DE19753441A1 - Betätigungseinrichtung für eine schwenkbare hintere Seitenscheibe - Google Patents
Betätigungseinrichtung für eine schwenkbare hintere SeitenscheibeInfo
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Landscapes
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Description
Diese Anmeldung basiert und beansprucht die Priorität der
japanischen Patentanmeldung Nr. Hei-8-323053, die am 03.
Dezember 1996 angemeldet worden ist, wobei deren Inhalt mit
Bezug zum Gegenstand dieser Anmeldung gemacht wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen energiebetriebenen
Fensterheber für eine hintere Seitenöffnung bzw. ein hinteres
Seitenfenster eines Kraftfahrzeuges wie beispielsweise eines
zweitürigen Fahrzeugs.
Ein Beispiel einer energiebetriebenen
Fensterbetätigungseinrichtung für ein schwenkbares hinteres
Fenster eines Fahrzeugs ist in der japanischen
Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. JP-U-63-116678
offenbart. Die Betätigungseinrichtung hat einen elektrischen
Motor, eine Rotationsgeschwindigkeitsverringerungseinrichtung
sowie einen Gelenkmechanismus. Der darin offenbarte
Gelenkmechanismus hat erste Glieder, welche an den
Geschwindigkeitsverringerungsmechanismus angeschlossen sind
und ein zweites Glied, das an eine Verbindungsstange
angeschlossen ist, die wiederum das schwenkbare Fenster
antreibt. Die ersten und zweiten Glieder sind drehbar
verbunden, wobei das zweite Glied derart angeordnet ist, daß
es die ersten Glieder abdeckt und umschließt, wenn das
schwenkbare Fenster vollständig geschlossen ist. Da der Aufbau
des Gelenkmechanismus kompliziert ist, wird dessen Montage
äußerst schwierig.
Die vorliegende Erfindung wurde ausgeführt angesichts des
vorstehend genannten Problems, wobei eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung darin besteht, eine
Betätigungseinrichtung für ein hinteres Seitenfenster zu
schaffen, die einen vereinfachten Gelenkmechanismus hat und
insbesondere die Anzahl der Komponententeile zu reduzieren,
die in dem Mechanismus verwendet werden, und den
Montagevorgang zu vereinfachen, um dadurch die
Herstellungskosten zu verringern.
Die Betätigungseinrichtung für ein Öffnen und Schließen eines
schwenkbaren Fensters gemäß der vorliegenden Erfindung hat
einen elektrischen Motor, einen
Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus, welcher die
Rotationsgeschwindigkeit des Motors reduziert und ein
Rotationsdrehmoment überträgt sowie einen Gelenkmechanismus,
der durch eine Abtriebswelle (Ausgangswelle) des
Geschwindigkeitreduktionsmechanismus angetrieben wird. Der
Gelenkmechanismus öffnet und schließt das schwenkbare Fenster
in einer schwenkbaren Weise, gemäß den Signalen eines Fahrers.
Wenn das schwenkbare Fenster die vollständig geöffnete
Position oder die vollständig geschlossene Position erreicht,
dann wird die Rotation des Motors mechanisch begrenzt und die
elektrische Energiezufuhr zu dem Motor automatisch durch einen
Betrieb eines Reglers bzw. einer Steuerung unterbrochen. Der
Gelenkmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung besteht aus
einem Paar erster Glieder die an beide Enden einer
Ausgangswelle des Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus
angeschlossen sind, wobei sich beide Enden nach außen aus
einem Gehäuse erstrecken, welches den Motor und den
Reduktionsmechanismus aufnimmt, sowie einem zweiten Glied, das
schwenkbar an das Paar erster Glieder angeschlossen ist. Die
zwei ersten Glieder sind gleitfähig in Schlitze an dem zweiten
Glied eingesetzt, so daß eine Seitenbewegung der ersten
Glieder begrenzt wird. Aufgrund dieser Struktur fallen die
ersten Glieder nicht von der Ausgangswelle ab, solange die
Verbindung der ersten und zweiten Glieder gesichert ist.
Folglich ist es unnötig, Bauteile für das Befestigen der
ersten Glieder an der Ausgangswelle vorzusehen, wobei der
Montagevorgang des Gelenkmechanismus wesentlich vereinfacht
wird. Des weiteren schafft dieser Aufbau eine hohe mechanische
Festigkeit für den gesamten Gelenkmechanismus.
Weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden besser ersichtlich aus einem besseren Verständnis des
bevorzugten Ausführungsbeispiels, welches nachstehend mit
Bezug auf die nachfolgenden Zeichnungen beschrieben wird.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines
Kraftfahrzeugs, welches eine hintere seitliche Öffnung bzw.
ein hinteres Seitenfenster aufweist,
Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die eine
Betätigungseinrichtung für ein hinteres Seitenfenster gemäß
der vorliegenden Erfindung zeigt,
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht, die die
Betätigungseinrichtung entlang einer Linie III-III in Fig. 4
zeigt,
Fig. 4 ist eine Draufsicht, welche die
Betätigungseinrichtung gemäß der Fig. 2 zeigt,
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht, welche die
Betätigungseinrichtung entlang einer Linie V-V in der Fig. 2
zeigt,
Fig. 6 ist eine Perspektivenansicht, die eine
Ausgangswelle sowie ein abschließendes Stirnradgetriebe bzw.
Stirnrad eines Reduktionsmechanismus zeigt, der in der
Betätigungseinrichtung verwendet wird,
Fig. 7 ist eine Perspektivenansicht, die einen
Verbindungsanschluß zeigt, der in der Betätigungseinrichtung
verwendet wird,
Fig. 8a bis 8c sind Perspektivenansichten, welche
modifizierte Ausführungsformen des Verbindungsanschlusses
gemäß der Fig. 7 zeigen und
Fig. 9 ist eine Draufsicht, welche eine Modifikation
des abschließenden Stirnrades gemäß der Fig. 6 zeigt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen näher beschrieben. Fig. 1 zeigt ein Beispiel
eines Fahrzeugs mit einer hinteren Seitenöffnung oder einem
hinteren Seitenfenster 1 (im nachfolgenden als ein Fenster
bezeichnet). Ein Fensterrahmen 12 des Fahrzeugs bildet eine
Öffnung 11, an dem ein Fensterglas 13 montiert ist und
schwenkbar an ein Fensterrahmen 12 mittels Scharniere 14
angeschlossen ist, so daß das Fensterglas 13 schwenkbar die
Öffnung 11 öffnet oder schließt. Eine Betätigungseinrichtung 2
für ein schwenkbares Öffnen und Schließen des Fensterglases 13
ist an dem Fensterrahmen 12 montiert und an das andere Ende
des Fensterglases 13 angeschlossen.
Wie in der Fig. 2 gezeigt wird, besteht die
Betätigungseinrichtung 2 aus einem Gelenkmechanismus 21
einschließlich eines Paares an ersten Gliedern 21a und einem
zweiten Glied 21b sowie einem Betätigungskörper 22, welcher
den Gelenkmechanismus 21 antreibt. Der Betätigungskörper 22
ist an den Fensterrahmen 12 mittels einer Konsole 15 fixiert.
Eine Abdichtung bzw. ein Keder 16 bestehend aus Gummi ist an
dem Fensterrahmen 12 derart angeordnet, daß das Fensterglas 13
dicht die Fensteröffnung 11 verschließt, wenn das Fensterglas
13 in die geschlossene Position mittels der
Betätigungseinrichtung 2 gebracht wird.
Die Fig. 4 zeigt eine obere Ansicht der
Betätigungseinrichtung 2, wobei die Fig. 3 eine
Querschnittsansicht der Betätigungseinrichtung 2 entlang einer
Linie III-III in der Fig. 4 darstellt. Der Betätigungskörper
22 umfaßt einen elektrischen Motor 23 der den
Gelenkmechanismus 21 antreibt, einen
Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus 24, der eine
Rotationsgeschwindigkeit des Motors 23 reduziert und ein
Antriebsmoment auf den Gelenkmechanismus 21 überträgt sowie
ein Paar Gehäuse, ein erstes Gehäuse 25a sowie eine zweites
Gehäuse 25b, für das Aufnehmen des Motors 23 und des
Reduktionsmechanismus 24. Das erste und zweite Gehäuse 25a
und 25b sind fest aneinander mittels Schrauben 25 befestigt.
Wie in der Fig. 3 gezeigt wird, besteht der
Reduktionsmechanismus 24 aus einer Schnecke 24a, die an einer
Abtriebswelle 23a, des Motors 23 angeschlossen ist, einem
Schneckenrad 24b, das mit der Schnecke 24a in Eingriff ist und
drei Stirnrädern 24c, 24d und 24e. Das Stirnrad 24e ist ein
letztes Stufenrad bzw. Stufengetriebe des
Reduktionsmechanismus, wobei eine Abtriebswelle 26, die an
das erste Glied 21a angeschlossen ist, integral an dem letzten
Stufenstirnrad 24e vorgesehen ist. Eine Anlenkoberfläche 26a
ist an der Antriebswelle 26 vorgesehen, wobei eine
Anlenkbohrung 21c an dem ersten Glied 21a vorgesehen ist. Die
Antriebswelle bzw. die Ausgangswelle 26 des
Reduktionsmechanismus sowie das erste Glied 21a sind
aneinander angeschlossen durch in Eingriff bringen der
Anlenkfläche 26a mit der Anlenkbohrung 21c.
Wie in der Fig. 4 gezeigt wird, sind ein Paar der ersten
Glieder 21a jeweils an beide Enden der Abtriebswelle 26
angeschlossen, die aus den Gehäusen 25a und 25b hervorstehen.
Ein paar von Schlitzen 21e in die die ersten Glieder 21a
eingesetzt sind, sind an dem zweiten Glied 21b vorgesehen. Das
Paar der ersten Glieder 21a sowie das zweite Glied 21b sind
mittels eines Federstifts 21d aneinander angeschlossen, so daß
das zweite Glied 21b relativ zu dem Paar erster Glieder 21a
gedreht werden kann. Der Federstift 21d ist ein Stift mit
einem elastisch deformierbaren äußeren Durchmesser wie in der
JIS B 2808 definiert ist, wobei er fest in Bohrungen
eingesetzt ist, die an dem zweiten Glied 21b vorgesehen sind
und drehbar in Bohrungen bzw. Löcher der ersten Glieder 21a
eingesetzt ist.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt wird, ist eine ringförmige
Vertiefung zum ersten Gehäuse 25a hin zugewandt, an dem
letzten Stufenstirnrad 24e ausgeformt. An einer Bodenfläche
(Grund) 27a der ringförmigen Vertiefung 27 ist ein Vorsprung
28 integral mit dem Stirnrad 24e ausgeformt. Ein weiterer
Vorsprung 29 ist fest an dem ersten Gehäuse 25a ausgeformt,
der der ringförmigen Vertiefung 27 zugewandt ist. Die Schnecke
24a sowie die Stirnräder 24b bis 24e, welche den
Reduktionsmechanismus ausbilden, sind sämtlich aus Kunstharz
gefertigt.
Wie in der Fig. 5 gezeigt wird, ist ein metallischer
Verbindungsanschluß 30 für das Zuführen elektrischer Energie
zu dem Motor 23 an dem Gehäuse 21a vorgesehen. Der
Verbindungsanschluß 30 ist mittels eines Biegeabschnitts 31
abgewinkelt, wie dies in der Fig. 7 gezeigt wird. Ein Ende
des Verbindungsanschlusses 30 ragt dabei in eine
Anschlußabdeckung 30a vor, wobei das andere Ende mit einem
Motoranschluß 23b für ein elektrisches Verbinden des
Verbindungsanschlusses 30 mit dem Motor 23 in Kontakt ist. Wie
in der Fig. 7 dargestellt ist, umfaßt der Verbindungsanschluß
30 einen Kontaktabschnitt 30b, der integral mit dem Anschluß
30 ausgeformt ist, welcher mit dem Motoranschluß 23b durch
eine Federbewegung (Federkontakt) in Kontakt ist. Der
Verbindungsanschluß 30 hat des weiteren ein Paar dreieckige
Vorsprünge 32 für das Fixieren des Verbindungsanschlusses 30
an einem Abschnitt 30c des ersten Gehäuses 25a sowie einen
heraustretenden Abschnitt 33 für das Fixieren des
Verbindungsanschlusses 30 an ein axiales Ende des Gehäuses
25a. Der Verbindungsanschluß 30 ist an dem Gehäuse 25a durch
die dreieckigen Vorsprünge 32, eine Federaktion (Federkontakt)
des heraustretenden Abschnitts 33 sowie eine Reibungskraft
zwischen dem Konektoranschluß 30 und dem Gehäuse 25a fixiert,
welche durch den gebogenen Abschnitt 31 erzeugt wird.
Nachfolgend wird der Betrieb der Betätigungseinrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung im einzelnen beschrieben. Der Motor
23 der Betätigungseinrichtung 2 wird durch eine
Steuerungseinrichtung (Regler) 3 gesteuert, an den ein Signal
von einem Schalter 4, welches die Fahrerabsicht für ein Öffnen
oder Schließen eines Seitenfensters sowie ein Signal von einem
Zündschalter 5 angelegt wird, welches anzeigt, ob der
Zündschalter sich in Positionen befindet, die dem Motor
erlauben, betätigt zu werden (mit Bezug auf die Fig. 2). Der
Motor 23 wird betätigt gemäß dem Signal von einem Fahrer
lediglich dann, wenn das Signal von dem Zündschalter 5
anzeigt, daß ein Fahrzeugmotor sich in Betrieb befindet oder
wenn ein Zubehörschalter eingeschaltet ist.
Wenn das Signal von dem Schalter 4 anzeigt, daß das
Seitenfenster geöffnet werden soll, dann dreht der Motor 23 in
eine Richtung, um das Seitenfenster zu öffnen, wobei der
Vorsprung 28, der an dem Abschlußgetriebe-Stirnrad 24e
ausgeformt ist, ebenfalls zusammen mit dem Rotor 23 gedreht
wird. Wenn der Vorsprung 28 um einen vorbestimmten Winkel
rotiert, dann schlägt er (ein Ende) gegen den fixierten
Vorsprung 29 an, der an dem ersten Gehäuse 25a ausgeformt ist,
wodurch zwangsweise die Motorrotation gehindert wird. Die
Positionen der Vorsprünge 28 und 29 sind derart vorbestimmt,
daß sie aufeinander prallen, wenn das Seitenfenster
vollständig geöffnet ist. Wenn der Motor 23 hierdurch
zwangsweise gestoppt wird, dann wird der elektrische Strom
erhöht, welcher dem Motor zugeführt wird. Der Regler 3 erfaßt
die elektrische Stromerhöhung und unterbricht die Stromzufuhr
zu dem Motor 23, wenn der Strom einen vorbestimmten Wert
überschreitet.
Wenn andererseits das Signal von dem Schalter 4 anzeigt, daß
das Seitenfenster geschlossen werden soll, dann dreht der
Motor 23 in eine Richtung, um das Seitenfenster zu schließen,
wobei der Vorsprung 28 ebenfalls zusammen mit dem Motor dreht.
Wenn das Seitenfenster in die vollständig geschlossene
Position gebracht worden ist, dann schlägt der Vorsprung 28
(das andere Ende) gegen den fixierten Vorsprung 29 auf,
wodurch zwangsweise die Motordrehung verhindert wird. Dies
wiederum wird in der gleichen Weise wie zuvor beschrieben
durch den Regler 3 erfaßt, wobei die Stromzufuhr zu dem Motor
23 unterbrochen wird. Die vollständig geöffnete Position des
ersten Glieds 21a gemäß der Fig. 2 ist mit einer
durchgezogenen Linie in der Fig. 2 dargestellt, wobei die
vollständig geschlossene Position mit einer unterbrochenen
Linie dargestellt wird.
Um anfänglich eine Situation zu vermeiden, in welcher das
Seitenfenster offengelassen wird, nachdem der Zündschlüssel
ausgeschaltet worden ist, wird ein Signal für das Schließen
des Seitenfensters automatisch in dem Regler 3 erzeugt, wenn
der Zündschlüssel für ein Ausschalten betätigt wird.
In dem Gelenkmechanismus 21 sind gemäß vorstehender
Beschreibung ein Paar erster Glieder 21a an die Ausgangswelle
26 an beiden Seiten von dieser angeschlossen und in die
Schlitze 21e des zweiten Glieds 21b eingesetzt, wie in Fig. 4
dargestellt ist. Die ersten und zweiten Glieder 21a und 21b
sind schwenkbar mittels eines Federstifts 21d aneinander
angeschlossen. Aus diesem Grunde fallen die ersten Glieder 21a
nicht von der Abtriebswelle 26 ab, solange die Verbindung
zwischen den ersten und zweiten Gliedern 21a und 21b gesichert
ist, selbst wenn der Gelenkmechanismus 21 als Ganzes
gleitfähig entlang einer axialen Richtung der Abtriebswelle 26
verschoben wird. Folglich besteht keine Notwendigkeit,
irgendeine Vorrichtung zur Fixierung der ersten Glieder 21a an
die Ausgangswelle 26 vorzusehen. Dies trägt dazu bei,
Herstellungskosten einzusparen. Dieser Verbindungsaufbau der
ersten Glieder 21a an des zweiten Glieds 21b schafft des
weiteren eine hohe mechanische Festigkeit des
Glenkmechanismus 21 als Ganzes. Der Federstift 21d für das
Verbinden der ersten Glieder 21a mit dem zweiten Glied 21b
kann ersetzt werden durch eine Stange oder eine Niete, welche
drehbar die ersten Glieder 21a abstützt und mit dem zweiten
Glied 21b verbindet.
Da die beiden Vorsprünge 28 und 29, welche zwangsweise den
Motor 23 stoppen, wenn diese aufeinander prallen, in den
Gehäusen 25a und 25b angeordnet und darin aufgenommen sind,
besteht keine Notwendigkeit, einen Teil des
Verbindungsgetriebes derart auszugestalten, daß es gegen einen
Teil des Gehäuses anschlägt, um den Motor 23 zu stoppen. Aus
diesem Grunde wird die Möglichkeit, daß ein fremdes Teil
zwischen dem Gelenkmechanismus und dem Gehäuse eingeklemmt
wird, vermieden. Des weiteren besteht keine Notwendigkeit,
einen Potentiometer anzuordnen, um einen Rotationswinkel des
Motors zu erfassen.
Folglich wird eine unnötige Erhöhung der Baugröße der
Betätigungseinrichtung sowie der Herstellungskosten vermieden.
Da darüber hinaus der Vorsprung 28 innerhalb der ringförmigen
Vertiefung 27 des letzten Stufenstirnrades 24e ausgeformt ist,
wird eine axiale Länge des Stirnrades 24e aufgrund des
Vorsprungs 28 nicht größer.
Die Vorsprünge 28 und 29 schlagen direkt aufeinander auf, wenn
der Motor 23 auf die Positionen dreht, um gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel in diesem gestoppt zu
werden. Um den direkten Aufprall zu vermindern, kann der
Vorsprung 28 in einer Form gemäß der Fig. 9 modifiziert
werden, in der eine Abdeckung 34 bestehend aus einem
elastischen Material wie beispielsweise Gummi auf den
Vorsprung 28 vorgesehen ist. Solch eine elastische Abdeckung
kann auf dem fixierten Vorsprung 29 angeordnet sein. Für den
gleichen Zweck können die Vorsprünge 28 und 29 ihrerseits aus
einem elastischen Material gefertigt sein. In dem die
Aufprallkraft der Vorsprünge 28 und 29 auf diese Weise
vermindert wird, wird die Haltbarkeit des
Reduktionsmechanismus 24 erhöht und Geräusche, welche durch
das Anschlagen der Vorsprünge verursacht werden, können
gleichzeitig reduziert werden.
Obgleich alle Zahnräder, die den Reduktionsmechanismus 24
ausbilden, aus Kunstharz gemäß diesem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel gefertigt sind, können sie natürlich auch
aus einem metallischen Werkzeug gefertigt sein. Des weiteren
kann auch die integral ausgeführte Abtriebswelle 26 des
letzten Stufenstirnrades 24e separat ausgeführt werden. Der
fixierte Vorsprung 29, der auf dem ersten Gehäuse 25a
ausgeformt ist, kann zu dem zweiten Gehäuse 25a bewegt werden.
Die Position des Vorsprung 28 ist nicht auf die vorstehend
beschriebene Position beschränkt, sondern kann in variabler
Weise ausgewählt sein. Er kann beispielsweise auf der axialen
Endfläche des Stirnrads 24e ausgeformt sein, wobei die
ringförmige Vertiefung 27 eliminiert ist oder auf der inneren
Fläche (nicht auf der Bodenfläche 27a) der ringförmigen
Vertiefung 27 ausgeformt sein.
Der Verbindungsanschluß 30 mit einer gewinkelten Form, wie
diese in der Fig. 7 dargestellt wird, ist einfach in die
Position eingesetzt, wie in der Fig. 5 dargestellt ist. Der
Verbindungsanschluß 30 wird sicher in dem ersten Gehäuse 25a
durch die dreieckigen Vorsprünge 32 und eine Federwirkung des
herausstehenden Abschnitts 33 gehalten. Ein Ende des
Verbindungsanschlusses 30 erstreckt sich zu einem inneren Raum
der Verbindungsabdeckung 30a, wobei das andere Ende den
Motoranschluß 23b mit einer Federkraft des Kontaktabschnitts
30b berührt für das Sicherstellen eines elektrischen Kontakts
zwischen diesen beiden. Aus diesem Grunde wird ein
Montageprozeß des Kontaktanschlusses 30 wesentlich vereinfacht
im Vergleich zu einer herkömmlichen elektrischen Verbindung
unter Verwendung eines Leitungskabels.
Der Verbindungsanschluß 30 mit einer kurbelabgewinkelten Form
gemäß der Fig. 7 kann modifiziert werden, wie dies in der
Fig. 8A dargestellt ist, wonach der abgebogene Abschnitt 31
eine U-Form oder eine S-Form hat. Des weiteren kann der
dreieckige Abschnitt 32 ersetzt werden durch abgerundete
Abschnitte 32a wie dies in der Fig. 8B gezeigt wird. Der
Kontaktabschnitt 30b, der durch Abschneiden und Anheben eines
Mittelabschnitts der Anschlußplatte (siehe Fig. 7) ausgeformt
ist, kann modifiziert werden, wie dies in der Fig. 8C
dargestellt ist, in der der Kontaktabschnitt 30b an einer
Seite der Anschlußplatte ausgeformt ist. Obgleich der
Verbindungsanschluß 30 dafür vorgesehen ist, sich in eine
radiale Richtung des Motors 23 in dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel zu erstrecken, kann er auch derart
installiert werden, daß er sich in eine axiale Richtung des
Motors 23 erstreckt. In diesem Fall kann der
Verbindungsanschluß 30 integral mit dem Motoranschluß 23b
ausgeführt sein, wobei die dreieckigen Vorsprünge 32 und der
herausragende Abschnitt 33 für das Fixieren des
Kontaktanschlusses 30 an das Gehäuse eliminiert werden kann.
Des weiteren kann der abgebogene Abschnitt 31 ebenfalls
eliminiert werden, wodurch der Verbindungsanschluß 30 mit
einer geraden Form ausgebildet sein kann. In diesem Fall, wird
der Verbindungsanschluß 30 in dem Gehäuse gehalten, lediglich
durch die dreieckigen Abschnitte 32 und den herausragenden
Abschnitt 33 ohne Verwendung der Federkraft des abgebogenen
Abschnitts 31.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung wurde unter der Annahme beschrieben,
daß es für ein schwenkbares Seitenfenster verwendet wird.
Jedoch kann es in einfacher Weise auch verwendet werden für
das Betätigen anderer schwenkbarer Fenster wie beispielsweise
ein Dachfenster eines Fahrzeugs.
Während die vorliegende Erfindung dargestellt und beschrieben
worden ist mit Bezug auf das vorstehend genannte bevorzugte
Ausführungsbeispiel, so sei doch darauf hingewiesen, daß für
einen Durchschnittsfachmann Änderungen in der Form und im
Detail ausführbar sind, ohne hierdurch von dem Umfang der
Erfindung gemäß der nachfolgenden Ansprüche abzuweichen.
Eine energiebetriebene Fensterbetätigungseinrichtung hat einen
elektrischen Motor 23, einen Reduktionsgetriebezug 24b bis 24e
für ein Reduzieren der Rotationsgeschwindigkeit des Motors
sowie einen Gelenkmechanismus 21, der an den Getriebezug
angeschlossen ist, um ein schwenkbares Seitenfenster 13 oder
eine hintere Seitenöffnung zu öffnen und zu schließen. Die
Rotation des Motors wird mechanisch gestoppt mittels
konstruktiver Bauteile 28, 29, die vollständig in einem
Gehäuse 25a, 25b aufgenommen sind, welches den Motor sowie den
Getriebzug enthält, wenn das schwenkbare Fenster in eine
vollständig geöffnete oder eine vollständig geschlossene
Position kommt. Eine elektrische Stromzufuhr zu dem Motor wird
automatisch unterbrochen durch den Betrieb eines Reglers. Eine
Abtriebswelle 26, die an das letzte Getrieberad 24e des
Geschwindigkeitsreduktionsmechanismus angeschlossen ist,
erstreckt sich von beiden Seiten des Gehäuses 25a aus nach
Außen. Der Gelenkmechanismus 21 hat ein Paar erster Glieder
21a, die an sich nach außen erstreckende Abtriebswelle
angeschlossen sind und ein zweites Glied 21b, das schwenkbar
an die ersten Glieder angelenkt ist, derart, daß die ersten
Glieder nicht von der Abtriebswelle abfallen, obwohl diese
nicht mittels eines zusätzlichen Befestigungsbauteils gefalten
werden. Folglich wird der Nontagevorgang des Gelenkmechanismus
vereinfacht.
Claims (4)
1. Betätigungseinrichtung für ein Öffnen und Schließen eines
schwenkbaren Fensters (13) mit den folgenden Bauteilen:
ein elektrischer Motor (23),
ein Gehäuse (25a, 25b), welches darin den elektrischen Motor aufnimmt,
eine Ausgangswelle (26) für das Übertragen eines Drehmoments des elektrischen Motors und
ein Gelenkmechanismus (21), der an die Ausgangswelle für ein schwenkendes Öffnen und Schließen des schwenkbaren Fensters angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
beide Enden der Ausgangswelle (26) sich von zwei Seiten des Gehäuses nach außen erstrecken,
der Gelenkmechanismus (21) ein Paar erste Glieder (21a) und ein zweites Glied (21b) hat und
die ersten Glieder (21a) an beide Enden der nach außen sich erstreckenden Ausgangswelle jeweils angeschlossen sind, wobei das zweite Glied (21b) schwenkbar an die ersten Glieder angeschlossen ist.
ein elektrischer Motor (23),
ein Gehäuse (25a, 25b), welches darin den elektrischen Motor aufnimmt,
eine Ausgangswelle (26) für das Übertragen eines Drehmoments des elektrischen Motors und
ein Gelenkmechanismus (21), der an die Ausgangswelle für ein schwenkendes Öffnen und Schließen des schwenkbaren Fensters angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
beide Enden der Ausgangswelle (26) sich von zwei Seiten des Gehäuses nach außen erstrecken,
der Gelenkmechanismus (21) ein Paar erste Glieder (21a) und ein zweites Glied (21b) hat und
die ersten Glieder (21a) an beide Enden der nach außen sich erstreckenden Ausgangswelle jeweils angeschlossen sind, wobei das zweite Glied (21b) schwenkbar an die ersten Glieder angeschlossen ist.
2. Betätigungseinrichtung für ein Öffnen und Schließen eines
schwenkbaren Fensters nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Einrichtung (21e) für ein Begrenzen der Bewegung der
ersten Glieder (21a) in eine axiale Richtung der Ausgangswelle
an dem zweiten Glied (21b) angeordnet ist.
3. Betätigungseinrichtung für ein Öffnen und Schließen eines
schwenkbaren Fensters nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Begrenzungseinrichtung ein Paar Schlitze (21e) ist,
welche an dem zweiten Glied (21b) ausgeformt sind, wobei jedes
ein Ende eines jeweiligen ersten Glieds (21a) gleitfähig
aufnimmt.
4. Betätigungseinrichtung für ein Öffnen und Schließen eines
schwenkbaren Fensters mit den folgenden Bauteilen:
ein elektrischer Motor (23),
ein Rotationsgeschwindigkeitsreduktionsmechanismus (24), für ein Reduzieren der Rotationsgeschwindigkeit des Motors mit einem Zug von einer Mehrzahl von Zahnrädern (24b bis 24e), welcher ein erster Getriebezahnrad (24b), das mit dem Motor in Eingriff ist sowie ein letztes Getriebezahnrad (24e) umfaßt, welches an einer Ausgangswelle (26) angeschlossen ist und
ein Gehäuse (25a, 25b), welches darin den elektrischen Motor sowie den Rotationsgeschwindigkeitsreduktionsmechanismus aufnimmt und
ein Gelenkmechanismus (21), der an die Ausgangswelle des Rotationsgeschwindigkeitsreduktionsmechanismus angeschlossen ist für ein schwenkendes Öffnen und Schließen des schwenkbaren Fensters,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausgangswelle (26) sich von zwei Seiten des Gehäuses aus nach außen erstreckt,
der Gelenkmechanismus (21) ein Paar erster Glieder (21a), die an jedes Ende der sich nach außen erstreckenden Ausgangswelle angeschlossen sind und ein zweites Glied (21b) hat, das schwenkbar an die ersten Glieder angeschlossen ist, wobei
das zweite Glied ein Paar Schlitze (21e) aufweist, welche gleitfähig die ersten Glieder darin aufnehmen, wodurch die Bewegung der ersten Glieder in eine axiale Richtung der Ausgangswelle begrenzt wird.
ein elektrischer Motor (23),
ein Rotationsgeschwindigkeitsreduktionsmechanismus (24), für ein Reduzieren der Rotationsgeschwindigkeit des Motors mit einem Zug von einer Mehrzahl von Zahnrädern (24b bis 24e), welcher ein erster Getriebezahnrad (24b), das mit dem Motor in Eingriff ist sowie ein letztes Getriebezahnrad (24e) umfaßt, welches an einer Ausgangswelle (26) angeschlossen ist und
ein Gehäuse (25a, 25b), welches darin den elektrischen Motor sowie den Rotationsgeschwindigkeitsreduktionsmechanismus aufnimmt und
ein Gelenkmechanismus (21), der an die Ausgangswelle des Rotationsgeschwindigkeitsreduktionsmechanismus angeschlossen ist für ein schwenkendes Öffnen und Schließen des schwenkbaren Fensters,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausgangswelle (26) sich von zwei Seiten des Gehäuses aus nach außen erstreckt,
der Gelenkmechanismus (21) ein Paar erster Glieder (21a), die an jedes Ende der sich nach außen erstreckenden Ausgangswelle angeschlossen sind und ein zweites Glied (21b) hat, das schwenkbar an die ersten Glieder angeschlossen ist, wobei
das zweite Glied ein Paar Schlitze (21e) aufweist, welche gleitfähig die ersten Glieder darin aufnehmen, wodurch die Bewegung der ersten Glieder in eine axiale Richtung der Ausgangswelle begrenzt wird.
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