[go: up one dir, main page]

DE19804662C2 - Vorrichtung zur Sicherung von Deichen - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung von Deichen

Info

Publication number
DE19804662C2
DE19804662C2 DE19804662A DE19804662A DE19804662C2 DE 19804662 C2 DE19804662 C2 DE 19804662C2 DE 19804662 A DE19804662 A DE 19804662A DE 19804662 A DE19804662 A DE 19804662A DE 19804662 C2 DE19804662 C2 DE 19804662C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
containers
sections
dike
filled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19804662A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19804662A1 (de
Inventor
Dieter Hilbig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19804662A priority Critical patent/DE19804662C2/de
Priority to DE1999136489 priority patent/DE19936489C1/de
Publication of DE19804662A1 publication Critical patent/DE19804662A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19804662C2 publication Critical patent/DE19804662C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/10Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
    • E02B3/106Temporary dykes
    • E02B3/108Temporary dykes with a filling, e.g. filled by water or sand
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
    • Y02A10/11Hard structures, e.g. dams, dykes or breakwaters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Deichen gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Sicherung von Deichen gegen Hochwasserfluten ist altbekannt und die dabei auftretenden Probleme sind durch verschiedene alternative Sicherungseinrichtungen teilweise gelöst. Deiche bestehen in ihrem Grundaufbau aus einer vorwiegend ent­ lang einer Gewässerkante, beispielsweise der Strömungsrichtung eines Flusses oder entlang einer Brandungskante z. B. eines Sees bzw. eines Meeres, verlaufen­ den Erhöhung, die vorwiegend aus Sand und/oder Lehm besteht. Hierbei wird ein Deich in seiner Querschnittsform so ausgebildet, daß er im Bereich des sog. Deich­ fußes eine große Aufstandsfläche auf dem Untergrund hat und sich im wesentlichen kegelförmig bzw. hügelförmig geböscht nach oben hin verjüngt. Die diese kegelige Querschnittsform bildenden Oberflächen des Deiches sind dabei vorzugsweise mit einem Bewuchs z. B. durch ein dichtes Gras, Schilf oder dgl. befestigt, so daß die mit dem Wasser bei einem Hochwasser oder einer Flut beaufschlagten Bereiche des Deiches durch die Wurzeln des Bewuchses in sich befestigt sind.
Im Falle eines ggf. auch längerdauernden Hochwassers unterliegt ein Deich ver­ schiedenen Einflüssen, die die Standfestigkeit des Deiches und damit seine Schutz­ funktion wesentlich beeinträchtigen können.
In einem ersten Fall kann der Deich von dem an seinen wasserseitigen Begrenzun­ gen anstehenden Wasser durchsickert werden, indem sich der Deich langsam mit Wasser vollsaugt. Dieses Vollsaugen wird durch den von der Fluthöhe abhängenden Druck des Wassers auf den Deich befördert. Als Folge dieser Durchsickerung droht die nicht mit einem Wasserdruck beaufschlagte Wallseite des Deiches abzurutschen, wodurch der Deich entscheidend geschwächt werden kann. Bei einer drohenden Durchsickerung des Deiches wird vornehmlich die landseitige Böschung des Deiches mit Planen belegt und mit Sandsäcken beschwert, um eine weitere Durchsickerung zu stoppen und das Abrutschen der landseitigen Böschung zu verhindern.
Weiterhin kann der Deich durch einen sogenannten Grundbruch bedroht werden, der in einer Untersickerung des Deichkörpers durch das Wasser besteht und zu einem Aufschwimmen des Deiches führen kann. Erkennbar wird ein solcher Grundbruch daran, daß auf der Landseite des Deiches auch noch in größerem Abstand zur Deichlinie Wasser aus dem Boden tritt und der Bodenbewuchs insgesamt aufzu­ schwimmen beginnt. Bei einem drohenden Grundbruch wird im Bereich des landsei­ tigen Deichfußes und auch noch in einigem Abstand davon der Boden mit Sandsäc­ ken beschwert, um dessen Aufschwimmen und damit einen Verlust der mechani­ schen Stabilität des Deiches zu verhindern.
Eine Abtragung des Deiches z. B. durch die Fließgeschwindigkeit des Wasser eines Flusses oder auflaufende Brandung führt dazu, daß durch die mitgerissenen Deich­ bestandteile die Wasserseite stark geschwächt wird und dadurch die mechanische Stabilität des Deichquerschnittes gegenüber der vom Wasser ausgehenden Druck­ belastung nicht mehr gewährleistet wird. Einer Abtragung des Deiches auf der Was­ serseite kann dadurch entgegengewirkt werden, daß auf der wasserseitigen Bö­ schung auch unterhalb der Wasserkante Planen zur Befestigung des Deiches bei gleichzeitiger Beschwerung dieser Planen mittels Sandsäcken ausgelegt werden.
Durch eine Überströmung des Deiches wird zwar die Stabilität des Deiches nicht unmittelbar bedroht, doch wird die Schutzfunktion des Deiches gegenüber dem Hochwasser zumindest um das über den Deich hinweg flutende Wasser vermindert. Eine Überspülung des Deiches kann dadurch verhindert werden, daß zur Erhöhung der Deichkrone Sandsäcke, Wasserschutzwände oder dgl. auf der Deichkrone auf­ gesetzt werden und daher die Deichkrone entlang der Deichlinie neben der Befesti­ gung durch die zusätzlichen Lasten erhöht wird.
Zentrale Gegenmaßnahme gegen Deichschäden durch Hochwasser ist also vor­ nehmlich die gezielte Beschwerung einzelner oder mehrerer Partien des Deiches durch im Bedarfsfall aufgebrachte Lasten. Hierzu sind eine Vielzahl von Einrichtun­ gen bekannt geworden, die bei sich abzeichnender Hochwassersituation oder auch erst im Falle eines unmittelbar drohenden Schadens eingesetzt werden können.
Von alters her werden vorwiegend Sandsäcke zur Beschwerung eingesetzt, die aus aufwendig herangebrachten Sandmassen an oder in der Nähe der bedrohten Deich­ stelle von einer großen Zahl von Helfern gefüllt und auf die bedrohten Stellen des Deiches aufgelegt werden. Dieser nahezu ausschließlich in Handarbeit vorzuneh­ mende Schutz ist durch die große Zahl benötigter Helfer äußerst kostenintensiv. Darüber hinaus besteht nach dem Abebben der Flut das Problem, die großen Mas­ sen aufgebrachter Sandsäcke nachträglich wieder abzutragen, zu entleeren und den Sand abzufahren, da er in der Regel für eine dauerhafte Befestigung des Deiches unmittelbar so nicht verwendet werden kann.
Weiterhin ist es zum Beispiel aus der DE-OS 27 28 476 bekannt, flexible, sackähnli­ che und wasserdichte Einzelelemente zur Deichsicherung zu verwenden, die mit fließfähigen Stoffen, insbesondere auch mit Wasser z. B. aus dem das Hochwasser führenden Gewässer, gefüllt werden. Das Füllen dieser Körper erfolgt dabei an oder nahe der Stelle, an der der Deich befestigt werden muß. Je nach Größe des flexiblen Behälters ist es auch möglich, z. B. die Füllung des Körpers im Bereich der Deichkro­ ne vorzunehmen und dann die Körper in den Bereich des gefährdeten Deichfußes zu verbringen.
Weiterhin ist beispielsweise aus der DE 44 03 204 A1 ein starres stapelfähiges Bau­ element für Wasserschutzbauten bekannt, bei dem H-förmige stapelbare Körper mit­ einander verzahnt aufgestapelt werden und somit eine Deicherhöhung bewirken.
Ebenfalls ist es aus einer Reihe von Vorschlägen bekannt, flexibel ausgebildete Sperrelemente zu verwenden, die eine Hülle für das Einfüllen einer auch fließfähigen Füllung bilden und im gefüllten Zustand an dem gefährdeten Deichabschnitt aufge­ stapelt werden. So wird bei der EP 0 721 028 A2 eine Anzahl flexibler Schläuche im Bereich der Deichkrone in einer öffenbaren Vertiefung bevorratet und im Bedarfsfalle nach Öffnung eines Deckels mit einem Fluidum gefüllt. Die Schläuche liegen im ge­ füllten Zustand aufeinander gestapelt übereinander und erhöhen dadurch die Deich­ krone. Auch in der DE 44 17 672 wird eine Vorrichtung beschrieben, bei der einzel­ ne, entlang des Deichverlaufes verlegte Schläuche mit einer Sandmasse im wesent­ lichen ohne große Handarbeit gefüllt werden können.
Problematisch an allen vorgeschlagenen Systemen zur Deichsicherung ist, daß die Flexibilität bezüglich der Anbringung der Beschwerungsmassen an den gefährdeten Stellen des Deiches nicht besonders hoch oder nur sehr aufwendig möglich ist, daß die verwendete Füllung extra an die gefährdete Deichstelle verbracht werden muß und daß der Verband von die Beschwerungsmassen sichernden Körpern gegenüber der mechanischen Belastung durch den Wasserdruck nicht gesichert ist. Darüber­ hinaus erfordern entsprechende stationäre Lösungen hohe Investitionen, die sich nur an immer wieder gefährdeten Deichabschnitten rechtfertigen lassen und im Falle einer akuten Überschwemmungsgefahr bautechnisch nicht mehr rechtzeitig fertigge­ stellt werden können.
Es ist weiterhin aus der GB 2299606A eine Sicherung im Küstenbereich unter Was­ ser bekannt, bei der etwa wurstartig ausgebildete, strangförmige flexible Elemente in Reihen wallartig übereinander geschichtet werden können. Diese wurstähnlichen Stränge dienen beispielsweise zum Zurückhalten von Sandmengen im küstennahen Bereich, wobei diese Elemente unterhalb der Wasserlinie angeordnet werden kön­ nen. Die wurstartig gebildeten Stränge werden dabei Unterwasser, ggf. auch entfernt von der Einsatzstelle vorweg mit einem Wasser-Sand-Gemisch geflutet, wobei Per­ forationen in der Hülle der wurstartigen Elemente vorgesehen sind, durch die das Wasser nach dem Einspülen des Wasser-Sand-Gemisches wieder austreten kann und der Sand innerhalb des Elementes verbleibt. Durch die Formgebung und die Aufschichtung der wurstartigen Elemente bedarf ein derart aufgeschichteter Wall zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen, um ein Herunterrollen oben liegender wurstar­ tiger Elemente zu verhindern und den Wall insgesamt auf den Untergrund festzule­ gen. Diese Elemente sind daher nicht zum Einsatz für die Deichsicherung oder in nicht unter Wasser liegenden Bereichen geeignet, auch ist der Aufbau und das Be­ füllen dieser Elemente aufwendig und kostenintensiv. Eine sichere Abdichtung ge­ genüber anstehendem Wasser kann mit derartigen Elementen aufgrund ihrer Perfo­ ration nicht erreicht werden.
Aus der DE 35 00 560 A1 ist ein Schutzschlauch gegen Öl, Chemikalien und Hoch­ wasser bekannt, der etwa einen Doppel-T-artigen Querschnitt aufweist und in Längs­ richtung in verschiedene Kammern unterteilt ist. Derartige Schutzschläuche können wallartig aufgeschichtet werden, wobei der verjüngte Mittelbereich des Doppel-T- Querschnittes mit darunter angeordneten, den Querschnitten des Doppel-T entspre­ chenden Bereichen gleichgeformter Schläuche aneinanderliegend aufgestapelt wer­ den kann. Eine derartige Stapelung dieser Schutzschläuche weist jedoch im Aufla­ gebereich auf den Untergrund eine nur geringe Aufstandsfläche auf, da auch dort die Verjüngungen der Doppel-T-Form jedes einzelnen Schlauches nur im Bereich der Querstriche des doppel T aufliegen, zum anderen ist die Befestigung der Schutz­ schläuche aneinander durch das Ineinandergreifen der Außenquerschnitte nur von geringer Festigkeit.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Deichsicherungselement zur Verfügung zu stellen, daß mit einfachen Mitteln alle für die vielfältigen Aufgaben von Deichsicherungsmitteln notwendigen Eigenschaften bei verschiedenen Gefährdun­ gen eines Deiches bereitstellen kann, insbesondere mit am Einsatzort ohnehin ver­ fügbaren Medien füllbar und transportierbar ist und einen starken Widerstand auch gegenüber den mechanischen Belastungen auf das Deichschutzelement bietet.
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Sicherung von Deichen, gebildet aus einer Anzahl flexibler Behälter, die mit einer der Beschwerung dienenden Sub­ stanz, insbesondere mit Wasser oder einem Wasser-Sand-Gemisch füllbar und in dem mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand zum gegenüber einem anste­ hendem Fluid formschlüssig abdichtenden Stapeln aufeinander legbar sind. In erfin­ dungsgemäßer Weise wird diese Vorrichtung dadurch weitergebildet, daß die Vor­ richtung aus mindestens zwei Grundformen von flexiblen Behältern gebildet ist, von denen eine Grundform als Bodenelement für die direkte Auflagerung auf den Unter­ grund, insbesondere auf den zu sichernden Deich, eine im wesentlichen ebene Grundfläche und an ihrer Oberseite im wesentlichen einen verzahnungsartig ausge­ bildeten Bereich aufweist und die andere Grundform als Hauptelement zum Stapeln auf das Bodenelement oder andere Hauptelemente sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite im wesentlichen einen verzahnungsartig ausgebildeten Be­ reich aufweist, und daß die verzahnungsartig ausgebildeten Bereiche von Bo­ denelementen und Hauptelementen derart ausgebildet sind, daß die aufeinander gelegten Behälter nach dem Stapeln zu einem Verband durch das Zusammenwirken der verzahnungsartig ineinandergreifenden Bereichen gegen Belastungen und dem Druck von anstehendem Fluid gesichert sind. Hierdurch läßt sich eine besonders gute Anpassung der aus den Behältern gebildeten Vorrichtung bzw. der Funktionen der mindestens zwei Grundformen an die Aufgaben bei der Sicherung von Deichen erreichen, da die Bodenelemente eine besonders gute Lastabtragung bei gleichzeitig hoher Standsicherheit und Belastbarkeit der zur Vorrichtung aufgeschichteten Be­ hälter an dem jeweiligen Einsatzort erreichen. Die einander zugeordneten verzah­ nungsartigen Bereiche von Bodenelementen und Hauptelementen bzw. Hauptele­ menten und darüber angeordneten weiteren Hauptelementen sorgt dabei für die Bil­ dung eines besonders starken Verbandes, da sowohl die Abmessungen der Verzah­ nung als auch die Geometrie der Verzahnung so gewählt werden kann, daß die Lastübertragung zwischen Bodenelementen und Hauptelementen bzw. Hauptele­ menten und anderen Hauptelementen optimal einstellbar ist. Auch bilden sich durch die verzahnungsartigen Bereiche große Auflageflächen zwischen Bodenelementen und/oder Hauptelementen, die eine besonders gute Abdichtung in diesen aufeinan­ derliegenden Dichtfugen ergeben. Durch das Vorsehen von speziell zur Auflagerung auf den Untergrund vorgesehenen Grundelementen ist eine zuverlässige Abdichtung der Vorrichtung auch gegen Unterspülung durch ein anstehendes Fluid erzielbar, wobei die beidseitig mit den verzahnungsartig ausgebildeten Bereichen versehenen Hauptelemente eine beliebige Stapelhöhe mit nur einer Grundelementform erlauben und gleichzeitig der Übergang von Bodenelement auf Hauptelement gewährleistet ist. Durch ein stapelndes Aufschichten der mit den Bodenelementen und/oder weite­ ren Hauptelementen gegenüber einem anstehenden Fluid formschlüssig abdichtend geformten Hauptelemente wird weiterhin erreicht, daß sich die Form und Höhe der Vorrichtung an die jeweiligen Einsatzfälle einfach und gleichzeitig den Verbund der Behälter gut absichernd anpassen läßt. Damit läßt sich allein durch das Aufstapeln der mit der fließfähigen Substanz gefüllten flexiblen Behälter eine durch anstehendes Fluid hoch belastbare, einen Deich sichernde Schutzwand od. dgl. errichten, die oh­ ne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen, wie beispielsweise Seilverspannungen od. dgl., die ein Höchstmaß an Sicherheit gegenüber Fluiddurchtritt bei gleichzeitig ho­ her mechanischer Belastbarkeit und damit Sicherung für den Deich bietet. Auch werden durch die Formgebung die Lasten aufgrund der Füllung der Behälter mit der fließfähigen Substanz direkt und zuverlässig auf darunterliegende Behälter übertra­ gen, wobei insbesondere eine gegenseitige Abstützung der Elemente aneinander erzielbar ist. Auch wird durch den Formschluß die räumliche Zuordnung von Bo­ denelementen und Hauptelementen durch die verzahnungsartig ausgebildeten Be­ reiche eindeutig und einfach festgelegt und ergibt sich für die das Aufstapeln be­ werkstelligenden Personen nahezu von selbst. Fehler beim Aufstapeln und daraus resultierende Undichtigkeiten der Vorrichtung lassen sich dadurch ohne besonderen Prüfungsaufwand sicher vermeiden.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung sieht vor, daß das Bodenelement mehrere aneinandergereihte, mit benachbart anzuordnenden Behältern zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehenden Fluid bestimmte Abschnitte aufweist, die ab­ schnittsweise miteinander verbunden sind und einen verzahnungsartig ausgebilde­ ten Bereich bilden und jeder Abschnitt prismatisch mit im wesentlichen dreiecksför­ migem Querschnitt ist. Durch die Aneinanderreihung mehrerer dieser Abschnitte des Bodenelementes, wobei jeder Abschnitt prismatisch etwa dreiecksförmigen Quer­ schnitt aufweist, ergibt sich eine einfache, sich wiederholende Gestaltung und eine mechanische Kopplung derartiger einzelner Abschnitte zu den verzahnungsartig ausgebildeten Bereich der Hauptelemente. Der etwa dreiecksförmige prismatische Querschnitt läßt eine besonders gute Lastabtragung und gleichzeitig eine hohe Dichtfläche zwischen aufeinandergestapelten Elementen zu.
Eine andere Weiterbildung sieht vor, daß das Hauptelemente mehrere aneinander­ gereihte, mit benachbart anzuordnenden Behältern zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehendem Fluid bestimmte Abschnitte aufweist, die abschnittsweise miteinander verbunden sind und einen verzahnungsartig ausgebildeten Bereich bil­ den, wobei jeder Abschnitt prismatisch mit im wesentlichen rautenförmigem Quer­ schnitt ist. Die etwa rautenförmige Querschnittsgestaltung der Hauptelemente paßt dabei entsprechend zu der etwa dreiecksförmigen Querschnittsgestaltung der Ab­ schnitte der Bodenelemente, so daß in den verzahnungsartig ausgebildeten Berei­ chen eine besonders gute Abdichtung zwischen Haupt- und Bodenelementen und Hauptelementen und weiteren Hauptelementen erreicht wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der rautenförmige Querschnitt der Hauptelemente im wesentlichen aus zwei mit ihren Grundseiten gegeneinandergelegten Dreiecksformen passend zum dreiecksförmigen Querschnitt der Abschnitte der Bodenelemente gebildet ist.
Weiterhin ist es von Vorteil, daß die aneinandergereihten Abschnitte 4, 5 der flexi­ blen Behälter im nicht mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand zieharmoni­ kaartig faltbar sind. Das zieharmonikaartige Zusammenlegen läßt sich aufgrund der Querschnittsformen und Hauptelementen und Bodenelementen besonders einfach gestalten und konstruktiv umsetzen.
Von besonderem Vorteil ist es, daß die flexiblen Behälter im nicht mit der fließfähi­ gen Substanz gefüllten, zieharmonikaartig gefalteten Zustand mit einem geringen Packvolumen Lagerbar und wiederverwendbar sind. Hierdurch können beispielsweise in häufiger von Hochwasser oder dgl. bedrohten Gebieten erfindungsgemäße Be­ hälter mit nur geringem Platzbedarf bevorratet werden, die für einen Einsatz schnell und ohne großen Aufwand auch über größere Strecken transportierbar sind sowie nach einem Einsatz einfach entleert und wieder eingelagert werden können.
In einer Ausgestaltung sind in den mehreren Abschnitten der Behälter jeweils Teil­ volumina der fließfähigen Substanz voneinander abgetrennt und die einzelnen Ab­ schnitte jeweils getrennt zu befüllen. Hierdurch wird in Form eines Mehrkammersy­ stems eine besonders gute Sicherheit gegenüber Verletzungen von Behältern der Vorrichtung erreicht, wenn z. B. ein Behälter undicht oder seine Außenhaut verletzt wird. Die anderen Kammern des Behälters bleiben dabei stabil, so daß nur geringe Undichtigkeiten der Vorrichtung resultieren.
In einer anderen Weiterbildung sind die aneinandergereihten, mit angrenzenden Be­ hältern zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehendem Fluid bestimmten Abschnitte miteinander an jeweils zugeordneten Kanten verbunden. Hierdurch läßt sich gewährleisten, daß die Behälter einfach herzustellen sind, da sie beispielsweise aus einem rollen- oder bahnförmigen Material hergestellt werden können, aus dem z. B. durch Fügeoperationen die kammerartigen Bereiche gebildet werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung stehen die aneinandergereihten Abschnitte mit­ einander in von der eingefüllten fließfähigen Substanz durchtretbarer Verbindung. Insbesondere sind an den Verbindungen der Abschnitte der Behälter Öffnungen an den verbindenden Kanten ausbildbar, so daß ein einfaches Befüllen eines ganzen Behälters durch nur eine Einfüllöffnung möglich ist.
Insbesondere bei der Herstellung der flexiblen Behälter aus Rollen- oder Bahnen­ material können zwischen den im Bereich der Kanten gegenüberliegenden Wandun­ gen der Behälter Verstrebungen vorgesehen sein, die die Wandungen der Behälter in diesem Abschnitt zusammenhalten und damit die Form eines Behälters mitbe­ stimmen.
Weiterhin können die flexiblen Behälter mindestens zwei verschließbare Öffnungen aufweisen, von denen die eine Öffnung zum Befüllen mit der fließfähigen Substanz und die andere Öffnung zum Entweichen der vor dem Füllen in dem Behälter befind­ lichen Luft vorgesehen ist. Hierdurch ist eine Verbesserung, insbesondere ein be­ schleunigtes Befüllen der Behälter erzielbar.
Bezüglich der Dimensionierung der flexiblen Behälter weisen diese eine derartige Anzahl von mit der fließfähigen Substanz füllbaren Abschnitten auf, daß bezüglich des Gewichtes eines Behälters im mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand ein einfacher Transport mindestens eines flexiblen Behälters durch eine Person möglich ist. Dies vereinfacht das Handling der Behälter beim Befüllen sowie beim Aufstapeln der Behälter zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung, da hierdurch für das Handling der Behälter nur jeweils eine Person benötigt wird.
Das Handling weiter verbessernd kann mindestens ein beweglich an jedem Behälter angelenkter Handgriff vorgesehen werden, der einen Transport des Behälters insbe­ sondere durch Personen vereinfacht.
Die zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehendem Fluid bestimmten Ab­ schnitte können aufgrund ihrer Flexibilität auch im mit der fließfähigen Substanz ge­ füllten Zustand eine Anpassung der aus den gestapelten Behältern gebildeten Vor­ richtung an am Einsatzort vorhandene Gelände- bzw. Deichformen ermöglichen. Hierdurch sind auch ohne notwendige Erdarbeiten beispielsweise der Kontur von Deichen oder Geländeformationen folgende Abdichtungen und sonstige Siche­ rungsmaßnahmen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung einfach herstellbar.
Vorteilhaft werden die Behälter aus einem dünnwandigen, flexiblen und flüssigkeits­ dichten Werkstoff gebildet, wobei in einer Ausgestaltung die flexiblen Behälter zu­ mindest teilweise aus Kunststoffolie gebildet sind, vorzugsweise einer PVC-Folie oder dgl. Hierdurch läßt sich mit einfachen Herstellungsverfahren und aus verarbei­ tungstechnisch günstigen Materialien eine auch für den Langzeitbetrieb oder wieder­ holten Einsatz besonders geeignete Form der aus Behältern gebildeten Vorrichtung erreichen.
Zur Vergrößerung der zu erzielenden Belastung von Deichen im Hochwasserfall können an den flexiblen Behältern Beschwerungselemente vorgesehen werden, die eine Erhöhung des Gewichtes der Vorrichtung bewirken. Insbesondere können die Beschwerungselemente in Form von schweren stabförmigen Elementen, vorzugs­ weise aus Blei oder dgl. gebildet sein, die in an den flexiblen Behältern vorsehbaren, vorzugsweise köcherförmigen Taschen einsteckbar sind.
Eine besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrich­ tung zeigt die Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 - eine erfindungsgemäße Vorrichtung aus Bodenelement und Haupt­ element in einer aufgestapelten Konfiguration, dargestellt als Explo­ sionsdarstellung,
Fig. 2 - Detailansicht eines Endbereiches eines Hauptelementes,
Fig. 3 - teilweise zusammengefaltetes Hauptelement,
Fig. 4 - Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einem durch Durchsickerungsbereiche bedrohten Deich,
Fig. 5 - Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einem durch Grundbruch hervorgerufenen, durch Untersickerungsbereiche be­ drohten Deich,
Fig. 6 - Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erhöhung eines bedrohten Deiches.
In der Fig. 1 ist prinzipienhaft eine typische Anordnung von zwei erfindungsgemä­ ßen flexiblen Behältern dargestellt, wobei ein Bodenelement 1 auf einem nur ange­ deuteten Untergrund 8, z. B. einem Deichabschnitt oder dgl., aufliegt und ein Haupt­ element 2 in bestimmungsgemäßer Zuordnung zu dem Bodenelement 1, aber verti­ kal bezogen auf die Stapelrichtung 7 abgehoben von dem Bodenelement 1 noch über dem Bodenelement 1 schwebt. In dieser Darstellung ist die prinzipielle Funkti­ onsweise einer aus derartigen flexiblen Behältern 1, 2 hergestellten erfindungsge­ mäßen Vorrichtung besonders gut erkennbar, die aus einer Reihung einer Anzahl oder Vielzahl von derartigen Behältern 1, 2 in Reihungsrichtung 22 an beiden Enden der Behälter 1, 2 bestehen kann. Ebenfalls läßt sich durch Aufstapeln zumindest von einer Anzahl von Hauptelementen 2 in Stapelrichtung 7 eine Vorrichtung entspre­ chend den Bedürfnissen am Einsatzort beispielsweise bei Hochwasser aufbauen. In der Darstellung gemäß Fig. 1 sind Bodenelement 1 und Hauptelement 2 so darge­ stellt, daß sie mit einer nicht weiter erläuterten fließfähigen Substanz, z. B. Wasser aus dem Hochwasser führenden Gewässer oder dgl., gefüllt und daher auf ihre Ge­ brauchsform gebracht sind.
Das Bodenelement 1 weist eine im wesentlichen ebene Aufstandsfläche 6 auf, mit der das Bodenelement 1 abdichtend und vom Gewicht darüber angeordneter Haupt­ elemente 2 satt auf den Untergrund 8 gedrückt wird. Die im wesentlichen ebene Auf­ standsfläche 6 erlaubt hierbei eine gute Anpassung an den Untergrund 8, der bei­ spielsweise durch kleine Bodenwellen, Bodenbeläge oder Steine in sich nicht ganz eben sein kann. Unterstützt wird die gute Anpassung an den Untergrund 8 durch die später noch näher erläuterte Flexibilität des Materials, aus dem das Bodenelement 1, aber auch die Hauptelemente 2 gefertigt werden können. Angrenzend an das Bo­ denelement 1 und dem darüber angeordneten Hauptelement 2 zugewandt sind Ab­ schnitte 5 an dem Bodenelement 1 angeordnet, die mit einer fließfähigen Substanz gefüllt werden können. Diese Abschnitte 5 des Bodenelementes 1 sind im wesentli­ chen prismatisch und weisen einen etwa dreiecksförmigen Querschnitt auf. Bildlich gesprochen bilden diese Bereiche 5 eine verzahnungsartige Oberseite des Bo­ denelementes 1, auf denen Hauptelemente 2 aufgestapelt werden können. Das Bo­ denelement 1 weist in der dargestellten Ausführungsform vier solcher Abschnitte 5 auf, die an den durch die verzahnungsartige Gestalt gebildeten Überströmbereichen 23 miteinander verbunden sind und wobei die fließfähige Substanz an diesen Über­ strömbereichen 23 von einem Abschnitt 5 in einen benachbarten Abschnitt 5 über­ strömen kann. Es ist selbstverständlich auch denkbar, daß die hier offen dargestell­ ten Überströmbereiche 23 z. B. als geschlossene Nähte ausgeführt sind und die Ab­ schnitte 5 flüssigkeitsdicht gegeneinander abdichten, gleichwohl aber die Abschnitte 5 aneinander befestigt sind. Es versteht sich weiterhin von selbst, daß die in Figur dargestellte Anzahl der Abschnitte 5 pro Bodenelement 1 bzw. Hauptelement 2 sich verändern läßt, wobei die Anzahl im wesentlichen von dem Gewicht des gefüllten Bodenelementes 1 insbesondere bezüglich seiner Transportierbarkeit und seiner Handhabbarkeit abhängt.
Das über dem Bodenelement 1 abgehoben aufgestapelt dargestellte Hauptelement 2 weist eine dem Bodenelement 1 entsprechende Ausbildung von Abschnitten 4 auf, die durch ein Einfüllen einer fließfähigen Substanz ausgefüllt werden können. Diese Abschnitte 4 weisen eine im wesentlichen prismatische, im Querschnitt rautenförmi­ ge Form auf, wobei insbesondere die dem Bodenelement 1 bzw. benachbart ange­ ordneten Hauptelementen 2 zugewandten Zonen so ausgebildet sind, daß die drei­ ecksförmigen Abschnitte 5 des Bodenelementes 1 und die rautenförmigen Ab­ schnitte 4 der Hauptelemente 2 möglichst in bestimmungsgemäßer Weise vollflächig aufeinander zu liegen kommen. Am einfachsten läßt sich dies erreichen, wenn die Flankenwinkel der dreiecksförmigen Abschnitte 5 des Bodenelementes 1 und die Flankenwinkel der rautenförmigen Abschnitte 4 des Hauptelementes 2 gleiche Win­ kel einschließen. Das dargestellte Hauptelement 2 ist bezüglich seiner Mittelebene symmetrisch aufgebaut, so daß auf seiner Oberseite in Stapelrichtung 7 weitere Hauptelemente 2 in einer dem Stapeln von Hauptelement 2 auf Bodenelement 1 entsprechenden Weise eingelegt werden können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird also durch ein aufgrund der Außenformen von Bodenelement 1 und Hauptelement 2 formschlüssiges Aufstapeln von flexiblen Behältern gebildet, wobei insbesondere durch die mittels der Abschnitte 4 bzw. 5 bewirkte Verzahnung der Behälter 1, 2 eine besonders gute Abdichtung der Auflage­ flächen gegenüber einem nicht dargestellten, anstehenden Fluid erreichbar ist. Gleichzeitig wird der die Vorrichtung bildende Verband von Behältern 1, 2 durch die Verzahnung mechanisch besonders gut aneinander festgelegt, wodurch mechani­ sche Belastungen z. B. durch ein strömendes Fluid und die aufgrund eines anste­ henden Fluides aufgebrachten statischen Drücke besonders gut aufgenommen und in den Untergrund 8 abgeleitet werden.
Es sind auch weitere, hier nicht genauer dargestellte Formen von Behältern 1, 2 denkbar, die aufgrund von Einsatzanforderungen bei der Deichsicherung bestimmte Aufgaben übernehmen können, beispielsweise Abschlußelemente in Reihungsrich­ tung oder an der Oberseite der Vorrichtung oder dgl.
Die Behälter 1, 2 sind vorteilhaft aus einer dünnen, reißfesten und flexiblen Folie, beispielsweise einer Kunststoffolie gebildet. Eine derartige fluiddichte Folie läßt sich leicht herstellen und verarbeiten, wozu aus anderen Anwendungsbereichen derarti­ ger Folien bekannte Verfahren für eine kostengünstige Fertigung herangezogen werden können. Durch die mechanische Flexibilität einer derartigen Folie läßt sich insbesondere eine gute Abdichtung in den Fügezonen zwischen den Behältern 1, 2 erreichen, die beim Aufstapeln auch ohne hohen Kontrollaufwand erreichbar ist.
Die Behälter 1, 2 lassen sich weiterhin in ihrer Wirkung verbessern, wenn zusätzlich zu der Beschwerung durch das Einfüllen einer fließfähigen Substanz separate Be­ schwerungselemente 3 an den Behältern 1, 2 angebracht werden können, die zu­ sätzliches Gewicht z. B. auf einen Deich 16 aufbringen und damit die Deichsicherung verbessern. Beispielsweise können derartige Beschwerungselemente 3 in Form von Stangen ausgebildet sein, die beispielsweise aus Blei oder einem anderen Material mit hohem spezifischen Gewicht hergestellt sind. Selbstverständlich können auch andere Werkstoffe oder andere Formen für die Beschwerungselemente 3 Verwen­ dung finden. Die in Fig. 1 dargestellten Stangen 3 werden in an den Behältern 1, 2 vorgesehene Taschen 9 eingesteckt, die im wesentlichen über die ganze Länge der Behälter 1, 2 verlaufen und eine köcherförmige Aufnahme für die Stangen 3 bilden. Insbesondere zur Seite des anstehenden Fluides 15 sind diese Taschen 9 in Ein­ steckrichtung geschlossen, so daß durch die Taschen 9 keine Undichtigkeiten in der Vorrichtung 19 geschaffen werden. Die Beschwerungselemente 3 verhindern insbe­ sondere auch ein Aufschwimmen der Behälter 1, 2 in einem nur teilweise gefüllten Zustand und können auch noch nach dem Befüllen der Behälter 1, 2 mit der fließfä­ higen Substanz in die köcherförmigen Taschen 9 eingesteckt werden.
In der Fig. 2 sind einige Konstruktionsdetails eines Hauptelementes 2 dargestellt, die selbstverständlich auch für andere Formen der Behälter 1, 2 wie beispielsweise die Bodenelemente 1 gelten können.
Zum Befüllen der Behälter 1, 2 mit der fließfähigen Substanz sind zwei Öffnungen, eine Einfüllöffnung 10 und eine Luftaustrittsöffnung 11 vorgesehen, mit denen die Behälter 1, 2 beispielsweise mit dem Wasser eines Hochwasser führenden Gewäs­ sers befüllt werden können. Hierbei wird beispielsweise ein Schlauch in die Einfüll­ öffnung 10 gesteckt, der Wasser aus dem Gewässer in den Behälter 1, 2 leitet, wo­ bei gleichzeitig die durch das eingefüllte Wasser verdrängte Luft an der Luftaustritts­ öffnung 11 entweichen kann. Hierdurch läßt sich das Befüllen gleichzeitig vereinfa­ chen und beschleunigen. Nach Abschluß des Befüllvorganges werden beide Öff­ nungen 10, 11 beispielweise durch nicht weiter dargestellte Verschlußkörper abge­ dichtet.
Weiterhin ist an der Kopfseite des Behälters 2 ein Handgriff 12 vorgesehen, der ein bequemes Tragen des Behälters 2 allein durch eine Person ermöglicht, wenn etwa nach dem Befüllen des Behälters 2 nahe der Deichkrone der Behälter 2 in den Be­ reich des Deichfußes verbracht werden muß. Wird der Handgriff 12, wie etwa beim Stapeln der Behälter 2, nicht mehr benötigt oder stört er sogar durch sein Hervorste­ hen, so kann er in eine in dem Behälter 2 ausgebildete Griffmulde 14 eingeklappt werden, so daß er nach außen bündig abschließt. Der Handgriff 12 kann beispiels­ weise über ein Folienscharnier mit dem Behälter 2 verbunden oder einstückig aus diesen ausgeformt sein.
Weiterhin ist erkennbar, wie im Bereich der Überströmöffnungen 23 mit Hilfe von vorteilhaft ebenfalls aus Folienmaterial gebildeten Verstrebungen 13 die zum Füllen mit der fließfähigen Substanz bestimmten Abschnitte 4 ausgebildet sind. Es kann etwa ein Materiallappen senkrecht zur Mittelebene des Behälters 2 derart mit der die Außenhülle bildenden Folie verschweißt sein, daß sich eine Art Traverse ergibt, die die beiden Deckseiten der Außenhülle aneinander festlegt und dadurch die Veren­ gung des Behälters 2 im Bereich der Überströmöffnung 23 bedingt. Zwischen den Verstrebungen 13 kann die fließfähige Substanz frei zwischen den Abschnitten 4 zirkulieren, insbesondere sich auch beim Einfüllen an nur einer Stelle des Behälters 2 gleichmäßig im gesamten Behälter 2 verteilen.
Darüber hinaus erkennt man die Ausbildung der köcherförmigen Taschen 9 zur Auf­ nahme der Beschwerungselemente 3, die in Form einer Einrollung des Folienmateri­ als bzw. eines rollenförmig ausgebildeten, vorteilhafterweise angeschweißten Foli­ enstückes hergestellt sind.
In der Fig. 3 ist ein weiterer besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Behälter 2 bzw. 1 erkennbar, der sich aus der Zusammenlegbarkeit im nicht befüllten Zustand ergibt. Nach Gebrauch der Behälter 1, 2 lassen sich diese durch die Formgebung im entleerten Zustand zieharmonikaartig zusammenlegen oder -falten, so daß sie nur geringen Stauraum bei einer Lagerung oder z. B. beim Transport benötigen. Hierzu wird, wie in der Fig. 3 in einem Zwischenstadium dargestellt, jeder Abschnitt 4 zwi­ schen den Überströmbereichen 23 durch Einschlagen beispielsweise an vorgegebe­ nen Falzstellen zusammengelegt, so daß der gesamte Behälter im wesentlichen flach nur noch eine geringe Höhe aufweist. Es kann in diesem Zustand eine große Anzahl von Behältern aufeinander gestapelt und zu Bündeln zusammengefaßt gela­ gert werden.
In den Fig. 4 bis 6 sind typische Einsatzfälle von erfindungsgemäßen Vorrichtun­ gen 19 bei verschiedenen Belastungen eines Deiches 16 dargestellt. Der Deich 16 steht mit seinem Deichfuß 17 auf einem nicht weiter dargestellten Untergrund, wobei an seiner Wasserseite ein Fluid 15 ansteht. Auf der Landseite verläuft parallel zum Deich 16 ein landseitiger Graben 18 zur Abführung von auf diese Seite gelangten Fluids 15.
Dieses Fluid 15 belastet den Deich 16 in Fig. 4 etwa durch Durchsickerungsberei­ che 20, durch die der Deich 16 aufgeweicht wird. Zur Befestigung der durch die Durchsickerungsbereiche 20 aufgeweichten bzw. aufgeschwemmten Landseite des Deiches 16 wird hier eine erfindungsgemäße Vorrichtung 19 aus einer großen Zahl von Behältern 1, 2 aufgestapelt, die mit ihrem Gewicht eine Aufweichung der Land­ seite des Deiches 16 verhindern. Man kann erkennen, daß aufgrund der Formge­ bung und der Flexibilität der Behälter 1, 2 eine einfache Anpassung der Vorrichtung 19 an die landseitige Querschnittsform des Deiches 16 erreichbar ist.
In der Fig. 5 ist entsprechend Fig. 4 ein aufgrund eines Grundbruches durch Un­ tersickerungsbereiche 21 bedrohter Deich 16 dargestellt, bei dem ebenfalls auf der Landseite im Bereich des Deichfußes 17 und etwa bis hin zum landseitigen Graben 18 eine Beschwerung der Landseite mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung 19 aus Behältern 1, 2 vorgenommen worden ist.
In der Fig. 6 ist schließlich ein Einsatz der erfindungsgemäße Vorrichtung 19 zur Erhöhung einer Deichkrone sowie zur Beschwerung der kronennahen Bereiche des Deiches 16 dargestellt. Durch ein Anstehen des Fluides 15 über die ursprüngliche Höhe der Deichkrone droht der Deich 16 überspült zu werden. Hierzu wurde eine erfindungsgemäße Vorrichtung 19 so im Bereich der Deichkrone aufgestapelt, daß die wasserseitige und die landseitige Deichböschung mit einer dünnen Lage von Be­ hältern 1, 2 belegt worden ist und im Bereich der Deichkrone eine Erhöhung des Deiches 16 durch einen höheren Stapel von Behältern 1, 2 vorliegt. Man erkennt gut, daß durch die unterschiedlichen Stapelhöhen der Behälter 1, 2 eine belastungsge­ rechte Ausbildung der Vorrichtung 19 erreichen läßt, wobei insbesondere durch die sanft ansteigende Rampe der dreicksförmigen Berandung der Behälter 1, 2 die hy­ drostatische Belastung der Behälter 1, 2 zu einer zusätzlichen Beschwerung des Deiches 16 und nicht zu einem Wegdrücken der Behälter 1, 2 von deren Auflage­ rungsort führt.
Sachnummernliste
1
- Bodenelement
2
- Hauptelement
3
- Beschwerungsstab
4
- Füllungsabschnitt Hauptelement
5
- Füllungsabschnitt Bodenelement
6
- ebene Aufstandsfläche
7
- Stapelrichtung
8
- Untergrund
9
- köcherförmige Tasche
10
- Einfüllöffnung
11
- Luftaustrittsöffnung
12
- Handgriff
13
- Verstrebung
14
- vertiefte Mulde
15
- anstehendes Fluid
16
- Deich
17
- Deichfuß
18
- landseitiger Graben
19
- Vorrichtung
20
- Durchsickerungsbereiche
21
- Untersickerungsbereiche
22
- Reihungsrichtung
23
- Überströmbereiche

Claims (18)

1. Vorrichtung (19) zur Sicherung von Deichen (16), gebildet aus einer Anzahl flexibler Behälter (1, 2), die mit einer der Beschwerung dienenden Substanz, insbesondere mit Wasser oder einem Wasser-Sand-Gemisch füllbar und in dem mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand zum gegenüber einem an­ stehendem Fluid (15) formschlüssig abdichtenden Stapeln aufeinander legbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (19) aus mindestens zwei Grundformen von flexiblen Behältern (1, 2) gebildet ist, von denen eine Grundform als Bodenelement (1) für die di­ rekte Auflagerung auf den Untergrund, insbesondere auf den zu sichernden Deich (16), eine im wesentlichen ebene Grundfläche und an ihrer Oberseite im wesentlichen einen verzahnungsartig ausgebildeten Bereich aufweist und die andere Grundform als Hauptelement (2) zum Stapeln auf das Bodenelement (1) und/oder andere Hauptelemente (2) sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite im wesentlichen einen verzahnungsartig ausgebildeten Bereich aufweist, und daß die verzahnungsartig ausgebildeten Bereiche von Bo­ denelementen (1) und Hauptelementen (2) derart ausgebildet sind, daß die aufeinander gelegten Behälter (1, 2) nach dem Stapeln zu einem Verband durch das Zusammenwirken der verzahnungsartig ineinandergreifenden Berei­ che gegen Belastungen und dem Druck von anstehendem Fluid (15) gesichert sind.
2. Vorrichtung (19) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bo­ denelement (1) mehrere aneinandergereihte, mit benachbart anzuordnenden Behältern (1, 2) zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehenden Fluid (15) bestimmte Abschnitte (4, 5) aufweist, die abschnittsweise (23) miteinander verbunden sind und einen verzahnungsartig ausgebildeten Bereich bilden und jeder Abschnitt (4, 5) prismatisch mit im wesentlichen dreiecksförmigem Quer­ schnitt ist.
3. Vorrichtung (19) nach einem der Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptelemente mehrere aneinandergereihte, mit benachbart anzuordnen­ den Behältern (1, 2) zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehendem Fluid bestimmte Abschnitte (4, 5) aufweist, die abschnittsweise (23) miteinan­ der verbunden sind und einen verzahnungsartig ausgebildeten Bereich bilden, wobei jeder Abschnitt (4, 5) prismatisch mit im wesentlichen rautenförmigem Querschnitt ist.
4. Vorrichtung (19) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die aneinandergereihten Abschnitte (4, 5) der flexiblen Behälter (1, 2) im nicht mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand zieharmonikaartig falt­ bar sind.
5. Vorrichtung (19) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Behälter (1, 2) im nicht mit der fließfähigen Substanz gefüllten, ziehamonikaar­ tig gefalteten Zustand mit einem geringen Packvolumen lagerbar und wieder­ verwendbar sind.
6. Vorrichtung (19) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß in den mehreren Abschnitten (4, 5) der Behälter (1, 2) jeweils Teilvo­ lumina der fließfähigen Substanz voneinander abgetrennt und die einzelnen Abschnitte (4, 5) jeweils getrennt zu befüllen sind.
7. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die aneinandergereihten, mit angrenzenden Behältern (1, 2) zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehendem Fluid (15) bestimmten Ab­ schnitte (4, 5) miteinander an jeweils zugeordneten Kanten (23) verbunden sind.
8. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die aneinandergereihten Abschnitte (4, 5) miteinander in von der eingefüllten fließfähigen Substanz durchtretbarer Verbindung (13) stehen.
9. Vorrichtung (19) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ver­ bindung der Abschnitte (4, 5) der Behälter (1, 2) Öffnungen an den verbinden­ den Kanten (23) gebildet sind, durch die ein einfaches Befüllen eines ganzen Behälters (1, 2) durch nur eine Einfüllöffnung (10) möglich ist.
10. Vorrichtung (19) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeich­ net, daß nahe den verbindenden Kanten (23) der Behälter (1, 2) Verstrebun­ gen (13) zwischen den im Bereich der Kanten (23) gegenüberliegenden Wan­ dungen der Behälter (1, 2) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die flexiblen Behälter (1, 2) mindestens zwei verschließbare Öff­ nungen (10, 11) aufweisen, von denen eine Öffnung (10) zum Befüllen mit der fließfähigen Substanz und die andere Öffnung (11) zum Entweichen der vor dem Füllen in dem Behälter (1, 2) befindlichen Luft vorgesehen ist.
12. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die flexiblen Behälter (1, 2) eine derartige Anzahl von mit der fließfähigen Substanz füllbaren Abschnitten (4, 5) aufweisen, daß bezüglich des Gewichtes eines Behälters (1, 2) im mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand ein einfacher Transport mindestens eines flexiblen Behälters (1, 2) durch eine Person möglich ist.
13. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens ein beweglich an jedem Behälter (1, 2) angelenkter Handgriff (12) vorgesehen ist, der einen Transport des Behälters (1, 2) insbe­ sondere durch Personen vereinfacht.
14. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zum formschlüssigen Abdichten gegenüber anstehendem Fluid (15) bestimmten Abschnitte aufgrund ihrer Flexibilität auch im mit der fließfähigen Substanz gefüllten Zustand eine Anpassung der aus den gesta­ pelten Behältern (1, 2) gebildeten Vorrichtung (19) an am Einsatzort vorhande­ ne Gelände- bzw. Deichformen ermöglichen.
15. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Behälter (1, 2) aus einem dünnwandigen, flexiblen und flüs­ sigkeitsdichten Werkstoff gebildet sind.
16. Vorrichtung (19) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die flexi­ blen Behälter (1, 2) zumindest teilweise aus Kunststoffolie gebildet sind, vor­ zugsweise einer PVC-Folie oder dgl.
17. Vorrichtung (19) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an den flexiblen Behältern (1, 2) Beschwerungselemente (3) vorsehbar sind, die eine Erhöhung des Gewichtes der Vorrichtung (19) bewir­ ken.
18. Vorrichtung (19) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Be­ schwerungselemente (3) in Form von schweren stabförmigen Elementen, vor­ zugsweise aus Blei oder dgl. gebildet sind, die in an den flexiblen Behältern (1, 2) vorsehbaren, vorzugsweise köcherförmigen Taschen (9) einsteckbar sind.
DE19804662A 1998-02-06 1998-02-06 Vorrichtung zur Sicherung von Deichen Expired - Fee Related DE19804662C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19804662A DE19804662C2 (de) 1998-02-06 1998-02-06 Vorrichtung zur Sicherung von Deichen
DE1999136489 DE19936489C1 (de) 1998-02-06 1999-08-05 Vorrichtung zur Hochwasser-Sicherung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19804662A DE19804662C2 (de) 1998-02-06 1998-02-06 Vorrichtung zur Sicherung von Deichen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19804662A1 DE19804662A1 (de) 1999-09-02
DE19804662C2 true DE19804662C2 (de) 2000-06-15

Family

ID=7856799

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19804662A Expired - Fee Related DE19804662C2 (de) 1998-02-06 1998-02-06 Vorrichtung zur Sicherung von Deichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19804662C2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19936489C1 (de) * 1998-02-06 2001-10-31 Dieter Hilbig Vorrichtung zur Hochwasser-Sicherung
DE10250462A1 (de) * 2002-10-30 2003-09-25 Vgs Baugrundinstitut Dr Koehle Verfahren zum Befüllen flexibler Behälter und flexibler, befüllbarer Behälter zum Beschweren
DE10326802B4 (de) * 2003-06-13 2008-12-11 Sembritzky, Ute Behälter zum Hochwasserschutz

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10152540C2 (de) * 2001-10-24 2003-08-21 Uwe Henke Befüllbarer Hohlkörper aus elastischem, wasserdichtem und weitgehend formstabilem Material
DE10335217A1 (de) * 2003-08-01 2005-03-10 Hasan Javanbakhsh Mobile Hochwasserwand
DE10349686B4 (de) * 2003-10-21 2009-10-08 Universität Rostock Auflastfilter
US7214004B2 (en) 2005-07-08 2007-05-08 Hasan Javanbakhsh Mobile flood wall
DE202015104563U1 (de) 2015-08-27 2015-11-16 ÖKO-TEC Umweltschutzsysteme GmbH Mobile Schutzeinrichtung zum Stau von Flüssigkeiten

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE868872C (de) * 1950-11-11 1953-03-02 Wilhelm Gohr Verfahren zur Herstellung eines Deiches und Deichkoerper zur Durchfuehrung des Verfahrens
US4362433A (en) * 1980-10-30 1982-12-07 Wagner David R Flood disaster control bag
DE3500560A1 (de) * 1985-01-10 1985-07-04 Klaus 7527 Kraichtal Fichtner Schutzschlauch gegen oel, chemikalien und hochwasser
GB2299606A (en) * 1995-04-05 1996-10-09 Albert Norman Derbyshire Improvements in or relating to barriers
WO1996036773A1 (de) * 1995-05-16 1996-11-21 Klaus Zetzsch Mobile demontierbare flüssigkeitsschutzwand aus horizontal s-förmig verzahnten übereinanderstapelbaren profilelementen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE868872C (de) * 1950-11-11 1953-03-02 Wilhelm Gohr Verfahren zur Herstellung eines Deiches und Deichkoerper zur Durchfuehrung des Verfahrens
US4362433A (en) * 1980-10-30 1982-12-07 Wagner David R Flood disaster control bag
DE3500560A1 (de) * 1985-01-10 1985-07-04 Klaus 7527 Kraichtal Fichtner Schutzschlauch gegen oel, chemikalien und hochwasser
GB2299606A (en) * 1995-04-05 1996-10-09 Albert Norman Derbyshire Improvements in or relating to barriers
WO1996036773A1 (de) * 1995-05-16 1996-11-21 Klaus Zetzsch Mobile demontierbare flüssigkeitsschutzwand aus horizontal s-förmig verzahnten übereinanderstapelbaren profilelementen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19936489C1 (de) * 1998-02-06 2001-10-31 Dieter Hilbig Vorrichtung zur Hochwasser-Sicherung
DE10250462A1 (de) * 2002-10-30 2003-09-25 Vgs Baugrundinstitut Dr Koehle Verfahren zum Befüllen flexibler Behälter und flexibler, befüllbarer Behälter zum Beschweren
DE10326802B4 (de) * 2003-06-13 2008-12-11 Sembritzky, Ute Behälter zum Hochwasserschutz

Also Published As

Publication number Publication date
DE19804662A1 (de) 1999-09-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1009883B1 (de) Deichmodul
DE19804662C2 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Deichen
EP2532789B1 (de) Schüttgutbehälter mit Verbindungseinrichtung
DE3810493C2 (de)
DE102008026647B4 (de) Verbund aus zwei oder mehreren flexiblen Intermediate Bulk Containern (FIBCs) und Verfahren zu deren Befüllung
DE4100889A1 (de) Mittel zur deichkronen-erhoehung gegen ueberflutung sowie zur eingrenzung und lenkung anderer ueberflutungen
DE7604627U1 (de) Oelsperre
DE60210678T2 (de) Abdeckungskunststofffolie mit seitlich geformten Taschen zum Unterbringen eines Gewichtes
WO2001071101A1 (de) Hochwasserschutz-behälter
DE2602955C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erhöhen und/oder Verstärken und/oder Abdichten von Deichen o.dgl.
DE20005056U1 (de) Hochwasserschutz-Behälter
DE20309206U1 (de) Befüllbare Hochwassersperre
DE10326802B4 (de) Behälter zum Hochwasserschutz
DE10250462A1 (de) Verfahren zum Befüllen flexibler Behälter und flexibler, befüllbarer Behälter zum Beschweren
DE2607065A1 (de) Sackartiger grossbehaelter fuer den transport und die lagerung insbesondere von schuettguetern
DE2752478A1 (de) In wasserbehaeltern, -becken oder -volumina vorzusehende bzw. anzuordnende schwimmende begrenzung oder trennwand zum umschliessen der durch mineraloel, saeuren oder andere im wasser schwimmende verunreinigungsstoffe verunreinigten zonen
EP0004675B1 (de) Sperre in Form eines Stauwehres zum Aufstauen von auf Gewässern schwimmender Verunreinigungen
DE60300972T2 (de) Modulelement für Hochwasserschutzbarrieren
DE2022945A1 (de) Rohrfoermiger Behaelter,insbesondere zum Kuestenschutz,sowie Verfahren zur Behaelterfuellung
DE10111905B4 (de) Wasserschutzwall
DE2735135A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines kolkschutzes
EP2299033B1 (de) Flüssigkeitsbehälter insbesondere für Wasser
DE4417726A1 (de) Transportables Element zum Schutz von Hochwasser o. dgl.
DE10226618A1 (de) Barrieren- oder Sperrvorrichtung
DE102005046219A1 (de) Sackschlauchelement, Mehrfach-Sackschlauchelement sowie Verfahren und Vorrichtung zum Formen, Befüllen und Verlegen von Sackschläuchen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 19936489

Format of ref document f/p: P

8339 Ceased/non-payment of the annual fee