partie 42, beispielsweise ein Innenmehrkant, ermöglicht
das Ansetzen eines Schraubwerkzeuges, um die Schraubver
bindung anzuziehen. Im fest angezogenen Zustand wird das
Positionierstück 27 an der oberen Stirnfläche 35 vom
Schraubenkopf 34 axial in Spannrichtung 25 beaufschlagt
und mit seiner Abstützfläche 32 fest gegen die Außenfläche
5 des ersten Körpers 2 gespannt und bezüglich diesem
rechtwinkelig zur Spannrichtung 25 unverrückbar festge
legt.
Bei einer mit einer Verankerungsnut 6 zusammenwirkenden
Schraubverbindung 26 sind nur die beidseits des Nuthalses
7 liegenden Abschnitte der ringförmigen Abstützfläche 32
wirksam. Die anderen Flächenabschnitte überbrücken ledig
lich den Nuthals 7.
Bei loser Schraubverbindung 26, also in einem Zustand, bei
dem die Spannschraube 33 zwar noch immer im Haltegewinde
38 verankert ist, die Spannung in Spannrichtung 25 jedoch
reduziert oder aufgehoben ist, ist das Positionierstück 27
weiterhin am ersten Körper 2 gehalten. Es ist jedoch in
der Lage, quer zur Spannrichtung 25 in beliebiger Richtung
eine Justierbewegung relativ zum ersten Körper auszu
führen, die durch Pfeile 43 angedeutet ist. Ist das Halte
gewinde 38 spielfrei am ersten Körper 2 angeordnet, ergibt
sich der Spielraum für radiale Justierbewegungen 43 aus
dem radialen Spiel "s" zwischen dem Positionierstück 27
und dem Schraubenschaft 36. Ist wie beim Ausführungs
beispiel das Haltegewinde 38 in einem mit Spiel in der
Verankerungsnut 6 untergebrachten Nutenstein 13 ausge
bildet, kann der notwendige Bewegungsfreiraum für das
Positionierstück 27 auch oder alternativ durch die bei
gelöster Schraubverbindung vorhandene Beweglichkeit des
Nutensteins 13 gewährleistet werden.
Zu jeder Positioniereinrichtung 22 gehört weiterhin eine
an dem zweiten Körper 3 vorgesehene Steckaufnahme 44,
deren Innenquerschnitt so auf den Außenquerschnitt des
zugeordneten Positionierstückes 27 abgestimmt ist, daß sie
spielfrei auf das Positionierstück 27 aufsteckbar ist.
Der mit den Steckaufnahmen 44 versehene zweite Körper 3
läßt sich bei zur Außenfläche 5 paralleler Ausrichtung der
Montagefläche 15 in einer zur Montageebene 24 rechtwinke
ligen Richtung gemäß Pfeil 45 ansetzen, wobei die Steck
aufnahmen 44 in einer Steckrichtung 46 koaxial auf das
jeweils zugeordnete Positionierstück 27 aufgesteckt
werden.
Durch die spielfreie Steckpassung zwischen den Steckauf
nahmen 44 und den Positionierstücken 27 ist bei festge
zogener Schraubverbindung 26 gewährleistet, daß die bei den
Körper 2, 3 parallel zur Montageebene 24 keine Relativ
bewegungen ausführen können. Durch die Mehrzahl von
Positioniereinrichtungen 22 sind sowohl relative Ver
schiebebewegungen als auch relative Drehbewegungen
zwischen den beiden Körpern 2, 3 ausgeschlossen.
Bei der erstmaligen Montage des zweiten Körpers 3 werden
die Positionierstücke 27 vorab grob positioniert, die
Schraubverbindungen 26 bleiben jedoch zumindest teilweise
noch leicht gelöst, so daß die Positionierstücke 27 zur
Ausführung der Justierbewegungen 43 quer zu der mit der
Spannrichtung 25 zusammenfallenden Steckrichtung 46 in der
Lage sind. Dadurch ist gewährleistet, daß der zweite
Körper 3 problemlos an den ersten Körper 2 ansetzbar ist,
wobei die Positionierstücke 27 in die Steckaufnahmen 44
einfädeln. Ist anschließend die gewünschte Ausrichtung
zwischen den beiden Körpern 2, 3 eingestellt, werden die
Schraubverbindungen durch Betätigung der Spannschrauben 33
fest angezogen, so daß sich die Positionierstücke 27 nicht
mehr quer verlagern lassen. Das Betätigen der Spann
schrauben 33 bei aufgestecktem zweiten Körper 3 ist beim
Ausführungsbeispiel dadurch gewährleistet, daß die Steck
aufnahmen 44 von Durchgangslöchern des zweiten Körpers 3
gebildet sind, so daß die Werkzeug-Angriffspartien 42
jederzeit von der der Montagefläche 15 entgegengesetzten
Außenfläche 47 des zweiten Körpers 3 her zugänglich sind.
Die Justierung der Positionierstücke 27 ist besonders ein
fach, weil sie unabhängig voneinander an dem ersten Körper
2 festlegbar sind.
Eine exakte Paßgenauigkeit, verbunden mit einer einfachen
Herstellung, ist vor allem dann gegeben, wenn die Posi
tionierstücke 27 und die zugehörigen Steckaufnahmen im
Querschnitt betrachtet eine kantenlose Umfangskontur
haben. Hier bietet sich vor allem eine kreisförmige Kon
turierung an, wie sie aus Fig. 4, 8 und 10 gut ersichtlich
ist. Hier weisen die Positionierstücke 27 am radialen
Außenumfang eine bei aufgesteckter Steckaufnahme 44 an
deren Innenumfang anliegende zylindrische und vorzugsweise
kreiszylindrische Positionierfläche 48 auf.
Die zylindrische Positionierfläche 48 erstreckt sich bei
den Ausführungsbeispielen der Fig. 7 bis 10 über die
gesamte axiale Länge des auf der Außenfläche 5 sitzenden
Abschnittes des betreffenden Positionierstückes 27. Diese
Baulänge entspricht beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7
und 8 der gesamten Baulänge des betreffenden Positionier
stückes 27, 27'. Dieses ist als einfacher hohlzylindri
scher Körper ausgebildet, der bei angezogener Schraub
verbindung 26 allein durch Kraftschluß an dem ersten
Körper 2 hält.
Demgegenüber verfügt das in Fig. 9 und 10 gezeigte Posi
tionierstück 27, 27' an der im montierten Zustand dem es
tragenden ersten Körper 2 zugewandten Unterseite über
einen Zentriervorsprung 52, der in eine Zentrierausnehmung
53 des betreffenden ersten Körpers 2 eingreifen kann,
welche beim Ausführungsbeispiel vom Nuthals 7 der Ver
ankerungsnut 6 gebildet ist. Der Zentriervorsprung 52
unterteilt die Abstützfläche 32 in zwei Flächenabschnitte
32', 32'', die seitlich neben dem Nuthals 7 an der Außen
fläche 5 zur Anlage gelangen, während der Zentriervor
sprung 52 in den Nuthals 7 eintaucht. Dabei arbeiten die
beiden Seitenflächen 54 des Zentriervorsprungs 52 mit den
Flanken des Nuthalses 7 zusammen und bewirken dadurch eine
gewisse Lagefixierung des Positionierstückes 27, 27'' quer
zur Längsrichtung der Verankerungsnut 6.
Die axiale Tiefe der Steckaufnahme 44 bzw. des sie bilden
den Durchgangsloches ist zweckmäßigerweise so gewählt, daß
bei aneinander angesetzten Körpern 2, 3 sowohl das Posi
tionierstück 27 als auch der sich an dieses anschließende
Schraubenkopf 34 vollständig versenkt in der Steckaufnahme
44 zu liegen kommen.
Die Positioniereinrichtungen 22 machen es möglich, den die
Steckaufnahmen 44 aufweisenden zweiten Körper 3 bei un
verrückbarem ersten Körper 2 festgelegten Positionier
stücken 27 von diesen entgegen der Ansetzrichtung 45 ab
zuziehen und bei Bedarf wieder aufzustecken. Da dies ohne
Lösen der Schraubverbindungen 26 möglich ist, behalten die
Positionierstücke 27 ihre ursprünglich festgelegte Lage
bei, und es ist im erneut aneinander angesetzten Zustand
der beiden Körper 2, 3 gewährleistet, daß sich deren
Relativposition nicht geändert hat. Es ist also ein stets
reproduzierbares Trennen und Zusammenfügen der beiden
Körper 2, 3 möglich. Dies ist von Vorteil, wenn wie vor
liegend an dem einen Körper ein Handhabungsgerät angeord
net ist, das über eine bestimmte Einstellung verfügt, die
somit auch bei vorübergehendem Trennen der beiden Körper
2, 3 nicht neu justiert werden muß.
Das neuerliche Ansetzen des abgenommenen zweiten Körpers 3
wird erleichtert, wenn gemäß der in Fig. 3 und 4 gezeigten
Ausführungsform die vorhandenen Positionierstücke 27,
27''' am Außenumfang eine sich zu dem dem ersten
Körper 2 entgegengesetzten freien Ende hin verjüngende
Einführfläche 55 aufweisen. Die Einführfläche 55 ist
zweckmäßigerweise konisch nach Art eines Längenabschnittes
eines Kegelmantels ausgeführt. Sie schließt sich an die
Positionierfläche 48 an, die sich über nur eine Teillänge
des Positionierstückes 27, 27''' erstreckt und insbesondere
im Bereich der Unterseite des Positionierstückes 27, 27'''
angeordnet ist. Beim Anstecken des zweiten Körpers 3 wird
somit das Einführen des Positionierstückes 27, 27''' in
die zugeordnete Steckaufnahme 44 erleichtert, wobei diese
letztere sehr einfach auf die Positionierfläche 48 auf
schiebbar ist.
Durch eine geeignete Abschrägung oder Anfasung der end
seitigen Außenkante kann auch bei den Ausführungsbei
spielen der Fig. 7 bis 10 der nachträgliche neuerliche
Aufsteckvorgang erleichtert werden.
Alle Ausführungsformen der Positionierstücke 27 können
entsprechend der in den Fig. 3 bis 6 gezeigten vorteil
haften Ausgestaltung im Bereich ihrer Unterseite über eine
Schneidenanordnung 56 verfügen, die beim Anziehen der
Schraubverbindung 26 in die Außenfläche 5 des das Posi
tionierstück 27 tragenden ersten Körpers 2 eingedrückt
wird. Dadurch ergibt sich zusätzlich oder alternativ zur
kraftschlüssigen Verbindung eine formschlüssige Ver
bindung, die eine seitliche Abstützung quer zur Spann
richtung 25 bewirkt und somit zur Verschiebesicherung in
der Montageebene 24 beiträgt.
Beim Ausführungsbeispiel ist die Schneidenanordnung 56 von
einer in sich geschlossenen ringförmigen Schneide 57
gebildet, die konzentrisch zur Längsachse 28 des Posi
tionierstückes 27 an dessen Unterseite angeordnet ist und
axial über die zugeordnete Stirnfläche des Positionier
stückes 27 vorsteht. Diese Stirnfläche ist radial inner
halb der ringförmigen Schneide 57 als Abstützfläche 32
ausgeführt, wobei radial zwischen dieser Abstützfläche 32
und der Schneide 57 eine konzentrische umlaufende Axial
vertiefung 58 vorgesehen ist. In der aus Fig. 6 hervor
gehenden bevorzugten Ausgestaltung besitzt die ringförmige
Schneide 57 radial außen eine zylindrische Haltefläche 62
und radial innen eine sich zur umlaufenden Schneidenkante
63 hin konisch erweiternde Innenfläche 64. Im Schnitt ge
sehen verjüngt sich dadurch die Schneide 57 zu ihrem die
Schneidenkante 63 bildenden freien Ende hin.
Beim Anziehen der Schraubverbindung 26 wird auf das
Positionierstück 27 in Richtung des es tragenden ersten
Körpers 2 eine Vorspannkraft 65 ausgeübt, die dazu führt,
daß die Schneide 57 in das weichere Material des ersten
Körpers 2 eindringt. Das Positionierstück 27 besteht vor
zugsweise aus Stahl, insbesondere Edelstahl, während der
erste Körper 2 beispielsweise aus Aluminiummaterial
besteht. Beim Eindrücken wird durch den mit Pfeilen 66
markierten Bereich der Innenfläche 64 die Fließgrenze des
Materials des ersten Körpers 2 überschritten, so daß das
Material radial nach innen und gleichzeitig axial in die
Axialvertiefung 58 verdrängt wird. Durch die rechtwinkelig
zur Montageebene 24 verlaufende Haltefläche 62 wird auf
diese vom Werkstoff des ersten Körpers 2 gemäß Pfeilen 67
eine seitliche Stützkraft ausgeübt, die das Positionier
stück 27 quer zur Spannrichtung 28 in der durch Doppel
pfeil 68 verdeutlichten Querrichtung mit Bezug zum ersten
Körper 2 unverrückbar festhält. Dieser Halteeffekt ist
infolge der zylindrischen Gestalt der Haltefläche 62 von
der Eindringtiefe unabhängig, so daß auch dann eine
sichere Fixierung gegeben ist, wenn die Vorspannkraft 65
durch sich setzendes Material im Laufe der Zeit gering
fügig nachlassen solle.
Im übrigen ist die Eindringtiefe durch die schon erwähnte,
gegenüber der Schneidenkante 63 axial zurückgesetzte Ab
stützfläche 32 begrenzt, über die auf Grund ihres flächi
gen Kontaktes der größte Teil der der Vorspannkraft ent
gegenwirkenden Abstützkraft aufgebracht wird, was durch
Pfeile 72 verdeutlicht ist.
Die eingangs erwähnten Befestigungseinrichtungen 23 dienen
dazu, die aneinandergesetzten Körper 2, 3 in Ansetz
richtung 45 gegeneinanderzuspannen. Vorzugsweise ist jeder
Positioniereinrichtung 22 eine eigene Befestigungseinrich
tung 23 zugeordnet, die gemäß Fig. 5 über eine Befesti
gungsschraube 73 und ein dieser zugeordnetes Befestigungs
gewinde 74 verfügt.
Der zweite Körper 3 weist seitlich neben jeder Steckauf
nahme 44 eine parallel zu dieser verlaufende Durchbrechung
75 auf, der bei aneinander montierten Körpern 2, 3 ein am
ersten Körper 2 vorgesehenes Befestigungsgewinde 74 axial
gegenüberliegt. Die Befestigungsschraube 73 läßt sich von
der Außenfläche 47 her durch die Durchbrechung 75 hin
durchführen und mit ihrem Gewindeschaft 76 in das Be
festigungsgewinde 74 einschrauben, wobei ihr Schraubenkopf
77 den Körper 3 in Ansetzrichtung 45 beaufschlagt. Gemäß
Fig. 5 kann der Schraubenkopf 77 bei angezogener Befesti
gungsschraube 73 vollständig in einer Erweiterung der
Durchbrechung 75 aufgenommen sein. Durch Anziehen aller
Befestigungsschrauben 73 lassen sich die beiden Körper 2,
3 mit gleichmäßiger Kraftverteilung gegeneinanderspannen.
Zwar könnte das Befestigungsgewinde 74 unmittelbar im
ersten Körper 2 ausgebildet sein. Bei der vorteilhafteren
Bauform des Ausführungsbeispiels befindet sich das Be
festigungsgewinde 74 jedoch in einem in der Verankerungs
nut 6 positionierten Nutenstein 13, und zwar vorzugsweise
im gleichen Nutenstein, der auch schon mit einem Halte
gewinde 38 für eine Spannschraube 33 der benachbarten
Positioniereinrichtung 22 ausgestattet ist. Letzteres hat
den Vorteil, daß die Durchbrechung 75 und das Befesti
gungsgewinde 74 automatisch in einer axialen Flucht an
geordnet sind, wenn die beiden Körper 2, 3 unter Vermitt
lung der Positioniereinrichtungen 22 aneinandergesetzt
sind. Es liegt dadurch praktisch eine Nutensteinverbindung
vor, die gleichzeitig über die Positioniereinrichtung 22
eine sichere Lagefixierung der beiden Körper 2, 3 in der
Montageebene 24 gewährleistet. Dabei sind die jeweiligen
Haltefunktionen zwischen der Positioniereinrichtung 22 und
der Befestigungseinrichtung 23 aufgeteilt.
Um die beiden Körper 2, 3 wahlweise in unterschiedlichen
winkelmäßigen Ausrichtungen mit Bezug zur Achse der An
setzrichtung 45 miteinander koppeln zu können, ohne die
Lage der Positionierstücke 27 verändern zu müssen, sind
die Positioniereinrichtungen 22 zweckmäßigerweise in sym
metrischer Verteilung angeordnet. So hat die Positionie
rung in den Eckenbereichen eines Quadrates den Vorteil,
daß die Körper 2, 3 in vier sich um 90°-Schritte unter
scheidenden Relativpositionen aneinander ansetzen lassen.
Damit die Befestigungseinrichtung 23 dabei auch in den
bei den um 90° zueinander versetzten Positionen betriebs
bereit ist, sind an dem zweiten Körper 3 weitere Durch
brechungen 75' für die Befestigungsschrauben 73 vorhanden,
die bei der entsprechenden Ausrichtung der Körper 2, 3
anstelle der anderen Durchbrechungen 75 mit den Befesti
gungsgewinden 74 fluchten. Beim Ausführungsbeispiel sind
also im Umfangsbereich jeder Steckaufnahme 44 zwei um 90°
versetzt zueinander angeordnete Durchbrechungen 75, 75'
vorgesehen, die je nach winkelmäßiger Ausrichtung genutzt
werden.
Zusätzlich können bei Bedarf am zweiten Körper 3 noch
weitere Bohrungen vorgesehen sein, die zu Befestigungs
zwecken eingesetzt werden. Beim Ausführungsbeispiel ver
fügen zudem beide Schenkel 16, 16' des zweiten Körpers 3
über eine identische Anordnung von Durchbrechungen.
Claims (26)
1. Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier Körper
(2, 3), gekennzeichnet durch wenigstens ein über eine
Schraubverbindung (26) am einen Körper (2) lösbar festleg
bares Positionierstück (27) und eine am anderen Körper (3)
vorgesehene, spielfrei passend auf das Positionierstück
(27) aufsteckbare Steckaufnahme (44), wobei das Positio
nierstück (27) bei loser Schraubverbindung (26) zum Aus
führen einer Justierbewegung (43) quer zur Steckrichtung
(46) verlagerbar am zugeordneten Körper (2) gehalten ist.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch eine Mehrzahl von unabhängig voneinander an
dem einen Körper (2) festlegbaren Positionierstücken (27),
denen jeweils eine Steckaufnahme (44) des anderen Körpers
(3) zugeordnet ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steckaufnahmen (44) von
Durchgangslöchern des betreffenden Körpers (3) gebildet sind.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierstücke
(27) und die zugehörigen Steckaufnahmen (44) im Quer
schnitt betrachtet eine kantenlose Umfangskontur haben und
insbesondere kreisförmig konturiert sind.
5. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Posi
tionierstück (27) am Außenumfang über eine bei aufge
steckter Steckaufnahme (44) an deren Innenumfang anliegen
de zylindrische Positionierfläche (48) verfügt.
6. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Posi
tionierstück (27, 27''') am Außenumfang über eine sich zu
dem es tragenden Körper (2) entgegengesetzten freien
Ende hin insbesondere konisch verjüngende Einführfläche
(55) verfügt.
7. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierstücke
(27) bei festgezogener Schraubverbindung (26) mit einer an
ihrer Unterseite vorgesehenen Abstützfläche (32) gegen die
Oberfläche (5) des zugeordneten Körpers (2) gespannt sind.
8. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Posi
tionierstück (27, 27''') an der dem es tragenden Körper (2)
zugewandten Unterseite über eine sich beim Festziehen der
zugeordneten Schraubverbindung (26) in die Oberfläche (5)
des Körpers (2) eindrückende Schneidenanordnung (56) ver
fügt.
9. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schneidenanordnung (56) wenigstens
eine in sich geschlossene ringförmige Schneide (57) auf
weist.
10. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die ringförmige Schneide (57) radial
außen eine zylindrische Haltefläche (62) besitzt und
radial innen mit einer zur Schneidenkante (63) hin sich
konisch erweiternden Innenfläche (64) versehen ist.
11. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 8
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des
Positionierstückes (27, 27''') eine gegenüber der
Schneidenkante (63) axial zurückgesetzte Abstützfläche
(32) vorgesehen ist, die die maximale Eindringtiefe der
Schneidenanordnung (56) begrenzt.
12. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Posi
tionierstück (27, 27'') an der dem es tragenden Körper (2)
zugewandten Unterseite über einen Zentriervorsprung (52)
verfügt, der in eine am zugeordneten Körper (2) vorhandene
Zentrierausnehmung (53) eingreifen kann.
13. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Posi
tionierstück (27) als Ringkörper ausgebildet ist und von
einer Spannschraube (33) durchsetzt wird, die sich einer
seits am Positionierstück (27) abstützt und andererseits
in ein am zugeordneten Körper (2) angeordnetes Halte
gewinde (38) einschraubbar ist.
14. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannschraube (33) das Positio
nierstück (27) mit radial ein Spiel durchsetzt.
15. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschraube (33) über
einen Schraubenkopf (34) verfügt, durch den das ring
förmige Positionierstück (27) axial beaufschlagbar ist.
16. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 13
bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltegewinde (38)
in einem mit Spiel in einer Verankerungsnut (6) des zuge
ordneten Körpers (2) aufgenommenen und sich in dieser ab
stützenden Nutenstein (13) ausgebildet ist.
17. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der das mindestens eine Positionier
stück (27) tragende Körper (2) von einem über mehrere
längsverlaufende Verankerungsnuten (6) verfügenden, ins
besondere stranggepreßten Profilteil gebildet ist.
18. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine in
Steckrichtung (46) wirksame Befestigungseinrichtung (23)
zur lösbaren gegenseitigen Befestigung der beiden Körper
(2, 3) vorhanden ist.
19. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß jedem Positionierstück (27) eine
eigene Befestigungseinrichtung (23) zugeordnet ist.
20. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Befestigungs
einrichtung (23) wenigstens eine Befestigungsschraube (73)
aufweist, die sich über einen Schraubenkopf (77) an dem
einen der beiden Körper (3) abstützt und in ein am anderen
Körper (2) angeordnetes Befestigungsgewinde (74) ein
schraubbar ist.
21. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 20 in Ver
bindung mit Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsgewinde (74) im gleichen Nutenstein
(13) ausgebildet ist wie das mit der zugeordneten Spann
schraube (33) zusammenarbeitende Haltegewinde (38).
22. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Körper (2,
3) bei am einen Körper (2) unverrückbar festgelegten Posi
tionierstücken (27) voneinander abnehmbar und wieder an
einander ansetzbar sind.
23. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 22, gekennzeichnet durch vier in den Eckbereichen
eines gedachten Rechteckes oder Quadrates angeordnete
Positionierstücke (27).
24. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 20
bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß im Umfangsbereich
jeder Steckaufnahme (44) mehrere zur Aufnahme einer Be
festigungsschraube (73) geeignete und bei unterschied
lichen Ausrichtungen der beiden Körper (2, 3) nutzbare
Durchbrechungen (75, 75') vorgesehen sind.
25. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steckaufnahmen
(44) aufweisende Körper (3) als z. B. L-förmiges Befesti
gungsteil (14) ausgebildet ist.
26. Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier
Körper (2, 3), insbesondere mit einem oder mehreren
Merkmalen der Ansprüche 1 bis 25, gekennzeichnet durch
eine Gruppe von mehreren mittels Schraubverbindungen
(26) am einen Körper (2) festlegbaren Positionier
stücken (27) und mindestens eine Gruppe von mehreren
in entsprechender Verteilung am anderen Körper (3) vor
gesehenen Steckaufnahmen (44), wobei die beiden Körper
(2, 3) unter spielfrei passendem Ineinanderstecken der
Gruppen von Positionierstücken (27) und Steckaufnahmen
(44) aneinandersetzbar sind.
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