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DE19800781A1 - Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen

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Publication number
DE19800781A1
DE19800781A1 DE1998100781 DE19800781A DE19800781A1 DE 19800781 A1 DE19800781 A1 DE 19800781A1 DE 1998100781 DE1998100781 DE 1998100781 DE 19800781 A DE19800781 A DE 19800781A DE 19800781 A1 DE19800781 A1 DE 19800781A1
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DE
Germany
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processing
drum
web
processing device
outermost layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998100781
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English (en)
Inventor
Fritz P Bloss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arcotec Oberflachentechnik GmbH
Original Assignee
Arcotec Oberflachentechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arcotec Oberflachentechnik GmbH filed Critical Arcotec Oberflachentechnik GmbH
Priority to DE1998100781 priority Critical patent/DE19800781A1/de
Priority to PCT/EP1998/008371 priority patent/WO1999035069A2/de
Publication of DE19800781A1 publication Critical patent/DE19800781A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/04Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers from or with transverse cutters or perforators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/12Surface aspects
    • B65H2701/124Patterns, marks, printed information
    • B65H2701/1241Patterns, marks, printed information register marks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Vorrichtung zur Bearbeitung von Materialbahnen handelt es sich beispiels­ weise um Druckmaschinen, die ein oder mehrere Druckstationen aufweisen, Flexo­ druckmaschinen, Papierprägemaschinen, Kaschiermaschinen, Umrollmaschinen Stanzmaschinen oder dergleichen. Bevor die von einer Vorratsrolle abgezogene Bahn einer Bearbeitungsstation zugeführt wird, ist es zumeist erforderlich, daß die Bahn vorbehandelt, bearbeitet oder geprüft wird. Derartige Anforderungen werden zu meist dadurch erfüllt, daß zwischen einem Abhebepunkt der Bahn von der Vor­ ratsrolle und einem Zuführen der Bahn einer ersten Bearbeitungseinrichtung eine entsprechende Bearbeitungsstation zwischengeschalten wird, um diese Vorberei­ tungs- oder Bearbeitungsvorgänge auszuführen. Die Anordnung der Bearbeitungs­ einrichtungen ist mit aufwendigen Anordnungen verbunden, da die Vorratsrolle un­ mittelbar vor der ersten Bearbeitungsstation angeordnet ist oder daß zwischen der Vorratsrolle und der Bearbeitungsstation Abzugswalzen und Führungswalzen vor­ gesehen sind, die eine Anordnung einer Bearbeitungsstation mit einem wesentlich erhöhten Bauraum benötigen. Darüber hinaus erfüllt eine derartige Anordnung einer Bearbeitungsstation mittels eines separaten Anbaus, beispielsweise ein Zwischen­ gestell in der Maschine, nicht die Kundenwünsche. Zusätzlich entstehen durch die aufwendige Anordnung zur Aufnahme einer Bearbeitungsstation zwischen dem Ab­ hebepunkt der Bahn von der Vorratsrolle und einer ersten Bearbeitungsstation hohe Montage- und Anbaukosten.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für eine Bear­ beitungseinrichtung vorzuschlagen, die kostengünstig an einer Vorrichtung zur Be­ arbeitung von Bahnen angeordnet werden kann und die eine platzsparende Anord­ nung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor einem Abhebepunkt der Bahn von dem Drum in Abzugsrichtung gesehen, in einem Bereich, der an eine äußerste Lage des Drums angrenzt, zumindest eine Prüf- oder Bearbeitungsein­ richtung angeordnet ist. Die Drums sind zumeist vor oder unterhalb von Bearbei­ tungsstationen angeordnet, so daß in dessen Umfangsbereich Toträume vorhanden sind, in welchen die Bearbeitungseinrichtungen anordenbar sind. Dadurch ist eine platzsparende Anordnung ermöglicht. Gleichzeitig bleibt eine gute Zugänglichkeit zu den Bearbeitungseinrichtungen erhalten. Des weiteren weist diese Anordnung den Vorteil auf, daß derartige Bearbeitungsstationen an bestehenden Maschinen einfach und kostengünstig nachrüstbar sind.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die äußerste Lage der Bahn von dem Drum abgezogen und einer Bearbeitungseinrich­ tung zugeführt wird und anschließend wieder an den Drum zurückgeführt ist, so daß diese vor dem Abhebepunkt der Bahn wieder an dem Drum anliegt. Durch diese vorteilhafte Führung kann die platzsparende Anordnung ermöglicht sein, ohne daß eine Beeinträchtigung des Abwickelvorganges des Drums gegeben ist. Durch diese vorteilhafte Anordnung ist des weiteren ermöglicht, daß unabhängig von einer konti­ nuierlichen oder diskontinuierlichen Bearbeitung beziehungsweise Verarbeitung der Bahn durch die Bearbeitungsstationen ein kontinuierlicher Abzug von dem Drum ermöglicht ist, so daß eine kontinuierliche Bearbeitung, Prüfung oder Vorbereitung der Bahn durch die Bearbeitungseinrichtung ermöglicht ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß auch dadurch gelöst, daß an einem Aufwickel­ drum der Bahn nach dem Anlagepunkt der Bahn an dem Drum, in Aufwickelrichtung gesehen, in einem Bereich, der an eine äußerste Lage des Drums angrenzt, zumin­ dest eine Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung angeordnet ist. Diese Anordnung der Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung nach einer letzten Bearbeitungsstation kann für eine Nachbehandlung der Bahn oder eine Vorbereitungsmaßnahme für die Weiter­ verarbeitung des Drums vorgesehen sein.
Unabhängig von der Anordnung der zumindest einen Prüf- oder Bearbeitungsstation an einem Abwickeldrum oder Aufwickeldrum vor oder nach der letzten Bearbei­ tungsstation kann das Prinzip zur Bearbeitung der äußersten Lage der Bahn und die Positionierung der zumindest einen Prüf- oder Bearbeitungsstation beibehalten wer­ den.
Des weiteren kann vorgesehen sein, daß die äußerste Lage der Bahn mehrere Be­ arbeitungsstationen durchläuft, bevor diese vor dem Abhebepunkt der Bahn von dem Drum für dessen Abzug an dem Drum wieder anliegt. Durch das kurzfristige Abheben und wieder Anlegen der äußersten Lage der Rolle bleiben die Ab- bezie­ hungsweise Aufwickelverhältnisse ungestört. Zusätzliche Führungsaufgaben wäh­ rend der Abhebephase der äußeren Lage bis zu dessen Anlegen an dem Drum können entfallen. Dadurch können die Bearbeitungsstationen bezüglich den Füh­ rungsaufgaben vereinfacht ausgebildet sein.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die äußerste Lage unmittelbar einer Bearbeitungseinrichtung zugeführt wird. Dadurch ist der Abhebebereich der äußersten Lage relativ groß ausgebildet, wo­ durch erzielt werden kann, daß der an dem Drum anliegende Abschnitt nach der Bearbeitungseinrichtung sehr gering ausgestaltet werden kann.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die äußerste Lage über der Bearbeitungsein­ richtung vor- und nachgeschalteten Umlenkwalzen zu- und abgeführt wird, wodurch in bestimmten Anwendungsfällen vorteilhafterweise die äußerste Lage nur über ei­ nen sehr kurzen Winkelbereich von dem Drum abgehoben ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest eine Bearbeitungsrichtung durch die äußerste Lage des Drums angetrieben ist. Da­ durch kann eine weitere Vereinfachung in der Ausgestaltung der Bearbeitungsein­ richtungen ermöglicht sein, wodurch das Bauvolumen der Bearbeitungseinrichtun­ gen wiederum verringert werden kann.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Bear­ beitungseinrichtung als eine Bahnbehandlungseinrichtung wie beispielsweise eine Corona-Station zur Reinigung der Bahnoberfläche ausgestaltet ist. Des weiteren kann die Bearbeitungseinrichtung als Bahnsteuerung, Bahnbrecher ausgebildet sein. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, daß die Bearbeitungseinrichtung als Prüfeinrichtung vorgesehen ist, um beispielsweise Passermarken abzufragen. Des weiteren kann vorgesehen sein, daß die Bahn mittels einer Perforationseinrichtung bearbeitet wird. Darüber hinaus kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß die Bearbeitungseinrichtung abschnittsweise arbeitet, so daß ein bearbeiteter Bahnab­ schnitt und ein unbearbeiteter Bahnabschnitt von dem Drum abgezogen oder auf­ gewickelt werden kann.
Bei den zu bearbeitenden Bahnen kann es sich um Materialien wie beispielsweise Papier, Folien aus Metall oder Kunststoff, Schaumstoff, Textilien, Vliese oder der­ gleichen handeln.
Alternativ kann des weiteren vorgesehen sein, daß mehrere Bearbeitungseinrich­ tungen, wie oben aufgeführt, in Reihe geschalten werden können, so daß in Abhän­ gigkeit der jeweiligen Anwendungsfälle eine oder mehrere Bearbeitungen, Vorbe­ reitungen beziehungsweise Prüfungen vorgenommen werden können, bevor die Papierbahn zumindest der ersten Bearbeitungsstation zugeführt wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur Bear­ beitung von Papierbahnen mit einer erfindungsgemäßen Anord­ nung der Bearbeitungseinrichtung an einer der Vorrichtung vor­ geschaltenen Vorratsrolle und
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Bearbeitung einer Papierbahn mit einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Bearbeitungseinrichtung bei einer am Fundament der Vorrich­ tung integrierten Anordnung der Vorratsrolle.
Fig. 1 zeigt beispielhaft eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 11 zur Bearbeitung von Papierbahnen. Bei dieser Vorrichtung 11 handelt es sich um eine Mehrfarbendruckmaschine, bei der lediglich ein Farbwerk 12 dargestellt ist. Die Vor­ richtung 11 weist vorgelagert ein als Vorratsrolle ausgebildeten Drum 13 auf. Von dieser wird eine Papierbahn 14 über eine Abzugsvorrichtung 16 von der Vorratsrolle 13 abgezogen. Die Papierbahn 14 wird nach der Abzugsvorrichtung 16 an der Vor­ richtung 11 angeordneten Einzugswalzen 17 zugeführt. Zwischen den Einzugswal­ zen 17 und den weiteren Walzen 18 des Farbwerkes 12 ist eine Schlaufe 19 gebil­ det, da diese Vorrichtung 11 diskontinuierlich arbeitet. Somit wird durch die Schlaufe 19 ein Puffer gebildet, so daß beispielsweise ein kontinuierlicher Abzug von der Vor­ ratsrolle 13 ermöglicht ist. Sofern die Vorrichtung 11 eine kontinuierliche Bearbei­ tung vorsieht, kann die Abzugsgeschwindigkeit der Papierbahn 14 der Verarbei­ tungsgeschwindigkeit entsprechen, so daß eine Schlaufenausbildung nicht erforder­ lich ist.
Eine für die Vorbehandlung beziehungsweise Prüfung oder Bearbeitung erforderli­ che Bearbeitungseinrichtung 21 ist in einem an eine äußere Lage 22 der Papier­ bahn 14 von der Vorratsrolle 13 angrenzenden Bereich angeordnet. Beispielsweise ist die Bearbeitungseinrichtung 21 in einer Fünf-Uhr-Stellung in einem ersten Be­ reich 23 angeordnet. Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Bearbeitungsein­ richtung 21 in einer Zwei-Uhr-Stellung als auch in einer Sieben-Uhr-Stellung zur Vorratsrolle 13 angeordnet sein kann. Der Bearbeitungseinrichtung 21 wird die äu­ ßerste Lage 22 der Papierbahn 14 zugeführt. Beispielhaft ist die Bearbeitungsein­ richtung 21 als Corona-Station oder Bahnreinigungsstation ausgebildet. Die Papier­ bahn 14 wird um eine als Walze ausgebildete Gegenelektrode umgelenkt und liegt wiederum an der Vorratsrolle 13 an, bevor die Papierbahn 14 an einem Abhebe­ punkt 24 über die Abzugsvorrichtung 16 von der Vorratsrolle 13 abgezogen wird.
Alternativ zu dieser Anordnung ist beispielsweise möglich, daß zusätzlich zu dem ersten Bereich 21 in dem zweiten Bereich 26 in Zwei-Uhr-Stellung als auch im drit­ ten Bereich 27 in Sieben-Uhr-Stellung weitere Bearbeitungseinrichtungen 21 oder Prüfeinrichtungen angeordnet sein können. Die Bearbeitungseinrichtungen 21 im ersten und dritten Bereich 23, 27 können beispielsweise an dem Grundgestell zur Aufnahme der Vorratsrolle 13 befestigbar sein. Die Bearbeitungseinrichtung 21 im zweiten Bereich 26 kann beispielsweise an der Vorrichtung 11 befestigbar sein.
Die Anordnung der Bearbeitungseinrichtungen 21 ist grundsätzlich von der Art, daß die äußerste Lage 22 von der Vorratsrolle 13 abgehoben wird und vor dem Abhebe­ punkt 24 wieder der Vorratsrolle 13 zugeführt wird, so daß zumindest ein geringer Abschnitt der Papierbahn 14 wieder an der Vorratsrolle 13 anliegt und von dieser geführt wird. Durch diese Anordnung ist ermöglicht, daß die Bearbeitungseinrichtun­ gen 21 selbst keinen eigenen Antrieb benötigen, da über die Abzugsvorrichtung 16 beziehungsweise die Einzugswalzen 17 die Fördergeschwindigkeit der Papierbahn 14 und somit das Abziehen bestimmt wird. In manchen Fällen kann die Aufwicklung das Abziehen der Bahn übernehmen.
In Fig. 1 ist des weiteren strichliniert ein alternativer Bahnverlauf der Papierbahn 14 dargestellt. Bei dieser Anordnung sind vor und nach der Bearbeitungseinrichtung 21 Umlenkwalzen 28 angeordnet, wodurch der Bereich über den die äußerste Lage 22 von der Vorratsrolle 13 abgehoben wird, stark verringert sein kann. Alternativ kann auch nur eine der beiden Umlenkwalzen 28 vorgesehen sein. Beispielsweise bei der Anordnung einer Bearbeitungseinrichtung 21 im dritten Bereich 27 ist es von Vorteil, wenn eine der Bearbeitungseinrichtung 21 nachgeschaltete Umlenkwalze 28 vorgesehen ist, damit die Papierbahn 14 wiederum an der Vorratsrolle 13 anliegt, bevor diese an dem Abhebepunkt 24 von der Vorratsrolle 14 abgezogen wird.
Bei der Anordnung von mehreren Bearbeitungsstationen 21 kann vorgesehen sein, daß die Papierbahn 14 unmittelbar von einer ersten zu einer zweiten Bearbeitungs­ einrichtung 21 geführt wird, ohne daß diese Papierbahn 14 wiederum an der Vor­ ratsrolle anliegt und eine äußerste Lage 22 bildet. Es versteht sich, daß die äußer­ ste Lage 22 zwischen jeder Bearbeitungseinrichtung 21 wieder zum Anlegen an der Vorratsrolle 13 zurückgeführt werden kann.
In Fig. 2 ist eine weitere Vorrichtung 11 zur Bearbeitung von Papierbahnen 14 dar­ gestellt. Im Unterschied zu Fig. 1 ist die Vorratsrolle 13 unmittelbar an einem Fun­ dament an der Vorrichtung 11 angeordnet und in dieser Vorrichtung 11 räumlich integriert. Die Anordnung der Bearbeitungseinrichtungen 21 kann, wie in Fig. 2 dargestellt, in einem ersten Bereich 23 vorgesehen sein. Des weiteren kann die An­ ordnung im zweiten Bereich 26 und/oder dritten Bereich 27 gegeben sein. Bei einer derartigen Vorrichtung 11 ist ermöglicht, daß die Bearbeitungseinrichtung 21 in ein­ facher Weise an einer Rückwand beziehungsweise an einem Fundament der Vor­ richtung 11 befestigbar ist. Dadurch kann eine schnelle und kostengünstige Anord­ nung der Bearbeitungseinrichtung 21 gegeben sein. Die Bearbeitungseinrichtung 21 kann als Corona-Station für die Bahnreinigung ausgebildet sein. Des weiteren kön­ nen Prüfstationen für Passermarken, Perforationsvorrichtungen oder weitere Bear­ beitungsstationen für die Vorbehandlung, Prüfung oder Bearbeitung der Papierbahn 14 vorgesehen sein. Ebenso ist ermöglicht, daß die Papierbahn 14 abschnittsweise von der beziehungsweise den Bearbeitungseinrichtungen 21 behandelt bezie­ hungsweise bearbeitet wird. Des weiteren kann vorgesehen sein, daß auch über einen Betrag der Strecke der Papierbahn 14 keine Bearbeitung beziehungsweise Prüfung erfolgt und dann diese Bearbeitungseinrichtungen 21 anschließend erst zugeschaltet werden.
Die in den Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsformen gelten analog für eine Anordnung der zumindest einen Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung 21 an ei­ nem Drum nach der letzten Bearbeitungsstation.

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Bearbeitung von Bahnen mit einer oder mehreren Bearbei­ tungsstationen, mit einem vor der ersten Bearbeitungsstation angeordneten Drum (13), von welchem eine Bahn (14) abgezogen und einer ersten Bearbei­ tungsstation zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem Abhebe­ punkt (24) der Bahn (14) von dem Drum (13) in Abzugsrichtung gesehen in ei­ nem Bereich (23, 26, 27), der an eine äußerste Lage (22) des Drums (13) an­ grenzt, zumindest eine Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung (21) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Lage (22) des Drums (13) einer Bearbeitungseinrichtung (21) zugeführt ist und nach der bzw. den Bearbeitungseinrichtungen (21) vor dem Abhebepunkt (24) an dem Drum (13) anliegt.
3. Vorrichtung zur Bearbeitung von Bahnen mit einer oder mehreren Bearbei­ tungsstationen mit einem nach der letzten Bearbeitungsstation angeordneten Drum, auf welche eine Bahn aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Anlagepunkt der Bahn an dem Drum, in Aufwickelrichtung gese­ hen, in einem Bereich, der an eine äußerste Lage des Drums angrenzt, zumin­ dest eine Prüf- oder Bearbeitungseinrichtung angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Lage des Drums nach dem Anlagepunkt einer Bearbeitungseinrichtung zugeführt ist und nach der zumindest einen Bearbeitungseinrichtung an dem Drum anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungseinrichtung (21) in einem an den Drum (13) angrenzenden und diese umgebenden Bereich (23, 26, 27) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die äußerste Lage (22) der Bahn (14) des Drums (13) direkt der zumindest einen Bearbeitungsvorrichtung (21) zugeführt und abgeführt ist.
7. Vorrichtung nach einem- der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Lage (22) der Bahn (14) des Drums (13) über vor und nach der zumindest einen Bearbeitungseinrichtung (21) angeordneten Umlenkwalzen (28) zu- und abgeführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zumindest eine Bearbeitungseinrichtung (21) durch die äu­ ßerste Lage (22) der Bahn (14) angetrieben ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bearbeitungseinrichtung (21) als eine Bahnreinigung, als Bahnbrecher oder dergleichen ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungseinrichtung (21) als eine Prüfeinrichtung, vorzugsweise für Passermarken ausgebildet oder daß die Bearbeitungseinrichtung als Perfora­ tionsvorrichtung ausgebildet ist.
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