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DE19755626A1 - Belag und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Belag und Verfahren zur Herstellung desselben

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DE19755626A1
DE19755626A1 DE19755626A DE19755626A DE19755626A1 DE 19755626 A1 DE19755626 A1 DE 19755626A1 DE 19755626 A DE19755626 A DE 19755626A DE 19755626 A DE19755626 A DE 19755626A DE 19755626 A1 DE19755626 A1 DE 19755626A1
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DE
Germany
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Description

Die Erfindung betrifft einen Belag zur Bildung einer Oberfläche auf einer Unterlage, beispielsweise einem Boden oder einer Wand. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Belags.
Beläge zur Erstellung von Fußböden oder Wandverkleidungen be­ stehen in der Regel aus mehreren Platten oder Fliesen, die un­ ter Ausbildung von Fugen oder unmittelbar aneinander angrenzend (fugenlos) auf einem Bett, beispielsweise einem Betonbett, oder an einer Wand verlegt werden. Eventuelle Fugen zwischen be­ nachbarten Platten oder Fliesen werden mit einem Fugenfüll­ material geschlossen. Ein alternativer Belag ist vollflächig, nämlich nahtlos, ausgebildet. Er kann durch Auftragen eines fließfähigen Belagmaterials auf eine Unterlage, beispielsweise ein Betonbett, hergestellt werden.
Es ist eine Vielzahl derartiger Beläge bekannt. Die erstellten Beläge weisen eine verhältnismäßig einfach gestaltete Ober­ fläche auf. Allenfalls können die Oberflächen farbig gestaltet sein durch eine undurchsichtige schlichte oder gemusterte Deck­ schicht.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen optisch an­ sprechenden Belag und ein Verfahren zur einfachen Herstellung eines solchen Belags zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe verfügt der erfindungsgemäße Belag über mindestens eine ein transparentes, aushärtendes Grund­ material und in dem Grundmaterial angeordnete feste, farbige Partikel aufweisende Schicht. Der erfindungsgemäße fließfähige Belag kann also auf einfache Weise auf die Unterlage auf­ getragen werden. Durch das transparente Grundmaterial können die Partikel unter der Oberfläche der Deckschicht angeordnet sein, wodurch besondere optische Effekte erzielt werden können beispielsweise ein schillernder Edelstein-Belag.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung weist der Belag zwei unterschiedliche Schichten auf. Durch die zwei Schichten können unterschiedliche Funktionen des Belages getrennt werden. Beispielsweise kann die obere Schicht eine strapazierfähige Oberfläche aufweisen, während die untere Schicht durch ab­ weichende Materialien besondere optische Effekte bewirken kann, wozu die vorzugsweise obere Schicht transparent ausgeführt ist.
Vorzugsweise weist der Belag als erste Schicht eine Grundierung, bestehend aus einem Gemisch aus mindestens einem transparenten Epoxydharz und/oder Polyurethan mit Perl­ glanzpigmenten, und als zweite Schicht eine Deckschicht, be­ stehend aus einem Gemisch aus Kunstharz und festen, farbigen Partikeln, beispielsweise Glaspartikel, Bleikristallpartikel und/oder transparenten oder opaken Edelsteinen, auf. Die beson­ deren optischen Effekte können bei dieser Ausgestaltung der Er­ findung also durch Perlglanzpigmente in der Grundierung der ersten Schicht sowie Glas-, Bleikristall- oder Edelstein­ partikel in der Deckschicht bewirkt werden, die in unter­ schiedlichen Tiefen des Belags angeordnet sind, so daß ein räumlicher Effekt entsteht.
Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Deckschicht eine geschliffene und/oder polierte Oberfläche aufweist. Dadurch kann die erzielte optische Wirkung noch verstärkt werden. Durch das Polieren der Oberfläche kann beispielsweise eine hochglänzende Oberfläche erstellt werden. Außerdem wird eine Streuung des Lichts infolge von Ausnehmungen, Kratzern und Rillen in der Oberfläche ver­ mieden.
Ein Verfahren zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe zeichnet sich dadurch aus, daß auf eine Unterlage zunächst die Grundschicht aufgebracht wird und auf diese während oder kurz vor dem vollständigen Aushärten die Deck­ schicht aufgetragen wird. Die Partikel, also Perlglanzpigmente, Glas, Bleikristall und/oder Edelsteine werden hierbei mit dem fließ- oder streichfähigen Trägermaterial, beispielsweise Epoxydharz, Polyurethan oder Kunstharz, vermischt und können auf einfache Weise auf die Unterlage bzw. die Grundierung aufgetragen werden. Durch das einfache Herstellungsverfahren können Beläge unterschiedlichster Formgebung bzw. Flächen erstellt werden.
Weitere Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Belages oder des Verfahrens zur Herstellung desselben.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen fugenlosen, voll­ flächigen Belag,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch einen aus Platten oder Fliesen zusammengesetzten Belag, und
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen aus mehreren Be­ lagelementen gebildeten Belag.
Die Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen Belag 10. Der Belag 10 ist auf einer Unterlage 11 aufgebracht, vorzugs­ weise mit der Unterlage verbunden. Bei der Unterlage 11 kann es sich beispielsweise um einen Boden oder eine Wand handeln. Die Unterlage 11 weist eine möglichst plane Grundfläche 12 auf, auf die der Belag 10 aufgebracht wird.
Der Belag 10 weist hier eine Grundschicht 13 und eine Deck­ schicht 14 auf. Die Grundschicht 13 und Deckschicht 14 haben im gezeigten Ausführungsbeispiel etwa gleiche Dicken. Die der Grundfläche 12 gegenüberliegende Seite der Grundschicht 13 bildet eine Kontaktfläche 15 mit der Deckschicht 14. Die der Kontaktfläche 15 gegenüberliegende Seite der Deckschicht 14 bildet die Sichtfläche 16. Grundfläche 12, Kontaktfläche 15 und Sichtfläche 16 weisen also parallele, ebene Flächen auf. Bei der Beleuchtung der Sichtfläche 16 wird dem Betrachter ein be­ sonderer optischer Eindruck vermittelt.
Die Grundschicht 13 besteht aus einem transparenten Träger­ material 17, beispielsweise Epoxydharz, Polyurethan. In dieses Trägermaterial 17 werden Perlglanzpigmente, vorzugsweise 3%-­ 5%, eingebracht. Hierbei können weiße und/oder farbige synthetische Perlglanzpigmente auf der Basis von Bleicarbonat bzw. Glimmer mit Titandioxyd verwendet werden. Die Farbeffekte kommen durch Interferenzerscheinungen zustande. Je nach Be­ trachtungsweise der Perlglanzpigmente (Auf- oder Durchsicht) nimmt man die Grund- oder deren Komplementärfarben wahr.
Eine derart gebildete Grundschicht 13 weist eine schimmernde, reflektierende und glänzende Oberfläche, nämlich Kontakt­ fläche 15, auf. Auf die Kontaktfläche 15 wird die Deckschicht 14 aufgetragen. Die Deckschicht 14 besteht aus einem Gemisch aus Partikeln 19 mit Kunstharz 20 als Grundmaterial. Dieses vorzugsweise fließfähige oder pastöse Gemisch kann auf die Kontaktfläche 15 aufgetragen werden zur Bildung einer Deck­ schicht 14 mit konstanter Dicke. Bei den Partikeln 19 kann es sich beispielsweise um farblose Glaspartikel handeln. Ent­ sprechend kann auch farbloses Bleikristall verwendet werden. In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung können die Partikel 19 transparent, aber farbig sein. Zur Erhöhung der optischen Wirkung des Belages können als Partikel 19 auch Edelsteine oder Bruchstücke von Edelsteinen verwendet werden, die transparent oder opak, in jedem Fall aber vorzugsweise farbig sind. Natürlich können auch gleichzeitig Partikel 19 aus Bleikristall und Edelsteine gleicher oder unterschiedlicher Farbgebung verwendet werden. Die Partikel 19 können vor der Mischung mit dem Kunstharz 20 mit Silanen behandelt werden.
Die Grundschicht 13 und die Deckschicht 14 können bei Ver­ wendung fließfähiger Materialien auf die Grundfläche 12 bzw. Kontaktfläche 15 aufgegossen werden. In diesem Fall ergibt sich automatisch eine plane Sichtfläche 16. Im Fall eines pastösen Gemisches für die Grundschicht 13 und/oder Deckschicht 14 kann dieses auf die Grundfläche 12 bzw. Kontaktfläche 15 aufgetragen werden. Eine plane Sichtfläche 16 kann durch Abziehen der Ober­ fläche mit einem geeigneten Hilfsmittel erzielt werden. Im Fall von pastösen Gemischen ist auch die Erstellung von Belägen 10 für gewölbte Unterlagen 11 möglich.
Die Deckschicht 14 wird vor dem endgültigen Abbinden der Grund­ schicht 13, beispielsweise innerhalb von 24 Stunden nach der Erstellung der Grundschicht 13, aufgetragen. Nach dem Aushärten der Deckschicht 14 kann diese zur Verbesserung der optischen Wirkung des Belages 10 geschliffen werden. Als Besonderheit weist das verwendete Schleifverfahren auf, daß eine elektrolyt­ gebundene Diamantschleifscheibe verwendet wird. Für einen Schliff der Sichtfläche 16 wird hier vorzugsweise eine Körnung im Bereich von 60 bis 800 verwendet, wobei mit mehreren Arbeitsgängen bei Verwendung von Schleifmitteln ansteigender Körnung gearbeitet wird. Die Sichtfläche 16 weist nach einem oder mehreren dieser Schleifvorgänge eine ebene Oberfläche auf. Allerdings kann diese noch Ausnehmungen 21 aufweisen. Diese können beispielsweise durch Luftblasen im Kunstharz entstanden sein. Eine andere Ursache für Ausnehmungen 21 kann sein, daß Partikel 19 in der Deckschicht 14 während des Schleifvorganges aus der Deckschicht 14 gerissen werden. Diese Löcher werden im Anschluß an den Schleifvorgang mit Kunstharz 20 gefüllt. Hieran schließt sich ein weiterer Schleifvorgang an, vorzugsweise mit einer feinen Körnung, beispielsweise 800er Körnung. Eine weitere Verbesserung der optischen Wirkung der Sichtfläche kann durch zusätzliches Polieren der Oberfläche erzielt werden. Hierzu wird eine Diamantschleifpaste verwendet.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann der Belag 10 leitfähig sein. Hierzu wird beispielsweise ein besonderes, nämlich leitfähiges, Perlglanzpigment alternativ oder zusätz­ lich in die Deckschicht eingebracht.
Der erfindungsgemäße Belag 10 ist bei der Ausführung gemäß Fig. 1 fugenlos, es entsteht so eine optisch ansprechende ge­ schlossene Oberfläche. Durch die beschriebenen Auftrags­ verfahren kann ein Belag 10 auf beliebige, auch von regel­ mäßiger Form abweichende Grundflächen 12 aufgetragen werden. Durch das Zusammenwirken des transparenten Kunstharzes 20, der unterschiedlichen Partikel 19, der Perlglanzpigmente 18 und des Trägermaterials 17 wird ein interessanter, schillernder Belag 10 gebildet.
Selbstverständlich kann die beschriebene Deckschicht 14 auch in Verbindung mit herkömmlichen Platten 22 oder Fliesen verwendet werden. Dazu wird die vorzugsweise ebene Unterlage 11 mit einer dünnen Schicht eines Haftmaterials 23 versehen, mittels derer Platten 22 nach Abbinden des Haftmaterials 23 fest mit der Un­ terlage 11 verbunden sind. Im in Fig. 2 dargestellten Aus­ führungsbeispiel des Belags 30 sind die Platten 22 verlegt. Bei den Platten 22 handelt es sich beispielsweise um handelsübliche Fliesen oder Bodenplatten. Die Platten 22 bilden eine ebene Oberfläche 24 mit Fugen 25 zwischen benachbarten Platten 22. Auf die Platten 22 wird das Gemisch aus Partikeln 19 und Kunst­ harz 20 derart aufgegossen oder aufgetragen, daß das Gemisch in die Fugen 25 eintritt und eine Deckschicht 14 mit ge­ schlossener, ebener Sichtfläche 16 bildet. Grundfläche 12, Oberfläche 24 und die Sichtfläche 16 bilden hierbei parallele Flächen. Beim transparenten Kunstharz 20 beruht die optische Wirkung zum einen auf der Farbgebung der Platte 22 im Bereich der Oberfläche 24. Hier können Platten 22 gleicher oder unter­ schiedlicher Farbe verwendet werden. Zum anderen ist diese Wir­ kung überlagert von der optischen Wirkung der Partikel 19 im Inneren der Deckschicht 14. Gemäß dem zuvor beschriebenen Ver­ fahren kann die Oberfläche der Deckschicht 14, nämlich Sicht­ fläche 16, zusätzlich geschliffen oder poliert werden.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hier wird der Belag 29 aus mehreren Belagelementen 26 gebildet. Auf die vorzugsweise ebene Unterlage 11 wird zunächst ein Haftmaterial 23 aufgetragen, welches die Belagelemente 26 mit der Unterlage 11 verbinden. Hierbei entstehen zwischen benach­ barten Belagelementen 26 Fugen 25. In einer alternativen Aus­ führungsform können die Belagelemente 26 fugenlos, also knirsch, verlegt werden. Jedes Belagelement 26 weist eine Grundschicht 13 und eine Deckschicht 14 konstanter Dicke auf. Die Sichtfläche 16 ist somit parallel zur Grundfläche 12. Bei der dargestellten Ausführungsform der Belagelemente 26 sind die Seitenflächen 27 senkrecht zur Grundfläche 12 orientiert, so daß die Seitenflächen 27 benachbarter Belagelemente 26 Fugen 25 mit rechteckigen Querschnitt bilden. Die optische Wirkung des Belages 10 entspricht hierbei im Bereich der Belagelemente 26 der Wirkung des Belages 10 in Fig. 1. Zur Erstellung einer geschlossenen, ebenen Sichtfläche 16 werden die Fugen 25 mit einem geeigneten Fugenfüllmaterial 28 gefüllt. Bei der Ver­ wendung eines herkömmlichen, also in der Regel nicht transparenten, Fugenfüllmaterials 28 treten die Fugen 25 optisch gegenüber den Belagelementen 26 hervor. In einer alternativen Gestaltung kann als Fugenfüllmaterial 28 das für die Herstellung der Deckschicht 14 verwendete Gemisch aus Kunstharz 20 und Partikeln 19 verwendet werden. Nach der Aus­ härtung des Fugenfüllmaterials 28 kann wie zuvor beschrieben die Sichtfläche 16 geschliffen und poliert werden. Vorteil der Ausführung gemäß Fig. 3 ist, daß die Belagelemente 26 beispielsweise in einer Form gefertigt werden können. Alter­ nativ können die Belagelemente 26 aus größeren erstellten Belagflächen zugeschnitten werden.
Der erfindungsgemäße Belag oder die Belagelemente eignen sich für die Erstellung von optisch anspruchsvollen Fußböden. Gleichermaßen können die Beläge oder Belagelemente für Wand­ verkleidungen verwendet werden.
Bezugszeichenliste
10
Belag
11
Unterlage
12
Grundfläche
13
Grundschicht
14
Deckschicht
15
Kontaktfläche
16
Sichtfläche
17
Trägermaterial
18
Perlglanzpigment
19
Partikel
20
Kunstharz
21
Ausnehmung
22
Platte
23
Haftmaterial
24
Oberfläche
25
Fuge
26
Belagelement
27
Seitenfläche
28
Fugenfüllmaterial
29
Belag
30
Belag

Claims (11)

1. Belag zur Bildung einer Oberfläche auf einer Unterlage, beispielsweise einem Boden oder einer Wand, gekennzeich­ net durch mindestens eine ein transparentes, aushärtendes Grundmaterial und in dem Grundmaterial angeordnete feste, farbige Partikel (19) aufweisende Schicht.
2. Belag nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein pastöses oder gießfähiges Grundmaterial.
3. Belag nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei Schichten.
4. Belag nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine als Grundschicht (13) ausgebildete Schicht, die ein Gemisch mit mindestens einem transparenten Epoxydharz und/oder Polyurethan mit Perlglanzpigmenten (18) aufweist.
5. Belag nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine als Deckschicht (14) ausgebildete Schicht, die ein Gemisch mit Kunstharz und festen, farbigen Partikeln (19), beispielsweise Glaspartikel, Bleikristallpartikel und/oder transparenten oder opaken Edelsteinen, aufweist.
6. Belag nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Glaspartikel und/oder die Bleikristall­ partikel mit Silanen behandelt sind.
7. Belag nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeich­ net durch eine geschliffene und/oder polierte Sichtfläche (16).
8. Belag nach einem vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine elektrisch leitfähige Schicht mit in dieser angeordneten elektrisch leitfähigen Partikeln, bei­ spielsweise Perlglanzpigmenten in der Deckschicht (14).
9. Verfahren zur Herstellung eines Belags, insbesondere eines Belags nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß auf eine Unterlage (10) zunächst eine Grund­ schicht (13) aufgebracht wird und auf diese während oder kurz vor dem vollständigen Aushärten die Deckschicht (14) aufge­ tragen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (14) nach dem Aushärten geschliffen und/oder poliert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Deckschicht, nämlich Sichtfläche (16), mit einer elektrolytgebundenen Diamantschleifscheibe von 60er bis 800er Körnung geschliffen wird, verbleibende Ausnehmungen (21) aus der Oberfläche der Deckschicht (14) mit Kunstharz befüllt werden, die Oberfläche mit einer 800er Körnung nochmals ge­ schliffen und mit einer Diamantschleifpaste poliert wird.
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