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DE19800384B4 - Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel - Google Patents

Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel Download PDF

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DE19800384B4
DE19800384B4 DE1998100384 DE19800384A DE19800384B4 DE 19800384 B4 DE19800384 B4 DE 19800384B4 DE 1998100384 DE1998100384 DE 1998100384 DE 19800384 A DE19800384 A DE 19800384A DE 19800384 B4 DE19800384 B4 DE 19800384B4
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Germany
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top compartment
hinge
compartment lid
linkage
stop member
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Application number
DE1998100384
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English (en)
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DE19800384A1 (de
Inventor
Franz Haberl
Theodor Striegl
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Webasto Edscha Cabrio GmbH
Original Assignee
Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
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Publication date
Application filed by Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH filed Critical Edscha Cabrio Verdecksysteme GmbH
Priority to DE59800785T priority Critical patent/DE59800785D1/de
Priority to AT98123700T priority patent/ATE201636T1/de
Priority to EP98123700A priority patent/EP0928711B1/de
Priority to US09/227,045 priority patent/US6019417A/en
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/20Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops
    • B60J7/202Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops being characterised by moveable cover parts for closing the gap between boot lid and rearmost seats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel (1), der aus einer Verschlußstellung über eine Schwenkbewegung in eine Offenstellung verlagerbar ist, der mittels einer Scharniervorrichtung (2) an der Fahrzeugkarosserie (4) angelenkt ist, wobei der Verdeckkastendeckel (1) in der Verschlußstellung einen Verdeckkasten (5) übergreift und in der Offenstellung den Verdeckkasten (5) freigibt,
wobei die Scharniervorrichtung (2) als Viergelenk ausgebildet ist, das zwei Scharnierarme (6, 7), ein deckelseitiges (8) und ein karrosserieseitige (9) Anschlagteil umfaßt, wobei jeder Scharnierarm (6, 7) an jeweils einem Lagerbock (10, 11) gesondert gelagert ist, und wobei die beiden Scharnierarme (6, 7) des Viergelenks einerseits an dem deckelseitigen Anschlagteil (8) und andererseits an dem karosserieseitigen Anschlagteil (9) drehbar gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das karrosserieseitige Anschlagteil (9) an einem hinteren Rand (3) des Verdeckkastens (5) angeschlagen ist, und
daß der Verdeckkastendeckel (1) um eine in einem Bereich des hinteren Randes (3) des Verdeckkastens (5) verlaufende Achse schwenkbar...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anlenkung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 Verdeckkastendeckel.
  • Aus der Praxis sind Verdeckkastendeckel für den Verdeckkasten eines Cabriolet-Fahrzeuges bekannt, die mittels eines – beispielsweise im Bereich des hinteren Randes des Verdeckkastens – angeschlagenen, einfachen Scharniereinrichtung in Form eines einzelnen Scharnierarms an der Karosserie schwenkbar angelenkt sind. Es tritt häufig das Problem auf, daß der Verdeckkastendeckel bei einem Verschwenken einen großen Schwenkwinkelbereich bzw. Schwenkradius beansprucht. Da bei vielen Ausführungsformen von Cabriolet-Fahrzeugen der Verdeckkastendeckel bei abgelegtem Verdeck zumindest teilweise von einem Spannbügel des Verdeckgestänges übergriffen wird, ist es nötig, den Spannbügel vor der Verschwenkbewegung des Verdeckkastendeckels von einer annähernd horizontalen Stellung in eine gegen die Horizontale geneigte, etwa vertikale Stellung zu verschwenken, damit eine Freigabe des Verdeckkastendeckels erfolgt und eine Bewegung des Verdeckkastendeckels ermöglicht wird. Da die die Schwenkbewegung von Spannbügel und Verdeckkastendeckels zur Vermeidung von Kollisionen notwendigerweise zeitlich aufeinander abgestimmt sind, ergibt sich hierbei weiterhin der Nachteil, daß aufgrund der notwendigen, großen Schwenkbewegung des Spannbügels auch die Verdeckbetätigungszeit insgesamt vergrößert wird.
  • Es ist weiter als problematisch bekannt, daß eine nur unvollständige Öffnung des Verdeckkastens ein hohes Aufschwenken des Spannbügels notwendig macht.
  • DE 195 25 587 C1 beschreibt eine Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel mittels zweier Scharniervorrichtungen, die beide als Viergelenke ausgebildet sind, wobei jedes Viergelenk zwei Scharnierarme umfaßt. Deckelseitig sind die beiden Scharnierarme jeweils mittels eines Anschlagteils an dem Verdeckkastendeckel drehbar befestigt. Die Scharniervorrichtungen sind an den beiden Längsseiten des Verdeckkastens bzw. des Verdeckkastendeckels etwa mittig angeordnet. Damit wird bei einer Bewegung des Verdeckkastendeckels dieser um eine im wesentlichen in dem Vedeckkasten mittige, zu der Fahrtrichtung senkrechte Achse verschwenkt. Bei der Bewegung des Verdeckkastendeckels von der Verschlußstellung in die Offenstellung wird das in Fahrtrichtung rückwärtige Ende des Verdeckkastendeckels angehoben und das vordere Ende abgesenkt, so daß der Verdeckkasten insgesamt um ca. 30° gekippt wird, was durch die konstruktive Auslegung der Anlenkung des Verdeckkastendeckels bedingt ist. Nachteilig ist, daß der Verdeckkastendeckel den Verdeckkasten nur unvollständig freigibt, so daß das Verdeck für die Ablage steil aufzurichten ist. Eine weitere Verlagerung des Verdeckkastendeckels entgegen der Fahrtrichtung ist durch dem Umstand begrenzt, daß der Verdeckkastendeckel in diesem Fall an der Karosserie anstoßen würde. Nachteilig ist weiter, daß die Anbringung der beiden Scharniervorrichtungen jeweils mittig seitlich an dem Verdeckkasten bzw. dem Verdeckkastendeckel eine aufwändige Umlenkung des Antriebs auf beide Scharniervorrichtungen erfordert.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, für eine Anlenkung nach dem Oberbegriff des neuen Anspruchs 1 für einen Verdeckkastendeckel eine Möglichkeit anzugeben, den Verdeckkasten auf einfache Weise möglichst weit zu öffnen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für die Anlenkung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß das karosserieseitige Anschlagteil an einem hinteren Rand des Verdeckkastens angeschlagen ist, und daß der Verdeckkastendeckel um eine in einem Bereich des hinteren Randes des Verdeckkastens verlaufende Achse schwenkbar ist.
  • Vorteilhaft erweist sich dabei, daß die Anlenkung des karosserieseitigen Anschlagteils an dem hinteren Rand des Verdeckkastens eine möglichst weite Schwenkbewegung des Verdeckkastendeckels um den hinteren Rand des Verdeckkastens ermöglicht, so daß der Verdeckkastendeckel den Verdeckkasten weitgehend vollständig freigeben kann. Damit und mit der Ausbildung der Scharniervorrichtung als Viergelenk, die eine flache Bahnkurve bei der Bewegung des Verdeckkastens erlaubt, ist ein nur geringes Anheben des Verdecks, insbesondere eines in dem Schwenkweg des Verdeckkastendeckels angeordneten Spannbügel erforderlich, um die Bewegung des Verdeckkastendeckels einzuleiten.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der den Schwenkradius eines Scharnierarms bestimmende Abstand zwischen den beiden Anlenkpunkten eines Scharnierarms bei beiden Scharnierarmen unterschiedlich groß ausgebildet ist, so daß sich für beide Scharnierarme unterschiedliche Schwenkradien ergeben. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die der Schwenkbewegung des Verdeckkastendeckels überlagerte Kippbewegung definiert beeinflußt werden kann.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, den Anlenkpunkten der Scharnierarme Lagerböcke zuzuordnen, wobei die beiden Lagerböcke eines jeden Anschlagteiles in Fahrzeuglängsrichtung hintereinander liegend und seitlich versetzt zueinander anzuordnen, so daß die beiden Scharnierarme in unterschiedlichen vertikalen, zueinander parallelen Bewegungsebenen angeordnet sind, wobei der Abstand der bei den vertikalen Ebenen zueinander größer ist als Breite eines der beiden Scharnierarme, so daß bei benötigten großem Schwenkwinkelbereich die bei den Scharnierarme aneinander vorbei bewegt werden können.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Anlenkung ist vorgesehen, daß die beiden Scharnierarme einenends gekröpfte Abschnitte aufweisen. Diese gekröpften Abschnitte der Scharnierarme sind den Anlenkpunkten an dem karosserieseitigen Anschlagteil zugeordnet und hinsichtlich ihrer Krümmungsradien derart ausgelegt, daß der hintere Rand des Verdeckkastens bei geöffnetem Verdeckkastendeckel von den Scharnierarmen übergriffen werden kann, wodurch ein maximaler Verschwenkwinkel des Verdeckkastendeckels erreicht werden kann, ohne entsprechende, zusätzliche, den Schwenkwinkel erweiternde Maßnahmen an Karosserieteilen und/oder Verdeckkastendeckel vorsehen zu müssen.
  • Für den Fall, daß die beiden für die Anlenkung der Scharnierarme vorgesehen Lagerböcke in Einbaulage des karosserieseitigen Anschlagteiles im wesentlichen übereinander angeordnet sind, ist vorzugsweise vorgesehen, beide Scharnierarme hinsichtlich ihrer gekröpften Abschnitte, insbesondere bezüglich ihrer Krümmungsradien und ihrer Krümmungsform, unterschiedlich auszubilden, derart, daß beide Scharnierarme auch bei in Einbaulage des Anschlagelementes in horizontaler und vertikaler Richtung versetzt zueinander angeordneten Lagerböcken den hinteren Rand des Verdeckkasten bei geöffneten Verdeckkastendeckel wenigstens teilweise um greifen.
  • Für die Begrenzung des maximalen Schwenkwinkels kann vorzugsweise vorgesehen sein, an dem karosserieseitig angeordneten Anschlagteil einen Anschlag, der mit einem komplementär ausgebildeten Abschnitt eines Scharnierarms zusammenwirkt, anzuordnen.
  • Ergibt sich bei Beginn des Öffnungsvorganges aufgrund einer ungünstigen Anordnung des karosserieseitig angeordneten Anschlagteils ein ungünstiger Momentanpol für die Bewegung des Verdeckkastendeckels derart, daß der vordere Verdeckkastendeckelrand keine optimale, flache Bahnkurve beschreibt, kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß wenigstens ein Scharnierarm mit einer im Bereich der deckelseitigen Anlenkung liegenden und in seiner Längsrichtung verlaufenden, langlochförmigen Ausnehmung für die Aufnahme eines – beispielsweise an dem Lagerbock angeordneten – Gelenkbolzens versehen ist, wodurch dem Verdeckkastendeckel eine zusätzliche Bewegungsfreiheit gegenüber dem Scharnierarm ermöglicht wird.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß im Bereich der langlochförmigen Ausnehmung an dem Scharnierarm eine auf den Gelenkbolzen wirkende Halteeinrichtung angeordnet ist, welche den Gelenkbolzen in Abhängigkeit des Verschwenkwinkels des Verdeckkastendeckels freigibt bzw. arretiert, derart, daß eine aus einem ungünstigen Momentanpol resultierende, nach unten gerichtete, übermäßige Kippbewegung des vorderen Verdeckkastendeckelrandes, die zu einem Schleifen des vorderen Verdeckkastendeckelrandes auf dem Verdeckkasten oder Karosserieteilen führen kann, vermieden wird.
  • Es kann vorzugsweise auch vorgesehen sein, daß einer der beiden Scharnierarme mit einer motorischen Antriebseinheit. beispielsweise einem Elektromotor, hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinheit für die automatische Verdeckkastendeckelbetätigung gekoppelt ist.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anlenkung eines Verdeckkastendeckels.
  • 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts der Anlenkung aus 1.
  • 3 zeigt vergrößert und ausschnittsweise eine Variante der Anlenkung aus 1 und 2 mit der Verbindung zwischen einem deckelseitig angeordneten Anschlagteil und Scharnierarmen.
  • 1 zeigt eine Anlenkung für einen aus einer Verschlußstellung über eine Schwenkbewegung in eine Offenstellung verlagerbaren Verdeckkastendeckel 1, wobei der Verdeckkastendeckel 1 mittels einer Scharniervorrichtung 2 um eine in dem Bereich des hinteren Randes 3 verlaufende Achse derart schwenkbar an der Fahrzeugkarosserie 4 angelenkt ist, daß er in der ein Verdeck 15 aufnehmenden Verschlußstellung den Verdeckkasten 5 übergreift und in der Offenstellung den Verdeckkasten 5 weitgehend freigibt.
  • Die Anlenkung des Verdeckkastendeckels 1 umfaßt zwei Scharnierarme 6, 7, wobei die beiden Scharnierarme 6, 7 einerseits an einem deckelseitigen Anschlagteil 8 und andererseits an einem karosserieseitigen Anschlagteil 9 drehbar gelagert sind, so daß eine Viergelenkanlenkung des Verdeckkastendeckels 1 entsteht.
  • Jedes Anschlagteil 8, 9 weist zwei Lagerböcke 10, 11 für die eigenständige Lagerung je eines Scharnierarms 6, 7 auf, wobei die bei den Lagerböcke 10, 11 eines jeden Anschlagteils 8, 9 hinsichtlich der drei Raumebenen x, y, z versetzt zueinander angeordnet sind. Der Versatz der Lagerböcke in z-Richtung bewirkt hierbei, daß die beiden Scharnierarme 6, 7 während des Schwenkvorganges aneinander vorbeigeführt werden können.
  • Bei der in 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Anlenkung weisen die beiden Scharnierarme 6, 7 in den der karosserieseitigen Anlenkung zugewandten Endbereichen gekröpfte Abschnitte 13, 14 auf, wobei die Kröpfung bei beiden Scharnierarmen 6, 7 unterschiedlich ausgeprägt ist, derart, daß sie auf den sich aufgrund der vorgesehenen Einbaulage des karosserieseitigen Anschlagteils 9 ergebenden Abstand zwischen dem hinteren Rand 3 und dem Anlenkpunkt an dem karosserieseitigen Anschlagteil 9 abgestimmt sind, so daß bei dem die maximale Offenstellung darstellenden Schwenkwinkel der hintere Rand 3 des Verdeckkastens 5 von den gekröpften Abschnitten der Scharnierarme 6, 7 umgriffen wird.
  • Die in 3 dargestellte Variante der karosserieseitigen Anlenkung der Scharnierarme 6, 7 zeigt eine langlochförmige Führung 17 an dem vorderen Scharnierarm 7, die von einem an dem Lagerbock 8 angeordneten Gelenkbolzen 16 durchgriffen wird. Diese langlochförmige Führung 17 ermöglicht dem Verdeckkastendeckel 1 eine zusätzliche translatorische Bewegungsfreiheit gegenüber dem zugeordneten Scharnierarm 7, wodurch eine maximale Auslenkung des Verdeckkastendeckels 1 bzw. die Kippbewegung des Verdeckkastendeckels 1 derart beeinflußt wird, daß die Bewegungskurve der vorderen Verdeckkastendeckelkante 18 optimal auf die Karosserieform und Spannbügelbewegung abgestimmt ist.

Claims (10)

  1. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel (1), der aus einer Verschlußstellung über eine Schwenkbewegung in eine Offenstellung verlagerbar ist, der mittels einer Scharniervorrichtung (2) an der Fahrzeugkarosserie (4) angelenkt ist, wobei der Verdeckkastendeckel (1) in der Verschlußstellung einen Verdeckkasten (5) übergreift und in der Offenstellung den Verdeckkasten (5) freigibt, wobei die Scharniervorrichtung (2) als Viergelenk ausgebildet ist, das zwei Scharnierarme (6, 7), ein deckelseitiges (8) und ein karrosserieseitige (9) Anschlagteil umfaßt, wobei jeder Scharnierarm (6, 7) an jeweils einem Lagerbock (10, 11) gesondert gelagert ist, und wobei die beiden Scharnierarme (6, 7) des Viergelenks einerseits an dem deckelseitigen Anschlagteil (8) und andererseits an dem karosserieseitigen Anschlagteil (9) drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das karrosserieseitige Anschlagteil (9) an einem hinteren Rand (3) des Verdeckkastens (5) angeschlagen ist, und daß der Verdeckkastendeckel (1) um eine in einem Bereich des hinteren Randes (3) des Verdeckkastens (5) verlaufende Achse schwenkbar ist.
  2. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Anschlagteil (8; 9) zwei Lagerböcke (10; 11) für die gesonderte Lagerung je eines Scharnierarmes (6; 7) umfaßt, wobei die beiden Lagerböcke (10; 11) eines jeden Anschlagteils (8; 9) bezüglich aller drei Raumebenen x, y, z zueinander versetzt angeordnet sind.
  3. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharnierarme (6; 7) einenends gekröpfte Abschnitte (13; 14) aufweisen, wobei die gekröpften Abschnitte (13, 14) Anlenkpunkten an dem karosserieseitigen Anschlagteil (8) zugeordnet sind.
  4. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gekröpften Abschnitte (13; 14) der Scharnierarme (6; 7) unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen.
  5. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das karosserieseitige Anschlagteil (9) einen Anschlag aufweist, der mit einem komplementär ausgebildeten Abschnitt eines Scharnierarms (7) zusammenwirkt.
  6. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine wirksame Länge eines Scharnierarms (6, 7) bestimmende Abstand zwischen den beiden Anlenkpunkten des jeweiligen Scharnierarms (6, 7) bei beiden Scharnierarmen (6, 7) unterschiedlich groß ausgebildet ist, wobei sich für die Scharnierarme (6, 7) jeweils unterschiedliche Schwenkradien ergeben.
  7. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Scharnierarm (7) eine in der Längsrichtung verlaufende, langlochförmige Ausnehmung (17) für die Aufnahme eines an dem deckelseitigen Anschlagteil (8) angebrachten Gelenkbolzens (16) aufweist.
  8. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich der langlochförmigen Ausnehmung (17) an dem Scharnierarm (7) eine auf den Gelenkbolzen (16) wirkende Halteeinrichtung angeordnet ist, wobei die Halteeinrichtung den Gelenkbolzen (16) in Abhängigkeit des Verschwenkwinkels des Verdeckkastendeckels (1) freigibt bzw. arretiert, wobei eine Kippbewegung des Verdeckkastendeckels (1) während des Verschwenkens erzwungen wird.
  9. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Scharnierarme (6, 7) mit einer motorischen Antriebseinheit für eine automatische Verdeckkastendeckelbetätigung gekoppelt ist.
  10. Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verschlußstellung ein anhebbarer hinterer Spannbügel des Verdecks (15) wenigstens teilweise im Schwenkweg des Verdeckkastendeckels (1) angeordnet ist.
DE1998100384 1998-01-08 1998-01-08 Anlenkung für einen Verdeckkastendeckel Expired - Lifetime DE19800384B4 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2696375A1 (fr) * 1992-10-07 1994-04-08 Peugeot Agencement de véhicule automobile transformable en véhicule découvert.
DE19525587C1 (de) * 1995-07-13 1996-09-19 Porsche Ag Verdeckkastendeckel für ein in einem heckseitigen Verdeckkasten aufnehmbares Verdeck
DE19650402A1 (de) * 1996-12-05 1998-06-10 Porsche Ag Verdeckkastendeckel für ein Kraftfahrzeug

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