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DE19755650A1 - Photostabile UV-Filter enthaltende kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen - Google Patents

Photostabile UV-Filter enthaltende kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen

Info

Publication number
DE19755650A1
DE19755650A1 DE19755650A DE19755650A DE19755650A1 DE 19755650 A1 DE19755650 A1 DE 19755650A1 DE 19755650 A DE19755650 A DE 19755650A DE 19755650 A DE19755650 A DE 19755650A DE 19755650 A1 DE19755650 A1 DE 19755650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compounds
formula
cosmetic
pharmaceutical preparations
filters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19755650A
Other languages
English (en)
Inventor
Thorsten Dr Habeck
Sylke Dr Haremza
Volker Dr Schehlmann
Horst Westenfelder
Thomas Dr Wuensch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE19755650A priority Critical patent/DE19755650A1/de
Priority to ES98119094T priority patent/ES2217475T3/es
Priority to EP98119094A priority patent/EP0911020B1/de
Priority to DE59810942T priority patent/DE59810942D1/de
Priority to US09/172,672 priority patent/US6090374A/en
Priority to AU89367/98A priority patent/AU755281B2/en
Priority to JP29670198A priority patent/JP4021572B2/ja
Priority to CN98125008A priority patent/CN1218661A/zh
Publication of DE19755650A1 publication Critical patent/DE19755650A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q1/00Make-up preparations; Body powders; Preparations for removing make-up
    • A61Q1/02Preparations containing skin colorants, e.g. pigments
    • A61Q1/04Preparations containing skin colorants, e.g. pigments for lips
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61Q17/00Barrier preparations; Preparations brought into direct contact with the skin for affording protection against external influences, e.g. sunlight, X-rays or other harmful rays, corrosive materials, bacteria or insect stings
    • A61Q17/04Topical preparations for affording protection against sunlight or other radiation; Topical sun tanning preparations
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61K2800/00Properties of cosmetic compositions or active ingredients thereof or formulation aids used therein and process related aspects
    • A61K2800/40Chemical, physico-chemical or functional or structural properties of particular ingredients
    • A61K2800/52Stabilizers

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Description

Die Erfindung betrifft die Verwendung von substituierten α-Me­ thyl-Styrolderivaten als photostabile UV-Filter in kosmetischen und pharmazeutischen Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Epidermis oder menschlicher Haare gegen UV-Strahlung, speziell im Bereich von 320 bis 400 nm.
Die in kosmetischen und pharmazeutischen Zubereitungen eingesetz­ ten Lichtschutzmittel haben die Aufgabe, schädigende Einflüsse des Sonnenlichts auf die menschliche Haut zu verhindern oder zu­ mindest in ihren Auswirkungen zu reduzieren. Daneben dienen diese Lichtschutzmittel aber auch dem Schutz weiterer Inhaltsstoffe vor Zerstörung oder Abbau durch UV-Strahlung. In haarkosmetischen Formulierungen soll eine Schädigung der Keratinfaser durch UV-Strahlen vermindert werden.
Das an die Erdoberfläche gelangende Sonnenlicht hat einen Anteil an UV-B- (280 bis 320 nm) und an UV-A-Strahlung (< 320 nm), wel­ che sich direkt an den Bereich des sichtbaren Lichtes an­ schließen. Der Einfluß auf die menschliche Haut macht sich besonders bei der UV-B-Strahlung durch Sonnenbrand bemerkbar. Dementspre­ chend bietet die Industrie eine größere Zahl von Substanzen an, welche die UV-B-Strahlung absorbieren und damit den Sonnenbrand verhindern.
Nun haben dermatologische Untersuchungen gezeigt, daß auch die UV-A-Strahlung durchaus Hautschädigungen und Allergien her­ vorrufen kann, indem beispielsweise das Keratin oder Elastin ge­ schädigt wird. Hierdurch werden Elastizität und wasserspeicher­ vermögen der Haut reduziert, d. h. die Haut wird weniger geschmei­ dig und neigt zur Faltenbildung. Die auffallend hohe Hautkrebs­ häufigkeit in Gegenden starker Sonneneinstrahlung zeigt, daß of­ fenbar auch Schädigungen der Erbinformationen in den Zellen durch Sonnenlicht, speziell durch UV-A-Strahlung, hervorgerufen werden. All diese Erkenntnisse lassen daher die Entwicklung effizienter Filtersubstanzen für den UV-A-Bereich notwendig erscheinen.
Es besteht ein wachsender Bedarf an Lichtschutzmitteln für kosme­ tische und pharmazeutische Zubereitungen, die vor allem als UV-A-Fil­ ter dienen können und deren Absorptionsmaxima deshalb im Be­ reich von ca. 320 bis 380 nm liegen sollten. Um mit einer mög­ lichst geringen Einsatzmenge die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollten derartige Lichtschutzmittel zusätzlich eine hoch spezifi­ sche Extinktion aufweisen. Außerdem müssen Lichtschutzmittel für kosmetische Präparate noch eine Vielzahl weiterer Anforderungen erfüllen, beispielsweise gute Löslichkeit in kosmetischen Ölen, hohe Stabilität der mit ihnen hergestellten Emulsionen, toxikolo­ gische Unbedenklichkeit sowie geringen Eigengeruch und geringe Eigenfärbung.
Eine weitere Anforderung, der Lichtschutzmittel genügen müssen, ist eine ausreichende Photostabilität. Dies ist aber mit den bis­ her verfügbaren UV-A absorbierenden Lichtschutzmitteln nicht oder nur unzureichend gewährleistet.
In der französischen Patentschrift Nr. 2 440 933 wird das 4-(1,1-Dimethylethyl)-4'-methoxydibenzoylmethan als UV-A-Filter beschrieben. Es wird vorgeschlagen, diesen speziellen UV-A-Fil­ ter, der von der Firma GIVAUDAN unter der Bezeichnung "PARSOL 1789" verkauft wird, mit verschiedenen UV-B-Filtern zu kombi­ nieren, um die gesamten UV-Strahlen mit einer Wellenlänge von 280 bis 380 nm zu absorbieren.
Dieser UV-A-Filter ist jedoch, wenn er allein oder in Kombina­ tion mit UV-B-Filtern verwendet wird, photochemisch nicht bestän­ dig genug, um einen anhaltenden Schutz der Haut während eines längeren Sonnenbades zu gewährleisten, was wiederholte Anwendun­ gen in regelmäßigen und kurzen Abständen erfordert, wenn man ei­ nen wirksamen Schutz der Haut gegen die gesamten UV-Strahlen er­ zielen möchte.
Deshalb sollen gemäß EP-A-0 514 491 die nicht ausreichend photo­ stabilen UV-A-Filter durch den Zusatz von 2-Cyan-3,3-diphenyl­ acrylsäureestern stabilisiert werden, die selbst im UV-B-Bereich als Filter dienen.
Weiterhin wurde gemäß EP-A-0 251 398 schon vorgeschlagen, UV-A- und UV-B-Strahlung absorbierende Chromophore durch ein Bindeglied in einem Molekül zu vereinen. Dies hat den Nachteil, daß einer­ seits keine freie Kombination von UV-A- und UV-B-Filtern in der kosmetischen Zubereitung mehr möglich ist und daß Schwierigkeiten bei der chemischen Verknüpfung der Chromophore nur bestimmte Kom­ binationen zulassen.
In der deutschen Patentschrift Nr. 1087 902 wird die Verwendung von Kondensationsprodukten aus Oxy- bzw. Alkoxybenzaldehyden und CH-aciden Verbindungen als UV-Filter in technischen Anwendungen, beispielsweise in Kunststoffen beschrieben.
DE 28 16 819 beschreibt 4-Methoxybenzylidencyanessigester als UV-A-Filter in der kosmetischen Anwendung, wobei die in dieser Pa­ tentschrift offenbarten Verbindungen nur eine unzureichende Pho­ tostabilität aufweisen. Ein weiterer Nachteil ist, daß bei der Synthese der hier beschriebenen UV-Absorber cis/trans-Gemische anfallen, die, wenn sie als solches eingesetzt werden, ein unein­ heitliches Gemisch mit unterschiedlichen Absorptionseigenschaften bilden. Für die Verwendung der reinen Isomeren ist eine aufwen­ dige Aufreinigung erforderlich.
Es bestand daher die Aufgabe, Lichtschutzmittel für kosmetische und pharmazeutische Zwecke vorzuschlagen, die im UV-A-Bereich mit hoher Extinktion absorbieren, die photostabil sind, eine geringe Eigenfarbe d. h. eine scharfe Bandenstruktur aufweisen und je nach Substituent in Öl oder Wasser löslich sind.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß gelöst durch Verwendung von substituierten α-Methyl-Styrolderivaten der Formel I
in der die Variablen folgende Bedeutung haben:
R1 C4-C10-Alkoxy, C1-C12-Alkylamino, C1-C12-Dialkylamino, wasser­ löslich machende Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe be­ stehend aus Carboxylat-, Sulfonat- oder Ammoniumresten;
R2 Wasserstoff, C2-C10-Alkyl, C1-C12-Alkoxy;
R3 COOR5, COR5, CONR5R6, CN;
R4 COOR5, COR5, CONR5R6, CN;
wobei die Substituenten R3 und R4 jeweils gleich sind;
R5 und R6 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1-C12-Alkyl, C2-C10-Alke­ nyl, C3-C10-Cycloalkyl, C3-C10-Cycloalkenyl, Aryl, Heteroaryl, gegebenenfalls substituiert;
als photostabile UV-Filter in kosmetischen und pharmazeutischen Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Haut oder menschlicher Haare gegen Sonnenstrahlen, allein oder zusammen mit an sich für kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen bekannten, im UV-Bereich absorbierenden Verbindungen.
Als Alkylreste für R2 seien verzweigte oder unverzweigte C2-C10-Alkylketten, bevorzugt Ethyl, n-Propyl, 1-Methylethyl, n-Butyl, 1-Methylpropyl-, 2-Methylpropyl, 1,1-Dimethylethyl, n-Pen­ tyl, 1-Methylbutyl, 2-Methylbutyl, 3-Methylbutyl, 2,2-Dimethyl­ propyl, 1-Ethylpropyl, n-Hexyl, 1,1-Dimethylpropyl, 1,2-Dimethyl­ propyl, 1-Methylpentyl, 2-Methylpentyl, 3-Methylpentyl, 4-Methyl­ pentyl, 1,1-Dimethylbutyl, 1,2-Dimethylbutyl, 1,3-Dimethylbutyl, 2,2-Dimethylbutyl, 2,3-Dimethylbutyl, 3,3-Dimethylbutyl, 1-Ethyl­ butyl, 2-Ethylbutyl, 1,1,2-Trimethylpropyl, 1,2,2-Trimethylpro­ pyl, 1-Ethyl-1-methylpropyl, 1-Ethyl-2-methylpropyl, n-Heptyl, n-Octyl, n-Nonyl, n-Decyl genannt.
Als Alkylreste für R5 und R6 seien verzweigte oder unverzweigte C1-C12-Alkylketten, bevorzugt Methyl, Ethyl, n-Propyl, 1-Methyl­ ethyl, n-Butyl, 1-Methylpropyl-, 2-Methylpropyl, 1,1-Dimethyl­ ethyl, n-Pentyl, 1-Methylbutyl, 2-Methylbutyl, 3-Methylbutyl, 2,2-Dimethylpropyl, 1-Ethylpropyl, n-Hexyl, 1,1-Dimethylpropyl, 1,2-Dimethylpropyl, 1-Methylpentyl, 2-Methylpentyl, 3-Methyl­ pentyl, 4-Methylpentyl, 1,1-Dimethylbutyl, 1,2-Dimethylbutyl, 1,3-Dimethylbutyl, 2,2-Dimethylbutyl, 2,3-Dimethylbutyl, 3,3-Dimethylbutyl, 1-Ethylbutyl, 2-Ethylbutyl, 1,1,2-Trimethyl­ propyl, 1,2,2-Trimethylpropyl, 1-Ethyl-1-methylpropyl, 1-Ethyl-2-methylpropyl, n-Heptyl, n-Octyl, n-Nonyl, n-Decyl, n-Undecyl, n-Dodecyl genannt.
Als Alkenylreste R5 und R6 seien verzweigte oder unverzweigte C2-C10-Alkenylketten, bevorzugt Vinyl, Propenyl, Isopropenyl, 1-Butenyl, 2-Butenyl, 1-Pentenyl, 2-Pentenyl, 2-Methyl-1-butenyl, 2-Methyl-2-butenyl, 3-Methyl-1-butenyl, 1-Hexenyl, 2-Hexenyl, 1-Heptenyl, 2-Heptenyl, 1-Octenyl oder 2-Octenyl genannt.
Als Cycloalkylreste seien für R5 und R6 bevorzugt verzweigte oder unverzweigte C3-C10-Cycloalkylketten wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, 1-Methylcyclopropyl, 1-Ethylcyclopropyl, 1-Propylcyclopropyl, 1-Butylcyclopropyl, 1-Pentylcyclopropyl, 1-Methyl-1-Butylcyclopropyl, 1,2-Dimethylcy­ clypropyl, 1-Methyl-2-Ethylcyclopropyl, Cyclooctyl, Cyclononyl oder Cyclodecyl genannt.
Als Cycloalkenylreste seien für R5 und R6 bevorzugt verzweigte oder unverzweigte, C3-C10-Cycloalkenylketten mit einer oder mehre­ ren Doppelbindungen wie Cyclopropenyl, Cyclobutenyl, Cyclopente­ nyl, Cyclopentadienyl, Cyclohexenyl, 1,3-Cyclohexadienyl, 1,4-Cyclohexadienyl, Cycloheptenyl, Cycloheptatrienyl, Cycloocte­ nyl, 1,5-Cyclooctadienyl, Cyclooctatetraenyl, Cyclononenyl oder Cyclodecyl genannt.
Die Cycloalkenyl- und Cycloalkylreste können ggf. mit einem oder mehreren, z. B. 1 bis 3 Resten wie Halogen z. B. Fluor, Chlor oder Brom, Cyano, Nitro, Amino, C1-C4-Alkylamino, C1-C4-Dialkylamino, Hydroxy, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy oder anderen Resten substi­ tuiert sein oder 1 bis 3 Heteroatome wie Schwefel, Stickstoff, dessen freie Valenzen durch Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl abgesät­ tigt sein können oder Sauerstoff im Ring enthalten.
Als Alkoxyreste für R1 kommen solche mit 4 bis 10 C-Atomen, vor­ zugsweise mit 4 bis 8 C-Atomen in Betracht.
Beispielsweise sind zu nennen:
1-Methylpropoxy- n-Butoxy-
n-Pentoxy- 2-Methylpropoxy-
3-Methylbutoxy- 1,1-Dimethylpropoxy-
2,2-Dimethylpropoxy- Hexoxy-
1-Methyl-1-ethylpropoxy- Heptoxy-
Octoxy- 2-Ethylhexoxy-
Als Alkoxyreste für R2 kommen solche mit 1 bis 12 C-Atomen, vor­ zugsweise mit 1 bis 8 C-Atomen in Betracht.
Beispielsweise sind zu nennen:
Methoxy- Ethoxy-
Isopropoxy- -Propoxy-
1-Methylpropoxy- n-Butoxy-
n-Pentoxy- 2-Methylpropoxy-
3-Methylbutoxy- 1,1-Dimethylpropoxy-
2,2-Dimethylpropoxy- Hexoxy-
1-Methyl-1-ethylpropoxy- Heptoxy-
Octoxy- 2-Ethylhexoxy-
Als Mono- oder Dialkylaminoreste für R1 und R2 kommen solche in Betracht, die Alkylreste mit 1 bis 12 C-Atomen enthalten, wie z. B. Methyl-, n-Propyl-, n-Butyl-, 2-Methylpropyl-, 1,1-Dimethyl­ propyl-, Hexyl-, Heptyl-, 2-Ethylhexyl-, Isopropyl-, 1-Methylpro­ pyl-, n-Pentyl-, 3-Methylbutyl-, 2,2-Dimethylpropyl-, 1-Methyl-1-ethylpropyl- und Octyl.
Unter Aryl sind aromatische Ringe oder Ringsysteme mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen im Ringsystem zu verstehen, beispielsweise Phenyl oder Naphthyl, die ggf. mit einem oder mehreren Resten wie Halogen z. B. Fluor, Chlor oder Brom, Cyano, Nitro, Amino, C1-C4- Alkylamino, C1-C4-Dialkylamino, Hydroxy, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy oder anderen Resten substituiert sein können. Bevorzugt sind ggf. substituiertes Phenyl, Methoxyphenyl und Naphthyl.
Heteroaryl-Reste sind vorteilhaft erweise einfache oder konden­ sierte aromatische Ringsysteme mit einem oder mehreren heteroaro­ matischen 3- bis 7-gliedrigen Ringen. Als Heteroatome können ein oder mehrere Stickstoff-, Schwefel- und/oder Sauerstoffatome im Ring oder Ringsystem enthalten sein.
Hydrophile d. h. die Wasserlöslichkeit der Verbindungen der Formel I ermöglichende Reste für R1 und R2 sind z. B. Carboxy- und Sulf­ oxyreste und insbesondere deren Salze mit beliebigen physiolo­ gisch verträglichen Kationen, wie die Alkalisalze oder wie die Trialkylammoniumsalze, wie Tri-(hydroxyalkyl)-ammoniumsalze oder die 2-Methylpropan-1-ol-2-ammoniumsalze. Ferner kommen Ammonium­ reste, insbesondere Alkylammoniumreste mit beliebigen physiolo­ gisch verträglichen Anionen in Betracht.
Bevorzugt sind solche Verbindungen der Formel I, in der
R1 C4-C6-Alkoxy, insbesondere 3-Methylbutoxy, n-Butoxy und n-Hexoxy,
wasserlöslich machende Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Carboxylat-, Sulfonat- oder Ammoniumre­ sten;
R2 Wasserstoff, C2-C4-Alkyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, C1-C8-Alkoxy, insbesondere Methoxy;
R3 CN
R4 CN;
bedeutet.
Die Substituenten R1 und R2 können jeweils in ortho, meta oder para Position am Aromaten gebunden sein. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, in denen R1 in der para- und R2 in der meta-Position vorliegen.
Weiterhin weisen Verbindungen der Formel I besondere photostabile Eigenschaften aus, bei denen die Substituenten R1 bis R4 in der in Tabelle 1 genannten Kombination vorliegen:
Tabelle 1
Aus US 3 275 50 sind bereits Verbindungen der allgemeinen Formel 11 bekannt.
Hinsichtlich des von UV-A-Absorbern geforderten Eigenschaftspro­ fils, wie u. a. eine gute Öllöslichkeit, eine UV-Stabilität < 95% sowie eine hohe spezifische Extinktion konnten nur die erfin­ dungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel I diese Bedin­ gungen erfüllen.
Gegenüber dem Stand der Technik weisen die erfindungsgemäßen α-Methyl-Styrolderivate der Formel I folgende Vorteile auf:
Öllöslichkeit: < 10%
E1 1: 723
Photostabilität: < 95%
Öllöslichkeit: < 10%
E1 1: 678
Photostabilität: < 95%.
Vergleichsverbindungen
Öllöslichkeit: < 10%
E1 1: 950
Photostabilität: 80%
Öllöslichkeit: < 2%
E1 1: 800
Photostabilität: < 95%
Öllöslichkeit: < 5%
E1 1: 550
Photostabilität: < 95%
Öllöslichkeit: < 10%
E1 1: 400
Photostabilität: < 95%.
Zusammenfassung [Vorteile gegenüber Stand der Technik (US 3 275 50)]:
α-Methyl statt α-Phenyl: bessere Öllöslichkeit, höhere Extinktion
α-Methyl statt α-Wasserstoff: bessere Photostabilität
(R1
): OC4
H9
statt OCH3
: bessere Öllöslichkeit
(R1
): OC4
H9
statt OC12
H25
: höhere Extinktion.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen der Formel I können nach der Gleichung
durch Kondensation hergestellt werden, wobei R1 bis R4 die im Anspruch 1 genannte Bedeutung haben.
Beispielsweise ergibt die Umsetzung von 4-(3'-Methylbutoxy)-ace­ tophenon mit Malonsäuredinitril die Verbindung 1 in Tab. 2.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind weiterhin kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen, die 0,1 bis 10 Gew.-%, vor­ zugsweise 1 bis 7 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Menge der kos­ metischen und pharmazeutischen Zubereitung, eine oder mehrere der Verbindungen der Formel I zusammen mit an sich für kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen bekannten, im UV-B-Bereich ab­ sorbierenden Verbindungen als Lichtschutzmittel enthalten, wobei die Verbindungen der Formel I in der Regel in geringerer Menge als die UV-B-absorbierenden Verbindungen eingesetzt werden.
Der größte Teil der Lichtschutzmittel in den zum Schutz der menschlichen Epidermis dienenden kosmetischen und pharmazeuti­ schen Zubereitungen besteht aus Verbindungen, die UV-Licht im UV-B-Bereich absorbieren d. h. im Bereich von 280 bis 320 nm. Bei­ spielsweise beträgt der Anteil der erfindungsgemäß zu verwenden­ den UV-A-Absorber 10 bis 90 Gew.-%, bevorzugt 20 bis 50 Gew.-% bezogen auf die Gesamtmenge von UV-B und UV-A absorbierenden Sub­ stanzen.
Die Lichtschutzmittel enthaltenden kosmetischen und pharmazeuti­ schen Zubereitungen sind in der Regel auf der Basis eines Trä­ gers, der mindestens eine Ölphase enthält. Es sind aber auch Zubereitungen allein auf wäßriger Basis bei Verwendung von Ver­ bindungen mit hydrophilen Substituenten möglich. Demgemäß kommen Öle, Öl-in-Wasser- und Wasser-in-Öl-Emulsionen, Cremes und Pa­ sten, Lippenschutzstiftmassen oder fettfreie Gele in Betracht.
Solche Sonnenschutzpräparate können demgemäß in flüssiger, pastö­ ser oder fester Form vorliegen, beispielsweise als Wasser-in-Öl-Cremes, Öl-in-Wasser-Cremes und -Lotionen, Aerosol-Schaumcremes, Gele, Öle, Fettstifte, Puder, Sprays oder alkoholisch-wäßrige Lotionen.
Übliche Ölkomponenten in der Kosmetik sind beispielsweise Paraf­ finöl, Glycerylstearat, Isopropylmyristat, Diisopropyladipat, 2-Ethylhexansäurecetylstearylester, hydriertes Polyisobuten, Va­ seline, Caprylsäure/Caprinsäure-Triglyceride, mikrokristallines Wachs, Lanolin und Stearinsäure.
Übliche kosmetische Hilfsstoffe, die als Zusätze in Betracht kom­ men können, sind z. B. Co-Emulgatoren, Fette und Wachse, Stabili­ satoren, Verdickungsmittel, biogene Wirkstoffe, Filmbildner, Duftstoffe, Farbstoffe, Perlglanzmittel, Konservierungsmittel, Pigmente, Elektrolyte (z. B. Magnesiumsulfat) und pH-Regulatoren. Als Co-Emulgatoren kommen vorzugsweise bekannte W/O- und daneben auch O/W-Emulgatoren wie etwa Polyglycerinester, Sorbitanester oder teilveresterte Glyceride in Betracht. Typische Beispiele für Fette sind Glyceride; als Wachse sind u. a. Bienenwachs, Paraffin­ wachs oder Mikrowachse gegebenenfalls in Kombination mit hydro­ philen Wachsen zu nennen. Als Stabilisatoren können Metallsalze von Fettsäuren wie z. B. Magnesium-, Aluminium- und/oder Zinkstea­ rat eingesetzt werden. Geeignete Verdickungsmittel sind bei­ spielsweise vernetzte Polyacrylsäuren und deren Derivate, Poly­ saccharide, insbesondere Xanthan-Gum, Guar-Guar, Agar-Agar, Algi­ nate und Tylosen, Carboxymethylcellulose und Hydroxyethylcellu­ lose, ferner Fettalkohole, Monoglyceride und Fettsäuren, Polycry­ late, Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrrolidon. Unter biogenen Wirkstoffen sind beispielsweise Pflanzenextrakte, Eiweißhydroly­ sate und Vitaminkomplexe zu verstehen. Gebräuchliche Filmbildner sind beispielsweise Hydrocolloide wie Chitosan, mikrokristallines Chitosan oder quaterniertes Chitosan, Polyvinylpyrrolidon, Vinyl­ pyrrolodon-Vinylacetat-Copolymerisate, Polymere der Acrylsäure­ reihe, quaternäre Cellulose-Derivate und ähnliche Verbindungen. Als Konservierungsmittel eignen sich beispielsweise Formaldehyd­ lösung, p-Hydroxybenzoat oder Sorbinsäure. Als Perlglanzmittel kommen beispielsweise Glycoldistearinsäureester wie Ethylengly­ coldistearat, aber auch Fettsäuren und Fettsäuremonoglycolester in Betracht. Als Farbstoffe können die für kosmetische Zwecke geeigneten und zugelassenen Substanzen verwendet werden, wie sie beispielsweise in der Publikation "Kosmetische Färbemittel" der Farbstoffkoimmission der Deutschen Forschungsgemeinschaft, veröf­ fentlicht im Verlag Chemie, Weinheim, 1984, zusammengestellt sind. Diese Farbstoffe werden üblicherweise in Konzentration von 0,001 bis 0,1 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Mischung, einge­ setzt.
Der Gesamtanteil der Hilfs- und Zusatzstoffe kann 1 bis 80, vor­ zugsweise 6 bis 40 Gew.-% und der nicht wäßrige Anteil ("Aktiv­ substanz") 20 bis 80, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-% - bezogen auf die Mittel - betragen. Die Herstellung der Mittel kann in an sich bekannter Weise, d. h. beispielsweise durch Heiß-, Kalt-, Heiß- Heiß/Kalt- bzw. PIT-Emulgierung erfolgen. Hierbei handelt es sich um ein rein mechanisches Verfahren, eine chemische Reaktion fin­ det nicht statt.
Schließlich können weitere an sich bekannte im UV-A-Bereich ab­ sorbierenden Substanzen mitverwendet werden, sofern sie im Ge­ samtsystem der erfindungsgemäß zu verwendenden Kombination aus UV-B und UV-A Filter stabil sind.
Als UV-Filtersubstanzen, die in Kombination mit den erfindungsge­ mäß zu verwendenden Verbindungen der Formel I angewandt werden, kommen beliebige UV-A- und UV-B-Filtersubstanzen in Betracht. Beispielsweise sind zu nennen:
Schließlich sind auch mikronisierte Pigmente wie Titandioxid und Zinkoxid zu nennen.
Zum Schutz menschlicher Haare vor UV-Strahlen können die erfin­ dungsgemäßen Lichtschutzmittel der Formel I in Shampoos, Lotio­ nen, Gelen, Haarsprays, Aerosol-Schaumcremes oder Emulsionen in Konzentrationen von 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 1 bis 7 Gew.-% eingearbeitet werden. Die jeweiligen Formulierungen können dabei u. a. zum Waschen, Färben sowie zum Frisieren der Haare verwendet werden.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen zeichnen sich in der Regel durch ein besonders hohes Absorptionsvermögen im Bereich der UV-A-Strahlung mit scharfer Bandenstruktur aus. Wei­ terhin sind sie gut in kosmetischen Ölen löslich und lassen sich leicht in kosmetische Formulierungen einarbeiten. Die mit den Verbindungen I hergestellten Emulsionen zeichnen sich besonders durch ihre hohe Stabilität, die Verbindungen I selber durch ihre hohe Photostabilität aus, und die mit I hergestellten Zubereitun­ gen durch ihr angenehmes Hautgefühl aus.
Die UV-Filterwirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen der For­ mel I kann auch zur Stabilisierung von Wirk- und Hilfsstoffen in kosmetischen und pharmazeutischen Formulierungen ausgenutzt wer­ den.
Gegenstand der Erfindung sind auch die Verbindungen der Formel I zur Verwendung als Medikament sowie pharmazeutische Mittel zur vorbeugenden Behandlung von Entzündungen und Allergien der Haut sowie zur Verhütung bestimmter Hautkrebsarten, welche eine wirk­ same Menge mindestens einer Verbindung der Formel I als Wirkstoff enthalten.
Das erfindungsgemäße pharmazeutische Mittel kann oral oder to­ pisch verabreicht werden. Für die orale Verabreichung liegt das pharmazeutische Mittel in Form von u. a. Pastillen, Gelatinekap­ seln, Dragees, als Sirup, Lösung, Emulsion oder Suspension vor. Die topische Anwendung der pharmazeutischen Mittel erfolgt bei­ spielsweise als Salbe, Creme, Gel, Spray, Lösung oder Lotion.
Beispiele I. Herstellung Beispiel 1 Herstellvorschrift für die Verbindung der Nr. 1 der Tabelle 2
0,1 mol 4-(3'-Methylbutoxy)-acetophenon und 0,1 mol Malonsäuredi­ nitril wurden in 100 ml Toluol gelöst, auf Rückfluß erhitzt und mit 20 ml einer Mischung aus Ammoniumacetat und Eisessig tropfen­ weise versetzt. Das entstehende Reaktionswasser wurde azeotrop entfernt. Nach dem Abkühlen wurde mit Wasser gewaschen, die orga­ nische Phase mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum einge­ engt. Der Rückstand wurde aus Methanol/Wasser kristallisiert.
Ausbeute: 7.9 g (33% d. Th.). Reinheit: < 99% (GC).
Die Herstellung der Verbindungen 2 bis 4 der Tabelle 2 erfolgt analog Beispiel 1.
Tabelle 2
Tabelle der synthetisierten Verbindungen
Beispiel 2 Standardisierte Methode zur Bestimmung der Photostabilität (Sun­ test)
Eine 5 Gew.-%ige alkoholische Lösung des zu prüfenden Licht­ schutzmittels wird mittels einer Eppendorfpipette (20 µl) auf die Auffräsung eines Glasplättchens aufgetragen. Durch die Anwesen­ heit des Alkohols verteilt sich die Lösung gleichmäßig auf der aufgerauten Glasoberfläche. Die aufgetragene Menge entspricht der Menge an Lichtschutzmittel, die in Sonnencremes zur Erreichung eines mittleren Lichtschutzfaktors benötigt wird. Bei der Prüfung werden jeweils 4 Glasplättchen bestrahlt. Die Abdampfzeit und die Bestrahlung betragen je 30 Minuten. Die Glasplättchen werden wäh­ rend des Bestrahlens durch eine Wasserkühlung, die sich am Boden des Suntestgeräte befindet, leicht gekühlt. Die Temperatur inner­ halb des Suntest Gerätes beträgt während der Bestrahlung 40°C. Nachdem die Proben bestrahlt worden sind, werden sie mit Ethanol in einen dunklen 50 ml Meßkolben gewaschen und mit dem Photometer vermessen. Die Blindproben werden ebenso auf Glasplättchen aufge­ tragen und 30 Minuten bei Raumtemperatur abgedampft. Wie die an­ deren Proben werden sie mit Ethanol abgewaschen und auf 100 ml verdünnt und vermessen.
Vergleich-Photostabilität
Photostabilität: < 95%
Photostabilität: 72%
Photostabilität: 81%
Photostabilität: 78%
Photostabilität: 81%
Photostabilität: 80%.
Allgemeine Herstellvorschrift zur Herstellung von Emulsionen für kosmetische Zwecke
Alle öllöslichen Bestandteile werden in einem Rührkessel auf 85°C erwärmt. Wenn alle Bestandteile geschmolzen sind, bzw. als Flüssigphase vorliegen, wird die Wasserphase unter Homogenisieren eingearbeitet. Unter Rühren wird die Emulsion auf ca. 40°C abge­ kühlt, parfümiert, homogenisiert und dann unter ständigem Rühren auf 25°C abgekühlt.
Zubereitungen Beispiel 3 Zusammensetzung für die Lippenpflege (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Eucerinum anhydricum
10,00 Glycerin
10,00 Titanium Dioxid
5,00 Verbindung Nr. 1 der Tabelle 2
8,00 Octyl Methoxycinnamat
5,00 Zink Oxid
4,00 Castoröl
4,00 Pentaerythrithil Stearat/caprat/Caprylat Adipat
3,00 Glyceryl Stearat SE
2,00 Bienenwachs
2,00 Microkristallines Wachs
2,00 Quaternium-18 Bentonit
1,50 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer.
Beispiel 4 Zusammensetzung für die Lippenpflege (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Eucerinum anhydricum
10,00 Glycerin
10,00 Titanium Dioxid
5,00 Verbindung Nr. 2 der Tabelle 2
8,00 Octyl Methoxycinnamat
5,00 Zink Oxid
4,00 Castoröl
4,00 Pentaerythrithil Stearat/caprat/Caprylat Adipat
3,00 Glyceryl Stearat SE
2,00 Bienenwachs
2,00 Microkristallines Wachs
2,00 Quaternium-18 Bentonit
1,50 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer.
Beispiel 5 Zusammensetzung für Sunblocker mit Mikropigmenten (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
10,00 Octyl Methoxcinnamat
6,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
6,00 Titanium Dioxid
5,00 Verbindung Nr. 1 der Tabelle 2
5,00 Mineral Öl
5,00 Isoamyl p-Methoxycinnamat
5,00 Propylen Glycol
3,00 Jojoba Öl
3,00 4-Methylbenzyliden Campher
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
1,00 Dimethicon
0,50 PEG-40-Hydrogenated Castor Öl
0,50 Tocopheryl Acetat
0,50 Phenoxyethanol
0,20 EDTA.
Beispiel 6 Zusammensetzung für Sunblocker mit Mikropigmenten (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
10,00 Octyl Methoxcinnamat
6,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
6,00 Titanium Dioxid
5,00 Verbindung Nr. 2 der Tabelle 2
5,00 Mineral Öl
5,00 Isoamyl p-Methoxycinnamat
5,00 Propylen Glycol
3,00 Jojoba Öl
3,00 4-Methylbenzyliden Campher
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
1,00 Dimethicon
0,50 PEG-40-Hydrogenated Castor Öl
0,50 Tocopheryl Acetat
0,50 Phenoxyethanol
0,20 EDTA.
Beispiel 7 Fettfreies Gel (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
8,00 Octyl Methoxycinnamat
7,00 Titanium Dioxid
5,00 Verbindung Nr. 1 der Tabelle 2
5,00 Glycerin
5,00 PEG-25 PABA
1,00 4-Methylbenzyliden Campher
0,40 Acrylate C10-C30 Alkyl Acrylat Crosspolymer
0,30 Imidazolidinyl Urea
0,25 Hydroxyethyl Cellulose
0,25 Sodium Methylparaben
0,20 Disodium EDTA
0,15 Fragrance
0,15 Sodium Propylparaben
0,10 Sodium Hydroxid.
Beispiel 8 Fettfreies Gel (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
8,00 Octyl Methoxycinnamat
7,00 Titanium Dioxid
5,00 Verbindung Nr. 2 der Tabelle 2
5,00 Glycerin
5,00 PEG-25 PABA
1,00 4-Methylbenzyliden Campher
0,40 Acrylate C10-C30 Alkyl Acrylat Crosspolymer
0,30 Imidazolidinyl Urea
0,25 Hydroxyethyl Cellulose
0,25 Sodium Methylparaben
0,20 Disodium EDTA
0,15 Fragrance
0,15 Sodium Propylparaben
0,10 Sodium Hydroxid.
Beispiel 9 Sonnencreme (LSF 20) (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
8,00 Octyl Methoxycinnamat
8,00 Titanium Dioxid
6,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
5,00 Verbindung Nr. 1 der Tabelle 2
6,00 Mineral Öl
5,00 Zink Oxid
5,00 Isopropyl Palmitat
5,00 Imidazolidinyl Urea
3,00 Jojoba Öl
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
1,00 4-Methylbenzyliden Campher
0,60 Magnesium Stearat
0,50 Tocopheryl Acetat
0,25 Methylparaben
0,20 Disodium EDTA
0,15 Propylparaben.
Beispiel 10 Sonnencreme (LSF 20) (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
8,00 Octyl Methoxycinnamat
8,00 Titanium Dioxid
6,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
5,00 Verbindung Nr. 2 der Tabelle 2
6,00 Mineral Öl
5,00 Zink Oxid
5,00 Isopropyl Palmitat
5,00 Imidazolidinyl Urea
3,00 Jojoba Öl
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
1,00 4-Methylbenzyliden Campher
0,60 Magnesium Stearat
0,50 Tocopheryl Acetat
0,25 Methylparaben
0,20 Disodium EDTA
0,15 Propylparaben.
Beispiel 11 Sonnencreme wasserfest (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
8,00 Octyl Methoxycinnamat
5,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
5,00 Propylene Glycol
4,00 Isopropyl Palmitat
4,00 Caprylic/Capric Triglycerid
5,00 Verbindung Nr. 1 der Tabelle 2
4,00 Glycerin
3,00 Jojoba Öl
2,00 4-Methylbenzyliden Campher
2,00 Titanium Dioxid
1,50 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
1,50 Dimethicon
0,70 Magnesium Sulfat
0,50 Magnesium Stearat
0,15 Fragrance.
Beispiel 12 Sonnencreme wasserfest (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
8,00 Octyl Methoxycinnamat
5,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
5,00 Propylene Glycol
4,00 Isopropyl Palmitat
4,00 Caprylic/Capric Triglycerid
5,00 Verbindung Nr. 2 der Tabelle 2
4,00 Glycerin
3,00 Jojoba Öl
2,00 4-Methylbenzyliden Campher
2,00 Titanium Dioxid
1,50 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
1,50 Dimethicon
0,70 Magnesium Sulfat
0,50 Magnesium Stearat
0,15 Fragrance.
Beispiel 13 Sonnenmilch (LSF 6) (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
10,00 Mineral Öl
6,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
5,00 Isopropyl Palmitat
3,50 Octyl Methoxycinnamat
5,00 Verbindung Nr. 1 der Tabelle 2
3,00 Caprylic/Capric Triglycerid
3,00 Jojoba Öl
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
0,70 Magnesium Sulfat
0,60 Magnesium Stearat
0,50 Tocopheryl Acetat
0,30 Glycerin
0,25 Methylparaben
0,15 Propylparaben
0,05 Tocopherol.
Beispiel 14 Sonnenmilch (LSF 6) (Massengehalt/Gew.-%)
ad 100 Wasser
10,00 Mineral Öl
6,00 PEG-7-Hydrogenated Castor Öl
5,00 Isopropyl Palmitat
3,50 Octyl Methoxycinnamat
5,00 Verbindung Nr. 2 der Tabelle 2
3,00 Caprylic/Capric Triglycerid
3,00 Jojoba Öl
2,00 PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer
0,70 Magnesium Sulfat
0,60 Magnesium Stearat
0,50 Tocopheryl Acetat
0,30 Glycerin
0,25 Methylparaben
0,15 Propylparaben
0,05 Tocopherol.

Claims (8)

1. Verwendung von substituierten α-Methyl-Styrolderivaten der Formel I,
in der die Variablen folgende Bedeutung haben:
R1 C4-C10-Alkoxy, C1-C12-Alkylamino, C1-C12-Dialkylamino, was­ serlöslich machende Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Carboxylat-, Sulfonat- oder Ammoni­ umresten;
R2 Wasserstoff, C2-C10-Alkyl, C1-C12-Alkoxy;
R3 COOR5, COR5, CONR5R6, CN;
R4 COOR5, COR5, CONR5R6, CN;
wobei die Substituenten R3 und R4 jeweils gleich sind;
R5 und R6 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1-C12-Alkyl, C2-C10-Alkenyl, C3-C10-Cycloalkyl, C3-C10-Cycloalkenyl, Aryl, Heteroaryl, gegebenenfalls substituiert;
als photostabile UV-Filter in kosmetischen und pharmazeuti­ schen Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Haut oder menschlicher Haare gegen Sonnenstrahlen, allein oder zusammen mit an sich für kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen bekannten, im UV-Bereich absorbierenden Verbindungen.
2. Verwendung von Verbindungen der Formel I gemäß Anspruch 1 als photostabile UV-A-Filter.
3. Verwendung von Verbindungen der Formel I gemäß den Ansprü­ chen 1 und 2 als UV-Stabilisator in kosmetischen und pharma­ zeutischen Formulierungen.
4. Verwendung von Verbindungen der Formel I gemäß den Ansprü­ chen 1 bis 3, wobei die Substituenten folgende Bedeutung haben:
R1 C4-C6-Alkoxy, wasserlöslich machende Substituenten, aus­ gewählt aus der Gruppe bestehend aus Carboxylat-, Sulfo­ nat- oder Ammoniumresten;
R2 Wasserstoff, C2-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy;
R3 gleich
R4 CN.
5. Lichtschutzmittel enthaltende kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Epidermis oder menschlichen Haare gegen UV-Licht im Bereich von 280 bis 400 nm, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem kosmetisch und pharmazeutisch geeigneten Träger, allein oder zusammen mit für kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen bekann­ ten im UV-Bereich absorbierenden Verbindungen, als photosta­ bile UV-Filter wirksame Mengen von Verbindungen der Formel I
enthalten, in der die Variablen die Bedeutung gemäß Anspruch 1 haben.
6. Lichtschutzmittel enthaltende kosmetische und pharmazeutische Zubereitungen gemäß Anspruch 5, enthaltend als UV-A-Filter Verbindungen der Formel I, in der die Variablen die Bedeutung gemäß Anspruch 4 haben.
7. Verbindungen der Formel I zur Verwendung als Arzneimittel.
8. Pharmazeutische Zubereitung, enthaltend eine wirksame Menge mindestens einer der Verbindung der Formel I nach Anspruch 1.
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