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DE19801874A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Teilbahnen zu Teilbahnrollen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Teilbahnen zu Teilbahnrollen

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Publication number
DE19801874A1
DE19801874A1 DE19801874A DE19801874A DE19801874A1 DE 19801874 A1 DE19801874 A1 DE 19801874A1 DE 19801874 A DE19801874 A DE 19801874A DE 19801874 A DE19801874 A DE 19801874A DE 19801874 A1 DE19801874 A1 DE 19801874A1
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DE
Germany
Prior art keywords
winding
partial
central roller
web
partial webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19801874A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Dipl Ing Cramer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority to DE19801874A priority Critical patent/DE19801874A1/de
Priority to DE59905375T priority patent/DE59905375D1/de
Priority to EP99100610A priority patent/EP0930261B1/de
Priority to US09/232,826 priority patent/US6176449B1/en
Publication of DE19801874A1 publication Critical patent/DE19801874A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln von Teilbahnen zu Teilbahnrollen, die axial versetzt zuein­ ander in mehreren Wickelpositionsgruppen an unter­ schiedlichen Umfangspositionen an einer gemeinsamen Zentralwalze anliegen, bei dem die Teilbahnen bei Er­ reichen eines vorbestimmten Durchmessers der Teilbahn­ rollen geschnitten und an neue Rollenkerne übergeben werden.
Die Erfindung soll im folgenden anhand einer Papierbahn als Beispiel für eine Materialbahn beschrieben werden. Sie ist jedoch nicht darauf beschränkt. Ähnliche Probleme ergeben sich beim Schneiden von papierähnlichen Produk­ ten, wie Karton, oder von Folien aus Kunststoff oder Metall.
Papierbahnen werden heute vielfach auf Papiermaschinen produziert, deren Arbeitsbreite größer ist als die von Verwendern, beispielsweise Druckereien, gewünschte Breite. Aus diesem Grund müssen die Papierbahnen in ei­ nem der letzten Herstellungsschritte auf die entspre­ chende Breite geschnitten und anschließend aufgerollt oder aufgewickelt werden. Hierbei entstehen immer min­ destens zwei, in der Regel aber noch mehr Teilbahnrol­ len. Zum Aufwickeln dieser Teilbahnrollen sind zwei verschiedene Möglichkeiten bekannt. Zum einen können alle Teilbahnrollen axial nebeneinander in einem ge­ meinsamen Wickelbett gewickelt werden, das durch zwei oder mehr Tragwalzen gebildet ist. Dieses Wickeln er­ folgt also nach dem Tragwalzenprinzip.
Ein anderes Prinzip ist das sogenannte Stützwalzenprin­ zip, bei dem die einzelnen Teilbahnrollen an ihrem Rol­ lenkern gehalten werden. Zum Einstellen der Wickelhär­ te, die unter anderem durch den Anpreßdruck beim Wic­ keln bestimmt wird, liegen die Teilbahnrollen an einer Andruckwalze an. Wenn man diese Andruckwalze für alle Teilbahnrollen gemeinsam verwendet, spricht man auch von einer Zentralwalze.
Es liegt auf der Hand, daß dann, wenn die Teilbahnrol­ len an ihren Stirnseiten gehalten werden, ein gewisser Abstand der Teilbahnrollen in Axialrichtung notwendig ist. Aus diesem Grunde werden mehrere, in der Regel zwei, Wickelpositionsgruppen vorgesehen, die an der Zentralwalze in unterschiedlichen Winkelpositionen an­ geordnet sind. Die Teilbahnrollen der unterschiedlichen Wickelpositionsgruppen sind auf Lücke zueinander ange­ ordnet.
Auch dieses Wickelprinzip hat sich im Grunde bewährt. Eines der verbleibenden Probleme entsteht aber dann, wenn die einzelnen Teilbahnrollen ihren gewünschten Durchmesser erreicht haben und man deswegen die Teil­ bahnen von der fertig gewickelten Teilbahnrolle auf ei­ nen neuen Rollenkern überleiten oder übergeben will. Dieser Fall tritt relativ häufig auf, vor allem dann, wenn die geschnittene Materialbahn von einer Jumbo- oder Mutterrolle stammt, die eine wesentlich größere Länge der Materialbahn aufnimmt als die Länge der Teil­ bahnen auf den Teilbahnrollen. Die Schwierigkeit liegt darin, daß der Weg von der Schnittstelle, an der die Teilbahnen geschnitten werden, bis zu den einzelnen Wickelpositionen unterschiedlich lang ist. Man muß da­ her die einzelnen Teilbahnen vielfach einzeln handha­ ben, was relativ umständlich ist. Entweder schneidet man die Teilbahnen so ab, daß die erste Wickelpositi­ onsgruppe erreicht wird. Man muß dann die Teilbahnrol­ len in der ersten Wickelpositionsgruppe langsam anwic­ keln, bis die übrigen Teilbahnen die zweite Wickelposi­ tionsgruppe (und weitere) erreicht haben. Erst dann läßt sich der Wickelvorgang wie gewohnt fortsetzen. Oder man führt sämtliche Teilbahnen bis in die letzte Wickelpositionsgruppe (in der -Regel die zweite) und muß dann die der ersten Wickelpositionsgruppe zugeordneten Teilbahnen entsprechend kürzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Rollen­ wechsel beim Wickeln in unterschiedlichen Wickelpositi­ onsgruppen zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs ge­ nannten Art dadurch gelöst, daß die Teilbahnen im Be­ rührungsbereich der Teilbahnrollen mit der Zentralwalze geschnitten werden.
Mit dieser Vorgehensweise wird dafür gesorgt, daß die Teilbahnen immer dort enden, wo der neue Rollenkern an­ gelegt werden soll. Es ist also nicht mehr notwendig, die einzelnen Anfänge der Teilbahnen erneut um die Zen­ tralwalze herumzuführen, um sie dann an den Rollenkern zu übergeben. Wenn die Teilbahnen in dem Berührungsbe­ reich der Teilbahnrollen mit der Zentralwalze geschnit­ ten werden, dann haben sie die richtige Länge. Der Wechsel von Teilbahnrollen wird dadurch ganz erheblich vereinfacht.
Mit Vorteil werden die Teilbahnen verschiedener Wickel­ positionsgruppen zeitlich nacheinander geschnitten. Dies hat den Vorteil, daß die einzelnen Teilbahnen in den Wickelpositionsgruppen, die nicht gerade übergelei­ tet werden, entweder durch die fertigen Teilbahnrollen fixiert werden oder dadurch, daß die Teilbahnanfänge bereits an den neuen Rollenkernen fixiert sind. Natür­ lich sind auch andere Haltemöglichkeiten denkbar. Man kann sich bei dieser Vorgehensweise aber auf das Schneiden der Teilbahnen in einer Wickelpositionsgruppe konzentrieren, ohne befürchten zu müssen, daß Störungen durch Teilbahnen anderer Wickelpositionsgruppen auftre­ ten.
Vorzugsweise wird für alle Schnitte die gleiche Schneideinrichtung verwendet, die um die Zentralwalze herumgeführt wird. Mit Hilfe dieser Schneideinrichtung kann man dann nacheinander die Teilbahnrollen in den einzelnen Wickelpositionsgruppen schneiden. Da die Schneideinrichtung um die Zentralwalze herum geführt wird, ist sichergestellt, daß sie alle Wickelpositionen erreicht. Darüber hinaus ist sichergestellt, daß sie die Wickelpositionen zeitlich nacheinander erreicht.
Vorzugsweise werden die Bahnanfänge der Teilbahnen an der Zentralwalze festgehalten und die Schneideinrich­ tung wird vor dem Verbinden der Bahnanfänge mit Rollen­ kernen wieder zurück in eine Ausgangsposition ver­ bracht. Dies hat den Vorteil, daß für jegliche Schneidvorgänge die gleichen Anfangsbedingungen herr­ schen. Vor allem hat dies den Vorteil, daß die Schnei­ deinrichtung die Teilbahnen immer genau dort schneiden kann, wo die Teilbahnen von der Zentralwalze abgehoben sind, um auf die Teilbahnrollen aufgewickelt zu werden. Die Schneideinrichtung kann also auf jeden Fall radial außerhalb der auf der Zentralwalze liegenden Teilbahnen gehalten werden.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß die Bahnanfänge an der Zentralwalze angesaugt werden. Damit steht eine Haltemöglichkeit zur Verfügung, die die Bewegung der Schneideinrichtung nicht behindert. Das Ansaugen ist ein relativ schonender Haltevorgang, so daß auch emp­ findliche Materialbahnen auf diese Weise behandelt wer­ den können.
Mit Vorteil wird die Schneideinrichtung zum Transport von Teilbahnanfängen verwendet. Dies ist dann günstig, wenn die Teilbahnen nicht aus einer endlosen Material­ bahn geschnitten werden, sondern beispielsweise von ei­ ner endlichen Jumbo- oder Mutterrolle, die gelegentlich gewechselt werden muß. Hierbei entsteht von Zeit zu Zeit das Problem, daß eben doch Teilbahnanfänge um die Stützwalze herum zur letzten Wickelpositionsgruppe be­ fördert werden müssen. Dieses Problem läßt sich ohne weiteren baulichen Aufwand dann lösen, wenn die Anfänge der Teilbahnen durch die Schneideinrichtung festgehal­ ten werden können, die ohnehin um die Zentralwalze her­ um bzw. gemeinsam mit ihr in die letzte Wickelpositi­ onsgruppe verschwenkt werden können muß.
Mit Vorteil werden zu Beginn des Wickelns alle Teil­ bahnanfänge in die letzte Wickelpositionsgruppe geför­ dert, nur die in dieser Wickelpositionsgruppe zu wic­ kelnden Teilbahnen werden dort festgelegt und die Schneideinrichtung wird zur ersten Wickelpositionsgrup­ pe zurückgeschwenkt und schneidet die den anderen Wic­ kelpositionsgruppen zugeordneten Teilbahnen in den ein­ zelnen Wickelpositionen. Man erfaßt also mit der Schneideinrichtung die Anfänge aller Teilbahnen und fördert sie in die letzte Wickelpositionsgruppe. Dort werden aber nicht alle Teilbahnanfänge erfaßt, sondern nur die Anfänge derjenigen Teilbahnen, die auch in die­ ser Wickelpositionsgruppe gewickelt werden sollen, bei­ spielsweise können die Bahnanfänge von den entsprechen­ den Wickelkernen gehalten werden. Für die übrigen Teil­ bahnen wird die Fixierung ihrer Anfänge dort aufgege­ ben. Die Teilbahnanfänge können sich also von der Zen­ tralwalze lösen und fallen, in der Regel unter der Wir­ kung der Schwerkraft, zurück. Wenn mehr als zwei Wic­ kelpositionsgruppen vorgesehen sind, dann bleiben die Teilbahnen, die den mittleren Wickelpositionsgruppen (also die zwischen der ersten und der letzten Wickelpo­ sitionsgruppe befindlichen) dort festgehalten bzw. bleiben dort hängen. Auf dem Weg zurück in ihre Aus­ gangsposition kann die Schneideinrichtung dann sämtli­ che Teilbahnen im Bereich ihrer Wickelpositionsgruppen schneiden und damit automatisch auf die richtige Länge bringen.
Vorzugsweise erfolgt vor der ersten Wickelpositions­ gruppe eine Bahnzugunterbrechung, indem die Teilbahnen an die Oberfläche der Zentralwalze angesaugt werden. Damit entsteht ein Reibschluß zwischen den Teilbahnen und der Zentralwalze. Dieser Reibschluß ermöglicht es, daß die für das Schneiden der Teilbahnen notwendige Zugspannung aufgebracht wird. Hinter dem Abschnitt, an dem die Teilbahnen an die Oberfläche der Zentralwalze angesaugt werden, stehen die Teilbahnen praktisch span­ nungslos zur Verfügung. Die Wickelspannung kann dann durch einen Antrieb der einzelnen Teilbahnrollen einge­ stellt werden. Die Wickelspannung ist also von der Spannung entkoppelt, die zum Schneiden der Teilbahnen notwendig ist. Darüber hinaus hat diese Ausgestaltung einen weiteren Vorteil. Vor allem sehr glatte Papiere, beispielsweise SC-Papiere und gestrichene Papiere, sind in Bezug auf die maximale Wickelgeschwindigkeit proble­ matisch. Mit steigender Geschwindigkeit erhöht sich der negative Einfluß der einlaufenden Luft, die an der Ma­ terialbahn anhaftet. Wenn die Teilbahnen an der Ober­ fläche der Zentralwalze angesaugt werden, wird dafür gesorgt, daß die einlaufende Luft sofort abgeführt wird, d. h. ein Aufschwimmen der Teilbahnen und somit ein Verlaufen der Teilbahnen in Querrichtung, wird ver­ hindert. Die Teilbahnen werden auf sehr einfache Weise auf der Walzenoberfläche fixiert.
Die Erfindung betrifft auch eine Wickelvorrichtung zum Wickeln von Teilbahnen zu Teilbahnrollen, die in minde­ stens zwei Wickelpositionsgruppen in unterschiedlichen Umfangspositionen axial versetzt zueinander an einer gemeinsamen Zentralwalze anliegen, bei der die oben ge­ nannte Aufgabe dadurch gelöst wird, daß eine Schneid­ einrichtung, die sich axial über alle Wickelpositionen erstreckt, um die Zentralwalze herum durch alle Wickel­ positionsgruppen verschwenkbar ist.
Mit der Schneideinrichtung, die im Zusammenhang mit dem Verfahren bereits diskutiert wurde, ist es also mög­ lich, das Schneiden der Teilbahnrollen in den einzelnen Wickelpositionsgruppen durchzuführen, also dort, wo die Teilbahnrollen an der Zentralwalze anliegen. Wenn die Schneideinrichtung den Schneidvorgang durchgeführt hat, dann liegen alle Teilbahnen mit einer Länge an der Zen­ tralwalze an, die es erlaubt, unmittelbar einen neuen Rollenkern an die Teilbahnanfänge anzulegen und mit dem Wickeln fortzufahren.
Vorzugsweise ist die Schneideinrichtung mit einer Hal­ teeinrichtung kombiniert, mit der zumindest eine Teil­ bahn auf der Oberfläche der Zentralwalze festlegbar ist. Mit der Schneideinrichtung ist es also zu Beginn eines Wickelvorganges, bei dem sämtliche Teilbahnanfän­ ge die gleiche Länge haben, möglich, den oder die ge­ wünschten Teilbahnanfänge zu erfassen und um die Zen­ tralwalze herum zu der zugeordneten Wickelpositions­ gruppe zu führen. Weitere Halteeinrichtungen sind nicht notwendig. Insbesondere wird dadurch ausgeschlossen, daß die Halteeinrichtung und die Schneideinrichtung miteinander kollidieren.
Vorzugsweise wirkt die Schneideinrichtung in beide Um­ fangsrichtungen. Bei der Überleitung von Teilbahnen von einer vollen Teilbahnrolle auf einen neuen Rollenkern reicht eine Schneidrichtung aus, die parallel zu der Richtung gerichtet ist, mit der die Teilbahnen um die Zentralwalze herum laufen. Mit dieser Schnittrichtung werden die Teilbahnen dort geschnitten, wo sie die Zen­ tralwalze verlassen, also beim Übergang von der Auflage auf der Zentralwalze zur Auflage auf den Teilbahnrol­ len. Zu Beginn eines Wickelvorganges kann es jedoch vorteilhaft sein, sämtliche Teilbahnanfänge zu der letzten Wickelpositionsgruppe zu führen, beispielsweise durch Halten mit der Schneideinrichtung. Dort werden nur die dieser Wickelpositionsgruppe zugeordneten Teil­ bahnanfänge fixiert. Alle anderen Teilbahnanfänge fal­ len zurück. Wenn nun die Schneideinrichtung rückwärts bewegt wird, kann sie in die andere Schneidrichtung wirken und die Teilbahnen ebenfalls in ihren einzelnen Wickelpositionsgruppen schneiden.
Mit Vorteil weist die Zentralwalze für jede Wickelposi­ tionsgruppe einen mit einer Haltekraft beaufschlagbaren Haltebereich auf. Dieser Haltebereich dient zum Vorbe­ reiten des Wickelns, also zum Halten der Teilbahnanfän­ ge solange, bis die einzelnen Rollenkerne in Position gebracht und den Teilbahnanfängen verbunden worden sind. Solange die Teilbahnanfänge, beispielsweise nach dem Schneiden dort gehalten werden, kann die Schneid­ einrichtung wieder in ihre Ausgangsposition zurückge­ fahren werden.
Vorzugsweise sind die Haltebereiche mit Unterdruck be­ aufschlagbar. Das Ansaugen der Teilbahnanfänge an die Oberfläche der Zentralwalze ist eine relativ einfache und schonende Möglichkeit die Teilbahnen an der Zen­ tralwalze festzuhalten. Darüber hinaus hat diese Ausge­ staltung den Vorteil, daß die zum Halten notwendigen Mittel nicht mit der Schneideinrichtung kollidieren.
Vorzugsweise ist in Laufrichtung der Teilbahnen vor der ersten Wickelpositionsgruppe ein beim Wickeln mit Un­ terdruck beaufschlagter Haltebereich angeordnet. Mit Hilfe dieses Haltebereichs, der auch zum "Einfädeln" der entsprechenden Teilbahnen verwendet werden kann, ist es möglich, eine Bahnzugunterbrechung zu bewirken. Da der Unterdruck auch beim Wickeln anliegt, wird ein Reibschluß zwischen der Oberfläche der Zentralwalze und den Teilbahnen erzeugt, so daß die zum Schneiden der Teilbahnen notwendige Zugspannung durch die angetriebe­ ne Zentralwalze aufgebracht werden kann. Darüber hinaus wird die an den Teilbahnen anhaftende Luft abgesaugt, was ein Aufschwimmen der Bahnen und ein Verlaufen der Bahnen in Querrichtung verhindert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzug­ ten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeich­ nung näher beschrieben. Hierin zeigt
die einzige Figur eine schematische Seitenansicht ei­ ner Wickelvorrichtung mit Rollen­ schneider.
Ein Rollenschneider 1 weist einen Zuführabschnitt 2 auf, in dem eine Materialbahn 3, beispielsweise eine von einer Jumbo- oder Mutterrolle abgewickelte Papier­ bahn, zugeführt wird. Die Materialbahn 3 durchläuft dann einen Schneidabschnitt 4, in dem sie durch an sich bekannte Mittel, beispielsweise Schneidmesser 5, 6 in Teilbahnen 7 unterteilt wird. Die Schneidmesser 5, 6 schneiden die Materialbahn 3 hierbei in Längsrichtung. Hierzu ist eine gewisse Zugkraft erforderlich. Diese Zugkraft wird über eine Zentralwalze 8 aufgebracht, die als Saugwalze ausgebildet ist.
Die Zentralwalze 8 weist einen Walzenmantel 9 auf, der aus Gründen der Übersicht übertrieben stark dargestellt ist. Im Walzenmantel 9 sind viele Bohrungen oder Löcher 10 angeordnet, die den Walzenmantel 9 durchsetzen. Im Innern des Walzenmantels 9 ist eine erste Saugkammer 11 und eine zweite Saugkammer 12 angeordnet, die über ei­ nen Sauganschluß 13 mit Unterdruck versorgt werden. Mit anderen Worten wird permanent Luft aus den Saugkammern 11, 12 abgesaugt.
Die beiden Saugkammern 11, 12 erstrecken sich in Um­ fangsrichtung jeweils nur über einen Teilbereich der Zentralwalze 8. So weist die Saugkammer 11 in Umfangs­ richtung zwei Begrenzungswände 14, 15 auf. Die Saugkam­ mer 12 weist Begrenzungswände 16, 17 auf. Sämtliche Be­ grenzungswände 14-17 sind über nicht näher dargestellte Dichtungsmittel am Innenumfang des Walzenmantels 9 ab­ gedichtet.
Beide Saugkammern 11, 12 erstrecken sich über Winkelbe­ reiche in der Größenordnung von 60°. Dieser Winkel ist jedoch nicht zwingend. Man kann auch größere oder klei­ nere Winkel wählen, solange insbesondere für die Saug­ kammer 11 sichergestellt ist, daß der Saugdruck in der Saugkammer 11 zusammen mit der Oberfläche der Zentral­ walze 8, die durch den Winkel bestimmt ist, ausreicht, um die Teilbahnen 7 so stark gegen die Oberfläche der Zentralwalze 8 zu drücken, daß der dabei entstehende Reibschluß ausreicht, um die zum Schneiden notwendige Zugkraft zu übertragen.
Die Teilbahnen 7 werden nun zu Teilbahnrollen 18, 19 aufgewickelt. Teilbahnrollen 18, 19 benachbarter Teil­ bahnen sind hierbei in unterschiedlichen Wickelpositi­ onsgruppen 20, 21 angeordnet. In jeder Wickelpositions­ gruppe 20, 21 haben die einzelnen Teilbahnen 18, 19 ei­ nen gewissen axialen Abstand zueinander, können im üb­ rigen aber die gleiche oder annähernd die gleiche Wic­ kelachse aufweisen. Die Teilbahnrollen 18, 19 der bei­ den Wickelpositionsgruppen 20, 21 sind zueinander auf Lücke angeordnet.
Während die Teilbahnen 7, die auf den Teilbahnrollen 19 aufgewickelt werden, die Zentralwalze 8 um etwa 60° um­ schlingen, sind die Teilbahnen 7, die auf die Teilbahn­ rollen 18 aufgewickelt werden, über etwa 240° um die Zentralwalze 8 geführt.
Die Teilbahnrollen 18, 19 werden auf Rollenkernen 21, 22 aufgewickelt, die angetrieben sind, beispielsweise durch einfahrbare Spanndorne, die ihrerseits wiederum einen Antrieb aufweisen. Dies ist lediglich schematisch in der Figur angedeutet.
Die Rollenkerne (mit Antrieb) sind einerseits in einer Position dargestellt, in der die Teilbahnrollen 18, 19 bereits einen gewissen Umfang erreicht haben. Sie sind (zum Zwecke der Unterscheidung ohne Antrieb) anderer­ seits in einer Position eingezeichnet, in der das Wic­ keln der Teilbahnrollen 18, 19 gerade beginnt.
Aus Gründen der Übersicht wird ferner für das vorlie­ gende Ausführungsbeispiel angenommen, daß die Mittel­ punkte oder Drehachsen der Zentralwalze 8 und der Rol­ lenkerne 21, 22 und damit der Teilbahnrollen 18, 19 auf einer horizontalen Ebene 24 angeordnet sind. Die Mit­ telpunkte der Rollenkerne 22, 23 bewegen sich beim Wic­ keln horizontal in dieser Ebene 24. Dementsprechend ist auch der Berührungspunkt zwischen den Teilbahnrollen 18, 19 (bzw. beim Beginn des Wickelns zwischen den Rol­ lenkernen 22, 23) in dieser Ebene 24 angeordnet. Dies sind dann auch die Orte, an denen die Teilbahnen die Zentralwalze 8 verlassen.
Die Saugkammer 11 endet nun in Umfangsrichtung etwas vor dieser Ebene 24, d. h. die untere Begrenzungswand 14 schließt mit der Ebene 24 einen Winkel 25 ein, der je­ doch relativ klein sein kann, beispielsweise in der Größenordnung im Bereich von 1° bis 10° liegen kann. Damit wird sichergestellt, daß der Unterdruck in der Saugkammer 11 nicht mehr auf die Teilbahn wirken kann, wenn sie von der Zentralwalze 8 abgehoben werden soll, um auf die Teilbahnrolle 19 aufgewickelt zu werden. Der Saugabschnitt, der durch die Saugkammer 11 gebildet wird, endet also vor dem Ort, an dem die Teilbahnen 7 von der Zentralwalze 8 abgehoben werden.
Im Gegensatz dazu kann sich die Saugkammer 12 über den Ort hinaus erstrecken, an dem die Teilbahnen 7 abgenom­ men werden, die auf die Teilbahnrollen 18 aufgewickelt werden. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß die Saugkammer 12 ausschließlich dazu dient, die Teilbah­ nen, die auf die Teilbahnrollen 18 aufgewickelt werden, an der Zentralwalze 8 festzuhalten, bis sie an den oder die Rollenkerne 22 gelangen, wo sie beim Rüsten festge­ klebt werden.
Auch die Saugkammer 11 kann zu diesem Zweck verwendet werden. Hierbei ist der Unterdruck in der Saugkammer 11 auf verschiedene Werte einstellbar. Im Betrieb, also beim Wickeln, muß er so hoch eingestellt werden, daß der Reibschluß zwischen den Teilbahnen 7 und der Zen­ tralwalze 8 ausreicht, um die zum Schneiden notwendige Zugspannung aufzubringen. Dies ist beim Rüsten nicht notwendig. Hier reicht es aus, die Anfänge der Teilbah­ nen bis zu den Rollenkernen 23 zu führen. Zwar endet die Saugkammer 11 vor dem entsprechenden Berührungsort. Dies ist jedoch unkritisch, weil die Teilbahnen 7 hier von oben zugeführt werden. Sie hängen also nach dem Verlassen des Saugabschnitts frei nach unten und werden sozusagen mit Hilfe der Schwerkraft ihren Rollenkernen 23 zugeleitet.
Sobald das Wickeln beginnt, kann man den Unterdruck er­ höhen, also den absoluten Druck in der Saugkammer 11 absenken, um den entsprechenden Reibschluß zu erzeugen.
Die Zentralwalze 8 weist eine Achse 30 auf, um die an ihren beiden axialen Stirnseiten ein Träger 31 in Rich­ tung eines Doppelpfeiles 32 verschwenkbar ist. Der Trä­ ger 31 steht etwas über den Durchmesser der Zentralwal­ ze 8 über. In dem überstehenden Bereich ist eine Schneideinrichtung 33 angeordnet, die ein schmales Mes­ ser 34 aufweist, das in Axialrichtung zwischen den bei­ den Trägern 31 gespannt ist. Aufgrund der axialen Span­ nung hat das Messer eine relativ große Stabilität. Es weist an seinen beiden Kanten jeweils eine Schneidkante 35, 36 auf, so daß das Messer 34 in beide Richtungen schneiden kann.
Das Messer 34 ist ferner in Radialrichtung bewegbar un­ ter Wirkung eines schematisch dargestellten Antriebs 37, beispielsweise einer pneumatischen oder hydrauli­ schen Kolben-Zylinder-Anordnung. Ermöglicht wird diese Bewegung des Messers 34 durch eine ebenfalls schema­ tisch dargestellte längliche Lageröffnung 38 für das Messer 34 im Träger 31.
Mit Hilfe der Schneideinrichtung 33 sind nun zwei un­ terschiedliche Betriebsfälle relativ einfach zu mei­ stern.
Im ersten Beispiel wird angenommen, daß in den beiden Wickelpositionsgruppen 20, 21 Teilbahnrollen 18, 19 so weit gewickelt worden sind, daß ihr Soll-Durchmesser erreicht worden ist. Das Wickeln wird unterbrochen. Die Schneideinrichtung 33 fährt aus der dargestellten Aus­ gangsposition im Uhrzeigersinn um die Zentralwalze 8 herum. Hierbei durchschneidet sie zunächst die Teilbah­ nen, die in der Wickelpositionsgruppe 21 aufgewickelt werden. Da der Unterdruck in der Saugkammer 11 auf­ rechterhalten wird, bleiben die entsprechenden Teilbah­ nen hier fixiert.
Die Schneideinrichtung 33 wird weiter um die Zentral­ walze 8 herumgeschwenkt und durchtrennt dann nach einem Schwenkwinkel von etwas mehr als 1800 auch die Teilbah­ nen, die in der Wickelpositionsgruppe 20 gewickelt wer­ den. Da auch die Saugkammer 12 mit Unterdruck beauf­ schlagt ist, bleiben die Anfänge der Teilbahnen nach dem Schneiden an der Oberfläche der Zentralwalze 8 fi­ xiert. Die Schneideinrichtung 33 kann dann in die dar­ gestellte Ausgangsposition zurückgefahren werden. Neue Rollenkerne, die beispielsweise mit einer selbstkleben­ den Oberfläche versehen sein können, werden an die Teilbahnanfänge herangefahren und die Anfänge der Teil­ bahnen dann befestigt. Der Unterdruck in der Saugkammer 12 kann abgeschaltet werden. Der Unterdruck in der Saugkammer 11 kann auf einen für die Bahnzugunterbre­ chung ausreichenden Wert gebracht werden. Danach kann das Wickeln der Teilbahnrollen 18, 19 wieder beginnen. Der Rollenwechsel erfolgt relativ schnell, weil es nicht mehr notwendig ist, die einzelnen Teilbahnen län­ genmäßig an die unterschiedlichen Entfernungen zwischen dem Schneidabschnitt 4 und den einzelnen Wickelpositi­ onsgruppen 20, 21 anzupassen.
Dieser Betriebsablauf gilt dann, wenn aus einer endlo­ sen Materialbahn 3 bzw. einer Materialbahn 3 mit einer wesentlich größeren Länge, als sie auf die Teilbahnrol­ len 18, 19 aufgewickelt wird, mehrere Teilbahnrollen 18, 19 gewickelt werden.
Wenn insgesamt eine neue Materialbahn 3 verwendet wird, beispielsweise dann, wenn eine neue Jumbo- oder Mutter­ rolle verwendet wird, ist der Betriebsablauf etwas an­ ders. In diesem Fall werden alle Teilbahnen 7 an die Zentralwalze 8 angelegt und mit Hilfe der Saugkammer 11 festgehalten. Die Schneideinrichtung wird über den An­ fang aller Teilbahnen positioniert und zwar so, daß das Messer 34 mit Hilfe des Antriebs 37 auf die Teilbahnen abgesenkt werden kann. Die Teilbahnen werden damit an der Oberfläche der Zentralwalze 8 festgeklemmt. Die Schneideinrichtung 33 dreht sich dann gemeinsam mit der Zentralwalze 8 soweit, bis sämtliche Teilbahnanfänge in der Wickelpositionsgruppe 20 angekommen sind. Dort wird nun die Saugkammer 12 in Betrieb gesetzt, so daß sämt­ liche Teilbahnanfänge dort gehalten werden.
Die Rollenkerne für die Teilbahnrollen 18, die in der Wickelpositionsgruppe 20 gewickelt werden, werden dann mit den entsprechenden Teilbahnanfängen verbunden. Das Messer 34 ist zwischenzeitlich von den Teilbahnen ge­ löst worden und ein Stück entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgefahren. Wenn nun der Unterdruck in der Saugkam­ mer 12 abgeschaltet wird, entfällt die Fixierung der Teilbahnanfänge für die Teilbahnen, die nicht in der Wickelpositionsgruppe 20 gewickelt werden sollen. Diese fallen dann unter der Wirkung der Schwerkraft nach un­ ten, rutschen also auch aus dem Spalt zwischen dem Mes­ ser 34 und der Zentralwalze 8 heraus. In der darge­ stellten Ausführungsform hängen diese Teilbahnen dann im Bereich des Nips der Wickelpositionsgruppe 21 senk­ recht nach unten. Wenn nun die Schneideinrichtung 33 zurückgefahren wird, dann durchtrennt sie die herabhän­ genden Teilbahnen 7 genau in diesem Bereich. Gegebenen­ falls kann man noch dafür sorgen, daß die Teilbahnen hier etwas gespannt sind.
Bei diesem Schneiden tritt die zweite Schneidkante 36 in Aktion.
Um den Schneidvorgang noch etwas zu verbessern, kann man gegebenenfalls dafür sorgen, daß das Messer 34 bei der Schwenkbewegung noch etwas in Axialrichtung hin und herbewegt wird. Eine Verbesserung des Schneidens er­ folgt auch dann, wenn die Schneidkanten 35, 36 etwas gezackt sind.
Das Messer 34 ist normalerweise dünn genug, um durch den Nip zwischen den Teilbahnrollen 18, 19 und der Zen­ tralwalze 8 geführt zu werden. Wenn die Erstreckung in Umfangsrichtung klein genug ist, dann ist es auch nicht notwendig, das Messer 34 mit einer Krümmung zu verse­ hen. Da man normalerweise ein relativ dünnes Band, das sich gut spannen läßt, als Messer 34 verwendet, wird sich dieses Band beim Durchlaufen der jeweiligen Nips den jeweils notwendigen Krümmungen anpassen, sofern dies notwendig ist.
Wenn mehr als die beiden dargestellten Wickelpositions­ gruppen 20, 21 vorgesehen sind, beispielsweise eine weitere Wickelpositionsgruppe unterhalb der Zentralwal­ ze 8, dann durchtrennt die entgegen dem Uhrzeigersinn zurücklaufende Schneideinrichtung 33 die Teilbahnen, die in dieser nicht dargestellten Wickelpositionsgruppe gewickelt werden und bringt sie dabei automatisch auf die richtige Länge. Hierbei muß man entweder eine wei­ tere Saugkammer für diese Wickelpositionsgruppe vorse­ hen oder man muß andere Möglichkeiten verwenden, um die Teilbahnen, die in dieser Wickelpositionsgruppe gewic­ kelt werden sollen, gezielt hier festzuhalten.

Claims (14)

1. Verfahren zum Wickeln von Teilbahnen zu Teilbahn­ rollen, die axial versetzt zueinander in mehreren Wickelpositionsgruppen an unterschiedlichen Um­ fangspositionen an einer gemeinsamen Zentralwalze anliegen, bei dem die Teilbahnen bei Erreichen eines vorbestimmten Durchmessers der Teilbahnrol­ len geschnitten und an neue Rollenkerne übergeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbah­ nen im Berührungsbereich der Teilbahnrollen mit der Zentralwalze geschnitten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Teilbahnen verschiedener Wickelposi­ tionsgruppen zeitlich nacheinander geschnitten werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß für alle Schnitte die gleiche Schnei­ deinrichtung verwendet wird, die um die Zentral­ walze herumgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bahnanfänge der Teilbahnen an der Zentralwalze festgehalten werden und die Schnei­ deinrichtung vor dem Verbinden der Bahnanfänge mit Rollenkernen wieder zurück in eine Ausgangs­ position verbracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bahnanfänge an der Zentralwalze an­ gesaugt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung zum Transport von Teilbahnanfängen verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß zu Beginn des Wickelns alle Teilbahnanfänge in die letzte Wickelpositi­ onsgruppe gefördert werden, nur die in dieser Wickelpositionsgruppe zu wickelnden Teilbahnen dort festgelegt werden und die Schneideinrichtung zur ersten Wickelpositionsgruppe zurückgeschwenkt wird und die den anderen Wickelpositionsgruppen zugeordneten Teilbahnen in den einzelnen Wickel­ positionen schneidet.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß vor der ersten Wickel­ positionsgruppe eine Bahnzugunterbrechung er­ folgt, indem die Teilbahnen an die Oberfläche der Zentralwalze angesaugt werden.
9. Wickelvorrichtung zum Wickeln von Teilbahnen zu Teilbahnrollen, die in mindestens zwei Wickelpo­ sitionsgruppen in unterschiedlichen Umfangsposi­ tionen axial versetzt zueinander an einer gemein­ samen Zentralwalze anliegen, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Schneideinrichtung (33), die sich axial über alle Wickelpositionen erstreckt, um die Zentralwalze (8) herum durch alle Wickelposi­ tionsgruppen (20, 21) verschwenkbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schneideinrichtung (33) mit einer Halteeinrichtung kombiniert ist, mit der zumin­ dest eine Teilbahn auf der Oberfläche der Zen­ tralwalze (8) festlegbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (33) in beide Umfangsrichtungen wirkt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralwalze (8) für jede Wickelpositionsgruppe (20, 21) einen mit einer Haltekraft beaufschlagbaren Haltebereich (11, 12) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Haltebereiche (11, 12) mit Un­ terdruck beaufschlagbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in Laufrichtung der Teilbahnen (7) vor der ersten Wickelpositionsgruppe (21) ein beim Wickeln mit Unterdruck beaufschlagter Halte­ bereich (11) angeordnet ist.
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