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DE19752285A1 - Heftvorrichtung - Google Patents

Heftvorrichtung

Info

Publication number
DE19752285A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stapling device
wire
sleeve
stapler
base body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752285A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dickhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NexPress Solutions LLC
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Priority to DE19752285A priority Critical patent/DE19752285A1/de
Priority to US09/179,501 priority patent/US5921455A/en
Priority to EP98121696A priority patent/EP0919343B1/de
Priority to DE69815029T priority patent/DE69815029T2/de
Priority to JP10331357A priority patent/JPH11216687A/ja
Publication of DE19752285A1 publication Critical patent/DE19752285A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B4/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by discontinuous stitching with filamentary material, e.g. wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Heftvorrichtung zum Zusammenheften von einem Stapel Blätter mittels Heftklammern, bei der die Heftklammern in der Heft­ vorrichtung aus Draht geformt und anschließend in den Blattstapel eingetrieben werden, wobei der Draht in einer an der Heftvorrichtung befestigten Kassette bevorratet ist.
Durch die DE 40 20 355 C2 ist eine Heftvorrichtung der gattungsgemäßen Art bekannt, bei der die für den Heftvorgang erforderlichen Funktionen durch mehrere Steuernocken und diesen zugeordnete Schieber gesteuert werden. Diese Heftvor­ richtung ist zum Umbiegen und Eintreiben von gurtförmig zusammengefaßten Drahtabschnitten vorgesehen, die aus einer an der Heftvorrichtung lösbar befe­ stigten Kassette heraus zugeführt werden.
Bei einer durch die Veröffentlichung in Research Disclosure, Nr. 15710 vom Mai 1977 bekannt gewordenen Heftvorrichtung, wird der Heftdraht von einer getrennt angeordneten Vorratsspule mittels einer Transportvorrichtung der Heftvorrichtung zugeführt. An der Heftvorrichtung wird dann ein Drahtabschnitt abgeschnitten und in der Heftvorrichtung zu einer Klammer geformt sowie in den Blattstapel eingetrie­ ben. Diese Heftvorrichtung ist mit einem schwenkbaren Biegeblock versehen, um den herum die Klammerbeine abgewinkelt werden, wobei der Biegeblock während des Biegevorganges als formstabilisierendes Gegenlager für die zu formende Heftklammer dient. Die Heftvorrichtung ist ferner mit Verriegelungsmitteln ver­ sehen, die den Treiber von den übrigen Funktionsteilen derart abkoppeln, daß nur noch der Treiber zum Durchstechen der Heftklammer wirksam ist.
Die bekannten Heftvorrichtungen sind durch die Verwendung von Steuernocken bzw. von Verriegelungsmitteln verschleiß- und störanfällig, und sind auch nicht für die Verwendung von auf einer Rolle konfektionierten Heftdraht geeignet bzw. erfordern für die Anordnung einer Heftdrahtrolle und die zugehörige Transportvor­ richtung einen verhältnismäßig großen Bauraum. Aufgrund ihrer aufwendigen Bauweise verursachen die bekannten Heftvorrichtungen außerdem einen erheb­ lichen, kostensteigernden Fertigungsaufwand.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Heftvorrichtung der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß eine einfache und platzsparende Bauweise erreicht wird, sowie eine störungsfreie Funktion gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht,
  • - daß die Heftvorrichtung einen Hefter und eine unmittelbar daran befestigte Heft­ drahtkassette mit auf einer Spule bevorratetem Heftdraht aufweist,
  • - daß der Hefter einen als Klammerformer und Niederhalter dienenden Grundkör­ per, einen als Klammereintreiber dienenden Treiber und eine Hülse aufweist, die teleskopartig ineinandergreifend linear geführt und senkrecht zu Stapelober­ seite bewegbar sind,
  • - daß dem Grundkörper, dem Treiber und der Hülse Druckfedern unterschied­ licher Federkraft mit gleicher Wirkungsrichtung zugeordnet sind
  • - daß der Hefter von einem in der Wirkungsrichtung der Druckfedern bewegbaren Antrieb beaufschlagbar ist,
  • - daß der Hefter an einem ortsfesten Führungsteil verschiebbar gelagert ist, wobei dessen bewegbare Bauteile zumindest teilweise unmittelbar von dem Führungsteil umschlossen werden.
  • - daß an dem Führungsteil die Heftdrahtkassette lösbar befestigt ist und daß an der Heftdrahtkassette die Spule sowie Heftdraht Vorschub- und Antriebsmittel, eine Heftdraht Ablängvorrichtung, Heftdrahtführungsmittel sowie Steuermittel für einen hefterseitigen Biegeamboß als geschlossene Baugruppe zusammen­ gefaßt angeordnet sind und
  • - daß der aus der Heftdrahtkassette austretende Drahtanfang unmittelbar in den Wirkungsbereich des Hefters mündet.
In vorteilhafter Weise sind die teleskopartig ineinandergreifenden Bauteile der Heftvorrichtung zylindrisch ausgebildet und dienen zur Lagerung der Druckfedern, so daß eine kompakte, platzsparende Bauweise erreicht wird. Durch die Anord­ nung und Lagerung der zylindrischen Bauteile an bzw. innerhalb eines U-förmigen Führungsteils, an dem unmittelbar die Heftdrahtkassette mit sämtlichen zugehöri­ gen Funktions- und Antriebsmitteln lösbar befestigt ist, wird eine besonders kom­ pakte Bauweise der gesamten Heftvorrichtung erreicht.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung, Ausbildung und Wirkungsweise der Druckfedern wird in vorteilhafter Weise ein kraftgesteuerter Funktionsablauf der Heftvorrichtung erreicht, derart, daß beim Betätigen der Heftvorrichtung auf ein­ fache, sowie verschleißarme Weise die zeitliche Abfolge des Heftvorganges funk­ tionsgerecht gesteuert wird. Die erfindungsgemäße Heftvorrichtung ist durch den federkraftgesteuerten Funktionsablauf in vorteilhafter Weise besonders robust und zuverlässig ausgebildet.
In zweckmäßiger Weise sind die Druckfedern entsprechend ihrer Federkraft jeweils zwischen denjenig zugeordneten Baugruppen vorgespannt angeordnet, die in zeit­ licher Abfolge nacheinander betätigt werden.
Das Wirksamwerden der einzelnen Druckfedern wird in vorteilhafter Weise so gesteuert, daß sich deren Federkräfte nicht addieren, so daß für die stärkste Druckfeder nur eine verhältnismäßig geringe Federvorspannung erforderlich ist.
Dadurch daß die Baugruppen der Heftvorrichtung linear verschiebbar geführt wer­ den, sind einfach ausgebildete Bauteile verwendbar, die in vorteilhafter Weise funktionssicher und verschleißarm bewegbar sind. Außerdem kann die Betätigung der Vorrichtung durch einen einfach aufgebauten Antrieb vorgenommen werden, so daß die Heftvorrichtung insgesamt kostengünstig herstellbar ist und platzspa­ rend ausgebildet werden kann.
Außerdem wird durch die Abnehmbarkeit der Heftdrahtkassette der Service in vorteilhafter Weise wesentlich erleichtert, da die abgenommene Heftdrahtkassette ein Beladen mit Heftdraht, eine Überprüfung der Funktionsteile und einen Aus­ tausch von Verschleißteilen wesentlich erleichtert. In vorteilhafter Weise kann die Heftdrahtkassette auch komplett gegen eine neue ausgetauscht werden, so daß die Überprüfung und Beladung der entnommenen Heftdrahtkassette an einer zen­ tralen Servicestelle vorgenommen werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile sind der Beschreibung eines in der Zeichnung dar­ gestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung und den Ansprüchen zu entnehmen. Die Zeichnung zeigt jeweils in schematischer Darstellung in der
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Heftvorrichtung, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3, 4 und 8 Einzelheiten von Bauteilen der Vorrichtung gemäß Fig. 2;
Fig. 5, 6, 7 und 9 unterschiedliche Montagezustände der Vorrichtung gemäß Fig. 2;
Fig. 10 die Vorrichtung gemäß Fig. 9 in der Biegeposition;
Fig. 11 Einzelheiten der Heftdrahtkassette gemäß Fig. 1;
Fig. 12 den Übergangsbereich von der Heftdrahtkassette zur Heftvor­ richtung gemäß Fig. 1;
Fig. 13 die Heftdrahtkassette in einer Seitenansicht;
Fig. 14, 15 und 16 Einzelheiten der Positionierung des Heftdrahtabschnitts und
Fig. 17 und 18 die Befestigungsmittel der Heftdrahtkassette.
Die Fig. 1 zeigt den Gesamtaufbau einer Heftvorrichtung, von der zwecks Verein­ fachung der Beschreibung nur die erfindungswesentlichen Bauteile dargestellt bzw. erläutert werden. Weitere, allgemein bekannte und zum Betrieb der Heftvor­ richtung erforderliche Antriebs- und/oder Führungsmittel sind nur schematisch dar­ gestellt bzw. werden nur in allgemeiner Art beschrieben.
Die Heftvorrichtung weist gemäß Fig. 1 im wesentlichen einen Hefter 37, eine Heftdrahtkassette 24, 30, eine Umbiegevorrichtung 31, eine Blattsammelstation zum Anordnen eines zu heftenden Blattstapels 41 und einen Antriebsmotor 32 auf, die gemeinsam an einem Halter 35 befestigt sind. Der Halter 35 seinerseits ist bei­ spielsweise an einem nicht dargestellten Gerät zum stapelförmigen Sammeln und Zusammenheften von Blättern sowie zum Ablegen der gehefteten Blattprodukte angeordnet. Ein Gerät dieser Art ist beispielsweise durch die DE 38 39 297 A1 bekannt.
Der Hefter 37 weist ein insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtliches Füh­ rungsteil 14 auf, das eine senkrecht zur Blattsammelstation bzw. zum Blattstapel 41 verlaufende, U-förmige Ausgestaltung aufweist. An dem Führungsteil 14 sind in Pfeilrichtung "A" bewegbare Bauteile des Hefters 37 gelagert, die im folgenden beschrieben werden:
Ein insbesondere aus der Fig. 4 ersichtlicher, zylindrisch ausgebildeter, als Klam­ merformer und Niederhalter dienender Grundkörper 11 weist einen ersten Abschnitt 11a mit einem größeren Durchmesser und einen daran anschließenden zweiten Abschnitt 11b mit einem kleineren Durchmesser auf. Der Grundkörper 11 ist in seiner Längsrichtung mit einer konzentrischen Bohrung 11e versehen, in der ein als Klammereintreiber dienender Treiber 2 verschiebbar geführt ist.
An dem mit einer zylindrischen Mantelfläche 2 versehenen Treiber 2 ist an seinem einen, unteren Ende ein Einsatz 20 formschlüssig befestigt, der in einem stirnseiti­ gen Schlitz 11i des Grundkörpers 11 (siehe Fig. 5) angeordnet ist. Der Einsatz 20 weist einen Durchbruch 20a auf, in den ein hakenförmig ausgebildeter Vorsprung 2d des Treibers 2 formschlüssig eingreift (siehe Fig. 3).
An seiner Stirnseite ist der Grundkörper 11 mit einer aus der Fig. 4 ersichtlichen Formgebung versehen, die im folgenden mit Ansatz 11j bezeichnet wird. Der Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 und der Treiber 2 sind jeweils mit einer Längs­ nut 11b bzw. 2c versehen, die in ihrer Längsrichtung miteinander fluchten und in die ein noch zu beschreibender Bolzen 6 eingreift. Die Längsnut 2c ist länger als die Längsnut 11c ausgebildet.
Wie insbesondere die Fig. 5 zeigt, ist auf dem Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 eine Druckfeder 3 mit einer noch zu beschreibenden mittleren Vorspannkraft C2 gelagert, die zwischen einer hinteren Stirnfläche 11g von Ansatz 11j (siehe Fig. 4) und einer Stirnfläche 4b eines Lagerteils 4 vorgespannt angeordnet ist. Auf dem daran anschließenden Abschnitt 11b ist eine Druckfeder 1 mit einer Vorspannkraft C1 angeordnet, die kleiner ist als die der Druckfeder 3.
Auf dem Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 ist eine zylindrische Hülse 12 (siehe Fig. 8 und 9) mit einem Bund 12g angeordnet, die mit einer konzentrischen Boh­ rung 12e versehen ist, mittels der die Hülse 12 formschlüssig auf dem Abschnitt 11a verschiebbar gelagert ist. Auf der Hülse 12 ist eine Druckfeder 36 (siehe Fig. 1 und 2) angeordnet, die eine Vorspannkraft C3 aufweist, die größer als die der Druckfeder 3 ist. Die Druckfeder 36 ist zwischen dem Bund 12g der Hülse 12 und einer inneren Stirnfläche 12h der Hülse 12 vorgespannt angeordnet.
Die Dimensionierung der handelsüblichen Druckfedern 1, 3 und 36 wird in Abhän­ gigkeit von der Dicke der zu heftenden Blattstapel 41 sowie der Beschaffenheit des zu heftenden Blatt- und/oder Folienmaterials beispielsweise so festgelegt daß die Druckfeder 1 eine Vorspannkraft C1 von 20N, die Druckfeder 3 eine Vorspannkraft C2 von 80N und die Druckfeder 36 eine Vorspannkraft C3 von 250 N aufweist. Wenn ausschließlich dünne Blattstapel zu heften sind, dann kann für die Druck­ feder 36 auch eine Vorspannkraft von 120 N ausreichend sein.
In Verlängerung zu der Bohrung 12e ist eine konzentrische Bohrung 12b angeord­ net, in die der Abschnitt 11b des Grundkörpers 11 eintaucht. In Verlängerung zur Bohrung 12b ist eine Vertiefung 12i angeordnet, in welche das andere, obere Ende des Treibers 2 eingreift. In eine Querbohrung 12d der Hülse 12 und in eine Quer­ bohrung 2b des Treibers 2 greift ein nicht dargestellter Stift ein, der über die Hülse 12, 12b die Vorspannung der Druckfeder 1 aufnimmt.
Die Hülse 12 weist eine weitere Querbohrung 12a auf, in die ein Stift 15 eingreift, der durch nicht dargestellte Langlöcher eines über die Hülse 12 gestülpten Kopf­ teils 16 (siehe Fig. 1 und 2) hindurch gesteckt, die Hülse 12 mit dem Kopfteil 16 verbindet, derart, daß die Druckfeder 36 zwischen dem Kopfteil 16 und dem Bund 12g der Hülse 12 vorgespannt angeordnet ist. Der Stift 15 greift mit seinen aus dem Kopfteil 16 hervorstehenden Enden in obere Längsschlitze 14a, 14b des Füh­ rungsteils 14 ein. Das Kopfteil 16 ist mit seitlichen Abflachungen 16a und 16d ver­ sehen, die zur Führung an den seitlichen Wangen 14d, 14e des Führungsteils 14 dienen.
An der Oberseite des Kopfteils 16 ist gemäß Fig. 2 ein Schlitz 16c angeordnet, in den ein oberes Ende eines Schiebers 33 (siehe Fig. 1) eingreift, der mittels eines in eine Querbohrung 16b gepreßten Stiftes 34 mit dem Kopfteil 16 verbunden ist. Der Schieber 33, welcher am Halter 35 in Pfeilrichtung "A" verschiebbar geführt ist, ist Teil einer nicht näher beschriebenen, von dem Antriebsmotor 32 angetriebenen Antriebsvorrichtung bekannter Art.
Im unteren Bereich wird der Hefter 37 an Längsschlitzen 14c und 14f des Füh­ rungsteils 14 geführt, in welche die Enden des Bolzens 6 formschlüssig eingreifen. Der Bolzen 6, der in eine aus der Fig. 5 ersichtliche Bohrung 4a des Lagerteils 4 eingepreßt ist und in die Längsnuten 2c und 11c eingreift, dient auch zur Lagerung und Führung des auf dem Abschnitt 11a des Grundkörpers 11 verschiebbar ange­ ordneten Lagerteils 4.
Auf dem Bolzen 6 ist, wie aus den Fig. 6, 7 und 9 ersichtlich ein Biegeamboß 5 schwenkbar gelagert. Der insbesondere aus den Fig. 15 und 16 ersichtliche Biege­ amboß 5 weist einen kreissegmentförmigen Bügel 5b auf, an dem Bohrungen 5c zur Lagerung an dem Bolzen 6 angeordnet sind. An dem Bügel 5b ist ein L-förmig ausgebildeter Arm 5e angeformt, der den Bereich der Druckfeder 3 umgreift (siehe Fig. 2) und mit einem als Amboß 5f dienenden Bereich in den Arbeitsbereich des Hefters 37 ragt. An der Oberseite des Ambosses 5f ist ein Federblech 21 befestigt, das eine in diesem Bereich angeordnete, stufenförmige Nut 5g (siehe Fig. 9) über­ greift, die so dimensioniert ist, daß ein darin angeordneter Heftdrahtabschnitt 22 festgehalten wird. Die vordere Stirnseite des Ambosses 5f ist mit einer aus der Fig. 15 ersichtlichen Schrägfläche 5a versehen.
In den Ansatz 11j des aus Kunststoff bestehenden Grundkörper 11 sind zwei aus gehärtetem Stahl gefertigte Einsätze 8 eingespritzt, in die Führungsnuten 8a ein­ gearbeitet sind. In diese Führungsnuten 8a greifen entsprechend ausgebildete Führungsstege 20b des aus gehärtetem Stahl bestehenden Einsatzes 20 des Trei­ bers 2 formschlüssig ein (siehe Fig. 3 und 4). In den Ansatz 11j ist ferner ein Stahl­ bolzen 10 eingesetzt, der mit der Schrägfläche 5a des Biegeambosses 5 zusam­ menwirkt.
An einer oberen Fläche 5d des Biegeambosses 5 greift ein federbeaufschlagter Stift 13 an, der in einer Bohrung 12c der Hülse 12 verschiebbar geführt ist (siehe Fig. 8 und 9). Ein an dem Ansatz 11j des Grundkörpers 11 angeordneter Vorsprung 11h (siehe Fig. 9 und 10) dient als Anschlag zur Bestimmung der Biegeposition des Biegeambosses 5 (siehe Fig. 10). An dem Ansatz 11j ist ferner ein Führungsteil 9 befestigt (siehe Fig. 1, 2 und 9), an dem seinerseits ein in den Längsschlitz 14f des Führungsteils 14 formschlüssig eingreifender, T-förmiger Einsatz 9a, 9b auf nicht dargestellte Weise, beispielsweise mittels Schnappverbindung, befestigt ist. Das Führungsteil 9 liegt mit seiner verhältnismäßig großen Oberfläche an der Innen­ seite der seitlichen Wange 14e des Führungsteils 14 an und wird durch den Ein­ satz 9a, 9b in seiner Lage positioniert, so daß eine zuverlässige Führung des Grundkörpers 11 gewährleistet ist.
Die an der Heftvorrichtung befestigte Heftdrahtkassette 24, 30 wird im folgenden beschrieben:
Die Heftdrahtkassette 24, 30 weist die aus der Fig. 13 ersichtliche Formgebung auf und wird durch ein nicht dargestelltes Deckelteil verschlossen. In bzw. an der Heft­ drahtkassette 30 befinden sich, wie aus der Fig. 11 ersichtlich, neben dem Heft­ drahtvorrat sämtliche zum Transport und Ablängen des Heftdrahtes erforderlichen Mittel. Der Heftdraht ist auf einer drehbar in der Heftdrahtkassette 30 gelagerten Spule 29 angeordnet. Der Heftdrahtanfang wird über ein Führungsrohr 25 zu einer Führungsbuchse 18 geführt, die zur Außenseite der Heftdrahtkassette 30 führt. Das Führungsrohr 25 weist beidseitig angeordnete Öffnungen 25a auf (siehe Fig. 14), durch welche hindurch Transportrollen 27, 28 mit dem Heftdraht 22 in Ein­ griff stehen. Die Transportrollen 27, 28 werden von einem innerhalb der Heftdraht­ kassette 30 angeordneten Antriebsmotor 26 angetrieben.
Eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung, die in einem zur Heftdrahtkassette 30 gehörenden Gehäuseteil 24 angeordnet ist, dient zur Bewegung eines kassetten­ seitigen Armes 17 und zur Betätigung von kassettenseitigen Messern 19 zum Ablängen des Heftdrahtes. Der Arm 17 ist an seinem Ende 17a hakenförmig aus­ gebildet, wobei dieses Ende 17a hinter einer kulissenförmigen Öffnung 24a bzw. 24b der Heftdrahtkassette 24, 30 bewegbar ist. Durch diese Öffnung 24a bzw. 24b hindurch greift ein an dem Biegeamboß 5 befestigter Stift 7 in das hakenförmige Ende 17a des Armes 17 formschlüssig ein. Die Schneidmesser 16 sind an Haltern 23 befestigt, von denen einer über den kassettenseitigen Antrieb auf nicht dar­ gestellte Weise derart bewegbar ist, daß ein zwischen den mit keilförmigen Schneiden versehenen Schneidmessern angeordneter Heftdraht unter Bildung einer keilförmigen Schnittkante abgeschnitten wird.
Die Befestigung der Heftdrahtkassette 24, 30 erfolgt an der Wange 14d des Füh­ rungsteils 14, an der zwei mit einer Ringnut 40a versehene Bolzen 40 befestigt sind. Die Verriegelungsmittel der Heftdrahtkassette 30 bestehen aus einem ver­ schiebbar gelagerten Schieber 38, der mit ich die Ringnuten 40a eingreifenden Langlöchern 38a und mit Öffnungen 38b für den Durchtritt der Bolzen 40 versehen ist. Zum Befestigen wird die Heftdrahtkassette 24, 30 bei herausgezogenem Schieber 38 gemäß Fig. 17 so angesetzt, daß die Bolzen 40 in die Öffnungen 38b eingreifen. Anschließend wird der Schieber 38 an seiner Handhabe 38c erfaßt und hineingeschoben, so daß die Langlöcher 38a in die Ringnuten 40a der Bolzen 40 eingreifen, wodurch die Heftdrahtkassette 24, 30 in ihrer Funktionslage verriegelt ist. An dem Schieber 38 angeordnete, nicht dargestellte Keilflächen verkeilen den eingeschobenen Schieber 38 beim Einschieben, so daß dieser kraftschlüssig arre­ tiert wird. Beim Ansetzen der Heftdrahtkassette 30 gelangt das hakenförmige Ende 17a des kassettenseitigen Armes 17 in Eingriff mit dem Stift 7 des Biegeambosses 5.
Zum Lösen der kraftschlüssigen Arretierung der Heftdrahtkassette 24, 30 wird zwi­ schen einem Steg 30a der Heftdrahtkassette 24, 30 und der Handhabe 38c des Schiebers 38 ein Schraubendreher zum Aushebeln des Schiebers 38 angesetzt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Heftvorrichtung nimmt gemäß Fig. 1 ihre Ausgangsstellung ein, in der eine volle Heftdrahtkassette 24, 30 an den Hefter 37 angesetzt ist. In der Sammelstation des Geräts ist ein zu heftender Blattstapel 41 durch nicht dargestellte Mittel bekannter Art ausgerichtet positioniert. Der auf der Spule 29 aufgewickelte Heft­ draht liegt mit seinem Anfang an der Schneidkante der Messer 19 und wird in die­ ser Position von den Transportrollen 27 und 28 gehalten.
Der Betrieb der Heftvorrichtung 30, 37 erfolgt mittels einer nicht dargestellten Steuervorrichtung bekannter Art, welche den funktionsgerechten Ablauf sicher­ stellt.
Wenn der Antriebsmotor 32 in Gang gesetzt wird, bewegt sich der Schieber 33 in Pfeilrichtung "A" nach unten. Dabei wird über das Kopfteil 16 die mit der höchsten Vorspannung versehene Druckfeder 36 bewegt, welche die Hülse 12 in Pfeilrich­ tung "A" verschiebt und damit den Treiber 2 mit Einsatz 20 mitnimmt.
In der Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 drückt die mit einer mittleren Vorspannung versehene Druckfeder 3, das Lagerteil 4 und den Biegeamboß 5 nach oben, so daß deren Bolzen 6 an dem oberen Ende der Längsschlitze 14c und 14f des Füh­ rungsteils 14 anliegt. Das an der hinteren Stirnfläche 11g des Grundkörpers 11 anliegende, andere Ende der Druckfeder 3 drückt den Grundkörper 11 in Pfeil­ richtung "A" nach unten, welcher sich an der hinteren Fläche 20e des Einsatzes 20 des Treibers 2 abstützt, der wiederum mit dem Kopfteil 16 verstiftet ist.
Durch diese Zuordnung findet während der Bewegung der Hülse 12 in Pfeilrichtung "A" solange eine Relativbewegung zwischen dem Grundkörper 11 und dem Biege­ amboß 5 statt, bis der Stift 6 am oberen Ende der Längsnut 11c des Grundkörpers 11 anstößt.
Während dieser Relativbewegung, in der sich der Grundkörper 11 und damit auch dessen Ansatz 11j in Pfeilrichtung "A" nach unten bewegen, wird der Heftdraht 22 von den Transportrollen 27, 28 in die in den Fig. 11, 12, 15 und 16 dargestellte Position vorgeschoben. In dieser Bewegungsphase des Hefters 37 befindet sich der Biegeamboß 5 in einer durch den Stifte 7 und den Hebel 17 fixierten Stellung, in der der Biegeamboß 5 in einer in den Fig. 9, 11, 12, 15 und 16 dargestellten, nach hinten geschwenkten Lage angeordnet ist. In dieser Lage fluchtet die stufen­ förmige Nut 5g am Amboß 5f des Biegeambosses 5 mit der einen nach vorne offe­ nen Kanal aufweisenden Führungsbuchse 18 bzw. mit dem aus dieser austreten­ den Heftdraht 22. Der aus der Heftdrahtkassette 24, 30 heraustransportierte Drahtabschnitt 22 wird in der dargestellten Weise in die stufenförmige Nut 5g hin­ eingeschoben und dort, nachdem die erforderliche Drahtabschnittlänge von den Messern 19 abgeschnitten wurde, von dem Federblech 21 in seiner Lage fest­ gehalten.
Nachdem der Drahtabschnitt 22 in der beschriebenen Weise bereitgestellt wurde, wird der Stift 7 von dem Hebel 17 freigegeben, so daß sich dieser während der weiteren Bewegung des Hefters 37 entlang den Öffnungen 24a im Gehäuseteil 24 frei bewegen kann. Dabei wird der an der Hülse 12 federbeaufschlagt gelagerte Stift 13 wirksam, der den Biegeamboß 5 in die in den Fig. 10 und 14 dargestellte Biegeposition heranschwenkt. Die Endlage dieser Schwenkbewegung wird durch Anlage des Armes 5e des Biegeambosses 5 an einem Vorsprung 11h des Grund­ körper-Ansatzes 11j erreicht (siehe Fig. 9 und 10). Der Amboß 5f nimmt nun seine Biegeposition ein, in welcher der abgeschnittene Drahtabschnitt 22 fluchtend mit den Führungsnuten 8a der Einsätze 8 positioniert ist.
Während der weiteren Relativbewegung des Grundkörpers 11 stoßen dann die Stirnseiten der Einsätze 8, die am Ansatz 11j eingespritzt sind, gegen den Drahtabschnitt 22, biegen die Drahtenden um den Amboß 5f herum nach unten und ziehen dabei die abgebogenen Drahtenden in die Führungsnuten 8a der Ein­ sätze 8 hinein. Die zum Umbiegen der Drahtenden des Drahtabschnitts 22 erfor­ derliche Kraft wird von der Druckfeder 3 aufgebracht. Am Ende des Biegevorgan­ ges stößt der Bolzen 10 im Ansatz 11j an die Schrägfläche 5a des Ambosses 5f und lenkt den Biegeamboß 5 gerade soweit nach hinten aus, daß die fertig gebo­ gene Heftklammer, die nun von den Führungsnuten 8a in ihrer Lage fixiert ist, vom Federblech 21 freikommt. Am Ende der beschriebenen Relativbewegung wird die Federkraft der Druckfeder 3 von der Fläche 11g, sowie vom oberen Ende der Längsnut 11c des Grundkörpers 11 aufgenommen, an welcher der Bolzen 6 dann anliegt.
Beim Weiterbewegen in Pfeilrichtung "A" bewegt sich nun der gesamte Hefter 37 an dem Führungsteil 14 entlang nach unten, solange der Grundkörper 11, 11j von unten keine Widerstandskraft erfährt, die größer ist als die Vorspannkraft der Feder 1. Dies ist erst der Fall, wenn der Grundkörper 11 mit seinem Ansatz 11j auf dem Papierstapel 41 aufsitzt. Dann bleibt der Grundkörper 11 stehen, während der Treiber 2 mit dessen Einsatz 20 über das angetriebene Kopfteil 16 weiterbewegt werden. Dabei wird die Heftklammer über den Einsatz 20 des in Pfeilrichtung "A" bewegten Treibers 2 in den Blattstapel 41 eingetrieben. Während des Eintreibens wirkt der Amboß 5f als Gegenlager für die von der Stirnseite 20c des Einsatzes 20 beaufschlagte Heftklammer, so daß diese, außerdem in den Führungsnuten 8a der Einsätze 8 geführt und von einem über die Stirnseite 20c vorstehenden Steg 20d des Einsatzes 20 begrenzt, formstabil eingetrieben werden kann. Dieser Ein­ treibvorgang erfolgt unter der Wirkung der mit der größten Vorspann kraft versehe­ nen Druckfeder 36. Während des Eintreibvorganges wird der Amboß 5f des Biege­ ambosses 5 über dessen Schrägfläche 5a unmittelbar von dem Einsatz 20 des Treibers 2 bzw. der von diesem bewegten Heftklammer fortschreitend aus deren Bewegungsweg nach hinten ausgelenkt. Der Eintreibvorgang ist beendet, wenn sich der Treiber 2 mit seinem Einsatz 20 auf dem Blattstapel 41 aufliegend mit dem Bolzen 6 am Ende der längeren Nut 2c des Treibers 2 abstützt.
Zur Vollendung des kompletten Hubes des Schiebers 33 wird der Hefter 37 weiter­ hin in Pfeilrichtung "A" beaufschlagt. Da sich der Treiber 2 nicht mehr bewegen kann wird die Vorspannkraft der Druckfeder 36 überschritten, so daß diese über das vom Schieber 33 bewegte Kopfteil 16 komprimiert wird, wodurch ein Bewe­ gungsausgleich zur Berücksichtigung unterschiedlich dicker Papierstapel erfolgen kann.
Unmittelbar nach Beendigung des Eintreibvorganges werden die aus der Unter­ seite des Blattstapels herausragenden Klammerenden von einer nicht näher dar­ gestellten Umbiegevorrichtung 31 in bekannter Weise an die Unterseite des Blattstapels 41 angelegt.
Nach Abschluß des vorstehend beschriebenen Heftvorganges wird der Schieber 33 entgegen der Pfeilrichtung "A" nach oben bewegt, wobei die Bauteile des Hef­ ters 37 in umgekehrter Reihenfolge wieder in ihre Ausgangslage zurück gelangen. Bei dieser Rückbewegung zieht der Treiber 2 über dessen Nut 2c den Bolzen 6 nach oben bis dieser an den oberen Enden der unteren Längsschlitze 14c und 14f anstößt.
Bei der Rückbewegung des Treibers 2 nimmt dieser über eine hintere Stirnfläche 20e seines Einsatzes 20 den Grundkörper 11 in seine Ausgangslage mit. Dabei wird die Druckfeder 3 komprimiert, welche dabei Energie für den nächsten Biege­ vorgang speichert. Wenn der Hefter 37 in seine obere Ausgangsstellung gelangt, dann wird mittels des kassettenseitigen Armes 17 der Biegeamboß 5 über dessen Stift 7 in seine hintere Stellung gemäß Fig. 9 bewegt, in welche der Hefter 37 für eine erneute Heftdrahtzuführung und einen weiteren Heftzyklus bereit ist.

Claims (9)

1. Heftvorrichtung zum Zusammenheften von einem Stapel Blätter mittels Heft­ klammern, bei der die Heftklammern in der Heftvorrichtung aus Draht geformt und anschließend in den Blattstapel eingetrieben werden, wobei der Draht in einer an der Heftvorrichtung befestigten Kassette bevorratet ist, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Heftvorrichtung einen Hefter (37) und eine unmittelbar daran befe­ stigte Heftdrahtkassette (24, 30) mit auf einer Spule (29) bevorratetem Heft­ draht (22) aufweist,
  • - daß der Hefter (37) einen als Klammerformer und Niederhalter dienenden Grundkörper (11), einen als Klammereintreiber dienenden Treiber (2, 20) und eine Hülse (12 ) aufweist, die teleskopartig ineinandergreifend linear geführt und senkrecht zur Stapeloberseite bewegbar sind,
  • - daß dem Grundkörper (11), dem Treiber (2, 20) und der Hülse (12) Druck­ federn (1, 3, 36) unterschiedlicher Federkraft (C1, C2, C3) mit gleicher Wir­ kungsrichtung (A) zugeordnet sind,
  • - daß der Hefter (37) von einem in der Wirkungsrichtung (A) der Druckfedern (1, 3, 36) bewegbaren Antrieb (33) beaufschlagbar ist,
  • - daß der Hefter (37) an einem ortsfesten Führungsteil (14) verschiebbar gelagert ist, wobei dessen bewegbare Bauteile (2, 11, 12, 20) zumindest teilweise unmittelbar von dem Führungsteil (14) umschlossen werden,
  • - daß an dem Führungsteil (14) die Heftdrahtkassette (24, 30) lösbar befestigt ist und daß an der Heftdrahtkassette (24, 30) die Spule (29) sowie Heftdraht Vorschub- und Antriebsmittel (26, 27, 28), eine Heftdraht-Ablängvorrichtung (17, 19, 23), Heftdrahtführungsmittel (18, 25) sowie Steuermittel (17) für einen hefterseitigen Biegeamboß (5, 7) als geschlossene Baugruppe zusammengefaßt angeordnet sind und
  • - daß der aus der Heftdrahtkassette (24, 30) austretende Drahtanfang unmit­ telbar in den Wirkungsbereich des Hefters (37) mündet.
2. Heftvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Biege­ amboß (5) in den Einlaufbereich des Heftdrahtes (22) und in den Klammer­ form- und Eintreibbereich des Hefters (37) bewegbar ist.
3. Heftvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (11) einen in dessen Bewegungsrichtung (A) angeordneten, zylindrischen Schaft mit einem ersten, unteren und einem zweiten, oberen Bereich (11a bzw. 11b) aufweist, die in dessen Längsachse hintereinanderlie­ gend angeordnet sind, wobei der zweite Bereich (11b) einen kleineren Durch­ messer als der erste Bereich (11a) aufweist.
4. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Biegeamboß (5) an einem Lagerteil (4) um einen Bolzen (6) schwenkbar gelagert ist,
  • - das Lagerteil (4) an dem ersten Bereich (11a) des Grundkörpers (11) ver­ schiebbar gelagert ist und
  • - daß der Bolzen (6) in Längsschlitzen (14c, 14f) des Führungsteils (14) in der Bewegungsrichtung (A) des Hefters (37) verschiebbar geführt ist.
5. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (11) und der Treiber (2) mit jeweils einer Längsnut (2c bzw. 11c) versehen sind, die in ihrer Längsrichtung miteinander fluchten und in die der Bolzen (6) eingreift.
6. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Stützfläche (11g) des Grundkörpers (11) und dem Lager­ teil (4) eine auf dem ersten Bereich (11c) gelagerte Druckfeder (3) mit einer mittleren Federkraft (C2) vorgespannt angeordnet ist.
7. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Lagerteils (4) und auf dem ersten Bereich (11c) des Grund­ körpers (11) eine Hülse (12) verschiebbar angeordnet ist.
8. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Hülse (12) an ihrem einen Ende einen Bund (12g) aufweist, an dem eine auf dem Außendurchmesser der Hülse (12) angeordnete Druckfeder (36) mit einer höheren Federkraft (C3) anliegt,
  • - daß am anderen Ende der Hülse (12) ein die Hülse (12) übergreifendes Kopfteil (16) verschiebbar angeordnet ist und
  • - daß die Druckfeder (36) zwischen dem Bund (12g) und dem Kopfteil (16) vorgespannt angeordnet ist.
9. Heftvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem zweiten, oberen Bereich (11b) des Grundkörpers (11) eine Druckfeder (1) mit einer niedrigen Federkraft (C1) angeordnet ist, die sich mit ihrem einen Ende an einer Stufe zum Bereich (11a) und mit ihrem anderen Ende an einer Stirnfläche (12h) einer Bohrung (12e) der Hülse (12) vorge­ spannt abstützt und daß die Hülse (12) mit dem Treiber (2) starr verbunden ist.
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