DE19804078A1 - Fluidbetriebenes Schlagwerk - Google Patents
Fluidbetriebenes SchlagwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein fluidbetriebenes Schlagwerk mit einem in einem
Arbeitszylinder beweglichen und auf ein Werkzeug aufschlagenden
Schlagkolben sowie einer Steuerung mit einem bezüglich eines Gehäuses
beweglichen Steuerschieber, wobei der Schlagkolben zwei unterschiedlich
große Kolbenflächen aufweist, zwischen denen eine Umfangsnut
angeordnet und von denen die kleinere, in Richtung des Rückhubs wirksame
Kolbenfläche ständig mit einer unter Arbeitsdruck stehenden Druckleitung
und die größere, in Richtung des Arbeitshubs wirksame Kolbenfläche über
die Steuerung wechselweise mit der Druckleitung und einer Ablaufleitung
verbunden ist. Der Steuerschieber weist in zueinander entgegengesetzter
Richtung wirksame Schieberflächen auf, die derart ausgebildet und
druckbeaufschlagt sind, daß der Steuerschieber mit der Annäherung des
Schlagkolbens während des Rückhubs an den oberen Totpunkt durch seine
dann mit der Druckleitung verbundene, in Richtung der Arbeitshubstellung
wirksame Steuerfläche in die Arbeitshubstellung umschaltet, in welcher auch
an der größeren Kolbenfläche der Arbeitsdruck anliegt, und mit der
Annäherung des Schlagkolbens während des Arbeitshubs an den
Aufschlagpunkt durch seine dann mit einer drucklosen Rücklaufleitung
verbundene Steuerfläche in die Rückhubstellung überführt wird, in welcher
die Beaufschlagung der größeren Kolbenfläche mit dem Arbeitsdruck
unterbrochen und eine Verbindung zur Ablaufleitung hergestellt ist.
Aus der Druckschrift DE-C2-34 43 542 ist ein fluidbetriebenes Schlagwerk der
eingangs erwähnten Gattung bekannt, dessen Arbeitszylinder gleichzeitig
das Außengehäuse des Schlagwerks bildet und dessen Steuerung seitlich
versetzt neben dem Schlagkolben angeordnet ist.
Da für den Betrieb des Schlagkolbens - auch im Zusammenwirken mit der
Steuerung - zahlreiche innerhalb des Arbeitszylinders liegende
Druckmittelkanäle benötigt werden, ist die Herstellung eines derartigen
Schlagwerks insoweit mit erheblichen Kosten verbunden und unter
Umständen - wegen der erschwerten Zugänglichkeit insbesondere im
Innenraum des Arbeitszylinders - nur durch Einsatz von Spezialwerkzeugen
möglich.
Die unter dem Gesichtspunkt der Kostenersparnis möglich erscheinende
Zusammensetzung des Arbeitszylinders aus mehreren in Längsrichtung des
Schlagkolbens miteinander verbundenen Längsabschnitten führt zumindest
zu Problemen bei der Abdichtung des Arbeitszylinders gegen die Umgebung
sowie bei der Führung des Schlagkolbens und damit auch zu einer erhöhten
Störanfälligkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Schlagwerk
in der Weise weiterzuentwickeln, daß die zuvor angesprochenen Nachteile
zumindest teilweise vermieden werden. Insbesondere soll das Schlagwerk
im Hinblick auf die mit seiner Herstellung verbundenen Kosten verbessert
werden. In diesem Zusammenhang sollen insbesondere etwa vorhandene
längere Kanäle für die Zuführung des unter Druck stehenden Fluids bzw. für
dessen Rückführung aus dem Bereich des Schlagkolbens derart
ausgestaltet sein, daß sie auf einfache Weise hergestellt werden können.
Die Aufgabe wird durch ein fluidbetriebenes Schlagwerk mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht dabei darin, den Arbeitszylinder -
in dem sich der Schlagkolben, in Längsrichtung beweglich, abstützt - als
gesondertes Bauteil in Form einer Laufbuchse auszubilden, die ihrerseits in
einem Außengehäuse angeordnet ist und gemeinsam mit diesem zumindest
einen in Längsrichtung der beiden genannten Teile verlaufenden
Druckmittelkanal bildet.
Über diesen Grundgedanken hinausgehend sollte die Laufbuchse zumindest
über eine derartige Längserstreckung einteilig ausgebildet sein, daß der
dem Werkzeug zugewandte vordere Führungsabschnitt für den
Schlagkolben und zumindest sich etwa an diesen in Rückhubrichtung
anschließende weitere Führungsabschnitte bis zum Führungsabschnitt für
die größere Kolbenfläche einschließlich Bestandteil der Laufbuchse sind.
Dies hat den Vorteil, daß an der Laufbuchse alle für die Abstützung des
Schlagkolbens wesentlichen Führungsabschnitte angeordnet sind und diese
in einfacher Weise als durchgehendes Bauelement hergestellt werden kann.
Die Laufbuchse kann im Rahmen der Erfindung auch länger ausgebildet
sein, d. h. sich über den vorderen Führungsabschnitt und/oder den
Führungsabschnitt für die größere Kolbenfläche hinaus erstrecken.
Soweit die Laufbuchse mit dem Außengehäuse lediglich zumindest einen
Druckmittelkanal für den Schlagkolben-Rückhub bildet, ist die Länge jedes
betreffenden, mit dem Arbeitshub beaufschlagten Druckmittelkanals so
bemessen, daß er sich über einen davon ausgehenden vorderen
Verbindungskanal mit einer Rückhubkammer - welche die kleinere
Kolbenfläche aufnimmt - bis über einen davon ausgehenden hinteren
Verbindungskanal erstreckt, welcher zeitweilig an eine die größere
Kolbenfläche aufnehmende Arbeitshubkammer angeschlossen ist.
Der mit dieser Ausgestaltung erzielte Vorteil besteht darin, daß sich
zumindest jeder etwa vorhandene Druckmittelkanal für den Schlagkolben-
Rückhub in einfacher Weise - insbesondere durch Bearbeitung lediglich der
dem Außengehäuse zugewandten Außenfläche der Laufbuchse - herstellen
läßt, bevor diese in das Außengehäuse eingebracht wird.
Die Außenfläche der Laufbuchse kann dabei im Bereich des zu bildenden
Druckmittelkanals mit einer Längsnut oder einer in Längsrichtung
verlaufenden Abflachung ausgestattet sein; statt dessen oder auch
zusätzlich kann die Innenwand des Außengehäuses im Bereich des zu
bildenden Druckmittelkanals eine diesen mitbildende Längsnut oder
sonstige Vertiefung aufweisen.
Wesentlich ist in dem hier angesprochenen Zusammenhang, daß die
Außenfläche der Laufbuchse und die Innenwand des Außengehäuses
miteinander jeweils einen als Druckmittelkanal dienenden Hohlraum
begrenzen, der innerhalb des Außengehäuses angeordnet ist.
Zur Fixierung der Lage der Laufbuchse bezüglich des Außengehäuses ist
erstere in axialer Richtung nachgiebig auch gegen ein am Außengehäuse
angeordnetes Anschlagelement vorgespannt (Anspruch 2). Dies setzt
voraus, daß die Laufbuchse sich über eine Zusatzeinrichtung mit
Federungseigenschaft in axialer Richtung abstützt und das Außengehäuse
mit einem Anschlagelement ausgestattet ist oder zusammenwirkt; letzteres
kann insbesondere als mit dem Außengehäuse verbundener Hohldeckel
ausgebildet sein.
Im einfachsten Fall kann die Vorspannung mechanisch erzeugt werden
(Anspruch 3). Insbesondere kann dies mittels zumindest eines
Federelements - beispielsweise in Form einer Tellerfeder - geschehen.
Alternativ kann im Rahmen der Erfindung auch eine hydraulische
Vorspannung vorgesehen sein (Anspruch 4). Diese ist vorzugsweise derart
ausgestaltet, daß sich die Laufbuchse entgegen der Arbeitshubrichtung des
Schlagkolbens hydraulisch abstützt (Anspruch 5).
Um sicherzustellen, daß das zuvor erwähnte hydraulische Stützfeld auch bei
stoßartiger Beanspruchung erhalten bleibt, ist das Stützfeld zweckmäßig
unter Zwischenschaltung einer Drosselstelle mit dem Arbeitsdruck
beaufschlagt (Anspruch 6).
Der Erfindungsgegenstand kann in diesem Zusammenhang dadurch
weitergehend ausgestaltet sein, daß das hydraulische Stützfeld - in
Arbeitsrichtung des Schlagkolbens gesehen - hinter der Rückhubkammer
angeordnet ist (Anspruch 7). Für die Druckbeaufschlagung des
hydraulischen Stützfelds können dabei gegebenenfalls auch mehrere
Druckmittelkanäle vorgesehen sein (Anspruch 8).
Die Herstellung, Montage und Wartung des Schlagwerks läßt sich dadurch
weitergehend vereinfachen, daß die Laufbuchse auch quer zur Längsachse
des Schlagkolbens hydraulisch innerhalb des Außengehäuses abgestützt
ist. Dies kann insbesondere dadurch geschehen, daß die Laufbuchse mittels
eines radial asymmetrischen Druckfelds auf der dessen Kraftresultierender
gegenüberliegenden Seite an einem Umfangsteil der Innenfläche des
Außengehäuses in Anlage gehalten ist (Anspruch 9).
Das asymmetrische Druckfeld kann im Rahmen der Erfindung dadurch
erzeugt werden, daß zwischen der Laufbuchse und dem Außengehäuse
einerseits zumindest ein mit dem Arbeitsdruck beaufschlagter Druckbereich
und andererseits davon getrennt zumindest eine Entlastungsstelle
vorhanden ist. Durch das Zusammenwirken zwischen den vorhandenen
Druckbereichen und Entlastungsstellen bildet sich die erwähnte
Kraftresultierende mit der Folge aus, daß die Laufbuchse dort an der
Innenfläche des Außengehäuses anliegt (Anspruch 10).
Die Entlastungsstelle kann jeweils aus einer Bohrung bestehen, welche in
den Innenraum des Außengehäuses ein mündet und zumindest zeitweilig
druckentlastet ist.
Vorteilhaft weist die Laufbuchse im Bereich des abstützenden Umfangsteils
zumindest einen in Richtung auf dieses offenen Kanal auf, der eine
drucklose Rücklaufleitung bildet (Anspruch 11).
Die in Rede stehende Ausgestaltung (nach zumindest einem der Ansprüche
9 bis 11) hat zur Folge, daß der für die Erzeugung des asymmetrischen
Druckfelds benötigte Kanal offen sein kann und sich demzufolge als
Abflachung der bzw. Vertiefung in der Außenfläche der Laufbuchse ohne
besonderen Aufwand herstellen läßt, da der betreffende Kanal unter
Einwirkung des asymmetrischen Druckfelds gleichzeitig abgedichtet wird.
Der Steuerschieber kann bezüglich des Schlagkolbens im Rahmen der
Erfindung an sich beliebig angeordnet sein, also auch - wie eingangs
beschrieben - zum Schlagkolben seitlich versetzt liegen.
Eine besonders einfache Ausführung hinsichtlich der Ausbildung des
Außengehäuses läßt sich dabei dadurch verwirklichen, daß der
Steuerschieber als parallel zum Schlagkolben angeordnete Hülse
ausgebildet und zumindest auf einem Teil seiner Längserstreckung
innerhalb der Laufbuchse angeordnet ist (Anspruch 12).
Der Erfindungsgegenstand wird nachfolgend anhand in der Zeichnung
schematisiert dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil-Längsschnitt durch ein fluidbetriebenes Schlagwerk mit
einer Laufbuchse zur Abstützung des Schlagkolbens, die in einem
Außengehäuse angeordnet und in axialer Richtung mechanisch über
Federelemente in Anlage gehalten ist;
Fig. 2 einen Teil-Längsschnitt durch ein fluidbetriebenes Schlagwerk,
welches im wesentlichen mit der Ausführung gemäß Fig. 1
übereinstimmt und dessen Laufbuchse in axialer Richtung entgegen
der Arbeitshubrichtung des Schlagkolbens hydraulisch in Anlage
gehalten ist; und
Fig. 3 einen Vertikalschnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1.
Das allgemein mit 1 bezeichnete Schlagwerk weist neben den noch zu
beschreibenden Kanälen sowie Antriebs- und Steuerungselementen einen
Arbeitszylinder in Form einer Laufbuchse 2 auf, an der sich ein
Schlagkolben 3 über in Längsrichtung aufeinanderfolgende
Führungsabschnitte 2a sowie 2b hin- und herbeweglich in Querrichtung
abstützt und die - allenfalls mit geringem Spiel in radialer Richtung -
innerhalb eines Außengehäuses 4 angeordnet ist.
Auf der in der Darstellung (vgl. Fig. 1) linken Seite ist das Außengehäuse 4
mittels eines Hohldeckels 5 verschlossen, in dessen Hohlraum 5a der
hintere Endabschnitt 3a des Schlagkolbens hineinragt.
Die Bewegung des Schlagkolbens 3 in Richtung des Arbeitshubs ist durch
einen Pfeil 6 angedeutet. Auf der rechten Seite weist das Schlagwerk 1 in an
sich bekannter Weise eine Werkzeugaufnahme beispielsweise für einen
Meißel auf, die nicht dargestellt ist.
Die Längsachse der Laufbuchse 2 - die mit derjenigen des Schlagkolbens 3
zusammenfällt - ist mit 7 bezeichnet.
Die Laufbuchse 2 ist in axialer Richtung dadurch an dem Außengehäuse
mechanisch in Anlage gehalten, daß sie sich einerseits über mehrere
vorgespannte Tellerfedern 8 an der innenliegenden Stirnfläche 5b des
Hohldeckels und andererseits an einer der Stirnfläche 5b
entgegengerichteten innenliegenden Schulter 4a des Außengehäuses
abstützt. Der Hohldeckel bildet somit gleichzeitig ein mit dem Außengehäuse
zusammenwirkendes und an diesem angeordnetes Anschlagelement.
Dieses kann jedoch auch andersartig ausgebildet sein, beispielsweise als an
dem Außengehäuse angeordneter Absatz oder Stützring.
Zur Abdichtung des Hohlraums 5a gegen den Schlagkolben 3 ist ersterer mit
einem Dichtelement 9 ausgestattet. Die Laufbuchse 2 weist - in
Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) gesehen - hinter der Schulter 4a einen
Vorsprung 2c auf, in dem zur Abdichtung neben dem Schlagkolben ebenfalls
ein Dichtelement 10 gehalten ist.
Der Schlagkolben 3 weist im Zylinderraum der Laufbuchse 2 liegend zwei
Kolbenbunde 3b und 3c auf, welche durch eine Umfangsnut 3d in axialer
Richtung voneinander getrennt sind. Die nach außen gerichtete
Kolbenfläche A1 und A2 des Kolbenbundes 3b bzw. 3c begrenzt gemeinsam
mit der Stirnfläche 5b, einem an dieser und der Laufbuchse gehaltenen
Zwischenring 11 sowie mit der Laufbuchse selbst einen hinteren
Zylinderraumabschnitt 2d bzw. mit der Laufbuchse allein einen vorderen
Zylinderraumabschnitt 2e; dabei ist die Kolbenfläche A2 kleiner bemessen
als die Kolbenfläche A1.
Im Gegensatz zu der größeren Kolbenfläche A1 ist die kleinere Kolbenfläche
A2 über einen Druckmittelkanal 12 ständig mit dem Arbeitsdruck
(Systemdruck) beaufschlagt; dieser wird von einer Energiequelle in Form
einer nicht dargestellten Hydraulikpumpe erzeugt und über eine mit dieser in
Verbindung stehende Querbohrung 13 im Außengehäuse 4 (unter anderem)
in den Druckmittelkanal 12 eingespeist; dieser steht seinerseits über eine
Querbohrung 14 in der Laufbuchse mit dem vorderen Zylinderraumabschnitt
2e in Verbindung.
Unter der Wirkung des die Kolbenfläche A2 beaufschlagenden
Arbeitsdrucks hat der Schlagkolben die Tendenz, entgegen der
Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) einen Rückhub auszuführen. Die Einmündung
14a der Querbohrung 14 ist bezüglich des Schlagkolbens und der
Laufbuchse derart angeordnet, daß sie in jedem Fall außerhalb des
Kolbenbundes 3c und somit innerhalb des vorderen Zylinderraumabschnitts
2e liegt.
Bei der in Rede stehenden Ausführungsform (gemäß Fig. 1 und auch gemäß
Fig. 2) ist die Steuerung für die Umschaltung der Bewegung des
Schlagkolbens 3 in die Laufbuchse 2 einschließlich des buchsenartigen
Zwischenrings 11 integriert, d. h. sie befindet sich im Bereich des hinteren
Zylinderraumabschnitts 2d.
Die Steuerung weist einen bezüglich der Teile 2 und 11 beweglichen
Steuerschieber 15 auf. Dieser ist hülsenartig ausgebildet und derart
angeordnet, daß er - koaxial zum Schlagkolben 3 liegend - diesen im
Bereich des hinteren Zylinderraumabschnitts 2d mit Abstand umschließt.
Dementsprechend stellt der innen liegende Hohlraum des Steuerschiebers
15 gleichzeitig einen Teil des hinteren Zylinderraumabschnitts dar.
Der Steuerschieber 15 weist zwei unterschiedlich große Stirnflächen auf -
nämlich eine kleinere, vordere Stirnfläche S1 und eine hintere, größere
Stirnfläche S2. Die beiden genannten Stirnflächen S1 und S2 begrenzen
den axialen Bewegungsspielraum des Steuerschiebers in Richtung des
Arbeitshubs (Pfeil 6) bzw. in Richtung des Rückhubs. Dementsprechend
kann der Steuerschieber zwei Endstellungen einnehmen - nämlich die in der
Zeichnung angedeutete Rückhubstellung, in welcher sich der
Steuerschieber über die kleinere Stirnfläche S1 an einer Anschlagfläche 2f
der Laufbuchse abstützt, und eine Arbeitshubstellung, in welcher die
größere Stirnfläche S2 axial an dem Zwischenring 11 anliegt.
In der Nähe der Anschlagfläche 2f befindet sich die Einmündung 16a einer
in der Laufbuchse angeordneten Querbohrung 16, die ihrerseits mit dem
Druckmittelkanal 12 in Verbindung steht und über diesen ständig mit dem
Arbeitsdruck beaufschlagt ist. Der Druckmittelkanal selbst wird einerseits
von der in seinem Bereich entsprechend ausgebildeten Außenfläche 2g und
andererseits von der dieser gegenüberliegenden Innenfläche 4b des
Außengehäuses 4 gebildet.
In der Nähe seiner größeren Stirnfläche S2 weist der Steuerschieber 15 eine
Querbohrung 15a auf, über welche gegebenenfalls - d. h. in Abhängigkeit
von der Stellung des Steuerschiebers - eine Verbindung zwischen dem
hinteren Zylinderraumabschnitt 2d und einer Ablaufleitung in Gestalt einer
Querbohrung 17 im Außengehäuse hergestellt werden kann. Zu diesem
Zweck ist die Laufbuchse 2 in der Nähe des Zwischenrings 11 ebenfalls mit
einer in die Querbohrung 17 einmündenden Querbohrung 18 versehen, die
ihrerseits auch mit einer Längsbohrung 19 in Verbindung steht; letztere
erstreckt sich entgegen der Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) bis in den Bereich,
in dem sich die Laufbuchse 2 an den Tellerfedern 8 abstützt.
Die Querbohrung 13 geht in eine in das Außengehäuse eingearbeitete
Ringnut 20 über, welche die Laufbuchse 2 umschließt und in den
betreffenden Druckmittelkanal 12 einmündet. Dessen Länge ist in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel größer bemessen als der Abstand
zwischen den Querbohrungen 14 und 16 bzw. zwischen deren
Einmündungen 14a und 16a.
Die einteilig ausgebildete Laufbuchse 2 weist eine derartige
Längserstreckung auf, daß sie die Führungsabschnitte 2a und 2b mitumfaßt
und sich beiderseits über diese hinaus erstreckt.
Der Steuerschieber 15 ist - in axialer Richtung gesehen - im Bereich
zwischen den beiden Stirnflächen S1 und S2 weiterhin mit einer in Richtung
seiner Arbeitshubstellung wirksamen Steuerfläche SF ausgestattet, die - im
Querschnitt gesehen - als radial nach außen vorkragender Absatz
ausgebildet ist und der eine kleinere Gegenfläche GF gegenüberliegt.
Letztere ist über die in der Laufbuchse 2 angeordnete Querbohrung 18
druckentlastet.
Die mit der Querbohrung 18 in Verbindung stehende Längsbohrung 19 geht
- in Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) gesehen - außerhalb des Bereichs des
Steuerschiebers 15 und der Ringnut 20 in eine Rücklaufleitung 21 über, die
im Bereich der Laufbuchse als in deren Außenfläche eingearbeitete
nutenförmige Vertiefung ausgebildet ist.
Diese Rücklaufleitung erstreckt sich in Arbeitshubrichtung bis in den Bereich
einer mit ihr verbundenen Entlastungsbohrung 22, wobei letztere in den
Innenraum der Laufbuchse 2 einmündet und ihre Einmündung 22a mit
Abstand zwischen dem vorderen Zylinderraumabschnitt 2e (nämlich der
Rückhubkammer) und dem Vorsprung 2c liegt.
Zur Abdichtung gegen das Außengehäuse 4 ist die Laufbuchse 2 im Bereich
zwischen der Entlastungsbohrung 22 und der Stützfläche 4a mit einem
Dichtelement 23 und im Bereich des Vorsprungs 2c mit einem Dichtelement
24 ausgestattet. Durch die Entlastungsbohrung 22 wird das Dichtelement 10
vor einer Beanspruchung durch den im vorderen Zylinderraumabschnitt 2e
herrschenden Arbeitsdruck geschützt.
Zwischen der in eine Ringnut 17a übergehenden Querbohrung 17 und der
Ringnut 20 ist ein im Außengehäuse 4 gehaltenes Dichtelement 25
angeordnet.
Die Rücklaufleitung 21 steht weiterhin mit einer Durchgangsbohrung 26 in
Verbindung, die in der gezeichneten Stellung des Schlagkolbens 3 im
Bereich der Umfangsnut 3d in den Innenraum der Laufbuchse 2 einmündet.
Die Steuerfläche SF des Steuerschiebers kann über eine Steuerleitung 27
- welche über eine Durchgangsbohrung 28 im Bereich zwischen den
Bohrungen 26 und 22a mit dem Innenraum der Laufbuchse 2 in Verbindung
steht - mit dem Arbeitsdruck beaufschlagt bzw. druckentlastet werden. In der
gezeigten Stellung ist die innenliegende Einmündung 28a der
Durchgangsbohrung 28 durch den Kolbenbund 3c verschlossen.
Im Bereich der Steuerfläche SF geht die Steuerleitung 27 in eine
ringnutförmige Erweiterung 27a über, die seitlich von der Steuerfläche SF
begrenzt wird. In der Darstellung nimmt der Steuerschieber 15 die
Rückhubstellung ein, in welcher die Stirnfläche S1 an der Anschlagfläche 2f
anliegt; dementsprechend ist der hintere Zylinderraumabschnitt 2d (nämlich
die Arbeitshubkammer) über die Bohrungen 15a und 18 teilweise
druckentlastet, wobei die Querbohrung 15a als Ausströmwiderstand dient.
Unter Einwirkung des verbliebenen Restdrucks wird der Steuerschieber 15
über seine größere Stirnfläche S2 in der gezeigten Rückhubstellung
festgehalten. Die Steuerleitung 27 ist zu diesem Zeitpunkt - nach
vorausgehender Druckentlastung durch Zusammenwirken der
Durchgangsbohrungen 28 und 26, die zeitweilig über die Umfangsnut 3d
miteinander in Verbindung gestanden hatten - druckentlastet.
Die bereits erwähnte Druckabsenkung im hinteren Zylinderraumabschnitt 2d
wird weiterhin dadurch ermöglicht, daß der Steuerschieber 15 die
Einmündung 16a der Querbohrung 16 verschließt und somit die Zuführung
des Druckmittels über die Druckleitung 13 verhindert.
Falls der Schlagkolben 3 seinen Rückhub (entgegen der Arbeitshubrichtung
gemäß Pfeil 6) fortsetzt, wird die Einmündung 28a schließlich mit dem
vorderen Zylinderraumabschnitt 2e verbunden, welcher über die
Querbohrung 14 und den Druckmittelkanal 12 ständig mit dem Arbeitsdruck
beaufschlagt ist. Dementsprechend liegt dann auch an der Steuerfläche SF
des Steuerschiebers 15 der Arbeitsdruck an mit der Folge, daß dieser sich in
der Darstellung nach links verschiebt, dabei die Querbohrung 15a absperrt
und die Einmündung 16a freisetzt, wodurch der hintere
Zylinderraumabschnitt 2d unter Arbeitsdruck gesetzt wird. Dementsprechend
wird der Schlagkolben 3 - entgegen der von der kleineren Kolbenfläche A2
ausgehenden Rückstellkraft - in Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) angetrieben.
Kurz bevor der Schlagkolben 3 auf den nicht dargestellten Meißel auftrifft,
wird über die Ringnut 3d die bereits erwähnte Verbindung zwischen der
Steuerleitung 27 und über die Durchgangsbohrung 26 mit der drucklosen
Rücklaufleitung 21 hergestellt mit der Folge, daß die Steuerfläche SF
druckentlastet ist. Der im hinteren Zylinderraumabschnitt 2d vorhandene
Arbeitsdruck greift nunmehr an einer Gesamtfläche an, die sich aus dem
Größenunterschied zwischen der größeren Stirnfläche S2 und der kleineren
Stirnfläche S1 ergibt, und bewegt dementsprechend den Steuerschieber 15
(in der Darstellung gemäß Fig. 1 nach rechts) in Richtung auf die gezeigte
Rückhubstellung, in welcher sich der Steuerschieber schließlich über seine
kleinere Stirnfläche S1 an der Anschlagfläche 2f der Laufbuchse abstützt. In
dieser Rückhubstellung ist - wie bereits erwähnt - einerseits die Einmündung
16a in Richtung auf den Zylinderraumabschnitt 2d unterbrochen und dieser
andererseits über die Bohrungen 15a und 18 an die Ablaufleitung 17
angeschlossen.
Da das im hinteren Zylinderraumabschnitt 2d befindliche Fluid gegen den an
der Querbohrung 15a erzeugten Ausströmwiderstand ausgeschoben wird,
steht der hintere Zylinderraumabschnitt unter einem erhöhten Druck,
wodurch der Steuerschieber 15 während des gesamten Rückhubs des
Schlagkolbens 3 in der Rückhubstellung festgehalten wird.
Der Zwischenring 11 - welcher den Bewegungsspielraum des
Steuerschiebers 15 in Richtung der Arbeitshubstellung festlegt - dient dabei
auch der Führung des Steuerschiebers.
Die zuvor beschriebene Ausführungsform weist den Vorteil auf, daß das
Schlagwerk eine innenliegende Laufbuchse aufweist, die mit den
zugehörigen Kanälen, Bohrungen u. dgl. gesondert hergestellt und damit
- mit Rücksicht auf unterschiedliche Anforderungen, die an ein
Außengehäuse bzw. an ein innenliegendes Bauelement zu stellen sind - aus
einem anderen Werkstoff bestehen kann als das Außengehäuse.
Insbesondere läßt sich der Werkstoff für die Laufbuchse unter
Berücksichtigung der Gleiteigenschaften auswählen, welche für das
Außengehäuse keine Rolle spielen.
Weiterhin lassen sich die Kosten für die Herstellung des Schlagwerks
dadurch reduzieren, daß insbesondere längere Kanäle - wie die Kanäle 12
und 21 - durch einfache Bearbeitung der Laufbuchsen-Außenfläche, d. h.
durch Anbringen entsprechender Vertiefungen, Nuten, Abflachungen oder
dergleichen, erzeugen lassen, wobei im Einbauzustand die Innenfläche des
Außengehäuses einen Teil der Wandung der betreffenden Kanäle darstellt.
Schließlich erleichtert die gesonderte Herstellung der Laufbuchse auch die
Erzeugung bestimmter Querbohrungen (wie beispielsweise der
Querbohrung 14), soweit diese lediglich Bestandteil der Laufbuchse sind
und nach außen hin nicht verschlossen zu werden brauchen.
Durch die federnde Abstützung der Laufbuchse innerhalb des
Außengehäuses kann die Störanfälligkeit des Schlagwerks im übrigen
herabgesetzt werden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist die Laufbuchse 2 in axialer
Richtung hydraulisch gegen das Außengehäuse 4 vorgespannt, und zwar
entgegen der Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) des Schlagkolbens 3.
Dabei stützt sich die Laufbuchse 2 entgegen der Arbeitshubrichtung
unmittelbar an der Stirnfläche 5b des Hohldeckels 5 ab. Auf der
gegenüberliegenden Seite begrenzt das Außengehäuse 4 über seine
Schulter 4a mit der Laufbuchse oberhalb des Vorsprungs 2c eine
Stützkammer 29. Diese ist über eine Längsbohrung 30 und eine als
Drosselstelle wirkende Drosselbohrung 31 an den Druckmittelkanal 12
angeschlossen.
Unter Einwirkung des Arbeitsdrucks bildet sich in der Stützkammer 29 ein
hydraulisches Stützfeld aus, welches die Laufbuchse 2 in der bereits
beschriebenen Weise bezüglich des Außengehäuses 4 fixiert.
Die Drosselbohrung 31 dient dabei dazu, das hydraulische Stützfeld in der
Stützkammer 29 bei stoßartiger Beanspruchung zu stabilisieren, und zwar
dadurch, daß das in der Stützkammer 29 enthaltene Fluid aus dieser
lediglich gegen den Ausströmwiderstand der Drosselbohrung 31 austreten
kann.
Wie die in Rede stehende Darstellung erkennen läßt, sind auch die
Bohrungen 30 und 31 gut zugänglich an der Laufbuchse 2 angeordnet und
können daher auf einfache Weise hergestellt werden.
Ausweislich der Darstellung gemäß Fig. 3 kann die Laufbuchse 2 auch
mittels eines radial asymmetrischen Druckfelds auf der dessen
Kraftresultierender (angedeutet durch einen nach oben gerichteten Pfeil 32)
gegenüberliegenden Seite an einem Umfangsteil 4c der Innenfläche 4b des
Außengehäuses 4 in Anlage gehalten sein.
Unter Einwirkung des asymmetrischen Druckfelds ist zwischen der
Laufbuchse 2 und dem Außengehäuse 4 auf der dem Umfangsteil 4c
gegenüberliegenden Seite ein Spalt s vorhanden.
Zur Ausbildung des asymmetrischen Stützfelds ist die Laufbuchse 2 mit drei
auf ihrem Umfang gegeneinander versetzten Abflachungen 2h versehen, die
gemeinsam mit der Innenfläche 4b drei Druckmittelkanäle 12 bilden; von
diesen geht jeweils eine Querbohrung 14 aus, die - wie bereits anhand der
Fig. 1 erläutert - in den vorderen Zylinderraumabschnitt 2e einmündet.
Die weiter oben erwähnte Rücklaufleitung 21 ist ebenfalls im Bereich des
abstützenden Umfangsteils 4c angeordnet. Sie wird von diesem im
Zusammenwirken mit einer in die Laufbuchse 2 eingearbeiteten Längsnut
gebildet.
Die in Rede stehende Darstellung zeigt zur Erleichterung des
Verständnisses zusätzlich die Lage der Durchgangsbohrung 26, der
Steuerleitung 27 und der mit dieser verbundenen Durchgangsbohrung 28.
Letztere ist derart angeordnet, daß ihre nach außengerichtete Mündung 28b
ebenfalls im Bereich des stützenden Umfangsteils 4c liegt.
Dementsprechend kann davon abgesehen werden, die zeitweilig auch mit
dem Arbeitsdruck beaufschlagte Durchgangsbohrung 28 in Richtung auf das
Außengehäuse 4 zu verschließen, wodurch die Herstellung der genannten
Durchgangsbohrung vereinfacht wird.
Es versteht sich von selbst, daß die (in Fig. 1 und Fig. 2) lediglich
schematisch dargestellten Bohrungen 26, 28 und 22 auf ihrer dem
Schlagkolben 3 zugewandten Seite jeweils mit einer Ringnut ausgestattet
sein können, welche mit dem Innenraum der Laufbuchse 2 in Verbindung
steht.
Claims (12)
1. Fluidbetriebenes Schlagwerk (1) mit einem in einem Arbeitszylinder (2)
beweglichen und auf ein Werkzeug aufschlagenden Schlagkolben (3)
sowie einer Steuerung mit einem bezüglich eines Gehäuses
beweglichen Steuerschieber (15), wobei der Schlagkolben (3) zwei
unterschiedlich große Kolbenflächen aufweist, zwischen denen eine
Umfangsnut (3d) angeordnet und von denen die kleinere, in Richtung
des Rückhubs wirksame Kolbenfläche (A2) ständig mit einer unter
Arbeitsdruck stehenden Druckleitung (13) und die größere, in Richtung
des Arbeitshubs (Pfeil 6) wirksame Kolbenfläche (A1) über die
Steuerung wechselweise mit der Druckleitung (13) und einer
Ablaufleitung (17) verbunden ist,
wobei der Steuerschieber (15) in zueinander entgegengesetzter
Richtung wirksame Schieberflächen (S1, S2, SF, GF) aufweist, die
derart ausgebildet und druckbeaufschlagt sind, daß der Steuerschieber
(15) mit der Annäherung des Schlagkolbens (3) während des Rückhubs
an den oberen Totpunkt durch seine dann mit der Druckleitung (13)
verbundene, in Richtung der Arbeitshubstellung wirksame Steuerfläche
(SF) in die Arbeitshubstellung umschaltet, in welcher auch an der
größeren Kolbenfläche (A1) der Arbeitsdruck anliegt, und mit der
Annäherung des Schlagkolbens (3) während des Arbeitshubs an den
Aufschlagpunkt durch seine dann mit der drucklosen Ablaufleitung (17)
verbundene Steuerfläche (SF) in die Rückhubstellung überführt wird, in
welcher die Beaufschlagung der größeren Kolbenfläche (A1) mit dem
Arbeitsdruck unterbrochen und eine Verbindung zur Ablaufleitung (17)
hergestellt ist,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- - der Arbeitszylinder ist als Laufbuchse (2) ausgebildet, die in einem Außengehäuse (4) angeordnet ist und an der sich der Schlagkolben (3) über mehrere Führungsabschnitte (2a, 2b) in Querrichtung abstützt;
- - die Laufbuchse (2) ist zumindest über eine derartige Längserstreckung einteilig ausgebildet, daß der dem Werkzeug zugewandte vordere Führungsabschnitt (2b) und zumindest sich etwa an diesen in Rückhubrichtung anschließende weitere Führungsabschnitte bis zum Führungsabschnitt (2a) für die größere Kolbenfläche (A1) einschließlich Bestandteil der Laufbuchse (2) sind;
- - die dem Außengehäuse (4) zugewandte Außenfläche (2g) der Laufbuchse (2) bildet gemeinsam mit diesem zumindest einen in Längsrichtung dieser beiden Teile verlaufenden, für den Schlagkolben-Rückhub benutzten Druckmittelkanal (12);
- - die Länge jedes betreffenden, mit dem Arbeitsdruck beaufschlagten Druckmittelkanals (12) ist so bemessen, daß er sich über einen davon ausgehenden vorderen Verbindungskanal (14) mit einer Rückhubkammer (2e) - welche die kleinere Kolbenfläche (A2) aufnimmt - bis über einen davon ausgehenden hinteren Verbindungskanal (16) erstreckt, welcher zeitweilig an eine die größere Kolbenfläche (A1) aufnehmende Arbeitshubkammer (2d) angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufbuchse (2) in axialer Richtung nachgiebig gegen das
Außengehäuse (4) und ein an diesem angeordnetes Anschlagelement
(5) vorgespannt ist.
3. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbuchse (2) in axialer Richtung
mechanisch gegen das Außengehäuse (4) und ein an diesem
angeordnetes Anschlagelement (5) vorgespannt ist.
4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbuchse (2) in axialer Richtung
hydraulisch gegen das Außengehäuse (4) und ein an diesem
angeordnetes Anschlagelement (5) vorgespannt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Laufbuchse (2) entgegen der Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) des
Schlagkolbens (3) hydraulisch abstützt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
hydraulische Stützfeld (Stützkammer 29) unter Zwischenschaltung einer
Drosselstelle (31) mit dem Arbeitsdruck beaufschlagt ist.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das hydraulische Stützfeld (Stützkammer 29) - in
Arbeitshubrichtung (Pfeil 6) des Schlagkolbens (3) gesehen - hinter der
Rückhubkammer (2e) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das hydraulische Stützfeld (Stützkammer 29) über
zumindest einen Druckmittelkanal (12) mit dem Arbeitsdruck
beaufschlagt ist.
9. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbuchse (2) mittels eines radial
asymmetrischen Druckfelds auf der dessen Kraftresultierender (Pfeil 32)
gegenüberliegenden Seite an einem Umfangsteil (4c) der Innenfläche
(4b) des Außengehäuses (4) in Anlage gehalten ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufbuchse zumindest einen mit dem Arbeitsdruck beaufschlagten
Druckbereich (12) und im Bereich des abstützenden Umfangsteils (4c)
zumindest eine Entlastungsstelle (21) aufweist.
11. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufbuchse (2) im Bereich des abstützenden
Umfangsteils (4c) zumindest einen in Richtung auf dieses offenen Kanal
(21) aufweist, der eine drucklose Rücklaufleitung bildet.
12. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (15) als parallel zum
Schlagkolben (3) angeordnete Hülse ausgebildet und zumindest auf
einem Teil seiner Längserstreckung innerhalb der Laufbuchse (2)
angeordnet ist.
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|---|---|---|---|
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Owner name: ATLAS COPCO CONSTRUCTION TOOLS GMBH, 45143 ESSEN, |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |