DE19801149A1 - Microcontrollergesteuertes Telefon-Zusatzgerät zur Bestimmung und automatischen Verwendung der günstigsten Telekommunikations-Verbindung - Google Patents
Microcontrollergesteuertes Telefon-Zusatzgerät zur Bestimmung und automatischen Verwendung der günstigsten Telekommunikations-VerbindungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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- H04M15/80—Rating or billing plans; Tariff determination aspects
- H04M15/8044—Least cost routing
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- H04M15/28—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
- H04M15/30—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal the meter or calculation of charges not being controlled from an exchange
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- H04M2215/00—Metering arrangements; Time controlling arrangements; Time indicating arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Signal Processing (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
Description
Private und geschäftliche Fernmeldeteilnehmer nutzen das Produkt in einem Gebiet mit konkurrierenden
Telekommunikationsanbietern zur Minimierung des Gebührenaufkommens.
Momentan existiert eine Möglichkeit zur Bestimmung der günstigsten Telekommunikations-Verbindung
integriert in einem Computer-Programm. Diese Software heißt WinPhone® und wird von der Firma
MegaSoft Datenverarbeitung GmbH, Wien, Austria, hergestellt, nicht zu verwechseln mit dem
gleichnamigen Produkt der französichen Firma BVRP, 92593 Levallois-Perret Cedex.
Siehe DE 296 01 887 U1 Ermittlung der günstigsten Telekommunikations-Verbindung, sowie Internetinfor
mationen zum Produkt WinPhone®.
Mit der Software-Lösung wird lediglich Computerbesitzern ermöglicht, die vorteilhafteste Verbindung zu
benutzen. Darüber hinaus benötigt die bestehende Lösung enormen Platz und kann daher nicht in
beliebigen Anwendungsszenarien eingesetzt werden (siehe Abb. 1). Der Benutzer muß zum Telefonieren
umständlich zuerst den Computer benutzen, um die Verbindung herzustellen, welche dann an das
gewünschte Gerät gegeben werden muß.
Fehlbedienungen, die zum Verlust von Anrufen führen, können aufgrund mangelnder Kenntnisse im
Zusammenhang mit der Verwendung eines Computermodems leicht auftreten.
Durch die zum Betrieb notwendige Verbindung zum Computer werden Kabel benötigt, die in der Regel
noch nicht vorhanden sind und somit entweder zusätzliche Kosten verursachen oder das Erscheinungsbild
der Wohnung verschandeln.
Mit einem eigenständigen Gerät, welches speziell für diesen Aufgabenzweck entworfen wurde, entfallen
diese gravierenden Nachteile.
Aufgaben des Gerätes:
- - Erkennen, daß der Benutzer einen Telefon- oder sonstigen Anruf tätigen möchte.
- - Feststellen der gewählten Nummer.
- - Feststellen des günstigsten Anbieters.
- - Aufbau der Verbindung.
- - Übergabe der Verbindung an das passende Gerät.
- - Protokollieren der Verbindungsdaten.
Alle obenstehenden Schritte erfolgen automatisch mit Hilfe des Microcontrollers und somit für den Nutzer
transparent.
- - Auf Benutzerwunsch automatisches Aktualisieren der Gebührendaten durch Aufnahme einer Datenverbindung zu einem entsprechenden Server.
- - Optional: Kontrollier- und steuerbar über einen handelsüblichen Personalcomputer mit entsprechender Software.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst.
Das Gerät besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten: Mikrocontroller, dauerhafter
Speicher, Modemchip, Kontrolleinheit (RS232), Telefon-Line-Interfaces (DAA) und Relais (siehe Abb. 3
u. Abb. 4).
Ein Verbindungsaufbau läuft folgendermaßen ab:
- 1. Der Benutzer hebt den Telefonhörer ab und ändert damit den Leitungswiderstand.
- 2. Der Microcontroller des Geräts stellt fest, daß der Benutzer eine Verbindung aufbauen möchte und veranlaßt den Modemchip, die Wählsignale abzuhören. Er erkennt daraus, falls vorhanden, die gewählte Vorwahl und ordnet zur passenden Tarifzone den Netzcode des günstigsten Betreibers aus dem Speicher zu.
- 3. Jetzt wird vom Modemchip eine Verbindung zum Amt aufgenommen, falls vorhanden. Der Modemchip wählt ggf. den ermittelten Netzcode des Betreibers und sendet im Anschluß die gewünschte Teilnehmernummer.
- 4. Kommt eine Verbindung zustande, wird über die Relais die Verbindung durchgestellt.
- 5. Im Ruhezustand des Telefons (Telefonhörer aufgelegt) ist die Telefonleitung direkt mit dem Telefon verbunden.
- 6. Über die Kontrolleinheit, eine RS232 Verbindung kann das Gerät mit einem Personalcomputer verbunden werden, um Erneuerungen der Datenbasis vorzunehmen und die protokollierten Daten abzurufen.
- 7. Das Modemmodul kann eine Verbindung zu einem Servercomputer aufnehmen und somit auf Wunsch automatisch neue Daten, die zur Ermittlung des günstigsten Anbieters dienen, herunterladen und im Speicher, z. B. Flash-Memory, sichern.
Mit der vorgestellten Realisierung wird grundsätzlich jedem Besitzer eines Telefonanschlusses ermöglicht,
die in DE 296 01 887 U1 beschriebenen Vorteile zu nutzen. Insbesondere werden benannte Nachteile
vermieden.
- - Keine Computerkenntnisse müssen vorausgesetzt werden.
- - Es wird kaum Platz benötigt, da das Gerät kleiner als ein handelsübliches Telefon ist (siehe Abb. 2). Darüberhinaus kann jedes an die Telefonleitung hinter der "black box" angeschlossene Gerät automatisch die günstigste Verbindung benutzen. Unterschiedliche Übertragungsverfahren werden berücksichtigt. Die "black box" simuliert beim Aufbauen einer ausgehenden Verbindung dem Teilnehmer das Verhalten einer Amtsleitung und ist daher in jeder Beziehung transparent. Insbesondere sind somit beim Telefonieren keine zusätzlichen Bedienschritte erforderlich. Ankommende Anrufe werden in keiner Weise beeinträchtigt.
Der Benutzer wird vor Fehlbedienungen, welche zum Verlust von Anrufen führen können, bewahrt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen Abb. 2, Abb. 3, Abb. 4 dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- - Abb. 2 Neuerung mit der Erfindung
- - Abb. 3 Schaltplan, Komponenten der Erfindung
- - Abb. 4 Schaltplan, Phasen der Relaislogik.
Abb. 2 zeigt, wie die Erfindung eingesetzt wird. Das Produkt wird am ersten N-Anschluß der
Telefonsteckdose angeschlossen, an der auch das Telekommunikationsendgerät angeschlossen ist. Ein
Personalcomputer kann optional mit der Erfindung verbunden sein.
Abb. 3 zeigt die benötigten Komponenten. Die starken Linien stellen Datenverbindungen dar, über die
Informationen zwischen dem Microprozessor und den Memorybausteinen, Modem DAA's und der RS232
Schnittstelle ausgetauscht werden. Der Microprozessor übernimmt die Steuerung der Elemente. Das
Flashmemory enthält die Informationen der Netzunbieter, sowie ermittelte Statistiken. Das EEPROM
enthält das Programm, das der Microprozessor ausführt. Über die RS232 Schnittstellen kann mit einem
Personalcomputer auf die Daten des Flashmemories und des EEPROM's zugreifen. Das Modemmodul
kann eine Verbindung zu einem Computer aufnehmen und somit die Netzbetreiberdaten aktualisieren. Das
Modemmodul verwendet den DAA1 um eine Verbindung zu erstellen. Der DAA1 Baustein wird durch das
Modemmodul kontrolliert. Der DAA2 Baustein ist für die Erkennung der gewählten Telefonnummer und
das korrekte weiterleiten an den Microprozessor verantwortlich. Die Relaislogik wird von dem
Microprozessor gesteuert und ermöglicht ein Verbinden und Trennen der externen Verbindung und dem
Modemmodul.
Abb. 4 zeigt die möglichen Schaltphasen der Relaislogik. Im standby Modus wartet der DAA2 Baustein auf
das Abheben des Endgerätes. Die eingegebene Verbindungsnummer wird ermittelt und weitergegeben. Ist
der günstigste Netzbetreiber ermittelt worden, so beginnt der DAA1 Baustein mit dem
Verbindungsaufbau. Ist die Verbindung hergestellt, so wird das Endgerät durchgestellt. Der DAA2
Baustein wartet dann auf das Beenden der Verbindung.
Claims (5)
1. Vorrichtung für die Ermittlung der günstigsten Telekommunikationsverbindung bei Inlands- und
Auslandsgesprächen,
gekennzeichnet durch einem elektronischen Speicher, einen Microcontroller, einen Aktualisierungs
mechanismus, eine Kontrolleinheit sowie eine Wählvorrichtung. Im Speicher werden die Gebührendaten
mehrerer Netzanbieter gehalten. Die Ermittlung des günstigsten Netzbetreibers findet durch den
Microcontroller statt. Durch den Aktualisierungsmechanismus können neue Anbietergebühreninformationen
in den Speicher geladen werden. Die Kontrolleinheit bildet eine Möglichkeit, die Vorrichtung zu
kontrollieren und explizit zu aktualisieren. Die Wählvorrichtung erstellt die gewünschte Verbindung über den
ausgewählten Netzbetreiber und verbindet. Im Speicher werden zusätzlich statistische Informationen
gesammelt, die über die Kontrolleinheit abgerufen werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in eine Telefonanlage eingebaut ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in ein beliebiges Telekommunikationsendgerät eingebaut ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in einem Telekommunikations-Vermittlungspunkt eingebaut
oder integriert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung oder Teile der Vorrichtung in einem einzigen Microchip
integriert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998101149 DE19801149A1 (de) | 1998-01-14 | 1998-01-14 | Microcontrollergesteuertes Telefon-Zusatzgerät zur Bestimmung und automatischen Verwendung der günstigsten Telekommunikations-Verbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998101149 DE19801149A1 (de) | 1998-01-14 | 1998-01-14 | Microcontrollergesteuertes Telefon-Zusatzgerät zur Bestimmung und automatischen Verwendung der günstigsten Telekommunikations-Verbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19801149A1 true DE19801149A1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=7854590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998101149 Withdrawn DE19801149A1 (de) | 1998-01-14 | 1998-01-14 | Microcontrollergesteuertes Telefon-Zusatzgerät zur Bestimmung und automatischen Verwendung der günstigsten Telekommunikations-Verbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19801149A1 (de) |
Cited By (1)
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- 1998-01-14 DE DE1998101149 patent/DE19801149A1/de not_active Withdrawn
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| DE19948950C2 (de) * | 1999-10-11 | 2002-06-06 | Orga Kartensysteme Gmbh | Mobilfunkendgerät mit sogenanntem "Least-Cost-Router" |
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