DE1975015U - Vorrichtung zum auswechseln des rostkorbes eines hammerbrechers. - Google Patents
Vorrichtung zum auswechseln des rostkorbes eines hammerbrechers.Info
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Description
RA.367 938*-3.7.67
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DÜSSELDORF 1 · CHARLOTTENSTRAS S E 58 · TELEFON (021l) 360514/15
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Unser Zeichen:
8367"b Datum, 29.6.1967
Vorrichtung zum Auswechseln des Rostkorbes eines
Hammerbrechers
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Auswechseln des Rostkorbes eines Hammerbrechers mit zweiteiligem Rostkorb,
dessen Hälften an beiden Enden an der Brecherseitenwand
gelagert und durch eine verschließbare Öffnung in der jeweiligen Brecherstirnwand herausnehmbar sind.
Der Aus- und Einbau der Rostkorbhälften erfolgte bisher durch Hubzüge, die von oben her in den Hammerbrecher
eingeführt wurden. Mittels dieser Hubzüge wurden die Rostkorbhälften angehoben bzw. abgesenkt und von Hand
oder mittels eines weiteren Hubzuges waagerecht durch die Öffnung in der Brecherstirnwand transportiert.
Diese Maßnahmen zum Auswechseln der Rostkorbhälften sind ψ sehr umständlich und langwierig, erfordern den Einsatz
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mehrerer Monteure und sind daher sehr teuer.
Der Neuerung lag die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die Rostkorbhälften eines Hammerbrechers
auf einfache Weise durch nur eine Bedienungs person ausgewechselt werden können.
Zu diesem Zweck wird gemäss der Neuerung vorgeschlagen,
einen auf Schienen verfahrbaren Wagen vorzusehen, der
mindestens drei Lagersteilen aufweist, auf die die
Rostkorbhälfte beim Ausbau absenkbar bzw. auf denen die Rostkorbhälfte beim Einbau durch eine Hubvorrichtung anhebbar gelagert ist.
mindestens drei Lagersteilen aufweist, auf die die
Rostkorbhälfte beim Ausbau absenkbar bzw. auf denen die Rostkorbhälfte beim Einbau durch eine Hubvorrichtung anhebbar gelagert ist.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Neuerung wird die Hubvorrichtung
am Wagen angeordnet und ist gleichzeitig zum Lösen einer festsitzenden Rostkorbhälfte geeignet.
Um einen guten Zugang zu derjenigen Rostkorbhälfte
zu erhalten, die unterhalb der Beschickungsvorrichtung des Hammerbrechers durch die Stirnwand desselben transportiert
werden muss, wird gemäss einem weiteren Merkmal der ijf Neuerung vorgeschlagen, einen ausseiihalb des Hammerbrechers
rechtwinklig zu den Schienen des Wagens auf Querschienen verfahrbaren Laufrahmen anzuordnen, auf dessen
Rahmenschienen der Wagen mit der Rostkorbhälfte aufgeschoben
werden kann. Weiterhin wird vorgeschlagen, mindestens an einer Seite des Hammerbrechers parallel zur Seitenwand
verlaufende Verbindungsschienen anzuordnen, auf die der
auf dem Laufrahmen stehende Wagen von beiden Stirnseiten her aufschiebbar ist.
"t Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird neuerungs-
gemäss vorgeschlagen, den Wagen mit zwei starren Lagerstellen für das obere Ende der Rostkorbhälfte und mit
höhenbeweglichen Lagerstellen für das untere Ende der Rostkorbhälfte auszustatten. Hierbei sollen die Lagerstellen
zur Aufnahme des oberen bzw. unteren Tragrohres der Rostkorbhälfte ausgebildet sein. Neuerungsgemäss sind
die unteren Lagerstellen über ein Hebelgestänge unabhängig von einander durch jeweils ein Handrad verstellbar.
Um auch festsitzende Rostkörper ausbauen zu können,wird
* gemäss einem weiteren Merkmal der Neuerung vorgeschlagen,
die Hubvorrichtung als einen in der Wagenlängsmitte
j angeordneten doppelt wirkenden Zylinder auszubilden,
dessen Befestigungsflansch des Kolbens bei Nichtge brauch
an einem Tragbügel des Wagenrahmens befestigbar •ist. Am Rahmen des Wagens wird schliesslich eine öse
vorgesehen, mit der der Wagen beim Herabziehen einer festsitzenden Rostkorbhälfte am Brechergrundrahmen befestigt
wird.
Mit dem Vorschlag der Neuerung wird eine Vorrichtung zum
Auswechseln des Rostkorbes eines Hammerbrechers geschaffen,
die es einer einzelnen Bedienungsperson erlaubt, ohne Schwierigkeiten die Rostkorbhälften des Hammerbrechers
auszuwechseln. Da es durch die neuerungsgemässe
Vorrichtung überflüssig geworden ist, Hubzüge von oben her in den Hammerbrecher einzuführen, so daß entsprechende
Demontagearbeiten entfallen, stellt die Anordnung der verschiedenen Laufschienen keinen grösseren
Aufwand dar,als er bisher getrieben werden musste. Sowohl der Wagen als auch der Laufrahmen sind aus einfa-
£ chen Grundelementen zusammengebaut, so daß sie preiswert
hergestellt werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemässen Vorrichtung dargestellt, und zwar
zeigt:
Fig. 1 die Seitenansicht eines Hammerbrechers mit
Beschickungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Hammerbrecher in Fig.l,
aus der zugleich die Anordnung der verschiedenen Laufschienen hervorgeht,
Fig. 3 eine rückwärtige Ansicht des Wagens,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den in Fig.3 gezeigten
• Wagen gemäss der Schnittlinie IV-IV in Fig.3,
Fig. 5 die Stirnansicht des Laufrahmens,wobei ein aufgefahrener
Wagen mit einer Rostkorbhälfte mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, und
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Laufrahmen nach Fig.5.
Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Hammerbrecher besitzt einen aus zwei Rostkorbhälften 3a und 3b bestehenden
Rostkorb. Die Rostkorbhälften 3a und 3b sind jeweils mit einem oberen Tragrohr 3c und einem unteren
Tragrohr 3d ausgestattet,wie insbesondere aus Fig.4 hervorgeht. Das zu zerkleinernde Material gelangt in
bekannter Weise mittels einer Beschickungsvorrichtung 2 von oben in den Hammerbrecher 1.
Um das Auswechseln der Rostkorbhälften 3a und 3b zu
erleichtern, sind an den Stirnseiten des Hammerbrechers Schienen 6 verlegt,die sich durch die verschließbaren
Öffnungen in den Stirnwänden des Hammerbrechers 1 bis in das Innere desselben erstrecken. Auf diesen Schienen
ist ein Wagen 4 verfahrbar angeordnet,auf den die auszuwechselnde Rostkorbhälfte 3a oder 3 b abgesenkt werden
kann und der eine Hubvorrichtung 9 besitzt, um die Rostkorbhälfte 3a oder 3b bei einem Einbau in die gewünschte
Einbaustellung anheben zu können.
Die Ausbildung des Wagens 4 geht am deutlichsten aus den Figuren 3 und 4 hervor. Gemäss dem in diesen Abbildungen
gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt der Wagen 4 einen mit Rädern 4g versehenen Rahmen, der stützbockartig
aus Rohren zusamtnengeschweisst ist. An der höchsten Stelle sind hierbei am Rahmen zwei starre Lagerstellen
4a angeordnet, die zur Lagerung des oberen Tragrohres 3c der jeweiligen Rostkorbhälfte 3a oder 3b dienen. Am
unteren Tragrohr 3d wird die jeweilige Rostkorbhälfte 3a
oder 3b durch Lagerstellen 4b aufgenommen, die in der i. Höhe beweglich sind. Beim dargestellten Ausführung sbe i -
spiel geschieht die Bewegung jeder Lagerstelle 4b unable
hängig durch ein Hebelgestänge 4c, das durch ein Handrad 4d betätigt wird.
Wenn beispielsweise eine festsitzende Rostkorbhälfte 3b
ausgebaut werden soll, so wird der Wagen 4 auf den Schienen 6 in das Innere das Hammerbrechers 1 gefahren.
Mittels der Handräder 4d werden die beweglichen Lagerstellen 4b zur Anlage am unteren Tragrohr 3d gebracht
und die dieses Tragrohr 3d haltenden Tragrohrbolzen gelöst. Anschliessend werden auch die Tragrohrbolzen im
oberen Tragrohr 3c gelöst,wobei es häufig vorkommt, daß sich die Rostkorbhälfte 3d trotz des hohen Eigengewichtes
nicht löst, da sie durch festgebackenes Material festsitzt. Zur Lösung der festsitzenden Rostkorbhälfte
3b wird die Hubvorrichtung 9 benutzt,die am Wagen 4 angeordnet ist. Diese Hubvorrichtung 9 liegt vorzugsweise in
der Wagenlängsmitte und ist als doppelt wirkender Zylinder ausgebildet. Der Kolben 9a dieses Zylinders besitzt
einen Befestigungsflansch 9b, der am oberen Tragrohr 3c
der Rostkorbhälfte 3b angelenkt wird, um diese herabzuziehen.
Um die hierzu erforderliche grosse Gegenkraft aufnehmen zu können, ist der Rahmen des Wagens 4 mit
einer Öse 4f versehen, mit der der Wagen 4 am Brechergrundrahmen la befestigt werden kann, wie dies aus
Fig.3 hervorgeht. Beim Absenken des oberen Tragrohres 3c gelangt dieses in die starren Lagerstellen 4a des
Wagens 4, so daß anschliessend die Rostkorbhälfte 3a oder 3b mittels des Wagens 4 mühelos aus dem Brechergehäuse
herausgefahren werden kann.
Der Einbau einer Rostkorbhälfte 3a oder 3b erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, wobei das Anheben des unteren
Tragrohres 3d mittels der Handräder 4d über die beweglichen Lagerstellen 4b und des oberen Tragrohres 3c durch
die Hubvorrichtung 9 erfolgt.
Damit die Hubvorrichtung 9 bei Nichtgebrauch ordnungsgemäss
am Wagen 4 festgehalten werden kann;ist ein Trag bügel
4e vorgesehen, an dem der Befestigungsflansch 9b des Kolbens 9a der Hubvorrichtung 9 gehalten wird.
Um insbesondere den Zugang zu derjenigen Rostkorbhälfte 3b zu verbessern, die unterhalb der Beschickungsvorrichtung
2 aus dem Hammerbrecher 1 herausgezogen wird, sind parallel zu den Stirnwänden des Hammerbrechers 1 Querschienen
7 verlegt,auf denen ein Laufrahmen 5 verfahrbar
angeordnet ist. Dieser Laufrahmen 5 besitzt einen einfachen
Rahmen, der aus quer verlaufenden Rahmenschienen 5a und Verstrebungen 5b zusammengesetzt ist, an denen Laufrollen
5c gelagert sind. Mit diesen Laufrollen 5c ist der Laufrahmen 5 auf den Querschienen 7 verfahrbar,so
daß ein auf die Rahmenschienen 5a aufgeschobener Wagen 4 mit einer Rostkorbhälfte 3a oder 3b seitlich vom Hammerbrecher
1 wegtransportiert werden kann, was insbesondere unterhalb der Beschickungsvorrichtung 2 erforderlich ist.
Selbstverständlich ist der in den Figuren 5 und 6 dargestellte Laufrahmen 5 nur als Ausführungsbeispiel anzusehen.
Um schliesslich die Möglichkeit zu besitzen, die Rostkorbhälften 3a und 3b untereinander auszutauschen bzw. nur
einen Wagen 4 verwenden zu müssen, sind parallel zu den Seitenwänden des Hammerbrechers 1 noch Verbindungs schienen
8 angeordnet, auf die der Wagen 4 von beiden
Seiten her vom jeweiligen Laufrahmen 5 aufgeschoben
werden kann. Diese grundsätzliche Anordnung der verschie denen Schienen geht aus Fig.2 hervor.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Auswechseln des Rostkorbes eines Hammerbrechers mit zweiteiligem Rostkorb, dessen
Hälften an beiden Enden an der Brecherseitenwand gelagert und durch eine verschließbare Öffnung in der
jeweiligen Brecherstirnwand herausnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein
auf Schienen (6) verfahrbarer Wagen (4) vorgesehen ist, der mindestens drei Lagerstellen (4a, 4b) aufweist,
auf die die Rostkorbhälfte (3a, 3b) beim
Ausbau absenkbar bzw. auf denen die Rostkorbhälfte (3a, 3b) beim Einbau durch eine Hubvorrichtung (9)
anhebbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (9) am Wagen (4) angeordnet und
gleichzeitig zum Lösen einer festsitzenden Rostkorbhälfte (3a, 3b) geeignet ist.
3, Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet,
daß ein ausserhalb des Hammerbrechers (1) rechtwinklig zu den Schienen (6) des Wagens (4) auf
Querschienen (7) verfahrbarer Laufrahmen (5) angeordnet
ist, auf dessen Rahmenschienen (5a) der Wagen (4) mit einer Rostkorbhälfte (3a oder 3b) aufgeschoben
werden kann.
4# Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens an einer Seite des Hammerbrechers (1) parallel zur Seitenwand verlaufende Verbindungsschienen (8) angeordnet sind, auf die der auf dem
La&frahmen (5) stehende Wagen (4) von beiden Stirnseiten
her aufschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (4) mit zwei starren Lagerstellen
(4a) für das obere Ende der Rostkorbhälfte (3a, 3b) und mit höhenbeweglichen Lagerstellen (4b) für das
untere Ende der Rostkorbhälfte (3a, 3b) ausgestattet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, daß die Lagerstellen (4a, 4b) zur Aufnahme
des oberen bzw. unteren Tr§grohres (3c bzw. 3d) der
Rostkorbhälfte (3a, 3b) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Lagerstellen (4b) über
ein Hebelgestänge (4c) unabhängig voneinander durch jeweils ein Handrad (4d) verstellbar sind.
ein Hebelgestänge (4c) unabhängig voneinander durch jeweils ein Handrad (4d) verstellbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, daß die Hubvorrichtung (9) als ein in der
Wagenlängsmitte angeordneter doppelt wirkender Zylinder
ausgebildet ist, dessen Befestigungsflansche (9b)
des Kolbens (9a) bei Nichtgebrauch an einem Tragbügel (4e) des Wagenrahmens befestigbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am lahmen des Wagens (4) eine Öse (4f)
vorgesehen ist, mit der der Wagen (4) beim Herabziehen einer festsitzenden Rostkorbhälfte (3a, 3b) am Brechergrundrahmen
(la) befestigt wird.
-U/Bra-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967H0059470 DE1975015U (de) | 1967-07-03 | 1967-07-03 | Vorrichtung zum auswechseln des rostkorbes eines hammerbrechers. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967H0059470 DE1975015U (de) | 1967-07-03 | 1967-07-03 | Vorrichtung zum auswechseln des rostkorbes eines hammerbrechers. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1975015U true DE1975015U (de) | 1967-12-14 |
Family
ID=33345002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967H0059470 Expired DE1975015U (de) | 1967-07-03 | 1967-07-03 | Vorrichtung zum auswechseln des rostkorbes eines hammerbrechers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1975015U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3215882A1 (de) * | 1982-04-29 | 1983-11-03 | Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen | Hammerbrecher |
| DE19921383A1 (de) * | 1999-05-10 | 2000-11-16 | H I Pallmann Innovation Gmbh & | Werkzeugwechselwagen |
-
1967
- 1967-07-03 DE DE1967H0059470 patent/DE1975015U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3215882A1 (de) * | 1982-04-29 | 1983-11-03 | Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen | Hammerbrecher |
| DE19921383A1 (de) * | 1999-05-10 | 2000-11-16 | H I Pallmann Innovation Gmbh & | Werkzeugwechselwagen |
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