DE19753734B4 - Verbindungsteil eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses - Google Patents
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- B60J7/185—Locking arrangements
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Abstract
Verbindungsteil
eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses,
wobei das Verbindungsteil eine das Aufsetzdach mit großem Radialspiel
durchsetzende Gewindehülse aufweist,
die am Aufsetzdach über
zwei, jeweils an diesem anliegende Muttern festgeschraubt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß sich
zwischen den Muttern (13) und dem Aufsetzdach (2) jeweils eine verschiebbare
Gleitplatte (10) befindet, die ein etwa rechtwinklig zu ihrer Verschieberichtung (X-Achse)
verlaufendes Langloch (11) hat (Richtungen des Doppelpfeils Y).
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungsteil der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten und aus der
DE 36 40 483 C1 he vorgehenden Art. - Bei dem aus dieser Druckschrift hervorgehenden Verschluß weist das Verbindungsteil an seinem obenliegenden Endabschnitt eine Gewindehülse auf, die eine Durchgangsbohrung im Aufsetzdach durchsetzt und dabei an diesem durch zwei, an seiner Ober- und Unterseite angreifende Muttern festgeschraubt ist. Dabei ist zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen in der X- und Y-Achse zwischen dem Außenmantel der Gewindehülse und dem Durchmesser der Durchgangsbohrung zwar ein großes Radialspiel vorgesehen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß dieses manchmal zum Ausgleich von sehr großen Fertigungstoleranzen nicht ausreicht.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, das Verbindungsteil eines Verschlusses der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art derart am Aufsetzdach anzuordnen, daß in der X- und Y-Achse sehr große Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können.
- Zur Lösung der Aufgabe sind die im Patentanspruch 1 dargelegten Merkmale vorgesehen.
- Durch die erfindungsgemäß zwischen den Muttern und dem Aufsetzdach vorgesehenen, verschiebbaren Gleitplatten und dem jeweils in diesen ausgebildeten Langloch können vorteilhafterweise auch die größten Fertigungstoleranzen zwischen Fahrzeugkarosserie und Aufsetzdach ausgeglichen werden. Dabei sind die beiden Gleitplatten sehr kostengünstig vorzusehen und haben ein geringes Gewicht.
- Die rechteckförmig oder quadratisch gestalteten Gleitplatten sind in Fahrzeuglängsrichtung drehgesichert verschiebbar, wobei zweckmäßigerweise an ihren gegenüberliegenden Außenkanten am Aufsetzdach Führungskanten oder dergleichen Führungen vorgesehen sind (Merkmale der Patentansprüche 2 und 3).
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es zeigt:
-
1 den oberen Endbereich eines am Aufsetzdach über Muttern und Gleitplatten angebrachten Verbindungsteils im Schnitt, -
2 eine Gesamtdraufsicht von1 . - In den
1 und2 ist das Verbindungsteil1 eines ein Aufsetzdach2 mit einer Fahrzeugkarosserie3 lösbar verbindenden Verschlusses dargestellt. Dabei weist das Verbindungsteil1 eine Gewindehülse4 auf, die von einer Axialbohrung4' durchsetzt ist. In dieser ist ein Führungsbolzen5 drehbar angeordnet, der in ein Aufnahmeteil6 der Fahrzeugkarosserie3 über nicht dargestellte Arretierzapfen verrastend eingreift. Damit hierfür der Führungsbolzen5 um seine Mittelachse gedreht werden kann, hat er an seinem oberen Endabschnitt zwei gegenüberliegende Abflachungen5' . Am seitlichen Randbereich des Aufsetzdaches2 ist eine rechteckförmige Durchgangsöffnung8 vorgesehen, die von der Gewindehülse4 durchsetzt ist. Ferner ist an der Oberseite2' und an der Unterseite2'' des Aufsetzdachs2 je weils eine rechteckförmige Vertiefung9 ausgebildet, deren Breitseiten9' und Schmalseiten9'' abstandsparallel zu den Breitseiten und Schmalseiten der rechteckförmigen Durchgangsöffnung8 verlaufen. - Wie die
1 und2 zeigen, befindet sich in den beiden Vertiefungen9 jeweils eine rechteckförmige Gleitplatte10 , die jeweils mit seitlichem Spiel, also drehgesichert, in den Richtungen des Doppelpfeils X verschiebbar sind, wobei dieser in einer Fahrzeuglängsebene verläuft. Ferner sind die Gleitplatten10 jeweils von einem rechtwinklig zu ihrer Verschieberichtung (Richtungen des Doppelpfeils X) verlaufenden Langloch11 durchsetzt, das sich damit in den Richtungen des in einer Fahrzeugquerebene verlaufenden Doppelpfeils Y erstreckt. Die Langlöcher11 der beiden Gleitplatten10 sind von der Gewindehülse4 des Verbindungsteils1 durchsetzt, wobei dieses durch zwei, auf die Gewindehülse4 aufgeschraubte Muttern13 unter Zwischenlage jeweils einer Beilagscheibe14 an den Gleitplatten10 festgeschraubt ist. Die Breite der rechteckförmigen Durchgangsöffnung8 entspricht mindestens der Länge des Langloches11 , während ihre Länge so bemessen ist, daß die Gewindehülse4 zwischen den Schmalseiten9'' der Vertiefung9 verschiebbar ist. - Nach dem Aufsetzen des Aufsetzdaches
2 auf die Fahrzeugkarosserie3 und nach Einführen des Führungsbolzens5 in die Aufnahmebohrung des Aufnahmeteils6 wird die Gewindehülse4 über die Muttern13 an den Gleitplatten10 des Aufsetzdaches 2 festgeschraubt, wobei an diesem und an der Fahrzeugkarosserie3 vorhandene Fertigungstoleranzen selbsttätig dadurch ausgeglichen werden, daß die Gewindehülse4 in den Richtungen des Doppelpfeils Y in den Langlöchern11 der beiden Gleitplatten10 längsverschoben wird und diese dabei gleichzeitig in den Richtungen des Doppelpfeils X längsverschoben werden. Hierdurch können sehr große Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden. Da die Breitseiten9' der Vertiefungen9 mit geringem Spiel an die Schmalseiten der Gleitplatten10 angrenzen, sind diese drehgesichert von den Vertiefungen9 aufgenommen.
Claims (3)
- Verbindungsteil eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses, wobei das Verbindungsteil eine das Aufsetzdach mit großem Radialspiel durchsetzende Gewindehülse aufweist, die am Aufsetzdach über zwei, jeweils an diesem anliegende Muttern festgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Muttern (
13 ) und dem Aufsetzdach (2 ) jeweils eine verschiebbare Gleitplatte (10 ) befindet, die ein etwa rechtwinklig zu ihrer Verschieberichtung (X-Achse) verlaufendes Langloch (11 ) hat (Richtungen des Doppelpfeils Y). - Verbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitplatten (
10 ) in Fahrzeuglängsrichtung drehgesichert verschiebbar sind (Richtungen des Doppelpfeils X). - Verbindungsteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckförmig gestalteten Gleitplatten (
10 ) jeweils an gegenüberliegenden Außenkanten durch am Aufsetzdach (2 ) vorgesehene Führungen (Breitseiten9' der Vertiefung9 ) längsverschiebbar geführt sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997153734 DE19753734B4 (de) | 1997-12-04 | 1997-12-04 | Verbindungsteil eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997153734 DE19753734B4 (de) | 1997-12-04 | 1997-12-04 | Verbindungsteil eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19753734A1 DE19753734A1 (de) | 1999-06-17 |
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Family
ID=7850675
Family Applications (1)
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| DE1997153734 Expired - Fee Related DE19753734B4 (de) | 1997-12-04 | 1997-12-04 | Verbindungsteil eines ein Aufsetzdach mit einer Fahrzeugkarosserie lösbar verbindenden Verschlusses |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19753734B4 (de) |
Families Citing this family (1)
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Citations (2)
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| DE3640483C1 (en) * | 1986-11-27 | 1987-12-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Fastener for the releasable connection of an attachable roof to a vehicle body |
-
1997
- 1997-12-04 DE DE1997153734 patent/DE19753734B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE3640483C1 (en) * | 1986-11-27 | 1987-12-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Fastener for the releasable connection of an attachable roof to a vehicle body |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE19753734A1 (de) | 1999-06-17 |
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