DE19752285A1 - Heftvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heftvorrichtung zum Zusammenheften von
einem Stapel Blätter mittels Heftklammern, bei der die Heftklammern in der Heft
vorrichtung aus Draht geformt und anschließend in den Blattstapel eingetrieben
werden, wobei der Draht in einer an der Heftvorrichtung befestigten Kassette
bevorratet ist.
Durch die DE 40 20 355 C2 ist eine Heftvorrichtung der gattungsgemäßen Art
bekannt, bei der die für den Heftvorgang erforderlichen Funktionen durch mehrere
Steuernocken und diesen zugeordnete Schieber gesteuert werden. Diese Heftvor
richtung ist zum Umbiegen und Eintreiben von gurtförmig zusammengefaßten
Drahtabschnitten vorgesehen, die aus einer an der Heftvorrichtung lösbar befe
stigten Kassette heraus zugeführt werden.
Bei einer durch die Veröffentlichung in Research Disclosure, Nr. 15710 vom Mai
1977 bekannt gewordenen Heftvorrichtung, wird der Heftdraht von einer getrennt
angeordneten Vorratsspule mittels einer Transportvorrichtung der Heftvorrichtung
zugeführt. An der Heftvorrichtung wird dann ein Drahtabschnitt abgeschnitten und
in der Heftvorrichtung zu einer Klammer geformt sowie in den Blattstapel eingetrie
ben. Diese Heftvorrichtung ist mit einem schwenkbaren Biegeblock versehen, um
den herum die Klammerbeine abgewinkelt werden, wobei der Biegeblock während
des Biegevorganges als formstabilisierendes Gegenlager für die zu formende
Heftklammer dient. Die Heftvorrichtung ist ferner mit Verriegelungsmitteln ver
sehen, die den Treiber von den übrigen Funktionsteilen derart abkoppeln, daß nur
noch der Treiber zum Durchstechen der Heftklammer wirksam ist.
Die bekannten Heftvorrichtungen sind durch die Verwendung von Steuernocken
bzw. von Verriegelungsmitteln verschleiß- und störanfällig, und sind auch nicht für
die Verwendung von auf einer Rolle konfektionierten Heftdraht geeignet bzw.
erfordern für die Anordnung einer Heftdrahtrolle und die zugehörige Transportvor
richtung einen verhältnismäßig großen Bauraum. Aufgrund ihrer aufwendigen
Bauweise verursachen die bekannten Heftvorrichtungen außerdem einen erheb
lichen, kostensteigernden Fertigungsaufwand.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Heftvorrichtung der gattungsgemäßen Art so
auszugestalten, daß eine einfache und platzsparende Bauweise erreicht wird,
sowie eine störungsfreie Funktion gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht,
- - daß die Heftvorrichtung einen Hefter und eine unmittelbar daran befestigte Heft drahtkassette mit auf einer Spule bevorratetem Heftdraht aufweist,
- - daß der Hefter einen als Klammerformer und Niederhalter dienenden Grundkör per, einen als Klammereintreiber dienenden Treiber und eine Hülse aufweist, die teleskopartig ineinandergreifend linear geführt und senkrecht zu Stapelober seite bewegbar sind,
- - daß dem Grundkörper, dem Treiber und der Hülse Druckfedern unterschied licher Federkraft mit gleicher Wirkungsrichtung zugeordnet sind
- - daß der Hefter von einem in der Wirkungsrichtung der Druckfedern bewegbaren Antrieb beaufschlagbar ist,
- - daß der Hefter an einem ortsfesten Führungsteil verschiebbar gelagert ist, wobei dessen bewegbare Bauteile zumindest teilweise unmittelbar von dem Führungsteil umschlossen werden.
- - daß an dem Führungsteil die Heftdrahtkassette lösbar befestigt ist und daß an der Heftdrahtkassette die Spule sowie Heftdraht Vorschub- und Antriebsmittel, eine Heftdraht Ablängvorrichtung, Heftdrahtführungsmittel sowie Steuermittel für einen hefterseitigen Biegeamboß als geschlossene Baugruppe zusammen gefaßt angeordnet sind und
- - daß der aus der Heftdrahtkassette austretende Drahtanfang unmittelbar in den Wirkungsbereich des Hefters mündet.
In vorteilhafter Weise sind die teleskopartig ineinandergreifenden Bauteile der
Heftvorrichtung zylindrisch ausgebildet und dienen zur Lagerung der Druckfedern,
so daß eine kompakte, platzsparende Bauweise erreicht wird. Durch die Anord
nung und Lagerung der zylindrischen Bauteile an bzw. innerhalb eines U-förmigen
Führungsteils, an dem unmittelbar die Heftdrahtkassette mit sämtlichen zugehöri
gen Funktions- und Antriebsmitteln lösbar befestigt ist, wird eine besonders kom
pakte Bauweise der gesamten Heftvorrichtung erreicht.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung, Ausbildung und Wirkungsweise der
Druckfedern wird in vorteilhafter Weise ein kraftgesteuerter Funktionsablauf der
Heftvorrichtung erreicht, derart, daß beim Betätigen der Heftvorrichtung auf ein
fache, sowie verschleißarme Weise die zeitliche Abfolge des Heftvorganges funk
tionsgerecht gesteuert wird. Die erfindungsgemäße Heftvorrichtung ist durch den
federkraftgesteuerten Funktionsablauf in vorteilhafter Weise besonders robust und
zuverlässig ausgebildet.
In zweckmäßiger Weise sind die Druckfedern entsprechend ihrer Federkraft jeweils
zwischen denjenig zugeordneten Baugruppen vorgespannt angeordnet, die in zeit
licher Abfolge nacheinander betätigt werden.
Das Wirksamwerden der einzelnen Druckfedern wird in vorteilhafter Weise so
gesteuert, daß sich deren Federkräfte nicht addieren, so daß für die stärkste
Druckfeder nur eine verhältnismäßig geringe Federvorspannung erforderlich ist.
Dadurch daß die Baugruppen der Heftvorrichtung linear verschiebbar geführt wer
den, sind einfach ausgebildete Bauteile verwendbar, die in vorteilhafter Weise
funktionssicher und verschleißarm bewegbar sind. Außerdem kann die Betätigung
der Vorrichtung durch einen einfach aufgebauten Antrieb vorgenommen werden,
so daß die Heftvorrichtung insgesamt kostengünstig herstellbar ist und platzspa
rend ausgebildet werden kann.
Außerdem wird durch die Abnehmbarkeit der Heftdrahtkassette der Service in
vorteilhafter Weise wesentlich erleichtert, da die abgenommene Heftdrahtkassette
ein Beladen mit Heftdraht, eine Überprüfung der Funktionsteile und einen Aus
tausch von Verschleißteilen wesentlich erleichtert. In vorteilhafter Weise kann die
Heftdrahtkassette auch komplett gegen eine neue ausgetauscht werden, so daß
die Überprüfung und Beladung der entnommenen Heftdrahtkassette an einer zen
tralen Servicestelle vorgenommen werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile sind der Beschreibung eines in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung und den Ansprüchen zu entnehmen.
Die Zeichnung zeigt jeweils in schematischer Darstellung in der
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Heftvorrichtung, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3, 4 und 8 Einzelheiten von Bauteilen der Vorrichtung gemäß Fig. 2;
Fig. 5, 6, 7 und 9 unterschiedliche Montagezustände der Vorrichtung gemäß Fig.
2;
Fig. 10 die Vorrichtung gemäß Fig. 9 in der Biegeposition;
Fig. 11 Einzelheiten der Heftdrahtkassette gemäß Fig. 1;
Fig. 12 den Übergangsbereich von der Heftdrahtkassette zur Heftvor
richtung gemäß Fig. 1;
Fig. 13 die Heftdrahtkassette in einer Seitenansicht;
Fig. 14, 15 und 16 Einzelheiten der Positionierung des Heftdrahtabschnitts und
Fig. 17 und 18 die Befestigungsmittel der Heftdrahtkassette.
Die Fig. 1 zeigt den Gesamtaufbau einer Heftvorrichtung, von der zwecks Verein
fachung der Beschreibung nur die erfindungswesentlichen Bauteile dargestellt
bzw. erläutert werden. Weitere, allgemein bekannte und zum Betrieb der Heftvor
richtung erforderliche Antriebs- und/oder Führungsmittel sind nur schematisch dar
gestellt bzw. werden nur in allgemeiner Art beschrieben.
Die Heftvorrichtung weist gemäß Fig. 1 im wesentlichen einen Hefter 37, eine
Heftdrahtkassette 24, 30, eine Umbiegevorrichtung 31, eine Blattsammelstation
zum Anordnen eines zu heftenden Blattstapels 41 und einen Antriebsmotor 32 auf,
die gemeinsam an einem Halter 35 befestigt sind. Der Halter 35 seinerseits ist bei
spielsweise an einem nicht dargestellten Gerät zum stapelförmigen Sammeln und
Zusammenheften von Blättern sowie zum Ablegen der gehefteten Blattprodukte
angeordnet. Ein Gerät dieser Art ist beispielsweise durch die DE 38 39 297 A1
bekannt.
Der Hefter 37 weist ein insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtliches Füh
rungsteil 14 auf, das eine senkrecht zur Blattsammelstation bzw. zum Blattstapel
41 verlaufende, U-förmige Ausgestaltung aufweist. An dem Führungsteil 14 sind in
Pfeilrichtung "A" bewegbare Bauteile des Hefters 37 gelagert, die im folgenden
beschrieben werden:
Ein insbesondere aus der Fig. 4 ersichtlicher, zylindrisch ausgebildeter, als Klam
merformer und Niederhalter dienender Grundkörper 11 weist einen ersten
Abschnitt 11a mit einem größeren Durchmesser und einen daran anschließenden
zweiten Abschnitt 11b mit einem kleineren Durchmesser auf. Der Grundkörper 11
ist in seiner Längsrichtung mit einer konzentrischen Bohrung 11e versehen, in der
ein als Klammereintreiber dienender Treiber 2 verschiebbar geführt ist.
An dem mit einer zylindrischen Mantelfläche 2 versehenen Treiber 2 ist an seinem
einen, unteren Ende ein Einsatz 20 formschlüssig befestigt, der in einem stirnseiti
gen Schlitz 11i des Grundkörpers 11 (siehe Fig. 5) angeordnet ist. Der Einsatz 20
weist einen Durchbruch 20a auf, in den ein hakenförmig ausgebildeter Vorsprung
2d des Treibers 2 formschlüssig eingreift (siehe Fig. 3).
An seiner Stirnseite ist der Grundkörper 11 mit einer aus der Fig. 4 ersichtlichen
Formgebung versehen, die im folgenden mit Ansatz 11j bezeichnet wird. Der
Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 und der Treiber 2 sind jeweils mit einer Längs
nut 11b bzw. 2c versehen, die in ihrer Längsrichtung miteinander fluchten und in
die ein noch zu beschreibender Bolzen 6 eingreift. Die Längsnut 2c ist länger als
die Längsnut 11c ausgebildet.
Wie insbesondere die Fig. 5 zeigt, ist auf dem Abschnitt 11a des Grundkörpers 11
eine Druckfeder 3 mit einer noch zu beschreibenden mittleren Vorspannkraft C2
gelagert, die zwischen einer hinteren Stirnfläche 11g von Ansatz 11j (siehe Fig. 4)
und einer Stirnfläche 4b eines Lagerteils 4 vorgespannt angeordnet ist. Auf dem
daran anschließenden Abschnitt 11b ist eine Druckfeder 1 mit einer Vorspannkraft
C1 angeordnet, die kleiner ist als die der Druckfeder 3.
Auf dem Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 ist eine zylindrische Hülse 12 (siehe
Fig. 8 und 9) mit einem Bund 12g angeordnet, die mit einer konzentrischen Boh
rung 12e versehen ist, mittels der die Hülse 12 formschlüssig auf dem Abschnitt
11a verschiebbar gelagert ist. Auf der Hülse 12 ist eine Druckfeder 36 (siehe Fig. 1
und 2) angeordnet, die eine Vorspannkraft C3 aufweist, die größer als die der
Druckfeder 3 ist. Die Druckfeder 36 ist zwischen dem Bund 12g der Hülse 12 und
einer inneren Stirnfläche 12h der Hülse 12 vorgespannt angeordnet.
Die Dimensionierung der handelsüblichen Druckfedern 1, 3 und 36 wird in Abhän
gigkeit von der Dicke der zu heftenden Blattstapel 41 sowie der Beschaffenheit des
zu heftenden Blatt- und/oder Folienmaterials beispielsweise so festgelegt daß die
Druckfeder 1 eine Vorspannkraft C1 von 20N, die Druckfeder 3 eine Vorspannkraft
C2 von 80N und die Druckfeder 36 eine Vorspannkraft C3 von 250 N aufweist.
Wenn ausschließlich dünne Blattstapel zu heften sind, dann kann für die Druck
feder 36 auch eine Vorspannkraft von 120 N ausreichend sein.
In Verlängerung zu der Bohrung 12e ist eine konzentrische Bohrung 12b angeord
net, in die der Abschnitt 11b des Grundkörpers 11 eintaucht. In Verlängerung zur
Bohrung 12b ist eine Vertiefung 12i angeordnet, in welche das andere, obere Ende
des Treibers 2 eingreift. In eine Querbohrung 12d der Hülse 12 und in eine Quer
bohrung 2b des Treibers 2 greift ein nicht dargestellter Stift ein, der über die Hülse
12, 12b die Vorspannung der Druckfeder 1 aufnimmt.
Die Hülse 12 weist eine weitere Querbohrung 12a auf, in die ein Stift 15 eingreift,
der durch nicht dargestellte Langlöcher eines über die Hülse 12 gestülpten Kopf
teils 16 (siehe Fig. 1 und 2) hindurch gesteckt, die Hülse 12 mit dem Kopfteil 16
verbindet, derart, daß die Druckfeder 36 zwischen dem Kopfteil 16 und dem Bund
12g der Hülse 12 vorgespannt angeordnet ist. Der Stift 15 greift mit seinen aus
dem Kopfteil 16 hervorstehenden Enden in obere Längsschlitze 14a, 14b des Füh
rungsteils 14 ein. Das Kopfteil 16 ist mit seitlichen Abflachungen 16a und 16d ver
sehen, die zur Führung an den seitlichen Wangen 14d, 14e des Führungsteils 14
dienen.
An der Oberseite des Kopfteils 16 ist gemäß Fig. 2 ein Schlitz 16c angeordnet, in
den ein oberes Ende eines Schiebers 33 (siehe Fig. 1) eingreift, der mittels eines
in eine Querbohrung 16b gepreßten Stiftes 34 mit dem Kopfteil 16 verbunden ist.
Der Schieber 33, welcher am Halter 35 in Pfeilrichtung "A" verschiebbar geführt ist,
ist Teil einer nicht näher beschriebenen, von dem Antriebsmotor 32 angetriebenen
Antriebsvorrichtung bekannter Art.
Im unteren Bereich wird der Hefter 37 an Längsschlitzen 14c und 14f des Füh
rungsteils 14 geführt, in welche die Enden des Bolzens 6 formschlüssig eingreifen.
Der Bolzen 6, der in eine aus der Fig. 5 ersichtliche Bohrung 4a des Lagerteils 4
eingepreßt ist und in die Längsnuten 2c und 11c eingreift, dient auch zur Lagerung
und Führung des auf dem Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 verschiebbar ange
ordneten Lagerteils 4.
Auf dem Bolzen 6 ist, wie aus den Fig. 6, 7 und 9 ersichtlich ein Biegeamboß 5
schwenkbar gelagert. Der insbesondere aus den Fig. 15 und 16 ersichtliche Biege
amboß 5 weist einen kreissegmentförmigen Bügel 5b auf, an dem Bohrungen 5c
zur Lagerung an dem Bolzen 6 angeordnet sind. An dem Bügel 5b ist ein L-förmig
ausgebildeter Arm 5e angeformt, der den Bereich der Druckfeder 3 umgreift (siehe
Fig. 2) und mit einem als Amboß 5f dienenden Bereich in den Arbeitsbereich des
Hefters 37 ragt. An der Oberseite des Ambosses 5f ist ein Federblech 21 befestigt,
das eine in diesem Bereich angeordnete, stufenförmige Nut 5g (siehe Fig. 9) über
greift, die so dimensioniert ist, daß ein darin angeordneter Heftdrahtabschnitt 22
festgehalten wird. Die vordere Stirnseite des Ambosses 5f ist mit einer aus der Fig.
15 ersichtlichen Schrägfläche 5a versehen.
In den Ansatz 11j des aus Kunststoff bestehenden Grundkörper 11 sind zwei aus
gehärtetem Stahl gefertigte Einsätze 8 eingespritzt, in die Führungsnuten 8a ein
gearbeitet sind. In diese Führungsnuten 8a greifen entsprechend ausgebildete
Führungsstege 20b des aus gehärtetem Stahl bestehenden Einsatzes 20 des Trei
bers 2 formschlüssig ein (siehe Fig. 3 und 4). In den Ansatz 11j ist ferner ein Stahl
bolzen 10 eingesetzt, der mit der Schrägfläche 5a des Biegeambosses 5 zusam
menwirkt.
An einer oberen Fläche 5d des Biegeambosses 5 greift ein federbeaufschlagter
Stift 13 an, der in einer Bohrung 12c der Hülse 12 verschiebbar geführt ist (siehe
Fig. 8 und 9). Ein an dem Ansatz 11j des Grundkörpers 11 angeordneter Vorsprung
11h (siehe Fig. 9 und 10) dient als Anschlag zur Bestimmung der Biegeposition des
Biegeambosses 5 (siehe Fig. 10). An dem Ansatz 11j ist ferner ein Führungsteil 9
befestigt (siehe Fig. 1, 2 und 9), an dem seinerseits ein in den Längsschlitz 14f des
Führungsteils 14 formschlüssig eingreifender, T-förmiger Einsatz 9a, 9b auf nicht
dargestellte Weise, beispielsweise mittels Schnappverbindung, befestigt ist. Das
Führungsteil 9 liegt mit seiner verhältnismäßig großen Oberfläche an der Innen
seite der seitlichen Wange 14e des Führungsteils 14 an und wird durch den Ein
satz 9a, 9b in seiner Lage positioniert, so daß eine zuverlässige Führung des
Grundkörpers 11 gewährleistet ist.
Die an der Heftvorrichtung befestigte Heftdrahtkassette 24, 30 wird im folgenden
beschrieben:
Die Heftdrahtkassette 24, 30 weist die aus der Fig. 13 ersichtliche Formgebung auf und wird durch ein nicht dargestelltes Deckelteil verschlossen. In bzw. an der Heft drahtkassette 30 befinden sich, wie aus der Fig. 11 ersichtlich, neben dem Heft drahtvorrat sämtliche zum Transport und Ablängen des Heftdrahtes erforderlichen Mittel. Der Heftdraht ist auf einer drehbar in der Heftdrahtkassette 30 gelagerten Spule 29 angeordnet. Der Heftdrahtanfang wird über ein Führungsrohr 25 zu einer Führungsbuchse 18 geführt, die zur Außenseite der Heftdrahtkassette 30 führt. Das Führungsrohr 25 weist beidseitig angeordnete Öffnungen 25a auf (siehe Fig. 14), durch welche hindurch Transportrollen 27, 28 mit dem Heftdraht 22 in Ein griff stehen. Die Transportrollen 27, 28 werden von einem innerhalb der Heftdraht kassette 30 angeordneten Antriebsmotor 26 angetrieben.
Die Heftdrahtkassette 24, 30 weist die aus der Fig. 13 ersichtliche Formgebung auf und wird durch ein nicht dargestelltes Deckelteil verschlossen. In bzw. an der Heft drahtkassette 30 befinden sich, wie aus der Fig. 11 ersichtlich, neben dem Heft drahtvorrat sämtliche zum Transport und Ablängen des Heftdrahtes erforderlichen Mittel. Der Heftdraht ist auf einer drehbar in der Heftdrahtkassette 30 gelagerten Spule 29 angeordnet. Der Heftdrahtanfang wird über ein Führungsrohr 25 zu einer Führungsbuchse 18 geführt, die zur Außenseite der Heftdrahtkassette 30 führt. Das Führungsrohr 25 weist beidseitig angeordnete Öffnungen 25a auf (siehe Fig. 14), durch welche hindurch Transportrollen 27, 28 mit dem Heftdraht 22 in Ein griff stehen. Die Transportrollen 27, 28 werden von einem innerhalb der Heftdraht kassette 30 angeordneten Antriebsmotor 26 angetrieben.
Eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung, die in einem zur Heftdrahtkassette 30
gehörenden Gehäuseteil 24 angeordnet ist, dient zur Bewegung eines kassetten
seitigen Armes 17 und zur Betätigung von kassettenseitigen Messern 19 zum
Ablängen des Heftdrahtes. Der Arm 17 ist an seinem Ende 17a hakenförmig aus
gebildet, wobei dieses Ende 17a hinter einer kulissenförmigen Öffnung 24a bzw.
24b der Heftdrahtkassette 24, 30 bewegbar ist. Durch diese Öffnung 24a bzw. 24b
hindurch greift ein an dem Biegeamboß 5 befestigter Stift 7 in das hakenförmige
Ende 17a des Armes 17 formschlüssig ein. Die Schneidmesser 16 sind an Haltern
23 befestigt, von denen einer über den kassettenseitigen Antrieb auf nicht dar
gestellte Weise derart bewegbar ist, daß ein zwischen den mit keilförmigen
Schneiden versehenen Schneidmessern angeordneter Heftdraht unter Bildung
einer keilförmigen Schnittkante abgeschnitten wird.
Die Befestigung der Heftdrahtkassette 24, 30 erfolgt an der Wange 14d des Füh
rungsteils 14, an der zwei mit einer Ringnut 40a versehene Bolzen 40 befestigt
sind. Die Verriegelungsmittel der Heftdrahtkassette 30 bestehen aus einem ver
schiebbar gelagerten Schieber 38, der mit ich die Ringnuten 40a eingreifenden
Langlöchern 38a und mit Öffnungen 38b für den Durchtritt der Bolzen 40 versehen
ist. Zum Befestigen wird die Heftdrahtkassette 24, 30 bei herausgezogenem
Schieber 38 gemäß Fig. 17 so angesetzt, daß die Bolzen 40 in die Öffnungen 38b
eingreifen. Anschließend wird der Schieber 38 an seiner Handhabe 38c erfaßt und
hineingeschoben, so daß die Langlöcher 38a in die Ringnuten 40a der Bolzen 40
eingreifen, wodurch die Heftdrahtkassette 24, 30 in ihrer Funktionslage verriegelt
ist. An dem Schieber 38 angeordnete, nicht dargestellte Keilflächen verkeilen den
eingeschobenen Schieber 38 beim Einschieben, so daß dieser kraftschlüssig arre
tiert wird. Beim Ansetzen der Heftdrahtkassette 30 gelangt das hakenförmige Ende
17a des kassettenseitigen Armes 17 in Eingriff mit dem Stift 7 des Biegeambosses
5.
Zum Lösen der kraftschlüssigen Arretierung der Heftdrahtkassette 24, 30 wird zwi
schen einem Steg 30a der Heftdrahtkassette 24, 30 und der Handhabe 38c des
Schiebers 38 ein Schraubendreher zum Aushebeln des Schiebers 38 angesetzt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Heftvorrichtung nimmt gemäß Fig. 1 ihre Ausgangsstellung ein, in der eine volle Heftdrahtkassette 24, 30 an den Hefter 37 angesetzt ist. In der Sammelstation des Geräts ist ein zu heftender Blattstapel 41 durch nicht dargestellte Mittel bekannter Art ausgerichtet positioniert. Der auf der Spule 29 aufgewickelte Heft draht liegt mit seinem Anfang an der Schneidkante der Messer 19 und wird in die ser Position von den Transportrollen 27 und 28 gehalten.
Die Heftvorrichtung nimmt gemäß Fig. 1 ihre Ausgangsstellung ein, in der eine volle Heftdrahtkassette 24, 30 an den Hefter 37 angesetzt ist. In der Sammelstation des Geräts ist ein zu heftender Blattstapel 41 durch nicht dargestellte Mittel bekannter Art ausgerichtet positioniert. Der auf der Spule 29 aufgewickelte Heft draht liegt mit seinem Anfang an der Schneidkante der Messer 19 und wird in die ser Position von den Transportrollen 27 und 28 gehalten.
Der Betrieb der Heftvorrichtung 30, 37 erfolgt mittels einer nicht dargestellten
Steuervorrichtung bekannter Art, welche den funktionsgerechten Ablauf sicher
stellt.
Wenn der Antriebsmotor 32 in Gang gesetzt wird, bewegt sich der Schieber 33 in
Pfeilrichtung "A" nach unten. Dabei wird über das Kopfteil 16 die mit der höchsten
Vorspannung versehene Druckfeder 36 bewegt, welche die Hülse 12 in Pfeilrich
tung "A" verschiebt und damit den Treiber 2 mit Einsatz 20 mitnimmt.
In der Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 drückt die mit einer mittleren Vorspannung
versehene Druckfeder 3, das Lagerteil 4 und den Biegeamboß 5 nach oben, so
daß deren Bolzen 6 an dem oberen Ende der Längsschlitze 14c und 14f des Füh
rungsteils 14 anliegt. Das an der hinteren Stirnfläche 11g des Grundkörpers 11
anliegende, andere Ende der Druckfeder 3 drückt den Grundkörper 11 in Pfeil
richtung "A" nach unten, welcher sich an der hinteren Fläche 20e des Einsatzes 20
des Treibers 2 abstützt, der wiederum mit dem Kopfteil 16 verstiftet ist.
Durch diese Zuordnung findet während der Bewegung der Hülse 12 in Pfeilrichtung
"A" solange eine Relativbewegung zwischen dem Grundkörper 11 und dem Biege
amboß 5 statt, bis der Stift 6 am oberen Ende der Längsnut 11c des Grundkörpers
11 anstößt.
Während dieser Relativbewegung, in der sich der Grundkörper 11 und damit auch
dessen Ansatz 11j in Pfeilrichtung "A" nach unten bewegen, wird der Heftdraht 22
von den Transportrollen 27, 28 in die in den Fig. 11, 12, 15 und 16 dargestellte
Position vorgeschoben. In dieser Bewegungsphase des Hefters 37 befindet sich
der Biegeamboß 5 in einer durch den Stifte 7 und den Hebel 17 fixierten Stellung,
in der der Biegeamboß 5 in einer in den Fig. 9, 11, 12, 15 und 16 dargestellten,
nach hinten geschwenkten Lage angeordnet ist. In dieser Lage fluchtet die stufen
förmige Nut 5g am Amboß 5f des Biegeambosses 5 mit der einen nach vorne offe
nen Kanal aufweisenden Führungsbuchse 18 bzw. mit dem aus dieser austreten
den Heftdraht 22. Der aus der Heftdrahtkassette 24, 30 heraustransportierte
Drahtabschnitt 22 wird in der dargestellten Weise in die stufenförmige Nut 5g hin
eingeschoben und dort, nachdem die erforderliche Drahtabschnittlänge von den
Messern 19 abgeschnitten wurde, von dem Federblech 21 in seiner Lage fest
gehalten.
Nachdem der Drahtabschnitt 22 in der beschriebenen Weise bereitgestellt wurde,
wird der Stift 7 von dem Hebel 17 freigegeben, so daß sich dieser während der
weiteren Bewegung des Hefters 37 entlang den Öffnungen 24a im Gehäuseteil 24
frei bewegen kann. Dabei wird der an der Hülse 12 federbeaufschlagt gelagerte
Stift 13 wirksam, der den Biegeamboß 5 in die in den Fig. 10 und 14 dargestellte
Biegeposition heranschwenkt. Die Endlage dieser Schwenkbewegung wird durch
Anlage des Armes 5e des Biegeambosses 5 an einem Vorsprung 11h des Grund
körper-Ansatzes 11j erreicht (siehe Fig. 9 und 10). Der Amboß 5f nimmt nun seine
Biegeposition ein, in welcher der abgeschnittene Drahtabschnitt 22 fluchtend mit
den Führungsnuten 8a der Einsätze 8 positioniert ist.
Während der weiteren Relativbewegung des Grundkörpers 11 stoßen dann die
Stirnseiten der Einsätze 8, die am Ansatz 11j eingespritzt sind, gegen den
Drahtabschnitt 22, biegen die Drahtenden um den Amboß 5f herum nach unten
und ziehen dabei die abgebogenen Drahtenden in die Führungsnuten 8a der Ein
sätze 8 hinein. Die zum Umbiegen der Drahtenden des Drahtabschnitts 22 erfor
derliche Kraft wird von der Druckfeder 3 aufgebracht. Am Ende des Biegevorgan
ges stößt der Bolzen 10 im Ansatz 11j an die Schrägfläche 5a des Ambosses 5f
und lenkt den Biegeamboß 5 gerade soweit nach hinten aus, daß die fertig gebo
gene Heftklammer, die nun von den Führungsnuten 8a in ihrer Lage fixiert ist, vom
Federblech 21 freikommt. Am Ende der beschriebenen Relativbewegung wird die
Federkraft der Druckfeder 3 von der Fläche 11g, sowie vom oberen Ende der
Längsnut 11c des Grundkörpers 11 aufgenommen, an welcher der Bolzen 6 dann
anliegt.
Beim Weiterbewegen in Pfeilrichtung "A" bewegt sich nun der gesamte Hefter 37
an dem Führungsteil 14 entlang nach unten, solange der Grundkörper 11, 11j von
unten keine Widerstandskraft erfährt, die größer ist als die Vorspannkraft der
Feder 1. Dies ist erst der Fall, wenn der Grundkörper 11 mit seinem Ansatz 11j auf
dem Papierstapel 41 aufsitzt. Dann bleibt der Grundkörper 11 stehen, während der
Treiber 2 mit dessen Einsatz 20 über das angetriebene Kopfteil 16 weiterbewegt
werden. Dabei wird die Heftklammer über den Einsatz 20 des in Pfeilrichtung "A"
bewegten Treibers 2 in den Blattstapel 41 eingetrieben. Während des Eintreibens
wirkt der Amboß 5f als Gegenlager für die von der Stirnseite 20c des Einsatzes 20
beaufschlagte Heftklammer, so daß diese, außerdem in den Führungsnuten 8a der
Einsätze 8 geführt und von einem über die Stirnseite 20c vorstehenden Steg 20d
des Einsatzes 20 begrenzt, formstabil eingetrieben werden kann. Dieser Ein
treibvorgang erfolgt unter der Wirkung der mit der größten Vorspann kraft versehe
nen Druckfeder 36. Während des Eintreibvorganges wird der Amboß 5f des Biege
ambosses 5 über dessen Schrägfläche 5a unmittelbar von dem Einsatz 20 des
Treibers 2 bzw. der von diesem bewegten Heftklammer fortschreitend aus deren
Bewegungsweg nach hinten ausgelenkt. Der Eintreibvorgang ist beendet, wenn
sich der Treiber 2 mit seinem Einsatz 20 auf dem Blattstapel 41 aufliegend mit dem
Bolzen 6 am Ende der längeren Nut 2c des Treibers 2 abstützt.
Zur Vollendung des kompletten Hubes des Schiebers 33 wird der Hefter 37 weiter
hin in Pfeilrichtung "A" beaufschlagt. Da sich der Treiber 2 nicht mehr bewegen
kann wird die Vorspannkraft der Druckfeder 36 überschritten, so daß diese über
das vom Schieber 33 bewegte Kopfteil 16 komprimiert wird, wodurch ein Bewe
gungsausgleich zur Berücksichtigung unterschiedlich dicker Papierstapel erfolgen
kann.
Unmittelbar nach Beendigung des Eintreibvorganges werden die aus der Unter
seite des Blattstapels herausragenden Klammerenden von einer nicht näher dar
gestellten Umbiegevorrichtung 31 in bekannter Weise an die Unterseite des
Blattstapels 41 angelegt.
Nach Abschluß des vorstehend beschriebenen Heftvorganges wird der Schieber
33 entgegen der Pfeilrichtung "A" nach oben bewegt, wobei die Bauteile des Hef
ters 37 in umgekehrter Reihenfolge wieder in ihre Ausgangslage zurück gelangen.
Bei dieser Rückbewegung zieht der Treiber 2 über dessen Nut 2c den Bolzen 6
nach oben bis dieser an den oberen Enden der unteren Längsschlitze 14c und 14f
anstößt.
Bei der Rückbewegung des Treibers 2 nimmt dieser über eine hintere Stirnfläche
20e seines Einsatzes 20 den Grundkörper 11 in seine Ausgangslage mit. Dabei
wird die Druckfeder 3 komprimiert, welche dabei Energie für den nächsten Biege
vorgang speichert. Wenn der Hefter 37 in seine obere Ausgangsstellung gelangt,
dann wird mittels des kassettenseitigen Armes 17 der Biegeamboß 5 über dessen
Stift 7 in seine hintere Stellung gemäß Fig. 9 bewegt, in welche der Hefter 37 für
eine erneute Heftdrahtzuführung und einen weiteren Heftzyklus bereit ist.
Claims (9)
1. Heftvorrichtung zum Zusammenheften von einem Stapel Blätter mittels Heft
klammern, bei der die Heftklammern in der Heftvorrichtung aus Draht geformt
und anschließend in den Blattstapel eingetrieben werden, wobei der Draht in
einer an der Heftvorrichtung befestigten Kassette bevorratet ist, dadurch
gekennzeichnet,
- - daß die Heftvorrichtung einen Hefter (37) und eine unmittelbar daran befe stigte Heftdrahtkassette (24, 30) mit auf einer Spule (29) bevorratetem Heft draht (22) aufweist,
- - daß der Hefter (37) einen als Klammerformer und Niederhalter dienenden Grundkörper (11), einen als Klammereintreiber dienenden Treiber (2, 20) und eine Hülse (12 ) aufweist, die teleskopartig ineinandergreifend linear geführt und senkrecht zur Stapeloberseite bewegbar sind,
- - daß dem Grundkörper (11), dem Treiber (2, 20) und der Hülse (12) Druck federn (1, 3, 36) unterschiedlicher Federkraft (C1, C2, C3) mit gleicher Wir kungsrichtung (A) zugeordnet sind,
- - daß der Hefter (37) von einem in der Wirkungsrichtung (A) der Druckfedern (1, 3, 36) bewegbaren Antrieb (33) beaufschlagbar ist,
- - daß der Hefter (37) an einem ortsfesten Führungsteil (14) verschiebbar gelagert ist, wobei dessen bewegbare Bauteile (2, 11, 12, 20) zumindest teilweise unmittelbar von dem Führungsteil (14) umschlossen werden,
- - daß an dem Führungsteil (14) die Heftdrahtkassette (24, 30) lösbar befestigt ist und daß an der Heftdrahtkassette (24, 30) die Spule (29) sowie Heftdraht Vorschub- und Antriebsmittel (26, 27, 28), eine Heftdraht-Ablängvorrichtung (17, 19, 23), Heftdrahtführungsmittel (18, 25) sowie Steuermittel (17) für einen hefterseitigen Biegeamboß (5, 7) als geschlossene Baugruppe zusammengefaßt angeordnet sind und
- - daß der aus der Heftdrahtkassette (24, 30) austretende Drahtanfang unmit telbar in den Wirkungsbereich des Hefters (37) mündet.
2. Heftvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Biege
amboß (5) in den Einlaufbereich des Heftdrahtes (22) und in den Klammer
form- und Eintreibbereich des Hefters (37) bewegbar ist.
3. Heftvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (11) einen in dessen Bewegungsrichtung (A) angeordneten,
zylindrischen Schaft mit einem ersten, unteren und einem zweiten, oberen
Bereich (11a bzw. 11b) aufweist, die in dessen Längsachse hintereinanderlie
gend angeordnet sind, wobei der zweite Bereich (11b) einen kleineren Durch
messer als der erste Bereich (11a) aufweist.
4. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Biegeamboß (5) an einem Lagerteil (4) um einen Bolzen (6) schwenkbar gelagert ist,
- - das Lagerteil (4) an dem ersten Bereich (11a) des Grundkörpers (11) ver schiebbar gelagert ist und
- - daß der Bolzen (6) in Längsschlitzen (14c, 14f) des Führungsteils (14) in der Bewegungsrichtung (A) des Hefters (37) verschiebbar geführt ist.
5. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (11) und der Treiber (2) mit jeweils einer Längsnut (2c
bzw. 11c) versehen sind, die in ihrer Längsrichtung miteinander fluchten und in
die der Bolzen (6) eingreift.
6. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen einer Stützfläche (11g) des Grundkörpers (11) und dem Lager
teil (4) eine auf dem ersten Bereich (11c) gelagerte Druckfeder (3) mit einer
mittleren Federkraft (C2) vorgespannt angeordnet ist.
7. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des Lagerteils (4) und auf dem ersten Bereich (11c) des Grund
körpers (11) eine Hülse (12) verschiebbar angeordnet ist.
8. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Hülse (12) an ihrem einen Ende einen Bund (12g) aufweist, an dem eine auf dem Außendurchmesser der Hülse (12) angeordnete Druckfeder (36) mit einer höheren Federkraft (C3) anliegt,
- - daß am anderen Ende der Hülse (12) ein die Hülse (12) übergreifendes Kopfteil (16) verschiebbar angeordnet ist und
- - daß die Druckfeder (36) zwischen dem Bund (12g) und dem Kopfteil (16) vorgespannt angeordnet ist.
9. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem zweiten, oberen Bereich (11b) des Grundkörpers (11) eine
Druckfeder (1) mit einer niedrigen Federkraft (C1) angeordnet ist, die sich mit
ihrem einen Ende an einer Stufe zum Bereich (11a) und mit ihrem anderen
Ende an einer Stirnfläche (12h) einer Bohrung (12e) der Hülse (12) vorge
spannt abstützt und daß die Hülse (12) mit dem Treiber (2) starr verbunden ist.
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