DE19800781A1 - Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen - Google Patents
Vorrichtung zur Bearbeitung von MaterialbahnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen handelt es sich beispiels
weise um Druckmaschinen, die ein oder mehrere Druckstationen aufweisen, Flexo
druckmaschinen, Papierprägemaschinen, Kaschiermaschinen, Umrollmaschinen
Stanzmaschinen oder dergleichen. Bevor die von einer Vorratsrolle abgezogene
Bahn einer Bearbeitungsstation zugeführt wird, ist es zumeist erforderlich, daß die
Bahn vorbehandelt, bearbeitet oder geprüft wird. Derartige Anforderungen werden
zu meist dadurch erfüllt, daß zwischen einem Abhebepunkt der Bahn von der Vor
ratsrolle und einem Zuführen der Bahn einer ersten Bearbeitungseinrichtung eine
entsprechende Bearbeitungsstation zwischengeschalten wird, um diese Vorberei
tungs- oder Bearbeitungsvorgänge auszuführen. Die Anordnung der Bearbeitungs
einrichtungen ist mit aufwendigen Anordnungen verbunden, da die Vorratsrolle un
mittelbar vor der ersten Bearbeitungsstation angeordnet ist oder daß zwischen der
Vorratsrolle und der Bearbeitungsstation Abzugswalzen und Führungswalzen vor
gesehen sind, die eine Anordnung einer Bearbeitungsstation mit einem wesentlich
erhöhten Bauraum benötigen. Darüber hinaus erfüllt eine derartige Anordnung einer
Bearbeitungsstation mittels eines separaten Anbaus, beispielsweise ein Zwischen
gestell in der Maschine, nicht die Kundenwünsche. Zusätzlich entstehen durch die
aufwendige Anordnung zur Aufnahme einer Bearbeitungsstation zwischen dem Ab
hebepunkt der Bahn von der Vorratsrolle und einer ersten Bearbeitungsstation hohe
Montage- und Anbaukosten.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für eine Bear
beitungseinrichtung vorzuschlagen, die kostengünstig an einer Vorrichtung zur Be
arbeitung von Bahnen angeordnet werden kann und die eine platzsparende Anord
nung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor einem Abhebepunkt
der Bahn von dem Drum in Abzugsrichtung gesehen, in einem Bereich, der an eine
äußerste Lage des Drums angrenzt, zumindest eine Prüf- oder Bearbeitungsein
richtung angeordnet ist. Die Drums sind zumeist vor oder unterhalb von Bearbei
tungsstationen angeordnet, so daß in dessen Umfangsbereich Toträume vorhanden
sind, in welchen die Bearbeitungseinrichtungen anordenbar sind. Dadurch ist eine
platzsparende Anordnung ermöglicht. Gleichzeitig bleibt eine gute Zugänglichkeit zu
den Bearbeitungseinrichtungen erhalten. Des weiteren weist diese Anordnung den
Vorteil auf, daß derartige Bearbeitungsstationen an bestehenden Maschinen einfach
und kostengünstig nachrüstbar sind.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die
äußerste Lage der Bahn von dem Drum abgezogen und einer Bearbeitungseinrich
tung zugeführt wird und anschließend wieder an den Drum zurückgeführt ist, so daß
diese vor dem Abhebepunkt der Bahn wieder an dem Drum anliegt. Durch diese
vorteilhafte Führung kann die platzsparende Anordnung ermöglicht sein, ohne daß
eine Beeinträchtigung des Abwickelvorganges des Drums gegeben ist. Durch diese
vorteilhafte Anordnung ist des weiteren ermöglicht, daß unabhängig von einer konti
nuierlichen oder diskontinuierlichen Bearbeitung beziehungsweise Verarbeitung der
Bahn durch die Bearbeitungsstationen ein kontinuierlicher Abzug von dem Drum
ermöglicht ist, so daß eine kontinuierliche Bearbeitung, Prüfung oder Vorbereitung
der Bahn durch die Bearbeitungseinrichtung ermöglicht ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß auch dadurch gelöst, daß an einem Aufwickel
drum der Bahn nach dem Anlagepunkt der Bahn an dem Drum, in Aufwickelrichtung
gesehen, in einem Bereich, der an eine äußerste Lage des Drums angrenzt, zumin
dest eine Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung angeordnet ist. Diese Anordnung der
Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung nach einer letzten Bearbeitungsstation kann für
eine Nachbehandlung der Bahn oder eine Vorbereitungsmaßnahme für die Weiter
verarbeitung des Drums vorgesehen sein.
Unabhängig von der Anordnung der zumindest einen Prüf- oder Bearbeitungsstation
an einem Abwickeldrum oder Aufwickeldrum vor oder nach der letzten Bearbei
tungsstation kann das Prinzip zur Bearbeitung der äußersten Lage der Bahn und die
Positionierung der zumindest einen Prüf- oder Bearbeitungsstation beibehalten wer
den.
Des weiteren kann vorgesehen sein, daß die äußerste Lage der Bahn mehrere Be
arbeitungsstationen durchläuft, bevor diese vor dem Abhebepunkt der Bahn von
dem Drum für dessen Abzug an dem Drum wieder anliegt. Durch das kurzfristige
Abheben und wieder Anlegen der äußersten Lage der Rolle bleiben die Ab- bezie
hungsweise Aufwickelverhältnisse ungestört. Zusätzliche Führungsaufgaben wäh
rend der Abhebephase der äußeren Lage bis zu dessen Anlegen an dem Drum
können entfallen. Dadurch können die Bearbeitungsstationen bezüglich den Füh
rungsaufgaben vereinfacht ausgebildet sein.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß die äußerste Lage unmittelbar einer Bearbeitungseinrichtung zugeführt wird.
Dadurch ist der Abhebebereich der äußersten Lage relativ groß ausgebildet, wo
durch erzielt werden kann, daß der an dem Drum anliegende Abschnitt nach der
Bearbeitungseinrichtung sehr gering ausgestaltet werden kann.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die äußerste Lage über der Bearbeitungsein
richtung vor- und nachgeschalteten Umlenkwalzen zu- und abgeführt wird, wodurch
in bestimmten Anwendungsfällen vorteilhafterweise die äußerste Lage nur über ei
nen sehr kurzen Winkelbereich von dem Drum abgehoben ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest
eine Bearbeitungsrichtung durch die äußerste Lage des Drums angetrieben ist. Da
durch kann eine weitere Vereinfachung in der Ausgestaltung der Bearbeitungsein
richtungen ermöglicht sein, wodurch das Bauvolumen der Bearbeitungseinrichtun
gen wiederum verringert werden kann.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Bear
beitungseinrichtung als eine Bahnbehandlungseinrichtung wie beispielsweise eine
Corona-Station zur Reinigung der Bahnoberfläche ausgestaltet ist. Des weiteren
kann die Bearbeitungseinrichtung als Bahnsteuerung, Bahnbrecher ausgebildet
sein. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, daß die Bearbeitungseinrichtung als
Prüfeinrichtung vorgesehen ist, um beispielsweise Passermarken abzufragen. Des
weiteren kann vorgesehen sein, daß die Bahn mittels einer Perforationseinrichtung
bearbeitet wird. Darüber hinaus kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß die
Bearbeitungseinrichtung abschnittsweise arbeitet, so daß ein bearbeiteter Bahnab
schnitt und ein unbearbeiteter Bahnabschnitt von dem Drum abgezogen oder auf
gewickelt werden kann.
Bei den zu bearbeitenden Bahnen kann es sich um Materialien wie beispielsweise
Papier, Folien aus Metall oder Kunststoff, Schaumstoff, Textilien, Vliese oder der
gleichen handeln.
Alternativ kann des weiteren vorgesehen sein, daß mehrere Bearbeitungseinrich
tungen, wie oben aufgeführt, in Reihe geschalten werden können, so daß in Abhän
gigkeit der jeweiligen Anwendungsfälle eine oder mehrere Bearbeitungen, Vorbe
reitungen beziehungsweise Prüfungen vorgenommen werden können, bevor die
Papierbahn zumindest der ersten Bearbeitungsstation zugeführt wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur Bear
beitung von Papierbahnen mit einer erfindungsgemäßen Anord
nung der Bearbeitungseinrichtung an einer der Vorrichtung vor
geschaltenen Vorratsrolle und
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Bearbeitung
einer Papierbahn mit einer erfindungsgemäßen Anordnung einer
Bearbeitungseinrichtung bei einer am Fundament der Vorrich
tung integrierten Anordnung der Vorratsrolle.
Fig. 1 zeigt beispielhaft eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 11 zur
Bearbeitung von Papierbahnen. Bei dieser Vorrichtung 11 handelt es sich um eine
Mehrfarbendruckmaschine, bei der lediglich ein Farbwerk 12 dargestellt ist. Die Vor
richtung 11 weist vorgelagert ein als Vorratsrolle ausgebildeten Drum 13 auf. Von
dieser wird eine Papierbahn 14 über eine Abzugsvorrichtung 16 von der Vorratsrolle
13 abgezogen. Die Papierbahn 14 wird nach der Abzugsvorrichtung 16 an der Vor
richtung 11 angeordneten Einzugswalzen 17 zugeführt. Zwischen den Einzugswal
zen 17 und den weiteren Walzen 18 des Farbwerkes 12 ist eine Schlaufe 19 gebil
det, da diese Vorrichtung 11 diskontinuierlich arbeitet. Somit wird durch die Schlaufe
19 ein Puffer gebildet, so daß beispielsweise ein kontinuierlicher Abzug von der Vor
ratsrolle 13 ermöglicht ist. Sofern die Vorrichtung 11 eine kontinuierliche Bearbei
tung vorsieht, kann die Abzugsgeschwindigkeit der Papierbahn 14 der Verarbei
tungsgeschwindigkeit entsprechen, so daß eine Schlaufenausbildung nicht erforder
lich ist.
Eine für die Vorbehandlung beziehungsweise Prüfung oder Bearbeitung erforderli
che Bearbeitungseinrichtung 21 ist in einem an eine äußere Lage 22 der Papier
bahn 14 von der Vorratsrolle 13 angrenzenden Bereich angeordnet. Beispielsweise
ist die Bearbeitungseinrichtung 21 in einer Fünf-Uhr-Stellung in einem ersten Be
reich 23 angeordnet. Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Bearbeitungsein
richtung 21 in einer Zwei-Uhr-Stellung als auch in einer Sieben-Uhr-Stellung zur
Vorratsrolle 13 angeordnet sein kann. Der Bearbeitungseinrichtung 21 wird die äu
ßerste Lage 22 der Papierbahn 14 zugeführt. Beispielhaft ist die Bearbeitungsein
richtung 21 als Corona-Station oder Bahnreinigungsstation ausgebildet. Die Papier
bahn 14 wird um eine als Walze ausgebildete Gegenelektrode umgelenkt und liegt
wiederum an der Vorratsrolle 13 an, bevor die Papierbahn 14 an einem Abhebe
punkt 24 über die Abzugsvorrichtung 16 von der Vorratsrolle 13 abgezogen wird.
Alternativ zu dieser Anordnung ist beispielsweise möglich, daß zusätzlich zu dem
ersten Bereich 21 in dem zweiten Bereich 26 in Zwei-Uhr-Stellung als auch im drit
ten Bereich 27 in Sieben-Uhr-Stellung weitere Bearbeitungseinrichtungen 21 oder
Prüfeinrichtungen angeordnet sein können. Die Bearbeitungseinrichtungen 21 im
ersten und dritten Bereich 23, 27 können beispielsweise an dem Grundgestell zur
Aufnahme der Vorratsrolle 13 befestigbar sein. Die Bearbeitungseinrichtung 21 im
zweiten Bereich 26 kann beispielsweise an der Vorrichtung 11 befestigbar sein.
Die Anordnung der Bearbeitungseinrichtungen 21 ist grundsätzlich von der Art, daß
die äußerste Lage 22 von der Vorratsrolle 13 abgehoben wird und vor dem Abhebe
punkt 24 wieder der Vorratsrolle 13 zugeführt wird, so daß zumindest ein geringer
Abschnitt der Papierbahn 14 wieder an der Vorratsrolle 13 anliegt und von dieser
geführt wird. Durch diese Anordnung ist ermöglicht, daß die Bearbeitungseinrichtun
gen 21 selbst keinen eigenen Antrieb benötigen, da über die Abzugsvorrichtung 16
beziehungsweise die Einzugswalzen 17 die Fördergeschwindigkeit der Papierbahn
14 und somit das Abziehen bestimmt wird. In manchen Fällen kann die Aufwicklung
das Abziehen der Bahn übernehmen.
In Fig. 1 ist des weiteren strichliniert ein alternativer Bahnverlauf der Papierbahn
14 dargestellt. Bei dieser Anordnung sind vor und nach der Bearbeitungseinrichtung
21 Umlenkwalzen 28 angeordnet, wodurch der Bereich über den die äußerste Lage
22 von der Vorratsrolle 13 abgehoben wird, stark verringert sein kann. Alternativ
kann auch nur eine der beiden Umlenkwalzen 28 vorgesehen sein. Beispielsweise
bei der Anordnung einer Bearbeitungseinrichtung 21 im dritten Bereich 27 ist es von
Vorteil, wenn eine der Bearbeitungseinrichtung 21 nachgeschaltete Umlenkwalze 28
vorgesehen ist, damit die Papierbahn 14 wiederum an der Vorratsrolle 13 anliegt,
bevor diese an dem Abhebepunkt 24 von der Vorratsrolle 14 abgezogen wird.
Bei der Anordnung von mehreren Bearbeitungsstationen 21 kann vorgesehen sein,
daß die Papierbahn 14 unmittelbar von einer ersten zu einer zweiten Bearbeitungs
einrichtung 21 geführt wird, ohne daß diese Papierbahn 14 wiederum an der Vor
ratsrolle anliegt und eine äußerste Lage 22 bildet. Es versteht sich, daß die äußer
ste Lage 22 zwischen jeder Bearbeitungseinrichtung 21 wieder zum Anlegen an der
Vorratsrolle 13 zurückgeführt werden kann.
In Fig. 2 ist eine weitere Vorrichtung 11 zur Bearbeitung von Papierbahnen 14 dar
gestellt. Im Unterschied zu Fig. 1 ist die Vorratsrolle 13 unmittelbar an einem Fun
dament an der Vorrichtung 11 angeordnet und in dieser Vorrichtung 11 räumlich
integriert. Die Anordnung der Bearbeitungseinrichtungen 21 kann, wie in Fig. 2
dargestellt, in einem ersten Bereich 23 vorgesehen sein. Des weiteren kann die An
ordnung im zweiten Bereich 26 und/oder dritten Bereich 27 gegeben sein. Bei einer
derartigen Vorrichtung 11 ist ermöglicht, daß die Bearbeitungseinrichtung 21 in ein
facher Weise an einer Rückwand beziehungsweise an einem Fundament der Vor
richtung 11 befestigbar ist. Dadurch kann eine schnelle und kostengünstige Anord
nung der Bearbeitungseinrichtung 21 gegeben sein. Die Bearbeitungseinrichtung 21
kann als Corona-Station für die Bahnreinigung ausgebildet sein. Des weiteren kön
nen Prüfstationen für Passermarken, Perforationsvorrichtungen oder weitere Bear
beitungsstationen für die Vorbehandlung, Prüfung oder Bearbeitung der Papierbahn
14 vorgesehen sein. Ebenso ist ermöglicht, daß die Papierbahn 14 abschnittsweise
von der beziehungsweise den Bearbeitungseinrichtungen 21 behandelt bezie
hungsweise bearbeitet wird. Des weiteren kann vorgesehen sein, daß auch über
einen Betrag der Strecke der Papierbahn 14 keine Bearbeitung beziehungsweise
Prüfung erfolgt und dann diese Bearbeitungseinrichtungen 21 anschließend erst
zugeschaltet werden.
Die in den Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsformen gelten analog für
eine Anordnung der zumindest einen Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung 21 an ei
nem Drum nach der letzten Bearbeitungsstation.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Bearbeitung von Bahnen mit einer oder mehreren Bearbei
tungsstationen, mit einem vor der ersten Bearbeitungsstation angeordneten
Drum (13), von welchem eine Bahn (14) abgezogen und einer ersten Bearbei
tungsstation zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem Abhebe
punkt (24) der Bahn (14) von dem Drum (13) in Abzugsrichtung gesehen in ei
nem Bereich (23, 26, 27), der an eine äußerste Lage (22) des Drums (13) an
grenzt, zumindest eine Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung (21) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Lage
(22) des Drums (13) einer Bearbeitungseinrichtung (21) zugeführt ist und nach
der bzw. den Bearbeitungseinrichtungen (21) vor dem Abhebepunkt (24) an
dem Drum (13) anliegt.
3. Vorrichtung zur Bearbeitung von Bahnen mit einer oder mehreren Bearbei
tungsstationen mit einem nach der letzten Bearbeitungsstation angeordneten
Drum, auf welche eine Bahn aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
nach einem Anlagepunkt der Bahn an dem Drum, in Aufwickelrichtung gese
hen, in einem Bereich, der an eine äußerste Lage des Drums angrenzt, zumin
dest eine Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Lage
des Drums nach dem Anlagepunkt einer Bearbeitungseinrichtung zugeführt ist
und nach der zumindest einen Bearbeitungseinrichtung an dem Drum anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bearbeitungseinrichtung (21) in einem an den Drum (13) angrenzenden
und diese umgebenden Bereich (23, 26, 27) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die äußerste Lage (22) der Bahn (14) des Drums (13) direkt der
zumindest einen Bearbeitungsvorrichtung (21) zugeführt und abgeführt ist.
7. Vorrichtung nach einem- der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die äußerste Lage (22) der Bahn (14) des Drums (13) über vor und nach der
zumindest einen Bearbeitungseinrichtung (21) angeordneten Umlenkwalzen
(28) zu- und abgeführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zumindest eine Bearbeitungseinrichtung (21) durch die äu
ßerste Lage (22) der Bahn (14) angetrieben ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bearbeitungseinrichtung (21) als eine Bahnreinigung, als
Bahnbrecher oder dergleichen ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bearbeitungseinrichtung (21) als eine Prüfeinrichtung, vorzugsweise für
Passermarken ausgebildet oder daß die Bearbeitungseinrichtung als Perfora
tionsvorrichtung ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1998100781 DE19800781A1 (de) | 1998-01-12 | 1998-01-12 | Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen |
Publications (1)
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| DE19800781A1 true DE19800781A1 (de) | 1999-07-15 |
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| DE10031529A1 (de) * | 2000-06-29 | 2002-01-10 | Aradex Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer bahnverarbeitenden Maschine |
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1998
- 1998-01-12 DE DE1998100781 patent/DE19800781A1/de not_active Withdrawn
- 1998-12-21 WO PCT/EP1998/008371 patent/WO1999035069A2/de not_active Ceased
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Also Published As
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| WO1999035069A3 (de) | 1999-09-10 |
| WO1999035069A2 (de) | 1999-07-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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