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DE10034844B4 - Halterungssystem und Verfahren zum Fixieren eines Luftspalts - Google Patents

Halterungssystem und Verfahren zum Fixieren eines Luftspalts Download PDF

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DE10034844B4
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Abstract

Halterungssystem (10) zum Beibehalten eines Luftspaltes (G) zwischen einem Sensor (12) und einem Magnetwiderstand (14), mit:
einer Halterung (26''), die einen Schlitz (28'') aufweist, der sich entlang einer Längsachse erstreckt, wobei der Schlitz (28'') gegenüberliegende Schlitzseitenwände (38'', 40'') aufweist, die parallel zu der Längsachse angeordnet sind;
einer Paßscheibe (30'', 30'') mit gegenüberliegenden Seitenwänden (46'', 48''), wobei die Paßscheibe (30'', 30'') in dem Schlitz (28'') aufgenommen ist; und
einer Einrichtung (32, 32'') zur Verformung zumindest eines der Elemente Paßscheibe (30'', 30'') und Halterung (26''), um eine Grenzflächenwechselwirkung zwischen der Paßscheibe und der Halterung zu schaffen und dadurch die Paßscheibe bezüglich der Halterung in ihrer Position zu fixieren,
dadurch gekennzeichnet, daß
die in dem Schlitz (28'') aufgenommene Paßscheibe (30'', 30'') in diesem anfangs parallel zu der Längsachse bewegbar ist, um den Luftspalt (G) zu bilden, und daß
die Paßscheibe (30'', 30'') verformbar ist und einen...

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Halterungen, um ein erstes Objekt bezüglich eines zweiten Objektes zu halten. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Halterung für Seitenbefestigung zur genauen Positionierung eines Sensors relativ zu einem zu erfassenden Objekt. Noch genauer betrifft die vorliegende Erfindung ein Halterungssystem für Seitenbefestigung, bei dem eine Grenzflächenwechselwirkung zwischen einer Halterung und einer Paßscheibe bewirkt, daß die Position der Paßscheibe bezüglich der Halterung fixiert ist. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner Verfahrensweisen zum Einstellen eines Luftspaltes.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Magnetsensoren arbeiten nach dem Grundsatz der Detektion einer Magnetflußdichtemodulation, die durch die Bewegung geeignet konfigurierter Magnetwiderstände (oder Impulsgeber) bewirkt wird. Der Magnetsensor muß sehr nahe an dem Magnetwiderstand befestigt sein, da seine Empfindlichkeit mit der Größe des Luftspaltes zwischen dem Magnetwiderstand und dem Magnetsensor sehr schnell abnimmt. Bei den meisten Kraftfahrzeuganwendungen liegen die Luftspalte beispielsweise in der Größenordnung von 0,3 bis 1,75 mm. Über einem solchen Bereich von Luftspalten nimmt das Sensorausgangssignal um mehr als das Zehnfache ab. Die Signalabschwächung bei großen Luftspalten macht den Sensorbetrieb anfälliger gegenüber rauschbedingten Fehlern wie auch weniger genau bei einer Detektion der Elemente des Magnetwiderstandes, wenn er sich bezüglich des Magnetsensors dreht. Diese beiden Faktoren sind bei kritischen Motorsteuerungs- und Diagnoseanwendungen oftmals nicht akzeptabel.
  • Es mag auf den ersten Blick erscheinen, daß kein Problem darin besteht, einen geeigneten Luftspalt zwischen dem Magnetsensor und dem Magnetwiderstand zu wählen und zu erreichen. Jedoch beeinflußt bei dem Großteil der Herstellungsfälle die Summierung von Toleranzen der vielen verschiedenen Komponenten auf zufällige Art und Weise die Nettogröße des Luftspaltes, was folglich das Erreichen eines genau vorbestimmten Luftspaltes bei jedem Zusammenbau durch lediglich Zusammenbauen der Teile ausschließt. Folglich besteht aufgrund der zufälligen Variationen, die durch eine Ansammlung von Toleranzen bewirkt werden, die Gefahr, daß der bloße Zusammenbau der Teile eine beschädigende Überlagerung zwischen dem Magnetsensor und dem Magnetwiderstand einerseits und ungenaue Ablesungen in Verbindung mit einem zu großen Luftspalt andererseits zur Folge haben kann. Eine Verringerung aller Toleranzen, so daß der bloße Zusammenbau den optimalen Luftspalt bei jedem Zusammenbau sicherstellt, ist physikalisch unrealistisch und hat übermäßige Kosten in Verbindung mit der Herstellung derart genauer Teile zur Folge.
  • Der Großteil von Magnetsensoren, die bei Kraftfahrzeuganwendungen verwendet sind, betreffen eine nicht einstellbare Luftspaltanordnung, wo bei die Summierung der Toleranzen eine Abweichung von dem optimalen Luftspalt bewirkt. Beispielsweise wird eine starre Halterung an dem Körper eines Magnetsensors befestigt. Der Magnetsensor wird in einen Sensoranschluß in dem Motorblock gesteckt und die Halterung wird über ein Schraubenloch in der Halterung an ein Gewindebefestigungsloch in einer Befestigungsfläche des Motorblockes geschraubt. Wenn die Halterung geschraubt ist, bestimmt die Länge des Sensorkörpers von dem Schraubenloch der Halterung zu der Sensorspitze den Luftspalt bezüglich des Magnetwiderstandes, wobei der Luftspalt durch die Summierung der Toleranzen beeinflußt ist. Diese Aufbauverfahrensweise ist, obwohl sie einer toleranzbezogenen Anordnungsungenauigkeit unterliegt, aufgrund der Vereinfachung der Bauteile und der Vereinfachung des Zusammenbaus und der Wartung weit verbreitet.
  • In Fällen, bei denen Luftspaltänderungen nicht toleriert werden können, wird der Luftspalt bei der Magnetsensoranbringung mittels einer einstellbaren Halterung voreingestellt, die oftmals als eine Halterung "für Seitenbefestigung" bezeichnet ist. Die Einstellbarkeit von Halterungen für Seitenbefestigungen liegt in einem Schraubenschlitz, der ermöglicht, daß die Halterung entlang der Schlitzlänge relativ zu dem Gewindebefestigungsloch der Befestigungsfläche eingestellt werden kann.
  • Bei einer Ausführungsform der Halterung für Seitenbefestigung wird der Sensorkörper so in den Sensoranschluß des Motorblockes gesteckt, daß die Sensorspitze die Fläche des Magnetwiderstandes berühren kann, und wird dann um eine Distanz gleich dem vorbestimmten optimalen Luftspalt zurückgezogen. Dieses Verfahren ist zeitaufwendiger und fehleranfällig.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Halterung für Seitenbefestigung wird eine Eichschicht aus weichem abschleifbarem Material auf der Sensorspitze angeordnet, wobei die Dicke der Eichschicht gleich dem optimalen Luftspalt ist. Die Eichschicht kann entweder an dem Sensorkörper befestigt sein oder einen Teil desselben bilden, wie beispielsweise eine Ausstülpung, vorausgesetzt, daß der Sensorkörper aus weichem Material besteht. Nun muß der Monteur lediglich den Sensorkörper in den Sensoranschluß stecken, bis die Eichschicht den Magnetwiderstand berührt, und dann die Schraube an der Befestigungsfläche festziehen, um dadurch den Sensorkörper an dieser Position zu halten. Während einer anfänglichen Drehung des Magnetwiderstandes fällt ein Anteil der Eichschicht infolge eines Überstandes des Magnetwiderstandes oder einer unterschiedlichen thermischen Ausdehnung einem Abrieb zum Opfer, ohne daß Schaden an dem Sensorkörper oder dem Magnetwiderstand auftritt.
  • In dem Falle jedoch, wenn der Magnetsensor wieder angebracht werden muß, kann die abgeschliffene Eichschicht die Positionsanordnung für die Sensorspitze nicht mehr wiederherstellen, wie sie früher dazu in der Lage war, als sie noch nicht abgeschliffen war. Daher muß vor einem Abbau des Magnetsensors die Halterung markiert werden, um die korrekte Position der Schraube in dem Schlitz der Halterung anzugeben, so daß, wenn der "alte" (ursprüngliche) Magnetsensor wieder angebracht wird, die Ursprungsposition der Schraube in dem Schlitz ausrichtend anvisiert werden muß – wobei dies kein exaktes Verfahren darstellt. Tatsächlich würde ein Techniker, anstatt zu versuchen, den alten aber immer noch verwendbaren Sensor unter Verwendung des Anvisierungsverfahrens zur Wiedereinstellung des Luftspaltes wieder anzubringen, vielmehr einen neuen Sensor mit einer intakten abschleifbaren Schicht anbringen, wodurch der fehleranfällige Anvisierungsschritt umgangen wird, der ansonsten erforderlich wäre, um den alten aber verwendbaren Sensor wiederanzubringen. Dies hat eine Verschwendung von ansonsten guten Sensoren und unnötige Kosten für den Kunden oder den Gewährleister zur Folge. Demzufolge besteht in der Technik ein Bedarf, die damit in Verbindung stehende fehleranfällige Anbringungsverfahrensweise des Anvisierungsverfahrens zu beseitigen und eine genaue und zuverlässige Wiedereinstellung des Luftspaltes während einer Wiederanbringung von alten aber immer noch verwendbaren Sensoren zu ermöglichen.
  • Die EP 0 921 398 A1 offenbart ein Halterungssystem und ein Verfahren nach dem Oberbegriff der unabhängigen Anprüche.
  • Die DE 198 05 833 A1 offenbart eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier Körper. Die Verbindungseinrichtung umfasst ein über eine Schraubverbindung am einen Körper lösbar festlegbares Positionierstück und eine am anderen Körper vorgesehene, spielfrei passend auf das Positionierstück aufsteckbare Steckaufnahme.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vereinfachtes Verfahren und Halterungssystem für eine lösbare und reproduzierbare Befestigung eines Sensors zu schaffen, um den Luftspalt bei einem Ausbau und Einbau des Sensors ohne eine Neujustage beizubehalten.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
  • Im Betrieb wird ein Sensorkörper mit einer Sensorspitze, die mit einer Eichschicht versehen ist, in einen Sensoranschluß eines Motorblockes gesteckt, so daß die Eichschicht auf einer Fläche eines Magnetwiderstandes zu liegen kommt. Die Eichschicht stellt daraufhin sofort den optimalen Luftspalt zwischen dem Sensor und dem Magnetwiderstand entlang der Längsachse her. Eine Paßscheibe mit einem Schraubenloch, dessen Größe eine Einpassung einer vorgewählten Schraube zuläßt, wird auf die Schraube geschoben. Wenn eine Halterung für Seitenbefestigung, die einen länglichen Schlitz aufweist, mit dem Sensor vorverbunden ist, wird die die Paßscheibe tragende Schraube durch den Schlitz geführt und in ein Gewindebefestigungsloch der vertikalen Fläche geschraubt. Beim Motorbetrieb fällt ein Anteil der Eichschicht einem Abrieb zum Opfer. Wenn jedoch der Sensor entfernt und dann erneut wieder angeordnet werden soll, bleibt die Paßscheibe an der Halterung fixiert und der Monteur muß nur die Schraube durch das Befestigungsloch des Sensorkörpers und dann durch das Schraubenloch der Paßscheibe stecken und dann diese in das Gewindebefestigungsloch der vertikalen Fläche schrauben, und der voreingestellte Luftspalt ist genau wiederhergestellt.
  • Die Paßscheibe ist verschiebbar auf der Halterung an dem Schlitz gehalten, und es kann eine konische Schraube, die einen sich ändernden Querschnitt aufweist, eine Ausdehnung der Paßscheibe bewirken, wenn sie eingeschraubt wird, wobei die Paßscheibe bezüglich der Halterung in ihrer Position fixiert wird.
  • Bei einer anderen Ausführungsform werden, wenn eine Schraube fest angezogen wird, ringförmige Flansche an jedem Ende einer Paßscheibe auf die Halterung benachbart des Schlitzes gedrückt, wodurch die Paßscheibe bezüglich der Halterung in ihrer Position fixiert wird.
  • ZEICHNUNGSKURZBESCHREIBUNG
  • 1 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Halterungssystems für Seitenbefestigung gemäß der vorliegenden Erfindung, das in einer typischen Betriebsumgebung gezeigt ist, wobei ein Magnetsensor von einem Magnetwiderstand um eine Distanz gleich einem optimalen Luftspalt beabstandet ist, der durch eine Eichschicht hergestellt ist.
  • 2 ist eine Vorderseitenansicht einer ersten Ausführungsform des Halterungssystems für Seitenbefestigung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 3 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der ersten Ausführungsform des Halterungssystems für Seitenbefestigung, das im Betrieb nach einem vollständigen Eingriff einer konischen Schraube gezeigt ist.
  • 4 ist eine detaillierte, teilweise geschnittene Seitenansicht der ersten Ausführungsform des Halterungssystems für Seitenbefestigung, das vor dem vollständigen Eingriff der konischen Schraube gezeigt ist.
  • 5 ist eine detaillierte, teilweise geschnittene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Halterungssystems für Seitenbefestigung, das vor dem vollständigen Eingriff einer Schraube gezeigt ist.
  • 6 ist eine detaillierte, teilweise geschnittene Seitenansicht der zweiten Ausführungsform des Halterungssystems für Seitenbefestigung, das nach einem vollständigen Eingriff der Schraube gezeigt ist.
  • 7 ist eine Vorderseitenansicht der zweiten Ausführungsform des Halterungssystems für Seitenbefestigung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 1 zeigt allgemein das Halterungssystem 10 für Seitenbefestigung gemäß der vorliegenden Erfindung in einer beispielhaften Betriebsumgebung, wobei das Halterungssystem für Seitenbefestigung dazu dient, einen Magnetsensor 12 bezüglich eines Magnetwiderstandes 14 anzuordnen. Diesbezüglich weist der Magnetsensor 12 einen Sensorkörper 16 auf, der eine Sensorspitze 18 umfaßt. Die Sensorspitze 18 erstreckt sich in einen Sensoranschluß 20 eines Motorblockes 22 und ist von dem Magnetwiderstand 14 um eine vorbestimmte Distanz gleich einem optimalen Luftspalt G beabstandet, der einen optimalen Erfassungswirkungsgrad von Magnetfeldänderungen durch den Magnetsensor vorsieht, wenn sich der Magnetwiderstand dreht.
  • Der Luftspalt G wird definiert, wenn eine Eichschicht 25, die an der Sensorspitze 18 befestigt ist oder ein angeformtes Teil der Sensorspitze 18 ist, an den Magnetwiderstand 14 anstößt, wie gezeigt ist. Die Eichschicht 25 besteht aus einem weichen abschleifbaren Material, das bei Drehung des Magnetwiderstandes einem Abrieb zum Opfer fällt, wenn eine unterschiedliche thermische Ausdehnung oder Überstände bewirken, daß die Eichschicht an dem Magnetwiderstand reibt.
  • Eine Halterung 26 für Seitenbefestigung (nachstehend einfach als "Halterung" bezeichnet) des Halterungssystems 10 für Seitenbefestigung ist an dem Sensorkörper 16 befestigt. Die Halterung 26 kann L-förmig sein, wobei ein Querbein mit dem Sensorkörper 16 verbunden ist, wie in 1 gezeigt ist, oder kann flach mit dem Sensorkörper mit einer Konfiguration analog zu derjenigen einer Fahne und ihres Fahnenmastes verbunden sein. Die Halterung 26 weist einen entlang einer Längsachse L länglichen Schlitz 28 auf, der parallel zu der Zylinderachse des Sensorkörpers 16 liegt, wobei die Sensorspitze 18 parallel zu der Längsachse orientiert ist. Eine Paßscheibe 30 des Halterungssystems 10 für Seitenbefestigung ist so dimensioniert, daß sie in den Schlitz 28 paßt. Eine Schraube 32 trägt die Paßscheibe 30, verläuft durch den Schlitz 28 und steht mit einem Gewindebefestigungsloch 34 schraubbar in Eingriff, das in einer vertikalen Befestigungsfläche 36 ausgebildet ist (der Begriff "vertikal" bedeutet parallel zu der Zentralachse des Sensoranschlusses 20 orientiert).
  • Die 2 bis 7 zeigen Ausführungsformen des Halterungssystems 10 für Seitenbefestigung, die besonders bevorzugt sind.
  • In den 2 bis 4 ist eine erste Ausführungsform der Halterung 10' für Seitenbefestigung detailliert beschrieben.
  • Die Halterung 26'' ist wiederum L-förmig gezeigt und umfaßt ein Längsbein 26A'' mit einem darin ausgebildeten Schlitz 28'' und ein Querbein 26B'', das mit dem Sensorkörper 16 des Sensors 12 verbunden ist. Der Schlitz 28'' weist ein Paar gegenüberliegender Schlitzseitenwände 38'', 40'' auf, die glatt sind.
  • Die Paßscheibe 30'' weist einen relativ dünnwandigen hülsenartigen Zentralabschnitt 30A und ein Paar ringförmiger Flansche 30B, 30C (siehe 4) auf, die an ihren gegenüberliegenden Enden einstückig verbunden sind. Die Paßscheibe 30'' ist bezüglich des Schlitzes 28'' (wobei der Zentralabschnitt in dem Schlitz gehalten ist) durch die ringförmigen Flansche 30B, 30C gehalten, die über die Seitenwände 38'', 40'' überstehen, wobei der Zentralabschnitt 30A so dimensioniert ist, daß er in dem Schlitz verschiebbar ist. Zumindest eine Seitenwand 46'', 48'' des Zentralabschnittes 30A (oder alternativ zumindest eine der Seitenwände 38'', 40'' des Schlitzes 28'') ist mit Zähnen 42'' versehen, wobei die Zähne härter als die gegenüberliegende Seitenwand sind. Um eine temporäre Anordnung der Paßscheibe 30'' bezüglich des Schlitzes zu erleichtern, ist es bevorzugt, daß die Flächen der ringförmigen Flansche 30B, 30C, die zu der Halterung weisen und/oder ein Anteil der Halterung, der mit den ringförmigen Flanschen in Kontakt treten kann, eine Reibwechselwirkung 50 vorsehen, wie beispielsweise durch Aufrauhen.
  • Es ist eine konische Schraube 32'' vorgesehen, die einen Hals 32A mit größerem Durchmesser, einen Gewindeschaft 32B mit engerem Durchmesser und einen Konus 32C dazwischen aufweist. Der Durchmesser des Zentralabschnittes 30A und des Schraubenloches 44'' der Paßscheibe 30'' sind auf die Abmessungen des Schlitzes 28'' und der konischen Schraube 32'' abgestimmt. Diesbezüglich verläuft der Gewindeschaft 32B der konischen Schraube 32'' durch das Schraubenloch 44'' ohne Verzerrung des Zentralabschnittes 30A. Wenn jedoch der Hals 32A in das Schraubenloch 44'' erweitert sich der Zentralabschnitt 30A mit Druck gegen die Schlitzseitenwände, wobei die Zähne 42'' in die glatte Seitenwand des Schlitzes 28'' getrieben werden und bewirkt wird, daß die Paßscheibe 30'' bezüglich der Halterung 26'' in ihrer Position fixiert wird. Das Material der Paßscheibe 30'' ist so gewählt, daß, wenn die konische Schraube 32'' entfernt wird, der erweiterte Zentralabschnitt dauerhaft erweitert und bezüglich des Schlitzes fixiert bleibt.
  • Im Betrieb ergreift der Monteur den Magnetsensor 12 und steckt die Sensorspitze 18 des Sensorkörpers 16 in den Sensoranschluß 20 des Motorblockes 22, so daß die Eichschicht 25 den Magnetwiderstand 14 berührt. Die Paßscheibe 30'' wird entlang des Schlitzes bewegt, so daß das Schraubenloch mit dem Gewindebefestigungsloch 34 in der vertikalen Fläche 36 ausgerichtet ist. Der Gewindeschaft 32B der konischen Schraube 32'' wird nun in das Gewindebefestigungsloch 34 geschraubt. Wenn der Hals 32C in das Schraubenloch 44'' eintritt, wird der Zentralabschnitt erweitert und die Zähne beißen sich in die Schlitzseitenwand, um dadurch die Position der Paßscheibe bezüglich der Halterung zu fixieren, die als Folge dieser Grenzflächenwechselwirkung daran gehindert wird, sich unabhängig von der Halterung in der Längsrichtung zu bewegen.
  • Wenn nun der Sensor 12 jemals entfernt werden sollte, kann er später einfach durch Führen der Schraube durch das Schraubenloch der Paßscheibe wieder angebracht werden und die fixierte Position der Paßscheibe bezüglich der Halterung (2) sieht eine Speicherung des früheren voreingestellten Luftspaltes G vor.
  • In den 5 bis 7 ist eine zweite Ausführungsform der Halterung 10'' für Seitenbefestigung detailliert beschrieben.
  • Die Halterung 26'' ist, wie bezüglich der ersten Ausführungsform beschrieben ist, wiederum L-förmig und weist ein Längsbein 26A'' mit einem darin ausgebildeten Schlitz 28'' und ein Querbein 26B'' auf, das mit dem Sensorkörper 16 des Sensors 12 verbunden ist. Der Schlitz 28'' weist ein Paar von gegenüberliegenden Schlitzseitenwänden 38'', 40'' auf, die glatt sind.
  • Die Paßscheibe 30'' weist nun einen Zentralabschnitt 30A' mit einem ersten ringförmigen Flansch 30B' an einem Ende und entweder einem flanschbaren Abschnitt 30C'', der zu einem zweiten ringförmigen Flansch 30C' wird, wenn er bei Festziehen der Schraube (5) durch den Kopf der Schraube 32 umgebogen wird, oder einem vorgeformten zweiten ringförmigen Flansch 30C (6) an dem anderen Ende auf. Die Paßscheibe 30'' ist bezüglich des Schlitzes 28'' gehalten, wenn die ringförmigen Flansche beide vorhanden sind (6), wobei die ringförmigen Flansche über die Seitenwände 38'', 40'' überstehen, und wobei der Zentralabschnitt 30A' so dimensioniert ist, daß er in dem Schlitz verschiebbar ist. Um eine Be festigung der Paßscheibe 30'' bezüglich des Schlitzes zu erleichtern, wenn die ringförmigen Flansche an diesen umgebogen werden, ist es bevorzugt, daß die Flächen der ringförmigen Flansche 30B', 30C', die zu der Halterung weisen, und/oder ein Abschnitt der Halterung, der mit den ringförmigen Flanschen in Kontakt treten kann, eine Reibungswechselwirkung 50 vorsehen, wie beispielsweise durch Aufrauhen.
  • Eine Schraube 32 ist zum Durchführen durch das Schraubenloch 44'' der Paßscheibe 30'' vorgesehen. Diesbezüglich verläuft die Schraube 32 durch das Schraubenloch 44'' ohne Verzerrung des Zentralabschnittes 30A'. Wenn jedoch die Schraube 32 in das Gewindebefestigungsloch 34 festgezogen wird, werden die ringförmigen Flansche 30B', 30C' über Druck an die Halterung 26A umgebogen, wodurch die Paßscheibe 30'' an dieser Stelle an der Halterung befestigt wird. Das Material der Paßscheibe 30'' ist so gewählt, daß, wenn die Schraube 32 entfernt wird, die ringförmigen Flansche dauerhaft an die Halterung umgebogen bleiben.
  • Im Betrieb ergreift der Monteur den Magnetsensor 12 und setzt die Sensorspitze 18 des Sensorkörpers 16 in den Sensoranschluß 20 des Motorblockes 22, so daß die Eichschicht 25 den Magnetwiderstand 14 berührt. Entweder wird die Paßscheibe 30'' über den flanschbaren Abschnitt 30C'' in den Schlitz 28'' eingesetzt oder an die Halterung durch beide bereits vorgeformte ringförmige Flansche vorangepaßt. Die Paßscheibe 30'' wird entlang des Schlitzes bewegt, so daß das Schraubenloch mit dem Gewindebefestigungsloch 34 in der vertikalen Fläche 36 ausgerichtet ist. Die Schraube 32 wird nun in das Gewindebefestigungsloch 34 geschraubt. Wenn die Schraube bei vorhandenem flanschbarem Abschnitt festgezogen wird, wird daraus bei Abflachung durch den Schraubenkopf ein ringförmiger Flansch gebildet. Wenn die Schraube weiter festgezogen wird (wobei in jedem Fall der zweite Flansch nun vorhanden ist), werden die ringförmigen Flansche an die Halterung benachbart des Schlitzes umgebogen, wodurch die Position der Paßscheibe bezüglich der Halterung über Reibung fixiert wird, die als Folge dieser Grenzflächenwechselwirkung daran gehindert wird, sich unabhängig von der Halterung in der Längsrichtung zu bewegen.
  • Wenn nun der Sensor 12 jemals entfernt werden sollte, kann er später durch einfaches Führen der Schraube durch das Schraubenloch der Paßscheibe wieder angebracht werden und die fixierte Position der Paßscheibe bezüglich der Halterung (7) sieht eine Speicherung des früheren voreingestellten Luftspaltes G vor.
  • Die Grenzflächenwechselwirkung bei der ersten Ausführungsformen kann Zähne umfassen, wobei dies aber nicht erforderlich ist, solange die gebildete Grenzflächenwechselwirkung die Paßscheibe relativ zu der Halterung in Position sperrt. Beispielsweise kann eine Aufrauhung (d. h. Aufrauhung 50) an den härteren Seitenwänden anstelle der Zähne vorgesehen sein, wenn Zähne gezeigt sind. Ferner können die Flansche von der Ringform verschieden sein, und der Begriff "glatt", wie er hier verwendet ist, bedeutet, daß die Fläche eine Prägung durch die Zähne zuläßt, wie hier oben beschrieben ist, unabhängig davon, ob die Fläche tatsächlich physikalisch glatt ist.

Claims (11)

  1. Halterungssystem (10) zum Beibehalten eines Luftspaltes (G) zwischen einem Sensor (12) und einem Magnetwiderstand (14), mit: einer Halterung (26''), die einen Schlitz (28'') aufweist, der sich entlang einer Längsachse erstreckt, wobei der Schlitz (28'') gegenüberliegende Schlitzseitenwände (38'', 40'') aufweist, die parallel zu der Längsachse angeordnet sind; einer Paßscheibe (30'', 30'') mit gegenüberliegenden Seitenwänden (46'', 48''), wobei die Paßscheibe (30'', 30'') in dem Schlitz (28'') aufgenommen ist; und einer Einrichtung (32, 32'') zur Verformung zumindest eines der Elemente Paßscheibe (30'', 30'') und Halterung (26''), um eine Grenzflächenwechselwirkung zwischen der Paßscheibe und der Halterung zu schaffen und dadurch die Paßscheibe bezüglich der Halterung in ihrer Position zu fixieren, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Schlitz (28'') aufgenommene Paßscheibe (30'', 30'') in diesem anfangs parallel zu der Längsachse bewegbar ist, um den Luftspalt (G) zu bilden, und daß die Paßscheibe (30'', 30'') verformbar ist und einen hülsenförmigen Zentralabschnitt (30A, 30A') aufweist.
  2. Halterungssystem nach Anspruch 1, wobei mit der Halterung (26'') ein Sensor (12), der einen Sensorkörper (16) mit einer Spitze (18) auf weist, so verbunden ist, daß die Spitze (18) parallel zu der Längsachse orientiert ist.
  3. Halterungssystem nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung zur Verformung eine konische Schraube (32'') umfaßt, die in ein Gewindeloch (34) eines Gegenstandes (36) einschraubbar ist, wobei die konische Schraube (32'') einen Gewindeschaft (32B) mit einem ersten Querschnitt, einen Hals (32A) mit einem zweiten Querschnitt und einen Konus (32C) dazwischen umfaßt, wobei der zweite Querschnitt größer als der erste Querschnitt ist.
  4. Halterungssystem nach Anspruch 1, wobei der Zentralabschnitt (30A) in dem Schlitz (28'') durch Flanscheinrichtungen (30B, 30C') gehalten ist, die über die Seitenwände benachbart des Schlitzes an gegenüberliegenden Enden des Zentralabschnittes überstehen.
  5. Halterungssystem nach Anspruch 1, wobei die Halterung (26'') und die Paßscheibe (30'') Flächen aufweisen, die eine Reibungswechselwirkung vorsehen, wenn die Paßscheibe (30'') entlang des Schlitzes verschoben wird.
  6. Halterungssystem nach Anspruch 1, ferner mit einem ersten Flansch (30B), der an einem Ende des Zentralabschnittes (30A) angeordnet ist, und einem zweiten Flansch (30C'), der an dem anderen Ende des Zentralabschnittes (30A) angeordnet ist, wobei die Einrichtung zur Verformung eine Schraube (32'') umfaßt, die in ein Gewindeloch (34) eines Gegenstandes (36) geschraubt ist, wobei die Grenzflächenwechselwirkung dadurch vorgesehen wird, daß die ersten und zweiten Flansche (30B, 30C') an die Halterung (26'') benachbart des Schlitzes umgebogen werden, wenn die Schraube (32'') festgezogen wird.
  7. Halterungssystem nach Anspruch 1, wobei die Halterung (26'') und die Paßscheibe (30'') Flächen aufweisen, die eine Reibungswechselwirkung vorsehen, wenn die ersten und zweiten Flansche (30B, 30C') der Paßscheibe (30'') an die Halterung (26'') umgebogen sind.
  8. Halterungssystem nach Anspruch 1, ferner mit einem ersten Flansch (30B'), der an einem Ende des Zentralabschnittes (30A') angeordnet ist, und einen flanschbaren Abschnitt an dem anderen Ende des Zentralabschnittes (30A'), der in einen zweiten Flansch (30C''), der an dem anderen Ende des Zentralabschnittes angeordnet ist, durch die Einrichtung zur Verformung formbar ist, wobei die Einrichtung zur Verformung eine Schraube (32) umfaßt, die in ein Gewindeloch (34) eines Gegenstandes (36) geschraubt ist, wobei das Schrauben der Schraube (32) bewirkt, daß der flanschbare Abschnitt in den zweiten Flansch (30C'') geformt wird, und wobei die Grenzflächenwechselwirkung dadurch vorgesehen wird, daß die ersten und zweiten Flansche (30B', 30C'') an die Halterung (26'') benachbart des Schlitzes umgebogen werden, wenn die Schraube (32) weiter festgezogen wird.
  9. Verfahren zum Einstellen und Fixieren eines Luftspaltes (G) zwischen einer Sensorspitze (18) und einem Magnetwiderstand (14), wobei der Magnetwiderstand (14) relativ zu einem Motorgehäuse (22) drehbar ist, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, daß: ein Schlitz (28'') in einer Halterung (26'') vorgesehen wird, der sich in einer Längsrichtung erstreckt, ein Sensorkörper (16) des Sensors (12) mit der Halterung (26'') verbunden wird, wobei eine Kontaktfläche (25) der Sensorspitze (18) parallel zu der Längsrichtung orientiert ist, der Sensorkörper (16) in einen Sensoranschluß (20) eines Motorgehäuses (22) gesteckt wird, wobei die Kontaktfläche (25) mit dem Magnetwiderstand (14) in Kontakt tritt und dadurch den Luftspalt (G) zwischen dem Magnetwiderstand (14) und der Sensorspitze (18) einstellt, eine Befestigungseinrichtung (32, 32'') durch ein Loch in einer Paßscheibe (30'', 30'') geführt wird, und die Befestigungseinrichtung (32, 32'') an einer vertikalen Fläche (36) gesichert wird, die mit dem Motorgehäuse (22) verbunden ist, um dadurch die Halterung (26'') an dem Motorgehäuse (22) zu fixieren, wobei währenddessen eine Grenzflächenwechselwirkung (50) zwischen der Paßscheibe (30) und dem Schlitz (28'') hergestellt wird, welche die Paßscheibe (30'', 30'') bezüglich der Halterung (26'') in ihrer Position fixiert, um so den Luftspalt (G) unabhängig von der Anwesenheit der Kontaktfläche zu fixieren dadurch gekennzeichnet, daß eine konische Schraube (32'') durch die Paßscheibe (30'') geführt wird, wobei die konische Schraube (32'') einen Hals (32A) aufweist, und die konische Schraube (32'') in ein Gewindebefestigungsloch (34) der vertikalen Fläche geschraubt wird, um dadurch zu bewirken, daß der Hals (32A) der konischen Schraube (32'') die Paßscheibe (30) dauerhaft mittels Druck gegen den Schlitz (28'') erweitert.
  10. Verfahren zum Einstellen und Fixieren eines Luftspaltes (G) zwischen einer Sensorspitze (18) und einem Magnetwiderstand (14), wobei der Magnetwiderstand (14) relativ zu einem Motorgehäuse (22) drehbar ist, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, daß: ein Schlitz (28'') in einer Halterung (26'') vorgesehen wird, der sich in einer Längsrichtung erstreckt, ein Sensorkörper (16) des Sensors (12) mit der Halterung (26'') verbunden wird, wobei eine Kontaktfläche (25) der Sensorspitze (18) parallel zu der Längsrichtung orientiert ist, der Sensorkörper (16) in einen Sensoranschluß (20) eines Motorgehäuses (22) gesteckt wird, wobei die Kontaktfläche (25) mit dem Magnetwiderstand (14) in Kontakt tritt und dadurch den Luftspalt (G) zwischen dem Magnetwiderstand (14) und der Sensorspitze (18) einstellt, eine Befestigungseinrichtung (32, 32'') durch ein Loch in einer Paßscheibe (30'', 30'') geführt wird, und die Befestigungseinrichtung (32, 32'') an einer vertikalen Fläche (36) gesichert wird, die mit dem Motorgehäuse (22) verbunden ist, um dadurch die Halterung (26'') an dem Motorgehäuse (22) zu fixieren, wobei währenddessen eine Grenzflächenwechselwirkung (50) zwischen der Paßscheibe (30) und dem Schlitz (28'') hergestellt wird, welche die Paßscheibe (30'', 30'') bezüglich der Halterung (26'') in ihrer Position fixiert, um so den Luftspalt (G) unabhängig von der Anwesenheit der Kontaktfläche zu fixieren dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraube (32'') durch den hülsenförmigen Zentralabschnitt (30A) der Paßscheibe (30') geführt wird, und daß die Schraube (32'') in ein Gewindebefestigungsloch (34) der vertikalen Fläche (36) geschraubt wird, um dadurch zu bewirken, daß die Schraube Flansche (30B, 30C), die an jedem Ende des Zentralabschnittes (30A) ausgebildet sind, mittels Druck an die Halterung (26'') benachbart des Schlitzes (28'') dauerhaft umbiegt, um dadurch die Grenzflächenwechselwirkung zu schaffen.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei bei dem Schritt zum Schrauben ein flanschbarer Abschnitt (30C'') der Paßscheibe (30'') verformt wird, um einen Flansch (30C') an einem Ende des Zentralabschnittes (30A') zu schaffen.
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