DE19757802C1 - Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals - Google Patents
Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten KanalsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von
Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals zum Vergießen von Fluiden,
insbesondere von flüssigen Metallen, aus einem Gefäß, wobei die zu
verbindenden Abschnitte des Kanals einander überkragen.
Ein derartiger Kanal wird beispielsweise als Eintauchausguß beim Vergießen,
insbesondere beim Dünnbrammengießen, verwendet.
Wie in der DE 43 20 723 A1 beschrieben, ist es vorteilhaft, den Kanal aus
mehreren Kanalabschnitten zusammenzusetzen, wobei jeder Kanalabschnitt
ein Formteil, insbesondere aus feuerfestem keramischem Material, ist. Die
Abschnitte überkragen einander und müssen in den überkragenden Bereichen
abgedichtet werden. Bei der DE 43 20 723 A1 sind in den zwischen den
überkragenden Bereichen bestehenden Ringraum kompressible Dichtringe
eingelegt. Zur Überwachung der Dichtwirkung steht der
Ringraum unter einem Inertgasdruck. Wenn dieser abfällt,
ist dies ein Zeichen für eine bestehende Undichtigkeit.
Eine Undichtigkeit kann nicht einfach geheilt werden. Bei
zu großer Undichtigkeit muß der Kanal zerlegt und eine
neue Dichtung eingesetzt werden.
Möglichkeiten der induktiven Beeinflussung eines Dich
tungsmittels sind in den Deutschen Patentanmeldungen
196 18 605 und 196 34 649 beschrieben.
Die DIN 51 053 befaßt sich mit der thermischen Drucker
weichung von keramischen Werkstoffen.
In der EP 0 136 733 A1 ist ein zweiteiliger Kanal der ein
gangs genannten Art beschrieben. Zur Verbesserung der
Dichtwirkung ist eine zwischen einem oberen Kanalab
schnitt und einem unteren Kanalabschnitt angeordnete Dich
tung so ausgelegt, daß sie unter der Wirkung der Betriebs
temperatur der den Kanal durchströmenden Schmelze
erweicht. Eine von der Betriebstemperatur unabhängige
Beheizung der Dichtung von außen ist nicht vorgesehen.
Die Dichtung erweicht erst, wenn sich die Temperatur der
Schmelze auf sie übertragen hat, also mit einer gewissen
Verzögerung nach dem Beginn des Gießbetriebs. Davor
bestehende Undichtigkeiten bleiben bis zur Aufheizung auf
Betriebstemperatur bestehen.
Bei der EP 0 136 733 A1 ist der untere Kanalabschnitt von
einer eigenen externen Haltevorrichtung gehalten. Ein
Formschluß in Schwerkraftrichtung zwischen dem oberen
Kanalabschnitt und dem unteren Kanalabschnitt besteht
nicht. Es wirkt keine Kraft, die die plastifizierte Dich
tung zusammendrückt. Für die gewünschte Dichtwirkung muß
die Dichtung zwischen den Kanalabschnitten verfließen.
Entsteht im Gießbetrieb eine Undichtigkeit, dann läßt
sich diese kaum beheben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine dichtende Verbindung
der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die heilbar
ist, wenn sich im Gießbetrieb Undichtigkeiten ergeben.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Ist die der Abdichtung der Abschnitte des Kanals dienende
Füllung zu Beginn des Gießbetriebs noch nicht dicht, oder
wird sie während des Betriebs undicht, dann werden die
Grenzschichten derart aufgeheizt, daß sie erweichen. Die
auf die erweichten Grenzschichten wirkende Kraft führt
dann dazu, daß die Grenzschichten der Füllung dicht gegen
die überkragenden Bereiche der Abschnitte und/oder die
Grenzschichten der überkragenden Bereiche dicht
gegen die Füllung gedrückt werden. Es ist damit erreicht, daß immer dann,
wenn eine Undichtigkeit besteht, durch Aufheizen der Grenzschicht die
Undichtigkeit zu beseitigen ist. Die Dichtung ist also heilbar.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen dreiteiligen, einen Eintauchausguß bildenden Kanal,
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Teilansicht,
Fig. 3 eine Alternative zu Fig. 2 und
Fig. 4 einen weiteren Eintauchausguß.
Ein, beispielsweise einen Eintauchausguß bildender, Kanal weist einen oberen
Abschnitt 1 und einen unteren Abschnitt 2 auf. Jeder dieser Abschnitte 1, 2
besteht aus einem Formteil, insbesondere aus feuerfestem keramischem
Material. Der obere Abschnitt 1 weist quer zu seiner Mittel-Längsachse A einen im
wesentlichen kreisförmigen Strömungsquerschnitt 1' auf und ist an ein nicht
näher dargestelltes Gefäß anschließbar. Der Strömungsquerschnitt 2' im
Abschnitt 2 ist im wesentlichen - entsprechend der Form einer Kokille K für das
Dünnbrammengießen - quer zur Strömungsrichtung schmal und langgestreckt.
Die Abschnitte 1, 2 überkragen einander und weisen in den überkragenden
Bereichen 3, 4 Schrägflächen 5, 6 auf, die radial zur Achse A umlaufen. Die
Schrägflächen 5, 6 sind so bemessen, daß sich die Bereiche 3, 4
übereinanderschieben lassen, wobei in der überkragenden Stellung zwischen
den Schrägflächen 5, 6 ein Ringraum 7 besteht. Dieser ist mit einer formstabilen
Füllung 8 ausgefüllt. Die Füllung 8 kann aus einem oder mehreren
vorgefertigten Formteilen oder einer im wesentlichen formstabil erhärtenden
Masse gebildet sein. Durch die Füllung 8 ist bei den Ausführungsbeispielen
nach den Fig. 1 bis 3 erreicht, daß sich der untere Abschnitt 2 nicht vom
oberen Abschnitt 1 infolge der Schwerkraftwirkung in Richtung des Pfeiles U
löst. Die Abschnitte 1, 2 sind durch die Füllung 8 miteinander verkeilt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1, 2 und 3 überkragt der
Bereich 4 des unteren Abschnitts 2 den Bereich 3 des oberen Abschnitts 1
außen. Es ist jedoch auch eine umgekehrte Ausführung möglich, bei der der
Bereich 3 des oberen Abschnitts 1 außen und der Bereich 4 des unteren
Abschnitts 2 innen liegt. Der eine Übergangsbereich des einen Abschnitts 1
oder 2 kann auch in eine stirnseitige Nut des anderen Abschnitts 2,1 eingreifen.
Die Füllung 8 bildet Grenzschichten 9, 10, die an die Schrägflächen 5, 6
angrenzen. Die Schrägflächen 5, 6 bilden ihrerseits Grenzschichten 11, 12, die
an die Füllung 8 angrenzen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bestehen die Grenzschichten 9, 10 der
Füllung 8 aus einem Material, das beim Aufheizen seinen
Druckerweichungspunkt erreicht und überschreitet, bevor die überkragenden
Bereiche 3, 4 auf ihre Druckerweichungstemperatur kommen.
Besteht zwischen der Grenzschicht 9 und/oder 10 und der Schrägfläche 5
und/oder 6 eine Undichtigkeit, dann werden mittels einer äußeren Wärmequelle
die Grenzschichten 9, 10 auf ihre Druckerweichungstemperatur gebracht.
Dadurch erweichen die Grenzschichten 9, 10 und infolge des Gewichts
(Schwerkraft in Richtung des Pfeiles U) des unteren Abschnitts 2 und der
Gestaltung der Schrägflächen 5, 6 wirkt auf die Grenzschichten 9, 10 eine Kraft,
die die Schrägflächen 5, 6 dichtend an die erweichten Grenzschichten 9, 10
andrückt. Dadurch ist gewährleistet, daß ein dichtes Anliegen der
Grenzschichten 9, 10 an den Schrägflächen 5, 6 vor und während des
Gießbetriebs jederzeit geschaffen werden kann.
Genügt das Gewicht des unteren Abschnitts 2 allein nicht, um die nötige, die
Füllung 8 zwischen den Schrägflächen 5, 6 pressende Andrückkraft zu
erreichen, dann kann der untere Abschnitt 2 zusätzlich mit einer in Richtung
des Pfeiles U wirkenden Auflagelast belastet sein.
Nachdem die dichte Verbindung entstanden ist, kann die äußere Wärmequelle
abgeschaltet werden, so daß die Druckerweichungstemperatur der
Grenzschichten 9, 10 wieder unterschritten wird und die dichte Verbindung
besteht, bis gegebenenfalls erneut eine Undichtigkeit auftritt.
Als äußere Wärmequelle kann ein gekühlter Induktor 13 verwendet werden. Die
Grenzschichten 9, 10 sind dann so ausgelegt, daß sie an das elektromagnetische
Feld des Induktors 13 induktiv ankoppeln. Durch Einschalten des Induktors 13
wird die Temperatur der Grenzschichten 9, 10 auf den Druckerweichungspunkt
gebracht. Beim Abschalten des Induktors kann dessen Kühlung weiterlaufen,
was die Erstarrung der Grenzschichten 9, 10 - unter dem
Druckerweichungspunkt - begünstigt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind zusätzlich zum
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 angrenzend an die Schrägflächen 5, 6
Grenzschichten 11, 12 als Taschen 14 gestaltet, die mit einem Material 15
gefüllt sind, das mittels einer äußeren Wärmequelle, beispielsweise dem
Induktor 13, auf seine Druckerweichungstemperatur aufheizbar ist. Die
Druckerweichungstemperatur des Materials 15 liegt bei der
Druckerweichungstemperatur der Grenzschichten 9, 10 und liegt unter dem
Druckerweichungspunkt der Kanalabschnitte 1, 2. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 wird eine besonders hohe Dichtwirkung erreicht, weil sich das
Material 15 im erweichten Zustand mit den Grenzschichten 9, 10 im erweichten
Zustand innig verbindet. Ist die äußere Wärmequelle der Induktor 13, dann
koppeln an dessen Feld sowohl das Material 15 als auch die Grenzschichten
9, 10 induktiv an.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 geht die Schrägfläche 6 des unteren
Abschnitts 2 in eine gegensinnig verlaufende Schrägfläche 16 über. An die
Schrägfläche 5 des oberen Abschnitts 1 grenzt ein Höckerprofil 17 an. Unten
reicht die Schrägfläche 16 bis nahe an die Schrägfläche 5. Das Höckerprofil 17
bildet eine zur Schrägfläche 5 gegensinnige Schrägfläche 18 und weicht in
einer Schrägfläche 19 gegenüber der Schrägfläche 6 zurück, so daß die
formstabil erhärtende Füllung 8 in der überkragenden Stellung der Abschnitte
1, 2 von oben, in Richtung des Pfeiles F, einfüllbar ist. Beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die Abschnitte 1, 2 durch die formstabil
erhärtende Füllung 8 sowohl in Richtung des Pfeiles U als auch entgegen der
Richtung des Pfeiles U miteinander verkeilt.
Im Bereich 4 besteht die Grenzschicht 12 bei den Schrägflächen 6, 16. Im
Bereich 3 besteht die Grenzschicht 11 bei der Schrägfläche 5 und beim
Höckerprofil 17. Die Grenzschichten 11, 12 bestehen aus einem durch die
äußere Wärmequelle bis zur oder über die Druckerweichungstemperatur
aufheizbaren Material 15. Insbesondere bestehen sie aus einem an den
Induktor 13 induktiv ankoppelbaren Material und sind damit mittels des
Induktors 13 auf die bzw. über die Druckerweichungstemperatur zu bringen,
um die beschriebene Abdichtung zu erreichen.
Die Grenzschichten 11, 12 können bei der Herstellung der Abschnitte 1, 2 an
diese dadurch gepreßt werden, daß in einem gemeinsamen Preßvorgang
(Copressen) für die Grenzschichten 11, 12 ein anderes - induktiv
ankoppelbares - Material verwendet wird als für die Abschnitte 1, 2 im übrigen.
Unter dem Gewicht des unteren Abschnitts 2 oder einer Auflagelast, wirkt auf
die erweichten Grenzschichten eine diese an die Füllung 8 dicht andrückende
Kraft.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Kanal in einen oberen Abschnitt
1, einen unteren Abschnitt 2 und in einen mittleren Abschnitt 20 unterteilt. Die
Abschnitte sind nicht durch eine formstabile Füllung aneinandergehalten,
sondern mittels einer äußeren Haltevorrichtung 21 entgegen der Richtung des
Pfeiles U gegeneinander gedrückt, wie dies in der DE 43 20 723 A1
beschrieben ist. Die Abschnitte 1 und 20 sowie 20 und 2 greifen über
Schrägflächen ineinander ein. Zwischen den Schrägflächen ist die oben
beschriebene Füllung 8 vorgesehen. Die Grenzschichten 9, 10 und/oder 11, 12
sind, wie oben beschrieben, beispielsweise mittels eines Induktors 13, auf bzw.
über ihren Druckerweichungspunkt erhitzbar, um eine etwaige undichte
Verbindung jederzeit heilen zu können.
Im Rahmen der Erfindung liegen zahlreiche weitere Ausführungsbeispiele.
Beispielsweise ist es möglich, zur Verbesserung der Dichtwirkung vorzusehen,
daß die Füllung 8 eine größere Wärmeausdehnung aufweist als die
überkragenden Bereiche 3, 4 der Kanalabschnitte 1, 2. Zum gleichen Zweck
kann die Füllung 8 aus einem Material bestehen, das beim Aufheizen eine
irreversible Volumenvergrößerung aufweist.
Am einen und/oder anderen überkragenden Bereich 3, 4 kann auch eine Nut
vorgesehen sein, in die sich die Füllung beim Aufheizen ausdehnt. Damit wird
eine besondere labyrinthartige Abdichtung erreicht. Die überkragenden
Bereiche 3, 4 der Kanalabschnitte 1, 2 können zumindest Grenzschichten
aufweisen, die sich entsprechend der thermischen Ausdehnung der Füllung 8
verformen. Die sich beim Aufheizen ausdehnende Füllung 8 drückt dabei die
Grenzschichten verformend gegen die Grenzschichten. Auch dadurch läßt sich
die Abdichtung verbessern. Es ist auch möglich, anstelle einzelner
Schrägflächen mehrere Schrägflächen in Wellenform vorzusehen.
Claims (14)
1. Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines
mehrteiligen feuerfesten Kanals zum Vergießen von Fluiden,
insbesondere von flüssigen Metallen, aus einem Gefäß, wobei die zu
verbindenden Abschnitte des Kanals einander überkragen und die
überkragenden Bereiche in axialer Richtung ineinandergreifend gehaltert
sind, wobei die Abschnitte gegeneinander mit einer umlaufenden Füllung
gedichtet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grenzschichten (9, 10; 11, 12) der Füllung (8) und/oder der
überkragenden Bereiche zwecks Abdichtung auf eine Temperatur von
außen aufheizbar sind, die am oder über dem Druckerweichungspunkt
der Grenzschichten und unter dem Druckerweichungspunkt der
Kanalabschnitte (1, 2) liegt und daß auf die Grenzschichten (9 bis 12)
eine diese an die überkragenden Bereiche (3, 4) oder die Füllung (8)
andrückende Kraft wirkt.
2. Verbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einander überkragenden Bereiche (3, 4) in axialer Richtung der
Kanalabschnitte (1, 2) keilförmig oder wellenförmig ausgebildet sind.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen den überkragenden Bereichen (3, 4) bestehende
Ringraum mit einer formstabilen Füllung (8) ausgefüllt ist, die die beiden
Kanalabschnitte (1, 2) formschlüssig haltert.
4. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraft die Schwerkraft ist.
5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraft eine auf den unteren Kanalabschnitt (2) wirkende
Auflagelast ist.
6. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraft von einer äußeren Haltevorrichtung aufgebracht wird, die
den unteren Kanalabschnitt (2) nach oben gegen den oberen
Kanalabschnitt (1) drückt.
7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Grenzschichten (9, 10) der Füllung (8) mindestens
bereichsweise Grenzschichten (11, 12, 15) der überkragenden Bereiche
(3, 4) der Kanalabschnitte (1, 2) korrespondieren, wobei diese
Grenzschichten über ihren Druckerweichungspunkt aufheizbar sind.
8. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grenzschichten (9, 10; 11, 12) der Füllung (8) und/oder der
überkragenden Bereiche (3, 4) induktiv aufheizbar sind.
9. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grenzschichten (9, 10; 11, 12) zur Verfestigung kühlbar sind.
10. Verbindung nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Aufheizen der Grenzschichten (9, 10; 11, 12) ein gekühlter
Induktor (13) vorgesehen ist und daß die Kühlung der Grenzschichten
durch elektrisches Abschalten des Induktors (13) erfolgt.
11. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formstabile Füllung (8) eine größere Wärmeausdehnung
aufweist als die überkragenden Bereiche (3, 4) der Kanalabschnitte
(1, 2).
12. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllung (8) unter Temperatureinwirkung eine irreversible
Volumenvergrößerung aufweist.
13. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllung (8) sich in eine Nut des einen und/oder anderen
überkragenden Bereichs (3, 4) ausdehnt.
14. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die überkragenden Bereiche (3, 4) der Kanalabschnitte (1, 2)
zumindest Grenzschichten (11, 12) aufweisen, die sich entsprechend der
thermischen Ausdehnung der Füllung (8) verformen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997157802 DE19757802C1 (de) | 1997-12-30 | 1997-12-30 | Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1997157802 DE19757802C1 (de) | 1997-12-30 | 1997-12-30 | Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19757802C1 true DE19757802C1 (de) | 1999-08-26 |
Family
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| DE1997157802 Expired - Fee Related DE19757802C1 (de) | 1997-12-30 | 1997-12-30 | Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19757802C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN116786807A (zh) * | 2023-07-14 | 2023-09-22 | 江苏永钢集团有限公司 | 一种液封式水口密封垫 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0136733A1 (de) * | 1983-08-10 | 1985-04-10 | British Steel Corporation | Metall-Ausguss-Dichtungen |
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1997
- 1997-12-30 DE DE1997157802 patent/DE19757802C1/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0136733A1 (de) * | 1983-08-10 | 1985-04-10 | British Steel Corporation | Metall-Ausguss-Dichtungen |
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