DE202006006828U1 - Trainingsgerät - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät für die Stimulation und das Training des Bewegungsapparats einer Person, umfassend eine die Person tragende, bezüglich eines Wippenständers schwenkbare Wippe sowie eine Antriebsanordnung mit einem Motor und einem Getriebeelemente aufweisenden Getriebe, wobei die Getriebeelemente wenigstens eine Kraftübertragungskette zwischen der Wippe und dem Motor bilden.
- Eine derartiges Trainingsgerät ist aus der
EP 0 929 284 B1 bekannt. Bei diesem wird eine Wippe, auf der der Trainierende mit beiden Beinen steht, durch einen Elektromotor angetrieben, der mit zwei zu beiden Seiten der Wippenachse angeordneten Hubvorrichtungen in Antriebsverbindung steht. Durch das Vorsehen von zwei Hubvorrichtungen weist der Antrieb zwei Kraftübertragungsketten auf, welche sich vom unterhalb der Wippenachse angeordneten Motor entgegengesetzt zueinander erstrecken und zueinander synchron, aber gegenläufig zueinander, arbeiten, also im Gegentakt auf die Wippe wirken. Ein solcher Antrieb ist insgesamt relativ aufwendig und dadurch teuer. Im Betrieb müssen die beiden Hubvorrichtungen exakt aufeinander abgestimmt werden, damit sie genau im Wechsel gegenläufig arbeiten, und so eine gleichmäßige Schwenkbewegung der Wippe ohne innere Verspannungen und übermäßige Lagerbelastungen erzielt werden kann. Ferner erfolgt auf Grund des gelenkigen aber ansonsten starren Antriebs der Wippe eine stoßartige Krafteinleitung auf die Wippe, was insbesondere bei hohen Hubfrequenzen nicht besonders schonend für die Gelenke der Person ist. - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Trainingsgerät zu schaffen, bei dem eine gelenkschonende Krafteinleitung in die Wippe ermöglicht wird, wobei ein einfacher Aufbau mit den damit verbundenen Kosteneinsparungen bei Herstellung und Wartung berücksichtigt werden soll.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass wenigstens ein Getriebeelement an der Wippe oder an einem mit der Wippe fest verbundenen Hebelelement elastisch angebunden ist.
- Eine solche elastische Anbindung dämpft in vorteilhafter Weise beim unteren bzw. oberen Totpunkt der Schwenkbewegung auftretende Stöße bzw. Schläge. Somit kann die Wippe gelenkschonender betrieben werden.
- Weiterbildend wird vorgeschlagen, dass zur elastischen Anbindung wenigstens ein Blattfederelement vorgesehen ist, welches eine relative Schwenkbarkeit zwischen der Wippe und dem Getriebeelement ermöglicht. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass das wenigstens eine Blattfederelement selbst ein Getriebeelement der Kraftübertragungskette ist, über welches Antriebskräfte auf die Wippe übertragbar sind.
- Ein solches Blattfederelement weist den Vorteil auf, dass es die gewünschte elastische Lagerung und Dämpfung von Stößen ermöglicht, wobei aber eine ausreichende Stabilität gegeben ist, um die Antriebskräfte auf die Wippe übertragen zu können.
- Weiterbildend aber auch unabhängig wird vorgeschlagen, dass die Wippe bezüglich des Wippenständers elastisch gehalten ist.
- Eine solche Halterung ist im Vergleich mit einer aus dem Stand der Technik bekannten Drehgelenklagerung konstruktiv einfacher und weniger verschleißanfällig. Ferner ergeben sich durch die elastische Halterung neben der Schwenkbewegungskomponente weitere, der Schwenkbewegungskomponente überlagerte Bewegungskomponenten, welche dazu führen, dass die Wippe kleine unregelmäßige Bewegungen durchführt. Ein solches Bewegungsmuster, das als Hauptkomponente die Schwenkbewegung und weitere Komponenten in verschiedene Raumrichtungen aufweist, vor allem vorzugsweise auch eine translatorische Bewegungskomponente der Wippe in Auslenkrichtung einer zweckmäßig in Frage kommenden Blattfederelementanordnung wirkt sich vorteilhaft auf einen Trainingseffekt der die Wippe benutzenden Person aus, da sich der Körper der Person nicht auf ein sich regelmäßig wiederholendes Bewegungsmuster einstellen kann, wie dies beispielsweise bei der aus dem Stand der Technik bekannten Wippenvorrichtung der Fall ist. Das durch die elastische Halterung der Wippe hervorgerufene Bewegungsmuster weist auch keine eindeutig festlegbare effektive Schwenkachse auf, sondern es bilden sich im Verlauf der Bewegung gewissermaßen mehrere temporäre ortsvariable Achsen aus, um welche jeweilige temporäre Teilschwenkbewegungen der Wippe durchgeführt werden. Unter Umständen kann überhaupt keine effektive Schwenkachse identifiziert werden, sondern die Schwenkbewegung resultiert alleine aus einer räumlich verteilten Auslenkung/Verbiegung der hier angesprochenen Blattfederelementanordnung.
- Wie schon angesprochen wird speziell vorgeschlagen, dass zur elastischen Halterung wenigstens ein Blattfederelement vorgesehen ist, welches eine relative Schwenkbeweglichkeit zwischen der Wippe und dem Wippenständer ermöglicht. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass das wenigstens eine Blattfederelement wippenseitig und ständerseitig festgehalten ist und die Schwenkbeweglichkeit der Wippe relativ zum Wippenständer durch eine Biege- oder Torsionsauslenkung des Blattfederelements erfolgt.
- Da die Biege- oder Torsionsauslenkung abhängig von den Dimensionen und Materialeigenschaften des Blattfederelements sowie abhängig von der auf die Wippe wirkenden Belastungen veränderlich ist, führen bereits kleine Veränderungen der Fußstellung der Person oder/und Veränderungen in der Hubhöhe bzw. Hubfrequenz der Wippe zu einem veränderten Bewegungsmuster, so dass die oben bereits beschriebenen Vorteile erreicht werden.
- Um die elastische Halterung der Wippe zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass der Wippenständer mit einem sich quer zur Wippe unterhalb dieser erstreckenden Träger ausgeführt ist, wobei es bevorzugt ist, dass entlang des Trägers ein einziges Blattfederelement oder mehrere ineinander gesonderte Blattfederelemente in der Wippenunterseite und im Träger eingespannt ist/sind.
- Die Halterung, ggf. Einspannung des Blattfederelements erfolgt vorzugsweise formschlüssig mit dem Getriebeelement bzw. der Wippe. Zweckmäßig kann auch eine materialschlüssige Verbindung vorgesehen sein, beispielsweise durch Verschweißung, Verklebung oder dergleichen. Eine solche Halterung ist im Vergleich mit einer Drehgelenkanordnung mit einer darin gelagerten Wippenwelle deutlich einfacher und kostengünstiger herzustellen. Ferner benötigt eine solche Halterung der Wippe und auch die bereits angesprochene elastische Anbindung des Getriebeelements an der Wippe oder an einem mit der Wippe fest verbundenen Hebelelement keine aufwändige Wartung, insbesondere keine Schmierung.
- Das Blattfederelement für die elastische Anbindung des wenigstens einen Getriebeelements oder/und für die elastische Halterung der Wippe ist vorzugsweise aus Metall, insbesondere aus Stahl, hergestellt.
- Dabei kann das Blattfederelement zwischen Getriebeelement und Wippe bzw. Hebelelement bzw. zwischen Wippe und Wippenständer bzw. Träger eine Länge von etwa 1,0 bis 3,0 cm, vorzugsweise etwa 1,5 bis 2,0 cm aufweisen. Bevorzugt ist das Blattfederelement mit einer Materialdicke von < 5,0 mm, vorzugsweise etwa 1,5 mm ausgeführt.
- Selbstverständlich können die hier genannten Dimensionierungen auch für andere in Frage kommende Materialien angepasst werden, so dass eine gewünschte Halterung der Wippe bzw. Anbindung des Getriebeelements erreicht werden kann.
- Ferner ist es auch denkbar, an Stelle eines Blattfederelements insbesondere aus Metall ein anderes elastisches Element, beispielsweise aus Kunststoff oder Gummi oder dergleichen als Anbindungs- bzw. Halterungselement zu verwenden, wobei eine Dimensionierung eines solchen elastischen Elements entsprechend der gewünschten Betriebsarten der Wippe ausgewählt werden muss. Ein solches elastisches Element aus Kunststoff oder Gummi oder dergleichen kann insbesondere als Halterung für die Wippe auf dem mit dem Wippenständer fest verbundenen Träger vorgesehen sein, da an dieser Halterung im Wesentlichen statische Kräfte wirken, die beim Bewegen der Wippe nur geringe dynamische Kraftkomponenten aufweisen.
- Das elastisch angebundene Getriebeelement kann eine Schub-/Zugstange sein, die bezogen auf die Kraftübertragungskette an ihrem dem Motor zugewandten Ende mit einem als Exzenter ausgebildeten Getriebeelement gelenkig verbunden ist.
- Dabei kann der Exzenter vom Motor gesondert, über eine weiteres Getriebeelement der Kraftübertragungskette, insbesondere über einen Riemen oder dergleichen, mit diesem verbunden ausgebildet sein. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es, den Motor und den Exzenter derart in einem Wippengehäuse unterzubringen, dass eine gute Gewichtsverteilung und eine hohe Standfestigkeit des Trainingsgeräts erreicht wird.
- Alternativ hierzu ist es auch möglich, dass der Exzenter unmittelbar an eine Ausgangswelle des Motors angeordnet ist.
- Weiterbildend wird ferner vorgeschlagen, dass die Antriebsanordung genau eine Kraftübertragungskette oder mehrere derartige, zueinander parallel verlaufende und im Gleichtakt auf die Wippe wirkende Kraftübertragungsketten aufweist. Dies führt zu einem sehr einfachen und somit kostengünstigen Aufbau des Trainingsgeräts. Die parallele und in Gleichtakt auf die Wippe wirkende Anordnung mehrerer Kraftübertragungsketten weist den Vorteil auf, dass der synchrone Betrieb der verschiedenen Kraftübertragungsketten sehr einfach, insbesondere deutlich einfacher als bei bekannten gegenläufigen Kraftübertragungsketten realisierbar ist.
- Durch die elastische Halterung der Wippe in Kombination mit der elastischen Anbindung des Getriebeelements kann je nach eingestellter Wippenamplitude und Wippenfrequenz eine gewisse zusätzliche Schwingung der Wippe in verschiedene Raumrichtungen erreicht werden. Diese Schwingungen sind gegenüber der eigentlichen, durch den Motor angetriebenen Wippenschwingung unregelmäßig, so dass sich die das Trainingsgerät benutzende Person bzw. ihr Körper nicht dauerhaft hierauf einstellen kann, wodurch ein Gewöhnungseffekt, wie er bei nur regelmäßigen Schwingungen zu beobachten ist, vermieden werden kann. Dies hat eine positive Auswirkung auf den Trainingseffekt. Eine solche als zweidimensional, vorzugsweise dreidimensional bezeichenbare Schwingung, welche der Wippbewegung überlagert ist, ist insbesondere bei bestimmten Krankheitsbildern, wie beispielsweise Parkinson, von hohem Nutzen.
- Nachfolgend werden drei Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Trainingsgeräts unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
-
1 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Trainingsgeräts von hinten (unter Weglassung der Rückwand); -
2 eine Draufsicht auf den Antrieb des Trainingsgeräts (unter Weglassung der Wippe), -
3 eine Seitenansicht des Antriebs gemäß2 , -
4 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Trainingsgeräts, -
5 eine schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform des Trainingsgeräts, -
6 eine Vergrößerung des mit VI bezeichneten Bereichs der5 und -
7 eine schematische Ansicht einer für alle Ausführungsformen des Trainingsgeräts geeigneten Lagerung. - Das in
1 dargestellte Trainingsgerät setzt sich zusammen aus einem als Wippenständer dienenden Gehäuse mit einer im unteren Bereich angeordneten Grundplatte1 , an der eine vertikale Vorderwand20 , eine vertikale Rückwand19 und vertikale Seitenwände21 bzw.22 derart befestigt sind, dass das Gehäuse insgesamt einen nach oben offenen Kasten bildet. - An der Grundplatte
1 ist ein als Elektromotor2 ausgebildeter Antrieb mittels mehrerer Befestigungen3 verankert. Die Abtriebswelle des Elektromotors2 trägt eine Riemenscheibe4 . Parallel zur Abtriebswelle des Elektromotors2 ist beabstandet zu diesem eine Achse6 an zwei Lagern8 bzw.9 gelagert. Auf der Achse6 ist fluchtend zur Riemenscheibe4 eine Riemenscheibe7 befestigt. Über die Riemenscheiben4 und7 läuft ein Riemen5 , der vorzugsweise als Zahnriemen ausgebildet ist, aber ebenso von einem Keilriemen oder einem Flachriemen gebildet werden kann. Ersatzweise ist auch ein Antrieb mittels einer Kette, einem Seit, einem Zahnrädergetriebe, einem Kegelradgetriebe oder ähnlichem möglich, wobei bei einem Kegelradgetriebe die Abtriebswelle des Elektromotors2 senkrecht zur Achse6 angeordnet ist. - Die Lager
8 bzw.9 sind mittels Befestigungen10 ebenfalls an der Grundplatte1 gelagert. Im Bereich der Lager8 bzw.9 sind an der Achse6 zwei Exzenterscheiben11 bzw.12 befestigt. An den Exzenterscheiben11 und12 ist jeweils parallel zur Achse6 fluchtend zueinander ein Exzenterbolzen13 angeordnet. An den Exzenterbolzen13 ist das untere Ende jeweils eines Schwinghebels14 ,14' drehbar gelagert. Die oberen Enden der beiden Schwinghebel14 ,14' sind vermittels eines jeweiligen Blattfederelements50 mit der Wippe16 verbunden. Dabei sind die Blattfederelemente50 sowohl am jeweiligen Schwinghebel14 ,14' als auch an der Unterseite der Wippe16 fest eingespannt. Wenn nun durch die Drehung der Exzenterscheiben11 ,12 die Schwinghebel14 ,14' in eine Auf-/Abbewegung versetzt werden, übertragen die Blattfederelemente50 die Antriebskräfte auf die Wippe16 , so dass diese um die Wippenachse23 verschwenkt wird. Dabei dämpft das Blattfederelement durch seine elastische Auslenkung insbesondere in den Totpunkten der Exzenterbewegung auftretende Stöße, so dass diese nicht direkt und ungedämpft an die Wippe und somit die darauf stehende Person übertragen werden. Selbstverständlich sind die Blattfederelemente50 derart dimensioniert, dass sie die wirkenden Antriebskräfte sicher auf die Wippe16 übertragen können, so dass das Trainingsgerät zuverlässig betrieben werden kann. - In diesem Ausführungsbeispiel weist eine Antriebsanordnung ausgehend vom Elektormotor
2 eine Kraftübertragungskette auf, die von der Riemenscheibe 4, dem Riemen5 , der Riemenscheibe7 , der Achse6 , den beiden Exzentern11 ,12 den als Schubstangen ausgebildeten Schwinghebeln14 ,14' sowie den Blattfederelementen50 gebildet ist. Die Kraftübertragung wird an der Achse6 auf die beiden Exzenter11 ,12 und die beiden Schwinghebel14 ,14' parallel aufgeteilt. Die im Ausführungsbeispiel einzige Kraftübertragungskette weist hier somit parallel zueinander angeordnete Getriebeelemente auf, welche im Betrieb die gleichen Bewegungen ausführen und welche zur gleichen, im Ausführungsbeispiel einzigen Antriebsanordnung gehören. - Die Wippe
16 ist in dieser Ausführungsform in ihrer Mitte an ihrer Unterseite mittels einer die Wippenachse23 definierenden Wippenwelle30 gelagert, die in jeweils einem an der Vorderwand20 und an der Rückwand19 des Gehäuses mittels Befestigungen18 befestigten Lager17 gelagert ist. Die Wippe16 weist eine gesamte Länge L von etwa70 Zentimetern auf. Die Länge L ist etwas geringer als der Abstand der Seitenwände21 und22 , so dass die Wippe16 mit der Oberkante des Gehäuses nahezu bündig angeordnet ist, jedoch zu den Seitenwänden21 bzw.22 und zur Vorderwand20 und zur Rückwand19 so viel Spiel aufweist, dass sie eine oszillierende Schwing- bzw. Schwenkbewegung um ihre Wippenachse23 ausführen kann. Die Spalte zwischen den Seitenkanten der Wippe16 und den Wänden19 ,20 ,21 und22 sind in jedoch so klein gehalten, dass keine Körperteile oder Gegenstände eingeklemmt werden können. - Die Amplitude der oszillierenden Schwingbewegung der Wippe
16 hängt ab von der Größe des Abstandes des Exzenterbolzens13 zur Mitte der Achse6 . Sie hängt auch von der Länge des Schwinghebels14 bzw. von der Position einer Anbindung15 der Schwinghebel an der Wippe ab. Vorzugsweise ist die Amplitude im Bereich von 1 mm bis etwa 40 mm variabel. Eines solche Variabilität der Amplitude kann beispielsweise durch einen Satz von austauschbaren Exzenterscheiben erreicht werden, deren Exzenterbolzen unterschiedliche Abstände von der Drehahse6 aufweisen. Ferner kann bei unverändert zum Einsatz kommenden Exzentern daran gedacht werden, die Anbindung15 in der zur Wippenachse orthogonalen Richtung verschiebbar an der Wippe zu befestigen. Eine solche lösbare Befestigung könnte beispielsweise durch miteinander in Eingriff bringbare komplementäre Profile, beispielsweise im Sinne von Rasten oder dergleichen, an den Anbindungen und der Wippe erreicht werden. Hierbei könnten die Profile zur sicheren Festsetzung der Anbindungen während des Betriebs zusätzlich noch durch eine Schraubverbindung oder dergleichen gegeneinander gedrückt und festgeklemmt werden. Schließlich wird auch daran gedacht, dass die Schwinghebel14 ,14' derart ausgebildet sind, dass sie in ihrer Länge verstellbar sind, um eine mittlere Horizontalität oder Neigung der Wippe einzustellen. Selbstverständlich sind zum bedarfsweisen Einstellen der Amplitude auch Kombinationen der genannten Verstellmöglichkeiten an den verschiedenen Getriebeelementen möglich. Die Einstellung solcher Verstellelemente kann manuell oder automatisiert, beispielsweise unter Einsatz von entsprechenden Stellgliedern, erfolgen. - Selbstverständlich kann der Benutzer die Amplitude aber auch dadurch beeinflussen, dass er seine Füße mehr oder weniger weit rechts und links der Wippenachse
23 auf der Wippe16 platziert. - Eine Verstellmöglichkeit der Schwenkamplitude unabhängig von der erwähnten Veränderung der Fußstellung auf der Wippe weist den Vorteil auf, dass der Trainingseffekt bei gleichbleibendem, insbesondere idealem bzw. für die Person bequemem Fussabstand erhöht werden kann. Ferner können durch eine von der Fußstellung unabhängige Amplitudenverstellung Extrembelastungen auf die Wippe, welche insbesondere dann auftreten, wenn eine Person ihr Gewicht durch eine sehr breite Fußstellung ganz außen auf die Wippe überträgt, vermieden werden.
- Ferner ist vorzugsweise die Drehzahl des Elektromotors
2 variabel, so dass sich für die Frequenz der oszillierenden Bewegung der Wippe16 ein Bereich von etwa 3 bis 70 Hz einstellen läßt. Die Drehzahländerung des Elektromotors2 erfolgt vorzugsweise durch einen Frequenz-Umrichter. - Der Elektromotor
2 und die Hubvorrichtung mit der Achse6 sind bevorzugt auf unterschiedlichen Seiten der Wippenachse23 angeordnet. Dabei sind die Lager8 bzw.9 für die Achse6 und die Lager15 an der Unterseite der Wippe16 vorzugsweise im äußeren Viertel der Länge L angeordnet, während der schwerere Elektromotor2 näher an der Mitte des Gehäuses angeordnet ist. Insgesamt ergibt sich dadurch eine ausgeglichene Gewichtsverteilung, die das Tragen des Trainingsgeräts erleichtert. Die Exzenterscheiben11 bzw.12 oder die Achse6 können mit Ausgleichsgewichten versehen sein, um unerwünschte Vibrationen am Gehäuse zu vermeiden. Die Wippe16 ist als stabile Platte, gegebenenfalls mit zusätzlichen Versteifungen ausgebildet, so dass keine Schwingungen durch wechselnde Biege- Belastungen auftreten können. - Die Wippe
16 ist im Hinblick auf die wirkenden Kräfte vorzugsweise als Aluminiumplatte ausgeführt, die auf ihrer Unterseite im Ausführungsbeispiel nicht dargestellte Verstrebungen aufweist. Die Ausrichtung und Dimensionierungen der Verstrebungen sind dabei so gewählt, dass die Wippe durch die einseitige parallele Krafteinleitung vermittels der beiden Schwinghebel14 ,14' keine nennenswerten Verbiegungen oder/und Verwindungen erfährt. Die Ausbildung von Verstrebungen erfolgt vorzugsweise durch Ausfräsen von Ausnehmungen in der Metallplatte, was neben der gewünschten Steifigkeit auch zu einer Gewichtsreduktion führt. - Das Trainingsgerät ist weiterhin vorzugsweise mit einem in
1 angedeuteten Steuergerät24 ausgerüstet, das einen Programmspeicher25 aufweist, in dem mehrere verschiedene Trainingsprogramme mit einem jeweils unterschiedlichen zeitlichen Verlauf der Frequenz und/oder der Amplitude der oszillierenden Schwingbewegung der Wippe16 gespeichert und je nach Bedarf abrufbar sind. Vermittels eines solchen Steuergeräts könnten auch die oben erwähnten Stellglieder der Verstellelemente zur Amplitudenvariation angesteuert werden. - Der Benutzer kann jedoch auch bei der mit einem Programmspeicher
25 ausgerüsteten Variante wie auch in einer einfacheren Variante die Frequenz und/oder die Amplitude manuell einstellen. Die Verstellung der Parameter erfolgt vorzugsweise an einem nicht dargestellten, aus dem eingangs genannten Stand der Technik bekannten Handbügel, der beispielsweise an der Vorderwand20 befestigt ist und etwa in Brusthöhe des Benutzers hinauf reicht. Sie kann jedoch auch beispielsweise durch Drehschalter an einer Seitenwand22 des Gehäuses erfolgen. - Gemäß der in
4 schematisch dargestellten zweiten Ausführungsform umfasst das Trainingsgerät ebenfalls ein oben offenes Gehäuse mit einer Grundplatte1 , an der zwei Seitenwände21 und22 und zwei nicht gezeigte Vorder- und Rückwände befestigt sind. Unter Abstand zu den Wänden ist eine Wippe16 in Gestalt einer rechteckigen Platte in die offene Oberseite des Gehäuses eingesetzt. Die Wippe16 ist in ihrer Längsmitte mittels einer Wippenwelle30 in Drehlagern in den nicht gezeigten Vorder- und Rückwänden drehgelagert und wird durch einen nachfolgend beschriebenen Antrieb in eine oszillierende Schwingung um die Wippenachse23 versetzt. Es werden im Folgenden nur die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel der1 bis3 erläutert. - Der Antrieb umfasst einen Elektromotor
2 , der an der Grundplatte1 unter einer, in der4 der rechten Seite der Wippe16 befestigt ist. Der Elektromotor2 ist bezüglich seiner Drehzahl steuerbar und über einen Exzenter mit der Unterseite der Wippe16 im Bereich der Wippenwelle30 zur Drehkrafteinleitung in die Wippe16 verbunden. Alternativ kann der Exzenter mit der drehfest mit der Wippe16 verbunden Wippenwelle30 in Verbindung stehen. Schließlich kann das vorteilhafte Prinzip eines zentralen Drehantriebs der Wippe16 auch durch einen Direktantrieb der Wippenwelle30 bzw. der daran drehbar gelagerten Wippe durch einen umsteuerbaren Elektromotor verwirklicht werden. - Die Abtriebsachse des Elektromotors
2 ist fest mit einer Exzenterscheibe26 verbunden, die einen Exzenterbolzen27 trägt. - Ein Ende eines Schwinghebels
28 ist im Bereich der Welle30 fest mit der Unterseite der Wippe16 verbunden. Das andere Ende des Schwinghebels28 ist über eine Kraftübertragungsstange29 mit dem Exzenterbolzen27 der Exzenterscheibe26 verbunden. Die Kraftübertragungsstange29 ist elastisch vermittels eines Blattfederelements52 mit dem unteren Ende des Schwinghebels28 und dem Exzenterbolzen27 verbunden. Das untere Ende des Schwinghebels28 kommt mit Abstand über der Grundplatte1 zu liegen. - Somit umfasst die Kraftübertragungskette des Getriebes in der zweiten Ausführungsform die Exzenterscheibe
26 mit ihrem Exzenterbolzen27 , die Kraftübertragungsstange29 , das Blattfederelement52 und den Schwinghebel28 . Zusammen mit dem Motor2 bilden sie die einzige Antriebsanordnung. Es wird darauf hingewiesen, dass auch die parallele Anordnung eines zweiten derartigen Getriebes, das entweder mit dem gleichen Motor (etwa am anderen Ende der Motorwelle) oder mit einem synchron laufenden zweiten Motor verbunden ist, denkbar ist. Hierdurch würden sich zwei Kraftübertragungsketten ergeben, die parallel zueinander verlaufen und im Gleichtakt arbeiten. - Eine Drehbewegung des Elektromotors
2 versetzt die Exzenterscheibe26 in Drehung, deren Exzenterbolzen27 das an ihm angelenkte Ende der Kraftübertragungsstange29 mitnimmt, dessen Drehbewegung vermittels des sich elastisch verhaltenden Blattfederelements52 auf das untere Ende des Schwinghebels28 übertragen wird. Da das obere Ende des Schwinghebels28 an der Wippe16 festgelegt ist, wird die Wippe16 um ihre Wippenachse23 in Drehung versetzt, was zur oszillierende Schwingung bzw. Schwenkbewegung der Wippe16 führt. Dabei wird durch das Blattfederelement52 eine wie bei der ersten Ausführungsform beschriebene Dämpfung von Stößen erreicht. - Selbstverständlich können auch bei dieser Ausführungsform Verstellmöglichkeiten an den Getriebeelementen vorgesehen sein, damit die Amplitude der Schwenkbewegung einstellbar ist.
- In analoger Weise wie bei der ersten Ausführungsform kann auch ein Trainingsgerät gemäß der zweiten Ausführungsform mit einem in
4 nicht dargestellten, aber zur1 ähnlichen Steuergerät verbunden sein. - In der
5 ist eine dritte Ausführungsform des Trainingsgeräts dargestellt, das sich von der ersten Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass die Wippe16 vermittels wenigstens eines weiteren Blattfederelements54 elastisch auf einem am Gehäuse des Trainingsgeräts angebrachten Träger56 gehalten ist. Der Träger56 ist dabei an der Vorderwand19 und der Rückwand20 (vgl.2 ) befestigt und erstreckt sich über die gesamte Breite des Gehäuses. An der Oberseite des Trägers56 ist das Blattelement54 formschlüssig und vorzugsweise materialschlüssig bei58 eingespannt. Ein nach oben weisendes Ende des Blattfederelements54 ist bei60 in der Wippe16 eingespannt. Zwischen diesen beiden Einspannungsbereichen58 und60 ist das Blattfederelement54 frei und kann sich bezogen auf die6 nach links und nach rechts verbiegen, so dass ein Verschwenken der Wippe16 auf Grund der durch den Schwinghebel14 auf die Wippe16 übertragenen Antriebskraft erfolgen kann. Dabei wird bei einer solchen Halterung der Wippe16 keine ortsfeste Schwenkachse festgelegt, wie dies bei einer Drehlagerung gemäß Ausführungsform der1 der Fall ist, da das Ausmaß der Verbiegung und der exakte Verlauf einer Auslenkung des Blattfederelements54 von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird, wie beispielsweise des Gewichts der auf der Wippe stehenden Person, der Fußstellung der Person, Wippenfrequenz und Hubhöhe. Bei einer solchen Ausführungsform erfährt die Wippe auch keine reine Drehbewegung um eine Schwenkachse, sondern bewegt sich translatorisch in einem gewissen Ausmaß entlang eines bogenförmigen Abschnitts entsprechend der räumlich zwischen Träger und Wippe verteilten Verbiegung des Blattfederelements54 nach links und nach rechts. - Das Blattfederelement
54 kann wie der Träger56 durchgehend von der Vorderseite zur Rückseite ausgebildet sein, wobei es bei Einspannung im Träger56 nicht unmittelbar mit dem Gehäuse verbunden ist. Es ist aber ebenso denkbar, dass im Träger56 mehrere, voneinander getrennte Blattfederelemente vorgesehen sind. Eine entsprechende Ausgestaltung erfolgt auf Grund der zu erfüllenden Betriebsbedingungen bzw. Maximalbelastungen, welche beim Betrieb auf eine solche elastische Wippenhalterung wirken. - Neben der Anordnung eines oder mehrerer Blattfederelemente unterhalb der Wippe ist es auch denkbar, ein oder mehrere Blattfederelemente derart an der Wippe anzuordnen, dass sie auf der Vorder- bzw. Rückseite der Wippe vorstehen und mit dem Gehäuse direkt verbunden werden. Bei einer solchen Anordnung wird eine Schwenkbewegung der Wippe durch eine Torsionsauslenkung der Blattfederelemente ermöglicht.
- Durch die Verwendung von Blattfederelementen
50 ,52 ,54 gemäß den vorgestellten Ausführungsformen kann auf jeweils wenigstens eine Drehgelenk-Lageranordnung verzichtet werden, was einen vereinfachten und kostengünstigen Aufbau des Trainingsgeräts ermöglicht. Ferner reduziert sich der Wartungsaufwand, da eine Halterung bzw. Anbindung mittels eines Blattfederelements keine aneinander reibende Verschleißteile aufweist, bei denen eine Schmierung notwendig ist. - Bezug nehmend auf
7 wird eine Möglichkeit der Lagerung des Trainingsgeräts auf dem Untergrund beschrieben. Das Gehäuse des Trainingsgeräts, insbesondere dessen Vorderwand20 und dessen Grundplatte1 , sind schematisch dargestellt. Die im Gehäuse untergebrachte Antriebsanordnung bzw. Wippenhalterung kann gemäß einer der oben beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet sein und wird hier nicht mehr näher beschrieben. Das Gehäuse liegt mit seiner Grundplatte1 auf vier Lagerelementen32 auf, von denen zwei dargestellt sind und die selbst auf einer Basisplatte34 des Trainingsgeräts abgestützt sind. Die Basisplatte34 ist ihrerseits durch entsprechende Standfüße36 auf dem Boden38 rutschfest abgestützt, so dass sich die Basisplatte34 im Wippenbetrieb nicht relativ zum Boden38 bewegt. Selbstverständlich sind die Lagerelemente32 an der Grundplatte1 des Gehäuses bzw. der Basisplatte34 in geeigneter Weise befestigt. - Als Lagerelemente
32 kommen rohrförmige Gummiteile zum Einsatz, wobei die beiden dargestellten Gummiteile32 bezogen auf die Vorderwand20 unterschiedlich ausgerichtet sind, so dass Bewegungen des Gehäuses in orthogonal zueinander stehenden, horizontalen Raumrichtungen gleichmäßig aufgenommen werden können. Selbstverständlich können aber auch alle Gummiteile einer solchen Lagerung gleich ausgerichtet sein. - An der Basisplatte
34 ist eine Haltevorrichtung40 angebracht, welche zwei sich vertikal von der Basisplatte34 nach oben erstreckende Stangen42 aufweist, die über ein horizontales Verbindungsstück44 an ihren oberen Enden miteinander verbunden sind. Da die Haltevorrichtung40 mit der Basisplatte34 verbunden ist, kann sich das Gehäuse und die darin gelagerte Wippe relativ zur Basisplatte34 und der Haltevorrichtung40 frei bewegen bzw. schwingen, insbesondere mit drei räumlichen Freiheitsgraden. - Die beschriebene Lagerung des Gehäuses ermöglicht eine Schwingung des Gehäuses und der mit diesem verbundenen Wippe in beliebigen Raumrichtungen, wobei diese Schwingungen durch den Körper der auf der Wippe stehenden Person ausgeglichen werden müssen, was den Trainingseffekt für die Person positiv beeinflusst.
- Die Unregelmäßigkeit der durch die Lagerung des Gehäuses hervorgerufenen Schwingungen kann insbesondere bei elastischer Halterung der Wippe (vgl.
5 und6 ) noch verstärkt werden, so dass der Trainingseffekt noch weiter vorteilhaft unterstützt werden kann. - Am Verbindungsstück
44 kann beispielsweise ein nicht dargestellter Bildschirm, insbesondere Touchscreen, oder ein anderes Schnittstellengerät angebracht sein, der bzw. das mit dem in1 dargestellten Steuergerät24 verbunden ist und die Einstellung des Steuergeräts24 durch die auf der Wippe stehende Person ermöglicht. Selbstverständlich können die Stangen42 und das Verbindungsstück44 auch einstückig miteinander ausgebildet sein. Die Haltevorrichtung40 vereinfacht für die das Trainingsgerät benutzende Person das Auf-/Absteigen auf bzw. von der bezüglich des Bodens38 schwimmend gelagerten Wippe. Ferner ermöglicht die Haltevorrichtung auch ein Festhalten der Person während des Wippens, falls sie das Gleichgewicht kurzzeitig nicht halten kann oder falls eine Anpassung der Wippfrequenz oder/und -amplitude durchgeführt wird.
Claims (15)
- Trainingsgerät für die Simulation und das Training des Bewegungsapparats einer Person, umfassend eine die Person tragende, bezüglich eines Wippenständers (
19 ,20 ,21 ,22 ) schwenkbare Wippe (16 ) sowie eine Antriebsanordnung mit einem Motor (2 ) und einem Getriebeelemente (5 ,6 ,7 ,11 ,12 ,13 ,14 ,14' ) aufweisenden Getriebe, wobei die Getriebeelemente (5 ,6 ,7 ,11 ,12 ,13 ,14 ,14' ) wenigstens eine Kraftübertragungskette zwischen der Wippe (16 ) und dem Motor (2 ) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Getriebeelement (14 ,14' ,29 ) an der Wippe (16 ) oder an einem mit der Wippe (16 ) fest verbundenen Hebelelement (28 ) elastisch angebunden ist. - Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur elastischen Anbindung wenigstens ein Blattfederelement (
50 ,52 ) vorgesehen ist, welches eine relative Schwenkbarkeit zwischen der Wippe (16 ) und dem Getriebeelement (14 ,14' ,29 ) ermöglicht. - Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Blattfederelement (
50 ,52 ) selbst ein Getriebeelement der Kraftübertragungskette ist, über welches Antriebskräfte auf die Wippe (16 ) übertragbar sind. - Trainingsgerät nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (
16 ) bezüglich des Wippenständers (19 ,20 ,21 ,22 ) elastisch gehalten ist. - Trainingsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur elastischen Halterung wenigstens ein Blattfederelement (
54 ) vorgesehen ist, welches eine relative Schwenkbeweglichkeit zwischen der Wippe (16 ) und dem Wippenständer (19 ,20 ,21 ,22 ) ermöglicht. - Trainingsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Blattfederelement (
54 ) wippenseitig und ständerseitig festgehalten ist und die Schwenkbeweglichkeit der Wippe (16 ) relativ zum Wippenständer (19 ,20 ,21 ,22 ) durch eine Biege- oder Torsionsauslenkung des Blattfederelements (54 ) erfolgt. - Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Halterung der Wippe (
16 ) der Wippenständer (19 ,20 ) mit einem sich quer zur Wippe (16 ) unterhalb dieser erstreckenden Träger (56 ) ausgeführt ist. - Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Trägers (
56 ) ein einziges Blattfederelement (54 ) oder mehrere voneinander gesonderte Blattfederelemente in der Wippenunterseite und im Träger (56 ) eingespannt ist/sind. - Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 3 oder 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Blattfederelement (
50 ,52 ,54 ) aus Metall, insbesondere aus Stahl, ausgebildet ist. - Trainingsgerät, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Blattfederelement (
50 ,52 ,54 ) zwischen Gelenkelement (14 ,14' ) und Wippe (16 ) bzw. Hebelelement (29 ) bzw. zwischen Wippe (16 ) und Wippenständer bzw. Träger (56 ) eine Länge von etwa 1,0 bis 3,0 cm, vorzugsweise etwa 1,5 bis 2,0 cm aufweist. - Trainingsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Blattfederelement (
50 ,52 ,54 ) mit einer Materialdicke von kleiner als 5,0 mm, vorzugsweise von etwa 1,5 mm ausgeführt ist. - Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das elastisch angebundene Getriebeelement (
14 ,14' ,29 ) eine Schub-/Zugstange ist, die bezogen auf die Kraftübertragungskette an ihrem dem Motor zugewandten Ende mit einem als Exzenter (6 ,13 ;26 ) ausgebildeten Getriebeelement gelenkig verbunden ist. - Trainingsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (
6 ,13 ) vom Motor (2 ) gesondert, über ein weiteres Getriebeelement (5 ) der Kraftübertragungskette, insbesondere über einen Riemen oder dergleichen, mit diesem verbunden ausgebildet ist. - Trainingsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (
26 ) unmittelbar an einer Ausgangswelle des Motors (2 ) angeordnet ist. - Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsanordnung genau eine Kraftübertragungskette oder mehrere derartige, zueinander parallel verlaufende und im Gleichtakt auf die Wippe (
16 ) wirkende Kraftübertragungsketten aufweist.
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