[go: up one dir, main page]

DE19757802C1 - Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals - Google Patents

Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals

Info

Publication number
DE19757802C1
DE19757802C1 DE1997157802 DE19757802A DE19757802C1 DE 19757802 C1 DE19757802 C1 DE 19757802C1 DE 1997157802 DE1997157802 DE 1997157802 DE 19757802 A DE19757802 A DE 19757802A DE 19757802 C1 DE19757802 C1 DE 19757802C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boundary layers
filling
connection according
sections
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1997157802
Other languages
English (en)
Inventor
Raimund Brueckner
Daniel Grimm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didier Werke AG filed Critical Didier Werke AG
Priority to DE1997157802 priority Critical patent/DE19757802C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19757802C1 publication Critical patent/DE19757802C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/50Pouring-nozzles
    • B22D41/502Connection arrangements; Sealing means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals zum Vergießen von Fluiden, insbesondere von flüssigen Metallen, aus einem Gefäß, wobei die zu verbindenden Abschnitte des Kanals einander überkragen.
Ein derartiger Kanal wird beispielsweise als Eintauchausguß beim Vergießen, insbesondere beim Dünnbrammengießen, verwendet.
Wie in der DE 43 20 723 A1 beschrieben, ist es vorteilhaft, den Kanal aus mehreren Kanalabschnitten zusammenzusetzen, wobei jeder Kanalabschnitt ein Formteil, insbesondere aus feuerfestem keramischem Material, ist. Die Abschnitte überkragen einander und müssen in den überkragenden Bereichen abgedichtet werden. Bei der DE 43 20 723 A1 sind in den zwischen den überkragenden Bereichen bestehenden Ringraum kompressible Dichtringe eingelegt. Zur Überwachung der Dichtwirkung steht der Ringraum unter einem Inertgasdruck. Wenn dieser abfällt, ist dies ein Zeichen für eine bestehende Undichtigkeit. Eine Undichtigkeit kann nicht einfach geheilt werden. Bei zu großer Undichtigkeit muß der Kanal zerlegt und eine neue Dichtung eingesetzt werden.
Möglichkeiten der induktiven Beeinflussung eines Dich­ tungsmittels sind in den Deutschen Patentanmeldungen 196 18 605 und 196 34 649 beschrieben.
Die DIN 51 053 befaßt sich mit der thermischen Drucker­ weichung von keramischen Werkstoffen.
In der EP 0 136 733 A1 ist ein zweiteiliger Kanal der ein­ gangs genannten Art beschrieben. Zur Verbesserung der Dichtwirkung ist eine zwischen einem oberen Kanalab­ schnitt und einem unteren Kanalabschnitt angeordnete Dich­ tung so ausgelegt, daß sie unter der Wirkung der Betriebs­ temperatur der den Kanal durchströmenden Schmelze erweicht. Eine von der Betriebstemperatur unabhängige Beheizung der Dichtung von außen ist nicht vorgesehen. Die Dichtung erweicht erst, wenn sich die Temperatur der Schmelze auf sie übertragen hat, also mit einer gewissen Verzögerung nach dem Beginn des Gießbetriebs. Davor bestehende Undichtigkeiten bleiben bis zur Aufheizung auf Betriebstemperatur bestehen.
Bei der EP 0 136 733 A1 ist der untere Kanalabschnitt von einer eigenen externen Haltevorrichtung gehalten. Ein Formschluß in Schwerkraftrichtung zwischen dem oberen Kanalabschnitt und dem unteren Kanalabschnitt besteht nicht. Es wirkt keine Kraft, die die plastifizierte Dich­ tung zusammendrückt. Für die gewünschte Dichtwirkung muß die Dichtung zwischen den Kanalabschnitten verfließen. Entsteht im Gießbetrieb eine Undichtigkeit, dann läßt sich diese kaum beheben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine dichtende Verbindung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die heilbar ist, wenn sich im Gießbetrieb Undichtigkeiten ergeben.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Ist die der Abdichtung der Abschnitte des Kanals dienende Füllung zu Beginn des Gießbetriebs noch nicht dicht, oder wird sie während des Betriebs undicht, dann werden die Grenzschichten derart aufgeheizt, daß sie erweichen. Die auf die erweichten Grenzschichten wirkende Kraft führt dann dazu, daß die Grenzschichten der Füllung dicht gegen die überkragenden Bereiche der Abschnitte und/oder die Grenzschichten der überkragenden Bereiche dicht gegen die Füllung gedrückt werden. Es ist damit erreicht, daß immer dann, wenn eine Undichtigkeit besteht, durch Aufheizen der Grenzschicht die Undichtigkeit zu beseitigen ist. Die Dichtung ist also heilbar.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen dreiteiligen, einen Eintauchausguß bildenden Kanal,
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Teilansicht,
Fig. 3 eine Alternative zu Fig. 2 und
Fig. 4 einen weiteren Eintauchausguß.
Ein, beispielsweise einen Eintauchausguß bildender, Kanal weist einen oberen Abschnitt 1 und einen unteren Abschnitt 2 auf. Jeder dieser Abschnitte 1, 2 besteht aus einem Formteil, insbesondere aus feuerfestem keramischem Material. Der obere Abschnitt 1 weist quer zu seiner Mittel-Längsachse A einen im wesentlichen kreisförmigen Strömungsquerschnitt 1' auf und ist an ein nicht näher dargestelltes Gefäß anschließbar. Der Strömungsquerschnitt 2' im Abschnitt 2 ist im wesentlichen - entsprechend der Form einer Kokille K für das Dünnbrammengießen - quer zur Strömungsrichtung schmal und langgestreckt.
Die Abschnitte 1, 2 überkragen einander und weisen in den überkragenden Bereichen 3, 4 Schrägflächen 5, 6 auf, die radial zur Achse A umlaufen. Die Schrägflächen 5, 6 sind so bemessen, daß sich die Bereiche 3, 4 übereinanderschieben lassen, wobei in der überkragenden Stellung zwischen den Schrägflächen 5, 6 ein Ringraum 7 besteht. Dieser ist mit einer formstabilen Füllung 8 ausgefüllt. Die Füllung 8 kann aus einem oder mehreren vorgefertigten Formteilen oder einer im wesentlichen formstabil erhärtenden Masse gebildet sein. Durch die Füllung 8 ist bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3 erreicht, daß sich der untere Abschnitt 2 nicht vom oberen Abschnitt 1 infolge der Schwerkraftwirkung in Richtung des Pfeiles U löst. Die Abschnitte 1, 2 sind durch die Füllung 8 miteinander verkeilt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1, 2 und 3 überkragt der Bereich 4 des unteren Abschnitts 2 den Bereich 3 des oberen Abschnitts 1 außen. Es ist jedoch auch eine umgekehrte Ausführung möglich, bei der der Bereich 3 des oberen Abschnitts 1 außen und der Bereich 4 des unteren Abschnitts 2 innen liegt. Der eine Übergangsbereich des einen Abschnitts 1 oder 2 kann auch in eine stirnseitige Nut des anderen Abschnitts 2,1 eingreifen.
Die Füllung 8 bildet Grenzschichten 9, 10, die an die Schrägflächen 5, 6 angrenzen. Die Schrägflächen 5, 6 bilden ihrerseits Grenzschichten 11, 12, die an die Füllung 8 angrenzen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bestehen die Grenzschichten 9, 10 der Füllung 8 aus einem Material, das beim Aufheizen seinen Druckerweichungspunkt erreicht und überschreitet, bevor die überkragenden Bereiche 3, 4 auf ihre Druckerweichungstemperatur kommen.
Besteht zwischen der Grenzschicht 9 und/oder 10 und der Schrägfläche 5 und/oder 6 eine Undichtigkeit, dann werden mittels einer äußeren Wärmequelle die Grenzschichten 9, 10 auf ihre Druckerweichungstemperatur gebracht. Dadurch erweichen die Grenzschichten 9, 10 und infolge des Gewichts (Schwerkraft in Richtung des Pfeiles U) des unteren Abschnitts 2 und der Gestaltung der Schrägflächen 5, 6 wirkt auf die Grenzschichten 9, 10 eine Kraft, die die Schrägflächen 5, 6 dichtend an die erweichten Grenzschichten 9, 10 andrückt. Dadurch ist gewährleistet, daß ein dichtes Anliegen der Grenzschichten 9, 10 an den Schrägflächen 5, 6 vor und während des Gießbetriebs jederzeit geschaffen werden kann.
Genügt das Gewicht des unteren Abschnitts 2 allein nicht, um die nötige, die Füllung 8 zwischen den Schrägflächen 5, 6 pressende Andrückkraft zu erreichen, dann kann der untere Abschnitt 2 zusätzlich mit einer in Richtung des Pfeiles U wirkenden Auflagelast belastet sein.
Nachdem die dichte Verbindung entstanden ist, kann die äußere Wärmequelle abgeschaltet werden, so daß die Druckerweichungstemperatur der Grenzschichten 9, 10 wieder unterschritten wird und die dichte Verbindung besteht, bis gegebenenfalls erneut eine Undichtigkeit auftritt.
Als äußere Wärmequelle kann ein gekühlter Induktor 13 verwendet werden. Die Grenzschichten 9, 10 sind dann so ausgelegt, daß sie an das elektromagnetische Feld des Induktors 13 induktiv ankoppeln. Durch Einschalten des Induktors 13 wird die Temperatur der Grenzschichten 9, 10 auf den Druckerweichungspunkt gebracht. Beim Abschalten des Induktors kann dessen Kühlung weiterlaufen, was die Erstarrung der Grenzschichten 9, 10 - unter dem Druckerweichungspunkt - begünstigt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind zusätzlich zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 angrenzend an die Schrägflächen 5, 6 Grenzschichten 11, 12 als Taschen 14 gestaltet, die mit einem Material 15 gefüllt sind, das mittels einer äußeren Wärmequelle, beispielsweise dem Induktor 13, auf seine Druckerweichungstemperatur aufheizbar ist. Die Druckerweichungstemperatur des Materials 15 liegt bei der Druckerweichungstemperatur der Grenzschichten 9, 10 und liegt unter dem Druckerweichungspunkt der Kanalabschnitte 1, 2. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird eine besonders hohe Dichtwirkung erreicht, weil sich das Material 15 im erweichten Zustand mit den Grenzschichten 9, 10 im erweichten Zustand innig verbindet. Ist die äußere Wärmequelle der Induktor 13, dann koppeln an dessen Feld sowohl das Material 15 als auch die Grenzschichten 9, 10 induktiv an.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 geht die Schrägfläche 6 des unteren Abschnitts 2 in eine gegensinnig verlaufende Schrägfläche 16 über. An die Schrägfläche 5 des oberen Abschnitts 1 grenzt ein Höckerprofil 17 an. Unten reicht die Schrägfläche 16 bis nahe an die Schrägfläche 5. Das Höckerprofil 17 bildet eine zur Schrägfläche 5 gegensinnige Schrägfläche 18 und weicht in einer Schrägfläche 19 gegenüber der Schrägfläche 6 zurück, so daß die formstabil erhärtende Füllung 8 in der überkragenden Stellung der Abschnitte 1, 2 von oben, in Richtung des Pfeiles F, einfüllbar ist. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die Abschnitte 1, 2 durch die formstabil erhärtende Füllung 8 sowohl in Richtung des Pfeiles U als auch entgegen der Richtung des Pfeiles U miteinander verkeilt.
Im Bereich 4 besteht die Grenzschicht 12 bei den Schrägflächen 6, 16. Im Bereich 3 besteht die Grenzschicht 11 bei der Schrägfläche 5 und beim Höckerprofil 17. Die Grenzschichten 11, 12 bestehen aus einem durch die äußere Wärmequelle bis zur oder über die Druckerweichungstemperatur aufheizbaren Material 15. Insbesondere bestehen sie aus einem an den Induktor 13 induktiv ankoppelbaren Material und sind damit mittels des Induktors 13 auf die bzw. über die Druckerweichungstemperatur zu bringen, um die beschriebene Abdichtung zu erreichen.
Die Grenzschichten 11, 12 können bei der Herstellung der Abschnitte 1, 2 an diese dadurch gepreßt werden, daß in einem gemeinsamen Preßvorgang (Copressen) für die Grenzschichten 11, 12 ein anderes - induktiv ankoppelbares - Material verwendet wird als für die Abschnitte 1, 2 im übrigen. Unter dem Gewicht des unteren Abschnitts 2 oder einer Auflagelast, wirkt auf die erweichten Grenzschichten eine diese an die Füllung 8 dicht andrückende Kraft.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Kanal in einen oberen Abschnitt 1, einen unteren Abschnitt 2 und in einen mittleren Abschnitt 20 unterteilt. Die Abschnitte sind nicht durch eine formstabile Füllung aneinandergehalten, sondern mittels einer äußeren Haltevorrichtung 21 entgegen der Richtung des Pfeiles U gegeneinander gedrückt, wie dies in der DE 43 20 723 A1 beschrieben ist. Die Abschnitte 1 und 20 sowie 20 und 2 greifen über Schrägflächen ineinander ein. Zwischen den Schrägflächen ist die oben beschriebene Füllung 8 vorgesehen. Die Grenzschichten 9, 10 und/oder 11, 12 sind, wie oben beschrieben, beispielsweise mittels eines Induktors 13, auf bzw. über ihren Druckerweichungspunkt erhitzbar, um eine etwaige undichte Verbindung jederzeit heilen zu können.
Im Rahmen der Erfindung liegen zahlreiche weitere Ausführungsbeispiele. Beispielsweise ist es möglich, zur Verbesserung der Dichtwirkung vorzusehen, daß die Füllung 8 eine größere Wärmeausdehnung aufweist als die überkragenden Bereiche 3, 4 der Kanalabschnitte 1, 2. Zum gleichen Zweck kann die Füllung 8 aus einem Material bestehen, das beim Aufheizen eine irreversible Volumenvergrößerung aufweist.
Am einen und/oder anderen überkragenden Bereich 3, 4 kann auch eine Nut vorgesehen sein, in die sich die Füllung beim Aufheizen ausdehnt. Damit wird eine besondere labyrinthartige Abdichtung erreicht. Die überkragenden Bereiche 3, 4 der Kanalabschnitte 1, 2 können zumindest Grenzschichten aufweisen, die sich entsprechend der thermischen Ausdehnung der Füllung 8 verformen. Die sich beim Aufheizen ausdehnende Füllung 8 drückt dabei die Grenzschichten verformend gegen die Grenzschichten. Auch dadurch läßt sich die Abdichtung verbessern. Es ist auch möglich, anstelle einzelner Schrägflächen mehrere Schrägflächen in Wellenform vorzusehen.

Claims (14)

1. Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals zum Vergießen von Fluiden, insbesondere von flüssigen Metallen, aus einem Gefäß, wobei die zu verbindenden Abschnitte des Kanals einander überkragen und die überkragenden Bereiche in axialer Richtung ineinandergreifend gehaltert sind, wobei die Abschnitte gegeneinander mit einer umlaufenden Füllung gedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzschichten (9, 10; 11, 12) der Füllung (8) und/oder der überkragenden Bereiche zwecks Abdichtung auf eine Temperatur von außen aufheizbar sind, die am oder über dem Druckerweichungspunkt der Grenzschichten und unter dem Druckerweichungspunkt der Kanalabschnitte (1, 2) liegt und daß auf die Grenzschichten (9 bis 12) eine diese an die überkragenden Bereiche (3, 4) oder die Füllung (8) andrückende Kraft wirkt.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander überkragenden Bereiche (3, 4) in axialer Richtung der Kanalabschnitte (1, 2) keilförmig oder wellenförmig ausgebildet sind.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den überkragenden Bereichen (3, 4) bestehende Ringraum mit einer formstabilen Füllung (8) ausgefüllt ist, die die beiden Kanalabschnitte (1, 2) formschlüssig haltert.
4. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft die Schwerkraft ist.
5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft eine auf den unteren Kanalabschnitt (2) wirkende Auflagelast ist.
6. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft von einer äußeren Haltevorrichtung aufgebracht wird, die den unteren Kanalabschnitt (2) nach oben gegen den oberen Kanalabschnitt (1) drückt.
7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Grenzschichten (9, 10) der Füllung (8) mindestens bereichsweise Grenzschichten (11, 12, 15) der überkragenden Bereiche (3, 4) der Kanalabschnitte (1, 2) korrespondieren, wobei diese Grenzschichten über ihren Druckerweichungspunkt aufheizbar sind.
8. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzschichten (9, 10; 11, 12) der Füllung (8) und/oder der überkragenden Bereiche (3, 4) induktiv aufheizbar sind.
9. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzschichten (9, 10; 11, 12) zur Verfestigung kühlbar sind.
10. Verbindung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufheizen der Grenzschichten (9, 10; 11, 12) ein gekühlter Induktor (13) vorgesehen ist und daß die Kühlung der Grenzschichten durch elektrisches Abschalten des Induktors (13) erfolgt.
11. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die formstabile Füllung (8) eine größere Wärmeausdehnung aufweist als die überkragenden Bereiche (3, 4) der Kanalabschnitte (1, 2).
12. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (8) unter Temperatureinwirkung eine irreversible Volumenvergrößerung aufweist.
13. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (8) sich in eine Nut des einen und/oder anderen überkragenden Bereichs (3, 4) ausdehnt.
14. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die überkragenden Bereiche (3, 4) der Kanalabschnitte (1, 2) zumindest Grenzschichten (11, 12) aufweisen, die sich entsprechend der thermischen Ausdehnung der Füllung (8) verformen.
DE1997157802 1997-12-30 1997-12-30 Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals Expired - Fee Related DE19757802C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997157802 DE19757802C1 (de) 1997-12-30 1997-12-30 Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997157802 DE19757802C1 (de) 1997-12-30 1997-12-30 Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19757802C1 true DE19757802C1 (de) 1999-08-26

Family

ID=7853336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997157802 Expired - Fee Related DE19757802C1 (de) 1997-12-30 1997-12-30 Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19757802C1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116786807A (zh) * 2023-07-14 2023-09-22 江苏永钢集团有限公司 一种液封式水口密封垫

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0136733A1 (de) * 1983-08-10 1985-04-10 British Steel Corporation Metall-Ausguss-Dichtungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0136733A1 (de) * 1983-08-10 1985-04-10 British Steel Corporation Metall-Ausguss-Dichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116786807A (zh) * 2023-07-14 2023-09-22 江苏永钢集团有限公司 一种液封式水口密封垫

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1273926B (de) Elektrisch isolierende Rohrkupplung
DE19520351A1 (de) Füllkörperblock und Verfahren zur Herstellung desselben
DE4320723A1 (de) Eintauchausguß
EP2732996B1 (de) Wärmetauscheranordnung, insbesondere für ein Fahrzeugheizgerät
EP1042630A1 (de) Verfahren zum verbinden eines rohres mit einer rohrkupplung, verbindung zwischen einem rohr und einer rohrkupplung sowie rohrkupplung hierfür
DE19757802C1 (de) Gas- und/oder flüssigkeitsdichte Verbindung von Abschnitten eines mehrteiligen feuerfesten Kanals
DE102020114303A1 (de) Flansch, Flanschverbindung und Verfahren zum Betrieb einer Flanschverbindung
DE19540294C2 (de) Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit Durchlaß im Gehäusedeckel
EP1207324B1 (de) Dichtungsanordnung zwischen Bauteilen einer rotierenden Baugruppe sowie Verfahren zur Herstellung einer Dichtverbindung
DE2609753A1 (de) Vorrichtung zum hermetischen abdichten von bauteilen
WO1995029357A1 (de) Kugelhahn mit einem mit kunststoff ausgekleideten kugelhahneinsatz
DE3823810A1 (de) Abdichtung der stutzendurchfuehrung einer heissgehenden rohrleitung
EP0306554B1 (de) Verbindungssystem
EP3286473B1 (de) Anschlussstück zum verbinden eines oberflächenstrukturierten, mindestens eines vertiefung in seiner oberfläche aufweisenden endes eines sich entlang einer längsrichtung erstreckenden schlauchs mit einem fluidauslass; system mit einem solchen anschlussstück und verwendung für ein solches anschlussstück
DE102005018064A1 (de) Kunstsstoffbauteil mit Metalleinsatz und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3839754C2 (de)
AT158838B (de) Verfahren und Anordnung zum kittlosen Verbinden von Rundkörpern.
DE4312981C2 (de) Spüleinrichtung für metallurgische Gefäße
DE831991C (de) Verschluss von dickwandigen technischen Behaeltern fuer hohes Vakuum
DE2540790C2 (de) Schieberverschluß an einem Flüssigmetallbehälter
DE4130715C1 (en) Cast housing for IC engine exhaust lining - which is held loosely by support rings with axial and radial play between ends
AT405209B (de) Kunststoff-rohrleitungsteil für die aufnahme eines thermofühlers
DE10144926A1 (de) Zugkraftgesicherter Übergang zwischen zwei Rohren
DE3931008A1 (de) Verbindung eines bauteils mit einem keramischen rohr, insbesondere bei einem waermetauscher
DE2823611C2 (de) Stromzuführung für eine Induktionsheizspule

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee