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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Halterungen, um ein erstes Objekt
bezüglich
eines zweiten Objektes zu halten. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine Halterung für
Seitenbefestigung zur genauen Positionierung eines Sensors relativ
zu einem zu erfassenden Objekt. Noch genauer betrifft die vorliegende
Erfindung ein Halterungssystem für
Seitenbefestigung, bei dem eine Grenzflächenwechselwirkung zwischen
einer Halterung und einer Paßscheibe
bewirkt, daß die
Position der Paßscheibe
bezüglich
der Halterung fixiert ist. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner
Verfahrensweisen zum Einstellen eines Luftspaltes.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Magnetsensoren
arbeiten nach dem Grundsatz der Detektion einer Magnetflußdichtemodulation,
die durch die Bewegung geeignet konfigurierter Magnetwiderstände (oder
Impulsgeber) bewirkt wird. Der Magnetsensor muß sehr nahe an dem Magnetwiderstand
befestigt sein, da seine Empfindlichkeit mit der Größe des Luftspaltes
zwischen dem Magnetwiderstand und dem Magnetsensor sehr schnell
abnimmt. Bei den meisten Kraftfahrzeuganwendungen liegen die Luftspalte
beispielsweise in der Größenordnung
von 0,3 bis 1,75 mm. Über
einem solchen Bereich von Luftspalten nimmt das Sensorausgangssignal
um mehr als das Zehnfache ab. Die Signalabschwächung bei großen Luftspalten
macht den Sensorbetrieb anfälliger
gegenüber
rauschbedingten Fehlern wie auch weniger genau bei einer Detektion der
Elemente des Magnetwiderstandes, wenn er sich bezüglich des
Magnetsensors dreht. Diese beiden Faktoren sind bei kritischen Motorsteuerungs-
und Diagnoseanwendungen oftmals nicht akzeptabel.
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Es
mag auf den ersten Blick erscheinen, daß kein Problem darin besteht,
einen geeigneten Luftspalt zwischen dem Magnetsensor und dem Magnetwiderstand
zu wählen
und zu erreichen. Jedoch beeinflußt bei dem Großteil der
Herstellungsfälle
die Summierung von Toleranzen der vielen verschiedenen Komponenten
auf zufällige
Art und Weise die Nettogröße des Luftspaltes,
was folglich das Erreichen eines genau vorbestimmten Luftspaltes
bei jedem Zusammenbau durch lediglich Zusammenbauen der Teile ausschließt. Folglich
besteht aufgrund der zufälligen
Variationen, die durch eine Ansammlung von Toleranzen bewirkt werden,
die Gefahr, daß der
bloße
Zusammenbau der Teile eine beschädigende Überlagerung
zwischen dem Magnetsensor und dem Magnetwiderstand einerseits und
ungenaue Ablesungen in Verbindung mit einem zu großen Luftspalt
andererseits zur Folge haben kann. Eine Verringerung aller Toleranzen,
so daß der
bloße
Zusammenbau den optimalen Luftspalt bei jedem Zusammenbau sicherstellt,
ist physikalisch unrealistisch und hat übermäßige Kosten in Verbindung mit der
Herstellung derart genauer Teile zur Folge.
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Der
Großteil
von Magnetsensoren, die bei Kraftfahrzeuganwendungen verwendet sind,
betreffen eine nicht einstellbare Luftspaltanordnung, wo bei die
Summierung der Toleranzen eine Abweichung von dem optimalen Luftspalt
bewirkt. Beispielsweise wird eine starre Halterung an dem Körper eines
Magnetsensors befestigt. Der Magnetsensor wird in einen Sensoranschluß in dem
Motorblock gesteckt und die Halterung wird über ein Schraubenloch in der
Halterung an ein Gewindebefestigungsloch in einer Befestigungsfläche des
Motorblockes geschraubt. Wenn die Halterung geschraubt ist, bestimmt
die Länge
des Sensorkörpers
von dem Schraubenloch der Halterung zu der Sensorspitze den Luftspalt
bezüglich
des Magnetwiderstandes, wobei der Luftspalt durch die Summierung
der Toleranzen beeinflußt
ist. Diese Aufbauverfahrensweise ist, obwohl sie einer toleranzbezogenen
Anordnungsungenauigkeit unterliegt, aufgrund der Vereinfachung der
Bauteile und der Vereinfachung des Zusammenbaus und der Wartung
weit verbreitet.
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In
Fällen,
bei denen Luftspaltänderungen nicht
toleriert werden können,
wird der Luftspalt bei der Magnetsensoranbringung mittels einer
einstellbaren Halterung voreingestellt, die oftmals als eine Halterung "für Seitenbefestigung" bezeichnet ist.
Die Einstellbarkeit von Halterungen für Seitenbefestigungen liegt
in einem Schraubenschlitz, der ermöglicht, daß die Halterung entlang der
Schlitzlänge
relativ zu dem Gewindebefestigungsloch der Befestigungsfläche eingestellt
werden kann.
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Bei
einer Ausführungsform
der Halterung für Seitenbefestigung
wird der Sensorkörper
so in den Sensoranschluß des
Motorblockes gesteckt, daß die Sensorspitze
die Fläche
des Magnetwiderstandes berühren
kann, und wird dann um eine Distanz gleich dem vorbestimmten optimalen
Luftspalt zurückgezogen.
Dieses Verfahren ist zeitaufwendiger und fehleranfällig.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
der Halterung für
Seitenbefestigung wird eine Eichschicht aus weichem abschleifbarem
Material auf der Sensorspitze angeordnet, wobei die Dicke der Eichschicht
gleich dem optimalen Luftspalt ist. Die Eichschicht kann entweder
an dem Sensorkörper
befestigt sein oder einen Teil desselben bilden, wie beispielsweise
eine Ausstülpung,
vorausgesetzt, daß der
Sensorkörper
aus weichem Material besteht. Nun muß der Monteur lediglich den
Sensorkörper
in den Sensoranschluß stecken,
bis die Eichschicht den Magnetwiderstand berührt, und dann die Schraube an
der Befestigungsfläche
festziehen, um dadurch den Sensorkörper an dieser Position zu
halten. Während
einer anfänglichen
Drehung des Magnetwiderstandes fällt
ein Anteil der Eichschicht infolge eines Überstandes des Magnetwiderstandes
oder einer unterschiedlichen thermischen Ausdehnung einem Abrieb
zum Opfer, ohne daß Schaden
an dem Sensorkörper
oder dem Magnetwiderstand auftritt.
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In
dem Falle jedoch, wenn der Magnetsensor wieder angebracht werden
muß, kann
die abgeschliffene Eichschicht die Positionsanordnung für die Sensorspitze
nicht mehr wiederherstellen, wie sie früher dazu in der Lage war, als
sie noch nicht abgeschliffen war. Daher muß vor einem Abbau des Magnetsensors
die Halterung markiert werden, um die korrekte Position der Schraube
in dem Schlitz der Halterung anzugeben, so daß, wenn der "alte" (ursprüngliche) Magnetsensor
wieder angebracht wird, die Ursprungsposition der Schraube in dem
Schlitz ausrichtend anvisiert werden muß – wobei dies kein exaktes Verfahren
darstellt. Tatsächlich
würde ein
Techniker, anstatt zu versuchen, den alten aber immer noch verwendbaren
Sensor unter Verwendung des Anvisierungsverfahrens zur Wiedereinstellung
des Luftspaltes wieder anzubringen, vielmehr einen neuen Sensor
mit einer intakten abschleifbaren Schicht anbringen, wodurch der fehleranfällige Anvisierungsschritt umgangen
wird, der ansonsten erforderlich wäre, um den alten aber verwendbaren
Sensor wiederanzubringen. Dies hat eine Verschwendung von ansonsten
guten Sensoren und unnötige
Kosten für
den Kunden oder den Gewährleister
zur Folge. Demzufolge besteht in der Technik ein Bedarf, die damit
in Verbindung stehende fehleranfällige
Anbringungsverfahrensweise des Anvisierungsverfahrens zu beseitigen
und eine genaue und zuverlässige
Wiedereinstellung des Luftspaltes während einer Wiederanbringung
von alten aber immer noch verwendbaren Sensoren zu ermöglichen.
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Die
EP 0 921 398 A1 offenbart
ein Halterungssystem und ein Verfahren nach dem Oberbegriff der
unabhängigen
Anprüche.
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Die
DE 198 05 833 A1 offenbart
eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier Körper. Die Verbindungseinrichtung
umfasst ein über
eine Schraubverbindung am einen Körper lösbar festlegbares Positionierstück und eine
am anderen Körper vorgesehene,
spielfrei passend auf das Positionierstück aufsteckbare Steckaufnahme.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vereinfachtes Verfahren
und Halterungssystem für
eine lösbare
und reproduzierbare Befestigung eines Sensors zu schaffen, um den
Luftspalt bei einem Ausbau und Einbau des Sensors ohne eine Neujustage
beizubehalten.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
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Im
Betrieb wird ein Sensorkörper
mit einer Sensorspitze, die mit einer Eichschicht versehen ist, in
einen Sensoranschluß eines
Motorblockes gesteckt, so daß die
Eichschicht auf einer Fläche
eines Magnetwiderstandes zu liegen kommt. Die Eichschicht stellt
daraufhin sofort den optimalen Luftspalt zwischen dem Sensor und
dem Magnetwiderstand entlang der Längsachse her. Eine Paßscheibe
mit einem Schraubenloch, dessen Größe eine Einpassung einer vorgewählten Schraube
zuläßt, wird
auf die Schraube geschoben. Wenn eine Halterung für Seitenbefestigung,
die einen länglichen
Schlitz aufweist, mit dem Sensor vorverbunden ist, wird die die
Paßscheibe
tragende Schraube durch den Schlitz geführt und in ein Gewindebefestigungsloch
der vertikalen Fläche
geschraubt. Beim Motorbetrieb fällt
ein Anteil der Eichschicht einem Abrieb zum Opfer. Wenn jedoch der
Sensor entfernt und dann erneut wieder angeordnet werden soll, bleibt
die Paßscheibe
an der Halterung fixiert und der Monteur muß nur die Schraube durch das
Befestigungsloch des Sensorkörpers
und dann durch das Schraubenloch der Paßscheibe stecken und dann diese
in das Gewindebefestigungsloch der vertikalen Fläche schrauben, und der voreingestellte
Luftspalt ist genau wiederhergestellt.
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Die
Paßscheibe
ist verschiebbar auf der Halterung an dem Schlitz gehalten, und
es kann eine konische Schraube, die einen sich ändernden Querschnitt aufweist,
eine Ausdehnung der Paßscheibe bewirken,
wenn sie eingeschraubt wird, wobei die Paßscheibe bezüglich der
Halterung in ihrer Position fixiert wird.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
werden, wenn eine Schraube fest angezogen wird, ringförmige Flansche
an jedem Ende einer Paßscheibe
auf die Halterung benachbart des Schlitzes gedrückt, wodurch die Paßscheibe
bezüglich
der Halterung in ihrer Position fixiert wird.
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ZEICHNUNGSKURZBESCHREIBUNG
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1 ist
eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Halterungssystems
für Seitenbefestigung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, das in einer typischen Betriebsumgebung gezeigt ist,
wobei ein Magnetsensor von einem Magnetwiderstand um eine Distanz
gleich einem optimalen Luftspalt beabstandet ist, der durch eine
Eichschicht hergestellt ist.
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2 ist
eine Vorderseitenansicht einer ersten Ausführungsform des Halterungssystems
für Seitenbefestigung
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 ist
eine teilweise geschnittene Seitenansicht der ersten Ausführungsform
des Halterungssystems für
Seitenbefestigung, das im Betrieb nach einem vollständigen Eingriff
einer konischen Schraube gezeigt ist.
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4 ist
eine detaillierte, teilweise geschnittene Seitenansicht der ersten
Ausführungsform
des Halterungssystems für
Seitenbefestigung, das vor dem vollständigen Eingriff der konischen
Schraube gezeigt ist.
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5 ist
eine detaillierte, teilweise geschnittene Seitenansicht einer zweiten
Ausführungsform des
Halterungssystems für
Seitenbefestigung, das vor dem vollständigen Eingriff einer Schraube
gezeigt ist.
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6 ist
eine detaillierte, teilweise geschnittene Seitenansicht der zweiten
Ausführungsform
des Halterungssystems für
Seitenbefestigung, das nach einem vollständigen Eingriff der Schraube
gezeigt ist.
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7 ist
eine Vorderseitenansicht der zweiten Ausführungsform des Halterungssystems
für Seitenbefestigung
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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1 zeigt
allgemein das Halterungssystem 10 für Seitenbefestigung gemäß der vorliegenden
Erfindung in einer beispielhaften Betriebsumgebung, wobei das Halterungssystem
für Seitenbefestigung dazu
dient, einen Magnetsensor 12 bezüglich eines Magnetwiderstandes 14 anzuordnen.
Diesbezüglich weist
der Magnetsensor 12 einen Sensorkörper 16 auf, der eine
Sensorspitze 18 umfaßt.
Die Sensorspitze 18 erstreckt sich in einen Sensoranschluß 20 eines
Motorblockes 22 und ist von dem Magnetwiderstand 14 um
eine vorbestimmte Distanz gleich einem optimalen Luftspalt G beabstandet,
der einen optimalen Erfassungswirkungsgrad von Magnetfeldänderungen
durch den Magnetsensor vorsieht, wenn sich der Magnetwiderstand
dreht.
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Der
Luftspalt G wird definiert, wenn eine Eichschicht 25, die
an der Sensorspitze 18 befestigt ist oder ein angeformtes
Teil der Sensorspitze 18 ist, an den Magnetwiderstand 14 anstößt, wie
gezeigt ist. Die Eichschicht 25 besteht aus einem weichen
abschleifbaren Material, das bei Drehung des Magnetwiderstandes
einem Abrieb zum Opfer fällt,
wenn eine unterschiedliche thermische Ausdehnung oder Überstände bewirken,
daß die
Eichschicht an dem Magnetwiderstand reibt.
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Eine
Halterung 26 für
Seitenbefestigung (nachstehend einfach als "Halterung" bezeichnet) des Halterungssystems 10 für Seitenbefestigung
ist an dem Sensorkörper 16 befestigt.
Die Halterung 26 kann L-förmig sein, wobei ein Querbein
mit dem Sensorkörper 16 verbunden
ist, wie in 1 gezeigt ist, oder kann flach
mit dem Sensorkörper
mit einer Konfiguration analog zu derjenigen einer Fahne und ihres Fahnenmastes
verbunden sein. Die Halterung 26 weist einen entlang einer
Längsachse
L länglichen Schlitz 28 auf,
der parallel zu der Zylinderachse des Sensorkörpers 16 liegt, wobei
die Sensorspitze 18 parallel zu der Längsachse orientiert ist. Eine
Paßscheibe 30 des
Halterungssystems 10 für
Seitenbefestigung ist so dimensioniert, daß sie in den Schlitz 28 paßt. Eine
Schraube 32 trägt
die Paßscheibe 30, verläuft durch
den Schlitz 28 und steht mit einem Gewindebefestigungsloch 34 schraubbar
in Eingriff, das in einer vertikalen Befestigungsfläche 36 ausgebildet ist
(der Begriff "vertikal" bedeutet parallel
zu der Zentralachse des Sensoranschlusses 20 orientiert).
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Die 2 bis 7 zeigen
Ausführungsformen
des Halterungssystems 10 für Seitenbefestigung, die besonders
bevorzugt sind.
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In
den 2 bis 4 ist eine erste Ausführungsform
der Halterung 10' für Seitenbefestigung detailliert
beschrieben.
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Die
Halterung 26'' ist wiederum
L-förmig
gezeigt und umfaßt
ein Längsbein 26A'' mit einem darin ausgebildeten
Schlitz 28'' und ein Querbein 26B'', das mit dem Sensorkörper 16 des
Sensors 12 verbunden ist. Der Schlitz 28'' weist ein Paar gegenüberliegender
Schlitzseitenwände 38'', 40'' auf,
die glatt sind.
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Die
Paßscheibe 30'' weist einen relativ dünnwandigen
hülsenartigen
Zentralabschnitt 30A und ein Paar ringförmiger Flansche 30B, 30C (siehe 4)
auf, die an ihren gegenüberliegenden
Enden einstückig
verbunden sind. Die Paßscheibe 30'' ist bezüglich des Schlitzes 28'' (wobei der Zentralabschnitt in
dem Schlitz gehalten ist) durch die ringförmigen Flansche 30B, 30C gehalten,
die über
die Seitenwände 38'', 40'' überstehen,
wobei der Zentralabschnitt 30A so dimensioniert ist, daß er in
dem Schlitz verschiebbar ist. Zumindest eine Seitenwand 46'', 48'' des
Zentralabschnittes 30A (oder alternativ zumindest eine
der Seitenwände 38'', 40'' des
Schlitzes 28'') ist mit Zähnen 42'' versehen, wobei die Zähne härter als
die gegenüberliegende
Seitenwand sind. Um eine temporäre
Anordnung der Paßscheibe 30'' bezüglich des Schlitzes zu erleichtern,
ist es bevorzugt, daß die
Flächen
der ringförmigen
Flansche 30B, 30C, die zu der Halterung weisen
und/oder ein Anteil der Halterung, der mit den ringförmigen Flanschen
in Kontakt treten kann, eine Reibwechselwirkung 50 vorsehen,
wie beispielsweise durch Aufrauhen.
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Es
ist eine konische Schraube 32'' vorgesehen,
die einen Hals 32A mit größerem Durchmesser, einen Gewindeschaft 32B mit
engerem Durchmesser und einen Konus 32C dazwischen aufweist.
Der Durchmesser des Zentralabschnittes 30A und des Schraubenloches 44'' der Paßscheibe 30'' sind auf die Abmessungen des Schlitzes 28'' und der konischen Schraube 32'' abgestimmt. Diesbezüglich verläuft der
Gewindeschaft 32B der konischen Schraube 32'' durch das Schraubenloch 44'' ohne Verzerrung des Zentralabschnittes 30A.
Wenn jedoch der Hals 32A in das Schraubenloch 44'' erweitert sich der Zentralabschnitt 30A mit
Druck gegen die Schlitzseitenwände,
wobei die Zähne 42'' in die glatte Seitenwand des Schlitzes 28'' getrieben werden und bewirkt wird,
daß die
Paßscheibe 30'' bezüglich der Halterung 26'' in ihrer Position fixiert wird.
Das Material der Paßscheibe 30'' ist so gewählt, daß, wenn die konische Schraube 32'' entfernt wird, der erweiterte Zentralabschnitt
dauerhaft erweitert und bezüglich des
Schlitzes fixiert bleibt.
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Im
Betrieb ergreift der Monteur den Magnetsensor 12 und steckt
die Sensorspitze 18 des Sensorkörpers 16 in den Sensoranschluß 20 des
Motorblockes 22, so daß die
Eichschicht 25 den Magnetwiderstand 14 berührt. Die
Paßscheibe 30'' wird entlang des Schlitzes bewegt,
so daß das
Schraubenloch mit dem Gewindebefestigungsloch 34 in der
vertikalen Fläche 36 ausgerichtet
ist. Der Gewindeschaft 32B der konischen Schraube 32'' wird nun in das Gewindebefestigungsloch 34 geschraubt.
Wenn der Hals 32C in das Schraubenloch 44'' eintritt, wird der Zentralabschnitt
erweitert und die Zähne
beißen
sich in die Schlitzseitenwand, um dadurch die Position der Paßscheibe
bezüglich
der Halterung zu fixieren, die als Folge dieser Grenzflächenwechselwirkung
daran gehindert wird, sich unabhängig
von der Halterung in der Längsrichtung
zu bewegen.
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Wenn
nun der Sensor 12 jemals entfernt werden sollte, kann er
später
einfach durch Führen der
Schraube durch das Schraubenloch der Paßscheibe wieder angebracht
werden und die fixierte Position der Paßscheibe bezüglich der
Halterung (2) sieht eine Speicherung des
früheren
voreingestellten Luftspaltes G vor.
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In
den 5 bis 7 ist eine zweite Ausführungsform
der Halterung 10'' für Seitenbefestigung
detailliert beschrieben.
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Die
Halterung 26'' ist, wie bezüglich der
ersten Ausführungsform
beschrieben ist, wiederum L-förmig
und weist ein Längsbein 26A'' mit einem darin ausgebildeten
Schlitz 28'' und ein Querbein 26B'' auf, das mit dem Sensorkörper 16 des
Sensors 12 verbunden ist. Der Schlitz 28'' weist ein Paar von gegenüberliegenden
Schlitzseitenwänden 38'', 40'' auf, die
glatt sind.
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Die
Paßscheibe 30'' weist nun einen Zentralabschnitt 30A' mit einem ersten
ringförmigen
Flansch 30B' an
einem Ende und entweder einem flanschbaren Abschnitt 30C'', der zu einem zweiten ringförmigen Flansch 30C' wird, wenn
er bei Festziehen der Schraube (5) durch
den Kopf der Schraube 32 umgebogen wird, oder einem vorgeformten
zweiten ringförmigen
Flansch 30C (6) an dem anderen Ende auf.
Die Paßscheibe 30'' ist bezüglich des Schlitzes 28'' gehalten, wenn die ringförmigen Flansche
beide vorhanden sind (6), wobei die ringförmigen Flansche über die
Seitenwände 38'', 40'' überstehen,
und wobei der Zentralabschnitt 30A' so dimensioniert ist, daß er in
dem Schlitz verschiebbar ist. Um eine Be festigung der Paßscheibe 30'' bezüglich des Schlitzes zu erleichtern,
wenn die ringförmigen
Flansche an diesen umgebogen werden, ist es bevorzugt, daß die Flächen der
ringförmigen
Flansche 30B', 30C', die zu der
Halterung weisen, und/oder ein Abschnitt der Halterung, der mit
den ringförmigen
Flanschen in Kontakt treten kann, eine Reibungswechselwirkung 50 vorsehen,
wie beispielsweise durch Aufrauhen.
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Eine
Schraube 32 ist zum Durchführen durch das Schraubenloch 44'' der Paßscheibe 30'' vorgesehen. Diesbezüglich verläuft die
Schraube 32 durch das Schraubenloch 44'' ohne Verzerrung des Zentralabschnittes 30A'. Wenn jedoch
die Schraube 32 in das Gewindebefestigungsloch 34 festgezogen wird,
werden die ringförmigen
Flansche 30B', 30C' über Druck
an die Halterung 26A umgebogen, wodurch die Paßscheibe 30'' an dieser Stelle an der Halterung
befestigt wird. Das Material der Paßscheibe 30'' ist so gewählt, daß, wenn die Schraube 32 entfernt
wird, die ringförmigen
Flansche dauerhaft an die Halterung umgebogen bleiben.
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Im
Betrieb ergreift der Monteur den Magnetsensor 12 und setzt
die Sensorspitze 18 des Sensorkörpers 16 in den Sensoranschluß 20 des
Motorblockes 22, so daß die
Eichschicht 25 den Magnetwiderstand 14 berührt. Entweder
wird die Paßscheibe 30'' über den flanschbaren Abschnitt 30C'' in den Schlitz 28'' eingesetzt oder an die Halterung
durch beide bereits vorgeformte ringförmige Flansche vorangepaßt. Die
Paßscheibe 30'' wird entlang des Schlitzes bewegt,
so daß das
Schraubenloch mit dem Gewindebefestigungsloch 34 in der
vertikalen Fläche 36 ausgerichtet
ist. Die Schraube 32 wird nun in das Gewindebefestigungsloch 34 geschraubt.
Wenn die Schraube bei vorhandenem flanschbarem Abschnitt festgezogen
wird, wird daraus bei Abflachung durch den Schraubenkopf ein ringförmiger Flansch
gebildet. Wenn die Schraube weiter festgezogen wird (wobei in jedem
Fall der zweite Flansch nun vorhanden ist), werden die ringförmigen Flansche
an die Halterung benachbart des Schlitzes umgebogen, wodurch die
Position der Paßscheibe
bezüglich
der Halterung über
Reibung fixiert wird, die als Folge dieser Grenzflächenwechselwirkung
daran gehindert wird, sich unabhängig
von der Halterung in der Längsrichtung zu
bewegen.
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Wenn
nun der Sensor 12 jemals entfernt werden sollte, kann er
später
durch einfaches Führen der
Schraube durch das Schraubenloch der Paßscheibe wieder angebracht
werden und die fixierte Position der Paßscheibe bezüglich der
Halterung (7) sieht eine Speicherung des
früheren
voreingestellten Luftspaltes G vor.
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Die
Grenzflächenwechselwirkung
bei der ersten Ausführungsformen
kann Zähne
umfassen, wobei dies aber nicht erforderlich ist, solange die gebildete
Grenzflächenwechselwirkung
die Paßscheibe relativ
zu der Halterung in Position sperrt. Beispielsweise kann eine Aufrauhung
(d. h. Aufrauhung 50) an den härteren Seitenwänden anstelle
der Zähne
vorgesehen sein, wenn Zähne
gezeigt sind. Ferner können
die Flansche von der Ringform verschieden sein, und der Begriff "glatt", wie er hier verwendet
ist, bedeutet, daß die
Fläche
eine Prägung
durch die Zähne zuläßt, wie
hier oben beschrieben ist, unabhängig
davon, ob die Fläche
tatsächlich
physikalisch glatt ist.