DE19757437A1 - Airbagmodul mit Eigenantrieb für die Öffnung der Abdeckklappe - Google Patents
Airbagmodul mit Eigenantrieb für die Öffnung der AbdeckklappeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Airbagmodul, insbesondere für den
Beifahrersitz eines Kraftfahrzeuges, mit einem in das
Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges einzubauenden und den
Gasgenerator sowie den eingefalteten Gassack aufnehmenden
Gehäuse, wobei eine die in dem Armaturenbrett ausgebildete
Öffnung für den Austritt des Gassackes bei dessen Entfaltung
verschließende Abdeckklappe bei der Auslösung des
Airbagmoduls in einen innerhalb der durch das Armaturenbrett
vorgegebenen Außenbegrenzung gelegenen Aufnahmeraum durch den
von dem sich entfaltenden Gassack ausgehenden
Entfaltungsdruck in ihre Öffnungsstellung verlagerbar ist.
Ein gattungsgemäßes Airbagmodul ist in der DE 44 42 543 A1
beschrieben; bei dem bekannten Airbagmodul ist an der
Innenseite der Abdeckklappe an deren einem Ende ein flexibles
Band befestigt, welches um einen im Inneren des
Armaturenbretts angeordneten Querträger herumgeführt und an
dem Gassack derart angeschlagen ist, daß die Entfaltung des
Gassackes in den Innenraum des Kraftfahrzeuges hinein das
flexible Band in Richtung des Fahrzeuginnenraumes mit zieht
und so aufgrund der Umlenkung über den Querträger die an dem
flexiblen Band befestigte Abdeckklappe in den im Inneren des
Armaturenbrettes angeordneten Aufnahmeraum hineinzieht. Bei
dem bekannten Airbagmodul wird zwar die Abdeckklappe bereits
in den hinter dem Armaturenbrett gelegenen Aufnahmeraum
verbracht, jedoch ist damit noch der Nachteil verbunden, daß
die Bewegung der Abdeckklappe aufgrund des Angriffs des
flexiblen Bandes nicht ausreichend zielgerichtet ist, so daß
es zu einer Verkantung der Abdeckklappe bei ihrer Bewegung
kommen kann. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß die
Bewegung der Abdeckklappe über das flexible Band erst
einsetzt, nachdem sich der Gassack schon zu einem Teil
aufgeblasen hat, so daß sich die Freigabe der Öffnung im
Armaturenbrett erst mit einer zeitlichen Verzögerung
vollzieht. Desweiteren ist die Anbindung des Bandes an dem
hochbelasteten Gassackgewebe problematisch.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei dem
gattungsgemäßen Airbagmodul eine kontrollierte und im
Hinblick auf die Entfaltung des Gassackes in das
Fahrzeuginnere rechtzeitige Bewegung der Abdeckklappe
einzurichten.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich
vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, daß
die Abdeckklappe mittels wenigstens eines um einen an dem
Armaturenbrett angeordneten Drehpunkt drehbaren Drehhebels
zwangsgeführt aus der Öffnung des Armaturenbretts in den
Aufnahmeraum schwenkbar gehaltert und der gefaltete Gassack
zur Abdeckklappe derart ausgerichtet ist, daß der sich im
Auslösefall entfaltende Gassack in Öffnungsrichtung der
Abdeckklappe gegen die Abdeckklappe drückt und die
Abdeckklappe in deren Öffnungsstellung verschwenkt.
Aus der DE 42 27 528 C1 ist es bereits bekannt, die
Abdeckklappe mit nach innen gerichteten Ansätzen an zwei im
Inneren des Armaturenbrettes angeordneten Drehlenkern zu
befestigen, allerdings sind die Drehlenker derart angeordnet,
daß die Abdeckklappe im Auslösefall nach außen vor dem
Armaturenbrett zu liegen kommt. Mit der Erfindung ist dagegen
der Vorteil verbunden, daß eine Zwangsführung der
Abdeckklappe bei ihrer Bewegung in das Innere des
Armaturenbrettes verwirklicht ist.
Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß die
Zwangsführung der Abdeckklappe bei der Bewegung in das Innere
des Armaturenbrettes durch den sich aufblasenden Gassack
herbeigeführt wird, ohne daß zusätzliche Führungen oder
Gestaltungen erforderlich sind; da die Zwangsführung sogleich
mit Beginn der Entfaltung des Gassackes ausgelöst bzw.
vorgenommen wird, ist sichergestellt, daß die Abdeckklappe
bereits verschwenkt ist, wenn der sich entfaltende Gassack
die im Armaturenbrett befindliche Öffnung erreicht.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die
Abdeckklappe an ihrem einen Ende an dem Drehhebel
angeschlagen und an ihrem anderen Ende mittels einer
Kulissenführung zwangsgeführt; hierbei kann vorgesehen sein,
daß die Kulissenführung für einen an einem Ansatz der
Abdeckklappe angebrachten Führungsstift in das Innere des
Armaturenbretts und winklig zur Öffnung des Armaturenbretts
gerichtet ist und der Drehhebel eine derartige Länge und
einen derartig zur Kulissenführung angeordneten Drehpunkt
hat, daß die Drehung des Drehhebels um den Drehpunkt das
andere Ende der Abdeckklappe in das Innere des
Armaturenbretts eintreten läßt.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Abdeckklappe an
ihren beiden Enden mit jeweils einem Drehhebel verbunden und
die Drehpunkte der beiden in nicht-parallelem Verlauf
angeordneten Drehhebel derart angeordnet sind, daß eine
Verschwenkung der Abdeckklappe auf einer winklig zur Öffnung
des Armaturenbretts angeordneten Bewegungsbahn in das Innere
des Armaturenbretts erfolgt.
Um die Bewegung der Abdeckklappe über den sich entfaltenden
Gassack herbeizuführen, kann vorgesehen sein, daß entweder
die Abdeckklappe zum Airbagmodul gerichtete
Führungsgestaltungen aufweist, an denen der Gassack sich bei
seiner Entfaltung anlegt und so die Bewegung der Abdeckklappe
herbei führt oder alternativ daß der gefaltete Gassack zum
Drehhebel derart ausgerichtet ist, daß der sich im
Auslösefall entfaltende Gassack in Öffnungsrichtung gegen den
Drehhebel drückt. Hierzu kann nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung der Drehhebel an seiner dem Gassack
zugewandten Seite Anschlagflächen zur Anlage des Gassacks
aufweisen.
In einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung ist der
Antrieb für die Abdeckklappe über den sich entfaltenden
Gassack derart ausgeführt, daß der sich entfaltende Gassack
gegen eine ortsfeste, zum Drehpunkt winklig angeordnete
Führungsfläche drückt und die daraus resultierende
Reaktionskraft eine Verschwenkung des drehbar angeordneten
Gehäuses des Airbagmoduls herbeiführt, so daß nach der
Verschwenkung des Gehäuses in dessen Öffnungsstellung die
Freigabe des sich in das Fahrzeuginnere entfaltenden
Gassackes gegeben ist.
In alternativen Ausführungsbeispielen der Erfindung kann
dabei vorgesehen sein, daß der Drehpunkt des Gehäuses
ortsfest im Armaturenbrett oder aber durch den sich
entfaltenden Gassack gegenüber dem Armaturenbrett
verschiebbar angeordnet ist. Die Drehbewegung des Gehäuses
wird durch einen im Armaturenbrett angeordneten Anschlag
begrenzt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es
zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Schnittbild eines Armaturenbretts
mit Airbagmodul und an einem Drehhebel gehalterter
Abdeckklappe,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 mit einer zusätzlichen
Führung der Abdeckklappe über eine Kulissenführung,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 mit an zwei Drehhebeln
gelagerter Abdeckklappe,
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform mit einem drehbar
angeordneten Airbaggehäuse bei nicht ausgelöstem
Airbagmodul,
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 4 bei ausgelöstem Airbag
modul.
In den Fig. 1 bis 3 ist mit dem Bezugszeichen 10 die
Außenbegrenzung eines nicht weiter ausgeführten
Armaturenbretts bezeichnet, wobei in dieser Außenbegrenzung
10 bzw. dem Armaturenbrett eine Öffnung 11 zum Durchtritt des
Gassackes bei dessen Entfaltung ausgebildet ist. Im Innenraum
des Armaturenbretts - hinter dessen Außenbegrenzung 10 - ist
ein Airbagmodul 12 angeordnet, in welchem mit 25 eine
rohrförmiger Gasgenerator und mit 26 der eingefaltete Gassack
angedeutet sind.
Die Öffnung 11 ist durch eine in die Öffnung 11 eingepaßte
Abdeckklappe 14 verschlossen, die über einen in einem
ortsfesten Drehpunkt 16 angeschlagenen Drehhebel 15
gehaltert ist. Das Airbagmodul 12 mit dem darin eingefalteten
Gassack 26 ist bei diesem Ausführungsbeispiel zu dem
Drehhebel 15 derart ausgerichtet, daß bei Auslösung des
Airbagmoduls 12 der sich entfaltende Gassack 26 von Beginn
der Entfaltungsbewegung an gegen den Drehhebel 15 drückt und
somit für eine Verschwenkung der Abdeckklappe 14 aus der
Öffnung 11 sorgt; da der sich entfaltende Gassack 26 den
Drehhebel 15 zunächst wegbewegt haben muß, bevor er die
Öffnung 11 zum Austritt in das Fahrzeuginnere erreicht, ist
bei dieser Konfiguration sichergestellt, daß die Öffnung 11
freigegeben ist, wenn der Gassack 26 diese erreicht. Diese
Öffnungsstellung der Abdeckklappe 11 ist in der Fig. 1 in
gestrichelten Linien dargestellt, in welcher die Abdeckklappe
14 in dem im Inneren des Armaturenbretts angedeuteten
Aufnahmeraum 27 liegt.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
zusätzlich zu dem an dem einen Ende der Abdeckklappe 14
angeschlagenen Drehhebel 15 eine Kulissenführung 19
angeordnet, in welcher das obere Ende der Abdeckklappe
mittels eines an einem Ansatz 18 angeordneten Führungsstiftes
30 geführt ist; die Kulissenführung 19 weist einen winklig
zur Öffnung 11 gerichteten und geradlinigen Verlauf in den
Aufnahmeraum 27 des Armaturenbretts auf, so daß bei der
Drehbewegung des Drehhebels 15 das andere Ende der
Abdeckklappe 14 zwangsgeführt ist. Auch bei diesem
Ausführungsbeispiel führt der von dem Gassack ausgehende
Entfaltungsdruck die Schwenkbewegung der Abdeckklappe 14 in
die in der gestrichelten Position dargestellte
Öffnungsstellung herbei.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weist der Drehhebel 15 an seiner
dem Gassack 26 zugewandten Seite eine Anschlagfläche 37 auf,
gegen die sich der Gassack 26 beim Wegdrücken des Drehhebels
15 legt. Soweit beispielsweise zwei zueinander parallele
Drehhebel zur Halterung einer langgestreckten Abdeckklappe
angeordnet sind, können die beiden Drehhebel 15 über besagte
Anschlagflächen 37 miteinander verbunden sein.
Zusätzlich weist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
die Abdeckklappe 15 an ihrer Innenseite Führungsflächen 28
auf, gegen welche der sich im Auslösefall entfaltende Gassack -
an den Drehhebeln 15 vorbei - zur Anlage kommt, so daß der
sich entfaltende Gassack zusätzlich die Öffnung der
Abdeckklappe 14 unterstützt.
Wie nicht weiter dargestellt, kann aber auch bei einer
außenliegenden Drehhebelführung der in Anlage gegen die
Führungsflächen 28 der Abdeckklappe 14 kommende Gassack 26
alleinig die Abdeckklappe 14 öffnen.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt
die Zwangsführung der Abdeckklappe 14 neben dem Drehhebel 15
über einen weiteren, an dem anderen Ende der Abdeckklappe 14
angeschlagenen Drehhebel 21, wobei die Drehhebel 15, 21
ortsfest angeschlagen und in einem nicht-parallelen Verlauf
angeordnet sind. Die ortsfest vorgesehenen Drehpunkte
16 bzw. 22 für die Drehhebel 15 bzw. 21 sind so angeordnet,
daß eine Verschwenkung der Abdeckklappe 14 auf einer winklig
zur Öffnung 11 angeordneten Bewegungsbahn in den Aufnahmeraum
27 hinter die Außenbegrenzung 10 des Armaturenbretts gegeben
ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel weisen der Drehhebel
15 eine Führungsfläche 37 und die Abdeckklappe 14 innenseitig
Führungsflächen 28 für deren Bewegung durch den
Entfaltungsdruck des sich entfaltenden Gassackes 26 auf.
Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung ist in dem dort in der Zuordnung zu der
Windschutzscheibe 35 eines Kraftfahrzeuges dargestellten
Armaturenbrett 36 ein Gehäuse 32 zur Aufnahme des
Airbagmoduls mit Gasgenerator und eingefaltetem Gassack um
einen Drehpunkt 34 drehbar angeordnet, wobei das Gehäuse 32
eine Austrittsöffnung 31 für den Austritt des darin
eingefalteten Gassacks aufweist, die in der in Fig. 4
dargestellten Ruhestellung des Airbagmoduls in das Innere des
Armaturenbretts 36 weist und insoweit nicht mit der in dem
Armaturenbrett 36 ausgebildeten Öffnung 11 fluchtet. Vor der
Austrittsöffnung 31 des Gehäuses 32 ist eine rampenartige
Führungsgestaltung 33 mit einer Neigung in Richtung zur
Öffnung 11 ortsfest in dem Armaturenbrett 36 angeordnet,
gegen welche der Gassack bei seiner im Auslösefall
erfolgenden Entfaltung stößt; die daraus resultierende
Reaktionskraft führt aufgrund der in die Öffnungsstellung
gerichteten Neigung der Führungsgestaltung 33 zu einer
Verdrehung des Gehäuses 32 um den Drehpunkt 34, in welcher
das Gehäuse 32 selbst aus der Öffnung 11 des Armaturenbretts
36 heraustritt, so daß die Austrittsöffnung 31 für den
Gassack in das Fahrzeuginnere gerichtet ist und der Gassack
sich in das Fahrzeuginnere entfalten kann. Da die
Abdeckklappe 14 fest mit dem Gehäuse 32 verbunden ist, führt
die Verdrehung des Gehäuses 32 auch zur Freigabe der Öffnung
11, so daß die Verdrehung des Gehäuses 32 in die Öffnung 11
ungehindert erfolgt.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen,
der Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale
des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in
beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen
wesentlich sein.
Claims (10)
1. Airbagmodul, insbesondere für den Beifahrersitz eines
Kraftfahrzeuges, mit einem in das Armaturenbrett des
Kraftfahrzeuges einzubauenden und den Gasgenerator sowie
den eingefalteten Gassack aufnehmenden Gehäuse, wobei
eine die in dem Armaturenbrett ausgebildete Öffnung für
den Austritt des Gassackes bei dessen Entfaltung
verschließende Abdeckklappe bei der Auslösung des
Airbagmoduls in einen innerhalb der durch das
Armaturenbrett vorgegebenen Außenbegrenzung gelegenen
Aufnahmeraum durch den von dem sich entfaltenden Gassack
ausgehenden Entfaltungsdruck in ihre Öffnungsstellung
verlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckklappe (14) mittels wenigstens eines um einen an
dem Armaturenbrett angeordneten Drehpunkt (16) drehbaren
Drehhebels (15) zwangsgeführt aus der Öffnung (11) des
Armaturenbretts in den Aufnahmeraum (27) schwenkbar
gehaltert und der gefaltete Gassack (26) zur Abdeckklappe
(14) derart ausgerichtet ist, daß der sich im Auslösefall
entfaltende Gassack (26) in Öffnungsrichtung der
Abdeckklappe (14) gegen die Abdeckklappe (14) drückt und
die Abdeckklappe (14) in deren Öffnungsstellung
verschwenkt.
2. Airbagmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckklappe (14) an ihrem einen Ende an dem
Drehhebel (15) angeschlagen und an ihrem anderen Ende
mittels einer Kulissenführung (19) zwangsgeführt ist.
3. Airbagmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kulissenführung (19) für einen an einem Ansatz (18)
der Abdeckklappe (14) angebrachten Führungsstift (30) in
das Innere des Armaturenbretts und winklig zur Öffnung
(11) des Armaturenbretts gerichtet ist und der Drehhebel
(15) eine derartige Länge und einen derartig zur
Kulissenführung (19) angeordneten Drehpunkt (16) hat, daß
die Drehung des Drehhebels (15) um den Drehpunkt (16) das
andere Ende der Abdeckklappe (14) in das Innere des
Armaturenbretts eintreten läßt.
4. Airbagmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckklappe (14) an ihren beiden Enden mit jeweils
einem Drehhebel (15, 21) verbunden und die Drehpunkte
(16, 22) der beiden in nicht-parallelem Verlauf
angeordneten Drehhebel (15, 21) derart angeordnet sind,
daß eine Verschwenkung der Abdeckklappe (14) auf einer
winklig zur Öffnung (11) des Armaturenbretts angeordneten
Bewegungsbahn in das Innere des Armaturenbretts erfolgt.
5. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckklappe (14) zum Airbagmodul
(12) gerichtete Führungsgestaltungen (28) aufweist, an
denen der Gassack (26) sich bei seiner Entfaltung anlegt
und so die Bewegung der Abdeckklappe (14) herbeiführt.
6. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der gefaltete Gassack (26) zum
Drehhebel (15) derart ausgerichtet ist, daß der sich im
Auslösefall entfaltende Gassack (26) in Öffnungsrichtung
gegen den Drehhebel (15) drückt.
7. Airbagmodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehhebel (15) an seiner dem Gassack (26) zugewandten
Seite Anschlagflächen (37) zur Anlage des Gassacks (26)
aufweist.
8. Airbagmodul, insbesondere für den Beifahrersitz eines
Kraftfahrzeuges, mit einem in das Armaturenbrett des
Kraftfahrzeuges einzubauenden und den Gasgenerator sowie
den eingefalteten Gassack aufnehmenden Gehäuse, wobei
eine die in dem Armaturenbrett ausgebildete Öffnung für
den Austritt des Gassackes bei dessen Entfaltung
verschließende Abdeckklappe relativ zum Armaturenbrett
beweglich angeordnet und durch den von dem sich
entfaltenden Gassack ausgehenden Entfaltungsdruck in ihre
Öffnungsstellung verlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Austrittsöffnung (31) für den eingefalteten
Gassack aufweisende Gehäuse (32) des Airbagmoduls (12) in
dem Armaturenbrett drehbar mit seiner Austrittsöffnung
(31) zu der durch die Abdeckklappe (14) verschlossenen
Öffnung (11) des Armaturenbretts versetzt angeordnet ist
und vor der Austrittsöffnung (31) des Gehäuses (32)
ortsfest eine rampenartige Führungsgestaltung (33) derart
ausgerichtet ist, daß die Anlage des sich im Auslösefall
entfaltenden Gassacks (26) die Drehung des Gehäuses (32)
bis zum Durchtritt durch die Öffnung (11) und Ausrichtung
der Austrittsöffnung (31) zum Fahrzeuginneren
herbeiführt, wobei die Abdeckklappe (14) fest mit dem
Gehäuse (32) verbunden ist und der Drehbewegung des
Gehäuses (32) unter Freigabe der Öffnung (11) folgt.
9. Airbagmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehpunkt (34) des Gehäuses (32) ortsfest im
Armaturenbrett angeordnet ist.
10. Airbagmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehpunkt (34) des Gehäuses (32) durch den sich
entfaltenden Gassack (26) gegenüber dem Armaturenbrett
verschiebbar angeordnet ist.
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