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DE19800042A1 - Motorisch angetriebenes Handaggregat - Google Patents

Motorisch angetriebenes Handaggregat

Info

Publication number
DE19800042A1
DE19800042A1 DE19800042A DE19800042A DE19800042A1 DE 19800042 A1 DE19800042 A1 DE 19800042A1 DE 19800042 A DE19800042 A DE 19800042A DE 19800042 A DE19800042 A DE 19800042A DE 19800042 A1 DE19800042 A1 DE 19800042A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unit according
hand
hand unit
spring elements
base parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19800042A
Other languages
English (en)
Inventor
Julian Pfaundler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19800042A priority Critical patent/DE19800042A1/de
Priority to IT98MI000341A priority patent/IT1298934B1/it
Priority to US09/027,274 priority patent/US6039639A/en
Priority to GB9804026A priority patent/GB2322580B/en
Publication of DE19800042A1 publication Critical patent/DE19800042A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/04Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with oscillating grinding tools; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem motorisch angetriebenen Handaggregat nach der Gattung des Anspruchs 1.
Es ist ein motorisch angetriebenes Handaggregat dieser Art bekannt (DE-93 20 393 U1), bei dem am Werkzeugträger unmittel­ bar oder mittelbar einstückige elastisch verformbare Zwischen­ glieder vorgesehen sind, die den Werkzeugträger gegen Verlieren und gegen Drehmitnahme sichern. Diese Zwischen­ glieder sind als vorderes und hinteres Schwingelement gestaltet, von denen das vordere vier und das hintere drei Einzel-Schwingsäulen aufweist, die jeweils über ein oberes Querblatt einstückig verbunden sind. Dadurch haben die Zwischenglieder jeweils etwa T-Profil. Die Einzel-Schwingsäulen bilden etwa stabförmige Federelemente, die mit in Stabrichtung gerichteten Druckkräften und quer dazu gerichteten Querkräften belastet sind. Die Zwischen­ glieder fixieren den schwingend angetriebenen Werkzeug­ träger am Gehäuse, so daß der Werkzeugträger bei Antrieb über einen Exzenter eine orbitale Bewegung ausführen kann.
Die einstückige Ausbildung der Zwischenglieder hat den Nach­ teil, daß man bei der Gestaltung des Handaggregats dadurch eingeschränkt ist, sei es hinsichtlich der räumlichen Plazierung der Zwischenglieder, hinsichtlich der Gestaltung des Werkzeugträgers, hinsichtlich der Gestalt des Gehäuses oder dgl. Ferner führt dies zu einer Einschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten der Zwischenglieder. Von Nachteil ist ferner, daß bei Beschädigung der Zwischenglieder der diese einstückig tragende Werkzeugträger bzw. ein damit verbun­ denes Teil ausgewechselt werden muß. Durch die elastische Verformbarkeit der Zwischenglieder wirken diese als Schwingfedern. Aufgrund der Stabform der einzelnen Feder­ elemente sind diese in der Lage, Druckkräfte und gleich­ zeitig Querkräfte aufzunehmen und den lediglich dadurch am Gehäuse befestigten Werkzeugträger in Stablängsrichtung der Federelemente auf einem vorgegebenen Abstand zu halten.
Bei anderen motorisch angetriebenen Handaggregaten sind zur Fixierung des Werkzeugträgers am Gehäuse elastisch verform­ bare Zwischenglieder in Gestalt etwa säulenförmiger Zylinder­ teile aus elastisch verformbarem Material bekannt (DE 38 05 926 A1). Bekannt ist es ferner, diese Zwischen­ glieder als Gummistützen und dabei etwa im Bereich der Längenmitte tailliert auszubilden (DE 40 38 634 A1) oder diese elastischen Glieder endseitig mit Querversatz auf­ zunehmen, so daß sich ein zumindest schwacher S-Verlauf ergibt (EP 404 133 A2). Meist sind die elastischen Zwischen­ glieder mit ihren Enden in napfförmigen Aufnahmen des Werkzeugträgers einerseits und des Gehäuses andererseits formschlüssig aufgenommen, wobei die Zwischenglieder z. B. bei Beschädigung ausgetauscht werden können. Aufgrund der Gestaltung aus elastisch verformbarem Material besitzen so gestaltete Zwischenglieder dämpfende Eigenschaften, wodurch Vibrationen gedämpft werden und ein sonst unruhiger Lauf des Handaggregats durch diese Dämpfung verbessert wird. Nachteilig ist bei derartigen Zwischengliedern aus elastisch verformbarem Material jedoch, daß aufgrund der Verformungsarbeit diese Zwischenglieder relativ stark ver­ formt und beansprucht werden. Nachteilig ist ferner, daß derartige elastisch verformbare Zwischenglieder keine genaue geometrische Fixierung des Werkzeugträgers zulassen und deswegen eine aufwendigere Lagerung und Montage der Antriebswelle mit erhöhten Kosten notwendig ist. Außerdem führen elastisch verformbare Zwischenglieder durch die Verformungsarbeit zu Leistungsverlusten, die durch größere Motorleistung kompensiert werden müssen.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße motorisch angetriebene Handaggregat mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber folgende Vorteile. Das mindestens eine Zwischenglied stellt ein eigenständiges, auswechselbares Element dar. Dadurch wird die Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Gestaltung des Werkzeugträgers und/oder des Gehäuses und ferner auch hin­ sichtlich der Gestaltung des Zwischengliedes selbst ge­ steigert. Bei der Plazierung mehrerer Zwischenglieder lassen sich beim Handaggregat die dafür günstigen Stellen leichter und besser auswählen. Das Federelement ist in der Lage, sowohl Druckbeanspruchungen als auch Zugbean­ spruchungen sowie Biege- und Torsionsbeanspruchungen standzuhalten und entsprechende Kräfte aufzunehmen, so daß das mindestens eine Zwischenglied gemäß der Erfindung den Werkzeugträger axial sehr genau führen und positionieren kann und sich bei gleichzeitig sehr leichter Bauweise durch eine optimierte Knicksteifigkeit auszeichnet. Auf­ grund der am Werkzeugträger und am Gehäuse bei der Be­ festigung des mindestens einen Zwischengliedes angreifenden, quer verlaufenden Sockelteile erfolgt eine gute Abstützung des mindestens einen Federelements. Das mindestens eine Zwischenglied ist einfach und kostengünstig sowie bei den verschiedensten motorisch angetriebenen Handaggregaten einsetzbar, z. B. bei Schwingschleifern oder sonstigen Handschleifgeräten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Durch das mindestens eine Dämpfungsteil entsprechend Anspruch 6 ergibt sich für das mindestens eine Zwischenglied eine Kombination eines sehr starren axialen Federelements mit einem Dämpfungselement, das Querkräfte und Torsionskräfte aufnehmen kann und gleichzeitig eine dämpfende Funktion hat. Diese zusätzliche Dämpfung sorgt dafür, daß das Handaggregat einen sehr ruhigen Lauf hat. Außerdem ist im Vergleich zu bekannten Lösungen keine nennenswerte Motor­ leistung zur Deckung von Leistungsverlusten durch Ver­ formungsarbeit notwendig, ebenso wenig eine sonst er­ forderliche Lagerüberdimensionierung hinsichtlich der Antriebswelle.
Vorteilhaft kann es sein, wenn beide Sockelteile jeweils einander gleich sind. Die Bohrungen oder Verschraubungsdome können etwa auf der Längenmitte der Sockelteile vorgesehen sein und in vorteilhafter Weise Gewindebuchsen, z. B. aus Metall, enthalten. Die beiden Sockelteile können als zueinander etwa parallel verlaufende, über zwei oder mehrere Federelemente miteinander verbundene Flachteile ausgebildet sein. Von Vorteil kann es sein, wenn das mindestens eine Zwischenglied zwei oder mehrere in Abstand voneinander und zueinander etwa parallel verlaufende Federelemente aufweist.
Vorteilhaft kann es ferner sein, wenn das Mittelteil an den Sockelteilen befestigt ist, z. B. verschraubt ist oder daran angespritzt oder angeschäumt ist. Das Mittelteil kann sich etwa in Verlängerung der Bohrungen oder Verschraubungsdome der Sockelteile erstrecken. In vorteilhafter Weise ist das Dämpfungsteil durch Ausschäumung und/oder Umschäumung zumin­ dest der Federelemente gebildet. Von Vorteil kann es ferner sein, wenn das Dämpfungsteil aus Gummi, Schaumstoff, einem Elastomer od. dgl. gebildet ist. Es können zumindest vier gleichgestaltete Zwischenglieder in Viereckanordnung vorgesehen sein. Von Vorteil kann es ferner sein, wenn die einzelnen Zwischenglieder mit ihrem Sockelteil in bezug auf eine Längslinie des Werkzeugträgers unter dem Winkel verlaufen, der zwischen 0 und 90°, vorzugsweise zwischen 15° und 45°, liegt. Die einzelnen Zwischenglieder können entlang einem Kreis in Abständen aufeinanderfolgen, dessen Mitte z. B. mit der Achsmitte des Handaggregats zusammenfällt. Von Vorteil kann es ferner sein, wenn mehrere gleichgestaltete Zwischen­ glieder in Form mindestens eines Kreisringes oder reihen­ förmig in mindestens einer Linearanordnung zusammengefaßt sind.
Zeichnung
In der nachfolgenden Beschreibung sind anhand der zuge­ hörigen Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines motorisch angetriebenen Handwerk­ zeuges,
Fig. 2 eine schematische Ansicht des Werkzeug­ trägers des Handwerkzeuges mit vier elastisch verformbaren Zwischengliedern,
Fig. 3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Zwischengliedes gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 einen vergrößerten Längsschnitt des Zwischengliedes in Fig. 3,
Fig. 5 einen schematischen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine schematische perspektivische An­ sicht eines Zwischengliedes gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 eine schematische perspektivische Ansicht eines Zwischengliedes gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel und vor der endgültigen Fertigstellung,
Fig. 8 eine schematische, perspektivische Ansicht des Zwischengliedes in Fig. 7 nach dessen Fertigstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Fig. 1 zeigt schematisch ein elektrisches Handwerkzeug 1, das insbesondere als Schwingschleifer ausgebildet ist und ein Gehäuse 2 aufweist, in dem in üblicher Weise ein nicht weiter gezeigter Motor zum Antrieb eines plattenförmigen Werkzeugträgers 10 enthalten ist. Am Werkzeugträger 10 ist ein Schleifblatt 3 befestigbar. Das Gehäuse 2 weist einen etwa kastenförmigen Gehäuseteil 4 und darüber den übrigen Teil 5 des Gehäuses 2 auf. Der etwa kastenförmige Gehäuseteil 4 ist oberhalb des Werkzeugträgers 10 diesem benachbart angeordnet, wobei er in üblicher Weise ein nicht weiter gezeigtes, im Inneren befindliches Lüfterrad des Motors umgibt und einen inneren Hohlraum enthält, in dem beim Umlauf des Lüfterrades die der Staubabsaugung bzw. Kühlung des Getriebe- und Motorbereichs dienende Luft in Richtung zu einer Staubabsaugstelle bewegt wird, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel mit einem Staubabführ­ stutzen 6 versehen ist. Am Staubabführstutzen 6 ist ein Staubbehälter 7, z. B. in Form eines Beutels und/oder einer Tüte, lösbar befestigbar.
In Fig. 2 ist von dem motorisch angetriebenen Handwerkzeug 1, insbesondere Schwingschleifer, dessen plattenförmiger Werk­ zeugträger 10 gezeigt, der mittels des Motors im Gehäuse 2 über eine nicht gezeigte Welle und einen im Werkzeugträger 10 gelagerten, nicht gezeigten Exzenter angetrieben und dadurch orbital bewegt wird. Am Werkzeugträger 10 ist unterseitig eine Schleifplatte 8 vorgesehen. Der Werkzeug­ träger 10 ist in bezug auf das feststehende Gehäuse 2 des Handwerkzeugs 1 mittels Zwischengliedern 11 bis 14 fixiert, und zwar bezüglich eines rechtwinklig zur Ebene des Werkzeugträgers 10 verlaufenden Abstandes als auch quer dazu, und somit an einer Rotation gehindert. Jedes Zwischen­ glied 11 bis 14 ist elastisch verformbar und greift einer­ seits am Gehäuse 2 und andererseits am Werkzeugträger 10 an. Beim Beispiel in Fig. 2 sind zumindest vier Zwischenglieder 11 bis 14 in Viereckanordnung vorgesehen, die jeweils gleich gestaltet sind, wobei die einzelnen Zwischenglieder 11 bis 14 mit einem sichtbaren Sockelteil 15 bis 18 in bezug auf eine Längskante des Werkzeugträgers 10 jeweils unter einem Winkel α verlaufen, d. h. zur Längsmittelachse 19 hin schräg angestellt sind. Der jeweilige Winkel α beträgt beim gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel etwa 15°. Er kann generell zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 15° und 45°, liegen. Die einzelnen Zwischenglieder 11 bis 14 sind alle gleich ausgebildet und gegeneinander austauschbar. Einzelheiten dieser Zwischen­ glieder 11 bis 14 sind anhand von Fig. 3 bis 5 für ein erstes Ausführungsbeispiel dieser näher erläutert, und zwar am Beispiel des Zwischengliedes 11.
Das Zwischenglied 11 kann mindestens ein etwa stabförmiges Federelement aufweisen, wobei es beim gezeigten Ausführungs­ beispiel in Fig. 3 bis 5 sechs derartige etwa stabförmige Federelemente 20 bis 25 aufweist, die in Abstand voneinander und zueinander etwa parallel verlaufen und die, wie insbe­ sondere Fig. 5 erkennen läßt, entlang einer Reihe aufein­ anderfolgen. Das Zwischenglied 11 weist an beiden einander gegenüberliegenden Enden der einzelnen Federelemente 20 bis 25 einen zu diesen quer verlaufenden Sockelteil 15 und 26 auf. Die beiden Sockelteile 15 und 26 sind mit den diese miteinander verbindenden Federelementen 20 bis 25 einstückig, wobei dieses einstückige Bauteil als Kunststoff­ teil ausgebildet ist. Die einzelnen Federelemente 20 bis 25 weisen einen kreisförmigen Querschnitt auf. Sie bilden axial sehr starre Federn, vorzugsweise mit festigkeits­ optimierter Kontur. Die beidendigen Sockelteile 15 und 26 sind zur lösbaren Befestigung des Zwischengliedes 11 am Werkzeugträger 10 einerseits und am Gehäuse 2 des Handwerkzeugs andererseits ausgebildet, an denen sie mit ihrer jeweiligen Stirnfläche anliegen können.
Die Sockelteile 15 und 26 in Fig. 3 bis 5 weisen jeweils eine Bohrung 27 bzw. 28 zum Eingreifen nicht weiter ge­ zeigter Befestigungsschrauben auf. Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel können in den Bohrungen 27 und 28 Gewindebuchsen, z. B. aus Metall, enthalten sein, die beispielsweise nachträglich eingepreßt werden. Die Bohrungen 27 und 28 sind etwa auf der Längenmitte des je­ weiligen Sockelteils 15, 26 vorgesehen. Die Sockelteile 15, 26 sind einander gleich und als zueinander etwa parallel verlaufende, über die Federelemente 20 bis 25 miteinander verbundene Flachteile ausgebildet, wie insbe­ sondere der in Fig. 3 sichtbare Konturverlauf der Sockel­ teile 25, 26 erkennen läßt.
Beim Zwischenglied 11 und den anderen Zwischengliedern 12 bis 14 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in Fig. 2 bis 5 ist außen und innen zwischen den einzelnen Federelementen 20 bis 25 ein vorzugsweise einstückiges Dämpfungsteil 29 vorgesehen, das sich in Richtung der Federelemente 20 bis 25 gesehen an den beiden Sockelteilen 15 und 26 abstützt und sich vom einen Sockelteil 15 bis zum anderen Sockelteil 26 erstreckt. Das Dämpfungsteil 29 füllt die zwischen den einzelnen Federelementen 20 bis 25 vorhandenen Bereiche aus und bildet im Bereich zwischen den Sockelteilen 15 und 26 eine äußere Umkleidung. Dabei kann dieses Dämpfungsteil 29 ein- oder mehrteilig sein und formschlüssig und ohne feste Verbindung zwischen den Federelementen 20 bis 25 und/oder den Sockelteilen 15, 26 angeordnet sein oder es ist statt dessen fest mit den Sockelteilen 15, 26 und den Federelementen 20 bis 25 verbunden, z. B. durch Haftwirkung, Kleben od. dgl.. Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Dämpfungsteil 29 durch Ausschäumung und/oder Umschäumung zumindest der Federelemente 20 bis 25 gebildet ist und aus Gummi, Schaumstoff, einem Elastomer od. dgl. besteht. Wie sich aus dem Schnitt in Fig. 4 ergibt, sind die Bohrungen 27 und 28 in Verschraubungsdomen 30, 31 vorgesehen, die einstückiger Bestandteil des Sockelteils 15 bzw. 26 sind und sich im Bereich der Längsmitte des Sockelteils 15, 26 befinden und von dort sich etwa parallel zwischen den Federelementen 22 und 23 erstrecken und dabei mit Abstand voneinander unter Belassung eines Zwischenraumes 32 enden, der vom Material des Dämpfungsteils 29 ausgefüllt ist. Das Zwischenglied 11 in der beschriebenen Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 5 stellt eine umschäumte Schwingfeder mit integrierter Dämpfung dar, bei der die Sockelteile 15, 26 mit den Verschraubungsdomen 30, 31 und den Federelementen 20 bis 25 ein einstückiges Kunststoffinsert bilden, das vom Material des Dämpfungsteiles 29 umschäumt ist, von dem auch der zwischen den Federelementen 20 bis 25 vorhandene Bereich ausgefüllt ist, wobei das Dämpfungsteil 29 mit dem Kunststoffinsert entweder fest verbunden ist oder allein durch Formschluß aber ohne feste Verbindung in Verbindung steht. Dieses Zwischenglied 11 stellt somit eine Kombination von sehr starren axialen Federn als Elemente des Kunststoff­ inserts mit einem Dämpfungsteil 29 dar. Dieses Zwischenglied 11 kann die Querkräfte und Torsionskräfte aufnehmen und hat gleichzeitig eine dämpfende Funktion, so daß sich da­ durch ein Feder-Dämpfungselement ergibt. Das Federelement wird sowohl auf Druck als auch auf Zug, Biegung und Torsion beansprucht. Es macht es möglich, den Werkzeugträger 10 axial sehr genau zu führen und zu positionieren. Es zeichnet sich durch eine optimierte Knicksteifigkeit bei gleichzeitig sehr leichter Bauweise aus. Aufgrund des Dämpfungsteiles 29 ergibt sich für das Handwerkzeug 1 ein sehr ruhiger Lauf. Etwaige Leistungsverluste aufgrund der Verformungsarbeit sind nicht zu verzeichnen, so daß keine nennenswerte zusätzliche Motorleistung erforderlich ist.
Bei dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel sind für die Teile, die dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechen, um 100 größere Bezugszeichen verwendet, so daß dadurch zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehende Beschreibung Bezug genommen ist.
Das Zwischenglied 111 in Fig. 6 weist zwei Sockelteile 115 und 126 und zwischen diesen zwei zueinander etwa parallel verlaufende, jeweils außen befindliche Federelemente 120 und 125 auf, die mit den Sockelteilen 115, 126 ein einstückiges Kunststoffgebilde bilden. Die Sockelteile 115, 126 enthalten Bohrungen, von denen nur die Bohrung 127 im Sockelteil 115 sichtbar ist, wobei die Bohrungen in Verschraubungsdomen enthalten sein können oder derartige Verschraubungsdome entfallen. Zwischen den beiden Sockelteilen 115, 126 er­ streckt sich im Inneren und mit Abstand zwischen den beiden Federelementen 120, 125 ein Dämpfungsteil 129, das hieraus einem eigenständigen Mittelteil 133 gebildet ist, das sich vom einen Sockelteil 115 bis zum anderen Sockelteil 126 erstreckt und an diesen beiden abstützt. Das Mittelteil 133 ist zwischen den Sockelteilen 115, 126 eingelegt und verläuft mit Querabstand von den Federelementen 120, 125. Im Bereich der Längenmitte ist das Mittelteil 133 zumindest gering­ fügig tailliert. Es ist an den Sockelteilen 115, 126 be­ festigt, z. B. verschraubt oder statt dessen daran ange­ spritzt oder angeschäumt oder in sonstiger Weise befestigt. Wie man sieht, erstreckt sich das Mittelteil 133 etwa in Verlängerung der Bohrung 127. Das als Dämpfungsteil 129 gestaltete Mittelteil 133 besteht aus Gummi, Schaumstoff, einem Elastomer od.dergl.
Das in Fig. 7 gezeigte dritte Ausführungsbeispiel zeigt - z. B. in diesem Stadium oder auch als fertiges Bauelement - ein Zwischenglied 211 ohne Dämpfungsteil, das lediglich aus beidendigen Sockelteilen 215, 226 und sich dazwischen erstreckenden, damit einstückigen insgesamt acht Feder­ elementen 220 bis 225, 234, 235 besteht, die zueinander im wesentlichen parallel verlaufen. Soll dieses Zwischenglied 211 in Fig. 7 mit einer integrierten Dämpfung versehen werden, so wird es durch Ausschäumung und Umschäumung der Federelemente 220 bis 225, 234, 235 mit entsprechendem Material mit einem Dämpfungsteil 229 entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel versehen, wie dies als fertiges Bauteil in Fig. 8 dargestellt ist.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das jeweilige Zwischenglied z. B. aus einem elastischen Puffer aus Gummi, Schaumstoff, Elastomer od.dergl. ohne Federelement oder z. B. aus einem Bauteil entsprechend Fig. 7 z. B. mit lediglich insgesamt sechs Federelementen, wobei der mittlere Zwischenraum zwischen den inneren benachbarten Federelementen frei bleibt, so daß sich in diesen Zwischen­ raum an den beidendigen Sockelteilen befindliche Verschrau­ bungsdome hineinerstrecken können. Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel verlaufen die einzelnen Federelemente, die in Fig. 4 und 5 als Federelemente 20 bis 25 dargestellt sind, nicht entlang einer Reihe, sondern sie folgen statt dessen auf einem Kreis oder einem Vieleck, z. B. Dreieck oder Viereck, od.dergl. aufeinander, wobei dann auch die Sockelteile entsprechend angepaßt sind. Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel weicht die Anordnung der Zwischenglieder am Werkzeugträger 10 in Fig. 2 von dieser Viereckanordnung ab. So können z. B. mehrere einzelne Zwischenglieder entlang einem Kreis in Abständen aufeinanderfolgen, wobei die Mitte des Kreises z. B. mit der Achsmitte des Handwerkzeugs 1 zusammenfällt.
Auch können mehrere gleich gestaltete Zwischenglieder in Form mindestens eines Kreisringes oder reihenförmig in mindestens einer Linearanordnung zusammengefaßt sein.

Claims (10)

1. Motorisch angetriebenes Handaggregat, insbesondere Schwingschleifer, das einen schwingend angetriebenen Werkzeugträger (10) aufweist, der mittels mindestens eines am Werkzeugträger (10) einerseits und am Aggregatgehäuse andererseits angreifenden, elastisch verformbaren Zwischengliedes (11 bis 14) fixiert ist, das mindestens ein etwa stabförmiges Federelement aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Zwischenglied (11 bis 14; 111; 211) an beiden einander gegenüberliegenden Enden des mindestens einen Federelements (20 bis 25; 120,125; 220 bis 225, 234, 235) jeweils einen dazu quer verlaufenden Sockel­ teil (15, 26; 115, 126; 215, 226) aufweist, der mit dem Federelement (20 bis 25; 120, 125; 220 bis 225, 234, 235) einstückig ist und zur lösbaren Befestigung des Zwischengliedes (11 bis 14; 111; 211) am Aggregat­ gehäuse und am Werkzeugträger (10) ausgebildet ist.
2. Handaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Federelement (20 bis 25; 120, 125; 220 bis 225, 234, 235) und dessen beidendige Sockelteile (15, 26; 115, 126; 215, 226) aus einem ein­ stückigen Kunststoffteil gebildet sind.
3. Handaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Sockelteile (15, 26; 115, 126; 215, 226) eine Bohrung (27, 28; 127; 227) und/oder einen Verschrau­ bungsdom (30, 31) zum Eingreifen von Befestigungsschrau­ ben aufweisen.
4. Handaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Federelemente (20 bis 25; 120, 125; 220 bis 225, 234, 235) entlang einer Reihe oder auf einem Kreis oder auf einem Vieleck, z. B. Drei­ eck oder Viereck, od.dergl. aufeinanderfolgen.
5. Handaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Federelement (20 bis 25; 120, 125; 220 bis 225, 234, 235) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
6. Handaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß außen und/oder innen zwischen den mehreren Federelementen (20 bis 25; 120, 125; 220 bis 225, 234, 235) mindestens ein Dämpfungsteil (29; 129; 229) vorge­ sehen ist, das sich zumindest an beiden Sockelteilen (15, 26; 115, 126; 215, 226) abstützt.
7. Handaggregat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Dämpfungsteil (29; 129; 229) vom einen Sockel­ teil (15; 115; 215) zum anderen Sockelteil (26; 126; 226) erstreckt.
8. Handaggregat nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Dämpfungsteil (29; 229) die zwischen den mehreren Federelementen (20 bis 25; 220 bis 225, 234, 235) vorhandenen Bereiche ausfüllt.
9. Handaggregat nach einem der Ansprüche 6 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsteil (29; 129; 229) form­ schlüssig und ohne feste Verbindung zwischen den Feder­ elementen (20 bis 25; 220 bis 225, 234, 235) und/oder den Sockelteilen (15, 26; 115, 126; 215, 226) angeordnet ist.
10. Handaggregat nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsteil (129) aus einem Mittelteil (133) gebildet ist, das zwischen den Sockelteilen (115, 126) eingelegt ist und mit Quer­ abstand von den Federelementen (120, 125) verläuft.
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US09/027,274 US6039639A (en) 1997-02-27 1998-02-20 Motor driven hand tool with improved elastic supporting members connecting an oscillating work tool carrier with the tool housing
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