DE19800652A1 - Drahtverbindungsstruktur - Google Patents
DrahtverbindungsstrukturInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft eine Drahtverbindungsstruktur, bei
der ein ummantelter Draht an einen Anschluß plaziert ist und
Ultraschallwellenenergie hierbei unter Druck angewandt wird,
um einen Ummantelungsabschnitt des Drahts zu schmelzen, damit
ein leitender Kontakt zwischen den Kernelementen und einem
Anschluß zueinander erzielt wird.
Diese Vorgehensweise ist beispielsweise in der japanischen
Patentveröffentlichung Nr. 7-70345 offenbart. Die Fig. 1
zeigt erläuternde Ansichten zum Erläutern dieses Stands der
Technik, während die Fig. 1A ein erstes Element 1 und ein
zweites Element 2 zeigt. Beide Elemente 1, 2 sind aus einem
Material (Plastik bzw. Kunststoff) gebildet, das sich durch
Ultraschallschwingung schmelzen läßt. Das erste Element 1
enthält Nutenabschnitte 3, und das zweite Element 2 enthält
Vorsprünge 4, die in Eingriff zu den Nutenabschnitten 3
steht.
Die Fig. 1B, 1C zeigen einen Zustand, bei dem ein Anschluß 7
in einem Nutenabschnitt 3 vorgesehen und ein ummantelter
Draht hieraufplaziert ist. Bei einer Grundfläche des
Nutenabschnitts 3 sind kleine konkave Abschnitte 3a gebildet,
und bei einer Oberfläche der Vorsprünge 4 sind kleine
Vorsprünge 4a gebildet, die in Eingriff zu den kleinen
konkaven Abschnitten 3a stehen.
Gemäß diesem Stand der Technik ist, wie in Fig. 1A, 1B
gezeigt, der Anschluß 7 in dem Nutabschnitt 3 enthalten, und
der ummantelte Draht 8 wird hierauf plaziert. Anschließend
wird das zweite Element 2 an einer Oberfläche des ersten
Elements so montiert, daß Vorsprünge 4 in die Nutabschnitte 3
eingeführt werden. Durch Anwenden von Ultraschallschwingungen
zwischen dem ersten und zweiten Element 1, 2 unter Druck wird
ein zwischen dem Vorsprung 4 und dem Nutabschnitt 3
eingeklemmter Abdeckabschnitt des ummantelten Drahts so
geschmolzen, daß die Kernelemente des ummantelten Drahts und
der Anschluß 7 in leitenden Kontakt zueinander gelangen.
Gleichzeitig sind die ersten und zweiten Elemente 1, 2 durch
Verschmelzen einander so angepaßt, daß, wie in Fig. 1D
gezeigt, eine integrierte Verbinderstruktur erhalten wird.
Jedoch entweicht nach dem zuvor erläuterten Stand der
Technik, wie in Fig. 2 gezeigt, der geschmolzene
Abdeckabschnitt 8b in einen Zwischenraum zwischen dem
Nutabschnitt 3 und einer Seitenfläche des Vorsprungs 4. In
diesem Zeitpunkt läßt sich dann, wenn einige der Kernelemente
8a seitlich zusammen mit dem geschmolzenen Abdeckabschnitt 8b
entweichen, ein exzellenter leitender Kontakt zwischen den
Kernelementen 8a und dem Anschluß 7 nicht erzielen.
Obgleich als Gegenmaßnahme ein Verfahren unter Eliminierung
eines Abstands zwischen dem Nutabschnitt 3 und der
Seitenfläche des Vorsprungs 4, wie in Fig. 3 gezeigt, in
Betracht gezogen werden kann, wird dann, wenn die
Seitenflächen des Nutabschnitts 3 und des Vorsprungs 4 in
Kontakt zueinander gelangen, eine Ultraschallwelle nicht
exzellent zu einer Zielposition (ummantelter Draht 8 an dem
Anschluß 3) übertragen, so daß sein Bearbeitungswirkungsgrad
verschlechtert ist. Da ferner der Entweichungsraum für den
geschmolzenen Abdeckabschnitt 8b lediglich auf die
Längsrichtung des Nutabschnitts 3 begrenzt ist, wird ein
Eingriff zwischen dem ersten und zweiten Element 1, 2
unvollständig, so daß eine Gefahr dahingehend besteht, daß
sich ein exzellenter leitender Kontakt zwischen den
Kernelementen 8a und dem Anschluß 7 nicht erzielen läßt.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die
Berücksichtigung derartiger Punkte geschaffen.
Demnach besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung
einer Drahtverbindungsstruktur, mit der sich ein exzellenter
Verbindungszustand zwischen Kernelementen und einem Anschluß
ohne einem Abfall eines Bearbeitungswirkungsgrads erzielen
läßt.
Zum Lösen der Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der
Erfindung eine Drahtverbindungsstruktur geschaffen,
enthaltend einen Verbindergehäusekörper, einen an dem
Verbindergehäusekörper vorgesehenen Anschlußhalteabschnitt,
einen Abdeckkörper zum Schließen des Anschlußhalteabschnitts,
an dem Anschlußhalteabschnitt angeordnete Anschlüsse, und
ummantelte Drähte mit Kernelementen und einem
Abdeckabschnitt, derart, daß jeder der ummantelten Drähte bei
jeweils einem der Anschlüsse plaziert ist und jeder der
ummantelten Drähte durch den Abdeckkörper zu dem Anschluß
gepreßt wird, während Ultraschallschwingung so angewandt
wird, daß der Abdeckabschnitt geschmolzen wird, wodurch die
Kernelemente und der Anschluß in leitenden Kontakt zueinander
gelangen, und die Drahtverbindungsstruktur ferner konkave
Entlastungsabschnitte enthält, die bei zumindest dem
Abdeckkörper oder dem Verbindergehäusekörper zum Ableiten des
geschmolzenen Abdeckabschnitts vorgesehen sind.
Gemäß dem ersten Aspekt entweicht der durch die
Ultraschallschwingung geschmolzene Abdeckabschnitt positiv in
den konkaven Entlastungsabschnitt, und deshalb wird ein
exzellenter leitender Kontakt zwischen den Kernelementen und
dem Anschluß zueinander erzielt.
Zum Lösen der Aufgabe wird gemäß einem zweiten Aspekt der
vorliegenden Erfindung eine Drahtverbindungsstruktur nach dem
ersten Aspekt derart geschaffen, daß der
Anschlußhalteabschnitt Nutenabschnitte zum Aufnehmen der
Anschlüsse enthält, derart, daß der Abdeckkörper Vorsprünge
aufweist, die in Eingriff zu jeweils den Nutabschnitten
gelangen und jeder der konkaven Entlastungsabschnitte durch
Ausschneiden jedes Vorsprungs gebildet ist.
Gemäß dem zweiten Aspekt werden der Anschluß und der
ummantelte Draht miteinander durch Ultraschallschwingung
verbunden, während sie durch den Nutabschnitt und den
Vorsprung gepreßt werden. Da jedoch jeder der konkaven
Entlastungsabschnitte in jedem der Vorsprünge gebildet ist,
strömt der über den Vorsprung ausgestoßene geschmolzene
Abdeckabschnitt glatt in den konkaven Entlastungsabschnitt.
Deshalb können die Kernelemente und der Anschluß in einen
exzellenten leitenden Zustand zueinander gebracht werden,
wodurch eine Zuverlässigkeit einer elektrischen Verbindung
verbessert ist.
Zum Lösen der Aufgabe ist gemäß einem dritten Aspekt der
Erfindung eine Drahtverbindungsstruktur nach dem zweiten
Aspekt so ausgebildet, daß der Nutabschnitt und der Vorsprung
in Vielzahl vorgesehen sind und daß der konkave
Entlastungsabschnitt in jedem der Vorsprünge so gebildet ist,
daß die konkaven Entlastungsabschnitte miteinander in
Verbindung stehen.
Gemäß dem dritten Aspekt kommunizieren mehrere konkave
Entlastungsabschnitte miteinander und deshalb kann sich der
geschmolzene Abdeckabschnitt frei bewegen. Demnach kann
selbst dann, wenn eine große Menge des geschmolzenen
Abdeckabschnitts an einer Stelle erzeugt wird, dieser durch
die Abschnitte absorbiert werden, bei denen eine geringe
Menge hiervon erzeugt wird, wodurch eine Zuverlässigkeit der
elektrischen Verbindung verbessert ist.
Zum Lösen der Aufgabe wird gemäß einem vierten Aspekt der
Erfindung eine Drahtverbindungsstruktur gemäß dem ersten bis
dritten Aspekt so ausgebildet, daß der konkave
Entlastungsabschnitt an einer Position gemäß einer Position
vorgesehen ist, bei der ein vorderes Ende des ummantelten
Drahts zu positionieren ist, derart, daß der ummantelte Draht
visuell bestätigt werden kann.
Gemäß dem vierten Aspekt ist es durch visuelles Bestätigen
von außen einer Menge des geschmolzenen Kontaktabschnitts,
der in den konkaven Entlastungsabschnitt strömt, möglich, zu
bestimmen, ob ein Vorderende des ummantelten Drahts geeignet
positioniert ist oder nicht.
Demnach ist es möglich, einfach zu bestimmen, ob eine
elektrische Verbindung akzeptabel ist oder nicht.
Zum Lösen der Aufgabe wird gemäß einem fünften Aspekt der
vorliegenden Erfindung eine Drahtverbindungsstruktur nach dem
vierten Aspekt so ausgebildet, daß ein Element, in dem die
konkaven Entlastungsabschnitte gebildet sind, und der
Abdeckabschnitt des ummantelten Drahts in unterschiedlichen
Farben gefärbt sind, die sich voneinander unterscheiden
lassen.
Gemäß dem fünften Aspekt sind die Kernelemente des
ummantelten Drahts und das Material des konkaven
Entlastungsabschnitts in unterschiedlichen Farben gefärbt,
und deshalb läßt sich die Menge des in den konkaven
Entlastungsabschnitt strömenden geschmolzenen
Abdeckabschnitts visuell einfach bestätigen.
Die obigen und weiteren Aufgaben und Merkmale der
vorliegenden Erfindung ergeben sich anhand der folgenden
detaillierten Beschreibung bei Lektüre im Zusammenhang mit
der beiliegenden Zeichnung; es zeigen:
Fig. 1A 1B, 1C, 1D erläuternde Ansichten eines Stands der
Technik, insbesondere Fig. 1A eine perspektivische
Ansicht zum Darstellen eines ersten und zweiten
Elements, Fig. 1B eine Längsschnittansicht zum
Darstellen eines Zustands, bei dem ein ummantelter
Draht in einen Nutabschnitt eines ersten Elements
aufgenommen ist, Fig. 1C eine Vorderansicht zum
Darstellen der gleichen Bedingung und Fig. 1D eine
Längsschnittansicht zum Darstellen eines Zustands,
bei dem die Verbindung abgeschlossen ist;
Fig. 2 eine Schnittansicht eines Verbindungsabschnitts zum
Beschreiben der Probleme bei dem Stand der Technik;
Fig. 3 eine Schnittansicht eines Verbindungsabschnitts zum
Beschreiben der Probleme beim Stand der Technik;
Fig. 4A, 4B eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, insbesondere Fig. 4A eine
perspektivische Ansicht zum Darstellen von
Strukturen eines Verbindergehäusekörpers und
Abdeckkörpers und Fig. 4B eine Querschnittsansicht
der Hauptteile der ersten Ausführungsform;
Fig. 5A eine perspektivische Ansicht zum Darstellen der
Strukturen des Verbindergehäusekörpers und des
Abdeckkörpers gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5B eine perspektivische Ansicht des Abdeckkörpers 12B
betrachtet von dessen Unterseite; und
Fig. 6A und 6B Querschnittsansichten der Abteile gemäß der
zweiten Ausführungsform, insbesondere Fig. 6A ein
Diagramm zum Darstellen eines Falls, bei dem ein
ummantelter Draht geeignet positioniert ist, und
Fig. 6B ein Diagramm zum Darstellen eines Falls,
bei dem der ummantelte Draht nicht geeignet
positioniert ist.
Der Inhalt des US-Patents Nr. 5,584,122 sei hier durch
Inbezugnahme mit aufgenommen.
Nachfolgend werden detailliert bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die beiliegende
Zeichnung beschrieben. Gleiche Elemente sind durch gleiche
Bezugszeichen bezeichnet.
Die Fig. 4A, 4B zeigen erläuternde Ansichten einer
Verbindungsstruktur gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, insbesondere zeigt Fig. 4A Strukturen
eines Verbindergehäusekörpers 10 und eines Abdeckkörpers 12
und Fig. 4B eine Querschnittsansicht eines
Verbindungsabschnitts.
Der Verbindergehäusekörper 10 und der Abdeckkörper 12 sind
aus Harz gebildet, das sich durch Ultraschallwellen schmelzen
läßt. An einem hinteren Endabschnitt des
Verbindungsgehäusekörpers ist ein Anschlußhalteabschnitt 11
so gebildet, daß er vorsteht, und mehrere Nutabschnitte 13
sind parallel zueinander an einer Oberfläche des
Anschlußhalteabschnitts 11 gebildet. Der Abdeckkörper 12
weist eine Form zum Abschließen des Anschlußhalteabschnitts
11 auf. An einer Unterfläche des Abdeckkörpers 12 sind
Vorsprünge 14 gebildet, die in Eingriff zu den
Nutenabschnitten 13 gelangen. Bei der Mitte der Vorsprünge 14
in Längsrichtung sind konkave Entlastungsabschnitte 15 zum
Ableiten geschmolzener Abdeckabschnitte gebildet, so daß der
Vorsprung 14 in einen vorderen Vorsprung 14a und einen
hinteren Vorsprung 14b unterteilt ist.
Die konkaven Entlastungsabschnitte 15 sind auf dem gleichen
Niveau wie eine Grundfläche 18a eines Konkavabschnitts 18 in
der Nähe der Vorsprünge 14 so gebildet, daß sie miteinander
über die Konkavabschnitte 18 kommunizieren. In diesem Fall
ist die Unterfläche 18a des Konkavabschnitts 18 etwas
versetzt gegenüber einer oberen Fläche 11a des
Anschlußhalteabschnitts 11 dann positioniert, wenn die
Vorsprünge 14 in Eingriff mit den Nutabschnitten 13 gelangen.
Das heißt, es besteht ein gesicherter Abstand (nicht gezeigt)
zwischen der oberen Fläche 11a des Anschlußhalteabschnitts 11
und der Grundfläche 18a des Konkavabschnitts 18 des
Abdeckkörpers 12 dann, wenn eine Ultraschallschwingung
einwirkt. Demnach kommunizieren bei Einwirken der
Ultraschallschwingung die konkaven Entlastungsabschnitte 15
miteinander oder über den Abstand.
Vorderendabschnitte 19a einer in Breitenrichtung beidseitig
verlaufenden Wand 19 des Abdeckkörpers 2 sind so ausgebildet,
daß sie durch Ultraschallwellen dann geschmolzen werden, wenn
sie gegen den Anschlußhalteabschnitt 11 gepreßt werden.
Andere Abschnitte weisen einen Abstand zwischen dem
Abdeckkörper 11 und dem Anschlußhalteabschnitt 11 (nicht so
wie die Vorderendabschnitte) auf, um einen Kontakt zwischen
dem Abdeckkörper 12 und dem Anschlußhalteabschnitt 11 dann zu
vermeiden, wenn sie kombiniert sind. Diese Ausbildung wird
zum wirksamen Übertragen von Ultraschallwellen lediglich auf
einen Zielabschnitt gewählt.
Zum Erzielen einer Verbindungsstruktur zum Verbinden des
ummantelten Drahts 8 und des Anschlusses 7 wird ein
ummantelter Draht 8 an einem Anschluß 7 in den Nutenabschnitt
13 plaziert, der in dem Anschlußhalteabschnitt 11 des
Verbindergehäusekörpers 10 vorgesehen ist. Der Abdeckkörper
12 wird hierauf so montiert, daß die Vorsprünge 14 des
Abdeckkörpers 12 in die Nutabschnitte 13 des
Anschlußhalteabschnitts 11 eingefügt sind. Unter dieser
Bedingung wird der Abdeckkörper 12 durch ein Ultraschallhorn
gepreßt, und eine Ultraschallschwingung wird angewandt
(Anwenden einer vertikalen Schwingung). Demnach wird
Ultraschallwellenenergie bei dem den ummantelten Draht 8
einklemmenden Vorsprung 14 an einer Unterfläche des
Nutabschnitts 13 so konzentriert, daß der Abdeckabschnitt 8b
des ummantelten Drahts 8 geschmolzen wird und Kernelemente 8a
frei liegen. Der geschmolzene Ummantelungsabschnitt 8a wird
ausgehend von der Oberseite des Anschlusses 7 durch Pressen
des Vorsprung 14 so ausgestoßen, daß die Kernelemente 8a und
der Anschluß 7 leitend miteinander kontaktiert sind.
In diesem Zeitpunkt entweicht der durch Ultraschallschwingung
geschmolzene Abdeckabschnitt 8b positiv in die konkaven
Entlastungsabschnitte 15, die in den Vorsprüngen 14 des
Abdeckkörpers 12 vorgesehen sind, als ob er durch die
Vorsprünge 14 geschoben würde, so daß die Kernelemente 8a und
der Anschluß 7 einen exzellenten leitenden Kontakt zueinander
aufweisen. Da die konkaven Entlastungsabschnitte 15 in der
Nähe miteinander kommunizieren, kann sich der geschmolzene
Abdeckabschnitt frei bewegen. Selbst wenn bei einer Position
eine große Menge des geschmolzenen Abdeckabschnitts 8b
erzeugt wird, können andere Abschnitte mit einer geringen
erzeugten Menge diese absorbieren, so daß die Kernelemente 8a
sicher leitend mit irgendeinem der Anschlüsse 7 kontaktiert
werden können.
Die Fig. 5 zeigt einen Verbindergehäusekörper 10 und einen
Abdeckkörper 12B gemäß einer zweiten Ausführungsform. Gemäß
der zweiten Ausführungsform sind bei einem vorderen
Endabschnitt des Abdeckkörpers 12B Ausschnittabschnitte 16
gebildet, die sich von der ersten Ausführungsform
unterscheiden. Die Ausschnittabschnitte 16 sind an einem
vorderen Ende der vorderseiteigen Vorsprünge 14 gebildet.
Jeder der Ausschnittabschnitte 16 bildet eine
Verbindungsöffnung zum Verbinden der Innenseite des
Abdeckkörpers 12 mit der Außenseite hiervon, und zwar
zwischen dem Abdeckkörper 12 und einer Vorderabschlußwand 10a
des Anschlußhalteabschnitts 11 dann, wenn der Abdeckkörper 12
an dem Anschlußhalteabschnitt 11 montiert ist. Dieser
Abschnitt dient auch als Entlastungsabschnitt zum Ableiten
des geschmolzenen Abdeckabschnitts. Die Vorderendwand 10a des
Anschlußhalteabschnitts 11 wird als Wandabschnitt zum
Positionieren dem ummantelten Drahts dann benützt, wenn
dieser an dem Anschlußhalteabschnitt 11 angesetzt ist. Der
Ausschnittabschnitt 16 wird bei einer Position angeordnet,
die das visuelle Bestätigen eines Vorderendes des ummantelten
Drahts positioniert relativ zu der Vorderendwand 10a erlaubt.
Die anderen Punkte sind identisch zu denjenigen der ersten
Ausführungsform.
Wird der Abdeckkörper 12 durch Ultraschallschwingung
angepaßt, wie in Fig. 6A gezeigt, so strömt der geschmolzene
Abdeckabschnitt 8b in den Ausschnittabschnitt 16 an dem
vorderen Ende des Abdeckkörpers 12. In diesem Zeitpunkt ist,
wie in Fig. 6A gezeigt, der ummantelte Draht 8 geeignet
relativ zu der Vorderendwand 10a des Anschlußhalteabschnitts
11 positioniert. Verbleibt der ummantelte Draht 8 hiernach
bei einer geeigneten Position, so ist aufgrund der Tatsache,
daß die Länge des in dem Ausschnittabschnitt 16
positionierten ummantelten Drahts 8 lang ist, der Umfang des
geschmolzenen Abdeckabschnitts 8b groß, der in den
Ausschnittabschnitt 16 eintritt.
Ist andererseits der ummantelte Draht 8 nicht geeignet
relativ zu der vorderen Endwand 10a des
Anschlußhalteabschnitt 11 positioniert oder zu einer
ungünstigen Position bei der Behandlung bewegt, wie in Fig.
6B gezeigt, so ist aufgrund der Tatsache, daß die Länge des
in dem Ausschnittabschnitt 16 positionierten ummantelten
Drahts kurz ist, die Menge des geschmolzenen Abdeckabschnitts
8b gering, die in den Ausschnittabschnitt 16 eintritt.
Demnach ist es durch visuelles Bestätigen der Menge des
Abdeckabschnitts 8b in dem Ausschnittabschnitt 16 möglich, zu
bestimmen, ob eine Verbindung geeignet durchgeführt ist oder
nicht. In diesem Fall kann durch Einsatz unterschiedlicher
Farben für den Abdeckabschnitt 8b des ummantelten Drahts
gegenüber der Farbe des Abdeckkörpers 12 einschließlich dem
Ausschnittabschnitt 16 und dem Verbindergehäusekörper 10 die
Menge des geschmolzenen Ummantelungsabschnitts 8b in dem
Ausschnittabschnitt 16 einfach identifiziert werden.
Wird ein ausgleichendes Volumen für den Entlastungsabschnitt
durch lediglich den Ausschnittabschnitt 16 gebildet an dem
Vorderende gewährleistet, so ist es zulässig, die in der
Mitte vorgesehenen konkaven Entlastungsabschnitte 15
wegzulassen.
Obgleich gemäß der zuvor erläuterten ersten und zweiten
Ausführungsform die konkaven Entlastungsabschnitte 15 oder
die als weiterer Entlastungsabschnitt dienenden
Ausschnittabschnitte 16 an dem Abdeckkörper 12 vorgesehen
sind, ist es zulässig, die Anschlußhalteabschnitt 11 des
Verbindergehäusekörpers 10 hiermit zu versehen.
Während bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezug auf spezifische Begriffe beschrieben
wurden, dient eine derartige Beschreibung lediglich
illustrativen Zwecken, und es ist zu erkennen, daß Änderungen
und Variationen möglich sind, ohne von dem Sinngehalt oder
dem Schutzbereich der nachfolgenden Patentansprüche
abzuweichen.
Claims (5)
1. Drahtverbindungsstruktur, enthaltend:
einen Verbindergehäusekörper;
einen an dem Verbindergehäusekörper vorgesehenen Anschlußhalteabschnitt;
einen Abdeckkörper zum Schließen des Anschlußhalteabschnitts;
an dem Anschlußhalteabschnitt angeordnete Anschlüsse; und
ummantelte Drähte mit Kernelementen und einem Abdeckabschnitt, derart, daß jeder der ummantelten Drähte bei jeweils einem der Anschlüsse plaziert ist und jeder der ummantelten Drähte durch den Abdeckkörper zu dem Anschluß gepreßt wird, während Ultraschallschwingung so angewandt wird, daß der Abdeckabschnitt geschmolzen wird, wodurch die Kernelemente und der Anschluß in leitenden Kontakt zueinander gelangen, und
die Drahtverbindungsstruktur ferner konkave Entlastungsabschnitte enthält, die bei zumindest dem Abdeckkörper oder dem Verbindergehäusekörper zum Ableiten des geschmolzenen Abdeckabschnitts vorgesehen sind.
einen Verbindergehäusekörper;
einen an dem Verbindergehäusekörper vorgesehenen Anschlußhalteabschnitt;
einen Abdeckkörper zum Schließen des Anschlußhalteabschnitts;
an dem Anschlußhalteabschnitt angeordnete Anschlüsse; und
ummantelte Drähte mit Kernelementen und einem Abdeckabschnitt, derart, daß jeder der ummantelten Drähte bei jeweils einem der Anschlüsse plaziert ist und jeder der ummantelten Drähte durch den Abdeckkörper zu dem Anschluß gepreßt wird, während Ultraschallschwingung so angewandt wird, daß der Abdeckabschnitt geschmolzen wird, wodurch die Kernelemente und der Anschluß in leitenden Kontakt zueinander gelangen, und
die Drahtverbindungsstruktur ferner konkave Entlastungsabschnitte enthält, die bei zumindest dem Abdeckkörper oder dem Verbindergehäusekörper zum Ableiten des geschmolzenen Abdeckabschnitts vorgesehen sind.
2. Drahtverbindungsstruktur nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlußhalteabschnitt
Nutenabschnitte zum Aufnehmen der Anschlüsse enthält,
derart, daß der Abdeckkörper Vorsprünge aufweist, die in
Eingriff zu jeweils den Nutabschnitten gelangen, und
jeder der konkaven Entlastungsabschnitte durch
Ausschneiden jedes Vorsprungs gebildet ist.
3. Drahtverbindungsstruktur nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Nutabschnitt und der Vorsprung
in Vielzahl vorgesehen sind und daß der konkave
Entlastungsabschnitt in jedem der Vorsprünge so gebildet
ist, daß die konkaven Entlastungsabschnitte miteinander
in Verbindung stehen.
4. Drahtverbindungsstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der konkave
Entlastungsabschnitt an einer Position gemäß einer
Position vorgesehen ist, bei der ein vorderes Ende des
ummantelten Drahts zu positionieren ist, derart, daß der
ummantelte Draht visuell bestätigt werden kann.
5. Drahtverbindungsstruktur nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Element, in dem die konkaven
Entlastungsabschnitte gebildet sind und der
Abdeckabschnitt des ummantelten Drahts in
unterschiedlichen Farben gefärbt sind, die sich
voneinander unterscheiden lassen.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=11525498
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1998
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19934967C2 (de) * | 1998-07-27 | 2002-04-25 | Yazaki Corp | Wasserdichter Verbinder |
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